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steht N TL tiförmig, wie dir russische.

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Cffyiere des Beurlaubten standes, Unteroffiziere.

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» ßenp ftatir"rf-aftcn und deren Hinterbliebene handelt, stnd r, - (uMru»»Jki h«« Aüt otti# ttrtA hrm

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Bet telephonisch übermittelten Anzeige, wird, wie bei allen Zeitungen, keine Gewähr für btt «ichttgkeit des Textes übernommen

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säen auch Kriegsbeschädigte mit.

* Auswanberu ngSlustige bÄfte eine Brief»

Oie Spinnen Der goldene See

Dieser gröfite denteehe Abenteuerfilm wird Amelien erregen l

Ab Samstag, den 20. Dezember 1919. 10224

-iS zum Ablauf des Sl.'Dezembrr ISIS . Entspricht her Bescheid nicht den Dün-

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WilhelmShad«», 16. Dez. Hatte Mittass 2 UHr entstand beim Entladen von Granaten in dem Ddrnitionsdepot von Mariensiel eine starke Explosion, gasreiche Personen wurden verwundet. Durch die Gewalt der Explosion wurden viele Dächer abgebedt und auf drei Kilometer Entfernung sämtliche Fenster­scheiben zertrümmert. Die gesamte Munitionsmenge deS Munitionsdepots ging in die Luft. Es wurde ungeheuerer Schaden angerichtet. Bisher wurden 20 T 0 t e und etwa 60 Verwundete geborgen. Der Eisen­bahnverkehr zwischen Wilhelmshaven und der benach­barten Ortschaft Sanbe mußte eingestellt werden. Auch bk Telegraphen- und Fernsprechleitungen in der Um­gegend wurden größtenteils vernichtet. In Marien- fiel selber ist kein HauS nubeschädigt. Die Brücke über den Ems-Jade-Kanal ist infolge Besch ä digung nicht benuhüngSsähig.

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x Eine Handelshochschule Straßburg Die Straß­burger HandetLkammer beschloß die Gründung einer voraussichtlich im Oktober 1920 ,u eröffnenden Handels­hochschule, wozu staatliche, städtische und Bezirksbeihilfen erwartet werden.

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sch? Mitteilung, die an das hiesige ArLeitsamt gerichtet Hube, interessieren. Der Absender des Briefes ist rin kafrfcr Kaufmann, der 4 Jahre in Brafilien arbeitete, wm infolge der Kriegserklärung seine Stellung und wegen üm'olgung und Krankheit seine Ersp.irnisse verlor. Er Hmbt writer: Im neutralen Argentinien und Paraguay zchts mir ebenso schlecht, sodaß daZ Leben dort unmöglich K. Alle Deutschfreundlichkeit ist Schwindel, man ist tbcrall gehaßt urrd wird krank gemacht. Bitte sofort Antwort wie der Arbeitsmarkt in Deutschland ist? Scheue mich vor keiner Arbeit, wenn ich gesund bin und gesunde Wohnung habe. Folgt Unterschrift. 60 sjehts «uS. AuSwanderungslustige tun gut, beim RnchswanderungSamt Berlin W. 8, Wil Helmstraße 71 Er-

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veberfail auf eines Eisenbaha-u, München, 17. Dez. Auf der Strecke AugsburgNürnberg wurde rin Eifenbahnzug von 5 Räubern überfallen, die die Bremser tnti Erschießen bedrohten und den Zng auöraubten.

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Pöfszeikkche». Bor einige« WoDe» kst ^kr' m einem Geschäft ein PräzifionS-Reißzeug abhanden ge- fcimnen und ist anzunehn«n, daß e» zum Verkauf ge­langte. Ter Köuftr wird ersmht, sich bei der Polizei zu melden, da er ondernfaL» wegen Hehlevri bestraft wer­den kann.

* Stadtverordnetenversammlung. Zu dem gestrigen Bericht tragen wir auf Wunsch noch nach, daß bei dem vom Stadtv. Mthaus erwähnten Fall die Fran die ihr übergebenen Lebensmittelkarten nicht benutzt, son­dern wieder zurückgegeben hat. Trotzdem sei sie mit ehern Strafbefehl bedacht worden.

* Militüranwärt erverein. Bum stellvertr. Schriftführer taube nicht Herr Bätz, sondern Herr Kastel­lan M ü ll e r (Schloß) gewählt.

Schöffengericht. Sine Gastwirtin, Me unter der Beschuldigung stand, gewerbsmäßig, auf unerlaubte Weise sich in den Besitz von der ZwangSbewirtschaftung unterliegenden Lebensmitteln gesetzt $s haben, würbe in ehe Seldstraft von 1000 'X genommen. Der Lteferartt kam arit 300 X davon. $a der Begründung tondfe da­rauf hingewiesen, daß gerade dadurch, daß denjenigen, die Selb genug besäßen, S^egenhett geboten sei. neben»

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Lassel, 16. Dez. Die Stadtverorduetenversamm- kmrg bewilligte den Betrag von 16000 Mark zur Ausschreibung eines Wettbewerbs für den Bau eines großen FlußschwimmbadeS. Der Bau wird etwa eine Million Mark kosten. Bürgcruteister Brunner bezeich­nete in der Versammlung die Casseler Badeverhältnisse als unhaltbar. Zum Leiter deS Jugendamtes wurde der bisherige ^ndikuS der Gesellschaft für Gemein- wohl, Dr. Haarmann, gewählt, zum Leiter des So­zialen Amtes der 86 Jahre alte Schriftleiter des so­zialdemokratischenVolksblattes". Die bürgerliche Bereinigung enthielt sich der Stimme.

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»Die We'ihnachtsfersen sind' Ännmchr < baä Schulkollegium für die Provinz Hessen- ?1U im Hinblick auf die gegebenen Verkehrsver- ^iffe auf die Zeit vom 20. Dezember bis zum ^zrag, den 13. Januar 1920 festgesetzt worden. t in Marburg haben die städtischen Schulen we- ! her Kohlennot schon feit Montag geschlossen.

»Eine neue Kokarde hat die Reichswehr ^ten. An Stelle der Reichsfarben ist der neue ^rze Reichsadler in rotgelber Umrahmung auf gol- Untergrund mit toten Fängen und rotem

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Zukunft. 10177 ?rr vorltanv.

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Seltsame Aeblinzstiere berühmter Dichter. Dichtt» haben stets Tiere besonder, geliebt mW in ihre« HaM gehalten. Man weiß, welch tiefem Schmer, HelÄel m» Wagner beim Tode ihres LieblingShunde» und Liest« lingsvogels Ausdruck gaben, und besonder, groß ist dtt Zahl der Katzenfreunde unter den Poeten, denen wir wundervolle Gedichte über diese Tiere verdanken. Mauch» Dichter aber gingen ht ihrer Borliebe für die Tierwelt o weit, daß fie sehr merkwürdige Hausgenossen bei stch aufnahmen. So heckte g. B. der englische Dichter Hirrick ein Schwein, da» er <m einem rosa Bündchen spaziereA führte und das in seinem ArbeitSzimnwr stets zugegen sein mußte, wenn er feine Werke schuf. Lr hatte dem wackern Rüffelttter sogar beigebracht, au, einer Kann» zu trinken. Der französische Romancier Gerard de Ner­val hatte Mw Gefährten seiner Spaziergänge eine Hum­mer erkoren, und er führte das Meertier bei seinen Wanderungen über den Boulevard an einer blauen Seh* hinter sich her. Er erregte damit so großes Auf­sehen und war so vielen Belästigungen ausgesetzt, daß ihm feine ftreunde rieten, er solle sich doch lieber einen Hund anschaffen. Aber Nerval weigerte sich: .Ich bleib» bei meiner Hummer. Line Hummer ist sc^veigsam, rin» Hummer ist ernsthaft, eine Lummer versteht die Ge­heimnisse bet Tieft". Lin besonders großer Tierfreund war Roffetti, her in seinem großen Garten zu Chelsea eine ganze Menge von Vierfüßern hielt, vor allen an­dern aber liebte et eine weiße Kuh, weil er in ihren Augen eine große Aehnlühkrik mit den Augen von Janie Morris fand, die er sehr verehrt hatte.

Wagner in Marseille. In Marseille kam es kürzlich zu einer Abstimmung unter den Besuchern der klasfischen Konzerte, bei der sich 2650 Stimmen für und 1008 gegen die Aufführung Wagnerschen Opern erhoben. Man einigte sich aber, künftighin Wagnerkompositionen stet, ans Ende des Programms zu setzen, damtt die Wagner« feinde »rechtzeitig und seelisch ungeschä- 6 i gt die Konzerte verlassen Kinnen.

Die Heiratsanzeige einer Mohammedanerin. I« Ist« lam vollzieht sich die Heirat noch ht so strengen Formen und in so althergebrachter Art, daß der bei un, .nicht mehr ungewöhnliche" Weg der Heiratsanzeige dort etroafi ganz Unerhörtes ist. Die äghpttsche Zeitung .Stift* veröffentlicht daher, wie der .Reue Orient" berichtet, mit der größten Verwunderung undnach langem Zögen," den ftlgenden Brief, den fie erhalten bah Ich bin ein ägyptisches mohammedanisches Mädchen mit einigem Anspruch auf Schönheit, habe rin gute, Augenlicht, verstehe alle Hausangelegenheiten, habe feit dem vierten Jahr in der Schule gelernt, bin achtzehn Jahre alt und also nicht minderjährig, habe kein» Eltern mehr und habe mit einem Einkommen von drei ägypttschen Pfund monatlich genug, um meine persön­lichen Ausgaben davon zu bestreiten. Ich wünsche einen Gatten, der Aeghpter und Mohammedaner sein muß, nicht schon eine Frau gehabt haben darf, wohlerzogen ist und uns beide ernähren kann. Da ich keine Mitgift wünsche, darf er auch keine Aussteuer bei mir et* warten." __

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Berlin, 18. De». Oberst Vermont tras gestern in Berlin rin und wurde vom Rcichswehrminifier empfan­gen . Er dürfte, verschiedenen Blättern zufolge, in den nächsten Tagen nach Neiße zurückkehrrm________________

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heft hervorge rufen würde. Damtt nicht große Teile der Be- völkenmg in Rot «men, halbe die Regierung die Koemg». wirtschaft »och aufrecht. Deshalb müßte» ft hohe Be­strafungen erfolgen. Liu älterer Mann und dessen «ohn, die sich ta einen «tnderzaut gemischt ed> einen Jungen geschlagen hatten, wurden zb 00 bezw. 10 '* Seldstraft verurteilt.

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Stabttheater. Nochmals fti tmf bei heuttge Gastspiel der Frankfurter Künstler hingewiefen.

() Goßfelden, 17. De» Gendarmeriewacht- mrister Horchler ans Cölbe erwischte auf bet Lanbsiraß» in der Nähe unseres DrtriS eine fremde 8tant, die 26 Pfund Butter bei sich trug.

l Neustabt, 16. ®e». Die Zusammenlegung unserer Gemarkung geht ihrem Abschluß entgegen. Bom Kulturrnnt Marburg werbe» durch den Regierungsrat Dr. Höferle ständige Termine abgehalten über Anerftn- ftuufl der Besitzstandrolle, Bermessung ef». Nur He Ein­beziehung der Gärten -uckd hntefreien Grundstücke in das Berfthren stößt bei einem Besitzer auf Echwierigkriten.- Zu stellv. Deputierte« wurden gewählt Landwirt Karl Krapp, Wilhelm Faber, «ugust Suh« hier und tarl SchM in Homberg. Polizei Wachtmeister Schöppner beschlagnahmie auf dem hiesigen Bahnhof bei einem Fräulein, die hier in Stellung ist und nach auswärts reift« wollte, 24 Pfund Rindfleisch. «ei einer Haus­suchung ftnden sich bei einem hiesigen Gewerbetreibenden 29 Psmck Butter, 5,26 Beniner Weizenmehl, 11,81 Zent­ner Weizen und 8,18 Zentner Zucker. Lieft Lebensmittel wurden beschlagnahmt.

lSpeckswinkel, 1«. De,. «uf dem Wege zur Sparkasse nach «euftabt verlor ein hiesiger Einwohner 15000 Mark in Kriegsanleihen. Der Besitzer hatte aber 'Glück im Unglück: denn em ehrlicher Landwirt au» Nen- stadt hatte bk Werte «itf bet Sttahe 9ieuftabtSHä« winkel gefunden nnb lieferte sie dem Eigentümer rnrück.

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