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Marburg

Dienstag, 15. Juni (SradteteuK)

ger.annteMrijchastliche Serautgung", dir sehr viel Agitation imtec ben Mittelständiern biftieb, und im ganzen Reiche auch schließlich etwa 40000 Stimmen a.ifträchte, die aber restlos vc-loren gingen, da zur Gewinnung eines Mandates mindesten» 60000 Aimmrn erse-rderltch sind. Alle Dtcjett Personen, bit nu- für diese Elite gestimmt hauen, sind praktisch damit ihres wuhttgs.en staatsbürgcrli hen Rechtes be­raubt morde«. Für die Mitbestimmung des politische,. Schicksals des Landes fallen sie vollständig au8. tzei der Lage, fr. der wir uns heute befinden, können wir uns Absplitterungen u.ü) Entzweiungen weniger als je leisten.

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Der Papst zur Lag» in Lberjchlesiett.

Breslau, 14. Juni. Wie dieSchlef. Bott», zeitung" aue Oppeln erfährt, hielt der al« ItrchltckM Bbstimmungskommtstar nach Oberschlefie» entsandt« Warschauer Nuntius Erzbischofs Ratti am Sonntat während de» deutsch-polnischenHauptgottesdienste» ein« Ansprache, in der et den Stadtpsarrer Rubi» beauf­tragte, dem treuen katholischen Volk Oberschlesten» te seinem Namen zu sagen:Gerade in dieser Schicksal» stunde, die ganz unvermeidlich die Gemüter auswalle« läßt über die Frage, roa» den einzelnen gut und ge­recht ist, will der Heilige Vater, daß die Entscheidung in seglicher Hinsicht frei und gerecht sei: er will, datz der Mißbrauch jeglicher Amtsgewalt ver­mieden wird und die Ordnung, als erste Be­dingung de, Wohlergehens, geschützt wird. Es soll di« christliche Rcichstenitebe gewahrt werden, di« da» oberste Gesetz und das Zeichen der Anhänger Christi» ist.'

wb Pari», 14. Juni Der Korrespondent des Petit Parisien" meldet, daß die Pi-Hrmenfunft zwi- scheu Ll.md George und Millerand immer noch im Prinzip fine de« 21. Jmr-' testst-he, btft aber t*u>g- ijcher »eise in d-eker Woche d^e Berta;« ,g beschl-sseu werde Ticit Vertagung werde nach der Ansicht einer enolischen Persönlichkeil erlauben, etwas klarer in d'N mimischen Aige'evenheiten zu seien An^erecsei'S inüfe 'man bif Beendlgung "ec l'rheifcii der Sachv-rft.iud'gen

sozialdemokratischen Partei erklärt. Er gehörte, lkis zum Herbst 1919 der Deutschen Volkspartei an.

Partei vnÄ Zaterlav-.

Bon unserem Berliner ^-Mitarbeiter.

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

wattigen Wandel. .

Die gegenwärtige Lage ist mrt parterpolrmchen ?ne< selten nicht tu meistern. Unsere Not von heute ist t>ir Not des Volkes in seiner Gesamtheit. Nur durch da? Zusammensassen aller derjenigen Kräfte, die fähig, aber auch g-willt sind, durch einträchtiges Zuiamiyknwirken ;u dem einen arohen Ziel der Rettung von Volk mit Vaterland vor dem drehenden Untergang hinzrMuern. können wir daS lauernde Unheil überwinden. Aber du Zeit drängt Nur grohe Entschlüsse können unS v», furchtbaren Prüfungen bewahren. Mit Partei-Doktrinen kann man das Vaterland nicht retten. Ehe nicht der Wille zum werktätigen Mstschosien an dem Gedeihen bei Gesamtheit Gemeingut aller Glieder der Ration wird |eber werden wir nicht dir Kraft zum neuen Ausstieg I finden.

Aus den Abstimmungsgebieten.

Bor bet Räumung Flensburgs durch die fremden Truppen.

Berlin, 15. Juni. Am Mittwoch mittag 12 Uhr aebt die Souieränität in der 2. Zone in vollem Um­fange an Demschland übet. Am Donnerstag 10 IMk mar^chierxn die deutschen Truppen in Flensburg ein Der Einmarsch soll, wir aus Flensburg berichtet wird, festlich kegangen werden. Dec Ne.cbsminister de» Aus- lr artigen und der preuhilche Minister des Innern fcmnen zu diesem Zweck nach Flensburg.

Die Abstimmung in Ost- und Westpreutzeu.

Die Bolschewisten in Mittelasien.

tob. Paris, 14. Juni. Nach einerTimkS"-Mel- buna aus Teheran bat General Kutfchik einen M>m- stervräschenten und einen Krieg,mimstet der Sonnet« reaienman Perfieu ernannt. Der zur Zeit in Van? wel­lende persische Auhenminister Miru» erklärte einem »et- treter der Agentur Reuter, nach Nachrichten au« Verhex habe sich die bortiae Lage verschlimmert . Die Sonnet- streitkräfte sehen ihren Vormarsch in der Umaearnb vo» Nescht fort . Die bolschewistischen Küstenstreitkräne sind im Begriffe, Turkestan an,u«reifen. um sich von dort ans Teheran und Afghanistan zu unterwerfen.

Sava» erfährt aus Sebastovol. die rote Armee von Baku umfasse 50000 Mann. Die Bolschewisten entfallen eine starke Propaganda, um Unruhen in Georgien hervor- IsTtfin, 16. «tunt Wie die 9»otgenMättet mit­teilen, meldet dieTime«" au» Teheran vom 10. ?uni: Do« deutsche Konsulat in Täbri« wird noch immer belagert. Der Oberbefehlshaber in Mesopotamien ist

I in Teheran eingetwffen.' *

Rußland.

Die Gegenrevolution noch unbestätigt.

wK Pari». 14. Juni. fHavas.f 5 offiziellen Kreisen liegt bis setzt noch keine Bestätigung der Segen« reoolution in Ruhland vor. Die Radiotelegramme aue Moskau, die die Funkstati.'nen beute morgen erhielten, waren andauernd unentzifferbar.

wb. Bukarest, 14. Juni. (Agentur Damian.) Zn Nustschuk wurde ein russische, Kommando aufae- fteflt. da» die Aufgabe hat. eine gegenbolschewtftische Armee zu formieren.

Erfolge General Wruntzeke.

I wb. Amsterdam, 15. Juni. Die ..Times" mek- bet aus Konstantinopel: General Wränge! h« Berdianst an der Siidkiiste de» Asowschen Meeres fast ebne Widerstand genommen. Da« Ziel ist die Be- letzung des Getreidelandes südlich der Rerdiansk Cherson. Ohne eine solche Beletwng wurde die Bcoölkerung der Krim, die durch lMNlE Zlsicht- Mtnge auf 2 Millionen S'.'.ye-nachien ist. vechungern. 3* | einer Proklamation versprach Wronqel de« Bau^ ! Land unter der Bedingung, daß e» gehörig bebaut wird. I _ Eine spätere Meldung betagt, dass die Truppen «Wrangest Melitopol genommen haben. Dabei Wen I ffmen 5000 Gefangene und 27 Geschütze sowie 5 Van?,et« Lüge in die Hände. Der Verlust «Hangele bestand In |5O0 Monn.

I Die Wiederbesetzung von Kiew durch Ne raten Truppen. I wb. Amsterdam. 15 Juni Eine drahtlose Mos- ! kauet Meldung besagt: Die roten Truppen besetzte« Kiew. Vor der Räumung sp-engten die Polen die ! Wladimirkathedrale, die Eisenbahnstationen, die El-/« I triziiätswerke und die Wasterieitung. Diese Maß­nahme. die durch keine militärische Notwendigkeit zn Ibeariinbe« ist. bat die Stadt schweren Epidemien und ! Krankheiten ausgesetzt.

Arbeitnehmer übernehmen, fodaß gewissermaßen als sym- M ehret kommenden Volkskammer ehr Mmistermm der «rbr^cmeinkchaft in die Regierung komme. Dieses Mm'sterium hätte die Aufgabe, zunächst erne große Be- te»gllng bet Arbeiterorganisationen an dem Wiederaul. bauprvrekt zu erzielen und den Ausbau eines bentünntgen RLtrstistems und seiner KrSnung mit einet Wirtschasts. tctra-T der Arbeit zu versuchen.

geteilt würde, damit ohne Verzug au des. ::-tv tnifbaa fei "et närdirchen und östtichea Proviuzsn »»gehen könne. Andercrseil» würde ein gewisser Pro- sentf ; dieser Anleihen, den die Wiedergutmachungs- kemmission srstsepen ivfirbe, Deinfch and »ugetetit wer­den. »m ihm zu erlauben, sich wieder aufztirichien. D-c Wiederaufbau bet beiden Länder werbe also ge° wissermaßen parallel laufen.

tfig'jd) bet letzteren Punkte glaubt btt Korrefvonocnt Vi wisien, daß man ein System erfnuben habe, bas den Vtri ü'ideten die Zahlung bet deutschen Schuld verbürge mit Vorzmi-chehanb'urlg Frankreichs und aleichreitig Denlkchland den Wteoekcnis'oa» gestatten

"i\ DaS System bestehe bann, aus ist rund bet von Deui''lai b zu zc.h!euden Entjchädigunge.i durch bie Wiederguimachu! gs » rnifion internationale Anleihen mtszrigebeil, beten größer Teil Frank­reich als Ruelchuß auf bie deutsche EiUzck'M^ng z.«-

Türkei.

Die türkischen Simoenbunaen gegen den Frieden Werten»

wli. K-i-stantlnopel, 14. Juni 3« rungskreisen glaubt man, daß der Großwesir bei bet Friedenskonferenz noch einmal um Fristvettönqeruvq für bie Einreichung der türkischen Antwort aus bie Friebensbedingungen nachsuchen werde. Taman Tewsik hat sich nach Pan« begeben, nm die Veo» hanblungrn über ben FriebenSvertrag selbst zu sübrnr. Ji amtlichen Kreisen wird bekannt, daß bi: türkilchn Antwort auf bie Friebensbedingungen hauptsächlich gegen folgende Punkte protestieren wird: Gegen bi» Klauseln bett sse-'d Thrazien und Smyrna, gegen dw Eiugrifse in bie Souveränität bc» Sultan« bureb bin Interiiatwnalisietung bet User des Bosporu« und ! schließlich gegen bie filauietn, bie b».n Staaten dm KapitalalionSrechie wieder zudilltgen, b« sie vor bev« Kriege besaßen. Die Psotu wird auch verlang-n. daß dem Sultan seine Vorrechte al« Kalif übet bie- jenigen S lufelmanen, bie vom ttaijennd: abgettennf werden, belassen rottben und wild ferner daraus do» I Kehrn« daß dem FriedeitSvertrag eia Paragraf,- dv

It\i, OberbelsilÄe Rettung" erscheint sechsmal wöchentlich. BemqspreK monatli» I Mk durch die Post 4.(X) Mk. - stitr ausfallende Nummern infolge Streik, oder elementarer Ereignisse kein Ersatz. Lerlaa von Dr. C. Hitzekotb. Druck der Unio.-Buchdruckerei von 2oh. Ang. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher 55.

Di« Kohlen- und Biehttefeenngen Deutschlands.

wb. Paris, 11. Juni. Die Medergutmachungs- kommission teilt übet den gegenwärtigen Stand «der j Kohlen- und Biehlieserungen Deutschlands laut Ver­sailler Friedensvertrag mit. daß erhalten haben am 31. Mai an Kohlen: Frankreich 4TM042 Tonnen, von beiten 4fH;ooO Tonnen an vnxemburg abgetreten eroe-1 den. Italien 316063 Toraera und Belgien 96 5.^ Tonnen Vieh: Frankreich 6547 Pferde, 40 720 Stück Rindvieh. 67 476 Schafe, 7875 Ziegen, Belgien 3116 Pferde. 43 489 Stück Rindvieh. 32644 Schafe, 6140 Ziegen und 28 339 Stück Geflügel.

Sie Vernichtung der deutschen Kriegsflotte.

Paris, 15. Juni. Milletand ho«, bet deutschen Friedensal'orduung eine Rote übermitteln lassen, tn bet bie deutsche Regierung an den Artikel 205 des Friedens.eiltages erinn-tt wird. Tiefer Artikel ver­pflichtet Teutschlanb zur Angabe, welche Kontrolle zur Vernichtung btt deutschen Kriegsflotte not- wcnd.g ist.

wb. Berlin, 14. Juni. Nach Fertigstellung der Fahrpläne für die Züge zu den Volksabstimmungen in Ost. und Westpreußen begaben sich gestern Vertreter des Reichsvetkehrsmintsteriums zu den beteiligten | , -deutschen Reichskommissaren in Alleinstein und Marien-

Dre Ergenbrooler. I werdet, um den Abstimmungskommissionen d'« Rot-

_ . . <n I roenbtqfett der Freigabe des Korridor »durch

Troß aller Warnungen ernsichttget Politiker, die $oIen für diese Züge nochmals auseinanderzusetzen.

vielen parteiischen Zersplitterungen, bie unserem vol>-

tisckx» Leben eigen sind, bcikite zu lassen, hrt es Rene Rnltnrtaten.

wieder Sonden,ündeleien gegeben, bie von politischen wb Neuthen, 14. Jnm. 3n @1«»^ ioutbf ErgentrSdlern zur Erreichung btiiimniter Souderiutc- beute der kavsmäumsche Beamte der Hulbschinikuverk.- ressen l-enuut würben. Tas Schtasai all dieser Son- Buchwald von 2 französischen Soldaten um »euer derlisten war kläglich Es war keiner dieser Liften gebeten. Er entsprach dem VerlangNi. A.s er bann .möglich, auck nut einen einzigen Kandidaten mit Ibu Hand ausjtreckte, um bie Sir^chyolzer zurück- eigener Kraft butchzubringen. Tie christliche Volks- zuerhallen, wurden bie Franzosen tällich und bearbet- päriei in Köln hat ei ledialich ihrer Ltstenverbinbung te'en Bnchn-alv mit ihren Seitengewehren und mi- dec laverischeu Volksp'artel zu verdanlea, daß sic Fußtritten, sodaß er besinnungslos liegen blieb e-n Mandat errang. Tie übrigen Sondergruppen find I und anscheinend nil inneren Verlegungen in« 5tcan- uoch schlechter weggekoMwew, So. Nanrenrrich eine so-* kenhau« gebracht teerben mußte, .-I

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Der bisherige Verlauf her Berliner Regierungskrise fMt es klar erwiesen, daß mit reinen parteimäßigen (&- iichlspunkten der fchwereu Lage. ;n der rohr uns befinden nicht beizukommen ist. Es ;il unter ben gegebenen Vrn bälfniffen ein Unbing, mit dem Rechenstist in der vaud eine sichere, bruchfeste parlamentarische Mehrheit und eine durch sie rückengedeckte Regierung zusammen $r addieren. Die Anwendung desparlamentarischer Systems" verbietet sich im jetzigen Falle um so mehr, weil das Wahlergebnis ia gezeigt bat. daß das deutsche Volk in seiner fiberg-oßen Mehrheit von diesem parlamen­tarischen Svsiem n .jtS wissen will.

Ein politisches Schassen und Wirken, das nur unter hen jeweiligen Varteitvinkel gasiesit und nicht von der über­ragenden Sorge für das <',f'meine Wohl beherrscht wird, ist vorn Neb-l. Shät ...-r daS: ei ist verderb- lich! Mr sind drauf und dran, bie furchtbare Wahr- heit dieses Satzes unmittelbar erleben zu müssen! Und -war deshalb, weil bieieniaeit Parteien, auf beten ent­scheidende Stellungnahme es heute in der Frage bet Mit­wirkung aller scheuenden Kräfte mehr als je ankomm! ________

narteimömge. ni-'wch auf Ana st und otz-süblsmomente i,jfj^,iich .er deutschen Schuld abwar en. Vezüq- gi,7gel>oute Vorwände zum Anaelvunkt von Entfchließun - -

aen mack-n, die für das ganze Innenleben 'wn einer hrutr noch unübersehbaren Bedeutung jein kSnnen. Den Un- ibbanaiaen, von denen man es ja schließlich nicht anders -nvarten konnte .weil ihre Tendenz jedem Aufbauroillen ,hf.4> ist. wenn n chi die ..Diktatur bei 'Proletariat^" b-e aber in diesem Falle nichts anderes als V? -Dikta- her Pnriei" ist. entfcbeiH»,ih isi. sind nun auck h;e Recht'

'icfkn in der Ablehnung der Teilnahme an einer R- 1 In der Form, wie hte>?r ein-

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yahim mit der Äiiintltsiilimii ietrnl

»k »erlitt, 14. Zuni. Der Reichspeasidettt hatte Mte vormittag mit de« Zentrumsabqeoednete« »e-

Dr. Trimbattt eine länger« Besptech»ng, tu Zies Berkaus Trimborn bie großen Schwlertikefev gd Blldunq des neuen Kabinett» betonte. Der Reichs- ersuchte Trimboru unter Hinweis auf ben fraft der Lage, gleichwohl die Kabinettsbildung zu Dernehwett. -Mmborn Sb er nah« darauf de« «uf- Mb**O . _

9K,ch denBraunschweiger Neuesten Nachr." (eilte I r Dx Heisser ich der Patteileitung der Deutfchnatio- i nnW Bclkspartei in Braunschweig mit daß er auf GruiS Mfimmtcr Erwägungen innerhalb der Portei- kstuuL sich entschlossen habe, die auf ihn gefallene Wahl fe fa Hessen-Nassau anzunehmen. Damit treten in den ^Wahlkreisen Braunschweig-Süd-Hannover und Ham­burg Er'atzkarididateu an b'* Stelle HelskerichS.

Berlin, 14. Zunt In der Sonntagssttzung »et t »ehthsttssozialisten wurde auch die Frage einet Auf- hebmig bezw. Abschwächung der von der Rationalvet- [ i summ fang angenommenen sozialpolitischen Gesetze und bet Steuergesetzgebung eingehend besprochen. Sämt­liche Redner erklärten, daß diese Abschwächung bet I sozialistischen Gesetze durch eine bürgerlich« Reichs- tegktnng die Kampfaufnahme de, gesamten Prole- tartate gegen das Bürgertum und den General- Ireit bet deutschen Arbeiterschaft gut Folge haben : tztühten.

I; Sluiigant, 14. Juni. In einer gestrigen Zen- ttumsbesprechung zu Biberach erklärte Reichstagsabge- tbttetet Erzberger, er sehe keinen Grund ein. «ein Mandat niederzulegen. Nur in einem engen Zu- t mmmengehen mit den Sozialdemokraten erblicke et für bie Biitgerttchen eine Möglichkeit zur Fichrmig der Netchsgeschäste.

Soa bet Deutschen Bolkspartei zu den Sozial» demokraien. Wie gemeldet wird, hat der Geh. Redl- ItRMlrat Dr. Alter, Direktor bet Lippischen HeUs- * And Megeanstal» ßinbenau, sein Mandat als Land- toßtiibgeotbiieter niedergelegt und seinen Beitritt zur

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gft. Trimborn setzte sich zunächst mit den Unterhätib- fax bet Sozialdemokraten den Herren Müller und Löbe fa Berbinbung und fragte sie, wie der ,^3crroärt8" bentb- tzt, ftr einer nach rechts enveitetten Koalition bettreten ignxfrx. wenn das Zentrum darin bie Führung Ober- Xffaw Nach der Betneipuna wandte er sich einer xieitra Kombination zu, bie mit Cinfchluft her Banerischev

orte» 243 Mandate umfassen würde. Herr LSb, . atofih-rte. daß die sozialdemokratische Fraktion auch hrerav :pichi kilnehmen könne. Herr Müllet führte aus. eine fol» geringer Mehrhtttz getragene Regierung werde «cht ttttt der nötigen Autorität nach Svaa gehen können A«r«tt erwiderte Trimbocn, es gebe eine dritte Müa- Mfcil: ein Block der Mitte, aus Demokralen. Zentrum l p* 'Deutscher Volksvartei bestehend. Er kenne zwar nur I 188 «Geordnete au (nehmen, vielleicht aber auf wohl. j geßpefa Neutralität der Nachlmrvarteien rechnen _ T> 1 ßoMiltzewokratie wünsche doch auch ein reaierungsfählae?

fefaiKit xnd dürfe eine solche Regierung nickt fnro «b- fcMn Sie könne ia einen Fachmimsier afö Sicker- tzeitsWüche im Kabinett zurücklafsen. Ein allen genehmer 8eicheckai»zler sei vielleicht in Herrn Fehrenbach »" getoiiwni. Besonders ber-voraetr-t-ne Be tretet des ®ro' totie® , rw des AUseutschlimres würben in einem folchett Kabinett nicht enthalten fein. Dabie fomtbemo- ... ... h._ e,om mie Me,?t fin.,

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Rezept der Deut- l,nm hinaus, bie man selbst .".-er Z.i'oisiiguna ceichsicher

Hemech. auegvartige Bolltck nach dem Rezept | ^s,,7.'.«Momente >on ihnen erivo-f -n I

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Ve»diM müRte. I rechts erweiterten Koalition" nblebnen, sie l'bnen es

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ftchk auf Erfolg haben. , I hPr njehe bes bisherigen Reichskanzlers Hermann Mül-!

[ Mr Deutsche Volksvart« bat sich nach d-r able menben b(t einzige Möglichkeit, die unter den

Sakktms der SOtzialdemokraten ihr seßenübtr ju f e((tootffnfanmsignden für ein Zusammenwirken b« Brtdftaunß an einer rrLtsbüraersichen »a Bolkspartei bis einschließlich der alten «ozttt-

Mutz.-rbeitsreg,erung, bereit erklärt. 908l^motratic m-geoeben gewesen wäre, unter bem aus, kn Antritt in die neu? Regierung hat ^Deutck Grücktsvunktr «bgttehnt würbe. M

SvksS»artei die Berufung von Fach m,n,steru '.^ I fy|rf)fn ^sammenaehen die iozzaldemokratsicke KS «Xn'^iniSä aertent % ^Dieses PorowÜen^ber icin parteimäßigen Gesichts-

W ha Laufe des gestr-ge» Tages eine diraktwnchtz 9 ftb,r bif Wirch die Forderungen der Stunde gebote- atz. am sich über die pohtudie Sage klar zu werden. irländischen Notwendigkeiten ist nickt nur ein

VorstNag «ine, Ministerjum« der Arbeitsgemeinschaft.I gei(^rt sgx die politische Unreife unseres Volkes

Die Köln Ztg" macht den Vorschlag, für eine ge- sondern es ist auch vecherblick für die Wahrung der ir-ss^Ue'^rganqSzeit ein wirischastlich organisiertes Fach- Interessen der Allgemeinheit. Wlx sind auf dem besten mit der Führung der Geschästc zu beauf--1 Wege in den Niederungeu der Parteipolitlk alles, >vas teca-^ Die Mckunq einer deutschen Regierung würbe am unter unendlichen Opfern bisher ,u Wege gebracht wurde StaÄJÄe Verband der Arbeitgeber und nieder zu ersticken. Die Reck:sporle.en habet sich übernehmen, sodaß gewissermaßen alsSym-1dem Gebot der Lage besser amuvasien

Deutsche Volksvartei hat sich unumwinben au' den Boden der Weimarer Verfassung gestellt und selbst bie Deutsch- nationale Volksvartei hat in einer ofsiziellcn Erklärung ihren Willen kund getan, fürs erste ihreversasiungS- politischen Wünsche" zurückzustellen. Das bedeutet gegen­über der bisherigen Stellungnahme zweifellos einen ge-