verloren.
1 Mai
tön>
Bei
E
bal!
U.
WghüWk»
Zu «inern
b 205
nehmer ««sucht.
b205
an kw tuschst.
i> 1C2
Spiele nicht statt.
v«.
MeMOe
Biit gute: Verpflegung
Größe 43 u. 44 verk. b 2321 i Heizung unD Licht) gejucht.
Ochmivt,Kas«rnrustr.löHth. jAugob. u O. Z. a. d Gschßb |
die Organisationen der Einwohnerwehren des Kreise?.
(:) Zte«enhain, S.Jan. Die bisher in Trrtzsa untergebrachtr KreiSgetreLe- und Futtrrmittelstelle Woche vom 1. Januar ab nach hier verlegt.
Lessen-Nassau und NachbargeblM.
ffeffel, 9. Jan. Zum diesmonatigen Zuchtschweinemarkt waren 78 Tiere aufgetrieben. ®I8 Ausgleich für diesen geringe» Auftrieb an Tieren hatten sich viele Käufer ein gefunden. S» linnen jchoch feint Verkäufe |u* stunde, da die Verkäufer sich nicht an die Höchstpreise halten wollten, sonder» für Ferkel von kbiS 8 Wochen 100 bis 120, von 8 bis IS Wochen 200 bi» 225 Mark sor- dertrn. Sie Doge» daher mit ihren begehrten „Kleinodien" wieder ab und schlugen sie in den anliegenden Straßen und.Gastwirtschaften zu angemessenen" Prei-
NR Jß<r tigt' t»«r
Spiel ««d Sport.
Morgen SvnnKrg spieft aus dem Sämpftasen die 1. u. 2 Jugend-Mannschaft des F v. 1917 gegen die gleichen Mannschaften de« «. f.«. 05. Anfang: 2. A*M. 1 Uhr; 1.3.4». 2 Uhr. Lei schlechter Witterung finden die
mitt 8n
F.I
ttßl* eit ei»«
*\ e«f e«sr
Era ttte Das Die hab gerr Lol! pel schch
luni bei
Der Ausstand im Versicherungswesen.
Die Arbeitgeber gegen bea Schiedsspruch.
! Wb. Berlin, 9.Jan . Der EchlichtungsauSschuß Groß-Berlin entschied in dem Streit de« Versicherung»- gewerbes, daß der Arbeitgeberverband bi« Sonnabend, den 10. Januar, mittags 3 Uhr den Abschluß eine» Taris- Vertrages einzuleiten hat. Der Arbeitgeberverband für daS deutsche BersicherungsunternÄhme» erklärte, daß er den heute verküicheten Schiedsspruch al« eine nugeheure Rechtsbeugung betrachte und fich ihm »icht Unterwerfe
Meldungen über den Eintritt der verfichernng«ange. stellten in den Ausstand liegen vor an« Frankfurt <t»L, Cassel, Erfurt, Weimar (mit Ausnahme Her Dhgy, Lan- deSvers -Anstalt) mü> Hamburg.
Siuftellung de» Person e»»erkehr» i» Payer».
vb. München, 9. Jan. Wegen vollständiger Stockung der Kohlenzufuhr infolge Ausstand und Hochwasser wird vom 13. Januar ab auf mehrere Tage der gesamte Personenverkehr auf den bayerischen Staatsbahnen mit Ausnahme de» Lebensmittelverkehrs eingestellt. Bon Sonnabend den 10. Januar werden einzelne Perfonenzüge wegfallen. Der Güterverkehr wird nur, soweit notwendig, aufrecht erhalten.
Unpolitische rasoonachrlchte«.
venziurrvloy«,. Berlin, 9. Jan. Auf dem ®t, lande des Proviantamtes Moabit explodierte heute vor. mittag ein Benzintank. Zwei Chauffeure wurden sp schwer verletzt, baß an ihrem Auflommen gezweifelt wird. Im Ganzen find v Personen schwer und 2 leicht verletzt. Da» Unglück entstand beim Benzineinfüllen i» ArtomobUe. Es wird befürchtet, daß sich in einem verbrannten Holzschuppen noch ein Mann befand.
Million Mark von Herrn Franz Trabert hier worben.
1 Sie Mll-MMng dkl SiWner.
!' Cassel, 9. Jan. Im hiesigen Eisenbahndirektions- ' bezirk ist bisher alles ruhig. Arbeitsniederlegungen sind ; sicht bekannt geworden.
wb. E s s e n, 9 Jan. Der AnSstand der Eisenbahner f dehnt sich weiter au«. Duisburg nimmt keine Züge 1 mehr an.
wb. Dortmund. 9.Jan. Hier verschärfte sich die Lage. Sämtliche Arbeiter der Eiienbahnwerkstätten, etwa "8000, streiken. Auch auf der Güterablertigung des Hanptbakmhof» sind sämtliche Arbeiter ausständig. Der 1 Güterverkehr kann nur in ganz geringem Umfange auf* ’ rechter halten werden. Der Personenverkehr erfuhr bis i fett nur wenig« Einschränkungen.
wb. Düsseldorf, 9.Jan. Der Schnellzugsver- lehr Berlin—Köln wird bisher durch Umleitung der I Züge durch da» besetzte Gebiet teilweise aufrechterhalten. 1 Jede VerÄndung Düsseldorfs mit dem Industriegebiet war gestern unterbrochen. Die Lebensmittelversorgung Düsseldorfs ist bei längerem Anhalten de« Ausstands bedroht.
Erhebliche Lohnerhöhungen zugeftaude».
wb .Frankfurt«. M., 9. Jan. Wie der Präsident der Eisenbahndirektton Dr. Stapf mitteikt, ist den Werkst ättenarbeitrrn in Frankfurt a. M. und Nied heute amtlich bekanntgegeben worden, daß der Stundenlohn für einen gelernten Arbeüer künftig 3,50 Mark betragen soll. Es besteht hiernach auch fein Zweifel, daß die Lohnsätze der übrigen Arbeiter im Gesamtrahmen des abzuschließenden Tarifverttages ebenfalls enttprcchende erhebliche Erhöhungen erfahren werden. Auch den Beamten will die Regierung in weitestgehendem Umfang entgegenkmmen. Man sitze sich im Arbeitsministerium für eine sehr wesentliche Erhöhung der Teuerungszulagen mit allem Nachdruck ein. Die Erhöhung werde mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr als 100 Prozent betragen. Ein Beschluß des StaatSmivisterinmS sei in aller Stürze in erwarten. Nachdem die Regierung in so wett- gebendem Maße den festen Willen Betätigt hab«, den Arbeitern und Beamten wirksam zu helfen, müsse anderer- settS nunmehr von allen Eisenbahnern nachdrücklichst gefordert werden, daß auch sie ihre Pflicht und Schuldigkeit tu vollem Umfange tun.
Vermeidung eines offiziellen Ausstandes in Aussicht.
wb. Dortmund, 9. Jan. Die Vorstände der drei Eisenbahnerverbände, des Deutschen Eisenbahnerverbandes, der Gewerkschaft deutscher Eisenbahner und des Allgemeinen Eisenbahnerverbandes, haben gestern beschlossen, heute die Ausstandsleitung in die Hand zu nehmen. Bisher handelte es sich um einen wilden Ausstand. Offiziell wurde der Ausstand noch nicht von den Vorständen obiger Verbände erklärt. Wenn es fich bestätigt, daß die Eisenbahnarbeiter einen Stundenlohn von 3,50 «Al gewährt erhalten, werden die Eewerkschaftsvor- stände ihre Mitglieder auffordern, die Arbeit wieder aufzunehmen.
Sie Lage im besetzten Gebiet.
' K ö l n, 9. Jan. An die Arbeiter- und Be
amtenschaft in der Braunkohlenindustrie richtete laut „Köln. Volksztg." der englische Oberbefehlshaber General Robertson die Aufforderung, daß sie sofort die Arbeit wieder aufnehmen. Andernfalls «erden ohne weiteres schwere Mahregeln ergriffen. Weiter heiht es: Ich versichere die Arbeitswilligen meines Schutzes. Jeder, der andere von der Arbeit abhalten will, macht sich strafbar, wird vor ein Kriegsgericht gestellt und hat schwerste Strafen zu ge- «artigen,
Die Eisenbahndirektion Köln teilt mit, daß man im linksrheinischen Gebiet keine wesentlichen Störungen im Eisenbahnverkehr erwartet. Die bewilligten Lohnforderungen wurden allen Arbeitern telegraphisch bekannt gegeben. Es werde fich also Herausstellen, ob wirklich nur Lohnforderungen der Anlaß der Bewegung find.
Für ben Stadtkreis Köln wurde den Eisenbahn- Handwerkern ein Stundenlohn von 8,50 JL gewährt.
j — Der Neichsbürgerrat hat an die Reichsregierung folgendes Telegramm gerichtet: Der Neichsbürgerrat unterstützt auf Grund vorliegender Mitteilungen aus dem Reiche und einmütigen Präsidialbeschlusses wärmstens die Forderung der deutschen Beamtenschaft hinsichtlich der Teuerungszulage, deren Gewährung er für eine dringende Staatsnotwendigkeit hält.
— Ausschreitungen in Berlin. Donnerstag abeng drang in Berlin eine meist aus halbwüchsigen Burschen bestehende Menge in die Konditorei Aschinger in der Brunnenstrahe ein und bemächtigte fich der dort vorhandenen Vorräte. Unter dem Rufe „Rieder mit Roske!" zog der Trupp weiter und versuchte verschiedentlich, Straßenbahnwagen anzuhalten. In der Schönhauser Allee drang der Haufen in die Wirtschaftsräume der Brauerei Königstadt ein, von wo er durch Sicherheitspolizei ohne Anwendung von Gewalt vertrieben wurde.
— Wegen Kohlenmangel hat die A.-G. '„Phönix" den gesamten Betrieb der Härder Werke am 10. Januar ftillzulegen beschlossen. — Die Reichswerke in Spandau sind ohne Kohlen. Die Arbeiter werden bis Ende dieser Woche mit Aufräumungs- und Rotstandsarbeiten beschäftigt. Wenn dann nicht genügend Kohlen etnirfcffen, mich die Schließung der Betriebe erfolgen. |
— Um die baltischen Offiziere. Aus Königsberg wird Berliner Blättern gemeldet: Der sozialdemokratische Patteisekretär und Rationalver- sammlungsmitglied Wolff-Tilfit, gegen den der Befehlshaber des Wehrkreiskommandos I, Gen.- Leutn. v. E st 0 r f f, Strafantrag wegen Beleigi- gung der baltischen Offiziere gestellt hat, richtete ein 6^1 eiben an den Reichskanzler, worin er als Mitglied der Nationalversammlung um sofortige Entfernung Estorffs von seinem Posten als Befehlshaber Ostpreußens bittet. Außerdem kündigt Wolff in der „Tilsiter Bolksstimme" an, er werde das Nötige dazu beitragen, das Daltikum-Aben- teuer mit einem Skandalprozeß abzuschließen.
— Sie Abteilung Roßbach. Leutnant Roßbach, der Führer der bekannten Sturmabteilung, die im November eigenmächtig nach Kurland marschiert ist, unternimmt gegenwärtig eine Dottrags- reise durch Ostpreußen zu dem Zweck, die finanziellen Grundlagen für das Fortbestehen der Ab-1 teilung in Gestalt einer Arbeitsgemein-! schäft zu schaffen, die als Ganzes oder ht Erup-1 pen in der Landwirtschaft oder in der Industrie I am Wiederaufbau Deutschlands Mitwirken soll. Zu I seiner Rechtfertigung führt Roßbach aus, der Abmarsch sei auf Bitten der Mannschaften und Vor-1 trauensleute erfolgt, denen er nachgegeben habe, I um ein Auseinanderfallen der Truppe und ein I Verkommen des Einzelnen zu verhüten.
Lösung der bayerischen SsllSpartet vom Zentrum.
Berlin, 9. Jan. Wie bern „Lok. Rn^.** ent München berichtet wird, beschloß gestern in einer außerordentlich gut besuchten Versammlung die bayerisch« BolkSparrei, sich von der Zentrum«fraktion der Nationalversammlung zu läsen. In der Begründung wird betont, daß die Rede Erzberger« in Stuttgart, besonder« der Schanke bei Einheitsstaates, sie dazu veranlaßt hat.
Lafselerstraße 17, eingeladen 918 Per Einveruler.
I * Born städtischen Fundamt wird uns ge- I schrieben: Im Monat Dezember 1919 wurden folgende I gefundene Gegenstände ans dem Fundbüro der Polizei- I Verwaltung abgegeben: 2 Kneifer. 1 wollene« Tnch,2gol- I bene Broschen, 1 Täschchen mit Schreibutensilien, 1 Messer, «Bücher, 1 grauer Pelz, 1 Bilderbuch, 1 Stück Stoff, 1 Paar braune Handschuhe, 1 seidener Beutel mit
I Taschentuch. 1 Lisitenkartentäschchen mtt 1 goldenem, 1 silbernem Ring Inhalt, 1 brauner Kindergummischuh, I verschiedene Geldbörsen mit Inhalt und lose Geldbeträge. I In der elektrischen Straßenbahn wurden gefunden: 1 Pa- I fet mtt I Gla« ,1 Geldbeutel mit 9 SRI Inhalt, 1 wollener Handschuh, 1 Seidenbeutel. 2 Schirme, 1 Taschen-
I Messer ,1 Paar Damenhandschuhe, 1 Halstuch, 1 Geld- I täschchen mit Inhalt. Eigentümer wollen ihre Rechte im I Kiliangebäude, Zimmer Nr. 9, binnen L Wochen geltend machen, andernfalls anderweitig über die Sachen verfügt
I werden wird.
I * Kanfm. Forttildun «»schule f. Mädchen. I Der Unterricht beginnt am 13. Januar.
[ * Brandsteuer und Zinsen-Erhebung.
Mr machen darauf aufmerksam, daß die Erhebung der Brandsteuern und LandeSkreditkassenzinsen für daS Gebiet der hiesigen Stadt em 20. b. Mts. beginnt. An den Tagen der auswärtigen Hebungen ist da» Geschäftszimmer der Landes-Renterei geschlossen. Mittwochs und 1 Sonnabend« finden auswärtige Hebungen nicht statt.
Die auswärtige Hebung beginnt am 12. d. Mt«.
* Der Gastwirt«-Verein schreibt: Gestern fand in der .Alten Post* eine von etwa 100 Personen besuchte Versammlung statt. Vertreten waren die Pensionen, Privattostgebereien, Studentenhäuser und der I Gastwirteverein. 8« herrschte Einmütigkeit in der Frage der Belieferung, die aktz unzureichend erklärt I wurde. Ein Antrag an den Magistrat um Mehr-Belieferung fand einstimmige Annahme; e» wird etae bestimmte Erklärung in einigen Tagen erwartet. Sollte 1 diese unbefriedigend lauten, so muffe man die Verantwortung ablehnen. Sämtliche Erschienenen, die gegen 4000 Personen beköstigen, find fich dessen bewußt, daß es so nicht weiter gehen kann.
* Strafkammer. Zwei Flüchtlinge au« dem besetzten Gebiet, die von der hiesigen Flüchtling-fürsorge in entern hiesigen Gasthof einlogiert worden waren, benutzten die Zeit nicht etwa dazu, fich ehrliche Arbeit zu verschaffen- sondern sie verlegten sich aus ein einträglicheres Geschäft .nämlich auf Gänse- und Wäschedieb- stähke. Mtt den Gänsen, die sie in Dagvbettshausen geholt hatten, fuhren sie nach Cassel, wo sie willige Abnehmer fanden. Die Wäsche, die sie auf der Eisenbahn I in einem hiesigen Kneivlokal ufto. entwendet hatten, I brachten sie hier an den Mann. DaS Gericht verurteilte die I beiden schon mehrfach vorbestraften jungen Männer mit I Gefängnis und zwar den Hanptmissetäter zu 4 und I seinen Genossen zu 1'/- Jahren. Der eine wurde wegen I eincS Leidens in die Klinik gebracht. — Ein anderer | ilnnger Mann stand unter der Beschuldigung, seine eigene I Mutter mißhandelt zu haben. Das Gericht erkannte ans I 100 Mark Geldstrafe. — Dann kam ein Angeklagter, dem jedenfalls ent seiner Jugendzeit noch die schöne Lese-1 bucherzählung vom „Meister Hämmer lein" vorschwebte. I Er war als Arbeiter in der Nähe der Offizierspeiseanstalt I
Deutsches Reich. "T'
— So» Letriebsrätcgcfstz. Der Reichsverband der deutschen Industrie bat die Fraktionen der Na- ktonalversammlung, namentliche Abstimmung das Betriebsrätegesetz zu beantragen.
Letzte Ztachrlchten.
I wb. Berlin, 9.Jan. Am 14.1. wird der Reichs« 1 kohlenrat zu einer Sitzung zusmmentreten, worin u. a. I auch die Preisfrage behandelt werden wird. Bekanntlich I null der Reichswirtschastsminister zu der für den 15.1. be- 1 schlossenen, aber vom Minister beanstandeten toei- I tcren Preiserhöhung erst den Reichskohlenrat hören.
I wb Berlin, 9 Jan. Die Ausstandsbewegung der I Bersicherungsanqesrellten erfuhr heute nur sehr geringe I Ausdehnung. Die Gesellschaften machten bekannt, daß sich die Streikemden als entlassen zu betrachten haben, wenn sie nicht bis nächsten Montag die Arbeit ttrieber ausgenommen haben.
Berlin, 10. Jan. Unter Vorbehalt ist von einet Mewung im „B T." Kenntnis zu nehmen, daß ht Verbindung mit großen Irotestversammlungen der Leipziger Arbeiterschaft, die am Montag stattfinden sollen, in der Nacht zum Montag mehrere Leipziger Schulen mit Mili- ■ tär belegt werden sollen.
Leutnant Roßbach, der bereits üt Königsberg über, den Zug ins Baltikum gesprochen hatte und den Vortrag in Alkenstein wiederholen wollte, wurde von der vorgesetzten Dienststelle die Erlaubnis hierzu verweigert, j Mad rid, 10. Jan. In mehreren spanischen Städten. : fanden Anschläge auf Großindustrielle statt. In Valenria wurde der ehemalige Präsident der Handelskammer das^ Opfer eines Anschlags.
Die Verkehrslage der Eisenbahnen.
wb. Berlin, 9. Jan. Aus dem Reichsverkchrs- ministerium wird zu der immer wieder austretenden Nachricht, die Regierung beabsichtige, demnächst erneut den Personenzugverkehr auf einige Zeit nahezu völlig zu sperren, mitgeteilt: Es besteht zur Zeit kett» unmit-I telbarer Anlaß zu einem solchen, das gesamte Erwerbs-' leben tote die Eisenbahnsinanzen schwer schädigenden Eingriff. ES ist zugegeben, daß die Betriebslage auch heute noch recht schwierig ist und daß langes Frostwettcr ober Streiks zu erheblichen Störungen führen können. Weller tritt eine Erschwerung der Beiriebslage mit der! Ratifizierung des Friedens insofern ein, als Truppentransporte nach ben Abstimmungsgebieten durchzuführen find und fich die Eisenbahn auf die Erfüllung der'
71 i« Erhebung der Zinsen ” von LandeSkreditkasseii- Darleben. foro-e bet Brono- fteuent findet für >«« 63t- M<t der hirstnr« Htadt a»r 20, 21, 22., 23. und 24. ds. Mt«. vsrm. eon 9—12 llhr.. in meinem Geschäftszimmer, Deutschhausstr. 28, statt.
Marburg, den 0 Jan. 1920 :
3er #»«br»rnrtmei;1rr
231 Stroinsky.
an, nach Ronshausen, Oberförstern Friedewald, zum I Fulda, st. Jan. Das FreiherU. von Schenks 1. Dezember 1919. In den Ruhestand versetzt: der Anwesen ht Buchenau zuletzt im Besitze de« Förster Rund in Herzhausen, Obersörperei Böhl, vom I von Heeremann, wurde zum Preise von etwa ein, 1. Januar 1920 ab. " “
gesucht. An geb. mit A ti. 9 an die Geschst. 6235
MMWkftl
werden für Ostern noch Teil
mengen za beschlagnhmen. I ‘ '
:: Biedenkopf, 9.Jan. Aapftäuleutnant Mohr I Marburg-Nord wurde zum Lreisvat hier emnnt. Seine Tätigkeit umfaßt I werden Jnterrssenttn für fr. 10. Inn. >. 3. 'm Restaurant Daube,
Wer überläßt einer älter-u Dame eine
Z'MlSkk-W««!! ohne Möbrl m t Küche uni Zubehör ob. Küchenbenugung Angebote unter B. E. H.
Im Jahr« 1919 stellte fich die Gesamtzahl der Geburten in der Stadt Marburg auf 706 und zwar 349 männlichen e» 357 weiblichen Geschlechts. Auf hiesige Einwohner entfallen 363, ans Auswärtige 843, in Anstalten wurden 432 Kinder geboren. ZwlllmgSgeburten innen 8 zur Anmeldung. In ben Stand der Ebe traten 234 ' Soote. Gestorben find in 1919 insgesamt 564 Personen und zwar 287 männlichen und 277 weiblichen Geschlecht». Davon entfallen auf hiesige Einwohner 819, auf Au«- wärtige 245. In Anstalten starben 299 Personen, davon 218 von ÄuBtoärt». Kinder unter einem Jahre starben insgesamt 72, Totgeburten gelangten 27 zur Anmeldung. Im Jahre 1918 betrug die Gesamtzahl der Geburten 641 und der Gestorbenen 850. Die letztere hohe Ziffer erklärt fich durch die Lazarette.
* Forstliche«. Versetzt: der Förster ». R. Baust n Rosenthal, Oberförstrrei Bracht, vom L Januar 1920 ab nach der Oberförstern Rosenthal; der Förster ft. R. Händler von Hann. Wänden, Oberförsters Loh-
Ungebcie unter K. 200 an H
die Geschäftsstelle. b 209 /j
Für 15 ja aigen Odrrrecil» e
schüler web 224 ; r
möül. Rimmer
Esch Wege, 9. Jan. Unsere Polizei verhafrefek' t 9 Personen, die seit Ende November etwa ISmal r di« Brillsche Lederfabrik eingestiegen waren und dorf 70 häute im Werte ernt 65000 Mark gestohlen hatten, Die meist junge» Burschen hatten den Erlös in hi„ sigen Kneipen verjubelt und teilweise im GlÜckSspick
W!. MI. 3imm«
tu. m. Pens., sucht Stuüentni.
An geb. an die Geschüsttst. i unter F. L d 152 ;
fimbttleits Ehepaar sucht f»f. I
— Bei der Borfitzendenwahl in der Sanziger Stadtverordnetenversammlung erhielt der bisherige Vorsitzende von der Wirtschaftlichen Der-1 , . m <. <. , eininttnn -1 , 1 . . lauf dem Bahnhof beschäftigt. Dort sah er, so suchte er
ein Deutschnattonaler und ern ^m^s dem Gericht klar zu machen, daß an einem . °*t0! ^,e Mehrheit der Stimmen. Die Es- foch^legenen Fenster dieker Baracke ein Brettchen fich, .
zialdernokraten trugen keinen Sitz davon. gelockert hatte. Um dieses festzunageln, brach er die Türe I nationalen Ehrenpflicht einrichten mutz, die nns nun
— Sie aufkaufeudeu Ausländer. Der Archk- puf, wobei auch das Schloß in bk Brüche ging und 1 endlich fre, zu gebenden Gefcmg«n«n mögsikM rasch
tettenrat Bayerns und der Bund Deutscher Archi- w'na dann in den Raum, in dem fich noch allerhand!^" Ex'nwt Mzufuhren. Auch die Beförderung teften Ortsaruvve Müncken iwrmeHt <int bte Tnt ! Sachen besanden. Bei der Gekegenhett war am Hellen I Wähler nach den Abstimmungsgebieten wird he Lei-
SS S SufÄf wurde er überrascht. Das «rett, daS „ auch ^sfähigkeit der Eisenbahn nicht unerheblich in An-s
\ ° damals angenageft ,» haben angab, war, wie ein Zeuge spruch nehmen. Das Matz der hierdurch eintrrtenbe.i
k ®tunb und Bodens bekundete, mtt Spinngewebe überzogen. Das Mehrbelastung der Eisenbahn läßt fich heute noch nicht
durch Ausländer «inen gefahrdrohenden Umfang Gericht glaubt« natürfich alles was der Angeklagte sagt« I übersehen. Ist «8 nicht allzu groß und trifft die Mehr- annehm«. Die maßgebenden Stellen werden auf- I und erkannte wegen »ersuchten sckweren Einbrnchdiebstahls | bclastimg nicht zusammen mit Betriebsstörungen bet* gefordert, ehe es zu fpitt fei, geeignete Maßregeln jaus 3Monate Gesängnis. Seine seitherige Unbeschollrw Ioben bezeichneten Art. so wird fich die Regierung g-wiß zu treffen. i heit schützte ihn vor härterer Strafe. l nicht zu einer Emstellun« des Personenverkehrs ent-,
♦ — Etrafanttaa gegen die »Deutsche Zeit«»»- Th-ater, Konzert«, B-rfammlungen »sw. i schließen.
Die früheren Minister Wisfell »nd Scheide-! * Fronenbikdung — Frauenpvdinm;! ** Av-hvestarme« an bie 8r»nt Denikin«.
mann haben, wie der „Vorwärts" mitteilt, gegen iGoethe- Vorträge. Je tarbr wir in dieser Zettl Kopenhagen, 10. Jan. „Berlingsfe TLende' k die „Deutsche Zeitung" Straiantraa aestellt. Gi« I äußerer und innerer Not eine Neberschwemmnng mtt I meldet ans tzelsmgsors: General Judenitsch hat an bie, hatte ihnen voraeworken He hätten HA «i, re. ! Fremdländischem erleiden müssen, desto mehr sollen wir I«ftmsche Regierung das Ersuclieii gerichtet, die russische! Nluna I««» bentfdje Wrt befbme». Tiefe deutsche Art finden Nordwestarmee auf estnischen Schiffen an die Front
Ufr»*8 Mn ’u^r‘^einen an Sklarz bezahlen Ibei Goethe und stinem Ringen um Religion. So !Denikins überführen zu dürfen. Dieser Wunsch wird sofort x »assrn. I mag «z förderlich sein, drei entscheidende Dichtungen I "füllt werden. In Estland herrscht anscheinend Genug- ■
----*---- «Goethes auS der Fülle seiner «enßernnqen herauszu- Iwung darüber, diese unwillkommene« Gäste wieder ü>6 ilTdtfMtrA MttH IlMAMMÄ. ! greifen und in der Darstellung ihre« Aufstieges nnsern werden. In letzter Zeit seien übrigens so zahlreiche
wwwwty mit* wnyvgCTWe l eigenen selbstbewußten Glauben an die Allmacht zn stär- l Desertationen »u den Bolsckfewisten voraekommeu. daß
Marburg, 10. Januar. »«n. Da aber GoetbeS Dichtungen sehr viel Schwierige« "ur noch ein Bruchteil der früheren Nordroestarmee zu-
Petroleum, «mn fitot. wirtschaftlichen Büro ^oOder ^nnSerrnPraf Bor n- ! rückgebsieben ist ,,,, „ ,
m geteilt, daß der Stadt Marburg zur Mil-1 Vorträgen- Wandlungen in Gort des Religion" I Verantwortlich für den politischen Teil: Kurt H ai n !e: derung der Llchtnot ein Quantum Petroleum über lj« Gedanfengänge des Dichtet einführrn will. Um die Ifär den örtlichen und Provinz. Teil: Wilh. Wißnk wiesen worden »st. und Mar kommt auf jeden Haus- Zusammenhänge nicht »u stören, sind die Vorträge, deren ............... IW"11"1
. 06 “ &aä °'oa Er. Licht besitzt, etwa erster am Mittwoch, den 14. stattkindet, auf drei aufein- ftU kckMüktü-llMlltt
1 Liter. Es empfiehlt fich dieses Pertoleum sorgsam 1 anderfolgende Abende gefegt. Bemerkt fei noch, daß sie I ö*"lvt|l"ll!|tUi!|l aufzubewahren, nm bei evtl. Versagen des Gas- und I ieberrnnnii zugänglich sind. Alles Nähere in den An- |!?m #rm, ra
elektr., Lichtes die Petroleumlampe in Tä.izkeit setzen , vraße o"bat'Äe»eit tückttge
zu können. Die Petroleumkarten werden Voraussicht- L *xNenschoftl. Vorlesungen des Herrn I,chu„äe«n, bie in ollen
lich mit ben Lebensmittelkarten zusammen am 19 b I . **otß für Damen und Herren im physikalschen In-1Zweigen b<i ffranfen^leqe
■* -------- «-**•» "w “Äö.Si.m;
* ei , ,. , . , I und Sonntag zum letzten Mabe da» wunderbare Schauspiel l Anfragen u. Meldungen an
Nochmal» dre Fettversorgung derl„Geheimm-volle Gewakttn" von Fern Audra. IdieLbermderSckweiternstbaft
Dörfer. Bon der KrerSfettstttle wird uns geschrie-1 ■■ - — I Zweck» Gründung «wer
^n: Da auf einigen Ortschaften in derFcttSerteikun!;! (—-NiederWeimar, 9.Jan. Dem hiesigen Hilss I unvegelmäßigketten vorgekommen sind, wird znkünf- Wachtmeister grkang «S bei Mei Personen größere Mehl-1 tig der Kommunalverband die im Kreise ausschließlick Marburg wöchentlich zur Verteilung gelangende Fettration durch die Zeitungen bekannt geben. Die für die letzte Woche etwa zuwenig verabfolgte Fettmenge wird nachgeliefert werden. Eine «gelmäßige allwöchentliche ' Belieferung mit Butter ist zur Zett »och «cht möglich: « muß daher abwechselnd Margarine oder Ort zur Bertellnng gelange». _
Gest. Angebot« unter A. Z 100 an Vie G«!chäft»st. d. «l.
J. Kn«* ,rf«ete
LaeilwIrhtteffL leWlt §
■r»M*liwtle. Ge r. IHM. N Vielseitig«, erstklassige Aue- biMear. Pre-twfcte frei.
2 sprungfähig«
Eber
7 Monat», L Jahre, zu ver. kaufen. 211
Ameuvo, Nieberaoptz«
Fernsprecher 41.