Amtliches Verkundigungsblatt des Kreises Marburg
Tageszeitung für (bas früher kurhessische) Oberhessen
Der >nz«i,en»ret, beträgt für die Igel». Zeile 71 J, amtttcke ank a*»w«t- - r rtge 00 , Reklamezeile 2,00 Jeder Rabatt «ilt al» Aarrabatt. B« lastuaft "0 JIK|
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Di» Manenwährung in Nordschleswig.
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den Stufen de« in denen da» reichs gefordert
legt werden. Ter Polizei wurde am Samstag eine größere Menge Getvehrc von den Franzosen übergeben. Auch heute nachmittag ließ man ihr weitere Schußwaffen und einige Maschinengewehre verabfolgen, um gegen etwaige Neberraschungen sichergestellt zu sein. In Maueranschlägen wird die Bevölkerung dringend von den deutschen Behörden ersucht, sich jeder Kundgebung zu enthalten. In Höchst bleibt vorerst ein größeres französisches Truppenanfg-bot versammelt, um bei der geringsten Volksbewegung sofort nach hier einrücken zu können.
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Montag, 17. Mai
tob. Wies bade«. 16. Mai. Laut amtlicher frau- iöfilcher Bekanntmachung wurde der biestge Straßenbahn- angestellte Bend er vom Kriegsgericht der Rboinarmee ru 8 Monaten ßlesängnis und 1000 Mark Geldstrafe verurteilt, tocit er während der Fahnenbegrüßung auf dem Schlostplatz unwürdige Redensarten inbezug auf die Fahne geführt hat.
tob. Ko blenz, 16. Akai. Die interalliierte Rhein- landkommission hat dir Einstihrnng der Zeitschrift „Kladderadatsch" in das besetzte Rbcingebiet auf 2 Monate verboten.
_ Tho5», 1Ü. Mai. Das Erscheinen der „THorner veitu ns" ist bis auf weiteres durch die Behörden der-
ttge V0 , Reklamezeile 2,00 Jl. Jeder Rabatt eilt al, Barrabatt. B« lastuaft durch die Gelckäftrftell» u. Vermittlung bet Wwgebete 26 J fc-enberetblht. — Paktscheck!» nt«: Rr. 5016 Amt Frankfurt o. M.
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Mainz, 17. Mai. Havas meldet: General R o l -1 let, der CHjef der interalliierten Kontrollkommission bestätigt offiziell, daß die deutschen Streitkräfte in dec neutralen Aon« die vorgeschriebene Zahl nicht überschreite. Infolgedessen hat Marschall Fach den Befehl gegeben, die neu besetzten Gebiete zu verlassen und die Besatzung au die ehemalige Gcenz-a des Bräckenksvies zurückzuziehen, was heue geschehen ui.d.
Frankfurt a. M., 16. Mai. Die französische Militärverwaltung hat heute vormittag den hiesigen Amtsstellen amtlich mktgeleilt, daß die Bcsatzungs- truppeu Montag früh mit der Räumung Frankfurts und des Maingaues beginnen werden. Zur Vermeidung jeglicher feindlicher Kundgebungen und zur Haftung dafür müssen sich Negieruugspräsident C o ß - mann, Polizeipräsident Ehrle r, Oberbürgermeister Voigt, Stadlverordnetenvorsteher Hopf, Stadtrat Dr. Rumpf und Stadtverordneter L i o n am Montag früh 6,30 ilhr der französischen Kommandantur als Geiseln zur Verfügung stellen. Gleichzeitig muß eine B ü r g f ch a f t s s u m m e von 1 Million hr Ar-
Kreuze zwischen Deutschland und Dänemark getroffen. Das Ergebnis wird in der nächsten Woche bekannt gegeben werden.
tob. Flensburg, 16. Mat. Die gestern nngekün- "digte Einführung der Kronenwährung in der ersten 3one wird die wirtschaftlichen Nöte der zweiten Zone voraussichtlich ungeheuer verschärfen, weshalb dort die Frage des Generalstreiks in allen Kreisen ernst- mrft erwogen wird. Deutsche und dänislhe Arbeiter gehen zusammen, and auch aus der ersten Zone laufen Sympathiekundgebungen ein. Allenthalben wird die Forderung gestellt, erst die neue Kreuze festzusetzen und dann die Kr»uenwährung eiazuführen.
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Italien.
Neubildung be» Kabinett«.
Der größte Teil der Mitglieder, etwa SO, der Gruppe Dellwig-Frintrop de» „Rationatsa Vereins' (örtlicher Wahlverein für den früheren Wahlkreis Esten, gehörend zu Sflen-Borbeck) ist laut Beschluß der letzten «tt- gliederverfEmlrmg gur Deutschvatümalen BolkSp artet
Scheide mann in Frankfurt.
Frankfurt a. M., 16. Mat. Die Sozialdemokratische Partei hatte heute eine Versammlung in bee Schumann-Theater einberufen. Schon vor Beginn der Versammlung war da» Theater überfüllt. Derwear» mutzte im Schumann-Karten eine Parallel-Verfamm, lung abgetzalten werden. Oberbürgermeister Scheide« mann-Tastel führte «. a. au«: Ich bin fo international. wie e» der gesunde Menschenverstand D» läßt. Meine Jnternationalität hört aber auf, sobald die Interesten des deutschen Volkes einer fastch verstandenen Jnternationalität geopfert werden sollen. Wen» e» etwa international sein soll, das deutsche Volk p versowjeten, so lehne ich eine solche Jnternationalität ab. Denn es ist eine handgreifliche Vergewalti, gung der deutschen Arbeiterschaft. Die deutsche Au» beiterschaft hat sich wahrhaftig international betätigt wie keine Arbeiterschaft der ganzen Welt. An der Revision de» Friedensvertrags ist das gesamte internationale Proletariat inter» .esstert, nicht nur da» deutsche Volk allein. Wir dran» chen eine Weltdemonstration, und wir mMen darauf hinarbeiten, die internationale Arbeiterschaft für Misere Rot und für unser Elend zu interessieren. Wenn wir verlangen, daß wir uns einigen sollen mit den Franzosen, Belgiern und Engländern, geben wir ihnen nicht ein abscheuliches Bild, wenn wir ihnen zeigen, wie die deutsche Arbeiterschaft sich selbst zerfleischt? Ist denn die deutsche Arbeiterschaft sich nicht bewußt, daß in der Vaterstadt Koethes der deutsche Man, Neger grüßen mutz? Bisher war e» unmöglich, ohne Koalition zu wirtschaften. Der wichtigste Punkt ist aber, der Koalition der Rechten aufs Haupt zu schlagen, datz sie sich nie wieder davon erholen kann. Die Koalition mutz überflüssig werden durch die Erretchung einer sozialdemokratischen Mehrheit.
Die Berufssiellung der beutschuatlonale» Reichste»-- kandidaten.
Unter den Ernst-Kandidaturen der !deutschnationale« Bolkspartei für den neue». NeichLtag sind so weit ftch bisher übersehen läßt, die eiuzeknen BerüfSacten folgendermaßen vertreten: Großgrundbesitzer 5, mittlere <e* Klc i ng r undbe sitze r 14, Industrie und Großhandels, «e- tocrbitdkc und kaufmännischer Mittelstand 9, Arbeiter und Angestellte ß, mittlere Beamte 4, Lehrer 1, Ober« feinet 3, Hochschullehrer 8, Verwaltung»- und GertchtS- futtften 12, Theologen 8, Aerzte 1, Offiziere 8, Techniker 1, Journalisten 8, Frauen 6. An den welkeren Plätzen stehen außerdem noch 6 Groß-, 16 mittlere ex* Kleingrundbesitzer, 5 Industrielle und Großkaufleute, 21 selbständige Mittelständler, 18 Arbeiter und Angestellte, 8 mittlere Beamte, 6 Lehrer, 8 Oberlehrer, 1 Hochschullehrer, 7 Juristen, 1 Geistlicher, 8 Techniker, I Aerzte, 5 Offiziere, 1 Journalist, 23 Frauen.
Die Abwanderung 'au» bet demokratischen Partei.
Die Kreisvereme be» Deutschen Bauernbunde» ta Johauni'rburg, Lützen, Weblau und Br.Cylau haben sich von dem Bund loSgelö si infolge brssea einseitig dem»« kratischer Festlegung.
Auch in Württemberg sind zahlreiche Austritte an» der deinokraiffchen Partei erfolgt.
Ein Plan zur Sabotierung bet Wahlen.
Rach einer Darstellung be# „Abend" tragen sich die LinkSrabikaleu, nnb zwar die syndikalistischen Orgaiiisa- tivneu im Ruhrrevier und in Mftteldeutschland und die Äommunistifche Arbeiterpartei, mit der Absicht, bir bevorstehenden A ahle« zu sabotieren und, wenn das nicht gelingt, im Anschluß daran einen bewaffnete n Aii s sta nb und damit den Bürgerkrieg zu inszenieren. Zu diesem Zwecke werde auch der Sinnen- schifferstrei! in die Länge gezogen. Tas aiff dem Wasser- toege verfrachtete Pap« r für die bürgerlichen Zeitungen »ick für die Wahlaufrufe solle dadurch fest gehalten werben. Am Wahltage selbst sollen sorgfältig organisierte Stotztrupps in die Wahllokale bestimmter Wahlbezirke ditbrinnnt und sich mit Hilfe verkavvter Wäbler, dir bereits im 83abtranm ausgesteikt seien, bet Wahlurnen bemächtigen. Mißlinge das alle» unb komme dennoch eine bürge.liche Mehrheit zustande, so solle der bewaffnete Aufstand zurDirtaturdes Proletaria t s führen. In Mitteldeutschland solle diese stumpfbewegung einstpen.
flmerift.
Der Senat für Friedensschlntz mit Deutschland.
Pari», 17. Mat. Reuter meldet au» Washtn^onf Det Senat hat btt Entschließung bett, bte Beendigung be» Kriegszustand«» mit Deutschland unb Oesterretch« Ungarn mit 43 gegen 88 Stimmen angenommen.
Wilson» Gesuudhettvzuftanb.
wb. London, 15. Mai. Meuter.) »Dailtz Dele- graph" meldet au» Wasbington: Der Eindruck der Tatsache, daß der Gesundheitszustand Nilson» ernster ist al» angenommen wurde, macht sich in wachsendem Matze bemerkbar. Hohe Staatsbeamte beginnen zu fürchten, daß fein völliger Zusammenbruch a> mittelbar bevorsteht. Krankenpflegerinnen stehe» ihw Tag und Nacht zur Seite.
Die Kitte« ie Mexiko.
wb. Washington, lli Mot. Auf Ersuche« hat. ttscher Statsangehörtger hat bte Regier«»- der Aoo» einigten Staaten etnen Kreuzer nach Bern««- machte «nglijchr, Untertantg «C fchüp»
Sit sWtrotM.
Reichstagskandidaturen.
Bayerische Mittel partes (Deufickuatiouale Bolkspaktci in Bayern): Wahlkreis Frauken: Oekonomie- rat We i t« b ö ck - Staotsieinach, M. d. 92.. Professor Dr. 61 r nt b tn a n A. Erlangen, Landwirt Bachmann, Ksbleuhändler Hetzel, Nürnberg. Landwirt Fromm- Jbvburg, Geschäftsführer Hopp- Bayreuth, Fräulein F o cd a n - Erlangen, Oekouomierat Heil-Gelchsheim, Fabrikl>esibrt L i m m e r - HarSdorf, Land- und Gastwirt Mader- Gräfe» dusch.
Die Bayerische Köuigspartei verpflichtet ihre Mitglieder, bei den Wahlen nur den Kandidaten solcher Parteien ihre Stimme za geben, die barür eintreten, datz bk Frage Monarchie ober Republik in einer eigenen Lan- d^sabstimm'ing entschieden werden soll und die ihren Ab- geordiieten sreistellen, sich öffentlich znm Föderalismus und zur Wiederherstellung der Monarchie zu bekennen .
Für bee Michsiw^wah» bar sich der Hessische Bauernbund mit der Hessischen Volkspartei (D.-N.) zu einer Listenveelürchung vereinigt. An erster Stelle stehen ans der Liste Landwirt D o rf ch«Wölfersheim, Pros. De. Werner-Butzbach unb Dr. Müller- Darmstadt, Geschäftsführer des Hessffchen Bauernbundes
Zentrum : Westfalen Nord (Mnnster-Minden-Lipves Landesökonomierat Herold, Mohlfahrtsminister Ste- gerwald, Universitätsproseffor Dr. Schreiber, Münster, Generaldirektor ttn Hampel, Münster, Schneidermeister Lange-Hegemann. Direktor Dr. Hösle- Rerlin Westfalen-Süd (Regierungsbezirk Arnsbergs: Generalsekretär I m b u s ch, Bocsitzender des Gkroerfüerfind christlicher Bergarbeiter, Landwirt Schulz-Gahmen, Lünen, Gewerkschaftssekrttär Johannes Becker. Ämsbrrg, Schulrektor Nheinkänder. Hagen, Frau Ämtsgerichtsrat Neuhaus. Dortmund. Arbeitersekretär Gilsing. Bochum.
Erzbetget kündigt et«e Rechtfeettgun^sschelst ax.
Stuttgart, 15. Mai. Nachdem sich bet Parteitag der württembergischen ZentrumSvartei mit überwiegender Stimmenzabl für eine Reichstagsrandidatur Erzbergers oasgespwchen batte, äußerte sich dieser in einer umfassenden Verteidigungsrede zu den gegen ibn erhobenen Vorwürfe» und Anklagen. Er verteidigt, sein» politisch- Handlungsweise vom Tage deS KriegsbeginnS bi» znm -Tage des Friedensschlusses in Weimar. Auf alle versöu- kchen und politischen Angnffe werde er in einem Buch, da» demnächst erscheint, ausführlich antworten unb akten- mätzig die Richtigkeft seiner Haltung nackwesieu.
vizerkanzler «. D. Schiffet übet die Revolutla«.
Dlzekanzler a. D. Schiffer ließ sich in einer Wahlrede tn München nach der ..Kreuzztg." folgendermaßen über die Revolution aus: „Es besteht kein Anlaß, den 9. November al» einen Tag des „Sieges" zu feiern. Der Makel des Rechtsbruches haftet diesem Tage an; die Folgen zeigten sich: Der Rechtsstaat, unser Stolz von einst, ist erschüttert in seinen Krund- fcsten: geschwunden ist der Sinn für Mei« und Dein, selbst bet Beamtenstand konnte den Versuchungen nicht überall widerstehen. Kein heilerer Beweis für die Rechtsohnmacht unserer Tage ist möglich, al» die Tatsache, daß man nicht einmal einen Hölz auf deutschem Gebiete fesinehmen konnte."
Verbündeten erscheinen, ivie jeder Fnstierie Neue M-
wb. Rat land, 1». Mat. Dte Blätter belicht«, datz der König gestern den Krtegsminister Boeoel mit der Mildung de» neuen Kabinett, beauftragt hab«. Der Führer bet katholischen Dolkspartei, Meda, habt Bonomi versichert, daß et dl« Unterstützung lehne Partei finden werd«.
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Fraufreich.
tob. Bart». 1A Mai. Heute vormittag sind kn Vincennes vier Personen, darunter eine Frau, sämtlich ehemalige Mitarbeiter der „Gazette der Ardennes", erschossen worden. Vier weitere Angekleste tvurden vom Präsidenirtr Deschanel begnadigt.
tob. Baris, 16. Mai. In Strasburg sind gestern Itudeuten in daS Uni6crfitfit’geblube eingedrungen und
baruyfl krvorgeht. Es wird darin erklätt, daß die Polen ku Zeib?:mft für gekommen erachten, um offensiv dicht irrer gegen die Deutschen, sondern, wenn es nicht «literä auch gegen die Weslinächte vorzu- gtiien. Die AuKeckung der palnischeu Berschwörerpläue oir Omrschittieii bedrohende große Gefahr grell beliuchiLl trab i» das Lager der Polen beqrMiche Aus- Nuits .«»bracht. Man wolle Oberschlefien mit Gr- toait an sich reißen, ivfitn es aus dem Wege der Nb» JiifiBus;, deren günstiger Ausgang für Polen immer sragsicher rverde. nickt gelingen sollte. Au» diesem Grunde fei in den letzteu Monaten die polnffche militärische Gehe-W-Orar« nisa tiv n in Oderschlesien eifrig gefördert rssrden, und an der oberschlesischen Grenze seien tirtiaärat* viel reguläre polnische Truppen verfem. Zk»ch hft Kniente-Kommission in Oppeln erkenne die Oderlchüsiru bedrohende Gefahr und könne sich der kinsichl nicht rerfchließeu, daß durch das terroristffche der Polen unter Führung Warschaus die Ober- fchlkf«a stressenden Bestimmungen be» Frickensvertrs- he» ernstlich geMrdet sind. Weiter tvird erklärt, es liege «ich: deuische'n Interesse, die Stellung der Westmächte, die kik- Me Ausführung des Friede uSvertrages verant- toeniie; in, noch mehr zu erschüttern. Ein Gebot poli- tifchkr Klugheit sei es darum auch, datz der deutschgesinnte teil bet «verichkesffchen Bevölkerung jetzt Ruhe halte In» sich durch die polnischen Prorokafiouen nicht zu Anreißen lasse.
Zcrftötunz einer deutschen Dtncketel.
mb. Bouthen, 15. Mai. Der „O berichte fische Kaitbe«r' meldet au» Sohrau: Nacht» legte« drei •a»inertrg« Polen zwei Bomben an die Druckerei des -Ttadidrai«»", dessen Besitzer Hunold für die deutsche «rche ekwetwren war. Die gesamte Druckerei wurde
b#n. Sie hallen u u r Ä » Z k u n f t zu erteilen Jiyn dZshiunll»w.Sglichkei'ten Deu-Monds und ihre M "W:nin^iiiei alität Die Sachverständigen der Ber hätte» das Recht, die Entschädigungssumme- chir fLrte-.sichland zu zahlen habe, sestzusetzen.
: 4, ®*- Vari», 16. Mai. Dem Vernehmen nach hatihaheu das dort ausgesteilte Ger»a«iasta»hbild 1 *** B»GL«Hv,tzonserrntz di« Entscheidung über dies zerstört.
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«tz. Hy ihr, 15. Mai. Meuter.) Eine amtiidj- Dhtttihinfl besagt: Lloyd George und Millerand haben sich heut^ dahin g'einigt, daß die Konferenz in Span aufge s ck o b e ii wird, bis die Reichstagstoahlen statt- grfuuden haben. Vorläufig ist. vorgeschlagen worden, haß der Versailler Vertrag und besonders die Bestimm NNK7N über sic Entwaffnung, die in Spaa erörtert werden, weiter in Kraft bleiben sollen. Bc- züglich der Wiedergutmachungen erklärte Miller.rnd fein vorläufiges Einverständnis zur Festsetzung einer eud-gLktigen Summe. Die Festsevung ist getoisfen Be- diugnnften nuiertoorfen, von denen eine ist, daß Frankreich Abschlagszahlungen von Deutschland er- HÄt. e
i wL. P-arrZ, 16. Mai. Die Konferenz von Hhthe ist beute mittag beendet worden. Millerand und Lloyd ^George werden sich vor der Konferenz von Spaa noch- -inffS begegnen. Nach Savas ist ein Einverständnis im Mlinzip und int wesentlichen erreicht worden. Die Finanz- nsaawerlttlndigetr sollen d»e Einzelheiten in London regeln. Es 'am z» sehr lebhaften Beratungen. Obgleich Lloyd s Tkergk r>.gn dein Wunsche beseelt war, Frankreich ein Bor- i iflh; erjaerfennen, tvollte er doch die englischen Inter- ksien und die der Dominions nicht schädigen.
Sihw Eleichberechtigung der Deutschen.
P^ris, 17. Mai. Wie der Sv"d-rberichterstattrr ; des .M- fin" mitteHt, soll Millerand der Vertagung i der ^kon^renz in Spaa nur unter der Seb in gung zngrsrirmnt haben, daß dadurch die svforlise Ausfüh- tc.y ; « E »iw a sf nn n gskl a >>. s el nicht anfge- hgsicu ipei'-'f. Der Korrespondent glanb> hinzufügen zu können, daß die Deutschen in Spaa nicht als Gleich- 6M$dtn^:'r Gehandelt werden sollen. Sie würden nur
wb. Wien, 16. Mat. Dt« festlichen Veranstattum gen au» Anlaß de» «vLhrigen vestehen» de» Deutsch«, Schulverein» erreichten heute ihren Höhepunkt tn einen Umzug, der zugleich ein« große nationale Kundgebung für die Vereinigung mit Deutschland darstellte, vo, Rathauses wurden Ansprachen gehakte, Selbsth«stimmung»recht Deutsch-Oestei»
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tob. Sangerhausen, 15. Mai. In d r vergangenen Nacht besetzten bewaffnete, vorwiegend ortsfremde, Leute die hiesigen öffentlichen Gebäude und die Banken. Aach der telefonische Verkehr wurde unterbunden. Tie Pol^fibeamten wurden entlassen und die Behörde für a dgesetzt erklärt. Ans den Banken wurde, sotoeit bisher bekannt, etwa eine halbe Million Mark in Bar geraubt Die Jeit nngen mußten unter Vorzensur erscheinen. Ein Aufruf be3 Exekuttvkomilees, unterzeichnet mit Hölz, an die Bewohner der Stadt forderte zur Ruhe unb Arbeit auf. Die hiesigen Kommunisten stellten sich den Auftührern zum. Teil zur Versügung. So schnell wie der Sxuk gekommen war, so schnell verschwand er auch wieder. Im Laufe des Vormittags machten sich die Kommunisten mit einigen hiesigen Führern mitsamt dem Heide im Auto davo»^ Zwei Manu von den Aufrührern konnten aus dem Bahnhof s e st g en o m m e n werden. Inzwischen sind weitere Berhc-sluugen vor- genommen worden.
I Die „Cterten!t6e Zeittins" ed&elnt ieckrmal ««»entlick. — »ezuq<»rei» »s- -atl. 3 X durck d e Po» 3.1 i -*• — Für ausladend» Rummern inf»l«e Stteik« »der eien entarer Erei«,nsse ke,n «rsatz - Seriaa »en Dr. (L Si« er »td. — Druck »er Uni» .»utodr. »en Iah. Auz. K»<b. Marit 31/28. — Fernere»« 55
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vosirischc Atmosphäre in Oberschlesffn scheint vor tLier bcivi.-KU ßewaltsamen Entladung zu stehen, durch Ke iv,£ Poleutum trotz interaltiiertcr AbstimmunzZkom- tototeu vollendet- Tatsachen schaffen will, da feine Aussichten irr Bezug aus die Abstimmung immer g-ringer wer- Ku. So wurde t:t einer polnischen Verfammliing in Beu- t6ru von dem Versammlungsleiter die Mitteilung gemacht, das: in bett nächsten Tagen ettoaS geschehen tert«. Aus diesem Grunde wurde von den Zuhörern koMarftA gefordert, alle Organisierten sollten sich bereit Halten, ru letzter Stunde tofitben die Waffen ausge- «e üe i? wecken.
Auch die Reiche rcgierung erkennt setzt den Ernst der
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