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5'6 60 Mark.
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Kandidaten. — Sayn wurde
verantwortlich für den politischen Teil: Kurt Hainkek kür den örtlichen und Provinz. Teil: Wilh. Wihneu.
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6iö4 Wörttzstrstz« 16 U. .
E. Maner, »tot*«
Ketzerbach 36
litische Gründe maßgebend waren, Frage der persönlichen Eignung der OberlandeSgerichtsrat Geh. Jujiizrat Alm Rcichsgerichtsrat ernannt.
!tzr«r- ^errat s die ii 14, trott» alifti»
Iriega- ttidirn
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im Rückstände.
♦ Ei« Pserdehandel. Kürzlich kaufte so teilt «an unS mit, ein Mann von «nein Händler zwei Pferde. 16 000 Mark ist zuviel, meinte der Känser, dir Hälfte
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3 Posr Damenschube !• uerbanf. Piler »:st-
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Binde- und Pressengarne MUigB sofort uv Sag'*.
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ständige Abschnürung Ostpreußens durch die Polen der Reichsregierung schärfsten Protest eingelegt.
Ein sozialistisches Kabinett in Schweden?
tob. London, 2. Febr. Ans Stockholm wird meldet, gewissen Gerüchten zufolge ist die Umbildung
Hehl« für eine Siibermark Mark 7.— s« »iÄ* 31t 150 Ich kaufe nut für eme deutsche 5ilb«rw«r*n-
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l-rs zu ? oder verde, dal
Bezüge Baifeit i
vegen »ziale Pros.
• Km THrsrafkck?»«?ern st-ftd ttmrgat, Dienstag, abends S'i.llhr pü--^ch im Luditorium 25 der llniversttckt Herr Geheimr-at Prüf. Dr. Maaß einen Vortrag halte« über Goethes Römische Elegie». Ma Freunde der bumanistischen Gym-astulbildang sind dazu emgetaben und habe« freien ßctritt Ihr Besuch ist dringend erwünscht bei de« ernsten Gefahren, dir gerade setzt dem Bestände und der Brrfafsung unser« alten Gymnasien drohe».
Bericht rem ehret dreitägigen Sitzung tm preutzi scheu LandrsirtschsstsMinistetium, wo man endlich der Kaninchenzucht mehr Interesse entgegenbringt wie früher. Als Vertreter der Lcrndwirtschafts- ftnnrner Sa fiel war Herr Dr. Sprenger erschienen, der sich sehr lebhaft an der Aussprache beteiligte und versprach, sich für Erhöhung der bisher zugewendeten Mittel einzufetzen. Am eingehndften wurde die genossenschaftliche Fellverwertung und die Einrichtung «m Musterzuchtanstalten be- prochrn.
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Kavinchen-Auestellullg ia Marbach.
Cs braucht wohl kaum auf die Bedeutung der Kaninchenzucht für die BolksernLhruug besonders hingewiesen ge werde«, denn was in de« viels« Jahre« die Kaninchenzüchter und die Vereine, welche die Förderung der Kaninchenzucht auf ihre Fahne geschrieben habe«, viele« Menschen nicht Nar mache« tonnten, das hat die fleischarme Zeit der letzten Jahre fertig gebracht. E, wird wohl jetzt noch sehr wenige Menschen geben, die einem saftigen Kaninchen braten den Rücken kehren oder über Kaninchenpelze die Nase rümpfen. Daß diese Zeiten vorbei find, zeigte der gewaltige Besuch, den die gegenwärtig in bea Räumen des Kurhauses zu Marbach stattstndende 8 Kantnchenausstellung des Berbandes kurhessischer Kaninchenzüchtervereine zu verzeichnen hat und vor allem die Ausstellung selbst. Testern nachmittag z. B. war der Andrang so stark, daß viele Interessenten erst warten mutzten, bis es ihnen gelang, in den Ausstellungsraum zu kommen. Die mit Ächkenntni, und gutem Geschmack angeordnete Ausstellung zeigt in langen Reihen aufgestellte Käfige, in denen die verschiedensten Gattungen Kaninchen, meist beste Rasse- ttere, Platz gefunden haben. Ferner hat man auch Gelegenheit zu sehen, wie sich die Pelz-, Leder- und Wollindustrie die Kaninchenzucht, besonders in neuerer Zeit zu eigen gemacht hat und welch prächtige Pelzsachen, Schuhe und andere Ledrr- waren sich daraus Herstellen lassen. Und wer noch Neuling in der Kaninchenzucht ist oder noch etwas zu seinen Erfahrungen lernen will, hat vollauf Gelegenheit, sich in der Ausstellung mit . der Kaninchenzucht-Literatur zu versehen. 8UIe§ in allem kann gesagt sein, daß die Ausstellung vorzüglich gelungen ist und wohl dazu beitragen dürfte, der Kaninchenzucht immer mchr Freunde zuzuführen. In anderen Ländern, z B. in England und Frankreich, hat man die Bedeutung der Kaninchenzucht schon lange erkannt. Frankreich allein züchtet jährlich 85 Millionen Kaninchen, von denen 3 Millionen in Paris verspeist werden. Man steht, die Kaninchenzucht kann, wenn fie immer mehr gehoben wird, auch in Deutschland viel zur Linderung der Fleischnot, die jedenfalls doch nicht so schnell verschwindet, beitragen.
Die Ausstellung wurde am Sonnabend im Beisein der verschiedensten Behörden und Körperschaften eröffnet. Sie umfaßt etwa 400 Nummern, und die Aussteller setzen sich ans den verschiedensten Teilen des Bezirks zusammen. Auf das Ergebnis der Prämiierung komme« wir noch zurück.
Die gestern morgen um 9 Uhr beginnende Ber- trcterversammlung hatte etwa 90 Herren, durch die fast alle angeschlossenen Vereine vertreten wurden, zusammeugeführt, die bis 4 Uhr nachmittags in ernsten Verhandlungen die Aufgaben de, nächsten Zukunft eingehend besprachen. De, Lerbands- vorsttzende, Herr Dürkle-Hersfeld, erstattete u. a.
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Die Botschafterkonfereuz. —-r;.
tob. Pari-, 2. Febr. Die Botschasterkonserenz, die heute ihre Arbeit wieder ausgenommen hat, wird sich mit der Uebermittrlung der Liste der schuldigen Deutsche» befassen. Sie wird über das einzuschlagende Vorgehen beschließen. Außerdem hübet Gegenstand der Berhand- lnug die deutschen Kohlenlieferungen.
Di« Abschnürung Ostpreußens.
tu. Königsberg, 2. Febr. Ter ostpreußische Generaklandtag der Landschaften hat gegen die voll-
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Gemäldediebstahl. Berlin, 1. Febr. Aus dem ehemals königlichen Schloß Riederschönhaufen bei Berlin wurden bei einem Einbruch nenn toertvolle Orlgemälde gestohlen.
Da- Hach wasser in der Mark. Berlin, 1. Febr. Das HoHvasser in der Mark nahm teilweise einen be- drohlichen Tharakter an.
48 Pfennig für eine Ltraßeubahnfahrt. Dresden, 31. Jan. Hier wird ab 15. Februar der Straßenbahn- tarif von Sü ans 4Ü Pfg. für die einzelne Fahrt erhöht. Di« Sammelfahrkarten werde» sich um 60. d H. verteuern.
Grubenunglück. Bentheu. 11. Za». In der letzten Nacht stürzte auf der PaulSgruppe ix Morgenroth die elektrische Zentrale «in. Ein Mann wurde getötet, «in anderer schwer verletzt. Der Betrieb der Trub« mußte vorübcrgehenb stillgelegt werde«. Der Sachschaden geht in die Millionen.
Ministeriums ins Auge gefaßt. Als Ministerpräsident wird Branting genannt. ES würde sich um ein einheit- lichrS sozialistisches Ministerium handeln.
Die Forderungen der Mieter.
Berlin, 2. Febr. Etwa 150 Delegierte preußischer Mietervereine traten gestern in Berlin zu einem ! Kongreß zusammen, der die Durchsetzung dev Höchstmietenverordnung fordem und für di« Einführung eines, gesetzlich übertragbaren Vorkaufsrechtes für di» Bieter eintreten soll. Ferner erklärten die Mieterverbände dte der Mieterschaft von der Regierung zugebillig, j ten Vertretung im Reichstoirtschaftsrat durch einen Per« tretet für unbefriedigend und forderten für die Ttteter« schäft mindestens fünf Eitze im ReichSwirtschastSrat.
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1 deaW.6Wk'Mi gekreuzt mit Dobermann, 11 Monat« alt, zu verk. 6837 -«akchen, Betziesdorf.
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f » Mteierderein. Tie Krstrige Verfammkung 8ei hode war gut besucht. Ts wurde aber erklärt, daß dir Mitattederzahl noch viel größer werden müsse, tonnt der Herein die zur Wahrung der Interessen der Mieter er- d»kderliche Bedeutung und Stoßkraft haben soll. Der frrrin will keine gegen die Hauseigentümer gerichtete ^nayforganifatton fein, sondern sein Srundsatz ist Sn- ^mmfnarbeit mit der Organisation der Hausbesitzer, 10 die Interessen beider Parteien gegeneinander ab,u- ^Zgen. Der vorläufige Vorstand hat gegen den Beschluß lei Magistrats, die Höchstgrenze der Mietsteigerung feit j Ank 1914 auf 25 Prozent festznsetzen außer einem Ibprozentigen Reparaturzuschlag, eine Eingabe «t den Pegierungspräschenten, dessen Kenebmigung erforderlich P gerichtet, eS bei den in der ministerielleu Verordnung gad) als regelmäßige Höchstgrenze bestimmten 20Pro- ftni zu belassen. Ferner will der Mieterverein dahin Wirken, daß er im MieteinigungSamt vertreten ist, daß i|te Pflicht der Straßen- und Fußwegreinignng nicht ans |en Mieter ab gewälzt wird und daß die Mietverträge, die tzen Mietern zur Unterschrift vorgelegt werden, einer ßkeviswn unterzogen werden. Rechtsanwaft Schneider lei sich zur Uebernahme der Rechtsberatungsstelle bereit erklärt hat chielt einen Vortrag über die Grundzüge deS MietrechteS und über die neue HSchstmietenverordnung, der für viele wünschenswerte Aufklärung und Fingerzeige über die Rechte als Mieter bot und zur Obacht bei Unterschrift der Mietverträge aufsorderte. Obervostass. Ur- spruch berichtete, wie in der Sitzung vom 31. Juli p. I, in der Hauseigentümer und Mieter (Beamtenbund' sowie das MieleinignngSamt vertreten waren, der Beschluß einer 25prozentigen Mietsteigerung zustande gekommen war. Bom Grund- nnb HanSbesitzerverein sei immakS die erhöhte Besitzsteuer und Brandkassengebühr mit 21/, Prozent bezw. l’/i Prozent angegeben worden, wogegen man mangels näherer Unterlagen keine Einwendung habe machen können. In Mrkkichkett betrage die Steigerung- 0,37 Prozent bezw. 0,46 Prozent. Zu dieser Steigerung stehe eine solche der Mieten um 25 Prozent in keinem Verhältnis. Zudem stehe eine Mietsteuer von5Prvz. fat Aussicht. Es wurde dann ein llgliedriger Vorstand gewählt chem daS Recht zusteht, sich noch anderweit zu ergänzen. Die Beiträge wurden vorläusig auf 25 Pfg. Unmatlich und 1 Mark Einheitsgeld festgesetzt.
♦ Personenstandslisten. Die Hauseigentümer foerben an die sofortige Rücksendung der ansgefüllten Personenstandslisten Nr. 1 und 2 an das st Misch« Steueramt erinnert. Die Wohnungsmicter sind verpflichtet, t ihre Liste 2 ausgefüllt dem Hausbesitzer zu übergeben, der
Eisrubah-iv»g!ück in Rorbamertla. Lur . r » grork, L Febr. Der Schnellzug von Burlington entzleist«! und stürzte den Bahndamm hinunter. Zwei Schlafwagen versanken mit den Reisenden in den Wellen deck Eharnplain-SeeS.
Brand eines Museums. Newyork, 31. Jan. Eine Feuersbrunst zerstörte den Anbau zum Museum der Schönen Künste. Der Schoden wird auf eine Million Dollars geschätzt.
Berlin, 2. Febr. Die Gesundung Erzbee» gers macht weitere Fortschritte. Der Minister hak den Aerzten gegenüber betont, er lege Gewicht darauf, j bereits früher als zu dem angesetzten Termin an beH Gerichtsverhandlungen teilzunehmen. Die Aerzte ha« : 6en aber eine frühere Teilnahme als den 18. Februall ; nicht zugegeben.
Hefsen'Naffa« und
me. Frankfurt a.M., 31. Jmk. Im Laufe der Nacht und deS heutige» TsgeS sind die erste« Ge- fangenenzüge au8 Frankreich für die Maingegend im Hauptbahnbof eingetroffen. Die Gefangenen, die meist mit recht viel Gepäck anfommat, klagen ohne AuS- «ahme über die Behandlung, die sie i» der Gefangenschaft durchmachen mußten. Im Ausbaugebiet mußten sie trotz der bitteren Kälte mit schlechter Kleidung in Zelten schlafen. — Freitag nachmittag erschoß der Kellner Baumann in der Ekkenbachstraße seine Frau im Streit mit einem Militärgewehr. Die Frau war sofort tot, der Täter tourbe verhaftet. — Durch Abholzung einer nahezu 5 Hektar großen Daldparzelle hat die Stadtvertoaltung die erste Kleingartenkolonie mitten im Walde geschaffen. — Eine interfraktionelle Besprechung, bei der Mehrheitssozialisten, Zentrnm und Demokraten beteiligt waren, führte wie bereits gemeldet, zu dem Ergebnis, ben früheren Arbeitersekretär und stellvertretenden Stadtverorduetenvorstel>er von Frankfurt, Unterstaatssekretär Gräf, an Stelle ono Luppe zum Zweiten Bürgermeister zu wählen. Ferner soll der Zentritmsabgeordnete Rechtsanwalt Lutsch zum besoldeten Stadtrat an Stelle von Dr. Wöll berufen werden, der mit ziemlicher Sicherheit zum Landeshauptmann gewählt werden wird. Es handelt sich hierbei, wie von nichtdemokratischer Seite geltend gemacht nritb, um eine eigenartige politische Schiebung vor Zusammentritt des Magistratswahlausschusses und unter A u S s ch a l t u n g der drei kleinern Fraftionen: Deutsche Dolkspartei, Deutfchnativnale und U. S. P. Es unterliege nach Lage bet Sache keinem
faun zu Ostern in bi« Lchre treten bei 666
Mo, Vai,». HalpeMr. 1».
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