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Polen geräumt wird.

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Wb. Kopenhagen, 27. Mai. Einem Telegramm

Ter völlige Mißerfolg der polnischen Offensive gegen Rälerußland, der sich zu einer ernsten Gefahr für Polen auSzuwachsen droht, läßt die polnische Fric- deuSgeiieigtheit sehr erklärlich erscheinen. In Wilna

in dem sie Mannschaft zu gehen.

zur Ruhe auffordert und au die Jung die Aufforderung richtet, au die Fron

Nach Meldnngeri Pariser MLtter eine fr« zöfische Militärkommissioii nach Warschau abgereist. ..Journal" erfährt, daß ganz Podolicnr von den

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Marburg

Freitag, 28. Mai

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« Ein Engländer über di« Lage Deutschlands.

Wb. Amsterdam, 27. Mai. Der Leiter

herrscht große Bestürzung über den Vormarsch der Bolschewisten. Die Spitäler sind von Verwundet.'», die von der Front kommen, überfüllt. Die Besatz- ungsvehorde erließ an die Lievökkernng einen Aufruf,

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Deutschnat.undDeutscheVolkspartei

DerVorwärts" spricht von einem innerpolitischen Geheimvertrag, der angeblich zwilchen Dr. Hergt und Dr. Stresemann als den beiden Vorsitzenden der Deutschuationalen und der Denlschen Bolkspartei ge­schlossen worden sei. In diesem Vertrag, so behauptet derVorwärts", sei die gegenseitige Verpflichtung fest­gelegt, nicht gegeneinander, sondern nur gegen die links­stehenden Koalitionsparteicn $u kämpfen. Dazu schreibt der Pressedienst der Deutschen Volkspartei:

DerVorwärts", der diesen angeblichen Fall als eine gwße, politische Sensation behandelt, wird hinterher die Entdeckung machen, daß er damit nicht die geringste Wirkung erzielt. Denn tatsächlich haben die Deutsch« Bolkspartei und die Dentschnationale Bolkspartei in Bezug auf ihr taktisches Zusammengehen bei den Wahlen nicht das geringste zu verbergen. Für beide Parteien gilt die Wahlparole: Der Feind steht links. Unter dieser Wahlparole wird der Wahlkampf auSgefochten, und e§ ist ganz selbstverständlich, daß die beiden Par­teien alles vermeiden, waß ihren Aasmarsch gegenseitig irgendwie stören könnte. Wir zweifeln ja nicht daran« M; die Demokraten und die Sozialdemokraten sich vor Freude die Hände reiben würden, wenn die beiden Oppo­sitionsparteien der Rechten töricht genug wären, durch gegenseitige Anfeindungen die Wahlgeschäfte derjenigen Parteien zu besorgen, die sie beide aufs Haupt schlagen wollen. Es mag der Linken deshalb unangenehm sein, baß sie sich einer geschlossenen Front gegenübersieht. Sie wird aber auch fernerhin damit rechnen müssen, daß die Deutsche Volkspartei und die Deutschnationale Bolkspartei dafür Sorge tragen, während des Wahlkampfes aus ihren gegenseitigen Beziehungen alle! Störende fernzuhalten. So zu handeln, ist einfach ein Gebot taktischer Klugheit, und eines Geheimvertrages bedarf es dazu selbstverständ­lich nicht."

fg. Rotterdam, 27. Mai. Wie dieTimes" aus Warschau meldet, ist auch Schitomir von den Polen geräumt. Die polnische Hauptarmes zieht sich zwischen BrodyTarnapol und Chotin zurück. TieTimes" bezeichnet dir Lage als unverkennbar

Der U-Bootkrieg als Wahlmanover.

DasBerliner Tageblatt" «ick derVorwärts" brin­gen gleichzeitig aus den Protokollen des Untersuchungs­ausschusses Mitteilungen über die Verhandlungen, die tat Januar 1917 der Erklärung des unbeschränkten U-Bvot-KriegeS vorausgingen. Für jeden unvoreinge­nommenen Menschen geht aus diesen Protokollen nut hervor, daß man im deutschen Hauptquartier nach bem Urteil der Sachverständigen deS LandheereS und bet , Marine bett U-Boot-Krieg für bas einzige und letzt« Mittel hielt, um den Krieg erfolgreich abzukürzen. eint Tatsache, die ja auch schon durch die öffentlichen Ver­handlungen des Untersuchungsausschusses völlig klar er­wiesen tvorden ist. DerVorwärts" und daSBerlinet Tageblatt" aber möchten aus dieser Veröffentlichung eine Waffe für bett Wahlkampf schmieden, und deshalb versieht becVorwärts" die Wiedergabe der Protokolle «M der ÜberschriftAns der Werkstatt der 9tekn3txrbet$et", während daS -Berliner Tageblatt" bitftfte Tendenz an­der großen Ueberschristszeile sprechen läßt:Wie wir in die Katastrophe trieben". Im Text selbst wird bann noch kräftig unterstrichen, baß bie Entschließung zum un­beschränkten U-Boot-Krieg Amerika auf ben Krieg-« plan gerufen und dadurch Detttschland» Unheil bet» schuldet habe Die beiden Blätter müssen der Oesfent« lichkeit ein recht schlechtes Gedächtnis zutrauen. Denn in der öffentlichen Verhandlung des Untersnchungsaus« fchiisscs ist durch daS Verhör des Grasen Bernstorff, also gewiß eines unverdächtigen Zeugen, die wahr« Gesinnung und die wahre Abstcht deS Präsidenten Wilton einwanbssrei festgestellt worden. Cs wurde bet dieser Gelegenheit auch das Kreuzverhör zur Sprache ge­bracht ,dem Präsident Wilson nach Beendigung de- Äricges im amerikanischen Senat durch die Fragen des Senator» Mc. Cumbe: auSgesetzt war. In diese« Verhör hat Wilson auf die Frage, ob Amerika in den Krieg eingetreten wäre, auch wenn Deutschland keinen seitchseligen Akt gegen die Bereinigten Staaten begangen hätte, mit einem unzweideutigen Ja geantwortet, und zwar nicht nur einmal, sondern infolge verschied«»- artiger Formulierung derselbcn Frage zu wiederhole» Malen. '

Oberstleutnant o. Lplauder.

tob. Berlin, 27. Mat. Zu der Reutermeldung, daß der Botschafterrat verlangt habe, das deutsche Mitglied der Grenzkommission für das Saargebiet, Oberstlt. v. Tplauder, abzuberufen, wird zustän­diger Steile mitgeteilt: Es tst richtig, daß ein der­artiges Ersuchen an die deutsche Negierung gerichtet worden ist. Die Note des Botschafterrats beruht indes auf einer einseitigen und nach deutscher Anfso'sung unzutreffenden Darstellung des Sachrerhal'.s. Sie hat sich mit einer von der deutschen Regierung am 21. Mai in derselben Angelegenheit übergebenen Note gekreuzt. Demnach ist der Beschluß des Bot- schaftcrrats ohne Kenntnis der deutschen Sachdar­stellung zustandegekommen. Es kann mit Bestimmt­heit angenommen werden, daß bet Botschafterrat nach Empfang der deutschen Note die Angelegenheit einer neuen Prüfung unterziehen wird, die ihn zu einer Revision seines Standpunkts veranlassen dürfte. Die deutsche Regierung wird ihre Auffassung von der Ari- gelegruheit auch weiterhin mit Nachdruck vertreten.

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Ufcrftt »aldeö i. Knop! «nebelt! cz/2ah« :. 18.

Der bürgerliche Zusammenschluß in Bayern.

In Badern hat sich ein politisches Ereignis voll­zogen, das die größte Aufmerksamkeit aller politisch interessierten Kreise verdient. Sämtliche bürgerliche Parteien haben sich zu einer bürgerlichen Einheits­front gegen die Sozialdemokratie auf folgenden Richt­linien geeinigt:

Die bürgerlichen Parteien kämpfen gegen die sozialistische Weltanschauung, gegen die Diktatur des Proletariats, gegen den marxistischen Klassenkamps und Gleichmacherei, gegen Sozialismus und Kommunismus, gegen allen Umsturz und Zerstörung, gegen Materialis­mus und sittliche Verflachung. Sic treten ein für Ordnung, Recht und Ausbau, für ruhige Entwicklung auf gesetzmäßigem Boden, sowie Versöhnung der Klas­sen, für den Ausstieg jedes einzelnen durch Fleiß und Fähigkeit, für die bürgerliche Arbeit, für gerechte Ent- lohnung nach Leistungen, für die individuelle bürger­liche Wirtschaftsordnung, für Privateigentum, Familie nud Erbrecht, für eine ideale Weltordnung, für sitt­liche Weltanschauung und für religiöse Erziehung und endlich für bett nationalen Gedanken." >

tob. Pari-, 27. Mai. (Havas.) Der Senat hat das Gesetz Ger die Besteuerung der Junggesellen ange- N»wmeA, y2 -

Türkei.

tob. Amsterdam, 27. Mai. Ter Berichterstatter derTimes" in Konstantinopel meldet, daß ein tür­kischer General, fünf Obersten und sechs ehemalige Abgeordnete die Aufforderung erhalten haben, binnen 30 Tage» vor dem Kriegsgericht zu erscheinen. Sie werden des Aufruhr! und des Verrats im Zusammen- bang mit der nationalistischen Bewegung beschuldigt. Wahrscheinlich werden sie der Vorladung keine.Folge

Aus den Abstimmungsgebieten.

Di« ichleswigsche Grenze festgelegt.

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für fdas früher kurhessische) Oberhessen

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fg. Berlin, 27. S6br Der Michswehennuistcr gab Anordnung, daß die Reichswehr am Tage der Reichstagswahlen zur Verfügung der Ziviibehörden sicht, um öte Sicherheit des Wahlaktes zu verbürgen. Eine gleiche Anordnung ist in Preußen vom Minister deS Inner!', an die polizeilichen Sicherheitswehren ergangen. x

Das Ergebnis einer Waffenfuche in Pommern.

kg. Stettin, 27. Mai. Auf Grund der An­zeige!! von mehrheitssozialistischer Seite sind auf Be­fehl der Reichsregi-rung Wafsendurchsuchungen aus pommerfchru Rittergütern vorgeiwinmen worden. Die Durchsuchungen von 32 Gütern waren gestern Abend abgeschlossen. Sir haben weder verborgene W.tfseu zu. Tage gebrachten och konnte die Anwesenheit 6e- wassneter Soldaten auch nur in einem einzigen Fall sesigesirilt werben.

Noch eine Konferenz in Genua.

M ai land, 28. Wai. Dem Korrespondent des Iorrierr della Seta wird äus Rom gemeldet: In kn nächsten Tagen findet in Genua eine Konferenz ch hkS Obersten Rates statt. Die Zusammenkunft soll hburd) besondere Bedeutung erhalten, daß die Ber- Kkter der Verbündeten sich dort über die von Deutsch- lrnd zu fordernde Wiedergutmachungssumme endgültige Stscheiden sollen.

Millerattd fordert Bewegungsfreiheit für 6paa.

rob. Paris, 27. Mai. (Havas.) Millerand er­litte sich damit einverstanden, daß die Kammer am fcteiiag nachmittag die Interpellation betreffend die stchietzuiF; bet deutschen Entschädigung bespricht. Er »ttbe Ät der Kammer darüber Erklürnngen abge6en >yd btt SB ertraetesfreg« st^eu weeit Ns Nethoden. die zu befolgen seien, um die Durchführung k» Friedensvertrages zu sichern. Der Ministerpräsi- knt ließ die Kammer auffotbetn, in einer allgemeinen Vertrauenstagesordnung sich dahin auszufprechen, daß chm die volle Bewegungsfreiheit gelassen tord die nötigen Vollmachten gegeben würden, um die schwebenden diplomatischen Verhandlungen mit de» Verbündeten sowie mit den deutschen Vertretern in kpaa zu führen.

kg. Senf, 27. Mai. DerTempo" meldet: Unter Leitung Poincarrs bereitet sich eine Aktion des natio- talen Blockes in der Kammer vor, der wettere stnan- tielle und wirtschastliche Zugeständnisie an Deutschland in der Frage des Versailler Friedens für Frankreich als i Anannehmbar erklären will. Da der nationale ' Bleck Über die Mehrheit in der Kammer verfügt, Irbe der Borstoß die Bindung der französischen Re- Irrung auf ei» Mindestprogramm gegenüber den Deut- Ren in Span zur unmittelbaren Folge haben müssen.

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Durch die Presse gehen zahlreiche Meldungen über bevorstehende Putsche allerlei Art. Bald wird von Pt'.ischplänen der Rechten oder militärischer Kreise, bald von solchen der radikalen Linken geschrieben. Das Neuste tst die Behauptung, daß Lockspitzel der Rechten tätig seien, um einen Putsch von links hervor­zurufen, der dann zu einem Gegenstoß benicht werd'» soll. So sei die Urheberin des letzten Bankraubes in Saugerhattsen die Schriftstellerin Gabriele Schrö- der-Mrhnke. Fran Schrüdcr-Mnhnke, die in Naum­burg eine luxuriös eingerichtete Wohnung unter dem Namen Mr. Eoldm habe, sei nulängst »ach Halle kommen und Hube die hallischen Kommunisten zur Aaf- stelluug von Kümmunisieubataillonen zu veranlasset gesucht. Sie erhalte von einem Leutnant Hansen Geld, das von der Antibolschewisieuliga stamme. Von anderer Seite ivird gesagt, sie stehe im Dienst der Wust« ächte.

Zweifellos sind die tiulcn derartigen Meldungen «b «Äerüchie HMweife Produkt der allgemeinen Wahlnervosität und politische Spannung nnd nicht ohne weiteres als bare Münze zu nehmen. Das schließt jedoch nicht ans, daß diese Dinge mit Aufmerk sanikeit verfolgt werden. Vor allem ist es an der Regierung/ ans alle Neberraschungen vorbereitet und gerüstet zu fein; denn jeder gewaltsame Umsturz ober Versuch dazu würbe die Genesung des kranken deuisch.nl Volks- uitb Wirtschafiskörper- aufhalten ober unmög­lich. machen. Wie die Negierung die Lage beurteilt, geht aus folgender Meldung hervor:

wb. Berlin, 27. Mai. Der preußische Staats- kommissar für öffentliche Ordnung erklärte gegenüber Pressevertretern chie Gefahr von rechts und links sei ernst .aber nicht akut. Weder die unabhängigen So­zialisten noch die Kommunisten denken an Aufruhr. Tie kommunistische Arbeiterpartei fei zu schwach, um einen gewaltsamen Umsturz herbeizuführen. Auf der rechten Seite bestehe feilt bestimmter Plan zu einem Putsch. In Gutsbesitzerkreifen ivürden kommunistische Unruhen . befürchtet und deshalb Waffen zurückbehalten, sowie ehe­malige Soldaten in Dienst genommen. Eine ernste Gefahr urc<e vop deu Freikorps, die nicht genügend schnell und mit ausreichenden Sicherungen aufgelöst würden. Hierin fei eine Aenderung notwendig. Der im Westen gegründete Fwntbnnd könne durch politische Agitatoren gefährlich gemacht trerben, zumal wenn Hunderttauseude von Arbei­tern infolge der wirtschaftlichen Krise brotlos würden.

Hoffentlich erweist sich der Optimismus de? StaatS- kommissars hinsichtlich der Haltung der radikalen Lin­ken als berechtigt.

Polnisches Friederrsarrgebst?

Wien, 28. Mai. Aus Lemberg wird berichtet: Rach einer Meldung ans Warschau verlautet in pol­nischen Kreisen, daß die polnrjchc Regierung der Sowjet-Regicrung ein neues Friedensangebot gemacht habe. Die Eröffnung bit Frieoeusunterhaudlungeu soll nahe bevorstchen.

Die Lage ht Irland.

Wb. London, 27. Mai. Ei» Regiment Hoch- jländer in Mderfhot hat Befehl echalien, sich am Donnerstag nach Irland begebe». Drei weitere Ba-. taillone wurden angewiesen, sich zum sofortigen Ab­transport bereit zu halten.

Die englische Negierung ist entschlossen, die Waff-n- inib Hceresguttransporte nach Irland durch Trttppen- ttnfc Seesoldaten ausführen zu lassen. Tie Führer der Eisenbahner sollen sich entschlossen haben, in dieser Frage die Meinung der Gruben- uud TruuSportarbeiter anzichören.

tob. Dublin, 27. Mai. Die Hasenarbeiter von Nord-Wall haben die Arbeit nicdergrlegt und sich ver- pslicktet, kein Kriegsmaterial auSzulaoen, jedoch für b<« Lebensmittel der Besatzmtgsarmce in Irland eine Ausnahme zu machen. Sie haben ihre Führer beauf­tragt, Schritte zu unternehmen, um bie Zurückziehung dieser Armee zu ertvirken und die Hafenarbeiter von Großbritannien auf ihre Seite zu ziehen.

tob. London, 27. Mai. (Reuter. Amtlich.) In Irland sind seit Ostern 400 Polizeistationen verbrannt und 150 Eiitlommensieuer-Aemter übersatten worden.

Heute aus Irland cingeirossene Telegramme oer- zeichneil weiter zahlreiche Verbrechen, oesouders das Niederbtennen von Gerichtsgebäuden, Küslenwachi- stationeu und andtren Negierungsgebäuden, sowie von Staatswohnhäusern. Die Dockarbeirer sind in den Ausstand getreten.

jaus Paris zufolge hat bie Bot- WAfterkonserenz die Beratung bet schleswigschen Frage geschlossen. Es steht nun fest, daß die Elausensche gie mit einer unbedeutenden Aenderung die zukünf- Südgrenze Dänemarks bilden und die zweite ptt.e an Deutschland zurückgegeben wird. Die Frage 2 Internationalisierung ist bei den Besprechungen 2 Bvtschasterlsnserenz garnicht in Erwägung ge-

^Dailv News" Gardine r, der einige Zeit in Teutsthland geweilt hat, um bie sozialen, wirtschaft- sichen und politischen Zustände zu untersuchen, ver­öffentlicht beu ersten Aufsatz über das Ergebnis der Untersuchung. Darin heißt es: Wenn die Konferenz Mit Spaa dem Prozeß der inneren Auflösung Teuischlands nicht ein Ende scht, wird Deutschland Jen Körper werden, der die ganze Welt vergiftet.

ggenn totr Deutschland zerstören, werden wir nichts kihalten: wenn wir ihnt Helsen, so kann es arbeiten »nd bezahlen. Gardiner fordert, daß der Geist ks Kriege', der Deutschland gegenüber immer noch vLrherrsche, endlich dem Geist des Friedens Platz mache.

i $6$ deutsche Volk lebt uitb stirbt noch immer bei iifliben Ration en von oftmals unbeschreib­lichen Rahrnngsmittrln. ES ist Doch eewr tw«: freien und gleichen Verkehr mit der Welt evGeschnitten., Liefe hoffnungslose Lage.darf nicht foctdauern. Wen» 8paa eine neue Aera eröffnen soll, muß verhau- bfjt nnd nicht diktiert werden. Am Schluß forben jtzardiner für Deutschland Lebensmittel- und Rohsivfs- kedtte, Festsetzung einer begrenzten Entschädigungs­summe und einige Erleichterungen in Bezug auf dir Schifiehrt. /

Bitti für Verschiebung der Konfrteu; von Spaa.

wb. M ai l a n b, 28. Mai.Setoio" vernimmt aus Aom, daß Nitti in der Mitttvochssitzung des Minister- kats bei Verhandlung der Frage der Einberufung der

Die Gärung in Italien.

tob. Mailand, 27. Mai. WieSortiere della Sira" meldet, hält die Gärung im Friaul an: es kam zu weiteren Ruhestörungen und Zusammenstößen zwtsche» Deinonstranten nnd bet Polizei: einet bet elfteren tourbe getötet In Cividalr wurde ein Hauptmann bet Sicher­heitspolizei und ein Demonstrant verwundet Am Mitt­woch konnte in Undine nur ein Zug unter militärische- Bedeckung abfahren, während sonst mehrere hnndert Züa» ein- und aussahren. Der internationale Verkehr ist unterbwchen. Auf btu größere« Bahnhöfen lager« wattige Mengen LebenSmittck, während sich in de» größeren Städten bereits bas Fehlen bei Mehls nutz anderer Lebensmittel fühlbar macht. i

Hier hat bie am 25. b.MtS. in Rom attgeorbnete Bet» hattuna von dalmatinischen und siumanischen Bürger« den einmütigen Protest bet Blätter hervorgerufen, welch« die Maßnahme einer falschen Information bet römische» B-böiden ruschreiben, bie in der Anwesenheit der Dai- matiner in gjom ein Komplott vermuten.Popolo d'Jtalia" beschuldigt Nitti, bie Berhaftunae« veranlaßt zu haben, bie einen größeren Umfang annehmen, all erst zugegeben worden fei 68 seien 200 Personen, darunter auch Frauen und Kinder, ins GefLnaniS geworfen toetbtx.

DirOberheiniche Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich M. 4614 3 Mk., durch die Post 3.15 Mk. Für ausfallende Nummern infolge Streiks oder

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Monferenz von Spaa erklärt habe, daß er für bie- Verschiebung der Konferenz aus. den Monat Juli sii. Er glaube, daß die Verbündeten sich feinem ki-itfche anschlicßeu würden.

wb. London, 27. Mai.Daily Telegraph" meldet Ht Airkunst des Schweizer Bundesrats Abot in Lon- *8. Er wirb dort mit beit Funktionären des Bölker- teibe die Vorbereitungen zur internationale» Finanz- Inferenz in Brüssel treffen. Ferner Witt» er mit Wiar Law und Chamberlain über bie Bedeutung der wn^rcit;, in Bezug auf bie deutsche Kriegsentschädigung Bef inidjungen abhalten.

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wh. Amsterdam, 27. Mai. Wie der Pariser B-'lcht«rstattet desDaily Telegraph" meldet, weiden Btrhaiiblungcii zwischen Frankreich und Belgien über in militärisches Bündnis geführt.

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