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ihre Arbeiten beeilen.
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an der deutschen Einigkeit ebenso zerschellen Ausliefe rungsverlangcn.
3m MMilltdir!.
Wie e? im Ruhrgebiet -,uginq. einigen Zeitungen wurde berichtet.
und allen KriegSmitteln. (Beifall.)
. Präsident Fehrenbach schlägt vor, in b« Eröttr- rung am Dienstag einzutreten und die übrigen Gegen- stände von der Tagesordnung abzusetzcn.
Dienstag: Anfragen, Besurechnng der Erklärung der
Regierung u.a. — Schluß nach 4*/» Uhr,
Dir „Oderhesiilche Zeitung" erscheint iecksmal wöchentlich. — Bezug,„reis me- nntl. 3 X., durch bi» Post 3.14 X. —Für «ugfaüende Nummern infolge Streik» nb?t elementarer Lreiguche kein Ersatz. — «erlag »on Dr. <£. Hicherath. — $)itd? der llnn» «stuchdr. osn I » h. A u g. K » ch. Markt 21/18. — Fernsprecher 55.
5 :r zerlegen, 1. Bayern, Baden, Württemberg, 2. Rhei- nischr Republik mit beiden Ufern, 3. im Norden Pommern, Mecklenburg, Hannover, Oldenburg und Schleswig-Holstein. Die Hansestädte sind dann bedeutungslos. ».Thüringen und Sachsen al« mitleldeutsche Republik, Berlin mit Schlesien und einem kleinen Teil Pommern» mit der Mark als kleine Republik in-der Art wie Wien und Budapest. Insbesondere ist die innere Unmöglichkeit der Koalition'sregierung klug zu benutzen. Im Gunde mit Belgien können wir auf Grund verschiedener Paragraphen des Friedensvertrages einmarschieren und uns festsetzen. Schließlich müssen wir die mittlere kapitalistische Richtung in Deutschland und die U. S. P. für uns interessieren als negative Bundesgenossen gegen die Berliner Regierung und ihnen glauben machen, daß l'r Elend von Berlin komnrt, damit sie auf Berlin und Regierung marschieren. Daun können wir, wenn im Ruhrgebiet Unruhen geschehen, mit den Belgiern als Nachbarn und am meisten Interessierte dort e i u r ü ck e n. Zielbewußte kluge Politik setzt un? so in 1 bis 2 Jahre in Besitz dessen, wa» Fach will, na-Ach brr militärischen Rheingrenze mit starken Brückenköpfen oli ne ernstlichen Widerstand Deutschlands und unserer Verbündeten.
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zugesiandene Zahl nicht überschreiten, fei eine Frage, die die iitlcrtifiiert* Kontrollkommission angehe.
HeillSe MlllilinfWAlmg.
Reichskanzler Müller über die politische Lage.
159. Sitzung vom 12. April.
Haus und Tribünen sind gut besucht. Präsident Fehrenbach eröffnet di« Sitzung um 8,20 Uhr in* teilt zunächst mit, daß ein Telegramm des Abgeordnetem Ulitzka «ingelausen sei, daß die Abgeordneten aut Obern schlesien von der Entente an der Ausübung ihres Mo» dats gehindert werden. (Hört, hörtk Nnerhi Gegen dieftn unerhörten Eingriff der Entente in Rechte des deutschen Bolles lege ich den allerschärs,^ Wrotest ein und bitte die Regierung, sofort di« nötig« Schritte ,n tun. (Beifall.) Der Präsident teilt fern« mit, daß die Nationalversammlung voraussichtlich Ml
Berlin, 13. April. In bet hemigen Sitzung da Nationalversammlung «mxirtet man b- svÄ-er» durch Ml beiden Rechtsvarteien längere Darlegunsen flbr b* auS- wärrige Frage, wie sie sich durch oel Borchen p* Franzosen entwickel! bat. Die drei . L. . . . _____utt T- X» 2m »Ix • ■«*» * ’* ** * El »>-
Frhr. v. Leröner über Frankreichs Vertragsbruch.
Köln, 12. April. Wie da» D.-Z.-Büro meldet, sprach gestern unter außerordentlichem Andrang« Frhr. v. LerSner über Versailles und Paris. Er bezeichnete ben Versailler Vertrag als den inneren Grund alles Elends, aller Unruhen, allen Blutvergießens und aller Ausbrüche deS Bolschewismus in Deutschland. Er geißelte die Annektionsbestrebungen Frankreichs und stellte unter stärkstem Beifall fest, daß die Reichs- treue der Rhein-- und Saarlande über leben Zweifel erhaben waren. In der Note vom 8. Dezember erklärte Elemenecau, daß mtt dem Inkrafttreten des Friedensvertrages ein Vormarsch in Deutschland ausgeschlossen fei, und eg bestand völlige Einigkeit darüber, daß ein Ein rücken nut nach voran, gegangener Kriegs«rHärung möglich sei. Frankreich brach vcr kurzen Wochen den in Kraft getretenen Vertrag und störte damit den Frieden Europas. Jetzt sei der Augenblick gekommen, einig zu sein. Wenn ganz Deutschland einig sei und unenttoegt die Vernichtung deS Vernich- tungsfriedens von Versailles fordere, dann werde dieser
Direktor Sebold von der Zeckte Lehberg (Eigentum der Gewerkschaft Friedrich Thyssen) durch einen Iu- fallstreffer zu Tod« gekommen sei. Bits einem Bericht der Getverksrhaft Friedrich Thyssen geht hervor, daß Sebald aus sch aujer l i ch e Weise zu Tode gequält worden ist. Die Gewerkschaft schreibt: Die Wohnung des Direktor» Sebold lag am 22. März zwischen beiden Fronten. Von den Spartakisten wurde wahr- heilSwidrig behauptet, daß Sebold das Artilleriefeuer der Reichswehr leitete. Seoold wurde nun gezwungen, Munition an die Front zu schleppen. Während der Nacht wurde er in einen Schwe-,irestall g-e-
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gegeben, daß der gesamte Landkreis Hanau längs der Bahnlinie Hanau—Friedberg von den Franzosen besetzt ivcrden wird. Es handelt sich nm das zwischen. Hanau und Frankfurt gelegene Gebiet.^Ein- zelne Ortschaften hatten bereits seit einigen Tagen französische Besatzung. Weiterhin soll noch nach amtlicher. Mitteilungen auch die ehemalige Hanauer Pulverfabrik und Umgebung besetzt werden. Die Pulverfabrik liegt an der Bahnstrecke Hanau—Bebra, eine halbe Stunde von Hanau entfernt.
tob. Pari». 12. April. Der Sonderberichterstatter des .Malin" ht Mainz bestätigt, daß die 11. Division von Nancy die schwarzen Truppen in Frankfurt a. M. ablösen werde.
Die belgische Verstärkung.
tob. Brüssel, 12. April. Das 1. Bat. de? 10. Linienregiments wird, sobald die Transportmöglichkeiten vorhanden sind, nach Frankfurt abgeheu.
gebiet geht ihrem Ende entgegen .dann.! -
auch die Besetzung de» Maingaues ihr Ende erreichen,! Wir wollen uns abkchren von allen Kriegsaufchauung«
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lichrM-nungs- schiedenhrit mit Frankreich nicht die knckWhrung bei Fried«nsverlrageS, sondern die Lage ÄreM, die o"- dem Ansuchen der deutschen Re- jirriw^ Truppe, zur Herstellung der Ordnung in die vcZone suden zu dürfe», euistaudeu sei. Es sei estannl, dar die von aiideren Berbündeten ,ie- teil.« Ansicht der britischen Regierung die war, das, .Mm Ansvchm stattgegeben werden solle, tvenn McMmsten dastr gegeben würden, daß die Neutrali-; M nach Ablauf der Zeitfrist wieder hergestellt würde. Die Kritische Rc ierung sei vollauf bereit gewesen., Hirs- Bürgschaft^ zu e r z w i n g e». Airdererseits Sri b.r französisch Regierung der Ansicht gewesen, Hatz feie deutschen Gruppen die Erlaubnis, die neutrale 8vü< p betreten, nur unter der Bedingung erhalten fier-K.*, daß dir Truppen der Verbündeten zur Besetzung deutscher.Städte vorrückte«. Dieser Politik hÄien sich die Rrb.'tndrteu einmütig wider- fetzk. Taranshih hätte» die Franzosen beschlossen, unatzhängig ch handeln.
Es verlautet,,daß die franzosisihe Antwort das
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Nähe eines Gehölzes gehetzt, wo ihm mit einem Gc- wchrkolben der Schädel eingeschlagen wurde. Dann wurden ihm noch einige Handgranaten an den Kops gebunden und zur Explosion gebracht. Zwei Täler sinh fcstgenommen.
.Die entwcffiieten Reichswehrtrnppen von den Eng . __________JällbcrB treigegtbeH.
Berlin, 12. April. Die AbenMatter melden: Die in den ersten Tagen des Kapp-Putsches au5 dem Ruhrgebiet abgedrängten, von den Eiiglänbern entwasf- ,-.ereii tausend Mann Reichswehrtcrippen unter Befehl des Generals v. Gillhaufen irurbcit gestern von den Engländern f r e i ge ge be nnnd befinden sich auf dem Abtransport.
Ghi uwerifanifdier Ttaatsangehöriger «rfchoffen.
Mülheim (Ruhr), 12. April. Einem Privancke- gramm zufolge soll der vom Kriegegericht zu Wesel znm Tode verurteilte de Mott, der angelllich <imerikan-scher Staatsangebörigkeit sein soll, im Gefängnis, In dem er untergebracht war, bei einem Fluchtversuch von einem Wachtposten erschossen worden fein.
tob. Berkin. 12. April. Das Auslvärtige A,nt hat eine umgehende Untersuchung des Vorfalls und die Nachprüfung les ihm uormigegangenen Urteils beantragt.
Neub ldiiuq einer roten Armee?
Münster, 12. April, lieber die militärische Lage wird gemeldet, daß mehrere bewasfuetc Haufen beobach- ktet werd-u. Diese seien die Folge der nicht durchgesührten Wafsenabgabe. Ztvische« Oberhausen und Essen wurde ein große» Waffen- b epo t entdeckt, in dem sich u. a. ein Steilseuergcschütz und ein Flachbahngeschütz befanden. Bei Ratingen und Kaiserswerth wurde die Aushebung von Stellungen durch die Bolschewisten von der Volkswchr verhindert. Rote Truppen sammelil sich zwischen Gevelsberg- Sckwelm - Barmen - Elberfeld - Remscheid Hier soll Widerstand bis zum Aenßersten g-leisret werden. Die Stärke der roten Annee in Elberfeld und Barmen wird auf 6000 Mann geschützt, sie sich fedoch bei einem Angriff der Reichswehr auf 16000 Mann erhöhen würde. Dazu komnren noch die sich jetzt auf Barmen zurückziehenden Rotgardisten aus den anderen Jndnstriebezirken, so daß man mit einer Gesamtzahl von 35000 Mann zu redjnen hat. Zuzug wird eine sich neu bildende rote Armee auch durch die aus dem besetzten Gebiet zurücklehrenden geflüchteten Rotgardisten erhalten, beiieu ausdrücklich „freie und unbehelligte Rückkehr in ihre Heimat" zugesichert worden ist.
Bochum, 13. April. Die Reichsminister GieS- berts und Bell weilen im Industriegebiet um sich über btt Lage zu unterrichten. Sie wollen sich mit der Frage der Waffenablieserung beschäftigen und haben sich davon überzeugt, daß die Waffenabgabc unbedingt ausgesührt werden muß. Bisher sind in Bochum von 5000 Gewehren uocH nicht 2006 abgeliefert. In Essen ist die Abgabe noch ungünstiger, dort sind von 8000 Gewehren bis heute nur 1000 abgegeben tonrben. Auch in Oberhausen hat der Aufruf zur Wafsenabgabe wenig Erfolg gehabt. Es sind bi» jetzt insgesamt nur 35 Gewehr«, 4 Maschinengewehre und 20 Handgranaten abgeliefert worden. Auf dem Bahnho Langendreer wurde eine Sendung von 100 Gewehren beschlagnahmt, die verscho den werden sollte.
z mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg
Tageszeitung für (das früher kurhesfischej Oberhessen
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FraiikreL,» eizenmiickttges Borgehen.
wi. 2 »do ;, 12. April. Reuter erfährt, daß tzs- britische Antwort auf die fraitzösischc Note erneut fcf Here, feie bij,.ische Regierung sei fest enlschlosfe», die Znrchsühruitz d-s lyriedeusVertrages mit Bizug titf bi» Abrüstung, Wiedergutmachuug, Kohienliefe- und anpre ähnlich« Fragen in vollem Zu-
i sgnuvecuvirken n<t den anderen Verbündeten zu er- Dic beste bemerke jedoch, daß die augenbl'ck-
Tienstr. Kapp oder Fochl Wir erlauben dem Miliaris.
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tvi. Paris, 12. April. Wie eine Havas-Rote w* ., empfing Ministerpräsident Millerand gestern ehe ? >- * englischen Botschafter Lord Derby und über- thm die Nulwort der französischen Regiernug aus d'e letzte englische pcote.
„Penk Parisien" will wissen, der englische Bol schuster hc.de bett sranzösischen Ministerpräsidenten ge- oh er sich nach San Remo zu begeben gebend. Wie.rret-^ &,ibe seine Antwort von bei Aufnahme, die >ir ■ !-i England finden werlw, abhängig ge-
MLück; vtitn es sei von Interesse, daß der Zwischen- Wt bergelegi werde, bevor die Verhandlungen in
. Sa: Rrmo beginnen. Im Grundsatz aber habe Milie- tffltfe bett 19. April als Datum der Zusammenkunst in kan Remo mtgenommen.
Dieser Meldung sieht die Nachricht des Londoner t»tret)««beulen des gleichen Mattes gegenüber, der dop. uuterrichteter Seite erfahren haben will, die eng- lifche Regierung sei entschlossen, dem Obersten Rat w. «rn Remo die Lösung deS Konfliktes zu über«
Frage in San Rcmo beschäftigen werde und di« deutschen Truppen aus der neutralen Zotte *6 Vx Stand zurückge sichrt werden, der nach dem •K -ewtit, dessen Ver ätrgcrnng Deutschland jetzt vec- gestattet werde, erhebe es sich von selbst, daß jfe ^a^östsche Regierrnz mcht dic Absicht habe, durch E^rl-lntzorung her militärischen Besetzung, die in der *Ve-.r Dc-ch« vorgenorsateu luurbe,, den Anschein zu Mvecke«, f, ;en Druck aJ? di« Entscheidung des Oberst-u
54$ Ti«' HeWlv tg aber, ob die in der
tob .Berlin, 12. Avril. (Amtlich.) Aus einer Be- syrechtntg höherer französischer Offiziere dcS Okkvpasions- gebiete», feie am 9.4t in Mainz siattfand und die der Deutschlattd gegenüber zu befolgenden Politik galt, wttr- bett Richtlinien aufgestellt, deren wichtigster Inhalt ist:
Die neue Rheinli ni« ist nötig, um un» dauernde Sicherheit und die Gewißheit zu geben, daß wir von Rcvancheibeen der deutschen Militärkaste verschont lind Wohl ist die Vesetzuug des linken Rheinufers von großer Bedeutung, aber mit Ausnahme von Köln, dem enalischen Al'schniit und einigen anderen Kapitalzentren befindet sich auf dem linken Rheinufer kein größerer fundierter Reichtum Preußens. Deshalb müßte dem Pufferstaat auch'bcrjenigr Teil des rechten Rheinufers an* gegliedert werden, der Frankfurt a. M., die Umgebung des Ruhrgebiets und die Düsseldorfer Industrie umfaßt. Jede BerleLenheit Deutschlands ist daher zu benutzen, um diese Vorteile für uns zu erlangen. Da England sieh nicht allzuweit von der Küste engagieren will und wir die Laudnachbarn sind, Amerika aber genug mit Japan und England zu tun bat, müsien wir, so kurze wir freie Hand haben, alles fun, um uns scstzusetzeu und unsere Verbündeten vor eine vollendete Tatsache zu stellen. Deutschland wäre am Besten in 5 — 6 kleinere Teilrepubliken
Reichskanzler Müller: Der Präsident hat soeben m? Recht Protest gegen da» völkerrechtswidrige Verhalten dc Entente erhöben. Aehnlichc Meldungen liegen au» M surcn vor., Die Regierung wird energisch tage« vorgehen. Dem übermütigen französischen Milttattg- mus können wir nicht» entgegensetzen, als unser gute- Recht. Senegalneger liegen in der Frankfurter Universität, die Trikolore flattert über dem Maiugau. Der Kapp- Pntsch war eine Ofsizirrsrevolte. Die Reichswehr batte das Vertrauen bei der Arbeiterschaft verloren. Die Av- beiterschaft des RubrrevierS bannte nicht mehr erkenne«, ob sie verfassungstreu« oder reaktionäre Truppen sich gegenüber hatte. Da» ist die Schuld der Kapptage, (Widerspruch und Lachen rechts.) Ohne Kapp kein ®ene» ralftreik, ohne diesen keine rote Armee im Ruhrrevier, Die Arbeiter sind zu ihrer Arbeit znrückgekehrl, al »r Janhagel des ganzen NuhrrevierS mach! sich l Sitnatiou zu Nutze. Dagegen mußte die Regierung ei 'ckreiieil, und so marschierte die Reichswehr ein. Sell die Unabhängigen forderten den Einmarsch. Wir »volles feie Reichew»hr^ <uu oa cmfcfc»«, »s „»Rekingt. ***, ioenbig ist. Die Opfer der ReichSivehr bett rund 600 Köpfe. Dies sollte sie vor vorwk chützen. Solange es noch eine Möglichkeit der fried' Berstärckigung gab, mußten Iwir zuwarte:,. Ab, tH* alle den Einmarsch verlangten, mußten toir vor oder abdauken. Wir mußten einmarschieren, oh«. Einwilligung Fmnkreichs erlangt zu haben, bas in» Aktion für unnötig und gefährlich erklärte. Die Notwendigkeit zu beurteilen war Sache feer deutschen Regierung, (Beifall.) Frankreich hatte den Mut, sich durch «nfer Borgehen in feiner geographischen Sagt bedroht zu ee» klären, trotzdem feie 19000 Manu in der neutralen Bob« gegenüber der wassenstarrenden Besatzungsarmee fast vr r- schwinben. Wir haben eine formale Unterlassung begangen. Den Weltfrieden Laben wir nicht bedroht. Wir erheben gegen die französische Negierung Anklage, den Berfatller Bertras verletzt nutz den Völkerbund, noch ehe er ht Kraft trat, um jeden Kredit gebracht zu haben. Die französisch« Note wurde un8 in Paris übergeben 3 Stunden r„« * dem Einrücken in Frankfurt. Die militärische T ,A «v-rltigllng Deutschlands ist eine Versündigung g Errropa wie gegen daS französische und da? beut,^ Volk. Krieg oder Frieden! Ein drittes gibt eS nicht, wenn nicht Anarchie altes verschlingen soll. Englaich und Italien scheinen das einzusehen. Allerdings würde t< naiv sein, daraus zu schließen, daß der Bestand der Entente gefährdet fei. Wir wollen die Walfen im Privat« besitz im Ruhrgebiet einsammeln. Frankreich hindert un» daran. Die Eimvohnrrwehren, die keine militärische Organisation sind, richten sich gegen die Plünderung, gegen die Anarchie. Die Regierung hatte mit den Länder« über die Auflösung der Eituvohnenvehren nur verbau- delt aufgrund der Entente, nicht aufgrund der Getverk- schaften. Eine
Nebrnregierung der Gewerkschaften lehne ich ab-
CEcijatt.) Mit regieren kann nur der, der die 8er euf tootluttg mit übernimmt. Die Gewerkschaften hak, teil keinerlei Forderungen ultimativen Charakter? gestellt Allerdings lege ich größte« Wert darauf, die Wünsche de. organisierteu Arbeiterschaft zu hören. Noch dem Sturz der Machtpvlitiker wird das deutsche Volk eine Demokratie sein oder es wird nicht fein. Das Duell Frankreich« Dcutrchland muß aufhören. Frankfurt, das Her, Eü-.V po.s, ist getroffen. Ehe Frankfurt nicht frei ist, werden alle schönen Worte der Verständigung vcrhaklen. Fcmk« reich hat alle nationalistischen Jnstjnkte wieder ertvttt. Die Nationalisten aller Länder Unten sich die hilf«
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Heu »wuibe er dort heraus- mißb fcbar.n i" Me
tob. Amsterdam, 18. April. Wie die englischen Witter melde«, ist toäbtenb der Abwesenheit Lloyv vw. London Bonar Law zum Stkillzcr- Prenckernriuister» bestimmt.
Die Krise beigelegt. *
Paris, 12. April. Nach einem Privattelegramm drt .Ttrip»" aus London von heute Nachmittag glaubt «an it> englischen Kreisen, der Zwischenfall könne als ^eigelegt gelten. Ma» hofft doch daß die Krise, *tini es iibcrhaiip: eine Krise gab, heute ihr Ende hat.
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Bw Me Scrlängening des AugustabkommeuS.
*‘>K Baris, 12. April. Der „Tempo" oerösseii:- ar augenfällig inspirierte Note, in der er mgl, ■ -m:.'ch« Regierung hebe eine Verlängerung des :abfommen3, b<F »ün 10. 4. abgelaufen sei, um
uuavHKigige Borxheu der Franzosen rechtfertige und r «Rf*?, FranlrciX beakftchkige, fortan feine Aktion zu inilmuehme«, ö der es ».ich! vorher die Zustimmung der?ei5;V,tbeten * 'alten habe. Die britische Regie« N irdock»^ Ansicht, daß die Stärke und der -nisses, ^-dLe OtMntigMU'' <d daß in Anbetracht dessen, daß einer »ulabhängizen Akliou i m me r »verden scheint, die Lage «och ge- , L Wie verlarltet, tvecde, bis in ge Berständigung erzielt sei, der in Paris teiuen Sitzungen der e einsamer Beratungen über Maß - uch Deutsihlauds beiwohnen, da solche i Mw,en wertlos seien, foiange einer der Per-- •' i büuEn unabhängig von den übrigen handele.
An-eigennreis beträgt fit di« sgefp. Zeile 78 V, amtlich« und euroet- rr «y-c-e
*^*^*"H*" t>ne 00, Reklamezeile 2,00 X. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Be Auskunft
litlgfe* IS Igrtl 6ut^ "ie «eichäftsstelle u. Vermittlung der Angebot. » 4 k-ndergedihr. -
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