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Mitteilungen au» dem Leserkreise.

Di« Kohlenpreis« gehen jetzt monatlich in bte Höh« und haben bereit« eine solche erreicht, daß e« für viele sehr schwer wird, überhaupt Kohlen kaufen zu können. Da ist eS ein^ einfache Forderung der sozialen Gerechtig­keit, daß da» städtische Kohlenamt bei der Zuteilung der Kohlen an die Verbraucher etwa» auf deren Einkom- menSderhaltniss« und Kaufkraft Rücksicht nimmt. Tas heißt, die teuren Eierbrikett» sollten nach Möglich­keit nicht denen ausgczwungen werden, die nur ein be­scheidenes Einkommen haben; ihnen sollten in erster Linie Braunkohlenbrikett» zugewiesen werden, vorausgesetzt natürlich, daß welche vorhanden find. Lei­der find diese nicht in dem Matze zu haben, wie Eier­brikett». Sofern und- soweit der Magistrat die Möglich­keit hat, die Art der nach Marburg kommenden Brenn­stoff« zu bestimmen oder mitzubestimmen, sollte er dahin wirken, daß nicht vorwiegend die teuersten der Einlvoh»

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ES wird aus die Durchführung der Pvlizeiverotdnuns zu dem Fischereigesetz gedrungen, nach der keine Enten und Gäus« in die Bäche gelassen werbt« dürfen. Da? erregt große Unzufriedenheit und man darf wirklich fragen, ob diese Verordnung noch zeitgemäß ist. Es gilt doch setzt möglichst viel Lebensmittel zu schassen Wenn man aber

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Metbodisten-Gemeind«, Dörthstr. 15a. Sonn­tag, 25. April, vorm. 91/. Uhr: Predigt und Abend­mahl, Prediger W. Kuder-Frankfurt a. M. Aachim 8 Uhr: Vierteliobrsversammlnna. Mittwoch, 28. Avril, abends 81/, Uhr: Bibel- und Gebet stunde, Prediger R: Schopfs.

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feilt. (Tie Veröffentlichung. die bereits tror« erscheinen sollte, konnte wegen Stoffübersüllung erst heute erfolgen.)

Da? Zentral-D Heater hrinat, wie e? mit- fetß, ab beute den 5. Teil he? großen Filmw-rkesDie Herrin der Welt" und zwarOvbir, die Stadt her Meraanaenbeii". Wiederum 6 Ukte.,di- inbezna ans Au« «wtinna txn vrächtfest-n Teil des^efemfen f*i>m? dar fteffen. Die Vorführung?!! finden bestimmt statt, da her c;rm bereit? eingetroffen ist. Bl? Beinroaramm wird zuv' »rsten Male «in TricTüfm geteigt nnd »war diesmal al? Erster . .(bim"tän Groag ans dem Neaerball". Die Bor- «hriinu diese? nordischen Fistn? in Berlin meunte anßer- ^njs.che Lachrrsolae. Ab Mittwoch wird der zweite Mn, der SärrR Hill-Serie gebracht und zwarMit $0 PS -Vollgas".

»Die Lichtspiele. Babnbofstrohe, schreiben: Der kanoer'^bnte 3. Teil der gewaltiaen FilmfchövsiingDämon her Welt" ist nunmehr ab beute im Svielvlan sestoesebt pochen. Nachdem der 1. Teil seiner Zeit so großen 9ei- jat? aesnnden. verspricht bie Fortienung. die merkwilrdiaen Erlebnisse und bochinteressanten Ab-nteuer de? Helden

1. Teil noch $i» fiberireffen. Durch die fesselnden und jeb-mSwahnen kreianifs« ist der fluschaiwr non der ersten x,-ne ab. da sich da? M,'sänani?tor fflr Edgar Morton ^zch unschuldig nerbf,stier 5birfiffan;?faift aeäfrnet, an her fehiertifit bnntbemeaten Handlung ans da? lebbasteste pefeffeft Die Handlung an und fflr st'ch ist vollkommen abaes'l^losl'M und wird auch den Besucher, der den 1. Teil nicht gesehen hak, aus da? höchste interessieren.

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abwW, ob e5 richtiger ist die Wiche in ben Bliche« *tt hegen und dflegen, die am den Tisch Von ein haar Fami- Geu bie und da ein Gericht liefern ober ob Dutzende von Enten zu halten sind, davon jede wett mehr al? 100 Gier im Jahr liefert für die Vvlk?ernährung. dann kann die Ent cheidung nicht schwer fallen. Es darf deshalb die Bitt- ausgesprochen werden tm Intereise der ^-"Slkernne aui die Durchkuhrung dieser veralteten Berordnung nichi so streng feben zu wollen isonst müßte sie möglichst bald beseitigt werden.

Eingesandt auS dem Kreise Frankenberg.

Die am 20. 4. zu Frankenb-ra anberaumte Holznor- steieerung der Ob>rkörsterei Wollersdorf, wobei etwa 3300 Festmewr Nadelholz zum Verkaufe angeboten waren, itnirfee mifaehoben, und das Holz gekanate nicht zum Verlaus. Der V»rsteiaerung war eine Taxe zugrunde oefegk, nach Ansicht Oer Käufer den Worenstill- l"rw Rückgongspreiten keine Rechnung trug. <rsa mehrfach in sachlicher Form vorgebrachter Gründe festens der Käufer wurden die Taxen nicht herabgesetzt. Daraufhin, verließe« sämtliche Käufer unter Protest das Berfieigerungslokal.

LirchNche Stachri^Im.

Sonntag den 25. April.

Pfarrkirche. 10 Uhr: Professor D. ßermeliat IP/e Uhr: Kindergottesdienst. 2Uhr :Psarrer Metz^

Elisabethkirche. 10 Ubr: Pfarrer Metz. Jugend- gottesdienst fällt ans. 2 Uhr: Pfarrer Waltemalb In beiden Kirchen Kollekte für die Gemeinde Böhl

Philippshau». kleiner Saal. Gottesdienst mit Abendmahl für Schwerhörige, Pfarrer Waltemath.

Ockersbausrn. 1 Uhr: Kindergotterdienst. 2Uhr: Christenlehre.

Im EliiabethhauS und Julienstist von 47 Uhr: Iungsrauenverein.

Res Stadt- u. Univers.-Kirche. 81/, Uhr: Pfarrer Eisenberg. 10 Ubr pünktlich: Pfarrer Sir Plannet. II1/* Uhr: Kindergottesdienst, Pfarrer Lir Plannet.

Katholische Kirche. Vi8 Uhr: Hl. Messe mit Früh­lehre und Kommunion der Frauen, Geistl. Rat Dr. Weber. 7-00 Uhr: Hochamt und Predigt, Kaplan Seisert. 11 Uhr: Hl Messe und Predigt, P. Decker. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht. 4 Uhr: Jung­frauenverein. 5Nhr: Mütterverein.

Diakonissen-Mutt er Haus Wehrda. Sonn­tag, vorm. 10 Uhr: Gottesdienst, Pastor Köhler

LandeSkirchl. Gemeinschaft Marburg-Süd, Schwanall« 51. Sonntag, vorm. 8 Ubr: Morgen- andacht. 11 Ubr: Sonntagsschnle. Nachm. I1/? Ubr: Jungsrauenverem sWilhelmstr. 8). Abends 8 Uhr: Evangelisation. Montag, nachm. 4 Uhr: Frauen­stunde. Alands 8 Ubr: Gesangstunde. Freitag, abends 81/, Uhr: Bibelstunde.

Selbst. evang.-luth. Gemeinde, Nikotaistr. 1. Sonntag, den 25. April ,vorm. 10 yhr: Predigt gotterdienst.

Stadtmission, Rotergraben5. Sonntag, morgens '/zS Uhr: Gebetstunde. 11 Uhr: Sonntagschnle mit Kvnfirmondenabschied Rachm. 46 Uhr: Jung-

m» der Die» sie bei MHZndlerrk Und Privafperfonen verkauft hatte. Ter Dieb selber, ein Kaufmann na­mens Bernhard, wurde heute in Frankfurt verhaftet. DaS Wvchergcricht verurteilte den Metzger Wiegand aus Nesselroder Kr. Eschwege wegen Schleichhandels mit Fleisch zu neun Monaten Gefängnis und 3000 Mark Geldstrafe. Der Landwirt Weißhaar aus Renda, der dem Metzger ein zwei Zentner schweres Schwein für 1000 Mk. verkauft und ihm dieses iowie ein bereits gekauftes Kalb in die Wohnung gesahren batte, erhielt wegen Beihilfe 5 Monate Gefängnis und 5000 Mark Geldstrafe. Der Bäckermeister Schultz aus Wethen im Waldecksthen und. der Bauarbeiter- seke aus Ossendorf bei Warburg erhielten wegen Schleichhandels mit Mehl neun Monate Gefängnis und Geldstrafen von 3000 und 2000 Mark. Der Metzger Wienert auS Usseln im Waldeckschen wurde wegen fortgesetzten Schleichhandels mit Fleisch zu c" e- Jahr 6 Monaten Gefängnis lind 3000 Mark Geldstrafe verurteilt.

Franksn rt a. M., 23. Apnl. Nach Mitteilung der Handelskammer hat bie preußische Staatsregierung der Frankfurter Messe einen Betrag von 100 000 Ml. zur Verfügung gestellt. Zur Ein» und Ausreise in da« neubesetzte Gebiet von Frankfurt ist in jebem Falle vorher das französische Visum einzuholen. Dazu ist eS nötig, daß btt Reisende seinen Paß, Paßersatz, JdentitSts- oder Personalausweis vocher an daS Poli­zeipräsidium in Frankfurt a. M., französisches Paß- büro-Abteilung, einsendet, unter Beifügung von 5,50 Mark und Porto für die Rückantwort.

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Cassel, 22. April, vor bet Strafkammer hatten sich heute eine Anzahl Sck>ristsetzerlehrlinge auS dem Kreise Hersseld zu verantworten. Angeklagt waren her 17jährige Reinmöllet an« Rotensee, bet mit den glrulmltrigen Lehrlingen Goßmann und Heusnet in der Lvchdlucketei von Funk in Hetsfeld beschäftigt wat, : die auch die Znckerkarten für den KreiS Hetsfeld het- ßellie. R. gab zu. wiederholt Zuckerkarten auS der Ktuckerei entwendet und mit den genannten Ange­klagten geteilt zu haben. Nach einiget Zeit ging der angehende Jünger GntenbergS dazu über, selbstständig mchtere Bogen Znckerkarten zu drucken, die er zum Teil selber verwendete, zum Teil den ebenfalls Mit- ; angeklagten Emmerich au« Gittersdors und Svangen- terg ans Hersseld überliest, als ßhgenleistung dafür, daß er das Fahrrad de« QL stark beschädigt hatte als Entgelt für Brotmarken, die Sp. an« einet anderen Hetss.lder Druckerei für ihn entwendet hatte. Sein» «öllet hatte außerdem seinem Lehrherrn einen Posten Meibnchstaben gestohlen. Die Strafkammer verurteilte yV« Zuckeckart'ndrncker zu drei Motraten Gefängni«, Ve anderen Angeklagten erhielten unter Zubilligung ; mildernder llmvände eine Gefängnisstrafe von drei i Tag^n. Der hiesigen Kriminalpolizei ist es ge­lungen, einen Teil der in Frankfurt vor einigen Tagen grsl-chlene» alten Bildet, bie einen Wert von übet ein» halbe Million darstellen, in Cassel zu ermitteln,

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