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ter atzt Land» »e füt offaus. m An, rkehrs, nd an» st tritt Spruch, onateq. «d sich völlig zerdem ft lau»

Aus «ft im

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

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JIS. »der elementarer Ereignisse

(82,4%) und

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Braunschweigischer Landeswahlverband

Wahlkreis HesienNassau.

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Ich hatte wahrend meines Aufenthalts

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Nach »demL.-A." ist der Ären die verbündeten Machte atge

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»vb. Paris, 26. Mai. Gegenwärtig ist in Paris und Lyon eine Untersuchung über einen umfangreiche» Go ld -

463 113 Stimmen u. 7 Sitz«

230 132 Stimmen u. 3 Sitze

187 579 Stimmen u. 3 Sitze

2830 Stimmen

580 Stimmen

Stimmen Stimmen Stimmen Stimmen

Es erhielten: Sozialdemokraten Demokratische Partei Christliche Dolkspartei

Entdeckung" bei Krupp.

Offiziell wird von französischer

i einer cht;u Ibneh- : Rat, damit beim

teilte it ix oll in lenn- 1 fle. m der ;ü . >e)

Rene Paris, den nächsten

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64 465 Stimmenu. 1 Sitz

424180 Stimmen u.Sitz

279 Stimmen n. Sitz

Unabhütigtge Sozlalariftokraten

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TI S in R e. I

Deutschnationale Volkspartei Unabhängige

Deutsche Volkspartei

Bayerischer Bauernbund Deutsch-Hannoversche Partei Schleswig-Holst. Bauern- und arbeiter-Demokratte

FkikdMsrmu.

Abrüstungsuot« der verbündete«.

27. Mai. Die Verbündeten toerb'ert in Tagen di« deutsche Regierung in einer

dcutschfcindlichenNicuive Roilerdamsche

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5'o!Tit fnbrer amen« änven.

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ben

Kote ansfordern, die Bestimmung des Friede llSvertrags bezüglich der Abrüstung Deutschlands zur See durch- psühren.

Der KreuzerEraudenz" abgeliefert.

Odessa bo« der Roten Armee wieder besetzt.

kg. Rotterdam, 27. Mai. DieTimes" mel­det: Odessa ist wieder von einer Abteilung der Roten Armee besetzt. Die Funkenstation in Odessa schweigt. Die Flotte der Berbündeten hat die Häsen Odessa und Sewastopol wieder verlassen.

zogen werden, daß aus ihre« Listen stehende Mittel» standsvertreter ausfallen. Stichwahlen gkvt «8 ja nicht mehr. Stimmen, die im ersten Wahlgange verpulvert sind, sind damit unwiederbringlich Vektoren.

3 mal so groß und 6 mal so teuer.

Ei» besonderer politischer Mitarbeiter schreibt uns:

Der Staatssekretär a.D. Dr. August Müllet ist ein Mehrheikssozi.tldemolrat. Er führt seit lange« eine» scharfen Kampf gtzzen die jetzige, zumeist von seine« . Genossen" gebildete Regierung uttb insbrson« itere gegen das ganz und gar von Sozialdemokraten beherrschte Rtichswirtschastsamt und seine Maßnah­men. In einen: Aufsatz wendet er sich auch jetzt Wicker gegen Wirtschastsmaßnahmen der Reichsbehörde, insbesondere gegen daS allerdings geradezu un,1(0116* liche Verfahren bei der Stellungnahme der zuständige« Behörde in der Frage der Erhebung der Ausfuhr-Ab­gaben. Müller sagt, daß dir Einzelheiten dieser Vera Handlungen und Beratungenein geradezu groteskes Bild der Verwahrlosung des Behörde»« Mpparate s, der für die Wirtschastsgesetzgebnug ju* ständig ist, /'geben72 hätte. Und er kommt zu denk Schluß, daß dervortreffliche bürokratisch« Apparat der Republik offenbar deshalb dreim-al so groß ist und sechsmal so viel kostet wie der Apparat der alten Regimentes, weil er noch viel wenigen leistet als dieser."

Dr. August Müller hat hier einen wunden PunH berührt, an dem nicht mehr vorüvergegangen werdtH kann. Man muß d klar und offen auSspreche^ und gerade die Presse hat hierzu die Pflicht der Oesfent-t lichkeir gegenüber, daß in unsere« Verwaltung»- und Behöcken-Apvarat Zustände eingerissen sind, die zu« tzimmel schreien. DaS gilt insbesondere für die Zen-i tral-Bchöckcu. Wir wollen hier einmal ganz ab­sehen von den Kriegsgeseltschaften und von all d«« künstlichen Mittrlchen, die auf nichts aitderes als aus eine Verlängerung der Lebensdauer dieser höchst über« tüsfigkn und kostspicligen Gebilde berechnet sind. Auch n dieser Frage muß die deutsche Oesfentlichkeit eie ernstes Wort sprechen Brennender sind im Augen- blick aber doch die Zustände, tote sie in der tepw l'likanischcn Behöcken-Organisation sich herauSgeb'.ldei haben. Wer in diese Verhältnisse kraft seine- Amtet oder Bentfes nähere Einblicke erhält, kann da» Grusel« lernen. H^draartig wachsen immer neueStelle«? auS der Erde. Neben den unvermeidliche«Liefere» ten7' bildet sich sogleich eis ganze»KoqS" von B»

f wb. Paris, 26. Mai. Die Friedenskonferenz hat teilaagt, dass Deutschland Oberstl. v. Xy lau der aus

^«r Kommission für das Saargetiet abberuft.

Dir Unruhen im Teschener Gebiet.

wb. Wien, 26. Mai. Den Blättern zufolge dauern *® vstschlcfischo« Abstimmungsgebiet trotz des Stand- ; Rechts ter Unruhen an. In Dombrowka kam es zu «i«em Feuergefecht zwischen Polen und Tschechen, bei »ent- mehrere Personen schwer verletzt wurden. Der' Erstand der polnischen Bergarbeiter dauert an. Aus «urchi vor Sabotageakten der Polen haben die tschechi- khen Arbeiter in mehreren Schächten die Arbeit nieder- tfegt.

163

88

75

42

22

21

4

4

Mmisterreden von heute.

Wie das neutrale Ausland die Ministerreden von heute betvertet, zeigt eine Betrachtung des keineswegs

DieOberhessische Zeitung" erscheint sechsmal wsckentlich. Bezugspreis m».

" * ~ ' - - - -j s ie x. Mr auSiaUend« Rummern infslge Streik«

___________________... kein Ersatz. Verla, een Dr. T. Hitzeratb. Druck »er Uni« -Buchdr. »an Iah. ® Kg. Re 6. Markt 21/2?. Fernsarecher65.

Sie MAM« in Pechrs.

. Amsterda m, 26. Mai. Englischen Blättern zufolge geben die Bolschewisten bekannt, daß ihnen izi Enieli außer der ganzen kaspischen Flotte der weißen Garde it. a. 50 Geschütze, 20 000 Granaten, 23 drahtlose Stationen und 10 Flugzeuge in die Hände fielen. Tschitscherin teilte dem persischen Außenminister mit, daß die Sowjetregierung bereit sei, die diploma- tische Mission der persischen Regierung in Moskau zu empfangen.

tob. Paris, 26. Mai. Rach einer Havasmeldung au? London trafen dort Nachrichten ein, wonach dir Bolschewisten R e s ch t nahmen.

Dentschnat tonale Bolkspattet 100 078 Stimmen u. 1 Sitz Deutsche Bolkspartet

dessen ehemaliger Berliner Vertreter sich wie folgt Sichert:

Erwählt wurden:

Sozialdemokratische Partei Christliche Volkspartei (Zentrums Demottmtische Partei

B e r l i n, 27. Mai. zerG r a u d e n 3" an liefert worden..

Line französische Paris, 26. Mai.

Kiste mit Revolvern für den DampferDublin Castle' befand.

> Im Kreis Kirchhain waren die enlsprechenden Zahlen: 2644, 2047, 4711, 1735, 493, 11.

Im Kreis Frankenberg: ES, 1081, <7, 2876, 215, SSLL .

Ihr Wahlrecht ausgeübt haben 26998512 Personen, und zwar 12421167 männliche 14 572 345 (82,3 %) weibliche.

bielegenheir, eine lange Reihe ren Reichskanzlern im Parlament sprechen zu hören: Viilvto» Bethmann Holl- tntg, Michaelis, Hertling, den Prinzen Mar von Baden, Ebert, Scheidemann, Bauer und Müller. Die Reden aller sozialdemokratischen Kanzler haben einen gemein­samen Ursprung: Ulrich Rauscher, der Chef der Regierungspresse, hat sie geschrieben. Rauscher hat Stil und Pathos. Er ist zum Beispiel verantwortlich ür das Unglück der Hand, die den Frieden von Ver­sailles unterzeichnete und ocmäst dem von Scheidemann ausgesprochenen Fluche verdorren muß. Scheidc- mann verlündiztr immer doll Ueberzengitng die tönenden Phrasen von Rauscher. Für Ebert klangen sie schon zu begeistert und zu gelehrt. Rauscher verstand es nicht, seinen Stil der Persönlichkeit anzupassen, für die er schrieb. Mit Bauer wurde das mühsam, trocken und langtveilig. Er bl'.eb häufig stecken, als habe er zum ersten Male das Manuskript vor seinen Singen. Sein Vortrag war im all­gemeinen das gerade Gegenteil von etwa» Imposantem, li'.ch erst Müller! Er sprach ganz ohne icke Geste. Aber

Marburg

Tonnerslsg, 27. Mai

AkMItlmM.

Wir haben nachstehend einige Zahlen und Ergeb­nisse der Wahlen zur Nationalversammlung tm Januar 1919 zusammengestellt, die unseren Lesern zum Ver­gleich für die bevorstehenden Wahlen willkommen sei« werden:

3« Reiche.

Wahlberechtigt waren 32 771 986 Personen, und zwar 15 Olli 114 männliche und 17 710 872 weiblich«.

Sie SßMMg M MKttmM.

Unter den nicht weniger als 17 Neichswahluor- schlagen, die nach der Bekanntmachung desReichs- auzcigers" eingereicht find, hejindet sich -eine ganze Anzahl, hinter betten keine der großen politischen Par­teien steht. ES sind zum Teil Listen von Gruppen, die außerhalb ihres Wohnortes schwerlich jemand kennt. Tie Einrichtung, daß Rcichswahlvorschläge eiugereicht werden können, bat offenbar bei vielen Eigenbröd lern, an denen in Deutschland ja nie Mangel gewesen ist, die Vorstellung erweckt, es sei nun ziemlich leicht für sie, ein Mandat z» erringen. Denn M 000 Slim-, tuen im ganzen Reiche für ihre Sache oder auf ihren Namen auszubüngeu, sei doch wohl nicht so schwierig. Zum mindesten könne mau e3 ans einen Versuch ankommen lassen. Dabei ist aber übersehen worden, dos; daS neue Wahlrecht keineswegs zur Aufstellung von Sondsckisteu ernMigen, sondern ganz im Gegen­teil von ihr abschrccken loollie.

Das Wahlrecht, nach dem sich am 6. Juni die Iulutrft Deutschlands entscheidet, bestimmt auch keines­wegs, daß ein Mandatsbewerber geioählt sei, der als erster aus einer Liste steht, für die im ganze« Reich« 60000 Stimmen zusammengebracht find. Auf der Rcichswahlliste können von einer Vorschlagspartci nur so viele Sitze getoonnen werden, wie sie in Einzel- Wahlkreisen erhalten hat. Würde also auf eine Liste A tuti in einein rinzigen Wahlkreise ein Bewerber ge­wählt, so könnte durch die sämtlichen sonstigen Slim- men, die ans sie fallen, auch mit eih, also ein Zweiter Kandidat ein Mandat erhalten. Eine Liste, die in keinem Wahlkreise einen Bewerber durchbringt, fällt sonoch mit ihrem Reichswahlvorschlage gänz­lich aus. 60000 Stimme» in einem Wahlkreise ist also das mindeste, waS eine Tondergruppe auf ihre Liste anfbringen muß, um übechaupt bei der Ver­leitung der Mandate in Betracht zu kommen. Daraus ergibt sich, daß die Reichsivahlvorschtäge einer ganznr Anzahl von Einzelgruppen völlig aus sich tSckoS sind. Dir auf sie verwendete Mühe und alle Ksschn find vergeblich. Aber selbst tveun nun ein rühriger Führer einer Sonderrichtung in diesem oder jenem Wahlkreise dir nötige Stimmenzahl austriebe, die ihm ein Mandat sicherte, so würde er bald merken, daß er damit nicht einmal seinen persönlichen Ehrgeiz in erwünschter Weise befriedigen könnte. Das parlamen­tarische System bringt es mit sich, daß Einzelabgeord- nete ,die als Wilde keiner Pariei angehörcn, von der praktischen Mitarbeit in der Volksvertretung so gut Ivie ausgeschlossen sind; sie können keine Anträge einbrrugen und erhalten keinen Platz in den Kom­missionen. Arge Enttäuschung wäre also das Schick­sal der etwa doch auf eine solche So überliste Gewähltem

Das wäre ja nun ihre Sache, mit der sie sich alzusinden hätten. Aber die Conderlisteu bedeuten auf alle Fälle eine Schädigung derjenigen Parteien, )ie im Grunde genommen dasselbe vertreten, was >ie Eigenbrodlcr mit ihren Sonderlisten erstreben wol­len, Diese Schädigung kann unter. Umständen ver­hängnisvoll werden. Alle die Stimmen, die auf die Sonderlisten fallen, gehen den anderen Parteien ver­loren, vielleicht gerade an einer Stelle, wo sie dringend gebraucht werden^ So ist der Fall denkbar, daß in einem Wahlkreise durch eine besondere Mittelstaa-ds- liste fa viAe Stimmen den bürgerlichen Parteien ent

»nd Silber handel im Gange. In Lyon mehrere Verhaftungen vorgenomme» worden.

Wffe zu seiner Rede so fehlende Geste hatten wir bald von dem Verfasser selbst, denn auf dem Podium befand sich Ulrich Rauscher in Person, nicht groß, elegant, der miß­ratene Typ des dei'.tschen Studenten Er hörte zurrst mit Ruhe und Würde zu, aber im weiteren Verlauf der Siebe wurde er hingerissen von dem Klang der ihm so vertrauten Phrasen. Der Körper nahm das zu den Worten passende Verhaltm an. Müller sprach in fachlicher Gemessenheit, und der Verfasser gestikulierte dazu. Rauscher filmte: ohne Morte. Müller sprach wie ein Grammophon ohne Geste."

A»s btn AbslmmlunlMbitttN.

Die Abstimmungen Anfang April?

kg. Berlin, 27. Mai. Nach den der Berliner iklüllekommissioil ziigegangeuen Berichten sind dle Vorbereitungen für die Abstimmungen in den Abstim- «nngsgebieten unverzüglich aufztsnehmen, jo daß mit der Abstimmung Anfang August begonnen werden kömie.

Die Slbtretung Rordfchleswigs.

Wb. Kopenhagen, 26. Mai. Das Organ des fritverett Ministers für Schleswig. Haussen, die Zeitung pöeiiudal", schreibt: Morgen wird die Botschafterkonse- teil# in Paris wieder eine Sitzung abhalten. Zur Bera­tung Ikfl der Verinrei über die Abtretung Nordschleswigs. Eit verlautet, handelt cs sich um einen dreiseitigen kerlrag, der von Dänemark, Deutschland und den Der- feeieit unterzeichnet wird. Die Botschasterkonferenz scheint sich in keine Verhandlungen über die Juternatio- »alisiernng der zweiten Zone einlassen zu wollen.

wb. Kopenhagen, 26. Mai. Aus Rordschles- Dig sind die französischen Alpenjäger hier eingetroffen.

In 6tetniio§ in RsiMHe«.

Ziel: Ostpreußen.

Tie einlaufenden.Nachrichten über die Gegenoffen­sive der Nätetruppen gegen die Polen verstärken immer mehr das Bild einer großen polnischen Niederlage So ist ein Kommandowechsel eingetreten,; und der neue Polnische Oberbefehlshaber General Szcpticki hat eine Erklärung in den Ailnaer Blättern erlafsen, daßalles bald wieder in Ordnung gebracht werde7' ftitb dis Einwohnerschaftganz ruhig fein'" könne. Daraus geht hervor ,daß infolge des russischen Durch- brnchs. an der Düna bei Polocl Wilna nicht un­gefährdet ist. Die Vorgänge erfordern die größte Auf­merksamkeit von deutscher Seite im Hinblick auf die Ziele teer Bo lschewiftcn, über die folgende ?iieid".»g Ausschluß gibt:

EUm fl erda.m, 26. Mai. Einer Washingtoner Meldung zufolge berichtet dieAssoeiated Preß" aus Warschau: Die Russen haben an der Nordgrenz- an­gegriffen, um die polnischen Linien zu durchbrechen und die Verbindung mit Ostpreußen her­zu st e l l e n.

Nefcht liegt nahe bei Enseli, dem Ort am Kaspischen Meer, den die Bolscheiviften bereits genommen haben.

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1

1

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firanfiM. '

Die Ausstände.

wb. Paris, 26. Mai. Der Bergarbeiterausstand ftnttt als endgültig beigelegt angesehen werden.

Wie derExcelsior" mitteilt, sind gestern in Paris wegen Vergehens gegen die Freiheit der Arbeit zwei ausständige Eisenbabner zu 10 bezw. 13 Monaten Ge­fängnis verurteilt worden. Nach der.siumanitö" erhielten in Bordeaur wegen des gleichen Vergehens sechs Eisenbahner Gefängnisstrafen von 13 bis 15 Mona­ten. In Lyon erhielt ein Eisenbahner sogar 2 Fabre, ein anderer Eisenbahner 3 Jahre Gefängnis mit 2 Jahren Aufenthaltsverbot.

Leite erklärt, bereits seit längerer Zeit habe man die £irmft Krupp verdächtigt, das; noch weiter Kriegs­material hergestcllt würde. Bei einer Untersuchung leckte sich heraus, daß in der Tat 77 Mittimeter-Ge- Mütze hergestellt wurden. Die Direktion eulschuldigtr ' sich damit, daß es sich um di« Ergänzung aüer, im Kähmen des F r 1 c d e n 3 b c r l r a ß e 3 vorgesehenen bestände handele. Er würbe befohlen, alle Erzeugnisse vernichten. Ferner wird eiich strenge Kon, krolle eingerichtet werden

tine anzebliche Verschwörung im belgischen Besetzungs­gebiet.

' tot* .Brüssel, 26. Mai. Nach der belgischen Zeitung .Gcill" haben die belgischen Behörde» ein aus verdäch­ten Personen, die aus Aachen stammen, gebildetes flömplott entdeckt, das die Sprengung des Bahnhofs Herbesthol und der Eisenbahnbrücke im Auge halvn M. Der belgische OLerkommissar ließ aus diesem Grunde itiie Pasig, suche aus Aachen einer gründlichen Prüfung -totirrwerseu.

wb. »Paris. 27. Mai. Wie ..JntrausigeanG mit- teilt, wird die Zusammenkunft zwischen Lloyd George :tob Milleraud erst gegen den. Juni stattfinden.

$es Gteioe« kr ktiMti Jtat

wb. Kristiania, 26. Mai. Auf dem Valu.to- ^rkr hat sich fast das gesantte Interesse auf di: *«tfche Mark konzeuiriert, deren Steigerung schnell Swarts geht. Die heutige Notierung pellte sich aus

Es.sanden aber Umsätze bis ^11 15,30 statt, und ** Schluß der Börse wurde zu 15,25 verkauft. Von ^ezlnen Bankinstitute« wurden viele Millionen Mark ?*^ksktzt. Für andere Valutasorten war unter diesen ^rhältnissen das Interesse nur gering. Englische vfitnb und amerikanische Dollar waren nur wenig ändert. ,

Kreis Marburg.

Es erhielten:

Sozialdemokraten

Demokratische Partei 1

Christliche Volkspartei

Deutschnationale Volkspartri 1

Deutsche Volkoparte! 1

Unabhängige

Die trohends 6tW.

Halle, 27. Mai. Dem Halleschen Volksblatt zufolge sind zahlreiche Hallesche Bürger, die in der Nahe der Reil-Kaserne tvohnen, von der Sicherheits- wchr aufmerksam gemacht worden, daß das Gelände um die Kaserne henim am 4. und 5. Juni zum Operationsgebiet gemacht werden luürbe, weil in diesen Tagen ein neuer Putsch von links inszeniert wecke.

Kempten, 27. Mai. Wie dieAllgäuer Ztg." das O^gan der Bayerischen Volkspartei im Allgäu, von ebpgkweihter -Seite erfährt, wtrde im ganzen Jn- dnstrsebezirk, tut Rhkiuland - Mstfalen, Thüringen, Sachsen und anderen Gegenden ein Aufstand vor- bereile t, der mit viel größeren Mitteln und viel; schärferem Terror dnrchgeführt Werben soll, wie dec letzte. Eine rote Armee -fei teilweise in der Bil­dung begriffen. ES stehen Massen in großer Menge zur Verfügung, aiufj leitende Offiziere.

England.

i Die irische Bewegung. '

öb. London, 26. Mai. (Reuter.) Ein amtlicher über die Lage in Irland verzeichnet hundert neue L^drechen, darunter die Zerstörung von Polizeistationen, r"3i:i[ie auf Wohnungep und W-atreiben von Vieh.

L to6- Dublin, 26. Mai. (Reuter.) Die Angestcll- s 3? London-Northtoestern-Ei'enbah» traten hier in $ ««Sstand. Sic weigerten sich, die Ladung eines ^pckrs aus Hvlyhead zu löschen, weil sich varunter-eine 1

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Der Anzeigenpreis beträgt fit die «ge!». Zeile 76 4 und 10 «/. Nufschlag, « «mtlicke »nd «»»wertifle 1. X, MefUmegeile 2,00 X. Jeder R«b«tt «ilt «l, 00. Ol|rg« B»rr«b«tt. Le «»rkunft durch die »e,chäft,stelle «. Vermittlung der Ange- «eoA d»te 26 4 Sinder,tdiitzr Psstscheckksnts: Är. 6016 Imt Frnnkfutt a. »