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to»6in Mreien, von denen die Deutsche Volkspartei ' " - k=.fCfi-timen. die Dcutickmationalen etwa

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»iwa 20000 auf sich vereinigte, sich erklären.

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2 720 000, einschl. 9

Zentrum

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Mandate Mandate Mandate Mandate Mandate Mandate Mandate

55. m 1920

Cassel. Beim 6.Wahlkreisleiter des 21. Wahlkreises wnrdden bis gestern abend 6 Uhr 2400 Stimmbezirke ge­zählt: Deutsch». 155 000,. D Bolksp. 154 000, Ztr. 137 000, Dem. 96 000, Soj. 241 000, U.S.P. 110000, Komm. 10000. 400 Bezirke stehen noch aus.

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96 = 68 - 54 - 54 = 48 - 48 = 13

6

ifö'OOt) Stimmen, die Dcutscknationalen etwa 15000 Srimmcn gewannen.' Das Zentrum hat im Stadtkreis

Stuttgart, 7. Juni. Zum Reichstag sind ge wäblt: 3 Soz. (Keil, Hildciibrandt, Feuerstein), » U.S.P (Crispin. Remwrle), 2 Demok. (Hausmann. Wieland), 4 Zentrum (Erzbergcr, Holz, Feilmaycr, Andre), 1 Dürgeipartei (Bazille), 3 Bauernbund (Vogl, Körner, Haag).

llniverjl . Belohn

Polksv. 94 653, Ztr. 95 453, So». 179 814, U.S.P. 72 218. Komm 3035, Dem. 63 715. Danach sind vor- lausig gewählt: 2 Sozialdemokraten, je einer von der Deutschen Volkspartei,- den Deutschnationalen, vom Zen« trum. den Demokraten und von den Nnabhänqigerr Da aber die Sozialdemokraten einen Reststimmenbetrag von 59 800 Stimmen haben, so wird ihnen durch die Listen« 'Verbindung mit Hessen-Nassau auf alle Fälle noch ein Mandat zukommen. vielleicht auch noch der Deutschen Volkspartei uflb dem Zentrum.

I»mmne 1 hat.

- lieber die Ergebnisse der Wahlen liegen nn§ drei von­einander abweichende Meldungen vor:

Berlin, 8. Juni. Die Wahlergebnisse au, 81 Wahlkreise« (der 17. Wahlkreis Hannover-Ost steht ftoch aus) betragen:

hem Abstimmungsgebiet

Unabh. Sozialdenr. 4 123 000

»ratsche Bolkp. 3178 000, eiuschl. 2

Lohn » Jgjrfin etwa 20 000 Stimmen abgeben müssen, die aber i._b488! Teil durch eine Neuordnung der Wahlkreise, sodann :tn durch das Austreten einer neuen Mittelstandspartei, die .. AAA II.....n* ot-MUro«

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Akk 54890 üejchst

m ueim. 3,L

Urteile der Berliner Presse.

B e r li n, 7. Juni. Die Betrachtungen der Abend­blätter über die Reichstagswahlen zeigen eine Unsicher- beit des Urtei's, die sich aus dem Umstande ergiit, dass, die vor'änfigen Ergebnisse noch keinen zweifels­freien Schluß aus die Zusammensetzung der neue« Bo ksvertretuno zi'las' n. Allgemein wird der Rück­gang der demokratischen und mehrheüssozialistischeil Mandate sowie das Anwachsen der Zahl der unab­hängigen und rechtsstehenden .Parteien festgestellt^ Während die deutschnationale §,Post" e- für kaunk möglich hält/ daß, die bisherige Rcaierungßkoalitioit bestehen bleibt, ist dasB. T." der Meinung, eS sei nicht ausgefch'o seu, daß die bisherige Koalition noch eine kleine Mehrheit behält. DieVoss. 3tg./1 ist der Ansicht, es lasse sich nicht sagen, ob die bisherige Koalition noch über eine schwache Mehrheit verfügt. DerVorwärts" sieht das Bedenkliche deS Wahlans- falls darin, daß der sozialistische Vormarsch zunk Stehen gekommen zu sein scheine, während die beiden Rechtsparteien auf Kosten der bürgerlichen Mitte Angenommen hätten. Zur Frage der Regierungs­bildung, über die outfi nach Ansicht desVorwärts" erst zu reden sein wird, wenn die Ergebnisse aus denk ganzen Reiche vorliegen, spricht derVorwärts" de« Wunsch aus/daß zwischen den beiden sozialistischen Parteien der Versuch gemacht werde, eine Verstän­digung herbcizuführen, wobei die Sozialdemokratische Partei von ihren demokratisch-sozialistischen Grund­sätzen selbstverständlich nichts aufgeb 'N könnte. Die ..Freiheit", die eine.lize NiedcrlagederKom- w. u n i st r s ch e n Partei feststellt, betont, daß oem Zusammenschluß der Bourgeoisie die zunehmende Ge­schlossenheit der Arbeiteycha^ im Lager der unab­hängigen Sozialdemokraten gcgenüberstehe. Di, Deutsche Tagesztg." sagt, die Zuuahwe der Stimmen und Mandatszisscr der rechtsstehenden Parteien über« treffe die Erwartungen. Die gleiche Auffassung vertritt Abgeordneter Strescmann in decTäglichen Rundschau" hinsichtlich bet Deutschen BolkSpartei.

Marburg

Dienstag, 8. Juni

(Vrachmond.)

T-ie Oberbeisisch« Zeitung" «richeint sechsmal wöchentlich. Bemaspreis monatlich 4 Mk., durch die Post 4.00 Mk. - ausfallende Nummern Infolge Streiks oder elementarer Ereignist« kein ErsatzVerlaa E.DrCS i tze r o t ^ - bet

Univ.-Buchdruckerei von Joh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fermprecher so.

« gliiich urt tiges

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

Das HMM.

Berlin, 8. Juni Das Reichskabinett dürft? heute oder morgen zurücktreten und wird dem Reichs­präsidenten die Portefeuilles zur Verfügung stellen. Ter Reichspräsident wird die Minister bitten, so lange im Amte zu bleiben, bis ein neues Kabinett auf der durch die Wahl geschaffenen Grundlage gebildet sein wird. Die Minister werden die laufenden und dringend notwendigen Geschäfte erledigen.

r* Berlin, 8. Juni. Im Laufe des heutigen Tages werden die Reichsminister zu einer Sitzung zusammentreten, in der über die Frage des Rücktritts deS Gcsimwunisteriunls vechandelt werden soll. Es ist wahrscheinlich, daß noch im Laufe des heutigen TageS Reichspräsident Ebert den Rücktritt des Gesamt« kabinettS angeboten wird. Beim Reichspräsident fin« den bereits Besprechung«! mit polnischen Persöickich- keitcn üler die Frage der Neubildung des Kabinetts statt. Der Führer der Deutschen Volkspartei, Dr. Stresrmann hatte schon eine Besprechung mit dem Reichspräsidenten Ebert. Heute Nachmittag und heute Abend totiben bk Besprechungen fortgesetzt. _

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Sozialdemokraten 4 721000, einschließlich der 18 aus Mandate

Tie neue radikale Partei, die sich diesmal entgegen ihrer Stellungnahme vom Januar 1919 an den Parla- Mnt-?mahlen beteiligte, die Kommunistische Partei, der frühere soaeuauntc Spartakusbund, hat nun auch seine »Heerschau" abgehalten. Und das war gut so, damit man nun einmal sehen konnte, über welcheMassen" jene bolschewistischen Stürmer und Dränger hinter sich haben, dir immer davon reden, daß das deutsche Volk nur daraus loarte. mit dem Bolschewismus nach russischem Rezept beglückt" zu werden. Selbst in einer solch radikalen Hamburg wie Berlin haben die Kommunisten trotz un< behmerer wahlpropagandistischen Anstrengungen nur etwas 15000 Stimmen aufbringen können. Sie werden im neuen Reichstag eine hoffnungslose Minderheit sein Nud keine nur irgend wie beachtliche Rolle zu spielen ver­wögen.

rktpl. £ .-Ltr.15

Gewählte Abgeordnete.

Unter den bisher,gemäi>lren Abgeordneten befinden sich folgende bekannte Männer:

Mehrheitssozialisten: Scheidenwnu St^a's- vräsident Ulrich, Dr. David, Bernstein, Löbe, Gustav Bauer, Otio Braun, Auer und Schlicke.

Unabhängige: Kuvert, Miwell, Bock, Znbeil, Täumig, Dr. Brritsche d, Vogch-rr, Dittman«, Alb­recht, Dr. Rosenfeld, Frau Agnes Braß, Henke.

Demokraten: Delius, Gertrud Bäumer, Schn- cking, Oberbürgermeister Külz, Dernburg, Schiffer, Böhme. *

ZentrnmSabgeordnete: Er berg «r, vo Brentano, Vurlage, Jmbusch, Trimborn, G'.esberts, Marx, Bell, Dr. Spahn, Dr. Hitze.

Volksparteiler: Dr. Riester, Fnanzmi.nstm Dr. Becker, Dr. Heinze, Stresemaun, v. Kaedorff, Maretzkl, Sorge, Hugo Stinnes, Chesr.dakeeur Ripp'er, Klara Mende.

D e u t s ch n a t i o n a l e : Dr Helfserich, v. Gräfe, Walte, Hamlet, Bruhn, Malkewitz, Schiele, Hergt, Fuhrmann, Dr. Rösicke, Jusiizrat Dietrich, Dr. Dü­ringer.

.' itr Mit».

Stile» ItllweMt

Berlin: Soz. 185 289, Dem. 74 563, D. Bolksp 149112, Komm. 13 686, Nationalem. 326, Wirtschatts- oereiniguna 24 917, Ztr 36100, Deutschnat. 120 799 U.S.P. 437 166, Ausbaupariei 5. Hanno». Bolksp. 102

Potsdam (Wahlkreis 1, vorl. Wablrroebnip: 11 S P 254 540 (4 Mandate). Soz. 182 764 (3 Mandats Dem. 68 259 (1 Mandat), D. Volks». 152 581 (2 Man bäte), Ztr. 18 916 (kein Mandat)- Deutschnat. 124155 (2 Mandate). ,,, ..

Potsdam: (Vorläufiges Ergebnis des Wahlkreise^ Potsdam 2.) U.S.P. 165 354, Soz. 93 437, Dem. 60 226 T. Volksp. 103 587, Deutschnat. 73 687, Ztr. IP *88, Ausbaupartei 96, Komm. 7852, Wirtschaft l. Vereinm 16 570, Nationaldem. Partei 391, .Hannov. Partei 76 Demnach erhalten die U.S.P. 2 Sitze, S-". 1 Sitz, Dem 1 Sitz, D. Bolksp. 1 Sitz, Deutschnat. 1 S-tz.

Stettin (Wablkr-is Pommern. Amtliches Wahler­gebnis): U.S.B. 140055 (2 Aba.), Soz. 164 962 <2 Aba ). D. Bolksp. 161 915 (2 Abg.), Christ!. Volksh. 6382, D- Natl 277 453 (4 Abg.), Dem. 35 964. Reformgruppe 6511, Komm. 9120, Wirtschaftsbmck) 1755.

Mecklenburg: Deutschnat. 91 395, D. Volksp 73 799, Deutscher Wirtschaftsbund 26 800, Ztr. 1571, Dem. 44 446, Soz. 165 040, U.S.P. 44 227, Komm. 4434. ES fehlen noch 125 ländliche Bezirke, die an dem Endergebnis wenig ändern werden. Es entfallen auf die Deutschnationalen und die Deutsche Volkspartei je 1, die Sozialdemokraten 2 Sitze.

Bremen (amtl Wahlergebnis): Soz. 113 551, US P. 104 238, Dem. 81380, Ztr. 137 869, D. Volks» 145 150, Deutschnat. 24 367, Deutsrh-smnnoo. 22154, Christlich-soz. Bolksp. 231, Komm .12 827.

Hannover (vorl. amtliches Wahlergebnis für den Wahlkreis Hannover-Hildesheim-Braunschweig): Soz 265 450, Deutsch-Hannov. Partei 129 165, Ztr. 47 931. Dem'.' 50 851, D. Volksp. 193 038, U. S. Pi 176 842, Deutschnat. 66 111, Deutschs»;. Part. 647, Nationalem 635, Komm. 4365 Stimmen. 80 Landbczirke. namentlich in Braunschweig, stehen noch auS.

Westfalen-Nord: Ztr. 340226, Dem. 46032. U.S.P. 75 162, Deutschs«; 939, Polen 15 362, Soz 213 328, D. Volksp. 119 385, Deutschnat. 93013, Komm 13 066. '

Westfalen-Süd: Soz. 244 136, Str. 328 962 Dem 59 783, D. Volksp. 191 266, Deutschnat. 69 772, USP. 231511, Christ! .Bolksp. 575, Komm. 17 291, Polen 28 586- _

Düsseldorf-Ost: Christ!. Bolksp. 2949, Dem. 49 884, Deutschnat. 120 356, D. Volksv. 126 743, Komm 12077, Polen 6016, Soz. 96 639, U.S.P. 217 419, Ztr. 234 745, Wiederaufbaupartei 63. Es sind gewählt wor­den an Abaeordneten von den Demokraten! ans der Verbindung mit dem 26. Wahlkreis, von den Deutsch»«^ und der Deutschen Volkspartei je 2, Soz. 1, U. S. P. 3 und 3 vom Zentrum. ,

Düsseldorf, West (26. Wahlkreis. Gesamtergebnis": Christ!. Bolksp. 8445, Dem. 33 812, Deutschnat. 44 259, D Volksp. 86 812, Komm. 36 845, Polen 10 695, U.S.P. 98 820, So,. 96 745, Ztr. 301 494.

Merseburg: U.S.P. 310 427, D. Bolksp. 98 335 Ztr. 6545, Komm. 10 608, Soz. 61053, Dem. 68 636 Deutschnat. 132 330.

Thüringen: Soz. 156 349, U.S.P. 3108o7, D.- Nat 89 762, Dem. 86 289, Komm. 19533, Bauernbune 164 877, Ztr. 47 240, D. Volksp. 144 760. Es sehler noch 234 kleine ländliche Bezirke.

Leipzig (amtl. Wahlergebnis): Soz. 57 601, Ztr. 2554, Dem. 53 889, D. Volksp. 132 625, U.S.P. 267 106. Deutschnat. 106 702, Komm. 12 867, Deutscher. 2074 Stimmen. .

Dresden. Rach dem endgültigen.Wahlergebnis im 31. Wahlkreise Dresden-Bautzen wurden abgegeben für di« Soz. 164 606, die D. Volksp. 131828, U.S.P. 137 080, Ztr. 7094, Deutschnat. 118815, Dem. 74 410, Lausitzer Bolksp. 4887, Komm. 12 525 Stimmen. Dem­nach sind gewählt: 2Soz., 2D. Volksp.» 2U.S.P., 1T.» Nat., 1 Dem.

Im Wahlkreisverbande Sachsen sind insgesamt als ge­wählt auruseben: 8 Soz., 9 U.S.P.» IKomm.» 3Dem., 6 D. Volksp. und 6 Deutschnat.

Württemberg. (Amtl.) Zahl der abgegebenen Stimmen 1131130. Es entfielen auf die Sozialdemo- fraten 2, Unabhängige 2, Demokraten 2, Zentrum 4, Bür­gerpartei 1, Bauernbund 3 Abgeordnete. Reststimmen: Soz 59 315, U.S.P. 25 220, Dem. 41 369, Ztr. 29 358, D. Volksp. 42 746, Bürgerpartei 40 486, Komm. 36 610, Banernbuiid 15 825.

Baden (vorl. Ergebnis): Soz. 185 800, USP 103 224, Dem. 114 046, Ztr. 327 119, D. Volksp. 65 159 Deutschnat. 112866, Komm. 14 723. Demnach entfalle» auf die Soz. 3, die U.S.P. 1, Dem. 1, Ztr. 15, D. Volksp. 1 und Deutschnat. 1 Abgeordneter.

M ü nchen. Im bayerischen Staatsministcrmm deS Innern lagen folgende vorläusige Ergebnisse der Reichs- tagswahl aus den Kreisen Oberbayern-Schwaben, Nieder- bayern, Oberpfalz und Franken vor: Soz. 381398, U S. P. 269 062, Komm. 45 777, Bayr. Volksp. 733 491, Mittelp. 170 651, Dem. 158 336, Bauernbund 157 339, 2. Volksp. 53 979, Deutschsol. 1963 Stimmen. Eine Reihe ländlicher Bezirke steht iwch aus.

Darmstadt. Dar Endergebnis im 22. Wahlkreis Hessen-Darmstadt ist folgendes: Deutschnat, 83153, D.

»emschn. Volksp. , 2 673 OCO, einschl. 4

Demokraten 1 996 000, eiuschl. 9

Bogt. Vollspart ei 794 287

Kommunisten 398 272

Die tSesamtzahl der im Reiche abgegebenen Stim- *en beträgt nach den bisherigen Feststellungen V 581000.

Eine Wolsf-Meldung gibt eine geringere An- ftchl vor: bisher gewählten Abgeordneten an. Darnach mnnen bisher als gewählt gelten:

86 Mehrheitssozialisten, ' ".y,

57 Unabhängige, Vj

i -7 Demokraten. '. J*'

l 43 Mitglieder des Zentrums. V

3? Angehörige der Bayerischen Volkspartei.

42 Abgeordnete der Deutschen Volkspartei.

41 Deutschnationale (daninter ein hessischer Vaueru- titab(er, ein Wurttembergische Bürgerpartci und 3 km-erische ÄSirtschaftspartei). 1

i 1 fchleswig hoistcrnlscher Banerndemokrat, v

tB Trutsch-Hannovcrancr. (

i 3 Mitglieder des Würtrembrrgischeu Bauernbundes.

2 Angehörige des Bayerischen Bauernbundes.

Tie ans den Abstimmungszebieten in den neuen Stitgsiag zu übernehmenden Abgeordneten sind eben- fclfe mit enthalten.

Unser Berliner Vertreter meldet schließlich: Bis Ittte Mittag waren gewählt' 90 Mehrheitssoz.» 63 »«abhängige, 56 Zentrum, 13 Bahr. Volkspartei, 31 Demokraten, 45 Deutsche Volkspartei, 43 Deutsch- ldttionale.

Noch nicht festgestellt sind die 'Abgeordneten, die sich sus der Zusammenlegung der Reslstimmen in den Ver- «ndskahlkreisen und auf Grund der Rrichsliste ergeben.

( Die Parteien der Rechten dürfen mit dem Errungenen fehr zufrieden seist. Wenn von ihnen vor allem die Deuttck».' Bolkspartei vielfach einen auffallenden Stirn- Mruzu'.vachs erhalten hat, so ist das erklärlich. Der in ftmz Deutschland erfolgte Zusammenbruch der Demo­kratischen Partei hat allenthalben eine starke Abwan- tzerung ihrer früheren Wähler nach der benachbart-n, ki Deutschen Vollspartei, mit sich gebracht. Tie Deutsrb- »gtionale Volkspartei hat ein nicht minder bemerkens- «orr'.ee Anwachsen ihrer Stimmen zu verzeichnen. Bc- - hervorzuheben ist, daß die Deutschnationale Volks- pert-i ihre ErsvlI: in den Großstädten weiter vervoll-

Die in Hessen-Nassau Gewählten. 4 Sozialdemokrateu, 1 Unabhängiger, 2 Deutsch- nationale, 2 Bolksparteiler, 2 Zentrum, 1 Demokrat

Tass , 7. Juni. Auf Grund der zahlen­mäßigen Feststellung des Mahlleiters dürfen im 21. Wahlkreis (Heffen-Naffau) lis jetzt als gewählt gelten: * Sozialdemokraten: Obe7bü"gsrmeist°i Scheidemann (Casfel), Frau Johanna Tesch (Frankfurt a. M.), Arbeitersekretär' K a i s e r (Frankfurt a. M.s, Landrat Thöne (Witzenhau- sen); Teutschnationale: Staatsminister a. D. Hetfferich (Berlin), Landwirt Lind (Nieder­issigheim): Deutsche Volkspartei: Geh. Zustizrat Dr. Ri er (Berlin), Landwirt Hepp (Seel­bach): Zentrum: Mittelschullehrer »Schwarz (Frankfurt a. M.), Landwirt Herbert (Zirken- Demokraten: Prof. Schücking (Marburg)) Unabhängige: » Verbandsvorsitzender D i ß m a n n (Frankfurt a. M.).

1919 wurden gewählt: 7 Sozialdemokraten, je 1 Deutschnationaler und Volksparteiler, 3 Zent- trumsabgeordnete, 3 Demokraten.

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wb 2? ünchen, 7. Juni Im Staatsministerin« des Innern wv'-d- bis h-ute Abend 5Ubr folnenhe? Er­gebnis der Landtagswablen b-kannt- Soaolbema- kraten 3^12e5. Un-tzbä"-iio- 246 215. Kommiiniste« 121P1, 9?n(f^irtei R90 9R» Demqk-qte«

145 200. Bauernbund 163 439, Mittelpartci und Deutsche Volksvartei 207 585 Stimmen.

wb. S.t u t t g a r t, 7. Juni. Bei den Wablen »nm ">ürt1<'mh''ro'schen Landtag entsiel-n o»f die So,<<,(« oemokrat"N 175 994, d'e 11n^dhä-<,io»u 14^ 228 Boeder» yartei 102 31R. Ban-rn>''lnb 1 »3 680. De"tiche Pns's« nartei 37 269, Kommunisten 33 978, Demokratische Par­tei 161 575. Zentrum 277 102 Stimmen.

Die Zufommenfetzung des neuen Laudtaas gestaltet sich wie folgt: Die Sozialisten erha9°n 10 Kr-is- und 7 9<inb« Mgsabgeordnete, die llnabhäna'gen tz Kreta- und 6 ßnnb» 'aasabaeordn'te, die Bürgervartei 6 und 4, der Bauern­bund 12 und 6, die Deutsche Volkspartei 2 und 2,' die Demokraten 9 und 6, das Zentrum 18 und 5. Tie Kommunisten gehen leer aus. Die bisb-rigen Kaali« tionsparteien verfügen somit über 55 Sipe, die bisherigen Oppositionsparteien über 46 Stimmen.

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Der «nxeiaenpret» betragt für He 8gesp. Zette 75 Pfa. und 10»,. «uffcklo^ rnntltoe und auswärtige 1- Mk., Rettamezette 8-W Mk. Jeder Rabatt pilt ol, ftarrobatt. Bei Auskunft durch die Eefchöftsstelle und Bermittluna der Angebote 25 Pfg. Son- dergebühr. Postfcheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt a, Main.

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Widerstand einer Maschinengewehrtompagnie gegen ihre Auflösung

wb. Berlin, 7. Juni. Am Samstag sollte i« Soest das zweite Bataillon deS Jusanicrieregimeirts 61 mti dem ersten BataUlon der Reichswehrinfanterie 13 verschmelzen werden. Die Maschinengewehrkompagm« dieses Bataillons (srühere Maschinengewehrkomoag iie Libau) widersetzte sich gewaltsam der Aus- lösung und kehrte ihre Maschinengewehre gegen dir tfirMhiflöfnng fordernden Vorgesetzten. Da Verhand­lungen nicht zum Ziel führten, wurde dip Auslösung gewaltsam erzwungen. Die mit der Durch» sührung ber Entwassnung beauftragten Reichswehr- truppen hatten h T o t e und 6 Verwundete zu be­klagen. Das zvßkte Bataillon des Jnsanterieregimeutk 62 gehörte bisher zur Besatzung der neutralen Zone. Ta nach den Forderungen der Entente die bort stehen» den Truppen bts zum 10. Juni auf die Halste ver­mindert werden müssen, mußte in Aussührung der Bestimmungen des Friedensvertrages die Auslösung erzwungen werden. Dieser rein mckitärlsche Vorgang zeigt ctnerseits, wie schr die deutsch« Regierung be­strebt ist, die Bestimmungen deS Frieüensvertragech loyal auszuführen, andererseits aber auch, welch» Schwierigkeiten die Verminücrung des HeereS auf dech von der Entente vorgejchriebenen Stand mit jich betagt

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J - Das Wahlergebnis der ersten Reichstagswahlen, soweit £ die Verteilung der Mandate betrifft, ist auch heute «ch nicht zu übersehen. Das neue Wahlrecht bringt eine °*ter**lW umständliche Berechnung?- und Feststcllungsweise bl9J jgft sich, die dann erst ergibt, mit welchem Bestände rftenb. | y, Mandaten die einzelnen Parteien in die Volksver- trrtung einziehen. So viel aber ist bereits aus den «strmmenströmenden Einzelergebnissen zu ersehen, daß yt Regierung und ihre Hauptparteien, Sozialdemokra­ten und Demokrateit, eine schwere Niederlage erlitten haben, während auf der einen Seite die Parteien der Rechten, auf der anderen die Unabhängigen erhebliche «ahlerfolge buchen kann. Der Stimmenrückgang 1. b4R Jet Mhrhcitssozialistcn und Demokraten ist, zumal tn der «eichshauptstadt in die Augen springend. Lediglich im Stadtkreis Berlin büßten die Mehrheitssozialisten mehr pL 200 000 Stimmen ein, die fast restlos zu den Nn- tzbbängigen übergegangen sind. Tie Demokraten im -Swdrkreis Berlin verloren rund 100 000 Stimmen, die fidi fast restlos austeilen zwischen den beiden Rechts- 1 * - ' M-rta.---ctioa