Marburg
1328
36.134
Erstes Blatt.
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Aus den Abstimmungsgebieten
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bärtig fei die Lage wegen der großen Schulden Englands und vieler anderer Länder bei Amerika sebr schwierig Die Regierung erwäge den Beschluß, die Rückgabe der als Sicherheit an die Bereinigten Staaten gegebenen amerikanischen Wertpapiere an . England zu ermöglichen.
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Wie wir Mer denken.
Von Julius Jacquet (Guatemala).
Iritos- irtBri itfiriorgt« ilie« ebnen ihre» Digatt*. terbiieb>
Zu der „dänischen" Zone.
wb. Sonderburg, 1t. Juni. Die Stadtvertreter lebnten mit 13 gegen 8 Stimmen den Antrag von dänischer Seite auf Bewilligung von 20000 Kronen für die Ausschmückung der Stadt anläßlich des Besuchs des dänischen Königs ab. — Der Eeneraltusstand dehnte sich in der ersten Jone auch auf die Zeitunasbetrt*oe aus, sodaß die Zeitungen nicht mehr er'cheinen. Die internationale Kommission tri cs neuerdings )ebnAus- ständige ausSonderburg aus und schaffte sie nach Flens- bürg, ibre Familien erhielten. Befehl, bis Sonntag das I wenn Eebiet der ersten Zone ebenfalls zu verlassen.
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Sonnabend, 12. Sunt »*< flU5tu&8Sr. -
(Brachmond.) I __
Amerika.
Chicago, 10. Juni. (Reuter.) Auf dem lepul.fi- Rostonalkonvent drohten die „unversöhnlichen/' >nator'n offen, au5 der Partei auszutreten, wenn diese 'ch nicht ausdrücklich gegen den Völkerbund erklärte, stimmten dann aber einem Kompromiß zu, wonach in *c3 Programm der Partei eine Erklärung für ein neues rternationales Abkommen und einen Gerichtshof zur Beilegung aller internationalen Streitigkeiten eiuge-ng!
soll. Die drohende Spaltung ist somit vermieden.
wb Washington,. 11. Juni. (Reuter.) Amtlich wird bekannt gegeben, daß vom 21 6. ab Zucker für Hotels und Restaurants im ganzen Lande wie während des Kriege» rationiert wird. '
fache betragen hätten.
Reu« Bespeechangeu bet Generale.
I kq. Berlin, 1L Juni Reichswebrmmi'Vr Tll. Geßlcr bat eine neue Besprechung der Reichswehr- Muerale für Sonntag nächster Woche na» Berlin berufen Die Einberufung ist unter der Vorausschnng erfolgt, daß bis dabin eine Bildung des Rcrchs"ab''.'e' a'grfchlosseu ist. Die Demokraten werden, sofern sie im Kabinett verbleibru, auf die Belassung Goßllrs olL Reichs» ehrminister bestehen.
Das Wahlergebnis ia Hessen-Nassau.
Sie SerMiieltn.
»Ausgezeichnet« Beziehung««". I
wb. Amsterdam, 11. Juni. Ter diplomaifche Mitarbeiter st>es „Evcning ©: anbei rb" erklärte auf I Grund einer Mitteilung von zuständiger Re 'icruug?-- seile, die Behauptung, daß unter dcu B rbündeten eine Spaltung bestehe, sei nicht richtig. Dis Verhältnis zwischen Llo.)d Gcitge und Millerand sei höchst herzlich: eS gebe keine Mißverständnisit und keine Uneinigkeit zwischen beiden Regierung:» Es sei klar, das; die englische, französische vr.d italienische Regierung in einer Anzahl Fragen nrcht denselben Standpunkt ein nehmen konnten, aber Lloyd Georg: werde alles Mögliche tun, um die ausgezeichnet-."» Bezieh- uitgen zlm scheu England unb Frankreich so fest w'c tnoglick zu gtttalteu. Ein gewisser Teil der französischen Presse sei damit bes-^afiicit, Meinungsverschiedenheiten zwischen den bfidrn Regierungen hero.us- zufinden und tn den Vordergrund zu rücken. In England würden solche Auslassungen von gewissen Steifen jn Zwecken weiderholt, über die sich unterrichtete Leute vollkommen klar seien.
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mt«: «r. 6015 Amt Frankfurt a. Main.
!Ik MeiW« in llmMMi.
güt Klasseukampf und ««einherrfchast be» I Proletariats.
L Der Reichspräsident hat nach einer halbamtlichen «oisi.-ZWbchBMeichskanzler M ü l l e r mit der Ren deS Kechinetts beauftragt Der Reichskanz-e.' I t« fick daraus mit dem ReichStagsabgeordnetrn C r i S-1 : Ile 11 von der Unabhängigen Sozialdemokratie in Ver- K'nduns gesetzt. Er hat an den Abg. Crispien cm tzchreiben gerichtet, in dem er aussührte:"
„pur Lösung der mir gestellten Ausgabe wende ich «ich zunächst an die Leitung bet U. S. P. D. Die Wahlen »rnchtm der 11 S. P. D. 80 Mandate und machten sie kanft zur zweitstärksten Partei des künftigen Reichs- j8gfg. Tie Beteiligung der U. S. P. D. an der Regierung K dcSbalb das Nächstliegende. In unserer jungen deut- Mei, Republik erscheint mir die Teilnahme der 11. S. | K D au der Regierung aber deshalb besonders notwendla. j wil nur durch eine nach linkshin verstärkte Koali- Lvnsrecherung unsere republikanischen Einrichtungen gegen - «8e Angriffe von rechts verteidigt, reaktionäre Attentate 't!1f ben Achtstundentag und die sozialpolitischen Errun- ; tzmichaften der Nachkriegszeit abgewehrt werden kon- rm imb ciue auswärtige Politik geführt werden kann, die den republikanischen und pazifistischen Ideen der wett Mrwiegenden Mehrheit des deutschen Volkes entspricht."
Anschließend bat er Herrn Crispien zu einer Be- ' sinechmrg, wobei er zum Schluß auf die Dringlichkeit kr Regierungsbildung wegen der in Spa« zu führenden Verhandlungen hinwies. Auf dieses Schreiben tstom 11.6. nachmittags eine AlMvort der U SPD, tz-t. Crispien, euigcgängen, die folgendertrrasten lautet:
Das vorläufige amtliche Ergebnis der Reichstags- wählen im Wahlkreis He^n-Rassan ist folgendes: Soz. 207 883 Stimmen (4 Abff ), 3'nirum 181111 (3 Äbg.) | Dem 111984 (1 Abg), Deutschnatl. 171088 ( 3 Ab mit Hilfe der fliest stimmen im Wahlkreis Hessen), Dt. Vpt. 189185 (3 Alg.) Unabh. 138 937 (2 Abg.). Komm. 15854 (feinen Aba)
Zusammentritt des Reichstag am IC. Zuni.
Berlin, 11. Sunt. Den Abendblätter» zufolge i wird der neue Reichstag am 24. Juni zusammentreten
Di« Regirrangsbtlbunq in Braunschweis wieder vertagt.
I wb. Braunschweig, 11. Juni. Die Wahl der neuen Landesregierung ist wegen abermaliger -oe- 'chlußunfähigkeit der Landesversammlung auf den 15. Zuni vertagt worden.
Damit ist die Ausgabe des Reichskanzlers Mittlers : vorläufig erledigt. Wie van einer deut RcichSpräfidea- len nahestehenden Seite nntgetetlt wird, dürfte dieser kaum vor Sonntag einen anderen Parlamentarier mit bet Äenb'.Idung des Kabinetts beauftragen. Er wird erst di« Sitzung ter sozialdemokratischen Fraktion «Marien,
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Der „vorwärts" wendet sich scharf gegen die ab- lehnende Haltung der Unabhängigen, die damit die Bildung einer Rechtskoalition erzwungen hätten. Infolge diese» ,„genialen Politik" werde Kapp siegen.
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Der Engländer hat einen guten Spruch: »Wrtqht ot ttnxmg, my countrv" („Recht oder Unrecht, mein Vater* 'nnfc!") — und der Amerikaner spricht «8 ihm nach: ..America first!" („Amerika zuerst").
Es ist von uns Deutschen oft die Rase darüber ge- ümpst worden. Wir haben un» über so krassen Egoi,* mus, über so schamloses Bekennen skrupellosesten Eigen, nutzes erregt, und doch: Es wäre gut, wenn auch wir twas davon uns zu eigen machen wollten.
Wir wollten Lämmer weiß wie Schnee fein, und unsere Feinde haben uns als blutdürstige Barbaren m aller Wttt verschrien: wir wollten den geraden Weg -°hen, und man hat uns skrupellose Senckler genannt; -vir haben bei Kriegsbeginn Belgien überrannt, weil -tnfer Generalstab bet Ansicht war, daß es ander» nicht "i machen fei, und haben diesen Gewaltakt gleich darauf mit bitteren Wehmuts- und Reuetranen begossen „Der I Panier" bat uns mehr geschadet, a» ente "erfcieue Schlacht: denn mis-re Feinde haben bitte« Ge- TtanbniS, aus unserem stiechtlichkeitsgesühl geboren, itt -.it ibmi Gunsten mißbraucht und uns al» "" bin* 1-str-llt, das (einen Vertrag achte und sogar nv ”'<0 sich seines Wortbruches rühme.
'stat England während des Krieges da» Völkerrecht -achtet? Das VStkerrecht tvar-ihm ein „Fetzen Papier , lebet es hat dies nicht eingestanden, denn „wrtght oc | wrang, mb country!" , , •
hat Amerika das Völkerrecht geachtet, welche» vor. schreibt, daß das Privateigentum im Krieg«k fakofan« | '<79 Es f-at sich über dstsen Punkt de» Völkerrechts aanz einfach hiuweggesetzt. hat deutsche» Eigen* I tum konfisziert und versteinert, denn: „America nttt. I Wir haben es während des Krieges gesehen, wir sehen La noch heute: Unsere Feinde handeln so, tote rt tbt Vorteil lischt. Sie wissen, was s,e wollen «nd warum sie so handeln, wie fie handeln. Wir aber haben trotz aller ' furchtbaren Erfahrungen noch immer ntcht» •CaV6^ Morimlli«» Haide» Hat «iu-n Artilel geschrteben. I .GNterfnnle" war er betitelt Was btu2
land im Auslände geschadet hat, da» ahnt Derk | Harden ebensowenig, tote ein fitttb es weiß, welche Fol- nen fein Spiel mit Zündhölzern haben kann. Der „Göt- terfunke" wurde von unseren Feinden al» em Gestamnw lmseres Volks hingestellt. Wir gaben selber zu. daß wir schuld am Kriege feien, wir k>Sbeu selbst »u,daß uns«" | togßttf allein den Weltbrand verschuldet habe. Mancher auch unter uns Deutschen im Ausland bat sich durch ienen , I Artikel und andere ähnliche beeinflussen lassen, ist unsicher | ©tob”’toir doch die Störenfriede gewesen? Sollte Loch etwa» Wahre« daran fein, was unsere Feinde stet» I behaupteten und noch behaupten? War e»
I Kreuzig, den W Welt gegen unser Volk unteieemmen
Reichseisenbahner-Gewerkschast.
Berlin, 12. Juni, ch.e Vcrsantm'nng von Ver- tteieru a(fer Vearttenorupven der Reich-seisenbahn ha' die Gründung einer Reickiseisenbahner-Geme^schas bent^er kifenl,ahnbr*m!«« u d -Anwar Lr be'chlofen Die nette Gewerkschaft umfaßt rund 300 000 Mitglieder, ist parteipolitisch »t e u rral »nd steht auf dem V-vden des uneinaef.tzrankten Ko^litionsrechts,
Iix:, nbttbeini&e 3eltuna* erscheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis wonatllch Uni°-Buchdruckerei von IohV«ug.«och, Markt 21/23. - Fernsprecher 55.
Amtliches Derkündigungsblatt des Kreises Marburg.
Tageszeitung für (bas früher kurheffifche) Oberheffen
wb. Amsterdam, 1!. Juni. Roch einer Son* dotier Meld-tng ist für den S. Jult eine Zusammenkunft zwischen Lloyd George und Miliera-td in Brüssel als | Vorbereitung für dir Konferenz in Spaa wteinbart worden. ,
wb. Parts, 10. Juni. Saut „Petit Pannen" liegt in offtztellen Kreisen noch keine Bestätigung der Rnchricht vor, daß Lloyd George nnd Millec-tnd sich in Bologne sur Mer in der letzten Juniwoche treffen wollen. i
wb. Amsterdam, -10. Juni. „Pall Mall.Gazette" erklärt: „Dir ganz« Frage der finanziellen Beziehungen zwischen Enalanü und den Bereinisteu Staaten werde
WUuS immer noch wütet man in Deutschland gegen die Energie .gegen den letzten Rest ^ Energte.^er ffÄ SffSS.«—« „Uns ist Unrecht pm'-^e'nenl — . _
I Der , Vorwärts" bringt in einem Artikel den Bor ba3 Gericht, welches „Kriegsverbrechen" !mtersnVn soll, es fei bei einem Tribunal, welche» au» Anhängern der früheren Regierung bt^' ”^‘1?' Garantie geboten, daß es unpartettfch unte^uchen n^. VS feien deutscherfvts Krieg-greuel und B^brech^ begangen worden, man werde fit aber nicht aufbeaen nun.
! bestrafen wollen. —
II. beutidien Ansehen getan! Welche Arbeit, welch» ! Anstrengumien ” den Ausländsdeutschen kostem den Völkern, unter welchen fie wohnen, ^rumach ^ daß jener Attikel deS „Vorwärts .parteiisch^ I baß er geschrieben worden ist vom Daß bittiert. Daß gegen die politischen Segn« « iS
i Vaterland, Werden sie es verstehen, daß während W»,
Dir „tägliche Rundschau" hält b n Ausschl' ß ewr arbeitswilligen Sozialdemokratie aus der Regierung l für einen schweren Fehler. Der Sozialdemokrat^ stän-1 >«n alle Tore offen Wenn fi» sich weigere, einzutreten. I falle ih r dte Verantwortung allein zu I
Neber die Stellungnahme der Industrie znr Kabtntttsknse erfif-rt der „Verl. Lokalan;.": Tas ge-1 schaltssührende Präs'dial-Mitg ied d's R-i - s erban e< bet Industrie der Wirkliche Geh. Legationscat Tr. I Simons kommt in einem Aufsatz des heute erfchotnen- > den DesteS der „Deutschen Zttdustri^ zur Aufstell""o folgender Forderungen mt die no-te Regierung: „Im f Innern hat sie vor allem dos Cbaos der beatjrk-n Finanzen zu ordnen, nach außen tue wirtschaftlichen Verhandlungen mit den Verbünde en n. d be'o"dcrs mit Frankreich zu einem für das wirtschaftliche Lebe., Teutsthlands ertragllchen Ende zn führen. Voraussetzung für leben Erfolg «ad, innen und außen ist 1 I u;nb lleibt, das- man in Deutschland allerseits bk Vcdentung „nscrcS wirtschof l-chcn Taft nS er enw mit Entschlossenheit die Folgerung daraus zieht und die durch den WablkÄn^ fl»fd'aTnen Geg > sStze Hi t r der allgemeinen Pflicht unermüblirfwc gniamme:athri purürfpcllL* S
Di« Wahlkoften.
kg. Berlin, H. Juni Die für das
Reick, dürsten sich nach zuv-r^ässiger Infarmati-)« von I parlamentarischer Seite auf 6 bis 7 M.ll onrn Mu-^k 1 belaufen In. Roten Bolltu-srnt wurd-n di- Kosten für die Nnabh.tt tzigen mit 10 bis U Milkionea Matt I angegeben, während die Kosten bi « Wuhlllimp^es für I die Mebrheitssozialiste» mindestens da« Drrieinhalö
Deutsches Reich.
— Der preußi'che Berfafiungsausfchuß nimmt unbe-1 irrt durch die politische Lage die Beratungen aml Dienstag wieder auf. 1
— Die Reichsichulkonsereuz wurde gestern vormit-i tag im grossen Sitzunassaal des Reichstagsgebäudes I vom Reichsminister des Innern Koch mit einer Will-1 kommensansprache eröffnet. Der Biinister wies darauf« hin, daß die Konferenz der Auftakt zu der großen Gesetzgebung des kommenden Jahres für das. Schulwesen fein solle. Die Bahn sei frei zu ruhigem, besonnenem Fottfchritt. Unter dem Beifall des ganzen Hames I führte er aus, daß es setzt nach dem leideuschoftlicken Wahlkampf Zeit fei. sich ju besinnen auf die Gemein. । samkeii kultureller Arbeit.
— Der Oberpräsident von Pourmeru, Lippmamr. unterbreitete, wie verschiedene Blätter erfahren, auf den Ausfall der Wahlen hin dem Ministerium sein ! Rücktrittsgesuch. Es wurde aber abgelehnt.
I _ Im Roten Vollzugsrat wurde mitgeteilt, daß im I Besitz der Ruhrkommunisten noch mehr als 50 000 Handfeuerwaffen seien. Gleich groß sei der Waffenbesitz in Mitteldeutschland. Die Kommunisten dächten nicht daran, ihr» Taktik bet Fortsetzung der Revolution auf« «zugeben. .
I „Sehr- geehrter Herr Reichskanzler! Im Auftrage dcs 'heulralkcmütees der U-2.B.D. Übermittele ich Ihnen I Nüsrche Antwort auf Ihre Einladung vom 11.6. zu einer
^«rwiprache über den eintritt von Mitgliedern un-ettr I "Mri-i in die treu zu bifcenbe Regierung: Die U.S.P.T. ? fern nicht in eine Regierung eintreten, die sich du
urnfrichtung der im Kriege zusannittngebrochcnen k-pinnisiischen AuSbt'utimgswirtschaft zum Ziele gemacht hat und zur Niederhaltung dcs Proletanats den Milita- »ismus neu belebt und stärkt, wie es die bisherige Koasi- •tioiiartgternng getan. Ter Eintritt der U. S. P. D- in I di,c fvidw Regierung würde eine Unterstützung bet konter-1
-.«vol::llor,zren Politik bedeuten, die fie bisher gründ - Mich bekämpft hat, wäre eine Preisgabe ihres Pro-1 tzramm-5 und ein Verrat an den Jutetesien der Arbeiter, Ang,«elften, Beamten, Kleingewerbetreibenden und Mecn-
: fci!;nt, die der U. S. P. D. bei den Reichstagswalllen : E-Gu- .-te und Vertrauen geschenkt haben für die eiter»
- tzück'0 Fortsetzung ihrer Politik des rückfichtslosen proleta-rischen Klassenkampses mtt dem Ziel der Beseitigung der kapitalistischen und militärischen Klus- fcH^rilcbaft. Zur Erkämpfung dieses Ziels ist die IL S. ft. D. rn Beginn der Revolution in eine gemeinsame Rc- tzstr-n-.g mit der rechtssozialistischen Pattei eingetretm
ki Trotzdem diese Partei versprochen hatte, ihr sozialdemo- : kratischts Programm zur Grundlage der Regierung;
: Holicik :n muckien, haben ihre Vertreter unausgesetzt eine lSöliiik der Anlehnung und der Kompromiffe mit den i Bcrtr.'krn der alten staatlichen Bürokratie, der kaptta- «stifchrn Wirtschaft' und des alten Mititattsmus betrieben, stdasi di- U. S. P. D. gezwungen war, aus der Regte-
: tur.« anSpttretcrr, «in nicht mitschuLig zu werden an dtzer Wrderbelebung des Kapitalismus und Militarismus ^s«-'.d der von ihue« ins Werk gesetzten blutigen Gewali- - i Politik gegenüber der revolutionären Arbeiterschaft. Die seitdem Hiriebette rechtssozialistische Koalitionsvolitik mit kapstalistitcher Wirtschaft hat dazu geführt, die wahren Nachiverhältnisse zu verschleiern und die Arbetterk.asie in ihre« Vormarsch zu behindern. Das Erstarken der Neaftwn, wie cs bei den Reichstagswah^u zum Ausdruck rifrturnen ist, ist nur bk Folge der rechtssoztalitn-! sch-'t iksntpromißpolitik mit ben geschworenen Fetnden bet Arbeiterklasse uub kann nicht bekämpft weichen durch
; 1 die Fortsetzung der das Proletariat verwirrenden und spal- : hnyet: Koalitionsvolitik, sondern nur durch eine gründ- : säxlich klare und konsequente sozialistifche Politik, die die :Vesibergreifimg der polftischen Macht durch das Prole-- ‘ iat iat und dessen Alleinherrschaft bis zur Ver- i tzürkichuns des Sozialismus anstrebt. Ergibt sich aus der i ; «ütwickelung der Revolution die Notwendigkeit einer f-.vi-.t - ltstitchen RegteruW, so kommt für die tt. S. P. D. als Auögretch nur eine rein sozialiiniche Regierung in | ■ Betracht, in der sie die Mehrheit und bestimmenden Einfluß bat, fotoie in der ihr Programm die Gntudlage der
; Politik bildet. Durch diese ?lut.vott dürste wohl auch nach ; Ihrer Neberzeugung die von ihnen gewünschte Aussprache gegenstandslos geworden feil}."
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demnächst zwischen beiden Regierungen besprochen. Gegen-1.
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2 leicht« paffend c lvachk. zu perl.
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Italien.
Eiolitti übernimmt die Kabinettsbildung. I
wb. Rom, 11. Juni Laut „Groraal- d'Jtilia"! hat der König Giolitti ossizielt mit der Kabiuefs- lildung beauflagt Dem „Dtefiagero" zufolge hat Giolitti die Kabiaeittbildung angenommen.
Die Ausstandsbemegung.
wb Rom, 11. Juni. Wie die Zeitunaen suS Batt ^richten, hat auch die Arbeitskammer beschloisen, den Ausstand einzustellen. Zahlreiche Arbeiter nehmen die Arbeit wieder auf. Der Eisenbabnerausstaud bauert jedoch <in ' Die Züge rerfehren indessen unter militätt'chem Schutz.. Während mehrerer Zusammenstöße^ zwischen -Mamsilrauten und der Polizei in den letzten Tascn.ver-t ! 'achte eine Menge sich zu verschanzen und sich in einem \ rTten MK der Stadt zu verbarrikadieren. Die Posizei I ■niff iek* schnell ein und vor"stelle d-n Versuch Bon ’InMannr n wurde die Versorgunq der Stadt mit Waffen •.inb Licht unterbunden Bei den Zusammenstößen wurden faut „^rifinnn" 40 Personen nerwundel und eine Frau gelötet. Die Stadt wurde militärisch besetzt. ' .
Die Erhebung der Albaner.
Frankfurt a. Bü, 12. Juni. Die „Reue Bircher Zta." meldet, daß in Vrindiifi eiugetrosiene fvriitnfce mittrilten, 1N0M Albaner bfftten die Drücke I über die Ojusa bei Tucali angegriffen und einige I italienische Posten gefangen genommen.
! eint «sch Stück »vettvolki Energie »ttorcn. der Energie, die immer mid immcr tmeder Kmft cu_ der Ueberzeugung schöpft: «D.r geschreht Unrecht! .
„Wright vr wrang, mt) ccnmtry! ■
Kannten jene Artikelschreibcr da» nicht.^ da» Wort, dessen Besolgung un3 heute bitter not tut’ Und Hütten wir Fehler begangen, taufendrnak mehr'Fehler, als wirklich gemacht worden sind mußten wir fie nicht im eigenen Interesse leuaneu? Und toenn unser Lämmergewissen e» mchl erlaubte, daß w r . leugneten, war es dann nötig, erbarmunslosin Fttni^n noch zuzurufen: „Seht, hier M eine Waffe, d» ihr gegen uns verwenden könnt, hier »st uv ch «' n ® t e t n< den ihr auf un» wetten könnt!'
Dann kam bet Nnterfuchung»au»fchuß.
Glaubt man in Deutschland wirklich, daß En» land, Frankreich, Rußland ober tote "le hnß» «» biefien unsere ungezählten Fetnde. glaubt man wirt lich d^b Re ihre Führer, ihre Lttegsheld« «r «n Tribunal gestellt hätte», toiejmr c» tateru• uw« es wolle, ihre eigene Schuld, ihre eigene mworren* beit dem Sieger zu beweisen? Sätte^fttd» Deutschland dazu zwmgen wollen, man b«te sich d« Tr.-' l. bet ©eine, an bet Newa uub überall toMt •J? -^Üstchen gelacht und hätte die Tribunale al» Wasien d-n» „®.W »