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(«affet, 6. Mai. TaS Duchergericht verhandelte heute gegen den Landwirt Rohde aus dem KreiS Hom« berg wegen gewerbsmäßigen Schleichhandel- «nd Wuchers. Der Angeklagte hatte in Cassel einen stän- digeu Abnehmerkreis für Butter, Mehl und andere wichtige Nahrungsmittel. Tie Butter verkaufte er anfangs für 22 Mk., das Mehl für 3 Mk. Al- er aber mit seinen Preisen immer mehr in die Höhe ging, wurde er do» einer Abnehmerin angeklagt. Vor Gericht behauptete bet Angeklagte, er habe nur gelegentlich einer Dame — die al» Zeugin geladen war — Lebensmittel zu „Stabt?reifen” verkauft, die er in seinem eigenen Haushalt erübrigt habe. Tas Wucher» gerichi gewann jedoch den Eindruck, daß der An» geklagte eine ganze Reihe Häuser Abgeklappert” habe und ein gewerbsmäßiger SchleichhSnoler fei. Da- Urteil lautete auf drei Monate Gefängnis, 1500 Mark Geldstrafe und die üblichen Nebenstrasrn.
2 tncht. ülihdlto fit flfltbf und Hans bei 80 ta« 00 EL 2ehn sL» (efert eetL 15. Mai gefügt 63034 2 ßgSItStmeitfn
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Niederwakgern, 6.Mai. Aus dem gestrhien /?<f'»wn<,m<trft entwickelte sich des schwachem Angebot 'N» flottes Geschäft Für Ferkel wurden 250—350 Mark :ür das Paar bezahlt
0 kn banken, b. Mai. Am 4 Mai abends sprach Dr. Schünemann in einer gut besuchten Beriommluna über das Tbcma: „Die kommenden Wahlen und die Deutsch nationale Volkspartei". Seine «vssührungen sanden «normet»« Z,,stimrn?ing.
(:) 6i«6erf «benfen. 6 Mak. Stndkenrat Heiner non der Drutschnattonalen VolkSvartri hielt am -.Mai eine febr gut betuchte »llrattiche P-rlommfimq ab
(_) ©(eben 6e <6 , 4 Mai. Den fevlzdouermristerv "toM Li-dwig Den ans Vottrnborn und Johannes Ftöcker an« Steinperf wurde bei Serbienftfrtnj für KriegShilft verlieben
(?) Wikhelm-hütte. 4 Mai Dem Buchhalter .Hermann p^oerrnann wurde da» verinrnstkrru» für Kriegrhilse verliehen.
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Ein8pielvlatz«vufeTurnstätten»Verbe> cha a findet am nächsten Sonntaa in vielen Städten Deutschlands statt. Auch hier in Marburg iss zu diesem Zwecke ein sog. Sternlous mit dem Endpunkt Marktplatz geplant. Un» wird dazu kolaendeS geschrieben: Ein« Kundgebung der Marburger Turn- und Sport» vereine zur Erlangung eine« geeigneten @trief» und Sportplatzes findet am nächsten Sonntag vormittag» 11,30 Uhr aus dem Marktplatz statt. Mit dieser Kundgebung ist ein Sternlaus verbunden, an welchem sich alle Turn- und Sportvereine sowie die Oberrealschule und bte Volksschule beteiligen. Die Teilnehmer werden vereinsweöe einige Straßen der Stadt durchlavken und pünktlich 11,30 Nhr auf dem Marktplatz eintreffen, feier teilt eine Ansprache gehalten und dem Magistrat der Stadl rin Schriftstück überreicht. — In FuBa, wo eS auch an geeignetem großen Spielplatz fehlt, ist Stadtrat Pros Fleck beauftragt, die Stadt anläßlich der Kundgebung zu vertreten. Ferner hat der Magistrat beschlossen, mit dem MilitärfiSkuS ht Verhandlungen einzutreten, um einen der Richtvlätze au der Artilleriekaserne als Svottplatz frri zu bekommen, da bi« Beschaffung anderer Plätze bei den derzeitigen, au» der Nahrungssorge hervoraraangenen Landhunger der Kleingärtner usw. kaum möglich ist und auf den Widerspruch weiter Kreise stoßen würde.
Bei den diessäbrigen Pokalspielen des Rasensportverein« Germania 08, E B. am Sonntag, den 2. Mai beteiligten sich 13 Beveine des Bezirks Cbertefien mit 19 Mannschaften. Wie hn verstossenen Iabre. wurden die Spiele in zwei Abteilungen aus dem vortrefflich gelegenen Universttätsspielvlatz auf dem feirseufrlde aus- gehngen. Bei der günstigen Witterung hatte sich eine nach Tausenden zählende Zuschauermenge eingefunden. Um 7 llbr morgen« begannen bte Kämpfe der Abt B. 8« der Vorrunde spielt« V. f. B Marburg t gegen B E. Wehbar st. 8:0, Frankenberg 1. gegen Breidenbach 1. 0:2. Biedenkopf 1. gegen F. ff. 06 Wetzlar st. 0:3, Beeiden stein 1. gegen Germania st. 0:8, Weilburg 1. gegen 8. f. R. Gießen 1900 ff 0:8 und Merkur Gießen st. gegen 1917 Marburg st. 0:3. In der Zwischenrunde fertigte B I 8. Marburg st. Wallau 1. mit st : 0 ab. Gießen 1900 2 schlug y ff 06 Wetzlar st. nach scharfem Spiel, das zweimal verlängert werden wußte 1 :0. Die Entscheidung .fiel durch 11 Meter-Stoß. 1917 Marburg 8. mußte sich mm Germania Marburg 8. mit 0:1 geschlagen bekennen. In der Endrunde schlug Breidenbach L Gießen 1900 2. mit 8:1. Da« Spiel entbrannte mit aller Schärf« und mußte bei dem Stand van 1:1 zweimal verlängert werden. In der Verlängerung flaute da« Spiel wegen Ermattung en* beiden Seiten sehr ab. Durch einen gut gelungenen Anlauf konnte Breidenbach nach 46 Minuten die Entscheidung herbeiführen. Germania Marburg 2. verlor gegen Bf.B. Marburg 8. ett 0:1 nach sehr gutem Spiele, bei dem auch die beiden Torhüter (Räll und SchueDerl ihr« besten Leistungen zeigten. Da« Ent» kchestmugsspiel wurde am Bachmittag «n «getrogen. Breidenbach 1. firirtie gegen B f. B. Marburg 2, durch Körperstärke wett Überlegen. Die Anstürme scheiterten an der guten Berteflrigmtg und dem sehr gewandten Torhüter. Bei ter Halbzeit stund das Spiel 0:0. Aach dem Wechsel drückte V. f. B. Marburg sehr und erzielte in der 8 Minute ba« erste Tor. Da« zweit« Tor siel kur, darauf. Nun setzte Breidenbach alle« daran, am onfznboleu und konnte auch noch in der 14. Minute ba« Ehrentor erzielen, ko hotte 8- f. 8. Marburg 2. den Becher, den 1917 Marburg mit feiner verstärkten st. Mannschaft verteidigen mußte. Besanders zu erwähnen fei noch da« Spiel ht der Vorrunde von Weilburg L gegen Gießen 1900 st. Weilburg legte ein« sehr gute, ruhige Spielweise an den Tag.
Noch schärfer wurden die Spiele der Abtellung A. In der 8»rrunbe siegte 8. f.8. Marburg 1. gegen 1917 Marburg 1 mtt 1 :0. Germania Marburg 1. gegen F.ff. 05 Wetzlar 1. mtt 1:0. Durch Protest mußte Germania
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Verloren
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Die Eutsch^chirng siel' gleichfalls in der zweiten feilfte durch 11 Meter von Schrepvoge! geschyffen für German'a. Nach firne« Pause kam Germania Marburg 1. mit Y. f. tg. Marburg 1. in die Zwischenrunde, feier zeigten beide Perrine ihre bester, Leistungen, galt es doch auch für <3. f. B. den Pokal diesmal zu irrt tibi gen. Zur fealbztit tourbe hei 0:0 gewechselt. V s B. drückt petnaftiq. ^termanios VerteLiaer torbmt gut ab. Bei schönem Durchbruch erzielt Germania den ersten Erfolg. Nun lucht VfB den Ausgleich. Aber in der 9 Minute konnte Germania feinen zweiten Erfolg (ein Eckball un- bgttbar durch Schreynogel geköpft) buchen, feobmann B f. B sucht nachmals den Sturm mit sich zu reißen, aber ohne Erfolg. Zum Endspiel trafen sich B ff. Wetzlar 1. und Germania Marburg 1. 8. ff. stand im Vorteil, da ibm abgespielte Leute gegen überstanden. Aber ♦rctf»*m gaben die Spieler von Germania da« Beste bet. Durch 11 Meter-Stoß batte Germania den ersten Erfolg. Der Ausgleich brobte durch 11 Meter für B ff. brrbei ne» führt zn werden, Mstblhans hielt aber sehr gut Aach der fealbzrit drückte B ff. stark, fcntnte aber den Ausgleich nicht erztelen. In Germania« Sturm zeichneten sich F. Stwnf und fe. Beutel gut au«. Germania holte sich so den silbernen Pokal. Die Spielführer der beiden siegreichen Monnschaftrn wurden mit Lorbeerkränzen mit 'chwarz-wrißer Schleife ausgezeichnet.
Die Schiedsrichter waren durchweg gut. Die Zu- 'chaner, die wvbl alle die Kosten nicht gescheut haben, hiel- ten bis zur Entscheidung au«. Möge dem Rasensport» "errin Germania noch ost bef(hieben fein, die Spiele wiederholen zu können, damst auch bte Pokale ihren st weck, als Wanderpreis erfüllen. Die schön gelungene Feier wurde abend« tn den Stadtsälen bei Tau, be-
kg. Berlin, S.Mai. von den fübbentfäen Regierungen ist bei der Reichsregierung der Antrag einge» gangen, besondere Vertreter für die süddeutschen Fragen zu den Besprechungen mit den Verbündeten in Lpaa zu delegieren.
«Daily Mall" meldet an« Paris, die Verbündeten haben vorläusig von einer Umwandlung der Berliner Gesandtschaften in Botschaften Abstand genommen.
©eitert 18 MebrheitSsoziattstifche Funktionäre sind in leitende Regierungsstellen eingerückt, unter ihnen zwei Gewerks chastsfekretäre.
kg. Berlin, 6. Mai. In zwei Versammlungen von Fernsprechtellnebmern in Berlin und ffharlottenburg verpflichteten sich die LersammlungSmitglieder — insgesamt 2500 Personen — zur Kündigung ihrer Fern- lprechanschlüfse infolge der neuen Gebührenbelastung.
Wb. Main», 6. Mai. Gestern Nachmittag fand Mer eine Konferenz bei Reich-Minister« Dr. Davst» und anderer Reichsminister sowie de« ReichSkommissarS für dabesetzte Gebiet mit dem hessischen Gesamtministerium und dem hessischen EtaatSbommiflar für da« besetzte Gebiet sowie mit den städtischen BenoottungSbediKden statt, um die durch die Besetzung Mstanlaßte Rot und Wünsche Rheinhessen« zu besprechen.
Wb. Eisen, 6.Mai. Die Bankangestellten fegten heute die Arbeit nieder.
Wb. Pari«, «.Mai. Die türkische FriedenSabord- nmtg ist heute vormittag in Versailles angekommen. Sie bewohnt die gleichen Gemächer, bte einst bjt deutsche inne gehabt hat. Der FricdenSvertrag soll am 11. Mai überreicht werden.
Wb. Pari«, ff Mai. Rach einem Washingtoner feavas-Bericht haben 88 Mftglteder des Repräsentanten- hauseS an Lloyd George ein Protesttelegramm gerichtet, in dem ste Einspruch dagegen erbeben, daß in Irland Personen wegen angeblich politischer Vergehe» Ohne Urteil in« Gefängnis geworfen werben.
Frankreich gegen die Räumung Frankfurt»,
kg. Rotterdam, 6.Mai. Die „timefl" meldet aus Daris: Frankreich teilte dem Obersten Rat mit, dqß ti den Zeitpunkt zur Räumung Frankfurts und der neutralen Zone auf Grund der Bestimmungen deS Versailler vertrag- mch nicht für gekommen halte.
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— In einem anderen Gasthof hatte eine junge --p?esllich Modistin von Berus, Wohnung ge- ti’“ sie ,^»uSzog", nahm sie bte Schlüssel, vufl eine Tischdecke mit. Die Modistin will
he« Postschal tem zu haben.
»Rückgang der feolzpreise. Bei der in GoSlar abgehaltenen Bersteig<ntng nm» Nutzholz au8 den ö^-laer TtzaatSsorsten ist ein sehr starker Rückgang der Preis» za verzeichnen. Roch vor 8 Wochen wurden bi« MO Mk. für den Festmeter geboten, setzt hie fefilfte, obwoh> sehr starkes und gute« Nntzbolz
8. Mai h gestern ffen Än- de. De, vte ff nt«
JKtbv Friedrich heißen und 1897 geboren sein. Sie ist 1,70 Meter groß, schlank und schwarz, trägt schwarzen Bdcmbui und braunen Mantel. — Beschlagnahmt wurden ferner gestern 70 und 40 Pfund schwarzgeschlachtete?
totaa&b«,. ^hght. Wer die neuen Pe^mmiingen übersieht, ver- wirft für seine Freunde oder für sich Strafporto. Ein Mi c»f — • - • -
lversamm« Rattonak«
Theater, Konzerte, Versammlungen vsw.
* Die Zentrumspartei hält heute abend ’W «r im Fron Hof chte Mitgliederversammlung ab, |« ber auch sonstige Parteifreunde willkommen sind.
* Marburger feauSsrauenverei« Drt»- «rtippc der Berufsorganisation der Deutschen feauSftanen). Wichtia für jede Hausfrau: Auf die heute abend Ä*'4 llbr im großen Saale des Restaurant« Seebode, 1. Stock, ßattiuldende öffentliche Frauenversammlimg sei htermtt vochma!« hingewiesen. Zur Deckung der llnkosten «wtz «in fifiue« Eintrittsgeld erhoben werden.
: i * Tie Ortsgruppe Marburg de« D.O.B tzieranstaltet am 11 K Mts. einen geselligen Abend für fere Mitglredcr. Näheres siehe Anzcigenlell.
* Städtische« Sommertbeater. Direktor Otto feenmng beginnt seine hiesige Tätigkeü am Mittwoch, den 12. Mai mit einem Operu-Abend des Wiesbadenec Laudestheater« (früher feoftheater). Geoeben wich bte Over , La Traviala" (Violetta) von Verdi. Sämtlich« Btitnrirfenbe, Solisten tote ffber, sind Angehörige ber Wiesbadener Oper. Die musikalffche Leitung liegt in feändei: de« Kapellmeisters Arthur Rvther vom WteS- hodei'.er fienbeetbester. Die feauvtrollen sind tote folgt besetzt: Violetta Valery — Marianne Alferm ann (früher Müglicd der Kgl. Oper In Berlin), Mfrch Vermont — Archp Busch. Vater Geruwnt — Nicola Geiße-Winkel Weldcnbaritvn der Bayreuther Festspiele). — Die offizielle Spielzeit mtt dem für Marburg sestverpflichteten Sckxw- spielperional beginnt am 19. Mai. Alle« Nähere stehe An-eig<uteil.
Kreissägen und Lager
mindestens 5° Prozent bminler. Auch an« anderen Gegenden w'rd starkes Sinken bet feolzpreise gemeldet
* Schksse ngericht. Eine Frau, die als Kran- kenpsiegerin Wäsche entwendet hatte, wurde zu 5 Wochen Gefängnis mrurtrilf in einem wetteren Falle zrhielt sie wegen Grlddiebstih'S noch wettere 2 Wochen dazu. „Die Liebe hat ur.3 so weil gebracht tonnten hie folgenden Angeklagten, eine junge Maid und ihr Verehrer, von sich sagen. „De" entwendete der Herrschaft eine Flasche Wein und „Er" trank sie auö. Dafür s°ll „Sie" nun 5 Tage und „Er" einen Tag fr.« Ge-1 fängnis Das Gericht hatte Mitgefühl und stellte bedingte Begnadigung in Aussicht. — E n Arbeiter hatte einen jungen Mann, der in demselben Betrieb mtt ihm tätig war, bei Diebstahl« beschuldigt. Da sich hie Sache als unbegründet herausstellte, wurde der erstere wegen übler Nachrede zu 150 Mk. Geldstrafe verurteilt.
* Polizeiliche«. Am Pilgrimstein enhoenbete pesten! ein junger Mann einem Arbeiter ein Tarnen» ß»drrad, nachdem er vorher schon einem ArbeitSgenosien GeL und Papiere gestohlen hatte. — Ferner logierte sich dl den letzten Tagen ein „feerr Dr." m einem hiesigen Gaiibos ein. Von hier an« unternahm er Ausflüge in die Si?dt und kaufte bei einem solchen in einem Geschäft für 1500 Mark ein Fahrrad. Ein Lehrling brachte dieses kamt der Rechnung in den Gasthof und wollte auch gleich ha« Gkfb mitnebmen. Der „feerr Dr ", der da- Rad in Euivsang genommen, hatte sich jedoch heimlich davon, aemacht . Zum Glück ist eS gelungen, bte beiden ge» pohftnen Rädrr in Gießen zu ermitteln und den ersten Dieb sestzunehmen. Auch dem ,L>err Dr." ist man auf der
genaue« feandbuch, für Marburg und Umgegend be» ^nderS bearbeitet, ist daher für Jedermann ein Bedürfnis. Rechtzeitig ist ein solche« erschienen und an
r Marburg, g Mai.
r »Die neuen Postgebühren. Von heute ab
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- g« würben in ber «uillutobrik Wollen bei Jrtttr- gnr&cnbtefeftäbie aufg-beefi. 12 Arbeiter ter g^briL vte inzwisch'-'i »erhoffet Morten, terttm Mr A^renm Farben nach Detzau verschvten. Tie
noch 9 Zentner tat Werte von ßOOOO X brschlog.
im Stetsten zur Brrsteig-rnnq stand. Ein Zuschlao wurde info'ge- btffen nicht erteilt Alke Sorten Ni'tzbalz gingen um
Berlin, 6. Mai. Die Berliner Jndustrteardeieeff baben neue Lohnforderungen erhoben. Kourrnrnd« Boche finden allgemeine BririebSversammlungen stat^ in fernen die feöhe der neuen Lohnsarderungen feA» gelegt werden soll. In den Gewerkschaften spricht man von einer durch die allgemeine Verteuerung not« wendig gewordenen Verdoppelung «nd Serbe« fochung der jetzigen Lohntarife.
Berstärkuri« ber vesatzungStruppen in Oberschlesi»»».
kg Genf, 6. Mai. Nach einem HavaSberiHl ist in Verfolg der deutschen Beschwerden über die Vov« gänge in Cbetftfjlcfien etn« Sonderkommission untess Leitung be« General« Rollet nach Oberschlesie« end» fandt worden. D^r „Temp«" meldet: Der Oberste R«ß hat der Verstärkung btt Besatzungstruppen tu bei Abstimmungsgebieten em 96®'o ihres bisherigen Be stände« zugesiimmt.
Die Kümpfe t« ber Ukraine.
Rotterdam, 6.Mai. Der „Matin" meldet de» Einmarsch französischer und englischer Marineabteilm»« gen in Odesia. Der „^emps" meldet: Die nimäuische« Truppen haben 20 Kilometer östlich von Kischinew dt» Brlschewiftsront durchbrochen. TiraSpol ist von de» Rumänen besetzt.
Neve Lohnforderungen.
Berli«, 6. Mai. Die Berfahr- p'om die auf der AuSlieferungAiße stehenden Teo 'e durch da- NeichSgericht sind bisher über die allgemeinen Vov< arbeiten noch nicht hinauSgekommen. Vernehmungen der Beschuldigten durch den Oberreichsanwalt habe« überhaupt noch ntcht begonnen. Der französifthe ®e» schäftSträger hat über den Stand des V'ri aut 3. Mai eine Vorstellung an die Dfu; ■"> t ng gerichtet._________________________________________c
>eu«eien«<bn*tre.
Berlin, 6. Mai. (Broduktenberichi.) Schon beim Schluß de« gestr'gen Ber'ehrS gab sich am Hafermarkt eine Befestigung zu erkennen, und diese machte heute weitere Fortschritte. Die Abgebrr verhielten sich sehr zitrückhaktend, und da für Futter- bedarf mehr Ware verlangt wurde, stellten sich bii Preise schließlich nicht unerheblich höher. Auch hl Hülsenfrüchten sind neuerdings die Abgeber zurückhab« trab geworden, ein nennenswertes Geschäft hat sich aber noch nicht entwickelt.
ffassel, 6. Mai. Der gestrige ffasieler Zucht« schwri ne markt wies mit einem Gesamtauftrieb von 321 Stück eine etwas reichere Beschickung al« im vorige« Monat auf. Der Verkauf ging recht langsam vonstatten, und rin großer Teil der Tiere blieb unverkauft, ff« wurden folgende Preise erzielt: Ferkel bis 6 Wochen 150- 220 Mark (letzte Rot. 170—250, vorl. 810—250 Mk), von 6—8 Wochen 200—250 Mark (letzte Rot. 220— 270, vorl. 200—335 Mk.), von 8—13 Wochen 820 bi» 470 Mark (letzte Not. 300—450, vorl. 320-600 »ft)* Läufer von 3—4 Monaten 600—600 Mark (letzte Not 500—600, vorl. 480—600 Mk ).
Souagogrugang fit israelitische Gemeind«.
Sonnabend, den 8. Mai: Dorabend 7,30 llhrt Borate ’ 8,15 Uhr: Rachut. 3,30 Uhr: «»«gang 8,46 llbr.
vetteron«sichten für Freitag, 7.Mai: vov usiegend bedeckt, strichweise leichte Regenfälle, zritweis« trtnbig. nachts wieder milder.
Verantwortlich für den politischen Teil: Kurt feainte, für den Grtlichen und Provinz. Teil: Wild. Wißnelte
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