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Sie Brüsseler Finanzkonserenr auch verschoben.

wb. London. 17. Mai. Die internationale

64$: mch nm sie zu einer baldigen Tilgung zu ermutigen. iJt.Tiu . Zer scssgesetzte Betrag werde aber nut das Mini-

Berlin, 18. Mai. DerLok.-An, " meldet auS Swinemünöe, das, der regelmäßige Büderdienst zwischen Stettin,Swincmünde, Heringsdorf und der Jnstl Rügen am Pfingsisvnnabend wieder ausgenommen wird.

genaue Termin der Aktion soll erst noch wett«! Verhandlungen mit Moskau festgesetzt werde«.

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Dienstag, 18. Mal

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nanzkonftreiiz in Brüssel, deren Beschlüsse für die Jtoiv tuen; in Spaa maßgebend sein werden, wird gleichfalls verschoben werden.

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Grlkchknfeindllche Erhebnug in Thrazien.

Berlin,. 18. Mai. Nach einer Meldung des Berl. Tagebl." au8 Rom besagt dite Athener De- pesche derEpoca", daß ganz Thrazien wie ein Mann gegen die Griechen aufstand. Die Erhebung wird von türkischen Offizieren geleitet. Thrazien soll nach dem türkischen Friedensvertrag Griechenland zufatten.

tob. Berlin, 17. Mai Die deutsche Regierung hat gegen bte beabsichtigte Einführung der Kronen- to S h r u n g in der ersten schleSwigschen AbstimmungS- zone durch eine Note Protest eingelegt. In der Note wird darauf hingewiesen, daß do» Münzrecht, solange die erste Zone nicht endgültig DSnemark zu- gesprochen worden sei, unter die Hoheitsrechte falle, die bis zur endgültigen Entscheidung Deutschland zu- stSndeu. Tie Einführung der Kronenwährung würde außerdem die wirtschcchtlichr Lage der in Mark be­zahlten deutschen Beamten so außerordentlich erschwe­ren, daß ihnen die Weitersührung der Geschäfte nicht zngemutet werden könnte. ,

der Clansenlinie: Aden tost, Moldelby, Ladelund und Süderlügum, für die SSmierhm des Gebiets durch Dänemark zu gewinnen, ist von der Bevölkerung selbst eine entscheidende Kundgebung Bon 1660 ein­heimischen Stimmberechtigten der vier Kirchspiele haben 1460 schriftlich darum ersucht, bei Deutschland belassen zu werden.

ben Termin in Paris liege, und betonte wiederholt das Prinzip der Gerechtigkeit, »Kr dem sich die Kom-

Natzs »rrLesstrs, dann sei es nut gerecht, daß die Ver- bmidetrn ihren Anteil von diesem Nutzen hätten.

Der «MjtewMumb tu Oberschlefien.

tob. Oppeln, 18. Mai. EDrn Vormittag haben bei der interalliierten Kommission in Oppeln die Ver­handlungen über die durch den Nichterstreik geschaffene. Lage begonnen. An den Verhandlungen nimmt auch ein Vertreter de« Neichsjisstizministeriums teil.

nen 5W vor. Vergewaltigungen ------

kalt geben für das Martyrium deutschen Frauen in den besetzten Gebieten .deren ungezählte Fälle, zumeist aus begreiflichem Schamgefühl, der Oeffentlichkeit ver-

Tie rommnmstischen Nmstnrzvläne.

Ter Wildwestübersall ans Sangerhausen steht, toi« sicher angenommen werden darf, nicht in Zusammen­hang mit den von der Prefsr der Rechten vor einiger Zeit mitgeteilten Plärren für eine kommunistische Er­hebung in Mitteldeutschaird. Er ist viemehr als ein zeitgemäßes Raubunternehmen größtenteils jugendlicher Wirr- intb Tollköpfe anzusprechen, bei dem vor allem die ebenfalls zeitgemäße Sucht nach Papiergeld die treibende Kraft gewesen ist. Wenn also dem Sanger­hausener Putsch keine zu große Bedeutung lwizumefsen ist» so verdienen die mitteldeutschen Aufstandspläne umso größere Aufmerksamkeit. Auch die Regierung, die vorher die Warnungen der Rechtspresse mit einer Handbewegung abtun zu können glaubte, legt ihnen jetzt offenbar stärkere Beachtung bei. So melden die offiziösenPol.-Parl. Nachr.", die preußische Regit- xung habe KemutniS erhalten von einer geheimen kommunistischen Konferenz, die am 26. und 27. April in Berlin-Neuköllu stattgefunden hat. Diese Kon­ferenz habe sich einstimmig dafür entschieden, ohne Rücksicht aus die Wahlen den Versuch zur gewalt­samen Errichtung einer deutschen Räte­republik sobald wie möglich zu unternehnren und der tot Gang befindlichen Entwaffnungsaktion zu­vorzukommen. Für die Gewinnung der Land­bevölkerung und der Beamten, sowie für die Durchführung der Bewegung wurden besondere Pläne ausgearbeitet. Die Leitung des Putsche» soll in den Händen eine# Fünferrat# liegen, in dem Schnell­bache« Garant), Hormann, Fröhlich, Dr. Ernst Meyer und Walcher (Stuttgart) gewählt wurden. In bte neue Räteregierung sollen Mehrheitsfozialisten un­ter keinen Nmständeu, Unabhängige möglichst wenig aufgrnommeü toerben. Gegen die bürgerlichen Par­teien «ch bi« Sozialdemokratie soll durch Verhaf- t«ngtu pnb Verweigerung der Leben#- lutttll ÄS Karkrr Ten« auSgeübt werbt» Der

Berlin, 17. Mai. Nach den Abendblättern sollen von den an dem Raub in Sangerbausen beteiligten fonen bereit# 16 verhaftet worden sein.

BerhaftunSen von Kommunisten.

kg. Berlin, 17. Mai. Anfolge bee aufgedeckten Putschplan» der Kommunisten, dessen Ausführung a« 5. Juni, dem Vortage der Retchstagswahl, beginnen sollte, haben Verhaftungen von kommunistischen FSH- rem im Reichsgebiet eingesetzt. Zn Berlin find acht Verhaftungen, in Mannheim sech» Verhaftungen und ir München vier Verhaftungen erfolgt. Auch die A» Wesenheit mehrerer russischer Eowjetvertreter ist in Berlin festgestellt.

Sie Momg les Mihm.

* tob. Cassel, 17. Mai. Die Reichswehrbngade 11 teilt mit: Hanau, Homburg, Babenhausen sind heute in aller Frühe von den Franzosen geräumt wocden. Die Räumung von Frankfurt a. M. und Darmstadt ist heute vormittag noch im Gange gewesen. Irgend­welche Zwischenfälle sind bisher nicht bekannt ge­worden.

tob. Frankfurt a. M., 17. Mai. In dem Vor- ort Rödelheim, der zum Besctzungsgebiet gehört, aber früher nicht belegt worden war, sollen vorläufig 4<X) bis 500 Ma an verbleiben.

Gestern Abeich kam es in einigen Ortschaften zu Zwistigkeiten zwischen angetrunkenen französischen Sol- baten und hiesigen Einwohnern, bei denen eine Frau mit einem Messer gestochen und ein französischer Sol­dat derart verprügelt wurde, daß er in# Militär­lazarett gebracht werden mußte.

Frankfurt a. M., 17. Mai. Die alte Kaserne der 81er, die den Franzosen als Hauptquartier bi*nte, wurde ernt Ihnen im einem ungJaiÄMjen Zustand zu- rückgelassen. Sämtliche Zimmer waren iet Schränke, der Fenstervorhänge und der meisten Einricktungsge- gcnstände beraubt und befanden sich im übelsten b e» schmutzten Zustand.

wb. Tarmstadt, 17. Mai. Die Räumung durch die Franzosen ist seit heute Vormittag 10 Uhr in dollem Gange.

Deutschland lehnt die Bezahlung bet Besatzungs- kosten ab.

kg. Berlin, 17. Mai. Die deutsche Negierung hat in einer Note an die Verbündeten abgelehnt, die Kosten für die militärische Besetzung Frankfurts und des Maingaus zu tragen.

kg. Berlin, 17. Mai. Der Reichsweyrmintster gab Befehl, daß die beim Einzug der Franzosen aus Frankfurt zuruckgenomn.ne Reichswehr am Don­nerstag wieder in Frankfurt einzurücken bat. Die Neichsregierung hat bte Einsetzung einer Kommission beschlossen, die die in Frankfurt und den besetzten Städ­ten durch die stanzöfische Besetzungsarmee verübten Schäden feststellen soll zwecks ihrer Wiedergutmachungs­forderung an Frankreich.

Sie BWmtWß.

Milderung de, Ausnahmezustandes.

Berlin, 18. Mai. Sn einem Erlaß des Reich»- ministerium, des Innern wird eine Milderung des Ausnahmezustandes für die Zett der Wahlagitation verfügt. Bon Versammlungs« und Zeitungsverbote» soll unbedingt abgesehen werden, soweit nicht unmittel­bare Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ord­nung vorliegen. Auch sind alle auf diesem Gebiete etwa bestehenden Einschränkungen, zum Beispiel Anmelde­pflicht für Versammlungen, Vorlage von Flugblättern vor der Veröffentlichung usw. anfzuheben. Eine völlig unparteiische Stellungnahme allen politische» Parteien gegenüber Äird als unbedingt geboten be­zeichnet.

Koalitionspläne und Koalitionserwägunge».

In einer Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Charlottenburg der Deutschnationalen Volkspartei führte Graf Westarp u. a. aus: Ob im neuen Reichs- tag eine Regierungskoalition mit den Sozial­demokraten tote Dr. 'Stresemann und die Deutsche BoNspartei sie schon fetzt al, erstrebenswerte, Ziel hinstellen, zweckmäßig und möglich sein wird, dürfte sich erst nach dem Ergebnis der Wchlen und der daran an­schließenden Neubildung der Parteien entscheiden lasse» Al, unrichtig bezeichnete-Graf Westarp die Mei­nung, daß et solche Koalition unter allen Umstände» grundsätzlich ablehnte. Er habe aber starke ZweM darüber, ob es taktisch richt! g ist, fie sch,« setzt anzubieten und zum Gegenstand de, Wahlkamp- fes zwischen den beiden bisherigen Oppositionspartei«, zu machen. Wenn die Frage nach dem 6. Juni zur Ent­scheidung stehe, werde man sedenfall, sorgsam darauf achten müssen, ob eine solche Koalition möglich ist, ohne daß wie bisher die Sozialdemokratie die eigent­lich führende Partei wird und ohne daß gleichzeitig der Kampf gegen die Sozialdemokratie und die Diktat« des Proletariats gelähmt wird.

In einer W-chlversammlung tu Nürnberg erklärte Reichskanzler Müller, daß die Sozialdemokratie unter keinen Umständen jemals mit der Deutschen Volk,partei eine Koali« tionsregietung bilden werde. Die bisherige Koalitionsregierung müsse als Notbehelf unter Umstän­den auch nach den Wahlen beide halten werden. Ehe nicht in Frankreich und England der Sozialismus Ein­fluß gewinne, sei e, unmöglich, bet un, die Sozialist»- rung durchzufetzen.

Hugo Stinne# ist an aussichtsreicher Stelle der Reick Ärste der Deutschen BolkSpartei aufgestellt worden.

Die Eroßdeutlche Freiheiispattei hat beschlossen, von der Ausstellung eigener Kandidaten für die Reichstagswablen abzusehen und ihre» Mitglieder» freie Hand zu lassen.

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Am Sonntag ist, toi* gemeldet, im Lande Braun­schweig der neue Landtag gewählt worden. Da# Wahl« ergebnis kann al# ein Prüfstein für die kommende« Reichsioablen bewertet werden. Bei den braunschwete gtftfieu Wahlen waren 5 Listen aufgestellt; die bei Landesverbandes, dem die Deutsche Volkspartei, Hl Deutschnationalen, die Braunschweigischen Welfen, bat an Zahl sehr geringe Pentium und mehrere politische und wirtschaftlich« Gnrpven angeboren, die der Demo­kraten, Sozialdemokraten. Unabhängigen und Kom­munisten. In die Bugen spingeud ist der stankt Verlust, den bi« Demokratische Partei und dii Mehrheitsfozialisten erlitten haben. Erster« hat toi Vergleich zu der Ttimmenzahl, die sie beim erste» Landtag nach der Revolution tot Dezember 1918 et* reicht«, jetzt etwas mehr al# hie Hälfte bet damals ab­gegebenen Stimmen erlangt. Stand sie tot alten Land­tag mit 18 Mandaten noch an dritter Stelle, so wird fie nunmehr nach unten nur noch von den Kom- munisten übertroffen, bi« mit ihren rund 2400 «tu* men keine Rolle spielen. Di« Sozialdemokraten hab«« über 11000 Stimmen verloren. Der Verlust der Meh» heitSsozialdemokrate» wurde zum Gewinn bei Unab­hängigen, bi«, wenn man die Kommunisten mit tzls ihnen rechnet, tot Bergl«ich zwn Dezember 1918 HM Stirnmenzahl |ag verdoppelt hab*«. Der Lasche» wahlverbaut Kai phenjalls Nahezu -Appell fr W

Westpreußen.

tob. Marienwerder, 17. Mai. DieNeuen Westpreußischen Mitteilungen" melden: Die auf der Fahrt durch die westpreußischen Abstimmungsgebiete begriffenen Vertreier der deutschen Preffe sind am Freitag hier «iugetrosfeu. Abends fand eine Be­grüßungsfeier statt, zu der der Reichskommiffar für daS toestpreußifche flbiHmmuttggebirt, v. Baubis- sin, die Vertreter der Preffe sowie die Spitzen der Behörden eingelabtn harte. Am Samstag vormittag erfolgte ein Rundgang durch bte Stadt. Gegen 8 Uhr fuhren di« Pressevertreter in Automobilen nach Marien­burg weiter, nachdem sie sich am Nachmittag auf Ginlabung y: dem Vorsitzenden der interalliierten Kommission, B r v i a, begeben hatten. Bei dem Be­such bei der interalliierten Kommission sprach Redakteur Gomoll im Sinne der Pressevertreter der Kom- nüssion gegenüber von den starken Eindrücken, bi« bi« Fahrt in allen Teilen be# Abstimmungsgebiete# auf bte Trilnehmer gemacht hab«. Diese Eindrücke ließen sich dahi.i zusammenfaffen, baß ba# Deutschtum dieser Gebiete nicht# andere# brauche al# eine gerecht« Entscheidung auf Grund der Abstimmung und baß zur Vermeidung einer Kelteren Verschärfung bet nationalen Gegensätze bk Festsetzung ein«# möglichst nahen A'o- tznnmungStermin# dringend im allgemeinen Znteresse siege. Bavia anUsortete, daß bte Entscheidung über

Enver PMa in Baku.

wb- London, 17. Mai. DerTimes" wird au3 Teheran vom 12. von zuverlässiger Seit« berichtet, daß Enver Pascha in Baku eingetroffen sei und die persische Regierung benachrichtigt habe, die aus­wärtigen Missionen in Baku mit Ausnahme der per- fischen seien interniert worben Baku ist in der Hand der Bolschewisten, mit denen sich die türkischen Nationalisten offenbar zu Verbünden beabsichtigen.

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barg? -wurde heute eine Entschließung gefaßt, in der ß r. heißt: Die internationale Kommission spielt in völliger Verkennung dec tatsächlichen Verhältnisse gestutzt aus Bajonette und Maschinengewehre mit dem Süiidwl der ihr durch den Friedensvertrag nur für die Zci: und zum Ztveck bet Aöstimmung anvertrauten VerÄkrrung. Sic erläßt Gesetze, zu denen sie nach dem stören Wortlaut des Friedensvertrages kein Rocht hat luch ff? trifft Maßnahmen, beten Konsequenzen fit nicht überftheu und verantworten kann. So hat sie u-a. unbekümmert um den lauten Einspruch der öffent­lichen Meinung und gegen den Widerspruch der Deut» jchen Ätgiernug die Einführung bet Kronenwährung to dec ersten Zone auf den 20. Mai festgefetzt. Wit l»chr<mken m>k heute noch auf einen Protest und tiitt Warnung, aber eine Fortsetzung bet Willkür- herrschaft ist u n e r t r ä gl i ch. Wir werden, wenn selche Vergewaltigungen sich wiederholen, da# ganze Wirffshssislebcn zum Stillstand bringen und mit ge- , Arm zufthen, ob etwa bte Kommission

' das Mt-schajtslcöen mit ihren Maschinengewehren und Npeni'ägern wieder in Gang bringen kann. Wir ban- len unfern Brüdern in der ersten Zone für die unS ' luoefögi« Sympathie und Hilft. Wir vertrauen darauf, M diese Hilft uns werden wird, wenn die Kommission durch Forrfetzülig weiteret willkürlicher Maßnahmen kn Ausruf zum passiven Widerstand unvermeidlich Macht.

Der Hinweis auf die Hilft und Sympathie gilt : »inet Lntfchiießitng bet deutschen und dänischen Ar- , ItiteiefrrMfc: in Habersleben mtb Appenrade, in der 8 u. a. heißt: In Auswirkung de# unfeligen Frie- kvsver-rag.-« haben sich in der ersten Zone Ber- liitntffe entwickelt, die in höchstem Maße unerlräglich spich, unfc im Süden in der zweiten Zone hat sich ' Sage so zugespitzt, daß Stadt- und Laubbürger dnd di- gefamten Arbeiter und Bauern bereit sind, k der. rücksichtslosen politischen Volksstreil einzutretm. «ine Bejferung dieses Elends ist nur noch denkbar, kenn ein-mal die durch den Friedensvertrag fällig: vch'egnug bet neuen politischen Grenz« sofort er» Fig: und gkerchzeitig für daS Land südlich der Grenze kt freie Verbinbuug mit Teufschlaud geregelt wirb.

wb, § l rn sburg, 17. Mai. GMnüber den Der­schen, dir Einwohner de; vier Kirchspiel« Mlich

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5k MMnrWN in MMAMlS.

Eine Warnung bet Bevölkerung.

tcl-. Flensburg, 17. Mai. Auf einer Zu- I sl-mmenknnft von Vertretern aller Berafsstänbe "MenS-

129 Mnrtffl 8s!dMck.

frhi^ungen nicht ausgeschlossen. Eine groß« leite« nationale Anleihe.

wb. Paris, 17. Mai.Havas" meldet zu der Konftrenz In Hythe, daß die Regierungen sich auf eine Entschädigungssumme von 120 Milliarden Gokdmark einigten, tun Kursschwankungen zu ver- tneflK». Dies ist die von Deutschland zu zahlende Er.t- sHSdisungslumme. Um bte ocritbiebenen Anlckauvnaen über die Entfchädigung in Einklang zu bringen, schlug hie franzofilcke Delegation eine Entschädigung mit 30 Knuuliäten vor mit der Möglichkeit, daß sich Deutsch- lmrd dieser Verpflichtung durch Anleihen entledigen fttme. Der Anteil Frankreichs an den 120 Milliarden Eoldmsrk beträgt 60 Milliarden oder 55 Prozent, ktmlsud crbäH 25 Prozent.

U« den Deutschen einen großen Kredit zu gewähren ist eine int geliert re internationale Anleihe als Pfand für feie Kriegsschuld vorgesehen, gleickreitia In Deutsch- ümd, tu bett nerbünbeten und neutralen Ländern.

Paris, 17. Mal. Ministerpräsident Milse­rand feote zu einem Vertreter desMotin" gestern nach Sckkech Ser Konferenz von Hykh«, man -sei übminat= komme», daß Deutschland nur nach Svo.a kommen tolle, tifH %'iiftlärunnen zu geben, namentlich über die Nicht- gussührtmg der militärischen Vestimtnunaen des Ber- ftosc:-. Man sei auch darin einig gewesen, daß man ErlD-Lsrungen nicht abzumarten brauch«, die die deutsche Negierung den vereinigten Verbündeten geben werdetr. um alle Maßnabmen zu treffen, die die toter« alliierten Konirovkommtssionen für nötig erachten, lluch «eaeii der nichterfüllten wirtschaftlichen Klauseln w-okc weit die Konferenz von Spaa nickt nbniarten, um ihre StiisffiDruug sicherzustelleu. Dem Vertreter des Irurnall' sagte Millerand, man wo"e für die deul'cke Etilfthärstcntng eine feste Summe iestseben. damit die <uallo,ert Feinde die Sckmere ibrer Lasten erkennen

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oder elementarer Lreftmsse kein Ersatz Verlag Von Dr t. Hiderotb. Druck derU*i* .twckdr. »on Jod. «ng. Ko«. Markt 31/28. $«xiert*et 55

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Die Kuitnrschande.

tob. Berlin, 17. Mai. (Amtlich.) Einem Artikel der Pariser Ausgabe derChicago Tribüne" vom 10.5. zufolge seien die in der deutschen Presst mitgeteilten zahl- reich-n Fälle von Sittlichkeitsvrrbrechen der französischen farbigen Truppen in den befgMen deutschen Gebieten von dem französischen MimfleriiE des Aenßem summarisch in Abrede gestellt. Gleichzeitig wird von der nämlichen Be­hörde behauptet, daß in dem fraglichen Gebiet sich Über­haupt keine schwären Truppen mehr befänden, wiewohl nachtröglich zugegeben wird, baß dieses mit sogenannten geilen Truppen belegt ist, die indessen ftanzösisch« Bürger und ebenso von kaukasischer Rasse seien wie Franzosen, Engländer und Amerikaner. Die Reichsregierung muß diesen Unterschieb des französischen Ministeriums zwischen schwarzen und gelben Truppen grundsätzlich ablehneu. Sie erblickt in der Besetzung deutscher Landestcile mit französischen Truppen afrikanischer Herkunft, gleichgüftig to.ieb'r Hautfarbe sie sein mögen, ein Verbrechen gegen die Zivilisation .daS die strengste Verdammung der ge­samten gesilteten Welt heransfordert. WaS die von rranzÄischer Seite gcteeieeien Srttlichkeitsvcrbrechen dieser Truppen aalangt, so befindet sich erne Zusammenstellimg «i-.tkryitorr Fälle im Druck. M^Reichsregiernng be» merkt lndeS schon jetzt, baß bst AüjMdeb bekanntgeworde-

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