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1920
Truppen besetzt.
vertreten sein werden.
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1758
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Truppen wird allgemein anerkannt.
Die Erenre der militSrische« Aktion.
tob. Berlin, 5. April. Aus dem bergische märkischen Lande werden von der Arbeiterschaft Befürchtungen geäußert dahingehend, daß die Po» lizeiaktion im Industriegebiet auch bis in di« Ge« gend Hagen—Elberfeld-Barmen-Iserlohn vor» stoßen könnte. Eine solche Absicht besteht nicht. Es muß allerdings damit gerechnet werden, daß marodierende Banden veranlaßt werden könnten, sich aus dem Essen-Dortmunder Gebiet in da» bergische Land zu flüchten. In diesem Fall wird er zunächst Aufgabe der Ortswehren sein, das Gebiet, in Dem zur Zeit Ruhe und Ordnung und Arbeitsfreiheit herrschen, vor Gewalttaten und Pliin» derungen zu bewahren.
Der Slandvuukt der deutschen Ntqkernn^ , Wb. Berlin, 5. April. Obwohl die deutsche Regierung in Paris wiürcrholt die dringlichen Gründe darlegen ließ, die sie zwangen, eine Polizeiaktion im Stuhrgebiet zu unternehmen, gelang es ihr bisher nicht, daS Einverständnis der französischen Regierung zu dem Einmarsch zu erzielen. Millerand wieS vielmehr in seiner Eigenschaft alS franrösischer Ministerpräsident die deutsche Regierung in seiner Rote aus die besonders feierliche Fassung des Artikels 44 des Friedensvertrages hin, der jeden Verstoß Deutschlands gegen die mit der neutralen Zone sich brfasseirden Artikel 42 und 43 als f e in d s e l i g e Handlung und Versuch einer Störung des Weltfriedens kennzeichnet und stellte in Aussicht, daß uns die Entscheidung der französischen Regierung später übermittelt werden würde. Demgegenüber kann heute festgestellt werden, daß durch die zum Zweck einer Polizeiaktion ins Ruhrgebiet einmarschierten Truppen das unS für die neu-! träte Zone zugestandene Kontingent noch nicht erreicht wurde. Nach dem Abkommen vom 6. August sind unS insgesamt für die neutrale Zone 17 500 Mann zu- gebilligt. Im Industriegebiet befinden sich zur Zeit 13 5M Mann, in der übrigen neutralen Zone 3500 Mann. ES wurde ferner Millerarrd mitgetrilt, daß die Aktion im Ruhrrevier inetwasiebenTagen i h r E >: d e erreicht haben dürfte.
wb. A n a p o l i s, 3. April. (Funkspruch.) Der Ausschuß des Repräsentantenhauses für ausroäT= tige Angelegenheiten beschloß mit 12 gegen 6 Stimmen, dem Hause in z u st i m m e n d e m Sinne
immer werden Plünderungen und Gewalttaten ge» meldet. Infolge des raschen Fortganges der Be« freiung des gefährdeten Gebiets ist in Kürze bte Wiederkehr von Ruhe und Ordnung zu erhoffen. Die Führer der roten Truppen können dazu entscheidend beitragen, indem sie ihre Anhänger zur strikten Befolgung des Btelefelde Abkommens an» halten.
^^"reioenvret, beträgt für die kgei». Zeile 80 amtliche unb au.wcr-l-K
«WTO , Reklamezelle 1,50.4. Zu alle« Preisen Aufschlag. Feder Aabatt aili l 02 -jllla* «l» Barrabatt. Be Auskunft durch die EeiLättsstelle u. Bermittlun« der Iw.
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I Dte „Oderhelst'che Zeitune" erscheint ’edwresl «öckentlick. — Lezugroreis mo- natl. 3 dl., durch bte Polt 8.15 auSraheuöt Jlu.iMtet« infolge Streik«
»ber elementarer Erelgnsse kein Ersatz — $e-la« von Dr T. Hitzersth. — Druck der Um»-vuchbr.»»» 3» t>. vug. fieds. Markt 21/». — Fernwrecker 55
Messdrz, 6. A-ri! fSjirmny
Bandtn-Terror.
I Essen noch nicht entsetzt.
I wb. Berlin, 8. April. Bei Essen und in der I Umgebung von Essen wird durch die flüchtenden Banden ein großer Terror ausgeübt. Die Banden sind nicht in der Lage, auf den Bergwerken I bte Notstandsarbeiten auszuführen. Das Essener I Arbeitsamt und die öffentlichen Kassen wurden i gestürmt, doch hielten die Tresors den Angrif« 1 fen stand. In den Schuhwarengeschäften erscheinen I Leute mit Ausweisen aller Art, entnehmen Schuhe und behaupten, die Stadtverwaltung löse diese Ausweise ein. In Mülheim sind 500 000 dl von I der Stadtkasse erpreßt worden, angeblich zur Löhnung der Reichswehriruppen. Auf der Zech« „Wiese" wurde ein« größere Menge Dynamit I entnommen. Es herrscht eine große Lebensmittel- knappheit. An rationierten Lebensmitteln find in dieser Woche 2 Pfund Brot und 4 Pfund Kartoft feln verteilt worden. Besonders knapp ist bk Milchzufuhr.
" In Dortmund selbst haben erhebliche Plün- I derungen stattgefunden. In Essen nehmen di« «Plünderungen ihren Fortgang. Bon dem Post» l direktor wurden 120 000 dl erpreßt. Die Kon« I 'umanstalt von Krupp ist gestern abend beraubt I worden. Auch die ländliche Bevölkerung zwischen I Essen, Velbert nnb Mülheim leidet erheblich unter Plünderungen. Sehr ernst ist auch immer noch di« °act< in der Stadt Mülheim, wenn sich auch dar Gros bet roten Banden, das bisher dort gelegen bat, zu verlaufen beginnt. Der Abgeordnete HuS^ bat ausdrücklich erklärt, daß eine Befriedigung von Essen und Mülheim ohne Einsetzung des Militär« | undurchführbar sei. Es ist zu erwarten, daß am I Dienstag oder Mittwoch Essen entsetzt werden kann. Der Zentralrat soll au» Esse» geflohen sein, angeblich hat er sich nach Barmen begeben. Hier wie überhaupt im bergischen Lande, so in Dössel- !dorf, herrschen im großen und ganzen Ruhe und Ordnung.
wb. Berlin, 6. April. ES ist bemerkenswerf, daß der Oberbürgermeister Luther in Essen, der bil zuletzt Von militärischen Zwangsmaßnahmen abgeraten hatte, am 8. 4. an daS Reichswehrministerium nachstehendes Telegramm gelang-»» ließ: „Rach Mittellung des PolizeivrMibenken von Essen kann nicht damit gerechnet werden, daß wir nnS in den bevorstehende« Tagen auS eigenen Kräften schützen. In den Geschäfts- vierteln der Stadt ist durch Zwang-'requisitionen bereits großer Schaden angerichtet. Eine Abteilung btt neu aufgestellten Arbeiterwehr ist durch rote Truppen entwaffnet woiden. Besonders bedroht sind das Geschäfts- und Bankviertel. Die Post ist noch von beit *' Roten besetzt, sodaß wir keine Gespräche führen könne». Nach Lage der Ding« ist die einzige Hilfe, daß Reichswehr so schnell wie möglich einrückt."
Berlin, 5. April. Nachdem am Gründonnerstag abends die Remscheider Arbeiterschaft den Abbruch des Generalstreiks beschlossen hatte, alarmierte eine Rotte Spartakisten, denen der Beschluß nicht zusagte, durch Gewehrschüsse die Ar- beitersicherheitswehr, um fie für ihre Zwecke zn mißbrauchen. Dieses gelang den Spartakisten aber nicht. Sie vollführten dann mit ihre» Gewehren stundenlange wüst« Schießereien und drangen in die Stadtkirche ein. Dort läutete» sie mit allen' Glocken Sturm. Gegen Mitternacht gelang es, dem gefährlichen Anfug, durch ben die Bürgerschaft IN
«rmeister erließen eine» Aufruf, Ruhe zu be« Die K enzsse» sollen erklärt haben, fie
«»rdsn frt B-k-»ben einstweilen »»gehindert ar- tzeiten lasse». ,
j AnrmlaS ElMdkrstellMss.
tob. Paris, 3. April. Dem „Petit Paristen" zufolge legte Wilson in einem an den Kongreß gerichteten Brief die Verwendung amerikanischer Kräfte bei einer etwaigen Aktion gegen Deutschland fest. Er erklärt, daß diese Kräfte allein dem Befehl des Präsidenten unterstellt bleiben. Die amerikanische Negierung widersetze sich der llnterftellunH amerikanischer Kräfte unter den Oberbefehl der Rheinlaud-ckommission. Fach habe keine Befehlsgewalt über die amerikanische» Truppen auf deutschem Boden. Niemand könne über sie verfügen, ohne ausdrücklichen Befehl des Präsidenten der- Bereinigten Stan len.
mit dem Kreisblatt für bat Kreis Marburg
TagesMümg für (das früher kurhessische) Oberhesseii
wb. Darmst adt, 8. April. Heute früh 4 Uhr ferenz des Obersten Rates in San Remo nicht wurde der k»-ehr-hsf Darmstadt durch französische' —------ ...
Trunpeu VW. Der hat dagegen
Einspruch erhoben. Regierung und der OberbLr-
Sßs ElWnikn ier SielÄvehk.
Die Verwickelungen der letzten Wochen, der Mpp-Putsch sowie die revolutionäre» Erhebungen in Thüringen und im Ruhrgebiet haben eine Fülle efea-aber widersprechender Nachrichten über -rutschland regnen lassen, aus denen es jeweils rot schwer möglich war, ein klares Bild nicht nur her Borgänge, sonder» überhaupt auch der politischen Beweggründe zu beginnen. Richt zuletzt da- nrof ist es wohl auch zurllckzuführen, wenn die Stellungnahme zu den Ereignissen so verworren bleiben muß. Der Kaxp-Putsch war, wie voraus- zufthen, schnell erledigt. Da drohten die Aufstände, bie stch zunächst aus der Eeneralstreikbewegung ergaben. Wählend die Regierung alle waffen- sschige» Bürger gegen die höchste Gefahr bewaffneter Banden aufrief, konnte man z. B. in der ,,Franks. Zig." lesen, daß es sich eigentlich um I Steinigkeiten handele, die bald wieder ins rechte ■ Teteise gerückt werden könnten^, ja n fpicPe |
•öjd mit dem Gedanken, daß ganze Gefahr llur — von rechtsstehenden bürgerlichen Elementen stark an die Wand gemalt wurde. Man vergaß, ^ch doch das offiziöse W. T. V. die alarmierenden »«chrichten erst in die Welt setzte und die Regie- ttjng selbst doch in monatelanger Agitation dem Bml« die Gefahr des Bolschewismus so drastisch »t« »-glich vor Augen geführt hatte. Allmählich bWrn» nun auch die Regierung, die Gefahr im RuHrgebiet ernster darzustellen. Während ihre Be-'-etrr selbst z. T. iwch abwiegeltcn, stieß plötz-
"r demokratische Staatskommissar Weismann > in t.net Presseversammlung Alarmrufe aus, wie .Tag' schreibt, zum Entsetzen seiner Kollegen, rtmd Reichskanzler Müller ist ihm gefolgt. Der des Deutschen Reiches hat das in einer
tob. Berlin, 3. April. Nach eingelaufenen I Nachrichten werden in Bochum, Lauenberg, Hei- l'.genhaus und anderen bergischen Orten Waffen I abgegeben. Dortmund verweigert immer noch die Waffenabgabe. Anscheinend liegt dies daran, daß dem kommunistischen Führer Meinberg die Massen völlig aus der Hand geglitten sind. In Recklinghausen wurde das eiitrückende Militär mit Jubel empfangen. Von der Bevölkerung Recklinghausens, die 62 000 Seelen zählt, waren nur 200 den I roten Banden angegliedert.
wb. Berltn, 5. April. (Amtlich.) Die Po. I lizeiaktion im Ruhrgebiet nimmt einen planmäßigen Verlauf. Um Städte »ud Ortschaften und I m besonderen die f'iedliche Bevölkerung zu schonen, enthalten sich die Truppen aller nicht un- I bedingt erforderlichen Kampfhandlungen, was an I 9'‘irhH*n-,f(>iifc*eit und den Ovfersinn der Trup- Ipen, unter denen sich mehrere süddeutsche Formationen befinden, eine ganz besondere Aufgabe > j Zur Zeit steht die Reichswehr nördlich von j Bottrop, das noch nicht besetzt ist. Oestlich von! IDortmund, in das die ersten Abteilungen I ^eben eiugedrungen sind, gehen die Truppen in
Linie Lünen—Kamen gegen erhebttch stärkere l Abttilungen der roten Banden vor. Auch im Landkreis Hittde schreitet die Reiuigungsaktion vorwärts. Bahnhof Wickede wurde von roten Truppen gestürmt, ebenso die Zechen „Admiral" und .Glückauf".
kg. Berlin, 6. April. Die Fernsprech-1 lettnngen mit dem Ruhrremer waren auch am zweiten Feiertag spät abends noch unterbrochen, was auf einen verschärften Zustand im Ruhrgebiet schließen läßt. Heber Hannover und Osnabrück sind auch gestern noch Reichswehrtruppen auf der ! Bahn nach Münster transportiert worden.
Der Widerstand der rote« Kampsleitung.
wb. B e r l i n , 8. -April. Anstatt sich für die Durchführung des Bielefelder Abkommens einzu 1 setzen, sucht die sog-'nannte Kampflettung der roten | Truppen deren Widerstand »roch zu ft e i g e r n . I indem fie behauptet, daß die Reichswehr durch Sperrfeuer hinter den roten Linien deren Auf-1 lösung verhindere und daß Abteilungen der Reichs-1 wehr selbständig vorgehen. Demgegenüber wird! auf das nachdrücklichste festgestellt, daß alle militärischen Overattonen nur im Einvernehmen mit| dem Reichskommissar Severing erfolgen, der sich dabei von dem Gesichtspunkt leiten läßt, baldmöglichst Ruhe und Ordnung wiederherzustellen. Alle noch notwendigen Kampfhandlüngen sind allein dem sinnlosen Widerstand der roten Kampfleitung oder der verbrecherischen Gesinnung bei ihrer I Führung entglittenen Banden zuzuschreiben. Noch!
über eine-. Entschließung betreffend die Be- eirdigung des Kriegszustandes mit Deutschland zu berichten. Es werden Maßnahmen zur AKkderaufnahme des Handels und der wir schaftlichen Beziehungen mit Deutschland getroffen.
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wb. gft a » ff» r t a. M., 6. April. Heute mor-1 wb. Pari», 8. April. „Petit Parisien" mel-1 immer merhen ge» d llhr wurde ecanff»et »o» ben französischen bet aus Washington: Das Staatsdepartement gibt
mnnrn beZannt, bn§ bie tBereiiüßten Staaten bei bet Äon=
_ tob. Berlin, 5. April. Bon zuständiger Stelle wird mitgeteilt: Duisburg, Karnap, Recklinghausen und Oberhausen sind bereits von der
ge-an, die nun den P-otest bet Berliner ——heraussordert. Er erklärt, die Regierung gegck-tt WHe gegenüber den Hilferufen aus dem Ruhr- gkSiei stets eine gewisse Reserve beobachtet, weil ifie nur aus den Kreisen bürgerlicher Parteien undderchri st lichenEewerk- - -'1 Mcften gekommen seien, nachdem jetzt «ich dis Mehlheitssozialisten und die llnabhän- i ^ach Hilfe rufen, will er bett Ernst der ^tmtbe nicht verschweigen. Die kühle Ruhe ber Werung, die durch ben Mund Minister Kochs Mzlich noch bestritt, Parteiregierung zu fein, ge- Klagen, die nur aus bürgerlichen ober AMch'n Cewerkschattskreisen kontmen, mutet chtM? seltsam an. Wir leben in einem demo-
Staate, und bas Volk hat ein Recht zu «t Frage: „Was geht nun vor? Was ist die Wahrheit?" Handelt es sich «m Janhagel, der rur die Gelegenheit zum Plündern sucht, oder um «he* Ansturm des russischen Bolschewismus? Die 1 Konsequenz aus bet Antwort auf diese Frage er- Mt sich von selbst.
»5. Paris, 5. April. fHavas.j Die militärischen Maßnahmen, die Frankreich ins Auge faßt, um Deutschland zur Achtung des Friedensvertrages zurückzubringen, find ausschließlich Zwangsmaßnahmen. Die beabsichftgte Besetzung der Zone von Frankfurt, Darmstadt und Hanau liezweckt einzig und allein, als Antwort auf die Verletzung des Vertrages Pfänder zu erhalten. Wenn dis Verbündeten in Deutschland neue Ge- ™ ÄÄ iSX'Ä’ !«->«-->-»- «Wt 8k i.n «,»« «,.» Cf.« in Reyieruna die übriaens am 28 9<rsri hrtnnn äa5 Industriegebiet ein rückenden Truppenverbände Ä7S w°-L L, LAchÄ S ,.« ??*. ,?le,*5T.6L"“rbe; °°r?°«-««- - kür I Holster Befriedigung begrüßt.
Anhr^öbiet^b^-tt must stck, b°3 Die Erbitterung gegen die roten Banden, deren
a al» Ausschreitungen Land und Städte tagelang in
Wahrs^einlichkeit nach /bne^ Zwischenfall p-t 'ecken und Angst versetzen, ist außerordentlich gehen wird. 5 3n”^enfaI1 C0T groß, zumal diese Banden noch im Zurückgehen und
tob SR n T; a Ü 9i,iv;r /csX cm- -n in Auflösung sich neue Gewalttaten zuschulden I cm,... ‘ ■ (Hnvas.) Mimsterprasi» I kommen lassen. Die Terroristen, die einsehen daß
GetchLMrSvr ^en "ihre Herrschaft sich ihrem Ende zuneigt, suchen durch
WerbTer' ÄU ^rä *0 Bübereien und Erpressungen noch möglichst viel
una der in Nuhra-b-et in 1 unb zusammenzurasfen. Aus den noch
: ?e5f:.T nicht befreite« Gebieten kommen immer wieder
Frankreich kSn^n- keine 9btor*u»a8^tlferufe von Organisationen und einzelnen Ber- des^ Sw« SZS 8 X x L I Dreiern aller Berufe und Parteien. Die maßvolle hinzu, es sei bettle amtlich festaestellt, daß^die Zahl'£artunß der m-' der Reinigungsaktion betrauten, der deutschen Truppen im Ruhrgebiet die erlaubte Stärke überschreite und daß der Reichskommissar von dec Regierung volle Handlungssr-stheit für ihr" Verwendung im Ruhrgebiet erhalten habe. Schließlich betonte er, datz der Angriff der Reichswehr am 2. April begonnen habe. Millerand stellte fest, dass die deutsche Reg-ertmg durch einen plötzlichen Angriff den Artikel 44 des Vertrages ver'ettte, was einen feindseligen Akt bedeut^ der den Frieden ber Welt stören müsse. Millerand erllärt, er werde später Mayer die Entscheidung Frankreichs zur Kenntnis bringen.
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. Su einer halbamtlichen Woli's-Melduug begründet die Mchstenierung ihre bisfietigc Haltung. Sie erklärt, die ^Kiiillchkeit über die Entwicklung in dem gefährdeten «dir! danerrrd auf dem Lausinden gehalten zu haben, Wir estrige ihrer Meldungen an und folgert au» ihnen M also die Oefsentllchkeit in vollem Umsauge über * Lose unterrichtet luar. Dem braucht man nur gegen-
i2 halten, dass der Reichskanzler selbst davon gestochen Herl, die Regierung habe in Bezug auf die ^chr-chlcn aus dem Industriegebiet ,^ine gewisse Reserve Die offiziöse Meldung stellt dann mit Ge- 1 zWtong fest, dass die Regierung bestrebt war. die „der ®i@eritng der Verfassung geltende" Bewegung
eitf dem Verhandlungsweg beizulegen.
i Entsedungsaktüm ber Reichswehr hat bc«rit5 vor ** Mterfetertaeeu mit Erfolg eingesetzt, so dass die Regie- glaubt, eine politisch-, ben Bestand der Republik «• des deutschen Volkes bedrohende Bewegung sei im ^»vstriegehiet nicht mehr vorhanden.
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^kmiizio ruft die Republik Fiume aui-.
^Lugano, 3. April Aus Triest wird berichtet,, Md'Annnnzio am 31. März ben Nationalrat ein-1
K ^at vn^ ^tc Unabhängigkeit FinmeS befjtn Konstituierung zum freien und souveränen Ij?*85 ttkläele. Dieser Beschluss wurde der italienischen förmlich mitgeteilt.
■k?9' 3. April. Ganz Italien steht unter dem ^er Nachrichten über die Absicht, in Fiume k^NepEik mttzurusen. Ein gestern zusamengrtreie- ,D?EUursterrat beschäftigte sich mit ber internationalen I Ministerpräsident Nitti erstattete Bericht.
»E ^^»«»sierpräsideat crllärte sich entschieden slic das stb - st i mm u n g s rech t der Stadt Fiume und Slesihzeitig den Wunsch aus, es müßte endlich
Er-rnnS gefunden lyerben, ber sowohl die Interessen diejenigen Italiens und Lugoslawiens
D^nte. i