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Original amerikanischer Wild-Wes film.
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Staatliche HUse für He Kefchädigteu,
Berlin, 15. Jan. Die preutzische Staatsregierung |gtie bereits eine größere Summe zur Verteilung an Zje Hochwasser-Geschädigten überWiesen. Die ringe- gangenen Nachrichten zeigten, daß der Umfang der tzhäden noch gar nicht zu übersehen, jedenfalls aber so poß ist. daß die in Aussicht genommen« Hilfsaktion unbedingt sofort einsetzen mutz. Im Staatsministerium jenrbe deshalb beschlossen, an die Landesversammlung fgf»rt nach ihrem Wiederzusammentritt mit dem Antrag heranzutreten, di« Stlmtsregierung zu ermächti- gm, den Ueberschwemmungsgebieten in weitestem Maße Ms- zu geivähren und hierfür die erforderlichen Gel-
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damit in Verbindung gebracht. ES wucke aw$ gesagt, daß schon beim Aufschluß des Biegenvierrels beantragt worden sei, auch Weidenhauseu durch einen Tamm zu schützen. Dieser Biegendamm sei auf Kosten der Stadt gebaut, die Anlieger in Weidenhausen wolle man jedoch jetzt zu den Kosten heranzichen. Man sprach ferner von Schadenersatzpflicht und schließlich davon, wie sich nun eine Beschleunigung des Beginnes der Arbeiten zum Schutze Weidenhausens gegen zukünftige Hoch- wassergefahren herbeisühren lasse. Es wurde auch gewünscht, daß sich Magistrat und ^Stadtverordnete jetzt einmal die Verwüstungen betrachten. Schließlich wählte man eine Kommission, welche die Schäden fest- stellen und auch photographische Aufnahmen davon machen sollen. Gewählt toutben folgende Herren: W. Schars, I. Müller, Fr. Löchel, ft. Dern, W. Reust, Stoll, H. Damm, L. Matthäi, K. Ritter, sowie als Unparteiischer aus der Oberstadt Steuermann. Mit dem Ergebnis soll eine weitere Kommission bei der Regierung vorstellig werden. Hierfür wurden folgende Herren gewähll: ft. Kuhl, A. Körner, Beutel und L. Adorf.
* Mieterverband. 8« der zu gestern in den Seehode'schen Saal einberufenen Mieter-Bersamm!«ng wurde eine Ortsgruppe des Deutschen Mieterverbandes ge- grfinbet und ein einstweiliger Vorstand gewählt Bon sachkundiger Seite wurden nähere Angaben über die Verordnung des Wohlfahrtsministers betr. ine Festsetzung von Höckftmieten (höchstens 20 Proz. Steigerung) und die Aussüsnnlgsbestimmungen dazu gemacht, ferner die Beschlüsse des hiestgen von der Stadtverordnetenversammlung kürzlich gewähllen Ausschusses mitgeteill und be- stnochen, der dem Magistrat zur Festsetzung der in Marburg gültigen Höchstgrenze bei Mietsteigerungen bei» gegeben ist. Dieser zur Hälfte aus Vermietern und Mietern bestehende Ausschuß hat für Marburg die zulässige Höchstgrenze von 20 Prozent Zuschlag zu dem am 1. Juli 1914 gezahlten Mietpreis als angemessen erklärt. Wenn ein Mieter am 1. Juli 1914 noch nicht in seiner jetzigen Wohnung gewohnt hat, so kommt der Mietpreis in Betracht, der von seinem Vorgänger am 1.Juli 1914 gezahlt worden ist. Ein besonderer Reparatur z u s ch l a g kann mit Genehmigung des Miet- rmigungsamteS vom Hauseigentümer gefordert werden, wenn er nachweist, daß er zu Revaraturzwecken größere Ausgaben gehabt hat. Ob der Magistrat diesen Beschlüssen beitritt, muß abgewartet werden. Höher wie 20 Prozent bann er aber bei den Zuschlägen nicht gehen. In der Aussprache tauschte man seine Erfahrungen bezügl. Mietsteigerungen und das gesamte Verhältnis zu den HiruseiMntümern aus. Die Begründung der teilweise sehr erheblichen Miersteigernngen mit den erhöhten Be- fitzsteueru ruck Brandkassensebühren sowie den hohen Reparaturfasten wurden als nicht stichhaltig erllärt. Die Erhöhung der genannten Steirern falle wenig ins Gewicht. ^Reparaturen würden kaum vorgenommen. Die Durchführung der Miethöchitpreisverordnung wird vielfach eine Herabsetzung des bisher gezahlten Mietpreises zur Folge haben. In einer Sonntag, den 1. Februar nachmittags abzuhatteuden zweiten, voraussichtlich zahlreich besuchten, Versammlung bei Srebode soll der erckgültigk Vorstand gewählt werden.
*Der Zen tralverband der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen schreibt trus: Im HauS Freidhof hielt am vergangenen Sonntag die hiesige Ortsgruppe ihre diesjährige Hauptversamm- hnte ab. Der starke Besuch der Versammlung läßt erkennen, daß das Interesse für die Ortsgruppe, besonders im vergangenen Jahr, in weite BollSkrrise durchgedrungeu ist. Dies deweist am besten die Mitteilung, daß die Ortsgruppe im letzten Wirtschaftsjahr über 800 Neuaus nahmen zu verzeichnen hatte nick beute die stolze Zahl bon 1000 Mtglnckcin in allen die Kriegsbesch, und Kriegshinterbl. berührenden Fragen Vertreter, kann. Die stattgefundencu Neuwahlen brachten innerhalb des Vorstandes wesentliche Veränderungen Kamerad M a a S, der die Ortsgruppe im wrffoffetten Jahr geführt hat, wurde wiedergewähit. Bei der Wahl des weiteren Vorstandes war die Versammlung von dem Gedanken geleitet, die besten Kräfte en die Spitze zu stellen, was im allgemeinen auch gelungen ist. Die Ortsgruppe, die durch ihre eigene Beratungsstelle im verflossenen Jahr ein unübersehbare Arbeit geleistet hat, wird auch fernerhin bestrebt fein, den K. B. und ft. H. mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, um sie bei allen amtlichen Fürsorgestellen und BelsorgungSämtern, mit denen die Ortsgruppe in engster Fühlung steht, zu vertreten. Auch da? begonnene 3a&r wird in die Bewegung der ft. B. und K. H. neue Kämpfe bringen, diesen zu widerstehen, ist die Aufgabe der Organisation. Viele stehen noch abseits, doch hoffen wir, daß in ihnen recht bald die Erkenntnis reift, daß der Einzelne machtlos ift, Sie Organisation dagegen Kraft bedeutet. Untere Beratungs- und Anmeldestelle bleibt wie früher Ketzerbach 26, 1. Stock.
»Auszeichnung. Einem Marburger, dem vor dem Kriege in der Schwanapotheke tätigen strck. pharm. Hermann Knaufs, Sohn des verstorbenen Rentier? Knaufs, wurde zu seinen sonstigen verschiedenen Aus zeichnungen und dem Eisernen Kreuz 2. Klasse auch noch nachträglich das Eiserne Kreuz L Klass- verliehen. Knausf hat den ganzen Krieg bei den aktiven Jägern mitgemacht und war dreimal verwundet.
* M i li t ä r p e r sv na l ie n. Obersilt. a. D. Herz- bruS. zuletzt Kvm des Laudw.-Bez. Marburg, wurde die Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Füs-Reytö. Nr. 73 erteilt.
• Strafkammer. Beim ersten Fall handelte eS sich um eine Anklage wegen Nichtablieferung von Milch gegen einen Einwohner aus einem Nachbarorte. Urteil: »0 * Geldstrafe.
edeidnern, indem die Gastwirte streng die Karten «insocker» und die Gäste der Aufforderung der Gast- Wirte zur Kartenahgabe keinen Widerstand entgegen- scheu.
* Eine Versammlung inWei den haus en. Das Hochwasser hat auch wieder eine Angelegenheit in Fluß gebracht, die schon verschiedenemale vor und Venn wir nicht irren, auch einmal während des Krieges die städtischen Körperschaften beschäftigt, aber wegen der hcheu Kosten immer wieder zurückgestellt wnrde, nämlich die Frage der Lahnvegulierimg und die damit in stnsammenhang gebrachte Kanalisierung der Borstodt Keidenhausen. Die Vorgeschichte ist ja durch die der- Ntabfncn Verhandlungen bekannt, es ist auch oft da- Mf hiugewiesen worden, daß die Regierung die Ler- duklichung des Projekts dringend gemacht und nur der frieg die Sache in die Länge gezogen hat. Unterdessen tat die große „Sündflut" und unsere Weidenhänser Mitbürger sind diejenigen, die bei den Geschädigten tat in erster Linie stehen. Roch jetzt ist man in den ktraßen Weideuhausens, wie auch in manchen Häusern des Süd- und Nordviertels andauernd mit dem
Berlin, 15. Jan. Im in- und auSLndischen
und Stühlchen zu o-rlaufeu.
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Anzusehen nachmittag« von
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Bäckerei Gg. Kchott, Kafernenft ratze 27.
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burtb Regenböen abgelöst wurde. Zahlreiche Passanten ZLben durch Windstöße zu Boden geworfen oder durch Fensterscheiben, Mauerstücke und Dachziegel Avisen. Der Sturm hatte eine solche Kraft, daß er Lagen Jtmwarf, Planken umlegte, Auslageschei- eiudrückte und Firmenschilder herabriß. ES wurde »rrauZ schwerer Schaden angerichtet. Nach den letzten xteldungen forderte das Unwetter auch zwei Todesopfer.
Linz, 15. Jan. Ein orkanartiger Sturm richtete fa der Stadt und Umgebung schwere Schicken an. Eine «<rson ist beim Einsturz eifer Lütte umgekommen. ®..r Wasserstand des Donaustroms steht drei Meter.
* Die Telegraphen- und FernsprechftSrungen.
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MmHuV- UmgeMch.
Marburg, 16. JemittU.
* Die Abgabe der Lebensmittelkarten in den Gastwirtschaften. Ihn den Gastwirten He Möglichkeit der Versorgung ihrer Gäste z« erleid; tau, hat die Stadt neue Bestimmungen über die Abgabe von Karten in den Gaststätten erlassen. Durch Hefe neuen Bestimmungen wird den Gastwirten er möglicht, mehr Nahrungsmittel als bisher eknzukaufen. Voraussetzung für die bessere Belieferung der Gastwirte
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au| der tat Nahrungsmitteln ist bann natürlich, daß die Gast- 1 bitte auch wirklich die Karten erhalten. Hierzu
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M. tztz«. ÄS» r-ächwaG» 5t< ist t (Rctr- 'Sott » gelttegm. Infokgerx-ssen sind die 8« überschwemmt. Tas Wasser ist in -aytreiche Lriggelegenc Keller eingedrungen.
-rreiburg (Br.), 15. Jan. Das Hochwasser der -^»rr-waldslüsse ist im Mnchmen begriffen. Im Ster» _jt einem mehrere Tage anhaltenden orkanartigen m hat da- Hochwasser überall empsindlichen Schaden «rr-chtet. Besonders schweren Schaden haben die bestände erlitten. Der Sturm legte ganze Parzellen Mit der wieder eingetretenen Kälte ist auch mit Nachlassen der Niederschläge zu rechnen. Die Tem- Satui ist feit gestern abend von 14 Grad über Null auf !«rad unter Null gefallen.
Dien, 16- Jan. Heute wütete in Wien mehrere • . -1- «b”iben ein Orkan von außergewöhnlicher Heftigkeit, r7"„"T* Reaenböen abgeiöst wucke. Zahlreiche Passanten
x“h zu machen sei, besprochen und «»ch daraus hinge- taefen, daß sich die städtischen Körperschaften dem 8ip Men der Einwohnerschaft Weidenhausens gelegentlich ^r Herstellung des Dammes zum Schutze des Schüler- taß auch Vorkehrungen zu treffen, daß Dämme zum vchlche Weideuhausens gebaut würden, ablehnend der» Vüten hättei!. Mau habe immer die Kanalisationsfrage
tartragen des Wassers aus den Kellern beschäftigt »b wie sehen die Garten und Ländereien aus. Ganze -talagru, Gartenhäuser, Treibhäuser sind zerstört und s Tartenzäune umgerissen. In einer gestern abend im ^issomeiius'schen Saale abgehaltenen überfüllten Ver- tawlung Weidenhäuser Einwohner wurde in ein Taget Scheuder Weift die Hochwasserfrage und die Frage, was
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1. Film der Lotte Sleuttiei n-Cex t 1620.
Eta glänzender Film mit einer selten schönen und spannenden Handlung. Vorher:
_____ xelegraphenverkehr bestehen infolge zahlreicher noch re Mit, Mr gehobener LeitungSftörungen noch erhebliche Ler- ---- ^rssckwierigkeiten. Mit Frankreich besteht noch keine Verbindung. Der Verkehr mit England und Holland Htrbe wieder aufgenommen. Im Fernsprechverkehr getlin sind noch einige Linien gestört. Bei dem Im Jn- Wstriegcbiet verübten Sabotageakten handelt es sich um AU regelrechtes Komplott von Telegraphenarbettern. Der Haupträdelsführer wurde dem zuständigen Gericht
♦ Schöffengericht. Im wetteren Verfolg der gesirioen Sitzung hatte sich ein Gutsbesitzer wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu verantworten. Wie aus der Verhandlung hervorging, handelte es sich um ein Vorkommnis bei einer Biehbeschtagncchme. Der Angeklagte entschuldigte sich damit, daß ihm sein gesamter Viehbestand durch die Lieferungen und Beschlagnahmungen ganz bedeutend geschmälert^ worden .fei. Darüber, daß man ihm auch noch zwer Kühe, die seiner Meinung nach ttächttg gewesen seien, hätte wegnehmen losten, sei er allerdings unangenehm berührt gewesen. Das Geriet nahm mildernde Umstände an und erkannte auf 26:1 Jt Geldstrafe.
Theater, Konzerte. v«famml>inge» »sw.
*RSthigqnartetl Man schreibt uns: Run steht das Kirchenkonzert de« berühmten RöthigauattettS am 17.1. nahe bevor Wer das Bedürfnis bat, für eine Stunde all die Sorge und Rot, all bti Leck und die trauer dieser Lage abzustreifen, der gehe nnb lausche ihren herrlichen Ludern. Tankenden In allen Ländern sangen sie schon Trost und Erbauung, Freude und Frieden, getreu ihrem Molto: Lasset unS fingen von der Gnade des Herrn. Möchte auch das Marburger Konzert Scgens- spnren hinterlassen. ES wird erneut aus die Anzeige hingewiesen. Die geringe Höhe der Preise ermöglicht auch Minderbemittelten den Peluch de« Kotrzertes.
* Do« Brüder Post-Onarte 1t, das wir morgen, Sonnabend, den 17. d Mts hören wecken, zähll wie die Firnis Nenkeldt schreibt, zu den bedeutendsten Streichquartetten der Gegenwart. So schreibe z. B. der „Berliner Börsen-Kurier" über ein Konzert: „Was an diesem Abend in der Singakademie geboten wurde, war nicht nur ein Zusammenspiel aus einem Guß, in schlacken- loser Klarheit, klanglicher Ausgeglichenheit u>ck sorg- samster Ausarbeitung, sondern dem Geiste nach ein Beethovenspiel, wie matt es nicht altäglich zu hören bekommt." Den Glanzpunft des Abends dürfte das Klavier- euartett von Schumann bilden, in welchem Herr Han« Köhler-Eckhockt, der sich im Sommer 1919 durch sein Orgelkonzert bereits gr-sie Snmvatattv. errang, den Klavierpart übernehm-n wird. Karten in beiden Geschäften der Musika?ttnl>a'a>kuna Kurl Neusikbt.
* Der Marburger Konzert-Verein schreibt uns: Trotz der außerordentlichen Schwierigkeiten, die sich infolge der Berkchrsunsicherhett u,ck der bedeutend erhöhten sonstigei, Spesen und Honorare einer Durchführung der Konzerte im seitherigen Stil entgegeustelken, glaubt der Konzertverein doch alles daransetzcn zu müssen, um Marburg gute Konzerte zu erhalten. Freilich gehört dazu nun auch eil* wesentlich stärkere Beteiligung des hiesigen musikliebenden Publikums. Die schwierige wirtschaftliche Lage, in der sich gerade dftienigen Kreise mit am meisten befintten, denen der Besuch der Konzerte ein Bedürfnis ist, wick keineswegs verkannt, aber umfvmehr dürften Stunden der Erholung n>ck Abwechslung durch gute Musik angebracht sein, die für die innere Verfassung des Menschen heute mehr bedeuten, als die augenblickliche Ersparnng einer Ausgabe von einigen Mark. Vs sei daher allen Mnsikfteunde» nochmals ans Herz gelegt, die vom Konzertverein angesetzten Abende zu abonnieren, für die Küustter von Rus gewonnen sind und deren Kommen durch Verträge aller Voraussicht nach gefiebert ist . Das erste Konzert findet am 20. statt und zwar in ’^eQalt eines Klavier abends de? bekannten Pianisten Alfrck Höhn ans Frankftitt a.M.
• Kunstausstellungen im Kunstgeschichte lichen Seminar lHörfaal 2 und 3 der Universi- tät). Auch im Wintersemester wird das Kunstgeschicht- liche Seminar allwöchentlich wechselnde Kunstausstellungen veranstalten. Borgesehen find: Die Entwicklung de8 gemalten und gezeichneten BildrnfseS Marburger Bildnismaler und Marburger Bildnisse. Das Etilleben im Wechsel der Zeiten. SonderauSstellllung Albert Wigand. Reoirnpressionistlsche Kunst. Das Pläkat. Krieg und Kunst. Christian RrchlfS. Porzellan und Steinzeug. Impressionistische und expressionistische Graphik. Die Ausstellungen werden täglich von 3—5 llhr, Sonntag 11—1 Uhr zugänglich fein. Dauerkarten 10 Jt. für Studierende 6 Jt. Einzelkarten 1 Jt. Der Eröffnungs- tennin wird noch belanut gegeben werden. Die erste Ausstellung soll die Sntwicklung deS Blldniffes vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart geigen. Besitzer künstlerisch wertvoller Bildnisse, die bereit find, dies« für die erste Ausstellung dem Seminar für 10 Tage zu überlassen, werden gebeten, biei Pros. Hamann, Uferstr. 12, mitzuteilen.
• Di« Kammerlichtsptek«, Kaffee Quentin, schreiben: Heute Abend 8Uhr zum ersten Male „Arme Thea", ein glänzeicker Film mit der beliebten Künstlerin Lotte Reumann in der Hauptrolle. Die Handlung schildett in ergreifenbrr Weise das Schicksal der jungen Gräfin Thea v. Hofäcker mck führt unS in alle Kreise des Lebens vom Hoflekon auf btt Rennbahn, an den Spielfisch tmb in die Winkel der Kaschemmen mit all ihrem bnntbeweaten Leben mck Treiben. Erwähnt sei noch die besonders dazu zusammengestellte Künstlerklavjerbegleitnng.
Cölbe, 15. Jan. Durch das Hochwasser ist der große Damm bei der Brücke durchbrochen. Die Flut hat das fruchtbare Feld, den sog. „Speicher" völlig verwüstet und mit Sand und KieS überschüttet.
:: Bürgeln, 15. Jan. In zwei Fällen wurden von der Koinrulfiion zur Aufnahme von Getreide hier 25 Zentner und 8 Zentner versteckter Roggen gefunden.
— K i r ch h a i n, 15. Jan. Zum Schweinemarkt am Dienstag waren 175 Schweine ausgefahren. Anscheinend war die Zufuhr etwas durch die Verkehrsstörungen in- fofgc des Hochwassers gehindert. Der Hatckel war flott. fFür Saugserkel im Alter von 10 Wochen wurden Preise von 280 bi« 240 Mark pro Stück gefordert mck bezahlt.
Krankenberg, 14. Jan. Die Stadtverordneten stimmten dem MagistraiSbeschluß, die WertzuwachS-
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steuer vom 1. Januar 1920 ab loieder eta.znführen atü Rücksicht auf die. bcuenibc Sie'ty run^ fl u^goirr-. jm,' ebenso wurde, um einer hohen Nachforderung :n jireiba' steuern gerecht werden zu können, einem Steuerzuscklag von weiteren 100 Prozent entsprochen. Nach inzwischen eingegangenen Nachrichten soll der Weiterbestand une sereS Seminars sehr fraglich' fein, eS wurde deshalb im Anschluß an die abgesandten Eingaben eins Teputatiott ernannt, die sich persönlich beim Ministerium um Er« Haltung deS Seminars oder der Einrichtung eines deut« scheu GmnnasimnS bemühen soll.
Biedenkopf, 14. Jan. Der Streik der Eisenbahner des Bezirks Slberftld hatte auch auf unsere' Strecke bis Amalienhütte übergegriffen, indem bis dahft» sämtlicher Personenzugverkehr eingestellt wurde. Die" Züge von Marburg verkehrten gestern und vorgestern nur bis Wallau, zwischen Wallau und Laasphe wurde der Postverkehr mittelst Fuhrwerkes aufrcht erhalten. Seit gestern nachmittag ist der gesamte Zugverkehr wie, der aufgenommen. ,
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Unpolitische LaZssnachrichten.
Das Ende der Pofischatter. Berlin, 14. Jan. Rach Blättermeldungen sollen lüufttg bei Neubauten von Postämtern keine Schalter mehr errichtet, bei den beo stehenden Aemtern sollen fie abgerissen werden.
Raubüberfall auf einen Saffenmagen. Laura- Hütte, 15. Jan. Gestern vormittag wurde, der „Saurabütter Zeitung" zufolge, zwischen der Fanny- grübe und der Glaubenshütte der Rechnungssiihrer Iwan von der Theresienhittte, der Lohngelder im Wagen mit sich führte, von vier Banditen, die den Pferden in die Zügel fielen, durch mehre« Schüsse getötet. Der Kutscher wurde schwer verletzt- Im ganzen wurden gegen 60 000 Jt geraubt.
Schiffs,msälle. Yrederikstadi sRorwegen), 18. Jan. „Frederiksstadtblad" meldet au8 Hvalen, daß ein Schiff, wahrscheinlich deutscherNafionalität, während dek letzten Sturmes in den Schären bei Akeroe ge« strandet sei. Sine deutsche Flagge, deutsche Bücher, Rettungsgürtel und Rettungsboote seien an Land getrieben worden. Das Schicksal der Mannschaft sei un# bekcnmt, Leichen seien bisher nicht gefunden worden. Der eine Most des Schiffes sei gebrochen. — London, 14. Jan. »Daily Teiegraaf" meldet, daß 5 Reisend» > des Postdampfers Dover—Ostende über Bord 6e• ' spült wurden und ertrunken find und daß zahlreich«' Personen verletzt lvorden find.
Granatexplosion. Paris, 15. Jan. In der Grs» ' natenfüllwerkstatt von Whitesead ereignete sich gestern 1 nachmittag eine Explosion, bei der neun Arbeiter getötet j worden sind. ;
Die katastrophale» Erdbeben in Mexiko. Mexiko, 15. Jan. tHavaS.) Amtlich wird gemeldet, daß da» 3000 Einwohner zählende Dorf San Joachim in de» Provinz Berakruz gestern morgen durch ein Erdn beben zerstört worden sei.
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Kessen-Nafsan Nachb«aedl<t«.
Cassel, 16. Jan. Wie wir erfahren, entspricht die Meldung, daß die gestrige Bersammlung bn Ide» graphenarbeiter beschlossen hätte, in den Au-stand je treten, nicht den Tatsachen. @8 handelt sich rnei trat den Beschluß, in «ine Lohnbewegung zur Herdelfüh- runß eines Tarifs und einer zeitgemäßen Austefternnß dec Löhne einzutretcu.
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Hochfchnlnachrtchten. i
X Kundgebung gegen Prof. Mcolai. Dekegentlich seiner ersten Vorlesung am Montag abend in der Veno iiner Universität wurde der durch seine Flucht inS Aul» land und durch seine deutschfeindlichen Machenschaften bekannte Professor Nicolai von der Bcrline, Stno dentenschast abgelehnt. Bor Beginn seiner Vorlesunst trat ein Studierender vor, der die Hörer über die Per» sönlichkett Prof. Nicolais auftkärte. Er bezeichnete et als eine Schmach für die Berliner Hochschule, daß ehl Deserteur die Würde eines Dozenten an der Nniverfiköd bekleide. Als Prof. Nicolai erschien, wiederholte den Studierende den Borwurf der Desertion, den Pros. Nicolai trotz vieler Worte nicht zu entiröften vermochte. Darauf verlieh die Überwiegende Mehrzahl der Höre»» schäft den Saal, und zog auf den Flur, um bnri vaterländische Lieder anzustimmen. Es war Vtafc, Wkotel. nicht möglich, feine Vorlesung zu hakten. i
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Letzte Nachrichten. ■
tob. Flensburg, 16. Jan. Die tntenwtten* j Nordschleswig--Kommission in Kopenhagen veröftenttichst j eine Kundgebung an die nordschleSwigsche Bevölkerurnst; über das Eintreten der internationalen Verwaltung. i
München, 16. Jan. Der StaatSvertra« »er fte» 6urg6 Anschluß an Bayern ist perfekt.
tob. Berlin, 16. Jan. Rach dem JB. D* melbte .SvenSka Dagbladet" über Helfingfor», daß Denk» kinS Regierung van feinem Nachfolger •enemi Romanowski aufgelöst wurde.
Wetterbericht d-ö SkSlubs Sauerlaud. VchneehShg etwa 35 Zenfimeter, Neuschnee, Witterung bedeckt, Terna peratnr — 3 Selfius, Skibahn sehr gut.
Urieftoften der Bchriktleitung.
Nach W. Sie müssen sich wegen de» AuRandSgute habens der Vermittlung eines Bankgeschäfte» bedienet
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