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Verantwortlich für de» politischen Zeil: Kurt ßeinle; für den örtlichen »nd Provinz. Teil: Dilh. Wiener«
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cuder und wer- ewie- n in du ns diese Pen» rödrf’ tfi st« nicht
ß Hasfenhausen, 18. Jan. In der Nacht vorn Freitag z»m Sonnabend wurde dem Landwirt Johannes Schneider da» Geschlachtet« unb noch sonstige Lebens-- mittel, Kleider ufto. gestohlen.
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*it etwa 8—10 Zbennern und allein Zutebdr mtg- lichst mit oorhanbeniM Telefon {in sofort zu kaufen °ter zu miete» gesucht. Angebote unter BL E.
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zuholen.
Btarkach, den 19. Januar 1920
Landfterd mit drei non» grohen TSpsen »erkauft 869
A. Aeddrrich, Mreih«»sr».
Aufwärterin von 8—4 lkhr nachnl. gesucht d 447 Frankfurterstr. 66, (4g.
machn ngskommission wird ihre Arbeit am 19. 1. aus- nehmen.
Wb. Pari», 18. Jan. (Havas.) Der französische Geschäststräger in Berlin de Marcilly itz gestern abend mit dem Kötner Schnellzug abgereist.
Li« L»hn. und Preisfrage.
Berlin. 18. Jan. Wie die „Deutsche All-. Ztg." berichtet, hat vor kurzem im Reichsarbeits- Ministerium «ine Beratung über die Frage statt- gesunden, ob durch zweckmässige Anpassung der Löhne an die Lebenshaltungspreise in de« Tarifverträgen eine Verringerung der Arbeitskämpf«: erreicht werden könne. Im Laufe der Aussprache äußerten fast alle Redner ernste Bedenken gegen eine mechanische Anpassung der Löhne an die Preise der Lebenshaltung, von der eine ständige ‘ Steigerung aller Preise zu befürchten, ei. Dagegen wurde allgemein die groß« Bedeu- ung der vom Reichsarbeitsministerium anfgestell«; ten Lebenshaltung-;- und Lohnstatistik für eine an» .
gemessene Lohnbemessung und für die Ausgestal-' tung der Tarifverträge anerkannt.
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Bedingungeu werden im Termin bekannt gegeben.
Der Jaqdvorsteher
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Quentin Steinweg *
>»»t« Montag 8 Mtz» PN» letzte« Mal«
Im iraUc d«S Angebots bet gefter-ieitett Sachen wird um Nitteilung ersucht, ebenso falls Vie in Gießen ausgetauchte Diebin iid> hier bemerkbar machen foiftr.
• Silberne Hochzeir feiern heute, fa schreibt Jittn uns, Sie Shelente Lagervertvelwr L. Peter»
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W-gen wichtiger Besprechungen 3tt|ammr»kimtt am 20. d. M., eckend- 8 Uhr, bei 5?arkee-. DorUorltand.
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Dieteroerkäuf-r, Hausler er für «inen spielen bleicht und d«»emd vertäust,chen.kon. kurrenzlosen Mafien-,8 - beMeck-art fei »erben noch gesucht, tez» eiaeefieHt.
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Donnerstag, abends 8 llh», Nersommln«« im Ecksaa! der Ltadtsöl». 430
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fatrfen zv höchst, kag es preisen in größeren nnb Heineren
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MnArrg rme UmgeSWL-
Marburg, 19. Januar.
»Todesfall. Ein schwerer Verlust hat '
* Neue Störungen In unserem Betrieb verursachte heute morgen das abermalige Versagen der l Zufuhr von elektrischem Strom Auch die Gaszufuhr stz noch nicht wieder normal. Aus dem Südvrertel gegen uns mehrere Zuschriften vor wegen des noch htmec anhaltenden gaslosen. Zustandes.
• Der Schulunterricht, besten Beginn für sollte bestimmt war, mutzte weiter ausgesetzt werden. Ifcie Schulkinder hatten sich vollzählig eingefunden. Benn, so teilt man uns mit, den Vorstellungen, anstatt ter Notdschule die Südschnke zum Unterricht zu be-
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tnrte und Kornfeld« sind schwer ml:genommen. Der Sturm hat auch die Dächer arg beschädigt.
Köln, 17. Jan. Das Hochwasser bei Köln ist seit Freitag Nachmittag 3 Uhr in langsamem Rückgang Begriffen; cs ist in der Nacht von Freitag auf SamZ- tag insgesamt um 20 Zentimeter gefallen. Damit ist die Gefahr am Niehler Tamm behoben, von dessen Krone die Rheinsiut mit noch 90 Zentimeter entfernt war.
Koblenz, 18. Jan. Die Reichsregiernng hat dem Regierungskommissar v. Starck auf seinen Antrag 10000 Mark zur Verteilung an die durch Hochwasser Geschädigten zur Verfügung gestellt.
Dresden, 17. Jan. Dal Hochwasser der Elbe erreichte h-ulc früh mit 4,77 Meter über Null de« 6M6en Stand. An den Terrassen der User setzte der Verkehr mit Kähnen ein, da He dortigen Häuser nicht mehr anders zu erreichen find. Der Gondelhafen an der Brühlschen Terrasse ist überschwemmt. In Meißen steht das Stadttheater teilweise unter Wasser, sodaß die Vorstellungen eingestellt werden mußten. Seit vormittag trat langsam^ Fallen deS Wassers ein.
LammbeOche.
Düsseldorf, 17. Jan. Me die „Düsseldorf« Nachrichten" aus Oderkassel melden ist gestern zwischen Lank und Brüdcrkch d« Damm gebrochen. Menschenleben sind bisher nicht zu beklagen. In Rhein- darf ist ebenfalls ein Dammbruch erfolgt, so daß mich he« die Gefahr eines Bruches sehr groß ist. Dir Feuerwehren der Nachvarorte sind Tag und Nacht beschäftigt, durch Bodenschüttung die Gefahr zu mildern. Alle Einwohner von 16 bis 65 Jahren werden zur Hilfeleistung herangezsgen. Die Ortschaft litten- bach bei Beulheim steht vollständig unter Wasser, so daß die Familien chre Heimstätten größtenteils mr- lassen mußte«.
Im benachbarten Benrath trieb da- Hochwasser zwei Leichen an.
Lmst erd am, 17. Jan. (Havas.) AuS Maastricht wird dem „Telegraaf" gemeldet: Infolge des Anwachsens der Maas wurde der D a m « von Greven- bicht fort gerissen. Alle Anstrengungen^ ten Dammbruch miszubessern, waren vergehens. Me telegraphisch» Verbindung mit Belgien ist unterbrochen. Du- ganze südliche Limburg ist bedroht.
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tgft Universität betroffen. Der ordentliche Professor Rechte Edwin Mayer Homberg ist am 17. d. Mts. ytf dem Leben geschißen. Lin an Erfolgen reiches, zu größten Hoffnungen berechtigendes Gelchrten- zchen ist damit vorzeitig abgebrochen. Obuwhk erst jfjt einem Jahre hier tätige hat sich ter Verewigte hohem Müße die Perchrmeg und Zuneigung seiner $jtrr und durch sein gewinnendes Wesen und edlen g^rakter die Hochschätzung und Liebe seiner Kollegen (rtccrt-es. Alle, die ihm näher getreten sind, werden fygt ein treues Andenken bewahre».
* Universität. Im heutigen Anzeigenteil sin- tet si chdik Ankündigung ter Vorlesungen vom Institut tzr Deutschtum im Ausland für das begonnene Winter-
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®enf, 17. 3m. t« „Sulffe" wtefc Ml tttr-les- Bai»S gemeldet, daß sich dort Oester» ein« schreckliche Satastro-he ereignete, die zahlreiche Opfer fordert» enb deren Ursache noch unbekannt ist. Bester« «rorge» gegen 8 Uhr ft eg Bert dir pyrotechnische Fabrik in die Lust. Dir tkrvkostone» dauer» noch an. Das steuer griff auf eine» Saal über, in dem «tue «rbeiterorrfammlung stattfand. Man zählt big setzt achtzig tete. 3« weiten, Umkreise wurden die Häuser in Mitleidenschaft gezogen, stenstrrfcheibr» zertrümmert und in 4 Pilo, meter Entfernung noch eingedrückt. Auch Dächer wurde« durch dir furchtbar» Gewalt der Ertztesto» abgedeckt.
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# <$ t ft Schwindler.' Wie uns mitgerellt wird, steht zu befürchten, daß ein Mann, der in Nachbarkreisen unter Berufung auf die Landwirtschaftskammer und das Landratsamt Bestellungen auf Düngemittel sammelt und dabei „einkassiert", auch in hiesiger Gegend auftaucht. Vor dem Mann, der dann nicht! mchr von sich hören läßt, sei gewarnt.
* B e r i ch t i g u n g. In der Theaterbesprechung vom Sonnabend ist unten richtig zu lesen: ....in dem Schritt vom Kinde zum D i r n ch e n zu umuittelbar...
Theater, Konzerte, Versammlungen usm.
*Die wissenschaftlichen Vorlesungen Dr. Horsts für Damen und Herren beginnen heute Abend 81/, ist großen tzäriaal deS Phhsikalrschen Instituts. 1
i * Deutsch-evangelischer Frauenbund. Auf die im Anzeigenteil angekündigten Vorträge der Herren Oberbürgermeister Stroje und Pros. Drommershausen sei besonders aufmerksam gemacht.
* VolkSkonzcrt am Mittwoch Abend ^sAkfred Höhne). Da di« Vereine von ihrem Vorrecht der Kartenentnahme in erster Linie nur wenig Gebrauch gemacht haten, wird von Dienstag ab der Verkauf zum Volkskonzert (Beethoven-Abend von ». Höhn) auch für Einzelkarten freigcgeben. SinheitStzreiS 1,50 <K, Stehplatz 1 Jl.
_ # Stadttheater. Das Büro teilt mtt: Ter nächste Donnerstag bringt Karl Etlingers prächtig« VauernkomÜdie ^a g Beschwerdebuch". Das Werk des bekannten „Karlchens" auS ter »Jugend"' sprüht von witzigen Schlagern, wird zudem in einer wirklich abgerundeten Darstellung geboten, sodah der Besuch auf das Wärmste empfohlen werden kann.
* Kammerli chtspiele. Heute Montag 8 Uhr zum letzten Mal« ter glänzende Film „Arme Thea".
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Letzte MchÄchim.
Berlin, 19. Jan. Ter Parteitag des Zentrum-, der gestern mit einem Empfang in ter Äan- telhmle des Reichstages begann, wurde durch ten Ausdruck der Hoffnung aus dem Munde des Abg. Pfeiffer eingeleitet, daß er getragen fein möge von gegenseitigem Vertrauen, vom Mur gegeneinander und von dem Mut, gemeinsam mit dem ganzen Volke am Wiederaufbau Pi arbeiten.
Die vier wirtfchaftspolitifchen Verbände ter deutschen Landwirtsthast hielten gestern mit Vertretern bürgerlicher Parteien eine Beratung über unsere Er näh-. rungSwirtschast ab. ES soll versucht werden, dem ReichSwirtschastSminister einen parlameutarifchen Beirat zur Seite zu stellen.
Der Einladung des Vereins deutscher Studenten und unterer Verbände zu einer Gedächtnirfeiec der ReichSgründung in der neuen Aula der Universität waren über 8000 Studenten und alte Herren g' folgt. Der Rektor der Universität Meyer bedauerte besonders, daß bisher die Dereinigmig des österreichisch« deutschen Stammes nicht gelungen sei. Prof. Hochsch führte aus chaß wir da- soziale und demokratische Kaisertum deutscher Nation brauchen.
I« Alter von 79 Jahren starb der Forschung-« «eisende Professor Güßfeldt. , i
■ Das Hochwasser.
Münch Haufen, 17. Jan. Infolge Damnum!- "ches zwischen Wiesenfeld und Ernsthaufen, welcher .durch ten anhaltenden Regen herbei geführt wurde, war ter DnrchgaugsbÄsnverkehr nach Marburg seit Montag mittag untcrckrochen. Der Verkehr wurde durch Nm- - steigen anfrecht erhalte«.
Niederklein, 17. Jan. Durch daS Hachwasser ist im Inge deS LandivegeS Kirchhain-Niederllein bei Plausdorf die mittlere über die Nein führende Brücke 'eingestürzt. Bis zur Wiederinstandsetzung wird die Wegestrecke bis auf Weiter-S gezerrt.
e— Josbach, 16. Jan. Am Sonntag setzte hier chon langsam Hochwasser ein. Als jedoch gegen 6 Uhr ein molkenbruchartiges Gewitter hinzukam, geriete» viele Einw-chuer in die größte Bedrängnis. Schon um 7 Uhr war das ganze Nnterdorf ein See. tei stock- inficrcr Nacht mußte das Vieh aus den Ställen geschafft werden. Bei der über dem Dorf gelegenen Kuchmühle sind die beiten Brücken eingestürzt, sodaß der Verkehr in Feld und Wald eingestellt ist. Feld-
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Marburg, 8. Januar 1920. 410 Da» ^Mt«g«richt.
nutzen, gefolgt worden wäre, hätte ter Snterricht schon tot 8 Tagen lukter seinen Anfang nehmen können. Die ßliern dieser Schäler habe» auch ei» Interesse larau, tzch iie Kinder tem Unterricht nicht ganz entsremdek
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