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Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.
Tageszeitung für (das früher kurhessifche) Oberhessen
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Mittwock, 5. Mai
1920
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Zit Plii'jsUi! Aufstsn-svliise in Nklschikßtil
eine unerwartete Höbe.
Stadt drohte, beseitigt.
Volkskammer wählte bee sozial.
- Die sächsische
Muniiten erbeutet, einigen Tagen der
demokr«t-sch«n Abgeordneten Stadtrat Buck in namentlicher «bsiimmung mit 62 Stimmen jum Mmistrrpräsi- benteii; 12 Stimmen entfielen auf den Deutsch- nstionalcn Hofmann. Buck nahm dankrnL an.
und ihre Ziele nicht die Billigung der interalliie'- ten Kommission finden können. Tie deutsche Regierung hält es für ihr Recht und ihre Pflicht, darum zu ersuchen, bah die interalliierte Kommission in Oppeln mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln die aufrührerischen polnischen Organisationen in Oberschlesien, auch wenn diele nicht von der polnischen offiziellen Regierung, sondern von privaten, patriotischen Berbänden geschaffen worden sind, aufhebt und sämtliche damit in Verbindung getretenen Leute des Lande» verweist. Es unterliegt
tob. Amsterdam, 4. Mat. Rach einem Berichs her „TimrS" au» Panama kam e« tn der Stadt Panama zu feindlichen Kundgebungen gegen die Regierung der Bereinigten Staaten wegen bet Beschlagnahmung der Insel Taboga am Eingang deS Panama- Kaitals. General Pershing, für den ein Empfang vorbereitet war, mußte wegen der drohenden Haltung der Menge unter Bedeckung umkehren. Die Meng» wurde durch die Polizei zerstreut. Die Besetzung de, Insel Taboga war gemäß dem 88ertrage von 1904 erfolgt, der den Bereinigten Staaten da» Recht gibt, für Zwecke de» Kanal» Teile bH Ärundgebtet» 0W | Panama zu enteignen.
wb. New York, 8. M-i. (Reuter.) Der irisch, Agitator Jim Larkin, der kürzlich mit anderer« Radikalen verhaftet »urde, ist wegen anarchistisches Verbrechen zu einer unbestimmten Strafe von 6 bt» W Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. Larkin trat 1918 bei den großen Auslandsunruhen als Führer! hervor.
Pcjkynng der L Ichleswigjchea Zone.
wb. FkevSburg, 8. Mat. Bon zustärckige, Seite wird mitgeteilt, daß heute zunächst die mvt» tärifche Besetzung der ersten Zone durch Dänemrrt durchgeführt wird. Betreffs der Besetzung bet Verwaltungsbehörden, die zwar ebenfalls -rg'nnt, ade, allmählich burchgeführl wird, ist dem deuifchen Vertreter geg-nfiber die Hoffnung ausgesprochen worden^ daß si- im Geiste gegenseitigen Entgegen lammen» zwischen Deutschland und Dänemark geregelt werden wird. Da die dänische Regierung gewillt ist, die Per» handiiingen mit der deutschen Reg eru. o übet Abschluß eines Beamtenab'ornmenÄ weit« zu :übten, sind die deutschen Berwaltungsbramien ungeloiese«, bis aus
wb. Pari«, 4. Mai. Wie da» „Echo de Pari-" mitteilt, beabsichtigt Ministerpräsident Mil Irr and. sich im Laufe da kommenden Sfadje nach London zu begeben, um sich mit Llotzd George über das Programm füll ju ruurrhaites, ,-x...
Italien.
Mai land, 4. Mai. ZeilungSmekdungen au» Rom verzeichnen die Wahrfcheinlichkeit einer Mini» st e r k r i f e al« Folge des EmschlusseS der Katholiken zur Oppositton überzugehen.
tob. Rom, 4. Mai. Bei einem Fußballwettspirl in Viareggko kam t( zu Stmtigleiten zwischen den Spielmannschaften. Die Polizei mußte einschwiwn, ES fielen Revolverfchüsse, wobei der ehemalige Haupte mann Morgari getötet wurde Die Menge entwaffnet« die Karabinier'', durchschnitt die Telegraphendrahte und tonnte erst wieder zur Ordnung gebracht «erden, al» die Polizei Verstärkungen e hielt.
(Sine dculsche Note an die Stoiauiiffion der Verbündeten.
wb. B e r l i n , 4. Mai. In der Angelegenheit der durch die Veröffentlichung geheimer Dokumente bereits bekann'en polnischen Putschpläne in Oberschlesien ist dem Vorsitzenden der interalliierten Kommission in Oppeln, General Le R o n d, folgende Note übergeben worben:
Nach den Ereignissen bet letzten Wochen in Ober- Hellen hält sich die deutsche Regierung für ver- "flichtet. die Aufmerksamkeit der interalliierten Kommission aus die Tätigkeit der polnischen revolu- Ho’’iiren Organisationen hinzulenken, welche eine gewaltsame Umwälzung in Oberfchlesien u Gunsten Polen» anstreben.' Die der .deutschen Regierung zur Verfügung stehenden llnterlra-n weifen die polnischen Umsturzpläne einwandfrei nach, f» zum Beispiel ein Befehl des Komitees zum Schutze Schlesiens, Organisations-Abteilung, vom 12. 4. 1920 Rr. 408/20, in dem zur gewaltsamen Vereinigung Oberschlestens mit dem polnischen Staate aufgerufen wird. Die Schaffung einer Ver- 'chwörung und eines polnischen Aufstandes wird hierin twt einzelnen vorbereitet und das Verhalten gegenüber der interalliierten Kommission festgelegt, damit aller Verdacht von den Polen abgewendet wird. Außerdem wird die sofortige Mobilisation der polnischen Militärorganisationen in acht oberschlesischen Kreisen, nämlich Beuthen, Kat- towitz, Königrhiitte, Eieiwitz, Zabrze, Mnslowitz, Oppeln und Rvbnik angeordnet. Ich beehre mich, sieben Ph»togra-hien der Origina'.befehle und sieben Uebersetzungen der Dokumente beizufügen. Die deutsche Regierung glaubt nicht fehlzugehen.in der Voraussetzung, daß nach Bestimmung und Geist des Zriedensvertrnges eine der wesentlichsten Aufgaben der interalliierten Kommission daistellt, eine gerechte, tn Ruhe und Ordnung sich vollziehende Abstimmung unparteiisch vorzubereiten und daher vor allem jede i Versuch einer gewaltsamen Aenderung der politischen Ve-Hältnisie in Oberschlefien zu verhindern. Es bedarf wohl keiner Betonung, daß eine I Kampforganisation, wie es die durch die Dokumente l aufgedeckte Organisation ist, mit diesen Grundsätzen nicht im EinNang steht und demzufolge ihr Wirken
Sie L«e im gilAimM
Die Besorgnis der Bevölkerung.
wb. Berlin, 4. Mai. 9-im Reichswchrminiyu'- rium laufen täglich Gesuche aus allen Bevölktcungs- kreisen de» RuhrkohlengtbitteS ein, die ein weiteres verbleiben von ReichSivehr und Sicherheitspolizei sor- bern und bte der Besorgnis vor einem neuen Aufstand Ausdruck geben. Demgegenüber wird darauf hingewiesen, daß bte Reichsregler nag dauernd bemüht ist, die Ordnung im Nuhrkohleagebi« sicherzustellen und daher auch, wie bekannt, Verhandlungen mit der Entente eingeleitet hat, bamit ein hinreichender Schutz in den bedrohten ®Jütten belassen werden kann.
Bom Retchswehrministerium ist folgender Befehl at> das Reichöweyrgeuppenkommando 2 und das Aehr- kreisfammauoo 6 durchgegeben worden.
Die Reichsregierung hat bestimmt, daß die Herstellung verfassungsmäßiger Zustände im Gebiet südlich der Ruhr und östlich des jetzt von Truppen besetzten Düsseldorfer Sebtet» durch Sicherheitspolizei unter Leitung und Verantwortung ziviler Stellen zu erfolgen hat. Die ReichSwehrtruppen finden in diesem Gebiet keine Verwendung. Die Herabsetzung dec in der 50 Kilometer Zone stehenden Reichswehrlruvpea auf 2u Bataillone, 10 EsladronS und 2 Batterien ist be- schleunigt weiter durchzusühreu.
Abdrängung von Rotgardisten in das besetzte Gebiet.
gtititnsfrawn.
Die Verteilung der deutschen Kriegsschiffe.
wb. A m st e r d a m . 4. Mai. Dem „Telegraaf" zufolge wurde im englischen Unterlaufe von der I Regierung mitgeteilt, daß die ausgelieferten beub | schen Kriegsschiffe folgendermaßen verteilt werden: England erhält 5 Kriegsschiffe und 124 U-Boote, I Frankreich 2 Kriegsschiffe und 38 U-Boote, Japan und Amerika je 2 Kriegsschiffe. Italien 7 U-Boote und die Kriegsschiffe, die in Scapa Flow versenkt wurden. (Heiterkeit^
Der künftige französische Botschafter in Berlin.
wb. V a r i s, 4. Mai. Als zukünftiger französischer Botschafter in Berlin wird vom ..Echo de Paris" der Direktor im Ministerium für auswär- tige Angelegenheiten Maurice Herbette genannt, der Sohn des ehemaligen französische» Botschafters in Berlin. Während der Agadir-Affäre! war Herbette Kabinettschef des Ministers für aus-1 a'ärtige Angelegenheiten.
Aus der letzten Rede Lloyd George» ist noch seine besondere Betonung der Machlund Autoritätslof i gke i t der deutschen Regierung hervorzuheben, die er als die Ursache der mangelhaften Durchführung bei Entwaffnung ausspricht. Wenn man diese fordere, so finde man eine durchaus willfährige Regierung, aber ihre Verfügungen könne sie nicht durchsetzen. Der Kapp-Putsch Habs gezeigt, daß Deutschland „nichts mehr mit dem Militarismus zu tun" haben wolle. — Wie dem nun auch fei, jedenfalls gibt es einen „Militarismus" in Deutschland nicht mehr. Das weiß auch die Regierung ftrotz aller Warnrufe wegen „militaristischer Umtriebe"). Die Inszenierung des das Wirtschafts- und politische Leben schwer gefährdenden Generalstreiks erübrigte sich daher.
treffend den Staatsvertrag über den Uebergang der EtaatSeisenbabnen aus das Reich in Kraft getreten ist, übernimmt der Rcichsverkehrsntinister mit dem 5.5. h. F. bic oberste Leitung der Reichseiscnbahnen. Ta noch dem Staatsvertrag die Uebernahme der im kkichsverkehrsministerüim selbst zu bearbeitenden An- • tzelegenheiten et« mich und nach und für alle Länder gleichmäßig zum 1. 4. 1921 erfolgen soll, bearbeiten bis dahin die mit Elsenbahnsragen befaßten Teile! bet bisherigen land.sstaatlichen Ministerien ihre bisherig« Geschäfte als Relchsl.ehörden rocitet unb zwar imt<$ ben Bczeichnungne Reichsvcrlehrsminisverimn, LweigjKKk Preußen-Hessen in Berlin, Zweigstelle Bayern ie München, Ztocigstelle Sachsen in Dresden, BtoeiggeSc Württemberg in Stuttgart. Zweigstelle Baden ht Knrlsrnye. Für die bisherigen mecklenburgische« Staat»eisendahnen führt die Eifenbahiigeneral- dfrektio« bt Schwerin und für die oldcnburgifchen ^aalseifautzahnen die Eisenbahndireklion in Oldenburg hi« Geschäfte der bisherigen Zentral Verwaltungen bettet, _____ l- ! ... ... ' f .
Düsseldorf, 4. Mai. Reichswehr und Sicherheitspolizei haben gestern Abend die südlich von Düsseldorf zwischen der Stadt nnb dem von den Engländern besetzten Gebiet sich ansammelnden roten Banden angegriffen und sie nach kurzem Gefecht auf das besetzte Gebiet zurückgetzräugt. Dort wurden bte Rotgardisten entwaffnet. Diesseits der Deinackationslinie wurden mehrere tote und verwundete Rotgardisten gefunden. Es wurden 2 Maschinengewehre und eine große Menge Dadurch ist die Ge^chr, die seit
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ReichotagokMubibaturen.
Deutsch nationale Bolk»»«rtti: Potsdam! 1- geitewirt trüget, Obermeister Sammet; Pots-1 Hm 2: anher Nerlaasdirektor ® ulte «ras Westarp I KAn Aachen: frübrer Reichstaasab«. Fuhrmann : I TchleSwi« $xl*'fi:: blsberiaer Aba Dr. O ber f o bren-l Kitt: AeivziM ^bisheriger Ab«. Dr. P h i l i» » - Born»' ; Themm4-Zwickau: bisherigee Abg BUckerobermeister B i e - , ne r--€tr*HriVr*Äberbaiiern-€c6nxibett: Vorsitzender be? I Keichsausschusse» der deutschen Landwirtschaft ».Brann
Deutsch» VolkStzartei: Botsdam2: Dr ' Ltrefe mann; Franllnr! a. O.: Gesandter a. D I »Kemnitz: Liegnitz: Schulrat Beuermann: Pommern: Dr. Mittelmann: Schleswig-Holstein • I ®r. Runkel: Köln-Aachen: Pros. M olde n hauer : I Mlsü-lbars-Rsserr-Elberseld: Rechtsanwalt Kemples ; I Ob"«ch«»-rn-Schwaben: Prof. Kabs.
Sozialdemokraten: Wahlkreis Heflen-Raflan: Kran Tefck Eugen Kaiser. Dr. Ouarck. L ftu teil ..»arteiftete 8ifte" fürbwl , Sb<ssick,s>mck^!> »v!qrstellt werden, an deren Spitze der I -anS feiner <mfi>»H<Srn>i6itoen Brovagandaaktion bekannte I Dr. S t a b t i >- r stehl. Außer ihm sollen ie ein Ver- tatet der stnnbn.irtsckmfl, der Jntznstrie, des -andwerk- i und der Arb'ilerschast oufaestellt w-chen. I
Der Wahlaufruf des ßentrum»
iMtfcriiat die Koalitionspotiti!, bekennt sich zum christ- I ftoea SSotteflmit, verlangt bte Revision des Frieoens I durch eine finge verständige Politik, hält fest an ber I Gieucr«. Verkehrs-, Wehr- unb Rechtseinheit, lehnt aber be« zentralisierten Einheitsstaat ab, er verlangt I eiuc organisckte Verbindung von Selbstverwaltung unb I staatlicher Einheit, Säuberung ber Reichswehr von allen I । m,M«rlässigen Elenienten. mögen sie rechts unb links I fleh-i», eine organische Verbindung von Wirtschaft und l Posilik mtb Förderung ber Arbeitsgemeinschaften. Jeder B versuch, die Weimarer Verfassutig gewaltsam zu stürzen, Wird attto schärfste bcnirtcilt unb unnachsichtige 5k» stiöfamg miet Verbrecher gegen bie Verfassung ver« I laust. Jede Klassen Herrschaft wirb verworfen. Auch fc fgr bte Heil nach ben Wahlen wirb eine starke trag-1 fslstge Regierung gefordert. Bei ihrer Mlbrmg sollen olle wertvollen Volksgruppen, die ben ernsten Dullen gura Wiederaufbau deS Staate» auf verfassungsmäßiger Grundlage haben, vertreten sein. I
Erzberger kantzitziert wieder - I
Mönchen, 4. Mai. Der .Bäherische Kurier" erfahrt von zuverlässiger Seite, baß Erzberger, ent« geßat allen anderen Meldungen, bei der Reichstagvwahl I tn feiner schwäbischen Heimat wietzer kandidieren werde.
Roch eine nette Partei.
Unter dem Namen „Deutsche Wirtschafts« unb Arüeitspartei, Aufbaupartei", hat sich (außer der lsirchdeutschen Freiheitspartei) In Berlin eine nette Partei gebildet, bte bereit» in dem bevcrstehenden! Wahlkanrpf eine Rolle zu spielen gedenkt.
Die Austritte an» der demokratifchen Partei, I , werben von dieser als bedeutungslos hingestellt^ unb auf Unzufriedenheiten bet betreffenden Herren toegen Nichtberücksichtigung bei bet Kanbidatenauf- stellunH zuriickgefühtt. Dt. Wiemet wird vom „Berl. Tagebl." mit einet Kritik bedacht, von der bie „Deutsche Tagesztg." mit Recht sagt, daß sie nicht ritt Herrn Wiemer, sondern auch die P a r t e i keiruzoichnet. die von Dr. Wiemer jahrelang geistig mtb parlamentarisch geführt worden ist, also die F' Fortschrittl. Bolkspartei, die Vorgängerin der De- mokrütischen Partei. Da» „B. T." schreibt, Dr. Wiemer habe durchaus der „Erde Eugen Richters fein wollen und im Reichstage „Jahre hindurch mit einem Pathos, das aus einer hohlen Tonne hervor- »udr i hnen schien, über alles Auswärllge und alles Innere gesprochen". Aber die Tribünen hatten sich pauirartig geleert, die Abgeordneten „sich beim eiligen Hinausrasen in Sängen und Türen zet- gueWt".
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Der Utbernnnq btr$iftflbnf ntn auf das Neiib
ivf. Berlin, 4. Mai. Nachdem das Gesetz 6t»
Rußland.
Rückkehr ter bolschewlftifchen Bbertmane ta »,pr°b»mA.
Kopenhagen. 4. Mat. <8* ber .DaUtz Hera»' mitteilt, bat die bolschewisttsche Abordnung i*W Staffln beschlossen nach Rußland zurückzukehven. te bie an bet Konferenz tn Dan Remo gerichtete txnl« schrist unbeantwortet blieb. Dte Vertreter sind der Ansicht, baß bte Verbündeten die polnische NN» japanische Offensiv« unterstützen.
Die »»lutsche Cffenftoe.
wb. Amsterdam. 4. Mat. Di- .«W»“ «*&** aus Warschau, daß laut Dkeldung be» General stab» Beginn bet polnischen Offensive 25 000 Gesänger» gemacht unb 105 Geschütze. 818 Maschinengewehre, 2 V« ytjüge, 2 Xante unb viel Kriegsmaterial erbeutet wu-den.
Der .Telegraaf gibt eine Londoner Meldung tote« der, wonach in Warschau zwischen Polen und der Ukraine «in Grenzabkommen grschlofien wurde. I» «1* gemeinen folgt bi« neue Grenzlinie ber alten. 8m Vng I tritt bte Ukraine «me große Fläche Lande» «A 111 Millionen Polen e» unb «rhält dafür c I«, Igaliflien mitSnSuchme «tot»Stele» von Woltzyn«,
keinem Zweifel, daß alle diese Personen gegen die rcctterC3 auf ihrem Posten zu bleiben. Bestimmungen In Artikel 88 Ank. § 3 Abs. 8 des wb. FlmSburg, 3. Mat. Mafienvetsam:ultnte Frtedensver'rages verstoßen haben unb demzufolge I ^en bel Arbeiterschaft ganz Sthiermig-HolpetnS am 1. der Ausweisung unterliegen müllen. Mai protestierten untet Himoei» auf da» Allstem«
Von den deutschen Geschäftsträgern in CoHbott, I mung»ergebni4 unb unter Berufung auf ben verfa: le» Paris tirb Nom wirb ben dortigen Regleruagen I Vertrag gegen bie Jiilernattonalisierung der jmetten »on obrnstehendet Note Kenntnis gegeben. Zone. Jeder versuch, einen internationalen Graat
___________ I zu schassen, wird mit allen Mittelu von alten Sozial- ~ . . demokraten und der gefaulten Arbeiterschaft bekämpft
BreSlan, 8. Mai. Bei polnischen Spionen im l^u. - '
fttetfe Militsch hat man Briefe gefunden, au» Denen I ; ’
hervorgeht, daß die polnischen Pläne auch dahin fielen, I 91n »rtf* a
Mittelschlesien bi» zur Linie des Flusses Bartsch zu "" rruo
besetzen Man hat Reichswehrtrnppen an die Grenze Frieden »antrag tm Senat.
zur Sicherung geschickt. I m6. Paris, 4. Mai. Rach einer „Times"'
___*__ I Meldung aus Mishington wird Senator Lodgk
| morgen im Senat eine Entschließung rindrtngen, Die Wahlen in Polnisch-Westprenßen. durch die der Friede mtt Deutschland «nd Oester-
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wb. Brom berg, 4. Mai. Wie der Teutsch^' Deutschland unb Oesterreich anknüpft, um bte Holn. -Pressedienst meldet, läßt sich schon letzt fest-1 cteun!)r(haH[id)en Beziehungen mit ben beiden Na- st-lleu, daß bei den Wahlen zum Pokmstben Retchslagj donen „jed„herzustellen.
die am 2. 5. tn Pommerellen (Westpretißen) statt- Kl. i.
fanden, die deutschen Stimmen überall über Erwarten I Kundgebungen gegen Die B^etaigte« Staate« stattliche Ziffern ausweisen. In einer Reihe von Orten | "
haben die deutschen Stimmen sogar weitaus die Mehrheit. So wurden abgegeben tn G r a ud e n z 6364 brutsche gegen 3731 polnische Stimmen, in Konix •2439 deutsche gegen 717 polnische: in Thor n-Stadt betrugen die polnischen Stimmen 9911, die deutschen 4918, in Thorn- Land btt deutschen 5666, die politischen 13700. Selbst in der sogenannten polui,chen Kurve, die fefam im Frieden 58—75 Prozent polnische Bevölkerung hatte, erhielten die deutschen Stimmen