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mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Overhessen

Erstes Blatt

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überschritten und 24 Dörfer zerstört habe, die Bewohner seien getötet worden.

wird durch den Kriegsminister p äsidiert. Mitglieder gehören ihm die drei Marschälle Frankreich: Josfre, Fach und Pötain, 10 DivifionsgrnerSle, denen in Kriegszeiten Kommando einer Armee zusteht. an.

el« Sarrabatt Br «uatunft* buttb »t« «eichiitastelle m. Benwtttlwae b« »n- gebet« 4 Senbtrttbibt. »eftiMtanta: Ar. 5C16 Amt Jtanfmtt a. M

wb Berlin. 30. Jan. Der Reichspräsident empsino den chilenischen außerordentliche« Gesandten und Minister Dr. Cruchaqa Tocornal zur Entgegen,lal-me >eineS Beglaubigungsschreibens. Der Reichsminister deS Auswärtigen war zugegen.

wb. A ui st e r d a m. 30. Jan. LautAlqemeen San- delsblad" wird die nächste Sitzung des BölkerbundS- rates am 11. Februar in London, dem vorläufigen Sitz des Völkerbundes, stattsinden. Dort werde die Frage des endgültige» Sitze» des Völkerbundes besprochen werden.

Marbnrq

Counabknd. 3t. Jimnsr

wahrscheinlich. Doch ist die Gewährung eines Kredits an andere europäische Länder möglich.

Wb. P a r i S, 30. Jan. Der Finanzminister unter­breitete im heutigen Kabinettsrat die Grundlage zur Einberufung einer internationalen Valutakonferenz.

tob. Paris. 30. Jan. In derSture Rondelle" sagt der Nationalökonom Charles Gide, die Depression der Mark sei nicht weniger beunrubigend alS das Sinken des Francs. Die zweihundert Milliarden, die Deutsch­land nach dem Friedensvertrag an Frankreich zahlen lalle, stellten nach dem jetzigen Kurs tausendMilliardrn dar. Wie könnte Deutschland eine derart fabelhafte 2 u m m e an Frankreich zahlen, und wie könne Frankreich cs dazu zwingen!

Die Schantungfrage.

wb. An napoli». 30. Jan. (Funkfpruch.) DieWem York Times" meldet aus Peking, daß das chinesische Kabinett sich entschied, nicht in Verhandlungen mit Japan über die Widerabtte- tung Schantungs einzutre'en, da eine solche Aktion der Annahme des Versailler Vertrage» gleich­kommen würde.

Der nächste Krieg.

wb. Haag, 30. Zan. Der australische Premier. Minister sag'« in einer Rede in Melbourne, der nähste Krieg breche wahrscheinlich im Stillen Ozean aus. Er erklärte. Australien sei von Län- dein umzingelt, die gierig aus Australien seien.

Frankreich.

Vertrauenserkliiruug für Millerand.

wb. Paris, 30. Zan. Die Kammer behan­delte heute die Interpellation über die allgemeine Politik der Regierung. Miller and erklärte, die Kammer müßte sagen, ob fie Vertrauen zur Regierung habe. Bei der Wahl der Minister habe er absichtlich keine Rücksicht auf die Kammer­gruppen genommen, sondern Männer gewählt, die ihren Aufgaben gewachsen sind. Die Regierung sei entschloflen, alle Klauseln de, Vertrages von Versailles ansführen zu lasten und von Deutsch­land zu verlangen, daß es alle seine Verpflichtun­gen erfülle. Die Rede des Ministerpräsidenten wurde mit Beifall ausgenommen und eine Ver­trauenstagesordnung mit 510 gegen 70 Stimmen angenommen.

Dae französische Oberste Heeresleitung-

wb. Paris, 30. Zan. (chanas.k Rach dem Echo de Paris" setzt sich die Obersts Heeresleitung in Frankreich folgendermaßen zusammen: Mar- chall Fach bleibt Oberbefehlshaber der verbün­deten Streitkräfte, Marschall P ö 1 a i n ist Ober­befehlshaber der französischen Armee, zugleich Vizepräsident des Obersten Kriegs-ates. Ihm ist General Puat, Chef des Eeneralstabes. mit dre Unterstabschefs zuge eilt. Der Oberste Kriegsrat

Der l»ieiqen»rfU beträgt fit He 8geb. Zeile 50 J, awtbÄe anb **** | j5

Hat fiO , Reklawezetle HO X. 8« ollen Pre sen ä tttiffdileq. Jeder Rabatt oil, --------------------------------------- 1920

, Armenischer Einmarsch in Aserbeidschan.

Berlin, 30. Zan. DrmLok.-Anz." wird aus Rotterdam durch eine Depesche aus Baku ge­meldet: Zn London ist eine Depesche eingetroffen, nach der eine Abteilung armenischer Truppen mit Artillerie die Grenze der Republik Aserbeidschan

Ein Bild vom Rückqauq der AlbeiiSleistunq gibt der Jahresbericht dcS Vereins Deutscher Werk- zeugmaschinenfabriken für 1918 in folgender Statistik (! Durchschnittsleistung des Arbeiters im Werkzeug

Kadinettssietzung. Am Donnerstag eine gemeinsame Kabinettsfitzung der Reichs- und der Preußischen Regierung statt, in der die Schulfrage sowie die Zusammensetzung des Reichswirtschaftsrates besprochen wu.de.

Gegen Oberleutnant v. Kessel erging die Änklageversügung. weil er im Mai und Juni durch Mißbrauch seiner Dienstgewalt seinen Unter­gebenen, den Oberleutnant M a r l o h, zur un­erlaubten Entfernung vorsätzlich bestimmt, weil er am 6. Juni vor dem Eerich' ein wistentlich falsches Zeugnis mit dem Eids bekräftigt und weil er den Pfarrer Rump zum Zweikampf mit tödlichen Waffen herausgefordert hat. Die Hauptve Hand­lung beginnt am 6. Februar. Das Verfahren gegen Kestel. soweit seine Mitschuld an der Er­schießung von 29 Angehörigen der Volksmarine- Dioision kn Frage kommt, wurde nach Maßgabe der Ergebnisse aus der Verhandlung gegen Mar-

Sie WWW fees Sntbensnerlreots.

Dr. Mayer bei Millerand.

Paris, 30. Jam DerMattn" meldet: igls der deutsche Geschäftsträger Dr. M a y e r Mil- 'leienb sein Beglaubigungsschreiben. überreichte, sagte er, daß es fein lebhafter Wunsch sei, mit Allen seinen Kräften für eine möglichst rasche Wie­deraufnahme der normalen Bettehungn zwischen Heiden Ländern zu wirken. Millerand er­wähnte, daß dies auch sein Wunsch sei, aber der »Sse Will« Deutschlands bezüglich der Ausführung her Bestimmungen des Friedensvertrages sei ein ernst s Hindernis. Hierauf antwortete ihm Dr. May«,, daß der gute'Wille Deutschlands, die Der- tta^sbestimmungen zu erfüllen, außer Zweifel steh«. Aber der Ausführung gewisser Bestimmun- gen, mW z. B. der Auslieferung der Schuldigen, würden materielle und moralische Schwierigkeiten »ntgegenstehen.

Der deutsche Geschäftsträger begibt sich auf Einige Tage nach Deutschland, um seine persön­lichen Angeleg-nheiten zu regeln.

Di« Auslieferungslift«.

wb. L O n d o n, 30. Jan. Wie die Blätter mit- wilen, werden sich die Ministerpräsidenten der Verbündeten nächstens in London versammeln, um Mne neue Verminderung der Liste der Schuldigen »orzn nehmen. Von zuständiger Seite wird dazu erklärt, die Liste, di- 800 Namen aufweist, sei ab­geschlossen, und-"«« werde an ihr keine Aende- rung «ehr vorgenommen. Die Liste wird der putschen Regierung" am 10. Februar übergeben.

Steine »eitere Hinausschiebung der Besetzung OberschLsi-»s.

Berlin, 30. Jan. Zu der heute beginnenden Besetzung von Oberschlesien wird demLok.-Anz." «ns Oppeln berichtet: Alle Nachrichten über eine weitere Hinausschiebung der Besetzung sind un­richtig. Rur die Franzosen und ein kleiner Teil der Italiener haben sich an der Besetzung beteiligt.

B e r l i n , 30. Jan. DerVosi. Zig." wird ans Breslau gemeldet: Das Gerücht über eine Hin- «usfchiebung der Besetzung wird zurückgeführt auf einen anscheinend nahe bevorstehenden Umschwung in der französischen Politik betr. die oberschiesische Frage. Nach Besichtigung der Verhältnisse an Ort end Stell« scheint sich der durch rein wirtschaftliche Gründ« hervorgerufene Gedanke Bahn zu brechen, daß Frankreich mit einem für Polen günstigen Ab­stimmungsergebnis in Oberschlesien weniger eemonnen hätte, als wenn die Provinz bei Deutschland verbleibe.

Bit SEM.

Wieder einmal ist unser« gute Stadt wocheru lang als Karnickel durch die Parteipresse gezogen worden. Marburg, wo die politischen Leiden­schaften besonders stark entwickelt seien, wo die Gegensätze härter aufeinanderplatzen al» anderswo. Es mag gleichgilttg sein, daß Marburg diesmal alsHochburg der Reaktion" den Zorn der Blätter und politischen Agitationsredner erregt. Herr Schekdemann ist für Herrn Henke ebenso Reaktion rote Kautsky für den Kommunisten. De- besagt also nicht viel. Die a" sich übe'raschende Tatsache, daß Marburg in der Parteipolitik eine so hervor« ragende Stelle einnimmt, ist aber wert, ihr einig» Worte zu widmen.

Als im vorigen Jahr zur Vorbereitung be» Wahlen zur Nationalversammlung sich di« Partei« Versammlungen häuften, klagten die Parteien te beweglichen Worten über da« mangelnde politische Interesse, das gerade i» Marburg im Gegensatz a« allen anderen Städten de« Deutschen Reiche« herrsche. Dirsr Behauptung paßt unzweifelhaft schlecht zu der anderen von der besonderen partei# politischen Gefährlichkeit als Hochburg der Reak­tion. Was stimmt denn nun?

Um sich ein Bild zu machen, muß man sowohl die eigenartige Zusammensetzung unserer Bevöl» kerung wie die Att der parteipolitischen Bearbeit. tung unseres Kreis«» ins Auge fasten.

Marburg ist eine Universitätsstadt mit eine» be'rächtlichen Anzahl Studierender, junger, be*> geisteruugsfähiger, geistig gewandter Herren» btt, soweit sie politisch interessiert sind, gerne sich auch betätigen wollen. Eine nennenswette Zndusttt« mit großen Arbeitermasten fehlt, da» Bürgertum,' Beamte, Handwerker, Kaufleute, dazu recht vielt Pensionäre, hat weder Zeit noch Lust, flch in den politischen Kampf zu stürzen, den es seit Jahö- zehnten mit immer wachsendem Mißtrauen b«* obachrrt, zumal gcrnde unsere Stabt die -eigen*' artigsten Mischungen und Verschiedenheiten bet Matadors in der politischen Arena beobachten konnte. Unser Bauernium, das so ost das Agt« tationsmaterial" für junge Parteipolitikrr ab* geben mußte, ist allgemein auch äußerst miß- iranisch geworden. De: Landmann weiß, daß bi« varteipolitischen Zänkereien ihm keine bester« Ernte bringen; er hat erkannt, daß nur der 3w sammenschluß der Bauernschaft al» solcher ihm bU wahre Vertretung seiner Interessen sichert und bt# ginnt W erkennen, daß die schönsten Versprechun­gen eitel Wind sind, wenn die allgemeine« Ziele der Politik einer Pattei gar nichts andere» sein können als eine Untergrabung seiner Art und Existenz.

Die parteipolitische Geschichte unser«« Kreise« ist aber auch außerordentlich reich. Marburg wählte den ersten Antisemiten, den ersten und ein­zigen Nationalsozialen, den ersten Vertreter de« Bauernbundes, war also nacheinanderHochburg" des Antisemitismus, des Nationalsozialismus, de» Bauernbundes, wieder des Antisemitismus, und jetzt konnte man nach den Wahlen 1919 sogar sagen demokratischer Anschauungen. Die Zusam­menstellung allein zeigt schon das Unfinnige, von Marburg als Hochburg zu reden. Diel eher könnte- man es als typisch betrachten, daß neu aufkom- mende Richtungen gern unsere Stadt al» Agi­tationsfeld oder als Versuchskaninchen betrachten» Immer neue Männer wollen uns d i e Weisheit bringen. Sie sind meistens schnell wieder au» Marburg verschwunden. Man erinnert sich der Versammlungen von Böckel, von v. Eerlach, Dr. Böhme. Leute wie Herr Eisner, Restriepke, die späteren unabhängigen Sozialisten, haben zeit­weilig eine Rolle gespielt. Es gab Z-Uen, wo junge Leute in bei we tem noch nicht wahlfähigem Alter, sogar Gymnasiasten (der siebzehnjährige Sohn eines hiesigen Universitätsprosesfors rühmte sich einst Vesten!), von Dorf zu Dorf zogen und die politische Weisheit ihres Erwählten mit mehr oder minder großer Freiheit einem mehr ober minder geduldig lauschenden Publikum vortrugen. Frei- lich muß dabei betont werden, daß Immer einzelne Marburger den Ehrgeiz nicht verwinden konnten, sich voll und gnnz der Parteipolitik des jeweilig : neusten Sterns einzuordnen, um den für beit Patteipolitiker sehr wichtigenAnschluß an bi« Bürgerschaft" zu dokumcniieren. Die wechselnden Wahlergebnisse zeigen mit welchem Erfolge!

Man kann in Wahrheit eher sagen, daß Mar- I bürg die Parteipolitik satt hat bis zum Ueberdruß. Die meistens in Hetzerei ausattende parlei- politischeAufklärung" der Versammlungen hat man nicht mit Unrecht satt, und die Neigung, ich für die Privatansichten dieses oder jenes Herrn mit großem Mundwerk zu interessieren, ist stark geschwunden. Sie wild euch dadurch nicht wieder

Rußland.

Trotzki« Feldzugsplan gegen Polen.

wb. London, 30. Jan. DemDaily Tele­graph" wird gemeldet: Der Warschauer Rotte» spondent desNew York Herald" drahtet aus Warschau. Trotzki habe einen Feldzugsplan gegen Polen ausgearbeitet, der zwei Angriffs­richtungen vorsehe. Die eine Richtung gehe auf Wilna, die andere über die Karpathen durch Ga­lizien und die Tschecho-Slowakei. Der Korrespon­dent erklärt weiter, Trotzki organisiere eine Armee von 8 Millionen Mann, von der gegenwärtig 2 Millionen Mann zur Verfügung stünden, die dem Befehl des Generals Brussilow unterstellt seien. Der Friedeuroertrag zwischen Estland und Räte- rußland.

wb. R e v a l, 30. Jan. Der Entwurf des Frie­densvertrages zwischen Estland und Sowjetrutz- land ist fertiggestellt. Estland erhält 16 Millionen Rubel in Gold und die Genehmigung für eine Bahn RevalMoskau.

Sie Tscheche, und die Japaner in Sibirien.

wb. Rotterdam, 30. Jan. Rach einer Times"-Meldung befinden sich noch etwa 15 000 Tschechen in Sibirien, die sich in sehr schwie­riger Lage befinden, da die ganze Einwohnerschaft bolschewistisch gesinnt ist.

wb. Rotterdam, 20. Jan.Service Ra­stern" meldet aus Tokio, daß bei der Eröffnung des japanischen Parlaments der Premierminister sagte, Japan werde seine Truppen aus Sibirien 'urückziehen, sobald die bolschewistische Gefahr ge- robben sei. E» würden auch kein« Befestigungen in den japanischen Kolonien im südlichen Stillen Ozean errichtet werden.

/ Die zweit« direkte s>rnsprechltilnng Kömqsberg - Derkin hoben die Polen nach einer Meldung aus Königs« jfete «och durchschnitten. Damit ist Ostpreußen n bei direkten telephonischen Verbindung mit dem Dkich abgeschnitten. Alle nötigen Schritte zur Beseitigung des Urbrlstandes sind von der zuständigen Stelle «ngeleitet worden.

Sie Abstimmung in Schleswig.

st. Flensburg, 30. Jan. Der deutsche Ausschuß für das Herzogtum Schleswig teilt mit, ßatz die A b st i m m u n g in der ersten Zone am 10. Februar stattfindet. Die Fahrscheine gelten bereits »em 1. Februar em, doch wird für Unter­kunft wnb Verpflegung erst vorn 8. Februar an ge­sorgt. Diejenigen, die nicht Verwandte oder Be­kannte besuchen und bei diesen keine Unterkunft env Verpflegung finden können, werden daher flut tun, nicht vor dem 8. Februar in das Abstim- mungsgebict einzureisen.

tob, Flensburg, 30. Jan. Tie internationale Kommission hat den Abstimmungstermiu für die 2. 8»»« endgültig aus den 7. März festgesetzt.

Danzig.

wb. D a n z i g, 30. Jrn. Der Chef der Admi- ralttät v. Trotha richtete an den Oberbürger- mcister E a h m ein Abschiedstelegramm, in dem er ausführt, die Marine denke in Trau«: und Treue der alten deutschen Seestadt Danzig; in unver- . trüchlich treuem Gedächtnis werde ihr Name stets in der Marine leben.

Heute früh ist ein englisches Vorkom­mando von 20 Offizieren und 150 Mann ein­getroffen.

Eine internationale Fiuanzkonferenz.

rod. London, 30. Jan. Es ist wahrscheinlich, daß eine internationale Konferenz einberufen Siro, um über Maßnahmen zur Befestigung der ruropaifchen Finanzlage zu beraten. Eine fosvr- tigt Bettung der Währung hält mau jür uu-

loh eingestellt.

Die Wahlen zur Landwirtschaftskammer. DieK. Z." meldtt aus Stuttgart: Die Wahlen zur landwirtschaftlichen Kammer ergaben eine vollständige Niederlage der Sozialdemokratie. Der landwirtschaftliche Hauptverband erhielt mit 113T 679 Stimmen 48 Sitze, der sozial!c:no- k.atische Kleinbauernvorschlag mit 30 659 Stim­men keinen Sitz.

Di«Strasburger Bost", früher im Besitz des Verlages der ..Kölnischen Z-itung", ging durch Liqui­dation in den Besitz der Elsässischen Buchdruckerri für den Preis von 2 400 000 Franken über.

**rr Rücktransport der KlieqSlstfanlstnen.

tob. Konstanz, 30. Jan. Nach den neuesten Mitteilungen der deutschen Gelandscha't in Bern hat dec Fahrplan der aus Frankreich zu erwartenden Offizierstransporte wieder eine Arnderunz erfahren. Danach ist die Ankunftszeit der ersten 8 Transport wie folgt festgesetzt: Am 7 11., 15., 13 , 23. und 27. Februar sowie 2..und 6. März trifft je- weils abends 6 Uhr 50 ein Transpott in einer Stärke von eltoa 500 Offizieren und 120 Mannschaften ein. Außerdem werden voraussichtlich Eintreffen am 9., 13., 17., 21., 25., und 29. Februar Schwervrrwundeten- transporte mit einer Belegstärke von ungefähr je 350 Mann. Ob die letzteren TranSpott« tatfächlich an diesen Tagen eintreffen und zu welcher Tageszeit die Ankunft erst^zt», wird noch bekanntgegeben werden.

Fiume.

wb. R o m, 30. Jan. (vavas^ Die Zeitung Tempo^ meldet, daß eine der Garnison von Fiume an» gehörige Patrouille den italienischen General Nigra, ..smmandant der 45. Dtiisiou, verhaftet habe unter »er Angabe, daß et d'Annuuzio feindlich gesinnt sei.

IDie Dbetbtifü*e Settvwg erscheint sechsmal wöchentlich. Der 1eiiTa«»ret» betrügt wenetli* 2,60 X. tret inl $«***, J^Trtw« «e»«M*lb - tert.« »«

Uni» -Buchbr. von I » h. > » ». K « ch. Markt 21/28. tzeralvrecher s»

Durchschnitts-

Jahr

Arbeiter-

Gesamt­

leistung des

zahl

erzeugung in t

Arbeiters in kg

1913

54 300

950000

17 500

1914

54 400

850 000

15 700

1915

51100

530 000

10 300

1916

54 600

330 000

6 000

1917

59 600

680 000

10 400

1918

71900

260 pOO

3608