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gibt, baß Erzberger gesagt habe, der Reichskanzler lege aus die Durchdringung der Stcuervorlage kernen Wert

In der folgenden Erörterung der Vorgeschichte von Arzbergers Wiener Reise antwortet Arzber­ger auf die Frage des Vorsitzenden, ob er auf Wunsch deZ Kardinals Viffl oder auf Wunsch deSReichskanzlers aefat-ren sei, daß beides der Fall könne fern. Nachdem gcHiijiui l'-i, y » Arsbera

, Rechtsanwalt Als- Stimmungen^ bek^pfti- vor-

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ftt. «erlin, 26. Febr. Die Meldung eine? Ham- SatÄt VlatteS, wonach die deniokratische Partei den Se­nator Dr. Petersen als gemeinsamen Kandidaten fe die ReichSpräsidcntenwahl aufstellen wolle, wird hier nicht «ast genommen. Dr. Petersen hat es erst durch hie leit engen erfahren. Die Meldung eines Partei- k i HatNS. wonach seine Stellung als erschüttert gelte, wird / ' ton Mündiger Stelle als Erfindung bezeichnet.

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3 1631 i

mit dem KretLblatt für bei Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurheffische) Oberheffen

frtiiag, 27. Ittmt (iinrng)

«mW-e MWmMe.

(Auszug.)

Bernehmung Herrn v. Betbuiann Hollwegs. Die Helfferichscheu SriegSsteuern. De, «»tsioß Erzbergers im 2uli 1917.

Berget bisher seltsamerweise nicht erinnert hat." Dazu! erklärt der Jnhccker deS Bankhauses S. Bleich- riider:Dieser Satz kann nur der Behauptung gleich- kommen, daß Fürst Bismarck mit Bleichröder Ge- chäftr gemacht hat ähnlich denen, die in diesem Pr- zeh öffentlich erörtert worden sind. Diese Behauptung ist unwahr. Fürst Bismarck hat mit einer Firma oder ihren ehemalige« Inhabern niemals andere Geschäfte gemacht als solche, die den Erwerb festver­zinslicher Werte zu dauernder Anlage bezwecken, Werte, die sich Ukm erheblichen Teü noch heute im Besitz der Bismarckschen Erben befinden. TeS Fürsten ft- nanzielle Tätigkeit zu verdächtigen, hatte meines Wissen- bisher nur ein Mann es war in den sieb­ziger Jahrou über sich gewonnen, der aus diesem Anlaß mit Gefängnis bestraft worden ist.

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MW MMWM (Auszug.)

vugnmucin »ui. laeg. Vitt, Ättmt 61671

Blt'ttltn Mkh»mW dertos- MrWr".

tg. Berlin, 27. Febr. Die ersten Vernehmungen der auf der Auslieferungsliste stehenden Deutschen be­ginnen Anfang März. Der Oberreichsanwalt wird die ersten 100 Beschuldigten durch die Untersuchungsrichter der zuständigen Landgerichte vernehmen lasten.

Wie der Berliner Korrespondent deSPellt Journal" gehört haben will, gedenkt da, Reichsgericht zur Verneh­mung von Zeugen Untersuchungskommisfionen nach den Ländern der Verbündeten zu entsenden.

tob Berlin, 26. Febr. Der Reichstat nahm eine unter dem Druck der Westmächte notwendig getuotbe-ne Eraänzung des Gesetzes zur Verfolgung von Knegsver- brechen und Kriegsvergehen an. Sachsen enthielt sich der Stimmabgabe. *

Irkliirimg dmffM Aenrck nnd Admtraie.

jflfltl lüaesBtrioitta «mi KOng«.

Vernehmung vo» otm Untersuchungsrichter.

- Berlin, 27. Febr. Erzberger ist voni Uuter- fefee<8tvtiter deS Landgerichts I als Beschuldigter für 2mät», znr 1. Bernrhmung vorgeladen. DaS Finanz- Vharlottenburg hat die vom Reichsfinanzminister Monte* (te Nachprüfung seiner Steuerakten ab lehne« gtlte, weil die Akten sich bereits seit 8 Tage« bei der VkaatSanwaltfchaft i« Berli« befinde«, die das Hr»ittel««gSverfahren gegen Erzberger eingeleitet hat. I« vorläufige Nachfolger Erzbergers bereit» ernannt?

Goetz (ft-), Professor an bet Universität Bonn. Nst Einverständnis deS BaronS Welser von der deull^» Militärverwaltung Wegnahme von 350 slawischen Bande« von der Bibliothek der rumänischen Mademre. von Rebe« Manuskripten und Evangelienbüchern, d« dem musemn in Bukarest gehörten, und Ueb-wliefnung der­selbe« an bulgarische Offiziere. Sau ff. Mbrer °er 26. tväirttembergische« Landwehr-Dw. Durch semVer schulden sollen 35 rumänische Gefangene vor Dünger ui» Kälte und infolge schlechter Behandlung gestorben- senu Sie wurden begraben aus dem Krtchbos Efisbmm bll Mühlhausen. Anzeige des Bür^rmeisterS von EsErm und Mühlhausen. Seim, Infanterist 277^Etavpe in Tzanderei, kdt. zur Landarbeit Soll am CJL 18 ««en gewissen Bauer Jomtza Stan im Ort Ograba « FÄZL. Koch. General, Kdt. der Festung Buk^ rest. Bestätigung zahlreicher Urtelle der Militärgericht, die Todesstrafen oder außerordentlich ?°Ve strafen tot angebliche Verbrechen festsetzten. Beim Mckzug N». vember 1918 Wafsengebrauch gegen die Bevölkerung, Verwüstungen, unerhörte Requisitionen, Wünb^n^« und Gewalttätigkeit. Beweisr seine eigenen Best^. Mackensen (von), Generalseldmarschall.

der deutschen Truppen in Rumänien. Bom.^^^ offener Städte durch Flugzeuge und Zeppelme^ «w antwvrtung für die unrechtmäßigen Reamsttiom» m» die planmäßige Ausvlünoerung bezw- selben: Verhängung ungeheurer Geldbi^ßen über Stabte und Departements. Verhaftung und Verschlckung »ah^ reicher rumänischer Untertanen nach fatsch lanbuick Bulgarien. Verletzung deS mternatwnalen Recht-, inte» et ohmNotwendigKit dir Verfassung und b« rumänisch« Gesetze umänderte, indem er dte Rechts ischer Gerichte aushob und sie durch deutsche C ersetzte. Bestätigung ungerechter Todesurteile., des Rückzuges November 1918 befahl ^r duLete a Mordtaten, Gewalttättgkeiten, Diebstahl, Änderung, dte vlanmäßige Zerstörung der Verbindungswege, du Vev Wüstung öffentlicher Gebäude. Säten, für welche « 3önttd> von Genera! Berthelot, dem ftommandan« der Donauarmee, verantwortlich gemacht wurde. Seron*« Sammlung der Befehle der-tärvenvalllmge«^m mänien und zahlreiche Urkunden, dte alle Verbrechen un» Ausschreitungen während der B^etzungundd« zuges feststellen. Morgen (von). Kdt. General -. Arm« in Forsani. Beställgung und Vollstreckung «°blrnch« Urteile der unterstellten Kriegsgerichte dre dte Tod^stmte oder Zwangsarbeit für angeb!tche Verbrechen des Ver«a festsetzten. In den besetzten und den der 9 Armee unte^ -sollten Departements eine blutige verrschast des

bet Sung-rsnot und der Plünderung. Beweis: Veröllenb- lichu^tgen der 9. Armee, Bericht des Bürgermet'terS o^ Nan^u a. Tülsf von Tschepe

General der Inf., Militärgouverueur de- ^'ev««^ biets Requisitionen und planmäßige Ausvlundnu^ ssei »«r?'*

Kriegskontributione« für Städte und Departements»

(Segen die Berunglimpfnng Bismarcks.

In dem Leitaussatz der Montag-Ausgabe ,desBer­liner TarMattS" über de« Prozeß HelssrrrchArz­berger heißt es: Obgleich - um nur den größten zu zitieren auch Fürst BiSm »rck mit dlt ch* eisige Geschähe zu machen Pftegte, woran Erz"

fc, Berlin, 27. Febr. In der gestrigen Sitzung hm svjialdemokratischen Partei traten die meisten Red- w fetter ein, den Fall Erzberger vorläufig als erledigt imimeie*. Eine Entscheidung der Partei sei erst dann MieHttu wenn das Ergebnis des gerichtlichen Ermitic- Lmgsverfahrens im Falle der Steuerhinterziehung vorliegt.

»b. Berlin, 26. Febr. Znr Berichtigung irriger AmKeberichte teilt die Staatsanwaltfchast beim Land- tzerichtl mit, daß die Beschlagnahme der Flugschrift - ,,«Mt *ä Erzberger" vom Gericht auf Antrag des L Nebenklägers beschlossen wurde. Aus bie FraM, i* Dr. tzelfferich verurteilt werden wird, laß» d-ne Matz.

selbstverständlich keinerlei Rnckschlüste »n.

j. i Scwalt lediglich die Sicherung und Einziehung der schritt, bte noch dem Gesetz erfolgen tnu§, falls eine Verurteilung, jei es «mch nur Ivegen formaler Beleidigung erfolgen

rung überreicht werden soll.

Xrib. Pari», 27. Febr. Millerand ist von London kommend hier eingetroffen und hatte sofort Be­sprechung mit dem zuständigen Minister.

Blankenburg, Hauptm.. Chef der Wirtschaft» sektion, Bezirk Suwalkt. Mord. Freiheitsberaubung. Mch» Handlungen und Plünderung (Suwalki 1917). Herz« berg (Graf), Chef der Wirtschastssektion Sutvatkr «e» walttätigkeiten, Ausschreitungen gegen die Einwohner. Suwalki 1915/16. Reichenbach (Graf). Gouverneur Bezirk Suwalki. Zwang zur Spionage, Mißhandlungen, Freiheitsberaubung. Reihe, Oberst, Generalstabschef und Gouverneur von Warschau. Plünderung, Erpres­sungen, Freiheitsberaubung, v. Dickbut-6arrach, Führer eines A.-K. Plünderung (Plock 191718). Müller, General und K e r n, Oberstleutnant. Brand« stiftung, Plünderungen, Mordtaten, Freiheitsberaubung. (Czenstochowa 1914). Dieriugshofen, (von), Gene­ralleutnant und Etappeninsp. Plünderungen, Erpres­sungen und Zerstörung einer Fabrik. W a l d e r s e e «'Graf), General. Plünderungen, Erprefiungen, Vernich­tung von Wälder«. Bredow (von), Major, 2. Regt. Totenkopfbusarrn. Mordtaten. ». L i n s i n g e n, Getto- Irak. Plünderung (Bezirk Radzva 1915). ft rächt, I (Hermann), Gendarmeriewachtm. Freiheitsberaubung, I Schändung von Synagogen (Wisznicz 1917). Nolte, I Gendarm bei d. Geheimpolizei in Posen, wohnte tn Adro- I mow. Plünderung und Mordtaten. Ohnesorg, Geno- ralmajor, früher beim Kolonialamt in Berlin. Miluär- gouv. in Lukow. Plünderungen, Freiheitsberaubung, ! Zerstörung von Häusern. Isaaks (Dr), Sektion»- ches beim Rohstofsamt in Warschau. Plünderung, Zer­störung einer Fabrik. Morgen (von), General m Wlo- elawek. Mordtaten, Plünderung, Brandstiftung (1914 18). Kirchbach (von), General. Mordtaten, Plünde­rung Brandstiftung (ftalisch 1914). Sehdlitz (von), Oberst. Brandstiftungen, Plünderung, Frechettsberau- I<>ung (Kalisch). Beseler (von), General, Gouverneur in Warschau. Plünderungen. Erpressungen. Zerstörung | von Fabriken und planmäßige Freiheitsberaubultg.

KrieS (von). Chef der Zivilverwaltung in Warscha« l'cfeif*. v 'S*.*- V*. tw WarichaH

Planmäßige Freiheitsberaubung. D e l f r i tz Quorllermeisteramt beim Generalgouv.-Wanchsu. Sr- oressungen, Plünderung, Freiheitsberaubung. Sah«, Kabinettschef des Polizeipräfekten, m Warschau. Plünde­rung. Erpressungen. (Oberbürgerm. von Danzig.)

oft belächelt worden. * I

Die KeschichtMschimq der Heuchler.

Die P'--Jnsormation meldet aus London: Die Lou­dner Konferenz hat dem Anträge Frankreichs zugestimmt. I ?in rtwmoes Gesuch der deutschen Regierung um Aburtei­lung von Angehörigen der verbündeten Länder wegen an-1 aehlicher Kriegsverbrechen mit der Begründung abzu- lehnen, daß die Verbündeten das Opfer eines feindlichen llebersalles der deutschen und österreichisch-ungarischen ! Militärmacht gewesen seien und berechtigt waren, mit allen zu Gebote stehenden Mittel« der Verwüstung der | überfallenen Heimat entgegenzutreten.

Berkin, 27. Febr. Wie die«reuzztg.'' und an­dere Blätter mitteilen, gaben am Mittwoch die zu *'"et | Sitzung versammelten Generale und Admirale v. B o e h «, d'Elsa, v. Falkenhayn, v.«,sch. »««' mer, v. Heeringen, v. $utiet, Jngenohl. Kosch, v. Kluck. Lochow, Ludendorff, Frhr. v Manteuffel, v. Quast, bieitzenstein.t Scheer, v. Schroeder, v. Tirpitz. W v. Winckler und v. Zwehl bte Erklärung ab, e« nicht al» eine Verletzung ihrer Ehre z« empfinden, stch einem deullchen Gericht zustelle«, aber arch " »r etnem I solchen im Vertrauen auf das deutsche "echt umd die deutschen Richter.

Fn derKretrzztg." erklärt der ehemalige «rm«- oberbefehlShaber. General

der serbischen Auslieferungsliste, daß er m Kraguiev« für eigene Rechnung geraubt. Teppiche und andere Ge- genstände fortgenommen und nach Deutschland haben soll. u. a.. über dort vorgekommene Vuregel- mäßigkeiten habe er Ermittelungen befohlen. s«i aber I selbst niemals in oder bei Kraguievae gewesen. Er e klärt, nirgend« sich an Privateigentum .vergangenzu I haben; im Gegenteil sei die Durfttgkeit seiner Quartiere

Genf 28. Febr. Die interallnert« Kommission wird am Samstag den Vorschlag, Deutschland einetlbe» schränkte Zahl von Militärpersonen zu nennen, an deren Schuld nicht gezweifelt werden "

den Wortlaut der Note festsetze«, dte der den sichen Regte

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«edaq von Qr. C. Htuerath. Druck der

Die Gegner bedürfen der heuchlerischen G e s ch i ch t s -1 sälschung, als seien sie von den Mittelmächten "der- sallen worden, um damit den Versailler Ertrag und dre aus diesem beruhenden Erpressungsmaßnahmen zu recht- ferllgen. Der Umstand, daß ste von vontberem eure deutsche Gegenliste über Kriegsverbrechen ablebnem ^t- hebt die detttsche Regierung aber ntckt von i>et WW, das ihr seit Jahren zur Verfügung ste^nde reichhalttge Material über die furchtbarsten Verbreche«, Greull und Quätewien, die an Deullchen verübt worden sind, zu veröffentliche« und die Bestrafung der Schuldigen zu i fordern Den rechten Zeitpunkt freilich hat man vorüber­

gehen lassen. ,

«ne Rote über Aburteilung vo«««bestreitbaren Kriegsverbrechern».

l Betrefks des Vorstoßes Erzbergers im Reichstag im I Jills 1917 erklärt Helfferich: Erzberger sagte aus­drücklich, er werde das Material über den U-Bootlrieg | nicht in der Bitdgetkommission vorbringen. Gleichwohl machte er einige Tage darauf den bekannt«, Vor,wß. Erzberger bleibt bei seiner Aussage, der Reichs­kanzler sei über seine Absichten unterrichtet gewesen. I iBetbmann sagt aus, daß ihm nicht mitgeteilt wurde, daß Er-berger eine solche Aktion vorhabe. Er hatte den Eindruck gehabt, daß die Rede Erzbergers einer unver­muteten Wandlung in feinen taktischen Planen ent- IDrungen wäre . Er hätte am selben Nachmittag ,n einet Unterredung Erzberger gegenüber seinem Erswunen AuS-

Ä druck gegeben mit den Worten:Herr Erzberger, «'«haben

! tot M WttM SSM LiiH,«ÄÄ*

Berlin, 25. Febr. Nach der Mittagspause kommt! MtKrc,;?x 0Cgert b« Gewaltpolitik vorzu-

tz« Akt« n d i « b sta h l im Deutschen ^ollenverem zur habe^ Ml Deuia^e gegen die Regierung «nzuleiten Lpr»che. Die Ger-.chtsakten über tun Fall werden ver I, arn cjn Friedensresolutton habe der Zeuge

U^Baraus ergibt sich, daß Erzberger in dieser An- beabs.chsige.^ »» eme ^«oen^i u<

eeteeetofeit vor dem Untersuchungsrichter seinerzeit die I , Ufeiche einer eidlichen Aussage mit der Begründung ver-1 »ttgette. er setze sich dadurch möglicherweise einer st r a s-1 i rechtlichen Verfolgung aus. Erzberger sei oneu-I ) jjr feg Dieb der Akten bekannt, aber auf Grund seiner I i nfeM» Einwendungen werde er zur Aussage nicht gezwun-1 ' werden können. Zu dieser Mststettiiug aus dem : ftG«, Verfahren bemerkt E r z b e r g e r. Ich b.n tei««eit nach dem Dieb gar nicht gefragt worden. Ich

- fefc. ,gnit Zeugnis im.uals verweigert, weil ich als unmu-, per Mqeordneter zur Zeuguisabgabe nicht verpsttch.e »ar. Rechtsanwalt Alsberg : Wie uw Id« vetnrrtrng ,daß Sie durch Ihre Zeugeuauss-^e in der Aw tzelegenheit des Aktendiebstahls beim Flottcnverenn nch »oaücherweise einer strairechtlicheu Verfolgung aussetzen?

teuere« mit meinem Rechtsbeinand. und er erklärte mir, tzoß nach Lage der Sache auf jeden Fall em Bergebut «?en ^Urheberrecht vorli^-.da BrM

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nicht gedacht und habe nur eine» Vorlloß gegen den U- Bootkrieg erwartet. Andernfalls hätte «« Dethmann I benachrichtigt. Dann bekundet Untcrstaatsiekretar wald, daß Erzberger bei der Parlamentarierbesprechung beim Vizekanzler, deren Zweck getoefen fei., iebe§ Ucber- raschungsmoment auszuschallen. erllart habe, er dt:nle nicht daran, seine Bedenken gegen den U-Bootkrteg [im Hnuptausschuß vvrzubrinqen. Erzbergers Borstotz habe eine ganz ungeheure Erregung hervorgeruftn.

Erzberger begründet dann feinen Vorstoß damit daß die ihm erteilte Antwort des Admiralstaoes und das Material durchaus ungenügend gewesen seien. Leuge Dr. Stresemann erklärt, Erzberger habe ibm gegen- über, nachdem er am 6. 7. einer Frage, ob er Bethmann

| stützen oder stürzen wolle, ausgewiche« sei, am L < »10«* geben, daß er de« Kanzler beseitigen wolle.

Bethmann wendet sich bei seiner^welleren Ber- | nehmung gegen die Behauptung, er habe d» Besprechung reeejws Urheberrecht vorliege, da »rirfe I ^Sert*^Äte^S erobern Kaiser mitgeteitt. baß

toetfcc* feien, die mit nicht oebortc«. Nur «iS di.fem _ . ernft unb ^itisch sei, da Erzbetgers Retchs-

«hebertechtlichen Gtmnde hak« ich du^BEkutm «5"^ große Aufteguus hetvotgetufcn habe. Beth-

I «etzte mich segebenen-alls strastechLchtt VertelSUttg abet gehofft, der Aufregung Herr zu werden.

. tuS. Rechtsanwalt Alsberg. Ich "«« das I fvr fofa(,tthc1t Erörterung der 1 Nebenkläger aus den Akten w i d e r l e g e n Sem Partei-

;ften*. Kaplan Dasbach, hat im damaligen Versahven 1 Er, ernart, das Material sei auf nicht ganz ernwand- 0«r ' »geie Weise in ErzbergerS Hände gelangt. Erz-,1 __

Merger: Ich habe niemals angettommen. baß ein Dieb- oHtchRechLnwalt A l s berg

fctK in Frage komme. Immer "^r^lmiriwf meine | i« Anregung be» Vorsitzenden eiuvetstauden erklärt Loge von den Beteiligten damals t«rslcheA wocken, ^^ngewifieFragen, deren Erörterung Reichsinterefi-n fee Diebstahl vorliege. Im Reichstag ist »a auch von l aewnt tr # Sprache zu bringen, be-

ßortschrittlichet Seite sestgeftellt worden, daß LfsLl! L^Bekhma'nn^erL Lzberget keinen «uh

«ehr kann ich nicht sagen. .... .

berg: Dann werde ich eS Ihnen sagen: D« em ; Brief vor, in dem erklärt wird, ^ahnke habe Geld flt ! hwucht. Er sei deshalb an Erzberger herangetreten mll deut Angebot, die wichtigenDoku mente fürGelb »u besorgen, und Erzberger sei darauf emgegongen, ibwohl er wußte, daß diese Akten durch einen Diebstahl erlangt waren und daß er. infolgedessen dn lebtet sei. Erzberger: Ich wiederhole, uh Vichts davon wußtq, e» läge ei» Diebstahl vor. Darauf trrw!gt Kertazuna.. " -

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Berlin, 26. Febr. Zur Erörterung kommt das sfhema Krieassteuern. Erzberger warf in der Natwnalversammlung Helfferich vor, daß er als Staats­sekretär des Schatzamtes gegen die Kriegssteuern wat. Hierzu kommt eine Besprechung Belhmanns mit Etz- betger im Januar 1917 zur Sprache, als Helfferich be­reits seine KriegSsteuetvotlagen angekündigt hatte. H e l f- erick erklärt uun, daß der Abgeordnete Spahn ihm eine Aeußetung eines Abgeordneten mitgetfitt habe, Beth­mann sei bereit, um des Burgfriedens willen dir Steuer­vorlagen zurückzuziehen. Dieser Abgeordnete war Etz- berger. Bethmann verneinte ausdrücklich, daß er Erzberger gegenüber eine derartige Erklärung abgegeben habe. Erzberger erklärt dagegen, die Bemerkung Betbmanns sei gefallen. Als Zeuge« find u. a. erschienen der frühere Minister Spahn, Dr. Stresemann und Hugrn- berg. Der Berhandlungssaal ist überfüllt.

v.Bethmann Hollweg sagte auS: MS die Stenerpläne vom Winter 1915/16 bekannt wurden, sagte er, um eine Erschütterung des Burgfriedens zu vermeDen, Erzberger zu, er würde mit Helfferich sprechen und habe eS auch getan. Im Januar 1917 aber habe er Erzberger gegenüber geäußert ,bie Einbringung der Steuerrotlage fei fest beschlossen. ES sei eine Pflicht in der Art der Behaichlunq bet Vorlage im Reichstage alles zu vermeiden, was den Burgfrieden tatsächlich untergraben könne. Eine Andeutung ,daß er persönlich nicht hinter den Steuern»- Jagen stände und sie gar zutückziehen wolle, habe er «ich t gemacht. Er habe den Eindruck gehabt, baß Erzberger baran gelegen war, die Steuervorlage zu Fall zu bri ngen Wenn Erzberger so gesprochen habe, wie er es jetzt darstellt, mag der Wunsch der Vater des Ge- dankens gewesen sei«. Erzberger bleibt dabei, er habe unmittelbar nach der Unterredun-, mit Bethmann m seiner Fraktion darüber gesprochen. Es sei ganz ausge- ; -chlvss-n, daß er bewußt falsche Mitteilungen gemacht habe. , EZ folgt die Vernehmung des Staatsministers Spahn.

BaS staatsanwaltschaftliche Verfahren wird kaum ge* fette« .daß. wie in derNeuen Berl. Ztg."-vongut ^Errichteter Seite" erklärt wird, Erzberger seine Dieust- ( -schäfte schon am Sonnabend .spätestens am Montag toittM «ufnehmen werde. Viel naheliegender ist die Med»m« anderer Blätter, nach der Erzberger kaum j ft fee Wilhelmsttaße zurückkehren wirb. Es sei als sicher g^usehe«, baß bei Reichsfinanzminister Anfang der näch­ste» Woche endgültig um seinen Abschied nach- ' ftch t x werde. Nach derKöln. Ztg." soll der vorläufige Nochfolger Etzbergcts bereits ernannt sein. W« glaube, daß Dt. Otto Jöhlinger, Rcbalteut ferDeutschen Allgemeinen Zeftung", vorläufig mit fe» Geschäften des Reichsfinanzministeriums betraut werde.

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