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Dorsch kann von der Vorbereitung eines neuen Butsches keine Rede, mehr sein. Der „Bert Lokalanz." schreibt dazu: „ES scheint, als wenn jeder Tag der Regierung ei« neue Bloßstellung bringen soll. Vorgestern die Blamage mit der angeblichen Verhaftung von Lüttwitz und Bischofs, gestern die stirchtbare „Verschwörung" in den geheiligte« Räumen des Reichswehrministeriums. In diesem letztere« Falle sollte man meinen, daß die beteiligten Offizier« einzig und allein schon durch die vorherige Verständigung ihrer Vorgesetzten vor jedem Verdacht einer unerlaubten Handlungsweise unbedingt geschützt sein müßte», ganz abgesehen davon, daß ihre Persönlichkeit» he Reichswehrministeriunl ja auch nicht erst seit heute tz«ß gestern bekannt waren. Aber irgendein Denunziant t— oder eS kann auch ei» Spaßvogel gewesen sein, dhl dem Anreiz nicht widerstehen konnte, sich die losigkeit der heutigen Machthaber zunutze zu mache« — braucht nur an den Fernsprecher zu gehen und irgendeine» KapstolSwächter etwas ins Ohr iu blase», und Met
erhalten. Von diesen habe es 697 den verbündeten Mächten abgetreten. Die übrigen 1986 Lokomotiven, von denen 15t stark reparaturbedürftig sein sollen, wurden jetzt unter die verschiedenen französischen Eisenbahngesellschaften verteilt. — Die Meldung des „Matin" im vergangenen ^.ahr, Frankreichwolle Deutschland einen Teil der Lokomo, tiven zurückgeben, da sie für die Feuerung mit französischer Kohle nicht geeignet und zu schwer für den Unterbau der französischen Strecken seien, ist also unrichtig gewesen. Offenbar hat Frankreich die Lokomotiven, die es selbst nicht verwerten konnte, an Verbündete abgetreten.
Studentin, die während der Miincl)ener Räteherrschaft die Universität schloffen und die Professoren und Beamten für al'gesetzt crilärtcn, wegen Beihilfe zum Hochverrat zu Festungsstcasen von 1’4 ~~bt6 IZH Jahren. Sämtlichen Verurteilten wurde die Bewährungsfrist zugebilligt.
Verbot der Ausfuhr deutscher Steiutohle« an andere Länder als Frankreich.
wb. Haag, 17. April. Der „Nieuwe Courant" Meldet aus London: Die Westmächte untersagten »uf Ersuchen Frankreichs Deutschland, Steinkohlen »ach dem Ausland« zu liefern, solange nicht die verabredete Menge an Frankreich geliefert ist.
Die deutschen Lokomotive» in Frankreich.
Der „Temps" berichtet, Frankreich habe von fern 5000 Lokomotiven, die Deutschland nach dem ELasfenstillstandsvertrag abzuliefern hatte, 2683
von 1000 bezw. 3000 <M gewährt.
Der Ausnahmezustand in Oppeln ausgehoben.
wb. O p p e t n, 17. April. Da der gestrige Tag hier ruhig verlief, hat die Znterallilerte Kommis- sion den Ausnahmezustand für Oppeln aus- gehoben. Auch der Streik der Arbeiterschaft in den Oppelner Betrieben kann als vorläufig beendet angesehen werden, da die interalliierte Kommission den verhafteten und mißhandelten Arbeitern eine Entschädigung und Entschuldigung zubilligte.
Mil dm Kreisblatt für de» Kttis Marburg
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
Die Lage in Obers chlesien.
Die Franzose« drohe« mit dem polnische« Einmarsch.
wb. Breslau, 18. April. Die Franzosen
wb. Kattowitz, 17. April. Zn einer gemeinsamen Besprechung der politischen Parteien Oberschlesiens wurde beschloßen, bei bei interalliierten Kommission die Wünsche und Beschwerden der Bevölkerung vorzutragen. Dem Beschluß schloffen sich alle Gewerkschaften und politischen Parteien Oberschlesiens, mit Ausnahme von den zwei polnischen Berufsorganisationen, an.
Das Betriebsrätegesetz.
Breslau. 17. April. Infolge der Verfügung Mr interalliierten Kommission, das die Einführung des Betriebsrätegesetzes für das ol>crschlejiiche Abstinnnungsge- bict verbietet, hat sich der gesamten Arbeiterschaft und der Angestellten eine augcrordentliche Erregung bemächtigt. Es besteht bei allen in Betracht kommenden Verbänden die Absicht, durch eine gemeinsame Aktion, gegebenenfalls unter Eintritt in den Generalstreik, die Anshel'ung dieser ungerechtfertigten Verfügung durchgusetzen
München, 17. April. DaS VolkSgericht ver- die Mitglieder des sogenannten revolutio-
yitne ll i sturzvmbkrriiilngtn in Bayern. Ziel: Errichtung der Räterepublik.
München, 19. April. Auf der bayerischen Festungsanstalt Nicderschönfeld. wo Toller und die übrigen Häupter der Räterepublik ihre Strafe verbüßen, wurde angeblich »eine politische Verschwörung der Linksradikalen entdeckt. Zufolge der den Gefangenen gewährten Bewegungsfreiheit soll es ihnen möglich gewesen sein, sich mit ihren Freunden über einen neuen Putsch zu verständigen. Der Plan war bis in die Einzelheiten vorbereitet. Die Entwaffnung der Einwohnerwehren soll der Anfang sein und die Möglichkeit bieten, die B e r l i n e r Regie»
zuüben. Ein Zug berittener Gendarmerie mit blanker Waffe sowie Znfanterie und Militärpolizisten, die mit Gewehrkolben und Gummi« knütteln dreinschlugen, trieben sie auseinander. Das maßlos gepeinigte Volk fleht die deutsche Re» gierung zum Schutz gegen die belgische Tyrannei und den unerhörten Bruch des Friedens- Vertrages durch Belgien an. Die führenden Zn- duftriellen, Znnungsvorsitzenden, Gewerkschaft»« ekretäre und Arbeiterführer stehen vor der Verhaftung und werden offen mit Ausweisung be» droht.
Absender des Telegrammes sind die Zentrums« - v tei, die Gewerkschaften und der Verband der Eifenbahnarbeiter in Eupen.
MMW dtt Maieis?
Frankfurt a. M., 19. April. Die Anzeichen für einen beosrstehenden Abzug der Franzosen aus dem Maingau machen sich immer deutlicher bemerkbar. Wei'ere Truppen (Infanterie und Artillerie) haben die Besatzungszone östlich von Frankfurt und Frankfurt selbst verkästen. Wie verlautet, sollen heute alle Truppen abmarschieren. Höhere belgische Offiziere haben im Hinblick auf die bevorstehende Räumung am Sonntag mit dem Kommandeur der französischen 11. Znf.-Division eine Be- i sprechung gehabt, worauf sie wieder abreisten.
| Englische Rüge an Belgien.
A m st e r d a m , 18. April. Nach einer Brüsseler Meldung des „Algemeen Handelsblad" hat die englische Regierung der belgischen Regierung mit einer Rote ihr Mißfallen darüber ausgesprochen, daß Belgien Truppen nach Frankfurt gesandt habe, ohne sich vorher von Englands Auftastung in dieser Angelegenheit unterrichtet zu haben.
Ein Hilferuf ans Eupen»
wb. Berlin, 17. April. Das belgische Ver- gewalftgungssystem wird durch nachstehende» Telegramm, das bei der Reichsregierung eingegangen ist, gekennzeichnet
Da Eupen durch die belgischen Truppen hermetisch abgesperrt ist, kommen die Unterzeichneten über Wiesen, Waldwege und Moorland und melden: Der christliche Cewerkschaftssekretär Pontzen wurde am 14. April verhaftet und nach.Belgien entführt. Am 15. April fanden sich in Eupen 10 000 treudeutsche Männer und Frauen au» dem
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Wollt,,. 19. April («ßrmöiH
cht« lebet r.g 4 Uhr.
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Dresden, 19. April. Der Kommunist Hölz ist am Sonnabend in Marienbad von -tschechischen Polizisten erkannt und verhaftet worden. Er wurde gestern in das Kreisgefängnis in Eger eingeliefert. Zu feinem Besitz befanden sich 130 000 X Mit Hölz zusammen ist ein gewister Weber verhaftet worden, der ebenfalls Falkensteiner Kommunist ist.
wb. P l a u e n, 18. April. Zu der Verhaftung von Hölz wird der Polizeiinspektion Eger noch mitgeteilt: Hölz verweigert 'jede Auskunft über seine Person. Er erklärte, erst vor dem Gerichtshof in Prag Rede stehen zu wollen. Durch Gegenüberstellung mit einem anderen im Kreisgerich'sgefängnis befindlichen Verhafteten wurde jedoch seine Identität feftgestellt.
Die Säuberung Syestsachsens.
wb. Dresden, 17. April. Die Streifunternehmungen im Vogtland wurden fortgesetzt. Insbesondere wurden Reichenbach, Netzschkau und Elsterberg besetzt und mehrere Mitglieder der Hölz- schen Brandkammission sowie andere Verbrecher verhaftet. Die Anordnung, die Waffen abzuliefern, wurde bisher nur in geringem Umfang befolgt.
Sie MjMiimn im MMdk' MiMmm.
Ein gerichtliches Ennittelnngsverfahre«.
rob. Berlin, 17. April Da? ReichSwehrministertu» teilt mit: Am 15. April spät nachmittags erhielt bet Reichswehrminister eine dringliche Mitteilung aus der Reichskanzlei. Die Mitteilung, die der Reichskanzlei von führenden Versönlichkeiten der U. S. P. zugegangen war, wies aus eine geheime Sitzung hin, die um 8llhr abend- in einem genau bezeichneten Zimmer des ReichSwehv- minisk-riums stattsiuden sollte, und zwar zwilchen einige« namentlich genannten Offizieren und verschiedenen Ar- beitervertreteen. In der Sitzung sollte die Fortsetzung der früheren Besprechungen stattfinden, die angeblich sich in der in der „Freiheit" lMorqenbbrtt vom 14. April) angedeuteten Richtung bewegten. Angesichts der Gerüchte, die seit einer Reihe von Tagen auch von sonst gut unterrichteter Seite der Reichsregierung über Bev- schwörungen, Putschabsichten und ähnliches zugingen, faßte der Reichswehrminister ben Entschluß, persönlich den Vorgängen auf den Grund zu gehen, die sich —wenn auch nicht durch Angehörige des Reichstvehrministeriums — so doch in dessen Gebäude sich abspielen sollten. ES wurde zunächst ftstgestettt, daß der Anzeige entsprechend i» Tienstzimmer deS Hauptmanns im Stabe des Reichswehr« grnvwnronn*inbo31 v. Viebahn eine Sitzung zwischen Offizieren und Zivilpersonen stattsand. Der Reichswehr» Minister liest die Sitzung ausheben, ordnete sofort die telephonisch- ©pme Ober das gesamte Reichswehrministeriu« an und unterzog sich persönlich der illernehmung aller a« der Sitzung Beteiligten . DaS Ergebnis der Vernehmungen -var, daß einerseits der Gegenstand der Besprecht! nge« nicht? für die Teilnehmer unmittelbar Belastendes enthielt, andererseits aber die scharf präzisierten Angabe» der Anzeige und die schweren Beschuldigungen gegen di» militärischen Teilnehmer der Sitzung nicht entkräftet waren. Die Aussagen und Angaben der Bernommo- I nen waren zur Stunde weder erweislich noch nachprülbar.
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Die Auflösung der Einwohnerwehren.
wb. Berlin, 18. April. Aus dem preußischen Ministerium des Innern wird mitgeteilt: Die Waffendepots der Einwohnerwehren im Landes- polizeibezirk Berlin sind nach Anweisung des Polizeipräsidenten von Berlin in Verwahrung der Sicherheitspolizei zu nehmen. Die Zentrale für Einwohnerwehren gilt als aufgelöst. Dem Minister des Innern ist die Abwickelungsstelle der Zentrale für Einwohnerwehren unterstellt. Sie hat den Abba« mit der größten Veschleunigung durchzusühren.
kg. Berlin, 19. Aprils Auf die letzte Note an die Verbündeten, die das Ersuchen um Verlängerung der Frist für die Auflösung der Einwohnerwehren enthält, ist eine Antwort noch nicht eingegangen. Inzwischen sind Mitglieder der lleber- wachungskommission in die Großstädte des Reichs abgesandt, um die erfolgte Auflösung der Einwohnerwehren zu kontrollieren.
Der Ersatz für die Einwohnerwehren.
kg. B e r l i n , 19. März. Zn Besprechungen der Relchsregierung mit den Gewerkschaften wurde die Frist für die Einstellung der organisierten Arbeiterschaft in die bewaffnete Sicherheitswehr auf den 30. Mai festgesetzt. Die revolutionären Betriebsräte Erotz-Berlins fordern die revolutionären Arbeiter auf, sich zahlreich zur Sicherheits-
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Die Verhandlungen in San Remo. j
wb. Pa r i s, 18. April. Der „Petit Parisien"!
«treibt, daß in allem, was die Entwaffnung I TMtschlands und die Ausführung des Friedens- Ertrages angeht, zwischen den Vertretern der V.r- «indetcu völlige Einigkeit herrsche. Andrck Leffivre «nd Winston Churchill würden.in San Remo ein Programm vorlegen, in dem der vollkommen l gleiche Standpunkt der beiden Regierungen zum Ausdruck komme. Der Schritt der Vertreter der I Verbündeten in Berlin, sagt das Blatt, ist in der lot nur eine Warnung, deren feierliche Form der deutschen Regierung zu denken geben muh. Dieser Schritt, der Deutschland an den Ablauf der Frist am 10. April erinnert und auffordert, seinen Verpflichtungen nachzukommen, umfaht jedoch nicht die Fragen, die von General Rollet in seiner Note aufgeworfen worden sind. Es wird an den Führern jenseits des Rheins liegen, sich das beste Druckmittel zu wählen, um Deutschland zur k n l iv affnung z u zwinge n. Wird man zu ] einem Ultimatum greifen mit der Drohung! besonderer Mahnahmen? Man wird es "für das geeignetste Mittel halten müssen, denn die Vergangenheit beweist, daß Drohungen und Mahnungen nicht genügen, um Deutschland zur Achtung des Fricdensvertraaes zu bringen.
Paris, 18. April. „Journal des Dubais" glaubt zu wissen, dah der gestern vom englischen Botschafter Lord De-by vorgeschlagene Schritt gegenüber Deutschland, obgleich die belgische und Italienische Negierung ihr Einverständnis noch
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sibeirftich erfolgen werde.
Das Programm der Konferenz in San Remo.
wb. Nom, 17. April. Die erste Frage, die auf »er Konferenz in San Remo zur Sprache kommen wird, ist die türkische. Danach kommt die Abrüstung Deutschlands gemäß den Bestim- »ungen des Versailler Vertrages zur Sprache. Die Konferenz wird sich auch mit Ruhland beschäftigen muffen, f>rner mit der Adriafrage.
tob. Sau Remo, 18. April. (Reuter.) Lloyd Keorgc, der gestern nachmittag hier einietroffen ist, hatte eine lanciere Besprechung mit Ritti. — Nitti batte gestern mit Millerand eine Besprechung. Heute findet unter den drei Ministerpräsidenten der erste Meinungsaustausch über
ID«. O'oerbeMche Zeitung" erscheint sechsmal wöck.entlich. — Bezug-preis mo- «atl « 2 durch die Pott 8.1» - Für.uSsav.nd. Ruw«ern,mf.l»e Streik«
»der elementarer Ereignisse kein Ersatz - «»lag »on
Druck der Uni» -Buchdr. »on Foh. Ang. K» ch. Markt -1/33. Zerninrecher o
Arbeiten der Konferenz statt.
Di« englisch-französische Entente.
tob. Paris 17. April. Lloyd George ist gestekn Marseille augekommen und hat der Presse eine
Erklärung abgegeben, in der er sagte: England und Fraulreich hüt uw den Krieg gewonnen und nur durch fi)re Infammenarbeit könnten sie sich die Früchte be; Sieges sichern. Tas beste Mittel, den Schwierig-! feiten ,;.it begegnen, sei die größte Offenheit. Die Zu- kaust der Zivilisation hänge ab von der Aufrecht- erhaliunz dec Union zwischen Frankreich und England. Lkoich George reifte dann nach Nizza weiter.
wb. Paris, 18. April. Auf der Reise nach San Remo empfing Millerand die Sonderbericht- rftmtter von Havas und Reuter. Er betonte, daß er die Erklärung Lloyd Georges in Marseille vollkommen billige. Er sei sicher, daß, nachdem die englische und französische Regierung ihren Standpunkt klar auseinandergesetzt hätten, man zur Aufrechterhaltung der Entente cordiale kommen werde, die die beiden Länder vor dem Sieg jo eng vereinte.
Einladung an Amerika.
wb. Washington, 17. April. (Reuter.) Es • Wirb bekannt gegeben, daß Italien die Vereinigten Staaten eingeladen hat, Vertreter zu der Konferenz nach San Remo zu entsenden.
Teilnahme der Marinebefehlshader der Westmächte.
wb. San R r m o, 17. April. An der Konferenz in San Remo werden auch die Kandidaten der italienischen, französischen und englischen Marine teilnehmen. Ztalien entsendet den Admiral Roon di Revel, Frankreich Admiral de Vafaffeur, England Admiral Veatty.
_..htcn den Eisenbahnern, falls sie den Eisenbahn- betirb (tiliegen sollten, die Grenzen zu öffnen und die polnischen Truppen herein zu las- 641. Es stehen tatsächlich starke polnische Heeres- maffen an der Grenze von Posen bis nach Galizien. Die polnische Verufsvereinigung, die den polnischen Mittelstand vertritt und in der Korfanty Führer war, hak sich von der polnischen Politik ,an>t und steht geschloffen hinter den Deutsche ~ i‘ schloffene Auftreten der Arbeiter hat inso'em , w einen Erfolg gehabt, als der französische Kommandant die Offiziere, die sich an den Mißhandlungen beteiligt haben, veranlaßt hat, sich zu entschuldigen. Es wurde den Mißhandelten ein Schmerzensgeld
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Der Lnzeiqenprei» beträgt fit bte 8g«|». Zeile 75 J, «mtliche unb eueeer- tige 00 Reklame,eile 2,00 uk. Ie»er Rabatt,ilt al, «arrabatt. Se> Mnsfunft
durch bte »eichSftsftelle «. Vermittlung »er Iwgebete 35 Londergebihr. — Poftscheckronto: Rr. 5015 Amt Frankfurt a. ».
nären Hochschulrats: vier Studenten und eine
wehr zu melden, um damit die bewaffnete 1 ..... ....._..T.„ „. ________ ,_______________
Gewalt des Staates in den Besitz der auf dem • ftrationszug zusammen, um die Abstimmung au»«
Boden der Rätediktatur stehenden Arbeiter-1 Mit Rücksicht auf die vorliegenden seltsamen Bertzältuiffe schäft zu bringen. | in Verbindung mit den teils bestätigten Angaben der
_ e — l Anzeige, ferner auch nm jeden Schein der parteiliche»
Behandlung her Angelegenheit zu vermeiden, entschloß sich bet Reichswehrminister, die Teilnehmer an der Sitzung zwecks eingehender Untersuchung dem StaatSkommissar für öffentliche Ordnung ruzlisühren. Darüber hinaus hatte der ReimStochrminister gerade im Irrte resse des Offizier- korps die Absicht, sowohl durch Uuteftuchung von un« beteiligter Seite wie auch durch Gegenüberstellung von Anklägern und Beschuldigten die restlose Ausklä- r u n 8 der Vorgänge baldmöglichst lierbeizusühren. Am 16. April vormittags wurde der Ches der Heeresleitung oon den nächtlichen Borgäugen unterrichtet. Bei der vo» ihm weilergesührten Nachprüfung der Vorkommnisse erhiell er von dem Ches deS Stabes des Reichsivehrgruppenkom- mandos I, d. h. von dem Dieustvorgesetzten BiebabnS, d!e Meldung, daß Viebahn die Vorgesetzte Dienststelle über ben Zweck und die Absicht der inkriminierten Sitzung unterrichtet und diese daher mit voller Billigung sllner Vorgesetzten abgehalten hat. Durch diese Meldung wurden die Angaben. die.Hauptmann v. Viebahn bei feinet nächtlichen Vernehmung gemacht hat, bestätigt. Auszu- flären bleiben noch Charakter und Jnl>alt der Besprechungen, die früher, so am 11. April in der Wohnung Sie» bvhns stattgefunden haben und ferner die Gründe, auS welchen weitere Persönlichkeiten wie beispielsweise Kapitän- leutnaut Altvater und Herr Bertram, an der Besprechung beteiligt wurden. Die Angelegenheit wich nunmehr surd) ein gerichtliche» Ermittelung^« verfahren klargestellt, dessen Ergebnis baldmöglichst bet Oeftentlichkeit mitgeteilt werben soll.
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