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Marburg, den 2. Januar 1920.

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Der Landrat: v. Loewenstein.

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Marburg, den 7. Januar 1920.

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Betrifft: Fettversorgung.

Der Kommunalt^rband kann für die Versorgungs­berechtigten der Dörfer uiöglichenfalls Schmalz be- schaffen. Der Preis desselben dürfte sich jedoch ziemlich hoch stellen, eS wird das Pfund kaum unter 20 <Ä ab­gegeben »erden können.

Die Bersorgnngsbercchtigten, welch« unter diesen Umständen Schmalz beziehen wollen, werden ersucht, dieses den Herren Bürgermeistern zu melden.

Die Herren Bürgermeister werden gebeten, der Krrisfettstelle von den eingegangenen Anmeldungen Mitteilung zu machen.

Marburg, be» 3. Januar 1920. (4

Der Landrat: v. Loe wen stein.

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Dankfaguug.

Für die vi«l«n Beweis« herzlicher Teilnahme, bei der Hinscheidung meine» innigst geliebten Manne» sage ich allen meinen aufrichtigen Dank. bl41 Wwe. Luise Kicman«, geb. Tauer.

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dc« LandratSamIes Marburg.

Betrifft: Zahlung von Ablicferungsprämieu für Brot­getreide und Gerste

'(vergl. Bekanntmachung vom 18. Dezember 1919.) Als Grundlage für die Ausrechnung, wie viel vom Hundert abgcliefert ist, dienen die in den einzelnen Ab- lieferungSausschreiben von den Erzeugern angeforderten Mengen, soweit nicht durch die ReichSgetreidestelle eine höhere Ablieferungsschuldigkcit festgestellt wird.

Die Prämien können natürlich erst dann zur Aus­zahlung kommen nachdem die Reste abgeliefert sind.

Die Prämien sind festgesetzt, um die Landwirte zur restlosen Ablieferung zu veranlassen und fallen, da bis zu 15 Jt bei 110 vom Hundert auf den Zentner ver­gütet werden, sehr inS Gewicht. Es soll verhütet wer- den, daß für die Versorgungsberechtigten AuslcmdSge- treide gekauft werden muß, welches bei dem niedrigen Stande unserer Markwährung mit unerschwinglichen Preisen bezahlt werden müßte. Ich hoffe und erwarte daher, daß bei der Ablieferung jeder einzelne Landwirt darauf bedacht sein wird, sowohl im eigenen Interesse als auch im Interesse der Gesamtheit zu liefern, was er I .über das bei der Bestandsaufnahme ermittelte Abliefe-1 rungSsoll hinaus abzuliefern in der Lage ist I

Der Kommunalverband Marburg hat zur Durchfüh-1 rung seiner Selbstwirtschaft bis zum 15. August, das I heißt zur Versorgung der Brotkartenempfänger, noch I große Mengen Brotgetreide nötig. I

Rach dem Stande der bis jetzt erfolgten Ablieferun-1 gen ist zu befürchten, daß der Kommunalverband mit I seinem Getreide nicht ausreicht, während er nach dem I tatsächlichen Ernteergebnis und nach der Ablieferung an I die ReichSgetreidestelle hätte voll auskommen müssen. I Ich nehme an, daß die hiesige Landwirtschaft alles auf-1 bieten wird, zum mindesten die Versorgung der Brot- I kartenempfänger de« Kreises voll sicher zu stellen. ES I wäre wünschenswert, daß darüber hinaus zum Wohle I der blesamtheit noch Getreide an di« ReichSgetreidestelle I geliefert werden könnte. I

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Tappel, den 6. Januar 1990.

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«in Vrr^rhiiklrn vnr1ie»ntl I Marburg, den 7. Januar 1920. I, . r. v t. cn «i W " auer ***»

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