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1920

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[oren. Womit er gewiß Recht hat.

Eine neue revolutionäre Näfmremiquns,.

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Der türkische Widerstand

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sind mehrere armenische von bewaffneten Türken Christen schießen.

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Das abseits stehende Amerika.

h>6. Pari«, 8. Jan.Chicago Tribüne* met- bet, daß Amerika weder an der Unterzeichnung des Protokolls noch an der Zeremonie bei Austauschesi der Ratifikationsurkunden noch an den Sitzungen hf* ausführenden Rates des Völkeckundes teil nehmen w«, wb. Haag, 8. Jan.Nieuwe Tourant" Kerk­aus Washington: Die Anhänger gemäßigter Vorbeb- erklären, eine Lösung des Konflikts in der Rat,' tionsfrag« sei eirdgültig is Sicht. Man verf -- daraus, daß Brhan, dessen Einfluß dir in der Haltung der Demokraten zu verdanken ist, eine Lösung hcrdeifiihren wird. Große Bedeutung Wick bete l heute stattfinsenden politischen Averdessen der Dem» trafen beigemessen, bei dem «in Brief bei Präsident«.. Wilson, der vom Weißen Hause als wichtig bezeichnet wurde, vorgelegt werden soll. Wenn Wilson sich wei­gert, den Ausgleich anzunehmen, so bedeutet daS zwei­fellos, daß der Friedensvertrag dem Urteil bet Wähler unterbreitet wird. ,<

leg' »es Dr. T. Hitzerottz. Druck der Koch. Markt 21/21 Y«ns»rech« SS.

so erUärt Herr v. Braun,ist eine Umkehr nicht zu erwarten. Sie hat in allen Fällen bewiesen, daß ihr jede Einsicht in wirtschaftlichen Fragen fehlt. Es bleibt nichts anderes übrig, als daß sich Erzeuger und Verbrau cher direkt verständigen. Der Weg von Lieferuugsverträgen zwischen Städten und ländlichen Genossenschaften wird im nächsten Jahr die einzige Möglichkeit einer geordneten Lebensmittel» Versorgung bieten. Dazu bedarf es aber eingehender Vorbereitungen, die schleunigst getroffen werden müssen." Unter Ausschaltung von Regierung und Nationalversammlung wird gefordert, daß ein au? den Vertretnu-zen des Städtetages, der Konsumver­eine, der Landwikschaft und der Genossenschaften gefeit- ! beter Ausschuß zusammentritt, um die Beratungen zu beginnen.

Die Rückkehr der Kriegsgefangene«.

Berlin, 8. Jan. Neber die Heimkehr bet Kriegs­gefangenen wird demBerl. Lok. Anz." berichtet, daß ach Mitteilung von zahlreichen amtlichen ©täten bte Verbündeten versprochen haben, täglich 6000 Kriegsgefangene abzutransportieren. Im gan­zen werden 450 000 in Frankreich befindliche Kriegs­gefangene zurückerwartet, die bei flotter Heimbeförde- mng Lis Ende April abbesördert wecken können.

Der Berfaffe» erklärt zum Schluß, daß das deutsche Volk keinen Freund habe und niemand da sei, der ihm helfen möchte. Es müsse sich durch eigene Kraft emporrafsen, anders gehe es nicht, und wenn es sich auch uuw im geringsten auf gute Freunde, ge­treue Nachbarn und dergleichen verlasse, sei es Der-

DberbelfDibe Zeitung" erscheint sechsmal Wöchentlich. Der ,uoe*sen L_ L om n ?.»i!» Sau«; durch die Poft

WiedermlfnMie der diplomatischen Brziehunzen.

Versailles unterschrieben haben, werden der Unter-I zeichnung deS Protokolls beiwohnen. I

wb. Paris, 8. Jan. (Havas.) Die Kommission der verbündeten und deutschen Sachverständigen, biel von General Le Rond geführt wird, traf gestern Nach- I mittag und Abend zusammen. Sie kam über die Ein- i zelheiten ber Jnkrchtsetzung des Friedensvertrages zu I einem Einvernehmen. Die Grundlagen wecken schrist-1 lich niedergelegt und dem Obersten Rat unterbreitet I werden, der sich am Freitag vormittag 10.30 Uhr | im Ministerium des Aeutzern versammeln wick. | wb. AariS, 8. Jan. Der Oberste Rat Wick amt Freitag sesfietzen, ob die Zermonie bei dem Austausch | der Ratifikationen öffentlich sein soll. Er wick gleich-1 zeitig Beschluß fassen darüber, ob die Rationen, die den Vertrag noch nicht ratifiziert haben, wie z. B. | die Vereinigten Staaten, zu der Zermonie der Unter­zeichnung des Protokolls zugelassen wecken. Lloyd George, Nitti und ClÄnenceau hatten gestern ihre erste I Zusammenkunft. An dem aus das Inkrafttreten deH I Frickeusvertrages folgenden Tage, also am Sonntag, würden die diplomatischen Beziehungen mit Deutsch­land wieder ausgenommen werden. De Marcilly wick nach Berlin abreifen, wo er Frankreich als Gr- schäftsträger vertritt. Herr v. Lersner wird zwei- felloS Poincare sein Beglaubigungsschreiben über­reichen.

Ablehnung der deutschen Borschläge über Berichtigung der deutsch-polnischen Grenze. |

wb. Berlin, 1. Jan. Wie von zuständiger Stelle verlautet, ist unter dem 24. Oktober von der deutschen Regierung eine Rote an den Obersten Rat in Paris ge-' sandt worden, in der darum ersucht wurde, der intcr-; alliierten Grenzkommission für die deutsch-polnische Grenze erlveiterte Vollmachten und eventuell die Mög­lichkeit zn geben, von der im Friedensvertrag vorge­sehenen Grenzlinie abzu weichen. Herr v. Simfon hat diese Angelegenheit kürzlich in Paris noch einmal zur Sprache gebracht. Daraufhin ist ihm in einer Note vom 6. d. Mts. mitgeteilt worden, daß den deutschen Vorschlägen, die den Friedensvertrag von Versailles in Frage stellen würden, nicht Folg« ge- 1 geben locrben könne, und daß die verbündeten Mächte sich an die Bedingungen des Friedensvertrages halten

müßten.

KJirt« : 6148 10.

1914 l-sbvach. Deutsch-Amerikaner, die niemes auf Amerikas Freundschaft im Kall eines cnropLfckcn Krie­ge? gerechnet hatten, wurden förmlich zu Boden «e- schlaoen, als d-r Sturm losbrgch. Und wie ist es jetzt? Wo sich ein deutsches Lied erhebt, ist der Sänger i:i Ci-sahr, vom Pöbel erschlagen zu werden, keine

Ans dem besetzten Gebiet.

tu. Berlin, 8.San. Der französische Militär- besttzl«l>aber des SaarstaatS hat für die Gruben, bfe noch mit Liefernugen im Rückstand sind, die nenn­st üi! dige ArbeitS zeit an geordnet.

Wiesbaden, 7. Jan. Auf Verfügung bet fron- zösischen Behörden haben die nach der Steeolutie* ent­standenen Beamtenausschüsse bei den staatlichen und städtischen Verwaltungen ihr« Tätigkeit mmmehr einstellen müffen.

dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

Rußland.

Nach einer Meldung derChicago Tribüne" »Wt die russische bolschewistische Armee jetzt zweieinhalb Millionen

Mann. ,

Die Meldung von der Ermordung Trotzki» hat

sich als falsch erwiesen.

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1920

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Marburg

Pirtiteg. 9. Sanu«

Sie Irefeepie SMttMt.

tarfiUag ber Verständigung zwischen Erzeugern und Verbrauchern.

wb. Pari», 8. Jan. DerTeurp," glaubt zu wissen, daß daS zwischen dem Emir Fessal und der französische» Regierung abgeschlossene Abkommen, da» ber Genehmigung ber Konferenz unterbreitet wird, au» fclg.'nden Punkten bestehe: Der Sn-.-r beffal r>#

'M mrr mg 1. $6*. 'idtz-f. mgenee ge?<tbeg and.

[tob. Paris, 7. Jan. Nach einet Meldung bei ,»emps" aus Konstantinopel erklärt die Zeitung Mlemda", daß die Nachricht, die Türken sollten mck Europa ausgewiesen werden, wie ein Kanonenschuß ge­wirkt habe. DaS Blatt sagt: Wir wollen keinen türki­schen Staat ohne Konstantinopel. Mustafa Kemal Pasch« vervollständigt seine Vorbereitungen zmn Widerstand der kleinasiatischen Armee, namentlich ht Smyrna. Die türkische Regierung bereitet einen Aufruf an die Kammer vor, in dem die Anwendung der Wilsonschen Grundsätze verlangt wick. AuR die Thronrede, mit ber die Kammer eröffnet wick, *r im gleichen Sinne gehalten sein. In Konstantin ist nichts zu befürchten, aber in dem sticht befe Kleinasien ist die Lage ganz anders. Rach den richten, die das armenische Patriarchat erhalten » .

wier des MlasetS Brusia

Das Hultschiner Ländchen. I

wb. Berlin. 8. Jan. General Le Rond hat ant 6. Januar die deutsche Note über daS Hultschiner Länd­chen vom 8- 1L 19 dahin beantwortet, der Oberste Rat habe die Ablehnuirg der Bitte bet Hultschiner Bevölke­rung auf Einbeziehung ihres Gebietes In die ober, schlesische Abstimmungszone beschlossen. Das Hul- tschincr Ländchen, der südliche Teil deS Kreises Rat'chor, ist im FriedenSvertrag den Tschechen zugesprochen worden.

Der Borsitzende der WiedrrgutmachungSkommission.

wb. Paris, 8. Jan. Wie derJntransigeanf zu wissen glaubt, wird der ehemalige Generalgouverneur von Algier, Senator Ionnart. jedenfalls zum' Vor­sitzenden der Wiedergutmachungskommission ernannt werden.

Die Kommission für die baltischen Gebiete.

wb. Berlin, 8. Jan. In der ausländischen Presse sind in den letzten Tagen Gerüchte über das Auftreten von deutschen Behörden oder Einzelpersonen gegenüber der interalliierte ri*Kommisston für daS Baltikum aufge­taucht. Diese Beschwerden werden bereits nachgeprüft. Es wird mit rücksichtsloser Strenge vorzcgangen und etwaige Schuldige auf Grund der Strafgesetze zur Ver­antwortung gezogen werden.

Italien verlangt keine Auslieferungen.

Rom, 6. San. l.Vofs. Ztg.') Bekanntlich hat die italienische Regierung seinerzeit auf der Pariser Konfe­renz gegen die Forderung der Auslieferung der Deut­schen gesprochen. Sie vertrat den Standpunkt.^es wider­spreche der RechtSübcrlieferung, daß Ankläger zu Richtern würden. Im Einklang hiermit hat Italien für sich keine Auslieferung von Deutschen verlangt.

Die französische Präsidentenwahl und die Zusammen, setzuu, der Friedenskonferenz.

wb. Pari«, 8. Jan. Der italienische Minister. Präsident Atttt erklärte in einer Unterredung: Falls Tlemeuccau am 17. Januar zum Präp.dent-rt ter Re- prchW gewählt werden wick, so zlüft:6t Sarans natür­lich tta Benbrami fa dmc^Susammenf-tznng der Frie-

zrikkuÄtgiW: Rolgtk Nilchmittsg.

drnskonferenz. DeShchlb hoffen wir, daß unsere Arbeiten vor diesem Zeitpunkt zu Ende geführt wecken. J

Der »nzeisenvrei, beträgt fit bie Sges». Zeile 50^, «mtllche nnd nuowar- JMz tifle MReNamezeile 1.60 X Jeder «abntt gilt nie ««rrabntt. Set| *

<U»t*nft durch die Le,ckäft,stelle ». Vermittlung Ingeb»*- « * gebühr. Postscheckkonto: Ar. 6C16 Amt Frnnksurt a. ».

Glieder 161

,«d. »tag,

1. 1920 Silht

Shllch mhauf. mg.

Die Zentrale ber sozialistischen Betriebsräte Groß- fBerlin, die aus bem Roten Vollzugsrat hervorgegangen ist hielt Dienstag Nachmittag eine Versammlung ber Funktionäre des gesamten Verkehrs-Gewerbes ab. Es handelte sich um bk Schaffung eine- neuen revo­lutionären Organs für bk gesamte Arbeiterschaft Groß-Berlin, und insbesondere für die Arbeiter und Ange­stellten deS gesamten Berkehrsgewer^s. Der Referent Maltzahn führte aus: Die Arbeiterschaft sei sich setzt darüber klar, daß sie ui- die politische Macht erlangen ! werde, wenn sie nicht zuvor die ökonomische habe. Die Arbeiterschaft dürfe sich weder in Gewerk­schaften noch in politische Parteien zer­splittern. Die Kampfmaßnahmen müßten so schnell wie möglich getroffen wecken. Als erster Schritt s« nötig, alle Gruppen bet Bcrketzrsarbetter zu einer revo- lutionären Rätevereinigung ru>ammenzu- I schließen. Weiter müsse eine planmäßige Schulung der revolutionären Arbeiter und Angestellten fhilthnben, damit sie jederzeit in bet Lage sind, bte Herrschaft m den Betrieben anzutreten. Die Teuerung winde demnächst zur Aufstellung enorm hoher Löhne fuhren, wove, man sich allerdings darüber klar sei. daß bte Hbeten Löhne die Notlage der Arbeiterschaft nicht beseitigen könizten. Die engherzigen Ge­werkschaftler müßten abgeschüttelt werden, I bann wecke man einen kurzen und kräftigen Endkampf für das Proletariat führen können. Der darauf gewählte pxo- i visonsche Hauptausschuß besteht ans 33 Mitgliedern.

, mb. London, 8.Jan. Aus Wunsch de« Kksistg» wb. Berlin, 8. Jan. Der Austausch der Raiisi- wurden Lloyd Gevrge und A"ith doc «in»

. . . . , -, . «n <xtterunfl§ftern von 1914, die englische Ennnerungsmeva-ne

kattonsurkunden wick am Sonnabend, den 10. Januar I Skgesmedaille versieben.

nachm. 4 Uhr in Paris im Ministerium des Aeußern ^«ch einem Beschluß deS Obersten Rats sollen in bat stattfinden. Zugleich wick Herrn b. Set8ne! ein deutschen Abstimmungsgebieten unmittelbar nach dem Schreiben von Ll^menceau wegen des abzugeben. Anmarsch drt UeberwachunMtup^n d^ Backa^e. d«

... . m , . . . . (T...I DrtStxreine ber kommunistischen Patter entgelojt uw .

den schwimmenden Materials übergeben wecken. $te| ^nen bk kommunistische Propaganda untersagt werden. Vertreter der Mächte, die den Friedensvertrag 6on| Die Rückgabe Schaut««,» au Lhcka.

wb. Amsterdam, 8. Jan. LautMlgemeen Handelsblad" hat gestern der fapanisch« Premiermim- ster in einer Unterredung erklärt, Japan werde sofort noch ber Unterzeichnung deS FriebenSvettrageS d.e Frage der Rückgabe SchantnngS an China ix bk Hände nehmen. ES verlangt für sich mit die früheren deutschen Interessen, in der Hauptfach«, die tzandels-

Exz. p. Braun nimmt sodann Bezug auf die Unter­suchungen unserer Agrikulturchemiker, wonach zur Er­zeugung eine» Mehr von rund 20 Tonnen Getreide ?9000 Mark künstliche Düngemittel gehören, wäh- tenb bic E u'iahmen aus 20 Domttn nur 8000 Mark betragen. Unter solchen Umständen unterläßt natür­lich her 2a:ü>i3irl die intensive Bodenkultur, es wecken Ht schon Bestellungen auf künstlichen Tuu-er rück- ' i,.e<,i.»änLen ü-.

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ine» ü".r» «n. Um 15» los»

I Eine gestcrii mitgeleitte offiziöse Wolsfmeldung trat Ifcn Meldungen über die kritische Ernährungslage ent- I am hi, nach denen die Reickisgetreidestelle nur noch Vor- I tffe diesen Monat habe. Allzu großer Pessimis- t MS gewiß vom Nebel. Man denke nur daran, wie I zst e§ während der Kriegsjahre geheissen hat, im März I oder April oder Mai oder Juni würden die Getreide- I »bte Üortoffelbestände erschöpft sein, und doch sick I wir dnrch gekommen. Jetzt liegen freilich di? Dinge I «ssEtüch ernster als damals, uyd mit Bernhigungs- I #gte* ist bem Volke nicht gedient, zumal die warnen- I ben Stimmen von sachverständiger Seite kommen. So

Die Aimmnm m Ame-ila geMIr

I sich ««der Vorstand desReichsausschusses der Deut- TtUMliMS I

I sche« Sandwirtschast", Wirst. Geh.-Rat Edler v. I vielfach von angeblichenKennern amerik«ruscher [ J6ee*n imTag" über die Gefahr einer alsbal- als entschieden deutschfreundlich zu Be-

khisen Hungersnot schreibt. Er führt u.a. aus: I geschildert worden. Jetzt soll ber

rWet PlänefSnneden für die Zrikunst tappt im G-sll gegen AAson und Englandkeine Grenze» mehr I taP*» .solange ber nächstliegende Feind nicht besiegt ist. fe,men/, Nnchdenkerch- und Illusion«» Mgenei-te I Und d« ist die drohende Hungersnot. Ich spreche diese toaren ub sind anderer Meinung und finden bkfe be- I feisiimt« gegenüber den {cbönf ütbertf^en Steu6c» ,. _ . . bcbenbelt Georg v. Skal in einem New I tzungen der Regienrng im vollstem Bewnßtrein der Per- « <nri-k im Bert Lok Amr." diese Frage. Er

<E5>!v-«ziebern und glaube aus Grund meiner fünsiähngcn Nachrichten «der amernkamscheDtttge dort ur

I im Ernährur.gSwesen einen Ueberbli-7 wi? wemge gestoßen nrck sich «eucke gemocht habe und schockt wer

I Izu haben. Aber wenn ich alle günstigen Möglichkeiten *ct scher die Stimmung und Haltung bei Amerikaner tz ön? A««e fasse: Wir taumeln an einem $b' gegenüber Deutschland:

k tzrnnd entlang, der das Grob von Millro-1 ,M^n kann sich gar keinen Begrisf dapon mochen. mit

kfneu werden muß, wenn wir nicht rechtzerftg nm- elenientnren Gttvall dk Wnt gegen Deut?ch-

Ftott«. Was wir im letzten Jahr mit Schanden, in Men das deutsch war, in den Angufttogen

tz isich abfi-kken sahen, wo das große Sterbe uferst be- [ bas wird im nächsten Jahr Berlin und Dreckt n f nutz jtzettzzio sind das Judnstnegebkt im Westen erkbe«, wenn mit gleicher Einsichtslosigkcnt weitergewirtsMstet' toirb wie bisher. Die Vertreter der Negierung erllsr-n

\ SfsnMch, das sei alles nicht so schlimm.. Diese Be- ______ ____________ _

\ hrupkiusen sind eine unverantwortliche Irre- 1^,^ Nnnsi, fein deutscher Unterricht tvird geduldet, sübrung des Volkes, die um so verhängnisvoller fe,r Pchlinvirtuose Fritz Seetiki wick alle Augenblick ist, <üs sie auch im Ausland, besonders in Amerika, ganz |ain Auftreten per hindert. Die Versuch«, uns zu der»

r falsche Borfteilungeu von unlerer Lage lxrvorrust und uns |T1inbcrn, Milch für hungernd? Kinder und sonstige von jeder Hilfeleistung ausschließt. Die ReichSgetrewe- Lftbesoaben noch Deutschland zu schicke», reißen nicht ab.

I ,Me hat noch nicht einmal jetzt die Getreidemengen, um ist freilich gegenwärtig sehr unpopulär, und [ die Kvmmunalverbände für die Zeit vom 15. Januar bt§ l^^en England macht sich beträchtlicher Unwillen laut,

15. Februar zu versorgen. Es ist ganz ausgeschl0s- I u6?r »g^rhnnd ist der englische Einfluß noch so stark se n, daß wir bei Ausrechterhaltung der jetzigen Ratw- ] to-e u|t5 Frankreich hat ber Amerikaner die aus-

1 den und des niedrigen Ausmahlungssatzes mit den in- gesprochene Vorliebe mau könnte sagen: Vier«

ländische« Vorräten bis zur neuen Ernte ausreichen. Nach (kfetfeeit di» er immer besaß Man tut hier nichts

meiner Schätzung wird uns mindestens der Bedarf Deutschland, außer daß man mit ihm Geschäft? für 8 Monate, also rimd 600 060 Tonnen, fehlen, ma^.n möchte, und das weiß man auch noch nicht richtig

ber «ur durch Einfuhr gedeckt werden konnte. In der gnznsangen. Von Wohlwollen, fteundschastllchen Ge-

i BezichL«« ist noch nichts geschehen. Die Einsuhrge- ?üf)lcn gtzer auch nur zarten Anzeichen von Versöhnlich- I sMWkt sagt, es sei ihr unmöglich, auch nur an-1 ist keine Spnr."

I käherud soviel Getreide ober Mehl ein-usühren, sie könne I ! jetzt überhaupt keine Abschlüsse machen. Das scheint auch 1 \ «laubhaft, wenn man weiß, daß wir für die Tonne Mehl 6uj dem Weltinarkt 7600 Mark bezahlen müssen, während ber Inlandspreis noch nicht 800 Mark ist. Aber wenn

weder der f«k Ha'idel noch die Einsichrgesellschaft in s ihrer jetzigen Organisation Kredite erhalten und baS l Wsik» ber Einfuhr übernehmen können, dann müßte doch i Ht i-fort in anderer Weise Vorsorge ge­troffen werden. Denn bei den gegenwärtigen Fracht- raumverhältnissen dauert e 5 Monate, bis Uebersee-1 sendungen bei uns ein treff en können., Wir haben also kerne Seit zu verlieren, denn ich glaube nicht, daß die Rerchs-

I getteidestelle die normale Belieferung aus der Jnlands- entie über den Mai hinaus aufrecht erhalten kann. Mit

I bei» Rat löffeln steht cs noch windiger; die Ernte j war von Anfang an nicht gut, ist aber durch den stützen ] Frost, besonders im Norden und Osten, wo man infofoe' der Verkürzung der Arbeitszeit und durch ErntcstreW noch scbr im Rückstand war .weiter aufs verhängnisvollste »elchädigt worden. So sind Hunderttausende von Len tue rn Kartoffeln erfroren oder im «oben verfault, und fast keine der größeren Städte Hal die Vorräte, um während einer längeren Frostperiode tzhae tägliche Zufuhr auskommen zu können. Die ur­sprünglich versprochene Ration von 9 Pfund für die tzLoche hat überhaupt nie eingehakten werden können; eher in ben meisten Städten können auch keine 7 Pfund mehr verteilt werden, sondern nur noch 4 oder 3 Daß man bei unserer Getreidesituation für stylende Kartof­feln als Ersatz Mehl ausgeben könnte, verbietet sich von selbst. Wie lange man mit den Karto^ln »» den «om- !wer hinein reicht, läßt sich erst nach Dehnung bet: SRielen beurteilen. Bis zur Frühkartosselernte reichen sie sicher Nicht. So sieht eS für dieses Jahr aus. Im nächsten wird e 3 noch er heb lich schlimmer to erb en, ftoeii die Landwirtschaft durch dir Ha^^rn^ der Regierung mit Gewalt zum extensiven Betneo ge- 'trieben wird."