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Entgegen dieser Bestim-

«lng befahl Marschall Joch, daß bis zum 1. Januar

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Protest erhoben.

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toci* Franken Entschädigung verurteilt.

Berlin, 26. Dez. DerBerk. Lok.-Anz." meldet

'§ tt[ä (.-ücn. Der bergische Fabrikverein in Remscheid be-

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neu von Bedingungen abhängig gemacht werden, wie

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Di« Erklärungen Dutasta».

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innen der Reichskasse zu erheben, um dem durch die

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Laut Bekanntmachung der Kölner Kommandantur teurbai in der 4. BesaßnitziSzonc die Kriegserinnernngen

' Berlin, 26. Dez. DerB. L" meldet aus Paris: Bit die Pariser Morgenjgrcsft mitteilt, hat das Schwur- gtricht von Amiens den Industriellen Robert Rostam

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den müssen, erhielten nur die Zustimmung von Delegierten. Die japanische Abmcknung behielt ihre Zustimmung vor.

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gepflichftt werden. Deutschland erklärt sich bindend bereit zumGrfat/'ber England und seinen Verbündeten gar nicht gehörigen versenkten Kriegsschiffe, wie hoch und welcher Art der Ersah sein wird, steht in dem Ermessen der Gegner. In den mündlichen Erklärungen Dutastas ist gesagt, man werde auf 300 000 Tonnen und gegebenen­falls auch noch weiter heruntergehen. Der lehtere Fall darf jedoch als wenig wahrscheinlich angenommen werden, die Abgabe von 300 000 Tonnen Hasenmaterial stellt aber einen noch immer katastrophalen Eingriff dar. Und die letzten v brauchbaren Kreuzer sind ebenfalls dahin.

-Widmen Tagen eine Verordnung über die Außen- ita n d c l s k o n t r o l l e zu erwarten. Diese ermächtigt wen Reichswirtschastsminister, die Ausfuhr von Waren' "Mrr Art über die Grenzen des Deutschen Reiches zu ver- Wckit, sodaß die Ausfuhr nur mit Bewilligung des Neichs- »mmiiiürs für Aus- und Einfuhrbewilligung oder sonst önrr zuständigen Stelle, j. B. des Reichskohlenkommis- WrS, erfolgen darf. Die Aus- und Einfuhrbewilligungen

wb. Berlin, 24. De». Di« Reichszentralstelle für Kriegs- und Zivilgefangene teilt mit: Am 22.12. traf in Triest der DampferColumbia" mit 155 deutschen Heim­kehrern aus Rio de Janeiro ein.

Die Verteilung der deutsche» Kolonien.

Wb. Paris, 24. Dez. (Havas.) Der Oberste Rat trat heute unter dem Vorsitz von Jules C a m b o n zu­sammen. D u t a st a erstattete Bericht über die Unter­redung, die er gestern anläßlich der Ueberreichung der Antwort aus die deutsche Note vom 14. Dezember mit Freiherrn v. Lersner hatte. Der Rat prüfte hier­auf die Uebereinkmrftsprojekte, wie sie in Ausführung deS Friedensvertrages bezüglich der zu vergebenden Mandate über die früheren deutschen Kolonien in Afrika und im Stillen Ozean aufgestellt worden sind. Der Rat genehmigte die zwei ersten Projekte über die Gebiete in Deutsch-Ostafrika, die zum Teil an Großbritannien, zum Teil an Belgien abgetreten werden und die nach bent Typ des Mandats B. (Re- gime des Völkerbundes) verwaltet werden. Die an­deren Projekte, die sich auf die Gebiete im Stillen Ozean und die übrigen afrikanischen Gebiete beziehen, die nach dem Typ des Mandats C (Verwaltung ana­log berjenigen des Mandatarstaates) verwaltet wer-

wb. Berlin ,26. Dez. Der Vorsitzende der Frie­denskonferenz in Paris hat der deutschen Abordnung fol­gende Note auf unsere Note vom 14. De», zugehen lassen:

Herr Präsident! Die verbündeten Mächte haben von Ihrem Schreiben vom 14.12.19 Kenntnis genommen. Sie haben mit Genugtuung festgestellt, daß die deutsche Regierung ihre Ansicht teilt, wonach alle Bestimmungen des Vertrages vom Zeitpunkt seines Inkrafttretens ge­mäß seinen Schlußbestimmungen Anwendung finden, gleichviel ob die Rafisikation der Regierung der Ber­einigten Staaten vorliegt ober nicht. Sie nahmen Akt davon, baß die beutsche Regierung ben Grundsatz aner­kennt, wonach sie sich ebensowenig vor einer der übrigen hohen vertragschließenden Teile auf die Nichtbeteiligung der Vereinigten Staaten an der ersten Hinterlegung der Rai isikations-Urkunden berufen kann, um irgend eine Bestimmung deS Vertrages in Frage zu stellen. I» der Tat würden alle Vorbehalte in dieser Hinsicht mit dem im Vertrage deutlich zum Ausdruck gebrachten Absichten in Widerspruch stehen. Was die Sicherungsmittel betreffen, von deren Anwendung die verbündeten Mächte hoffen absehen zu können, so möchten diese Mächte fest- stellen, daß die deutsche Regierung hinreichend davon unterrichtet ist, daß, wenn nach der endgültigen Wieder- Herstellung deS FriedenszustandeS die Anwendung von Sicherungsmitteln, wie sie der Krieg mit sich bringt, ihr Ende gefunden hat, andererseits die im Vertrage vorge­sehenen besonderen Maßnahmen sowie die vom Völkerbund aperkannten verschiedenen VersahrenSarten genau Anwendung finden werden.

Hinsichtllch deS Teiles des Protokolls, der sich aus die Entschädigung für die Versenkung der deutschen Kriegs­schisse in Scapa Flow bezieht, sind die verbündeten Mächte nach Prüfung der Angelegenheit, der Ansicht, daß sie auf der Unterzeichnung des Protokolls, so wie es ist, bestehen müssen.

Das Verfahren zum Zwecke der Wahrung der wirt­schaftlichen Lebensinteressen Deutschlands ist in der Note der Verbündeten vom 8.12. dargelegt worden, worin deut­lich gesagt ist, daß die verbündeten Mächte bereit sind, ihre auf Herausgabe von 400 000 Tonnen Schwimmdocks, Schwimmkrähnen, Schleppern und Baggern lautende For­derung zu ermäßigen, falls stichhaltige Gründe eine solche Ermäßigung rechtfertigen.

Andererseits haben die verbündeten Mächte Kenntnis davon erhalten, daß kürzlich gewisse Schwimmdocks, Krähne und Bagger verkauft worden sind.. Sie weisen daraufhin, daß bei Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage, wie sie von der deutschen Abordnung dargestellt wird, kein derartiger Verkauf von den verbündeten Mäch­ten anerkannt werden wird, der vorgcnommcn worden ist in der Zeit zwischen dem 3.11.19, dem Tage der ersten Mittellung des Wortlautes des Protokolls an die deutsche Regierung, und dem Tage, an dem Deutschland die Ent­schädigung für den Zwischenfall von Seapa Flow mit­geteilt wurde..

Die deutschen Delegierten haben mündlich den Antrag gestellt, von der Auslieferung der in dem Protokoll er­wähnten öKreuzer abzusehen. Sie haben vorgeschla­gen, dafür 5 der zur Zeit auf ben* deutschen Werften im Bau befindlichen kleinen Kreuzer nach Maßgabe ihrer Fer­tigstellung zu liefern. Dieses Verlangen ist in der beut« kchen Note vom 14.12.19 nicht enthalten. Die Artikel des Protokolls müssen angenommen werden, so wie sie sind. Jede Aenderung würde mit den Bestimmungen des Friedensvertrages in Widerspruch stehen.

Die verbündeten Mächte sind bereit,- alsbald nach der Unterzeichnung des Protokolls die aus Anlaß des Zwi­schenfalls von Scapa Flow internierten deutschen Offiziere unb Mannschaften frei zu lassen, mit Ausnahme der- ienigen, die etwa eines Kriegsverbrechens beschuldigt

Maßnahmen für di« Inkraftsetzung de» Friedensver­trage» werden Anfang der nächsten Woche beginnen.

Die Haltung der Reichsregiernng.

Berlin, 26. Dez. Wie dieDeutsche Allg. Ztg." erfährt, wird die Reichsregierung die neue Note int Geiste der Loyalität beantworten, von dem sie sich bisher habe leiten laffen. Sie werde sich frei von einer Prestige- Politik halten, die völlig sinn- und zwecklos wäre, dagegen bemüht bleiben, die Lebensinteressen Deutschlands unter allen Umständen zu wahren.

DieDeutsche Allgcm. Zeitung" betont, daß die Antwortnote rw orn?f1 Lösima der Schwierigkeiten in der Frage des Ersatzes für Scapa Flow und damit gleich- seitig in der Frage des Inkrafttretens des Friedens nicht bringt. Der deutsche Standpunft war der, zu­gleich mit der Friedensratifikation festzustellen, nicht nur wieviel, sondern auch welche Objekte Deutschland zu liefern bezw. herzustellen hätte. Angenommen selbst, der Verband würbe die Forderung von 400 000 Tonnen der Zahl nach ermäßigen, bliebe ihm, wenn keine anderen Abmachungen getroffen werden, die Auswahl des Ma­terials. Er hätte dann das Recht, die größten Docks und die leistungsfähigsten Bagger zu nehmen und Deutschland nur eine Masse kleinerer und kleinster Bor- ridjtungen zu lasten, mit denen es wirtschaftlich nickt viel anfangen kann. Wenn Dutasta bei seiner Mittei­lung an Herrn v. Lersner das Verständnis für die wirt­schaftlichen Schwierigkeiten Deutschlands und den Wunsch, diesen Rechnung zu tragen, Betont habe, wäre es wün­schenswert, daß dieses Verständnis auch in den Abmach­ungen über ben Ersatz für Scapa^Flow zum A u s b r u d

Ei« neuer Gewaltakt im Saargebiet.

Entfernung der Eisenbahndirektion. Militarisierung der Eisenbahner.

r: eine schwerere Strafe verwirft wird. Außer-

Dft Frirdnsbedingungen für die Türkei.

Wb. Amsterdam, 24. Dez. Der ParlamentS- berichterstätter derTimes" schreibt: Es verlautet, daß die Friedenskonferenz in den ersten Tagen deS neuen Jahves in Paris ihre Tätigkeit wieder aufnehmen wird. Sie wird sich unverzüglich mit der Festsetzung der Friedensbedingungen für die Türkei beschäftigen. Als britische Delegierte werden dann teilnehmen: Lloyd George, Balfour und Loft) Curzon.

von der-vierten Straflammer des Landgericht» Berlin eröffnet worden. Die Verhandlungen sicherem Vernehmen nach bestimmt im Januar sind«.

Sperrung der deutsch dänischen Grenze.

Ungar«.

Wb. B u d a p e st, 26. Dez. Wie derPester Lloyd" erfährt, wirb Graf Apponyi in deutscher Sprache Denkwürdigkeiten unter dem Titel:Ans dem letzten halben Jahrhundert der österreichisch - ungarischen Monarchie" «scheinen lasse».

Die WihwrliNlt der WMte.

Die MrMmi M wie ur »erlangt. Snentnele KerMm Her Sortierungen.

mit dem Krelsblatt für den KrekS Marburg

Tageszeitung für (bas früher kurhessische) Oberhessen

Wb. Paris, 24. Dez. Nach den im Auftrage des Obersten Rates von Dutasta abgegebenen mündlichen Er­klärungen sind die Verbündeten für den von ihnen selbst als möglich bezeichneten Fall, daß.sie sich in der Statistik geirrt hätten, bereit, ihre Forderungen auf 300 000 Tonnen und gegebenenfalls auch noch weiter herab- z u s e tz e n. Sie verlangen aber trotz der wlederhalten Feststellungen der deutschen Sachverständigenkommission, daß den verbündeten Mächten in Deutschland die Mög- licbfeit gegeben wird, sich an Ort und Stelle durch etgene Delegierte unverzüglich ein Bild über das in Deutschland vorhandene Hafenmaterial zu machen.

Die Vorbereitungen zur Inkraftsetzung de» Friedens­vertrages.

wb. Paris, 26. T«z. Die Sitzungen der Deutschen und Verbündeten zur Feststellung von vorbereitenden

Anierika.

Neuer amerikanisch-mexikanischer Zwischenfall.

_ tob. Walshington, 24. Dez. (Havas.) Das Staatsdepartement hat den amerikanischen Botschafter in Mexiko angewiesen, bei der mexikanische» Regierung vor­stellig zu loerben, wegen der Verhaftung von Matrosen der amerikanischen Kriegsmarine unter der Anschuldi­gung, Ausschreitungen auf öffentlichen Straßen began­gen zu haben. ,

cs toetbi ricb;ifli nit bciriif

D-utjchss -reich»

Die Reichsregierung an die Gefangenen. Die Reichsregierung sendet in einer Erklärung zu Weih­nachten den deutschen Kriegsgefangenen die Grüße de* Vaterlandes und stellt fest, daß die wiederholten Bemüh« ungen der Reichsregierung, die Rückkehr der Gefangene« vor Rattfikatton de» Friedensvertrage» durchzusetzen, nur Teilerfolge gezeitigt haben. Jndesien sei der Be­ginn der endgülttgen Vollziehung des Friedensvertrage» so nahe gerückt, daß für die jetzt noch Zurückgehaltenen der Tag der Befteiung bald anbrechen werde. Die Reichsregierung versichert, daß sie ihre restlosen Be­mühungen, alle in Europa und Uebersee noch festgehal­tenen deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen mit mög­lichster Beschleunigung in die Heimat zurückzuführen, nicht eher abbrechen werde, al» bi» der letzte Mann wie­der in der Heimat fei. Sie bitte alle Gefangenen, hier­auf zu vertrauen, und nach allen tapfer überstandene« langen Leiden und Entbehrungen auch noch die kurze Zeitspanne, die sie jetzt noch vom Tage der Heimkehr trenne, in Geduld zu ertragen.

DaS deutsch-polnische Beamtenabkommen. Mit der polnischen Regierung ist ein Beamtenprovisorium abgeschlossen worden, das den deutschen Beamten in den abznketenden Gebieten freien Abzug sowie Befreiung von der Liquidation ihres Vermögens, also Schutz von Person und Habe für sich und ihre Familie und HauS- chalt zusichert und das außerdem für die zwei Monate seiner Gültigkeit die Gehaltsbezüge der Beamten regelt. Die Polen erklärten sich nunmehr bereit, das Abkommen zu ratifizieren, und zwar wird die Ratifizierung vor Ncüjahr erfolgen.

Das Hauptverfahren gegen Dr. Helfferich wegen

k m ist aus Gewstrasc zu crkcnucn, die mindestens dem ifachen Wert der Warm, auf die fick die strafbare Hand- üg bezieht, gleichkomm.lt muß. Auch fahrlässige Zu- ^Handlung wird bestraft. Tie im unlauteren Verkehr mßlen Waren sind ohne Entgelt zugunsten des Re'chee verfallen zu erftären.»

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Beleidigung des Reichsfinanzministers Erzberger ist _ . .... j

eigcniij^ Eisenbahndirektion in Saarbrücken aus dem Gebiet rDaH saftigen Saarstaats entfernt und eine neue Mads« BjKftion für dessen Eisenbahnen unter der Leitung eines eben soft ^^ösischen Offiziers gebildet wird. Da? deutsche Per- irtBack soll gemäß ben Bedingungen des Wafsenstilb- aste Vci, «ck weiterhin unter militärischem Befehl bleiben.

ganze private Auslandsverkehr über die dänische Grenze ist bis auf weiteres verboten worden wegen Verschlep­pung großer Mengen Nahrungsmittel ans Rordschleswig.

Der Vorstand der Zeutrakarbeitsgemeinsthaft der industriellen und gewerblichen Arbeitgeber und Arbeit­nehmer Deutschlands faßte in der Sitzung vom 23. 12. unb 24.12. zur Frage der tzu erwartenden Erhöhung der Brot- und Kartoffelpreise eine Entschließung, in der e» heißt: Die Zentralarbeitsgemeinschaft der industrielle« und gewerblichen Arbeitgeber und 'Arbeitnehmer Deutsch­lands hält es für dringend nötig, daß dieser ziffernmäßig festzustellnde Ausgleich von den Arbeitgebern ab 1. 1. 20 getragen wird. Die außerordentliche Zulage soll nach der Kopfzahl der vom Arbeitnehmer zu versorgenden, nicht selbst erwerbstätigen Familienangehörigen bemes­sen werden. Sie soll jedem Arbeitnehmer unabhängig von den Tarifverträgen die Möglichkeit verschafft«, den durch die Neuverordnung hervoegerufenen Mehr­aufwand zu bestreiten. Arbeitgeber und Arbeitnehmer stimmen darin überein, daß durch Uebernahme dieser Teuerungszulagen der Industrie neue Milliardenlasten aufgebürdet werden. Erhöhte Produktionskosten könne« aber nur durch erhöhte Produktion ausgeglichen werden. Soll eine weitere Steigerung der Preise aller Fertigfabrikate in Deutschland verhindert werden, so muß jeder Schaffende seine Pflicht bis aufs Letzft er« füllen.

__ Einigung in der bayerischen Bauernschaft. Au» München läßt sich dieBoff. Ztg." melden, daß die Eini­gung des bayerischen Bauernbundes mit dem von Dr. He^i m gegründeten christlichen Bauernverein erfolgt sei.

Kriegsstistung für die Angehörigen der Reichs- Post- und Telegraphenverwaltung. Auf Anregung de» früheren Ober-Postdirektors von Berlin, Wirk!. Geh. Ober-Postrats Vorbeck, ist während des Kriegs unter dem Personal der Reichs-Post- und Telegraphenverwal­tung eine Geldsammlung veranstaltet worden, die m»« gesamt etwa 3% Millionen erbracht hat. Hiervon sind rund 1950 000 <M. zu gemeinnützigen KriegswolilfahriS- zwecken (Rotes Kreuz, Nationalstiftung, Krwgsausschuß für warme Unterkleidung, Kriegsnotlerdende tu CJtpreu# ßen, Verein für Sanitätshund- uftü.s verwendet war. den. Au» dem Restbeträge der Sammlung, der sich einschl. der aufgekommencn Zinsen auf, 1,7 Million n beläuft ist am 25. November eineKrregsstifrung für die Angehörigen der Reichs-Post- und MegrabWer. Wallung" errichtet worden. Zweck der Stiftung ist d,e Unterstützung der durch den Krieg geschädigten Beamten, Angestellten, PostMone und ständigen Arbeiter der Post Verwaltung sowie ihrer Angehörigen und H'^rblie^- nn. Die Bewilligungen sollen bestehen tn laufenden oder einmaligen Unterstützungen, in Be-H^n 8.u $ "

»um Zwecke der Wiederherstellung der Gesundheit, « Zuschüssen zu den reichsgefetzlichen Verso rgung-gebuh- Nissen oder Hinterbliebenenbezügen, in I^stellen '« Versorgung»-, Heil-, Genesung»- ober Erzwhungsan. »alten ober in Beihilfen zur Aufnahme in solchen ober ähnlichen Anstalten sowie in sonstigen Zuwendungen zu» Erfüllung des Sttftungszwecke».

- «u-landSlebeuSmUtel für Gastwirtschaften. Eck ist, wie Berliner Blätter mitteilen, der Plan gefaßt worden, eine Belieferung der Hotels und Spe'ftw'tt- schäften, zunächst in Groß-Berlin, dann aber auch für ba» ganze Reich mit Auslanbslebensrnittel zu organi- fferen. Also hätte her Gastwirteausstand in Der!« doch einen Erfolg gehabt.

Im der Angelegenhett von Vater Senncnfelb ruck Lohn, wobei ersterer behauptet, daß au8 ben Mitteln bei

Rtiwitbet werden. Die Strasvorschriften für verbots- Nbrigr Ausfuhr aus dem Reichsgebiet sind nn w-fentlichen .. .^'iebänt worden, außerdem sind auch Zuwiderhandlungen ..3FSe,t die Bedingungen, von denen die Aussuhrbewilli- 3^c£ vg abhängig gemacht ist, unter Straft gestellt. Beide ide nJ^'ISetficgc werden gfeidjniäßig mit Gefängnis nicht ben, einem Monat bedroht, sofern nicht nach anderen

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b ein 3,, forberu^ bernirn« emisch gt, Nied-r,

Mbeichlten.

Auf eine Anfrage nn zuständiger Stelle wird bestätigt, » die Militärbehörden der Westmächte die sofortige Ein- Üchiuug einer besonderen Eisenbahnverwaltnng für die ' wir bei| iinien des künftigen Saarstaates angeorduet haben. Die ß^icksregftrung hat gegen dieses den Bcstimmungen des Dricdensvcrtragcs widersprechende Vorgehen in Paris

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agen un> ben Luden dorff und Tirpitz verboten. Alle sicht, daj rkrrite verkauften Bücher müssen an die Kommandan- m Näbr< tzucii abgeliefcrt werden.

aber siit >. ----------

- - des Reichs erwachsenden Kosten werden

her, dit Webühren nach den Bestimmungen des Reichswirtschafts- mte eink Ministeriums erhoben. Auch können die Außcnhandels- an, oB sMl-n zur Bestreitung der aus ihrer Tätigkeit crwnchsen- ei" odck Kosten besondere Gebühren festsetzen. Bei Erteilung ( Nt Ausfuhrbewilligung ist eine für die einzelnen Jn- Ntsiriegebiete noch genauer zu bcstimmeude Abgabe zu-

Ausfuhr zu erzielenden Ueberpreis, der fast nur auf den inf niflj Sebiigen Staub unftrer Valuta zurückzuführen ist, nicht Ifonop»1* «ein ben Exporteuren zu überlassen. Die aus her Abgabe hielten Mittel sollen zur Förderung sozialer Aufgaben

lftmg u« y ejR Mgftrungsausschuß für den Saarstaat durch den Streit itz gebildet wird. C ' t! r "

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um ^ni Beispiel die Wiederausfuhr eingeführter Waren, k > s- Forderung besonderer Preise oder Zahlnngslre-

.-Hau Inteungen für bestimmte Ausfuhrgüter und die Abfiihrung ind srcv- Deviftn. Zur Bestreituug bef durch die Außcn- t wäre»- Nudelskontrolft des Reichs crwackftuden Kosten werden

rlieb^sj, . Kode uu,

sihlüß einstimmig keine Ware mehr nach Frankreich zu Gefcitt, solange die Kriegsgefangenen zurückbehalten teciben.

Der Bürgermeister von St. Ingbert Schöneberg

>en mr6c aas Saarbrücken, tveil er angeblich im besetzten fran- iefe Aus Pi'jsch.'n Gebiet, Fabriken niedergelegt hat und Material wltcr '1 fcitreiben ließ, zu 10 Jahren Zuchthaus und 10 Milli-

in6.....- f tob. Berlin, 24. Dez. Zur Verhinderung der

, Mrschleuderung von Waren nach dem Ausland ist in den

wb. Berlin, 24. Dez. Aus dem besetzten Gebiet >cn neu« berichtet: Im Augenblick des endgültigen Fric- I ^ys.schlusfts wird ein neuer Gewaltakt aus dem Saar- stnbet öj ^(lI ^meldet: Nach dem Fricdensvertrag bleibt die n iunge^ des Saargebietes in deutscher Hand,

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Janbc» auch weiterhin unter militärischem Befehl bleiben, men d« Hkgrclslicherweisc bemächtigte sich des gesamten Eisen- 'st ja te zäh»Personals im Bezirke Saarbrücken und der Pfalz im Eng, ,iefgehende Unruhe. Die Arbeiter und Beamten sind von Ee.p ^schlossen, sich diesem Rechtsbruch nicht zu fügen und ji verlangen, daß die bisherige Verwaltung aufrecht -«halft» bleibt. Sie protestieren insbesondere gegenbie v«! Mch-, hie Militarisierung bet Eisenbahnerbei-

QMDer Anzeigenpreis beträgt fit bie 8geb. Zeile 80 j x. 50«/, teuetunqlwfdtL r 4 wiaiPU*£|45-», «rntltche «. «Hieitttge 66», Xekl«mezeile 1.60X JederRebett gilt ^4.

«l» L«r«b«tt. JBet Auskunft durch die »efchiftsstelle u. Vermittlung der 1O1A

Eonnavkno, 27. Dezemver «H8eb.t( » J «»«d rgedühr P.stfcheckk.at,: Nr. sei 6 Amt Fr.nkfxrt a.».

" Die Oberhessifche Zeitung" erscheint fechsm»! »ichentlich Der

niu Me»u»svreis beträgt monatlich 2 JL. frei in» Hau»; durch die ^Asst 301 2io X. ohne Bestellgeld. - «erleg een Dr. C. Hitzereth. Druck der unio -Buchdt. von I sh. « u q. Koch. Markt 21/23. Fernsprecher 55.

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von der französischen Bchörbe aus dem besetzten Gebiet «sgctoftscn worden.

Die belgische Besatzilugsbehörde hat die Bestätigung daß nut fN« JustizratS Laude als Regierungspräsidenten von bcubbriit ®iii''orr abgclehnt. Laude gehört der mehrheitssozia- Pcisom» Wischen Partei an und verwaltete seit Bern Rücktritt Dr. Schläfen» 8tufr5 kommissarisch das Negi'erungspräsidiüm in Düsscl- illachi 1« Nrf "