Herr v. Lersner bezeichnet eS darin als eine beispiellose knerhörtheit. daß die Berbündeten sich Vorbehalten haben, innerhalb ihrer Länder die zahllosen <ni geblichen Verstöße deutscher Staatsbürger gegen Kriegsgesetze und Kriegsvergehen zu jeder Zeit verfolgen zu können. Damit würde für Jahrzehnte der Aufenthalt eine» Deutschen, der je am Kriege beteiligt war, in Frankreich, England, Belgien, Italien, Rumänien, Polen zu einer nicht zu unterschätzenden Lebensgefahr werden. Die unbefriedigte Rachsucht eines einzigen Chauvinisten könnte jederzeit Deutsche verhaften und aburteilen lassen, ohne daß die deutsche Regierung dagegen das Geringste auk-rlchten könnte.
DaS Telegramm de» Kronprinzen und der Kaiser.
wb. Haag, 11. Febr. Da» niederländische Korve- spondenzbüro meldet, daß bas vom ehemaligen Deutschen Kronprinzen an die Staatsoberhäupter der verbündeten Mächte gerichtete Telegramm ohne Borkenntnis seine» Vaters des vormaligen Deutschen Kaiser» abgesandt worden ist.
.—Lloyd Ntorge M Unterhaus.
.. ~ Die russische und die irische Frage.
wb. London, 11. Febr. (Reuter.) Im Unterbau? behandelte Lloyd George bei der Aussprache über die Adresse auf die Thronrede in der Hauptsache Fragen innerer Art. Er nahm Bezug aus seine Erklärung über die Lage in Europa bei Behandlung der liberalen Anträge, in denen die Abänderung deS Friedensvertrages gefordert wirb und beschränkte sich bei seiner Erklärung über die auswärtigen Angeleaen- heiten auf Rußlaiü). Lloyd George verteidigte die russische Politik der Regierung und legte Nachdruck darauf, daß Europa nicht wieder hergestellt werden könnte, bevor die russischen Hilfsquellen wieder zur Verfügung ständen. Er wies auf die Zwecklosigkeit anderer politischer Richtlinien hin und erklärte daun, es sei deutlich, daß der Bolschewismus nicht durch Waffengewalt vernichtet werden könne. Bereits vor einem Jabre sei er dieser Ansicht gewesen. Er befürchte keine militärische Invasion des Bolschewismus weder im Westen, noch im mittleren Osten, da die Bolschewisten nicht über die nötigen Aus- rüstnngs- und Transportmittel verfügten, und da fein Anreiz zur Invasion bestehe, weil die Länder um Rußland herum dem Eindringling nichts bieten könnten. Auf den Vorschlag des Friedensschlusses mit den Bolschewisten wiederholte Llovd George, daß bevor die Regierung, die Rußland verwalte, ihre barbarische Methode nicht ausgegeben habe und auf zivilisierte Weise regiett, fein zivilisiertes Gemeinwesen in der Welt geneigt sein werde, unmittelbar Frieden zu schließen. ES bestehe feine Regierung, die berechtigt sei, für ganz Rußland zu sprechen. Der xinzig übrigbleibende Weg sei, Rußland durch-iden-HanW^zu retten, was beruhigenden Einstuß haben würde uÄ Mehr als jcke-andere Methode die Grausamkeit und Raubsucht der Bolschewisten ausrotten werde Zur Lage in Irland, wo die feigsten und verächtlichsten Morde begangen würden, sagte Lloyd George: „Kann unter diesen Umständen die englische Truppe auS Irland zurückberusen weichen? Solange die Regierung für die öffentliche Ordnung und Sicherheit in Irland verantwortlich ist, muß sie ihre Pflicht tun."
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Danach ist Lloyd George auf den Friedensvertraa unb die Auslieserungsfrage nicht emgegangen, was er stcher getan hätte, wenn sich die englische Regierung in irgend einem Gegensatz zu Frankreich befände.
wb. Amsterdam, 11. Febr. Die „Times" schreibt zu Lloyd Georges Rede, die Nation habe aufgehört, ihm und seinen Anhängern Vertrauen entgegenzubringei- S» sehr auch Personen verschiedener politischer Richtungen in fundamentalen Fragen anderer Meinung seien als Asquith, so wolle man ihn doch wieder im Parlament sehen. Man hoffe, daß die Wähler von Paisley die allerseits gehegte Hoffnung nicht enttäuschen werden. — Diese Aeußeruugen de? Blattes sind ausfällig, wenn man bedenkt, daß der Fall Asquiths und seine Ersetzung durck- Lloyd George im November 1916 hauptsächlich das Werk der von der „Times" geführten Fehde war. ♦
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Aus den NdstiilinmngSsitbkeleiu
wb. Allen stein, 11. Febr. Die internationale Kommission für ba» südoftpreußische Abstimmungsgebiet ist laut „Allensteiner Zig." heute früh in Allenstein eingetroffen.
wb. Breslau, 11. Febr. Das Generalkommando teilt mit: Die Räumung der Zone 2 deS Abstimmungsgebiets in Oberschlesien (Oppeln) ist cchne Zwischenfälle burchgeführt worden. Die militärische Räumung Oberschlesiens ist damit beendet.
Tauzig und das Saarbecken.
wb. London, 11. Febr. (Havas.) Tie erste Sitzung de» Vötkerbundsrate» wird nut von kurzer Dauer sein. Einige der Hauptfragen ("djcinen auf folgende Act und Weise gelöst zu werden: Tie Schweiz wird in den Völkerbund aufgenommen; Sir Reginald Tower wird al» Oberkommissar für Danzig bestätigt werden; als Kommissare für da» Saarbecken sollen, wie borge« sehen, eiu Franzose und ein Saarländer ernannt werden. Man spricht davon, daß die drei anderen zu er« nennenden Kommissare ein Skandinavier, ein Belgier und ein Spanier sein werden. Die Frage eines stäudi- gcn Gerichtshöfe» wird bei den Seratungca eine wichtige
Intel-«. ■ ■ ■ ■ -......- -
M Liste litt nicht nmeiitlich Achtsiihrttu.
Wir gebe» nachstehend den weiteren vorliegenden Text der Liste der nicht mit Namen angeführten Auszuliefernden wieder, dessen Anfang gestern bereits veröffentlicht wurde:
Der Oberbefehlshaber der ersten Arme« von 1917 bis zum Waffenstillstand (Teilnahme an Devortationen in der Etappe von Mons (belg. Liste Nr. 266). Der Ober- beseblsbaber der zweiten deutschen Armer im Jahre 1916 (franz. Liste Nr. 229), der Oberbefehlshaber der dritten deutschen Armee im Jahr 1914 (stanz. Liste Nr. 147), der Oberbefehlshaber der fünften deutschen Armee im Jahre 1918 (stanz. Liste Nr. 117), der Oberbefehlshaber der sechsten Armee von Oktober 1916 bis zum Waffenstillstand (Teilnahme an Deportationen in der Etappe von Tournm (belg. Liste Nr. 267).
Der kommandierende Genera! des 3. sachs. Korps im Sept. 1914 (stanz. Liste Nr. 159), der kommandierende General des achten Armeekorps im September 1914 (franz. Liste Nr. 153), der kommandierende General des achten Armeekorps (Jnsanterieregimenter Nr. 29, 66,69), im August und September 1914 ,.rn». Liste Nr. 138\ der kommandierende General des zwölften Armeekorps im August 1914 (franz. Liste Nr. 132), der kommandierende General de« zwölften Armeekorps zu gleicher Zeit (belg. Liste Nr. 290), der kommandierende General des viervbnten Armeekorps im August 1914 (franz. Liste Nr. 39).
Die Kommandeure der 3. Infanteriedivision vom preuß. 2. Armeekorps mit dem Füsilierregiment Nr. 34 und Grenadierregiment Nr. 2 im August 1914 (stanz. Liste (Nr. 23), der 10. Infanteriedivision im Oktober 1918 (franz. Liste Nr. 285), der 13. Infanteriedivision vom 7. Armeekorps mit den Jnf.-Regimentcnt Nr. 73 und 71 im September 1914 (franz. Liste Nr. 158), der 14. Division vom 4. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 276), der 23. Division vom 18. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 291), der 30. Division vom 22. bis 31. August 1914 "belg. Liste Nr. 302), der 32. Division vom 18. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 292), der 40. Division vom 15. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 309), der 14. Reserve-Division im August und September 1914 (franz. Liste Nr. 12), der 43. Reserve-Division im Oktober 1914 (belg. Liste Nr. 324), der Kommandeur derjenigen Division, der das 46. Ersatzbataillon am 29. August 1914 angehörte (franz. Liste Nr. 48).
Die Kommandeure der 11. Jnfanteriebrigade vom 4. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 268), der 14. Jnfanteriebrigade vom 4. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 272), der 27. Jnfanteriebrigade vom 4. bis 31 Aug. 1914 (belg. Liste Nr. 277), der 45. Jnfanteriebrigade vom 18. bis 28. August 1914 (belg. Liste Nr. 298), der 46. Jnfanteriebrigade vom 20. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 294), der 48. Jnfanteriebrigade vom 15. bis 26. August 1914 (belg. Liste Nr. 310), der 49. Jnf.- Brigade vom 22. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 303), der 50. Jnfanteriebrigade vom 22. bis 31. August 1914 (belg Liste Nr. 304), der 63. Jnfanteriebrigade vom 20. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 295).
Die Kommandeure des Leib-Infanterieregiments Nr. 115 vom 22. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 307), des Jnf.-Regts. Nr. 118 vom 20. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 308), des Jnf.-Regts. Nr. 133 vom 21. bis 26. August 1914 (belg. Liste Nr. 317), des Inf.- RegtS. Nr. 134 vom 4. bis 31. August 1914 (belg. Liste Ar. 318), des Jnf.-Regts. Nr. 137 im August 1914 (franz. Liste Nr. 112), des Jnf.-Regts. Nr. 144 im August 1914 (franz. Liste Nr. 99), des Jnf.-Regts. Nr. 160 (8. Armeekorps), im August 1914 (franz. Liste Nr. 136), des Jnf.-Regts. Nr. 165 vom 4. bis 31. dlugust 1914 (belg. Liste Nr. 274), des Jnf.-Regts. Nr. 178 (12. Armeekorps), int August und September 1914 (franz. Lifte Nr. 137), des Jnf.-Regts. Nr. 178 vom 22. bis 27. August 1914 (belg. Liste Nr. 391), des Jnf.-Regts. Nr. 181 fcom<*23. August 1914 (belg. Liste Nr. 319), des 3 bayr. Jnf.-Regts. (1. bayerisches Korps) am 10. August 1914 (franz. Liste Nr. 96', des 9. bayr. Regts. im August und Septemfret 1914 (franz. Liste Nr. 97), des 16. bayr. RegtS. im August 1914 (franz. Liste Nr. 89). des 18. bayr. Jnf.-Regts. im August 1914 (franz. Liste Nr. 69), des Jnf.-Regts. Rr. 117 (18. Armeekorps) im September 1914 (franz. Liste Rr. 25).
Die Kommandeure der 79. Jnfauieriebrigade vom 4. bis 31. August 1911 (belg. Liste Nr. 278), der 88. Jus- Brigade vom 22. bis 26. August 1914 (belg. Liste Nr. 311), der 39. Jnfanteriebrigade tont 15. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 312), der 108. Jnsauteriebrigade im September 1918 (franz. Liste Nr.^274), der 23. Kav- Brigade im September 1914 (franz. Liste Nr. 113), der 86. Res.-Jnsauteriebrigade im Oktober 1914 chelg. Liste Nr. 325), Der Res.-Jnfanteriebrigrde Pr. 103 aut 19. Oktober 1914 (belg. Liste Nr. 329, der bayerische (General, der am 24. August 1914 in Baccarat kommandierte (franz. Liste Nr. 101), der General, der die Einheit kommandierte, zu der das 5. Jägec-Bataillonn gehörte, im August 1914 (franz. Liste Nr. 108), dec Oberbefehlshaber der Einheit, zu der am 4. August 1914 das 66. und 68. bahr. Jnf.-Regt. gehörten (srunz. Liste Nr. 81), der General ,der das 121., 122. und 123. Jnf- sticgt. am 28. August 1914 kommandierte, sowie die Führer dieser Einheiten (franz. Liste Nr. 92), brr Kvrn- nmndant der preußischen Einheit des 3. Armeekorps, welches in Soint-Salue ungefähr Mitte Oktober 1915 stand (franz. Liste Nr. 119), der Kommandeur des Jnj.- NeglS. Pr. 16 vom 4. bis 23. August 1914 Kclg
—
Die Kommandeure des Jnf.-Regts. Nr. 24 vom 4. bi» 31. August 1914 (belg. Liste Rr. 270), de« Jnf.-Regt». Nr. 27 vom 4. bi» 3L August 1914 (belg. Lifte Rr. 273), des Jnf.-Regts. Nr. 39 vom 4. bis 31. August 1914 (belg. Liste Sjr. 280), de» Jnf.-Regt». Rr. 51 im September 1914 (franz. Liste Nr. 110), de» Jnf.-Regt». Nr. 53 vom 4. bis 19. August 1914 (belg. Liste Nr. 281), de» Ins.. Regts. Nr. 56 vom 8. bis 25. August 1915 (belg. Liste Nr. 282), de» Jnf.-Regt». Nr. 57 vom 4. 31. August 1914 belg. Liste Rr. 283), des Jnf.-Regts. Nr. 77 vom 4. M» 31. August^914 (belg. Liste Nr. 186), der Kommandeur des Jnf.-Regts. Nr. 83 vom 4. bi» 22. August 1914 (belg. Liste Nr. 288), de» Jnf.-Regts. Nr. 90 vom 4. bi» 31. , August 1914 (belg. Liste Nr. 285), de» Jnf.-Regt. Rr. j 101 vom 19. bis 27. August 1914 (belg. Liste Rr. 297), ! de» Jnf.-RegtS. Nr. 102 vom 20. bis 27. August 1914 | (belg. Liste Nr. 298), des Jnf.-Regt. Nr. 103 vom 22. ! bis 3L Bug. 1914 (belg. Liste Nr. 2»), de» Jnf.-Regt». ! Nr. 104 vom 22. bis 26. August 1914 (belg. Liste Rr. ; 313), des Inf.-RegtS. Nr. 106 vom 15. bi» 26. August z 1914 (belg. Liste Nr. 315), de» Jnf.-Regt». Nr. 107 vom ] 2L bis 26. August 1914 (belg. Liste Nr. 316), de» ynf« I Regts. Nr. 115 vom 22. bis 31. August 1914 (belg. List« ! Rr. 305). de» Jnf.-Regts. Nr. 116 im September 1914 (franz. Liste Nr. 114), des Jnf.-Regts. Nr. 116 vom 21. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 306), de» 3. Steter* s-bles. Jnf.-Regts. Nr. 50 vom 4. bis 31. August 1914 * (befa Liste 275), de» Jnf.-Regt«. Rr. 84 (Schleswig. Holstein) (belg. Liste Nr. 334), de» Jnf.-Regt». Rr. 121 württembergisches) im August 1914 (franz. Liste Rr. 103), des Garde-Regts. Elisabeth im September 1914 (franz. Liste Nr. 38), de» Jnf.-Regts. Rr. 20 .Graf Tauenhien" vom 4. bis 31. August 1914 (belg. Liste Rr. 269), des Füsilier-RegtS. „Prinz Heinrich von S5teuften" Nr. 35 vom 4. bis 31. August 1914 (belg. Liste Rr. 271)', de» Leibgrenadier-RegtS. Nr. 100 vom 21. bi» 26. August i 1914 (belg. Liste 296). des Schützen-ReztS. Nr. 108 vo« I 21. bis 27. August 1914 (belg. Lifte Nr. 300), de» Land- wehr-Jnf.-Rcgts. Nr. 55 im Dezember 1914 (franz. Liste Nr. 173), des Landwehr-Inf.-RegtS. Nr. 65 Im August 1914 (franz. Liste Nr. 106), des Res.-Jnf-RegtS. Nr. 71 (9.' Armeekorps) im August bis September 1914 (franz. Lifte Nr. 131), deS Res.-Jnf.-RegtS. Nr. 73 (10. Res.-Armeekorps) im Oktober 1914 (franz. Liste Nr. 160), des Res.-Jnf.-RegtS. Nr. 101 vom 20. bi» 31. Aug. 1914 (belg. Liste Nr. 320). de» Res.-Jnf.-Regt». Nr. 102 vom 20. bi» 26. August 1914 (belg. Liste Nr. 321), de» Res.-Jnf.-RegtS. Nr. 103 vom 20. bis 31. August 1914 (belg. Liste Nr. 322), di^ Kommandeure des Res.-Jnf.» RegtS. Nr. 110 im August 1914 (franz. Liste Nr. 13), Nr. 202 vom Oktober 1914 (belg. Liste Nr. 326); Nr. 203 und 204 vom Oktober 1914 (belg. Liste Nr. 327 u. 328), , Nr. 235 und 236 am 19. Oktober 1914 (Belg. List» Nr. ' 330 und 331), der Oberst und Kommandeur eine« bauen Landwehr-RegtS. im November 1914 (franz. Liste Rr. 107), die Kommandeure der Bayer. Landwehr-Regi« meuter Nr. 12 und 15 vom August 1914 (franz. Liste Nr. 86), die Kommandeure der schlesischen Res.-Jnf.- Reg. Nr. 22 und 38 im August 1914 (franz. Liste Nr. 85), der Kommandeur des Württemberg. Landwehr« Inf.-RegtS. Nr. 123 vom Oktober 1914 (franz. Liste Nr.. 41), der AbteilungSkommanbeur de» Feld-Art.« Regts. Rr. 17 in «erschoot am 19. August 1914 (velg. 1 Liste Nr. 332), der Kommandeur des Feld-Art.-Regt». Nr. 46 vom 21., 22. und 23. August 1914 (belg. Liste Nr. 287), der .Kommandeur deS Dragoner-Regis. Rr. 23 im August 1914 (franz. Liste Nr. 84). der Kommandeur der 4. Eskadron deS Nes.-Husaren-Regis. Nr. 19 vom 24. August 1914 (belg. Liste Nr. 84), die Kommandeure der ' Manen-Regimenter Nr. 42 oder 46 vom August 1914 (franz. Liste Rr. 111).
Der Kommandeur bei 3 Bataillons des Inf.-RegtS. Nr. 104 vom 24. August 1914 (belg. Liste 314), de» Ersatz-Bataillons der 1. Garde-Inf.-Brigade vom September 1914 (franz. Lift- 907), des 9. Jäger-Batt. vo« 5. August 1914 (belg. Liste 284V des Jäger-Batl. ! Nr. 11 (Marburg) vom 231 bis 25. August 1914 (belg. Liste Nr. 289), des Pionier-Batt. Nr H vo« August 1914 (franz. Liste 104). -.
Der Hauptmann der l.Komp. des Inf.-RegtS. Nr. 85 : (9. A.-K.) vom Oktober 1914 (franz. Liste 26), der oberste i Leiter des JndustrtebüwS in Belgien zu Brüssel vo« • Oktober 1914 bis Februar 1917 (belg. Liste 333), bk j verschiedenen Chefs der Kommandantur in Neuville an ber Maas, hauptsächlich Hauptmann Weser (franz. List» ‘ 241). der Oberstabsarzt der Kvinmmckantur von Sedan, (frauz. Liste 150), die Kommandanten und Lagerärzte i des Lagers Holzmiitden (ftanz. Liste 330), die Kommau- ; danten folgender Läger von Weihnachten 1917 bi» No« vember 19! 8: St. Ama ad, Dena in, Econft, Fort Fline», ; Laventie, MarchicnneS, Marqnillies, Marquivn, Orcbtes, Salonte (engl. Liste 74), die aufeinanderfolgenden Kommandanten von 1917 bi? 1918 des Lagers Fort Mar« doriald bei Lille (engt. Liste 70', di» Kommandanten dr» Lagers Soo.igen (1L1L-, Giesch:s Grube (Sommer 1918), Einstvatdeu (April bis Juni 13IG) (cngl. Listen 66, 53, 47), der OVsäitgnitdireitor von Siegburg in der Rhenr- prv'oinz «nd die Aerzte iirauz. Liste 232), t<: leitende Arzt gemischten Hospitals von Rrou l'Cte.ope im August unb September 1911 (franz. Liste 4G).
wb. Berlin. 11. Febr. Der deuftche Geschäsu»« träger Dr. Mayer niti sich nwrfic.t wieder nach P«W
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> „Einige Bedingungen find zu schwer."
tu. Haa g, 11. Febr. „Nieuwe Courant" mel- . bet aus London: Bei der Aussprache über die Thronrede erklärte der Arbeiterführer Adam- fo n: Ich bin der Meinung, daß einige Bedingungen des Friedensoertrages für Deutschland z u schwer sind, daß keine Aussicht auf ihre Durchführung besteht. Mir sehen schon Zeichen, daß das k bentfrfje Volk von den Berbündeten eine Aende- rung der ihn«, auferlegten Bedingungen erwartet, und ich möchte dem Premierminister und der Re- gierunZ eiiiheimgeben, bevor die Friedensvert^äge 'Oesterreichs, Bulgariens, der Türkei und Ungarns vollendet werde», die Lage eingehend zu prüfen ;«nd gegebenenfalls zu helfen.
Es »st bezeichnend für die Haltung der eng- t lifÄcn Arbeiter, daß einer ihrer Führer "nur »einige Bedingungen" für Deutschland zu schwer 'findet. Jin ganzen und großen ist er also mit dem , Friedensvertrag einverstanden.
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Avdrohnnft wirtsll'aftlichkr nnb fina»;ikllcr ZwanllSmaßnabmkN. — Tie lhiterbrcd)iiiio der NäniflMlg brr besetzten Gebiete.
tob. Berlin, 11. Febr. Ter französische Minister- präsivent hat der deutschen Mission in Paris eine Rote ; zugeheu lasten, in der unter Bezugnahme auf die u n - I (genügende Kohlrnlieferung der deutschen Regierung eröffnet wird, datz Deutschland die Bestim- ,«nagen deS Frirdensvertrages nicht getreulich erfüllt »nd die Frist für die Räumung der besetzten Gebiete noch n i ch t zn laufen begonnen habe. Ferner würde sich, M wena em 1. März 1920 Deutschland in weiterer absicht- 61 ‘ . Kcher Weise in Erfüllung dieser Verpflichtung an Frank- W reich nicht die noch rückständigen Lieferungen sowie das F <• belle Februar Quantum geliefert hat, die Regierung der ; Republik gezwungen sehen, zu wirtschaftlichen And finanziellen Sperr- und Bergel- I ^tungsrnaßregeln zn greifen.
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Taorszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
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'tu. London, 11. Febr. Im englischen Obcrhanse «-ab Lord Curzon seiner Meinung dahin Ausdruck, jbaß man gewisse Teile des Frikdensvcrtrages von Ver- failles mit Deutschland revidieren und sofort ab« linier n sollte, wenn Deutschland die Absicht zeige, den iBerpftichtungcn des Vertrages gewissenhaft nachzukvrn- i mcu. Er sstbrte weiter aus: Wir haben unser Möglichstes Jzctan. um Deutschland in seiner Aufgabe zu helfen und ihn: ermöglichen, seinen Platz unter den zivilisierten
»GeiArnistha^cn der Welt wieder cinzunehmen. Lock • Curzon erklärt ferner, baß die Lage im Orient schwere Besorgnis errege.
Frankreich nicht der Urheber der Auslieferuugs- i . ” forbcrung?
tn. Basel, 11. Febr. Der „Ternps" macht in einem iLeiianisatz die bemerkenswerte Feststellung, daß es nicht ■bif französische Regierung gewesen sei, die die Feststellung (der Schuldigen gewidert habe. Durch deutsche Gerichte Ifet keine Bestrafung der Schuldigen zu erwarten, und ,bie Berbündeten befürchten sogar bei einem Verfahren vor ^deutscher, Gerichten einen Bürgerkrieg. Die Neukalen würden wenig geneigt fein, das undankbare I Geschäft auf sich zu nehmen, die Schuldigen zu verurteilen, (und fei es in contumaciam. Die Abweseuhett der Ange- ' klagten würde die Erbringung aller Beweise nicht hindern, ■ foeb so würde die ganze Well von der Tatsache unterrichtet, daß-die Deutschen schuldig seien.
Eine deutsche Gegenliste?
Zu Beginn der Montag nachmittag stattgefundenen ; Verhandlungen zwischen der Reichsregierung und Den Fraktionsvorsitzenden der Nattonalversammlung über die ! Frage der Auslieferung hielt RcichSminister deS Aeußeru *1RüI Iet eine längere Rede, deren Ausführungen tn [tet Aeutzerung gipfelten: „Die Regierung ist naq wie iM»r einet Meinung: datz die Auslieferung unter allen iUmständen verweigert werden muß.' Auf eine Wroge aus der Versammlung entgegnete Müller, daß '«ine deutsche Gegenliste vorhanden seiz die Re- . gierung habe sich entschlossen, diese Liste genau so anS- . »«arbeiten, wie die unserer Feinde, um so die Gegner 'mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Wie verlautet, i tot eben m dieser Liste leine Staatsmänner und Heer- (Hihrer verzeichnet sein, sondern nur solche Personen, die "totetodje gemeine Verb recken begangen haben. Eine Auslieferung wird nicht verlangt.
Wirkuugsvoller wäre eS gen-efen, wenn die deü:sche •egeRäfte fertig bereit gelegen hätte und sofort nach »Vergabe der gegnerischen den Weftmächten zngesiellt worben »öre.
Eine beispiellose Uncrlchrtheit.
Beriin, 11. Febr. Dee ..Lo'.-Anz." bringt AnS-