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Univ Duchdr. oou I o h. A u g. fio ch. Markt 21/23. Fernsprecher 55.

Niiiiq mit Ultimotom 11116 Sgrmorfd

Der Prozeß gegen Oberleutnant Mallob.

Veratttng des Obersten Nates mit Fach

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te M 2cutMcn Reiche« gezwungen sahen, nach «er-

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Kesrtzung des Ruhrkohlrngebirtes und Frankfurts

Zur lluterzeichnung bedingt bereit.

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ratifiziert werde».

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fangen des »Echo de Paris' betreffend Danzig. Verschiebung der Stenge Deutschlands n«h Osten Inhalt und Sprache der angeblichen Kommentare vollständig au» der Luft gegriffen,

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unsere, eit

Gmrral F » ch in der gestrigen Geheimsitzung des Ober- S« R«ies dargrian, daß die unerwartete Abrelse der m Berlin entsandten Bevollmächtigten, sowie die Kon- > trwersrn, denen sich der Feind seit beinahe einem Monat gagitrt, keinen Zweifel über die Notwendigkeit bestehen Wen, zur Tat zu schreiten. Einzig ein Ulti- »-tu« könne aus der Berlegenheit helfen. Marschall N* d«be sich dahin geäußert, daß zue Stellung und rarchsührung eines Ultimatums von der Notwendigkeit nilitSrischer Borbereitunge» nicht abgesehen werden lkae. Er sagte, daß er in der Lage sei, die im Monat Sani ausgestellten Pläne, durch welche sich die Delegier-

Pari», 4. Dez. .Humanitö" mißbilligt die Hal» i iung Frankreichs in der Kriegsgefangenenfrage, da» tote! Shhlock auf seinem Schein bestehe. Frankreich verfalle' nicht in humanitäre Schwächlichkeiten, seine Haltung be«

, . 1 ..... in der Tat eine außerordentliche Ungerechtigkeit,

bard in großer Erregung zu mir und sagte: Nehmen l^^ 400 000 Menschen in einer durch die Gefangen«

Sie ein Automobil, fahren Sie weg und befehlen Sie I erschwerten militärischen Sklaverei erhalte.

Wb. Washington, 5. Dez. Der Finanzausschuß' für auswärtige Angelegenheiten ernannte eine Aborb- nung, die die Ansicht des Präsidenten zu erfahren suchen soll, bevor eine Entscheidung bezüglich des Antrages de» Senators Fall getroffen wird, der den Abbruch der

erzwingen." Die Rumänen ließen durch ein Zollamt Milch, und sonstige LebenSmitteltransporte, welche für frte Lungenkranken des Augusta-Sanatoriums m Debr«-

stoud. Ittlitäg? ,3 Uhr Hamm.

esel, bl05s

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shmg on Post' fragt, ob Wilson eigentlich noch imstande sei, die gesehliclie Macht auszuübe», da eine Krieg», erklärung ein alleiniges Recht des Präsidenten sei.

I allerdings gewisse Bedingungen für ihre Mitarbeit, da- I runter die, daß durch ein Einverständnis zwischen den | geiverkschaftlichsn Organisationen von Frankreich und I Deutschland ein unlauterer Wettbewerb der deutschen I Arbeiter in Frankreich sowie überhaupt alles, was zu I Reibungen führen könne, verhindert würde. Marcel I Laurent findet das sehr natürlich. Vor Monaten habe I die deutsche Regternng dies mitgetetlt. Wenn man die I Legitimität der Forderungen der deutschen Gewerk- I schäften anerkannt hätte, dann würden unzweifelhaft I Hunderttausende qualifizierter deutscher Arbeiter längst au der Arbeit fein, und Frankreich hätte Deutschland

I seine Kriegsgefangenen zurückgeben können.

1 Die erstrebte Berichtigung bet deutsch polnischen Grenze.

I Wb. Berlin, 8. Dez. Das .Echo de Paris" ver- I öffentlicht eine Depesche auS Zürich, nach der die .Dan-1 I ziqer Zeitung" bestätige, daß die deuffche Regierung I I offizielle Schritte unternommen habe, um zu einer Re-1 I Vision des Friedensvertrages zu gelangen. Der RcichS- I Minister des Aeußrru bereite ein Memorandum vor, in dem die deutsch-polnische Grenze berichtigt, die Ostgrenze Deutschland» M Kilometer nach Osten gerückt werde und der Vorschlag gemacht sei, daß bie Freistadt Danzig mit Deutschland benachbart werde. Ebenso sei ein rein deut-1 scheS Statut für Danzig auSgcarbeitet. Die zu diesen Noten verfertigten ftmnmentate ließen die Festsetzungen I der FriedenÄonferenz vollkommen außer Acht und feien I in einer Sprache gehalten, daß General Dupont die An­nahme und Weiterübermittelung nach Pari» verweigert I habe. Hierzu ist zu bemerken, daß sich die deutsche Regierung sowohl an die polnische al» auch au die an­deren Regierungen bet Verbündeten mit dem Antrag gewandt hat, daß der Gren^ommissioa Vollmacht ge­geben werde, selbständig auf »rund von Verhandlungen Grenzberichtigungen au» ethnographische« und wirt- schaftftchen Rücksichten, sowohl im Interesse Polens al»I auch Deutschland», vorzunehmen. Alle übrigen Behaup-1

Wb. Berlin, 4. Dez. Im Prozeß Marloh sagte nach dem Obersten Reinhard Hauptmann v. Kessel auS. Er bekundete u. a.: Oberst Reinhard sprach sich sehr scharf gegen die Volksmarinedivision und ihren

Die Absichten der Gegner auf die deutschen Steuer. ertrSgniffe.

zin bestimmt waren, aufhalte«.

Die Friedensverhandlungen zwischen Räterutzlaud und den Randstaaten.

Marburg

Sonnabend, 6. Dezember

I gesunden haben. Pfarrer Romp sagte zu Marloh, sei- Iteilt Neffen: Entweder Du kommst in eine Irrenanstalt I oder Du ergreifst die Flucht. Deine Vorgesetzten ha­ben mir zugesichert, daß Du einen Auslandspaß und Mittel zum Leben bekommst. Der Zeuge schrieb dabei die gefälschten Papiere für den Angeklagten aus. Es

I wurden ihm noch 5000 Mark ausgehändigt, und am Abend fuhr Marloh vom Anhalter Bahnhof ab. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob dem Pfarrer Romp gesagt worden sei, wer von den Vorgesetzten dahinter stand, erklärte der Zeuge: Oberleutnant v. Kessel sprach immer davon, daß Noske, daS Generalkommando und die Gardeschützendivision kompromittiert würden. Er I sagte auch, die Herren seien hoch gesprungen, als sie hörten, daß Marloh fortgegangen war. Nach Weh- meier sagte der Staatsanwalt Weißmann, daß Marloh i bei der Abfassung des Berichtes half. Marloh stand vor dem Obersten Reinhard. Ich werde das Bild nie vergessen, er rief immer wieder aus: Herr Oberst, seien Sie versichert, wenn ich nicht so gehandelt hätte, wie ich es getan habe, so hätten Sie keinen Ihrer Leute wieder gesehen. Weißmann erklärte dann, er

schwinden. Dann erst sei Zeit zu einer kriegsgerich^ lichen Verhandlung.

richt erwähnen, daß die Befehle von seinem Vorge­setzten überbracht worden seien. Weiter berichtete Weh­meier über die Unterredung, die zwischen dem Pfarrer Romp und dem Angeklagten in seinem Beisein statt-

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Uhr

Amerika.

Die Spannung mit Mefiko.

gekündigt, daß eine entsprechende Note an Deutschland ergehen toerbe. Was wird Herr Erzberger sagens

Die Verteilung der Rest« der deutschen Flotte.

wb. Pari», 4. Dez.Jntransigeant" entnimmt frtte -Westminster Gazette" die Mitteilung, daß die Reste der deutschen Flotte so verteilt werden sollen, daß Eng­land 70 Prozent, Frankreich und Italien je zehn Pro­zent, Japan acht Prozent und Amerika zwei Prozent er­halten.

Die bevorstehende Besetzung Flensburg».

Berlin, 5. Dez. Ein dänisches Blatt erfährt auS zuverlässiger Quelle, daß ein Bataillon französischer Alpenjäger, daS augenblicklich in einer kleinen Stadt in der Nähe von Köln einquartiert fei, nach Flensburg komme. Außer den Alpenjägern werden di« BesatznngS- truppen aus einem anderen französischen Bataillon, so- ivie je einem englischen und amerikanischen Bataillon bestehen, die sämtlich einem englischen Admiral unter» stellt werde«, der seine« Wohnsitz in Flensburg haben werde.

I Die Wiederaufbau-Frage.

| wb. Pari», 4. Dez. Der französische Gewerk- schaftssekretär Marcel Laurent schreibt in der .Bataille" I über di« Verhandlungen, die Deutschland seit längerer I Seit mit Frankreich über die Gestellung von Arbeitern für I die französischer> Nord- uub Ost»D«partementS führt, | Deutschland wolle diese Arbeiten in näher zu bestimmen- I den Bourke« als verantwortlicher Hauptuniernchmer I tkusführen nach Pläne« und unter Kontrolle der fran-1 zösischen Regierung; aber Deutschlands Revolution lasse I dem Volk und besonders den Arbeiterorganisationen gro- I ßcn Anteil an der Verwaltung. AuS diesem Grund« I Hobe bie deutsche Regierung die gewerkschaftlichen Orga-1 nifotionc« gefragt, ob sie bei der Rekrutierung der not- I ivenbfgen Arbeiter mithelfen wollten. Diese Gewerk- I schäften hätten erklärt, der Bevölkerung von Norbfrank-1 reich zu helfen. Die beutschen Gewerkschaften stellten 1

RettV

Mu dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

kriegszcit. Unter bet lebhaften Mitwirkung der zuge« zogene« Sachverständigen, unter denen sich Graf M o « t- g e l a S und K a u t s k h befanden, wurde der Frage-, bogen im Wortlaut festgestellt, der zuerst zur schrift­lichen Beantwortung bi» Anfang Januar mt dreißig AnÄunftspersonen geht. Unter diesen befinde« sich v. Bethmann Hollweg. Jagow, Zimmermann, die Spitze« der Militär- untz Marineverwaltung und eine Anzahl diplomatischer Per« | sönlichkeite«. Rach Einlaufen der schriftlichen Antwor­ten wird Anfang Januar zur mündliche« Ver­nehmung geschritten toerbe«.

8er dem Kriegsgericht Potsdam tofrb jetzt bet Prozeß gegen Hauptmann Reubarth unb die Leut« nants Merdelmann unb de Thierry verhandel^ Diese Offiziere sind angeklagt, den Leutnant Viehweg beleidigt unb körperlich mißhandelt zu haben, toeil sich Biehweg bei einer Versammlung im Herrenhause al» Spitzel entpuppt und feine Potsdamer Kameraden all Reaktionäre bezeichnet habe,

Bei der Abstimmung e«f be« Kieler Werste« übet bie Wiebereinführung der Akkordarbeit stimmt« 7743 dafür unb 4600 dagegen.

Der B-lschewist Radek ist au» bei Schutzhaft ent« lassen worden.

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DMschrr Xeich»

Der erste Unterausschuß des parlamentarisch«

Westgalizteu lammt a« Pol«.

tob. Pari«, 5. $>«$. Der Oberste Rat genehmigte einige wirtschaftlich-finanzielle und Wiedergutmachung»- klauseln zum vertrage mit Ungarn, bet dadurch voll­ständig gemacht wird unb bewilligte ein« Vertrags­entwurf zwischen bex Verbündeten unb Polen unb bet Tschccho-Slowakei bezüglich der Regelung bet Grenzen »wischen den beiden letztere« Staaten. Westgalizien wird Polen zugesprochen, was Teschen anbelangt, so hält sich bet Oberste Rat an feine Beschlüsse vom 27. 9. 19. Dann befaßte sich der Rat mit der Lage in Deutschland.

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I habe den Eindruck gehabt, als ob er sich einem jungen I Manne gegenüber befinde, der nur im Falle der

Notwehr gehandelt habe. Marloh hatte das Wesen UuterfuchungSausschnsse» beendete in seiner letzten eines unter dem Einfluß seiner Nerven ganz zusam- F'^ng unter dem Vorsitz des Abg. De. Ouarck die mengebrochenen Meuscheu gemacht. Im Anschluß < Vorbereitungsarbeiten für die Erhebungen über die Vor- I darau sagte der Staatsanwalt Zumbroich aus, Marloh hätte sich damals auf Befehle Noskes, Lüttwitz' und

I Reinhards berufen. Nach des Zeugen Meinung war ber Angeklagte durch die Empfaugsweisungen völlig gedeckt. Zumbroich hält den Angeklagten für einen völlig wahrheitsgetreuen Menschen und pflichtgetreuen Offizier.

wb. Berlin, 5. Dez. Pfarrer Rump erklärte, Wehmeier habe ihm erzählt, daß der erste Bericht Mar- lohs von Hauptmann Kessel als unbrauchbar verworfen j worden sei. Der zweite Bericht fei von Kessel selbst angefertigt worden, und in diesem Weiten Bericht fei bie Wahrheit stark frisiert worbe«. Zur Flucht Mar- lohs betunbet bet Zeuge, baß es sich nur um ein Ver- j schwinden für eine gewisse Zeit gehandelt habe. Mar- loh sei verschiedentlich zur Flucht bewogen worden, habe aber immer abgelehnt. Kessel sei eines Tages zu ihm (Rump) gefommen und ihm erklärt, daß Marloh aus kein« Fall die Wahcheit sagen dürfe. In einigen Wochen toerbe eine Unabhängigenregierung unb im Anschluß daran eine Rechtsregierung mit Militärdik­tatur am Ruder sei«. Bis dahin müsse Marloh yer-I

bestehen, den Ertrag bes Reichsnotopfers in erster Linie für bie Westmächte zu beanspruchen. Anbere Zeitungs­nachrichten gehen noch weiter unb behaupten, daß bie Weltmächte auf alle seit Abschluß beS FriebenSvertrageS neugeschaffenen ©teuerträrmiffe Anspruch zum Zwecke ber Wiedergutmachung erheben wolle. Dabei wird an«

erwöge».

? « f r l, 5. Dez. Wie der Pariser Korrespondent bet inuowut 3eitimg" berichtet, wurde in der gestrige» »rnötzvng des Obersten Rates, bei der auch Foch zu CB war, militärische Maßnahme» erwöge», um »tjchland zur Nnterzrichuung des ZusatzprotokMS zu ivge» und damit das Inkrafttreten deS Friedens

«es zu beschleunige» u«d die Besetzung b«S Khriohlkttgebietes bei Essen und der Stadt kankkurt a. M. in Anssicht genommen. Der eng- ** 8,ni,rfll Wilson kam zu dringenden Besprech»»««» Frankreich nach Paris.

iivott bis zum 8. Ttzembkr verlanfii

wb. P a r i 9, S. Dez. Der Oberste Rat hat der deut- Regierung für di« Antwort ans die Bedingungen

Verbündeten eine Berlängernng der Frist »on 2 bis zum 8. 12. zugestanden, j

Sier rft bie Rebe von ber Verlängerung der zur Antwort auf bie letzten Forbcrungcn ber Gcg» 7" Von einer Fristsetzung ist aber bisher nichts

wb. Helsingfors, 6. Dez. Die Friebensver- I Handlungen sollen heute in Pleskau beginnen unb später in Dorpat fortgesetzt werben. Die esttänbischen Geisel« sind aus Jeborsk avgereist, bie Geisel» aus Räterußland (M " sinb unterwegs nach Estlanb.

Forderungen der flämischen ANivisten.

tob. Brüssel, lj. Dez. Wie bieNation Steige* mitteikt, ist am Dienstag vom Eteneralsekretär ber Fr«« | benskonfercnz Dutasta eine Abordnung ber flämischen Friedcnspartel, also ber flämischen Aktivisten, empfangen worben. Sie überreichten eine Note, in der der Völker­bund aufgeforbert wirb, bie Autonomie bet flamte sehen Ration sicherzustellen. Nach dem gleichen Blatt fand am Sonntag in Antwerpen eine große flämische aktivistische Kundgebung statt, in der bem zum Tobe ver­urteilten BormS gehulbigt wurde. Verschiedene neuge« wählte Abgeordnete aus Gent, Brüssel unb Antwerpen haben gesprochen; alle sind für die Autonomie Flanbernl eingetreten. Nach Schluß der Versammlung soll ein Umzug durch bie Straßen stattgefunden haben. Wie bas gleiche Blatt mitteilt, sollen 20 ber neugewählt« Abgeordneten aus Flandern kein Französisch verstehen.

Iii-)nit/ die Frage von Scapa Flow vor daS SchiedS- J.im Haag zu bringen, irgendwie die Ratifizie- unaii* "k Friedensvertrages hinausziehe« solle. DaS sei wahr. Wenn die Verbündeten den deut- bT"otWag annähmen, könne das Protokoll sofort, . ^»hnet werden. Die baltische Frage sei in- uXte» V*a geregelt, da die deutschen Truppen Litauen $nn»e* geräumt hätten. Danach wäre Deutsch-

Sut Auslieferung der letzten Kriegsschiffe der - Und Bagger bereit. j

» Paris, 1. Dez. DerTemps" veröfseittlicht . 1047j ^unkerrcdnug, die Freiherr v. Lersner dem Ver- des Reuterschen Büros am 3. 12. gewährte.

-«er -kflärte, er habe bis jetzt noch niemand eine

l?do!« * |d?äft»s

ir.'*8* - tl,E' ^kasgorv, 5. Dez. Senat Law etklätte unter fjBSnabme auf die brstebende» Zweifel, ob Deutschland «te Ftiebensverttag ratifizieten wirb, Gtoßbritanuien " leine Verbündete» hätten die Macht unb mürben ---ssr LtT* n8tifl ~ Gebrauch mache», um burchzusetzen, 99S! der FriebenSvertrag mit Deutschlanb »icht nur rotte konbern auch angeweudet wirb. Ei« genügend |fi" ?"ßer Teil des britische» Heeres sei bestehe» geblieben, bk Bedingungen des Friedensvertrag«» durchzu-

I Gesellschaft an die Wand gehörte. Einem Befehl zum Erschießen habe er nicht gegeben. Ich habe daun zu Wehmeier gesagt: Gehen Sie zu Marloh und sagen

Si* ihm, Oberst Reinhard sei wütend, daß er so I diplomatischen Beziehungen mit Mexiko fordert wenig energisch vorgehe. Er solle rücksichtslos vor- - - - gehe« und wenn 150 liegen bleiben sollten. Ich habe noch auf die Befehle von Noske und Lüttwitz hingewieseu und gesagt: Marloh müsse danach alles, was erschossen werden muß, erschießen. Am Abeud setzte Marloh eine schriftliche Meldung über die Vor­gänge auf, in der die Tatsache der Erschießung ganz kurz mit den Worten mitgeteilt worden war: Ich habe besehlsgemäß soundsoviele Matrosen erschossen. Leut­nant Wehmeier sagte aus: Oberleutnant v. Kessel kam nach einer Unterredung mit dem Obersten Rein-

6 10481 wb. Paris, 5. Dez. Rach der Ansicht von Per- Mill Paris" haben Clömeneean unb

anwalts Zumbroich nieder. Jeder Satz des Berichtes Wie die Rumänen in Ungar» requirieren.

ist mit Marloh vorher von Staatsanwalt Zumbroich 1 lt)6 «. i . . , . .. .

Wochen worden Dann diklierle Staatsanwalt in Ungarn requiriL,' itirb grell Lteu5ctluZ ^tt Lverlentnant v. Kessel stehende» tu Kis-lliszallas angekommenes Telegrammr überreichten Bericht erkennt Wchmeier nicht als den Morgen ben 22. räumen bie rumänische» Truppen die mit dem Staatsanwalt Zumbroich zusammen verfaß-1 Stadt noch nicht, sondern es müssen noch einige Kom. ten Bericht an. Der andere Bericht ist ihm später in I Manien, auch um den Preis von Massakre» unter bet die Feder diktiert worden. Auf die Frage des Bor-1 Bevölkerung, weitere Vieh-, Holz- unb Strohlieferungen sitzenden, welche Gründe zu der Umänderung des Be- richtes Marlohs Anlaß gegeben haben, fagt Weh­meier: Marloh erklärte, er dürfe nicht in bem Be-

wb. Bukarest, 4. Dez. Di« Ministerkrise gehi- M ihrer Lösung entgegen. B a rb a würbe enbgültig mit ber ©Übung des Kabinetts betraut unb hat angenom» m e n.

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g 5. Dez. Aus London wird fun-

^^«phisch gemeldet: Der erste Minister erHärte tm

ske r «en. »um »l: D e VZ

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n,r r.ii, btr «estrigen Konferenz

wre° « J ftiwf «»ess keinen Ztoeifel darüber lasse, baß die Pakets '»ilitärische» Aktion aufgeworfen

tenptti *er6eR 4t kür den Fall, daß Deutschland den geringste» anbt «rtragSbruih begehen sollte.

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teeoifioi u,mmrn' ourch zu führen.

chiabatz TerMatin" sagt, daß eine Aufforderung an Deutsch- mitt ich Äai »nr Unterzeichnung des Protokolls ohne Zweifel ind, des. beute redigiert werde. Das Blatt ist der Ansicht, daß die reilnaßme Marsch«« Mi «* t», ......

7$i7a T^efrung gewährt. In dem vorliegenden Falle dh '*' 7^ «eine Ausnahme, weil es der sehnlichste Wunsch üJ1 ^^ierung sei, daß der Friedensvertrag in be- Martti u !iiei}ber Äscher Weise in Kraft trete. Deutschland Zusätze zum Natisizierungsprotokoll, die im ch. ^Ensverjrag nicht vorgesehen sei«, nicht bfbiw- Mos unterzeichnen. Deutschland sei aber e,:,basZusatzprotokollanzuuehmen, Mibee Schlußsatz gestrichen würde, weil s bhland nicht dulden könne, daß nach dem Frieden Staat bewaffnet in sein Gebiet eindringe!

il Vorwande, daß irgendeine unbedeutende h Achtung nicht erfüllt worden sei. Lersner gab * wr.-retet Reuters Kenntnis von dem Schlußsatz, 1 ünfcefl,,,nt war. Er erklärte ferner, daß man 11^": c , ßloube, daß der von Deutschland suggerierte

Sie ein Automobil, fahren Sie weg und befehlen Sie dem Oberleutnant Marloh, da Oberst Reinhard sehr wüiend fei, weil er gegen die 300 Gefangenen zu schlapp vorginge, von der Waffe ausgiebigen Gebrauch zu machen, und wenn 150 Manu erschossen werden, . , r ,

sollten. Alles, was er erschießen könne, solle er er-Lr, x ÄrauJen6u_t«. 5. Dez. Die magharisck«

schießen rumal da bie Unterüfthim« »rft ;« v.a Abgeordneten ber rumamschen Kammer haben beschlos-

Ite^^ Stunden ÄS! 6 w \ f fcn, sich an ben parlamentarischen Arbeite« zu beteiligen,

b-ft S J e « Marloh sagte: Du Sie haben den Wunsch, frennbschafttiche Beziehungen

b.st wohl verrückt, ^ch weiß allein, was ich zu tun zwischen Rumänien nnb Ungarn anzubahnen unb auf

b.abe. Leutnant Wehmeier schrieb dann für Marloh eine Personalunion zivische« den beide« Staaten am Nachmittag den Bericht in Gegenwart des Staats-1 hinzuarbciteu.

. DieOberhessische Zettunq" erscheint sechsmal wöchentlich. Der "M 9X3 Bezugsprei« betraat monatlich 2 Jt. frei in» Hou»; durch bie Dost JjS. faOb 2.10 *. ohne Bestellgeld. Berlaq »on Dr. T. Hitzerath. Druck der

hrtil «ne Anfrage, er hoffe, ber Friebcnsver-

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n: i«, 1 itau s t neu, 1 ttille ade ch-», . i mettc' lunq, Schatt , Pupst iae- I' »ri b 10!