mit dem Kreisblau für den Kreis Marburg -
Tageszeitung für (das früher knrhefsifche) Oberhessen
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Der «nzeigeuprci, beträgt fit feie 8gel». Zeile 50 J, «wtlicSe enb «veeir- et tige 60 - , Tteflemejeile 1.50 X. Zu ollen Preisen 5 «I, Alifschl«g. Jeder Äebett gilt '3e*tV* ,
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Triebe h, die alle Sicherheit überbiete, die man aus? Lavier schreiben könne. Wenn diese Nationen sich eines Tages trennen sollten, Hann wage er nicht das Unglück -wrauszusagen ,da? daraus entstehen werde.
wb. meldet.
fechte zwischen Franzosen und Arabern statlgefundeir hätten, bei denen letztere siegreich waren und französische Maschinengewehre erobert hätten.
Berlin, 21. Ian. Laut „Voss. Ze'ig." sind ohne *ebe vorherige Benachrichtigung von der belg'schen Re aiervng die bisher sestgehalten"n 20 Geiseln im Durchgangslager Jü.ich einqetrosfen und der deutschen Lagerbehördc übergeben worden.
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in Straßburg betraut.
Französische Schlappe gegen die Araber.
Rotterdam, 21. Jan. Wie die „Times" verlautet tioir arabischer Seite, daß wieder Gc-
al» Barrabatt Be- Susfwnft durch die 8e>chSit»fteüe 1. Bermittl«« bet Mn. gebet» 25 J Eontzergebödr. — P«ftscheckk»»t«: Nt 5015 Amt grantturt a. SR.
wb. Paris, 20. Jan. Der ncngewählie Präsiden! ’ter Republik Desck> aucl wird sein Amt als Kammerpräsident am 18. Februar niederleaen. In der Zwischen - seit wird der Vizepräsident Raoul Perei, der wohl zum Präsidenten der Kammer gewählt werden dürfte, diese Funktion Dcschancls übernehmen.
Durch Regieninngsdekret wird Generalsekretär Rimbert vom Generalkommissariat der Republik in Straßburg interimistisch mit den Funktionen des Generalkom
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ClLü'enccanS Abschied im Obersteu Rat.
wb Pari?, 21 Jan . Nach Bcenßtgattg ort Sitzuna des Obersten Rates verabschiedeten sich dessen Mitglieder 'm Beisein von Millerand, Lloyd George. Nitti und Matlui von Clemeneeau. Sie sprachen dem Scheidenden ■hr Bedauern aus, daß sie die Arbeit nicht mit ihm ge> 'n ein kam sortsthen könnten. Auch Millerand drückte nn Namen der französischen Reaierung Clomenceau seine Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. klomenceau 'einerseits erwiderte in einer längeren Rede. Alle Mitglieder der Fricbenskonserenr haben das, was sie als Interesse für ihr Vaterland anaesehen hatten, aut ver-
ibict; icdoch dürfe man niemals au'"er Acht lasten e Notirendigkeit eines gemeinsamen EinperstänbaiillcZ. st'nn England, Amerika, Italien und Frankreich ver- n i g t bleiben, dann sei dies eine Garantie für den
wb. Berlin, 21. Jan. Der belgische Geschäftsträger ®tfier Legationsrat Kerckhovc de Denterghem ^nd der neu ernannte französische Geschäftsträger bkvoll-
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Die adriaiische Froqe.
Die Zugrständnige der Südslausen.
wb. Paris, 20. Jan. (Havas.) Die südslawische Friedensabordnung erhielt die Antwort bei Belgrader Regierung hinsichtlich des von Ctämenceau, Lloyd George und Nitti ausgearöeiteten Planes zur Lösung der adriatischen Frage. In dieser Antwort unterbreitet die Belgrader Negierung folgende Vorschläge: Südslawien verzichte! darauf, die .Herrschaft über Fiume zu fordern und willigt ein, daß dieses unter die Oberhoheit des Völkerbundes gestellt wird, dem auch die diplomatische Vertretung übertragen wird. Die Südslawen willigen gleichfalls ein, daß die in Dalmatien gelegene Stadt Zara als unabhängige Stadt erklärt und unter denselben Bedingungen wie Fiume unter die Oberhoheit des Völkerbundes gestellt wird. Die Südslawen wittigeu in die Annektion der Inseln Lussin und Pelagosa durch Italien ein. Der serbischkroatischslowenische Staat gesteht den italienischen Dal- matiner», die einige tausend Personen umfassen, das Recht zu, für Italien zu optieren, ohne das Gebiet der Südslawen verlassen zu müssen. Bezüglich Albaniens wünscht die Belgrader Regierung, daß dessen 11 nalhüni. igkeit anerkannt wird. Wenn das aber nicht der Fall wäre, tvürde sie sich dem Vorschläge der verbündeten Regierungen anschließen. Diese Zugeständnisse, so wird in der Antwort ausgeführt, die neben der Aufgabe von 400000 Südstawen, die durch die Wilsonsche Linie innerhalb der italienischen Grenze zu wohnen kommen, gewährt werden, sollen das Aeußerste dar, was angeboten werden kann, um mit Italien zu einem freundschaftlichen Abkommen zu gelangen.
tob. Paris, 20. Jan. Da die südslawische Regierung Vorbehalte gemacht hat, ist sie gebeten worden, bis Gude dieser Woche ihre endgültige Antwort einzu- reichen. .. ... . " .
' Marburg
Donnerstag, 22 Jannar
tob. Paris, 21. Ja». Bezüglich der von Deutschland auszuliefernden Schuldigen wurde vom Obersten Rat eine Herabsetzung der Listen nicht mehr vorgenommen ;di« von Frankreich und Belgien eingererchten Listen wurden vollständig genehmigt. Der Rat wurde damit betraut, die Listen Deutschland baldmöglichst zu notifizieren.
kg. Rotterdam, 22. Jan. Die „Times" meldet aus Paris, daß die Vertreter der Verbündeten in der Montagsitzung sich über Zwangsmaßnahmen für die Auslieferung Kaiser Wilhelms H. schlüssig geworden sind.
tob. Rotterdam, 21. Jan. „Morning Post" und „Manchester Guardian" erklären sich laut „Nieuwe Rotterdam. Cour." gegen den Kaiser-Prozeß. Die „Mor- mng Post" schreibt, eS könne nicht bewiese n werden, daß der Kaiser das Haager Abkommen verletzt habe und einen Gerichtshof, der auS seinen Feinden bestehe, könne man nicht . gutheißen. Der „Manchester Guardian" ein Gerichtshos-kSnur nur aus Akistrakm bestehen..
iLcite^agte der Berichterstatter: „Die letzten Ereignisse in Berlin sollt»» indessen jedermann gezeigt hoben, daß Deutschland gegenwärtig viel zu sehr mit seinen eigenen Schwierigkeiten beschäftigt ist, um an ausländsche 86cnlener irgendwelcher Art zu denken."
kg. Rotterdam. 22. Jan Hier sind 16 englische Korrespondenten eingetroffen, Me nach dem Haag wetten reiften. •* M
Wie die Blätter melden, kreuzen gtoei englische Kriegsschiffe vor der Rotterdamer Reede. i
Berlin, 21. Jan. Nach dem „SBortoStti" isi eine zweite Note an Holland abaegangen, in der wiitge« tritt wird, daß das Mandat znr Auslieferung deS •aifetf »n England übertragen worden ist. Ferner steh« eine Note der Verbündeten an Deutschland bevor, in bet ne Unterstützung der deutschen Negierung in bet Auslieserungsforderung bei Holland beansprucht wird,
«ratest de» Kaisers. 'j
kg. Rotterdam, 22. Jan. Die „Times" melb< aus dem Haag: Der Justizminister weilte am Dien «ach in Amerongen. Der Kaiser hat gegen sein« AuÄiefe» rung einen schriftticken Protest dem Justizdeparte- ment überreichen lasten. L
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„Äetn Deutscher darf einer ausländischen Regierung zur Verfolgung oder Bestrafung überliefert werden", so lautet Absatz 3 des Artikels 112 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 11. August 1919. Wie wird sich die Negierung gegenüber diesem Artikel 112 verhalten? In allernächster Zeit wird von der Entente die Liste der Männer überreich' werden, die sie vor ihre Militärgerichte zjchen will. Es lohnt sich, um sich das Furchtbare klar zu machen, bas hier vom deutschen Volke verlangt wird, noch einmal die entsprechenden Artikel des Friedensvertrages von Versailles anzusehen. Da heißt es in Artikel 227: „Die alliierten und assoziierten Mächte stellen Wilhelm ll. von Hohen zollern, ehemaligen deutschen Kaiser, unter öffentliche Anklage wegen schwerster Verletzung der in' terna! tonalen Moral und der Heiligkeit der Verträge." Wer lacht da nicht, wenn er von internationaler Moral hört und denken muh an den Baralongfall. die Hungerblockade, das Führen neutraler Flagge durch die englischen Handelsschiffe, an die Behandlung unserer Kriegsgefangenen und anderes mehr. Aber Wilhelm II. befindet sich in Holland, und es wird sich zeigen, ob dieses kleine germanische Volk seine Ehre bester zu wahren weiß als das deutsche ober wenigstens seine damaligen Vertreter, die den Friedensvertrag nnlerzeichneten. Artikel 228 dieses Vertrages erklärt, „datz die deutsche Regierung der Entente alle Personen auszuliefern habe, die angeklagt sind, eine Handlung gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges begangen zu haben, und die ihr namentlich oder nach dem Range, dem Amte oder der Beschäftigung in den schsn Diensten bezeichnet werden". Fetzt sehe» die Regierenden mit Zittern und Zagen dem Augenblick entgegen, wo die Entente rücksichtslos auf ihrem Schein bestehen wird. Alle Versuche, eine Milderung dieser Bestimmung zu erlangen, etwa das Zugeständnis, datz die Angeklagten vor deutschen Gerichten unter Zuziehung von (Entente« Vertretern abeurteilt werden sollen, find sehl- geschlagen und müßten vergeblich sein. Durch dieses Strafgericht über deutsche Männer wollen unsere Feinde, vor allem England, das deutsche Volk um den letzten Rest von Ansehen in der Welt bringen. Die Namen und Verbrechen sollen aus der ganzen Erde bekannt gemacht werden, ebenso natürlich die unausbleibliche Verurteilung, denn um sie freizusprechen, zieht man sie sicher nicht vor ein Gericht, wo Ankläger und Richter dieselben sind. Und zur Vermehrung der Schmach will man darauf Hinweisen, datz die deutsche Negierung, das deutsche Volk mit diesem unerhörten Verfahren einverstanden ist und damit seine Schuld bekennt. Man wollte das SUrgfte vermeiden, das Einrücken der Feinde. Aber heule stehen wir wieder vor derselben Gefahr. Wer von deutschen Beamten und Soldaten wird die Hand dazu geben, gegen Artikel 112 der Reichsoerfastung, die sie eben erst beschworen haben, deutsche Männer den Feinden auszuliefern? Hoffentlich findet sich niemand zu solchem Henkersdienst an Volksgenosten! Dann mutz die Regierung erklären, datz sie die Verpflichtung, die sie übernommen hat, nicht ausführen kann. Dann aber drohen neue Eewaltmatzregeln der Feinde. Doch noch einmal wäre jetzt Gelegenheit, die Einigung des Volkes herbeizuführen, wenn die Regierung offen erklärte, daß sie die Auslieferung nicht durchführen könnte, wenn sich aber auch das ganze deutsche Volk geschlossen hinter die Negierung stellte und erklärte: „Wir verraten die Männer nicht, die ihr Vaterland verteidigt haben. Wir sind jetzt wehrlos. Kommt und holt sie euch selbst!" Das dürfte für unsere Gegner nicht so leicht sek». Noch einmal mästen wir uns aufraffen zu ent« schlostenem Widerstand gegen diese größte Schmach. Wird unser Volk noch den Mut und die Kraft dazu
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Englands neue Weltreich-Sorgen.
Telegramme aus Londgn melden das Eintreffen tfiw» starken bolschewistischen Heere» an bei persischen Grenze. Die roten Truvven werde» als febr gut organisiert bezeichnet. Sie werden von Ossizierrn des alten russischen Heeres geführt merben. Ununterbrochen wer* hen neue Truppen mit der Tofcbkentbahn ht der Richtung »egen Persien vorgefandt. Angeblich arbeiten die Boi-, fchewisten zusammen mit ben Türken, und es soll ihnen schon gelungen fein, eine starke Volksbewegung in Geov- i gien, Armenien und Aserbeidschan zu schüren. Die eng* < tischen Blätter zeigen sich äußerst beunruhigt. Die- Northclifse-Presse will kräftig« Maßnamhen ergriffen Men, ’ „Evening Standard" sagt, der Friede mit Deutfülanb ; fei wohl unterzeichnet, aber e5 sehe trotzdem fe aus, al? ob Englaiw jetzt erst am Anfang seiner imperialistischen Verantwortlichkeit steh«. Die botfäetmWäe j fahr nehme einen solchen Umfang an, baß England in, der nächsten Zukunft mit großenStreitkräf- j ten werde Tamofen müllen, um nicht wieder Teile, der Gebiete auszngeben, die es während des Ätiegei j erobert hat. Das Statt erklärt, -S wisse au5 guter Quelle,1 oaf$ die englischen Interessen besonders durch die bol<! schewistische Reiterei an der persischen Grenz«, bedroht tverbe. Taschkent fei daS Sturm-,entrum diese« - Gebietes. Diese Reiterei bilde die Vorhut einer Streitmacht, die durch Oksiziere des alten Heeres geführt, sehr; groß zu werden verspreche. In Mesopotamien,- wo die englische Besatzung ben Einwohnern Grenzge- i fechte liefern müsse, sei es auch alles anbert als ruhig, nnb in Syrien befände sich das ganze Land in Aus rühr, und Araber und Franzosen bekämpfen einander.
Es kann als sicher bezeichnet werben, baß England trotz der Ankündigung der Wiederaufnahme der Handels- ( beziebungen mit Rußland eine sehr umfangreiche Aktion im Osten vorbereitet, um seine Interessen zu schützen. . Die Zusammenziehung von Kriegsschisfen im Schwarzen Meer beutet darauf hin.
»ufzukLscn und dieE inlvoh n ertvch r zu ent« lassen, würde cs dem Bolschewismus leicht l«in,Äkien größten bisherigen Triumph zu fetern."
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Rumäne«, Siidslawen und Tschechen sollen eittgreifen. .
Wien, 21. Jan. Bukarester Mütter melde» auf Grund Pariser Telegramme, daß Slumänien von den Westmächten zum beivaffneicn Eingreifen gegen di« russischen Bolschewisten eingeladen Ivorden sei. An die Tschecho-Slowakei und Südslawren werde die gleich« Einladung ergehen.
Die Garung in Sibirien.
tob. Helsrngfors, 21 Jan. Ein Moskauer Kuntspruch meldet hetzige^Kämxfe zwischen weitzen XnMK
Ankunft btr ersten KrtegSgefangeuen.
tob. Berlin, 21. Jan. Heute morgen gegen 6 Uhr traf der erste Zng mit 1099 deutschen .Qncg?gefnngenc aus Frankreich in Herbestal ein. Kurz darauf folgte ein zweiter Zng mit 1000 Kriegsgefangenen. Ein dritter Zug ist im Anrollen nnb wird vier Stunden ftiäter er wartet. Der erste Zug tarn aus Lille, der zweite a»° Aouon, feer dritte kommt aus Alb-rt. Die nässten zw'öl' >ü<?e bringen Gegangene ans feen verfchlefeensten Lagern ^stsrankroichS. Der „B. Z." zufolge fand nur ein Ziffer Euivfang durch freundliche Helferinnen bt; Roten Kreuzes statt. Die franzSstsmen BesatznngSbrhSr --en batten ied-n verboten.
kg. Berlin, 22. ^San. Die bis zum 25. Januar eintreffenden Züge bringen lediglich Giefanaene für das besetzte Gebiet. Erst vom 25. ab werden die Gefangenen im rechtsrheinischen Gebiet eintreffen.
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Die Räumung der Ostmark.
tob. Königsberg, 21. Jan. Wie daS Wehr- stoiskommanbo I mitteilt, ist btt Räumung der an jtofett oßtufnleuben G^b'cte des Wehrkreiskommandos 1 beendet. Es «mfaßt ben Landesteil Solbau unb Sait Irtifenrg, sowie den Kreis Löbsu. Die Ucbergabe er- tzlgte ohne Ztoischenfall.
Berlin, 20. Jan. Der „Lok. Anz." meldet au? Nrseritz: Die Kommission der Verbündeten fordert d'e Känmung von Ali-Tirschtiegel, das nach dem deutsch- xotnischen Abkommen vom 11. Januar unter deutscher Besatzung bleiben soll. Die Kommission droht lei Aiebterfüllung ihrer Forderung mit gewaltsamer NesetznMg, während die dort zum Schutze liegenden Rcichswehrtruppen entschlossen sind, die Stadt unbedingt zu verteidigen.
HA. Berlin, 21. Jan. Die „Times'^Nackrickp eu5 Warschau, daß tu Thorn die Kaserne unb andere tnWärifchr Anlagen durch die beutschen Truppen vor dem Abzug zerstört wurden, entspricht in keiner Weise ten Tatsachen Der Abzug der beutschen Truppen vollzog sich in Ruhe und Ordnung.
Die Besatzung für Danzig.
! dH. Danzig, 21. Jan. Bei ben Danziger Behörden sind bisher als demnächst cintcesfende Besatzung für Bauzrg angemelbet: 188 Offiziere, 4788 Mann, -pßetLtem 1200 Pferde. Die Truppen setzen sich im dicsrntlichcn aus einem Korpsstab, einem Divifions- ftflb englischen Jnfanlerie Bataillonen, einem französischen Infanterie Bataillon, e ner Arlillerie- Vngade mit vier Batterien, einem Maschtttcngewehr- Lataillon, zwei Pionierlompagnieu, einer Sanitäls- kompagwie, zwei Feldlazaretten, zwei Provianlkolonnen .unb einer Fernsprechkompagnie zusammen.
Deutsch« Kundgebungen in Westpreutzen.
tob. Danzig, 21. Jan. Die großdeutschen Kirnd- tzebttngen im westpreußische-t Abstimmungsgebiet fanden gestern unter riesiger Beteiligung der Bcvöllrntng statt. Besonders eindrucksvoll vec'i-'en (i.» in den Krei-
p Genf, 22. Jan. Die Keichsutark ist um 1 Centimes Mallen, Sie notiert 7 Centimes.
Dir „Oberhelstfcke Zeitung" erscheint iechsmal »Schentlich. — Der 1Q ! Pezugspreir beträet wonatttch 2/0 X. frei ins Hans; durch die Post ef12- 1O 2.50 *. ohne Bestellgeld - «erlag eon Dr T. HitzerotL. — Druck btr Uni» . Buchdr. von I » h. A u g. K o ch. Markt 21/23. — §tntf»re*et 55.
Die bebrefeten englischen Interessen. ■■■■_
Ivb. A ui stcrda m , 21. Ja», (vieutcr.) In den ! britische» Kreise» in Paris toi cd erklärt, es sei nichts beabsichtig!, Angriffsmaßnahtne» gegen die Bolschewiften > zu treffen, weder zu Lande, »och zur Ece, solange die i Bolschewisten nicht die Nachbarländcr bedroh-.; t e tt. Es seiett nur Waßttohrnetr zttr Berlridtgung bet ■ britischen Interessen vorgesehen. — Persien und Indien sind bedroht. Also werden Angriffsmaßnahmen ein»", geleitet werden. ,
Die Aufständischen im Kaukasus haben Sterbet ange«! griffen, wurden aber zurückgefchlagen. Durch das Hoch«, wasser wurden viele Brücken weggerissen. Die Versuch« der Bolschewisten, den Ton zu überschreiten, glückte« nur südlich von Dakhicrtcvan, too cs einer kleinen Abteilung gelang, sich auf der» linken Ufer festzusetzen. SBi« weiter berichtet wird, sind die nach dem Schwarzen Meer entfaubten englischen Kricgsfchiffe dazu bestimmt, die durch den Vormarsch der Dolsck>cwistcn bedrohten eng« l»scheu Untertanen unb Interessen zu schützen. Gleiche^ Maßnahmen tverben in Wladiwostok ergriffen, s
wb. London, 21. Jan. (Reuter.) Gütern ü», London cingctroffer.cn Berichten zufolge fanb an bet indischen Grenze ein schweres Gefecht statt, bet dem die brittsche» Verluste 389 Mann betrugen. Die Deraja-Kolonnc, feie im Herzen de, Mahzud-Lande» vorrückte, stieß auf starken Widerstand. Die Führer bet Aufftändischcn baten jetzt schriftlich um Einstellung be» Vormarsches und ertiärten, daß sie sich den gestelltor Bedingungen fügen würden.
wb. Bassora, 20. Jan. Eine amtlich« Mitteilung gibt bekannt, datz am 11? Jammt in «bu-Kenml UtH ruhen ftattgefunben haben. Einige Hauser wurden aus-, geplündert. Die Räuberbanden wurden 3urüdgctriebefl
sen Marienburg, Marienwe d r. Siuhm und Rose»-- berg. «Ne Versammlungslokale waren überfüll!. Es sprachen Redner aller :n den Arbeitsgemeinschaften vereinigten politischen Parteien. In den Vcrfamnrlungen in M-wienburg wurden Entschließungen angenommen Btit siegendem übereinstimmenden Wortlaut: „Mehrere tausend Männer und Frauen, die heute in der allen 'Ordensstadt versanrrnelt sind, geloben nach dem Jn- kraftlrrten des Friebenseertraacs noch einmal scieilichst, tzleich ihren Vorfahren, treues, e'mmüttges Festhalteu dm Deutschtum. Tas westpreußische Abstimmungsgebiet ist nrbeutscher Bode», der durch deutschen Fleiß, Tüchtigkeit und Ordnunas-inu zu einer glän- ieiidnr kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung g«- Mcht wurde. Dieses undeutfche Land, an dem ivir mit jeder wirtschaftlichen Faser unseres Herzens hängen,
j ;kn> Wejchsminister des Answätiigen ihre BeglaubigungS-.
Ivslken wir dem deutschen VatcrlLjde erhalte!!. Weft- Preußrn ist eine Stätte deutscher Kulturarbeit. Die durch die Arbeit unserer Väter erworbenen Rechte können nicht erlöschen. Wir waren deutsch, sind deutsch ■ imb wollen deutsch bleiben! Gott schütze Westvreußen!" Entschließungen gleich eil Inhalts wurden auch in den g .übrigen Orten angenommen.
Für Abstimmnngöbircchtigte in feer 1. Zone NorbfchleswlgS.
wb. Berlin, 20. Jan. Wer noch nicht seinen Ab- Piinmungsanlrag ciugercicht hat, hole «S sofort beim Deutschen Ausschuß, Flensburg. Sübcc-Grabcn, nach; Uni rage auch ohne Papiere. Letzter Eingangstermin in Flensburg 23. Januar. Spart nicht Eilbrief oder Tcle- .etamtn. Fehlt nicht zur Rettung Eurer Heimat. — Deutscher Ausschuß für NordschleStvig.
iDie Sage in Deutschland unb die Jntereffc» der Gegner.
| Der Berliner Korrespondent des „Daily Telegraph" ;bespricht in einer an die Ereignisse des 13. Januars an« knüpfenden Betrachtung die Möglichkeit, daß die Ilnab- Hängigen in absehbarer Zett in den Berliner und acht tnniiegenden Wahlkreisen, die eine Bevölkerung von 14 Millionen umfassen, die Mehrheit «dangen und fährt fort: „Wenn bis dahin die Verbündeten Zteulschlmid gezwungen hal>en sollten, die SichcrheilSpolizci