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6m Mkimal besohlen lassen. Es sei alS sicher anzunehmen.

Werte der Guldenstand

Ms bei der Einfuhr solcher

v. vitsts A der Titel einer vom Akademischen Hilfsbund herauSge--

gebenrn Schrift, die die am 8. und 4. Oktober auf der

Kanlso

Ärbeitsausschußsitzrag gehaltenen LortrSge wirdergibt.

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ter Kriegsbeschädigten auf die Kriegsteilnehmer und auf

l km vorliegenden Heft Gutachten Lber den geplanten

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Theater, Konzerte. en,e*ehineni »!».

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I Sachsen.

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hiermit zurück.

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zu verkuufsn.

Äursüßer^raßt Nr. 18, 8. 6t.

A. Böckler.

duideZ, Dr. Pinkerneil, behandelt in seinem Bor- twg das gesamte Fragengebitt. D. Kern spricht über

Berlin, 26. Rov. ReichSjustizminifter Schif­fer hat die Jnstizminister nach Berlin eingeladen, um mit ihnen allgemeine Gesichtspunkte der Rechts­pflege $a besprechen, damit im Reich unb den Linzel- staaten auf allen Gebieten der Rechtspflege ein ein­heitliches Bot^ehen gesichert werde.

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Sine eene Großstadt: Eladbach-Rheydt.

Müschen. Gladbach, 26. Rov. Der all­gemeine Ausschuß genehmigte einstimmig die Ber­einigung der vier Städte M.-Eladbach, Rheydt, Dbenfinfjen, Rheindahlen und 4 Landgemeinden zu einer Großstadt, die be« Namen Gladbach- Rheydt erhalten soll.

Eine Stadtverordnrtennersammlung gesprengt.

Bott», 26. Rov. Die erste Sitzung der neuen Stadtverordnetenversammlung wurde von Rot­standsarbeitern gesprengt, weil ein Antrag, den Rotstandsarbeitern Beschaffungsbeihilfei, zu bewillige», nicht gleich genehmigt, sondern einem Ausschuß zur Prüfung überwiesen wurde. 6» kam zu wüsten Austritten. Die Leute drangen auf den Borfitzenden der Zentrumsstattion, der den An­trag gestellt hatte, ein und hätten ihn mißhandelt, wenn er nicht von anderen Stadtverordneten ge­schützt worden wäre. Gin starkes Polizeiaufgebot, dem auch englische Polizei beigetreten «ar, konnte allgemeine Ruhe schaffen.

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uch bk rite die stimme aS f# ulSnz- i, oder V Hs» viel p ten die

ichstrn f das ! 16 tt, ei« iscidil kauer icheK cschi^ ftcitti

fetter. Die Schrift verdient die weiteste Berbrritung fltr sich rübei die Frage der Akademischen-Fürsorge »uteruchteu oder ein Urteil fällen will, muß sie als die grundlegende Aeußerung ansehen. Das Heft ist zu beziehen ferch die Hauptgeschäftsstelle deS Akademischen Hilfs- feti» E. B. Berlin R.W 7, G«>rgenstraße 44, zum Preise fett Mk. 1,75.

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Rach Kirchhain. Wir haben Vorsorge getroffen, daß die Zeitttngen jetzt wieder mit dem 4 Uhr-Zuge hier abgehen.

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Der Ausbau der Akademiker-Fürsorge"

in große« Zügen bitt Äesenlsiche ans dem Reichs- .;orogramm darzustellcn. Eingangs verteidigte er ~ 1 3 unter»

Aekflerphologravbie, Beschwörung Verstorbener und' all derartige ,^eisterleistnngen" der Spiritisten. Sein hiesi­ger Abend wird Sonnaberch, den 29. Rod. im ktabtsaal stattfinden. Den Kartenverkauf hat die Firma Kurt Neusclbt übernommen. ¥

Dar Zeutral-rheaier bringt, wie er «st- trist, ab Mittwoch dir Freitag den neuesten Film mit Paul Wegener in der Hauptrolle, ,cher Galeerensträfling", von Wc euer selbst einem Balzac'schen Roma» nachge­bildet Der Film bringt originelle Ausschnitte aus dem Lebe» der Galerrrnsträflrnge, deren Haupt und König Lall» Paul Wegener ist. Sein herkulischer Körper, sei» von inneren Wetter» durchzucktes Gesicht präde- stinieren ihn pl dieser Rolle. Außer diesem gewaltigen Filmwett läuft, wie immer jeca gutes Beiprogramm, dessen Titel «S der heutige» Dqeige ersichtlich ist.

frgoe finden wir in einem längere» Aufsah, der die gunbe durch die Zeitungen macht, genügend beleuchtet, gs wich darauf hingewiesen, daß durch daSLoch im Pesten" schon für 8 Milliarden Matt Zigaretten und Zchokolttte eingefühtt seien, und daß durch die dadurch Dingte Valutavettchlechterung die Stiesel immer teurer ^chen, weil Deutschland mit zwei Drittel feines Bedarfs gg rohen Häuten vom Nuslatche abhängt. Wenn an ßlrlle des für Schokolade und Zigaretten vettchleuderten

-efseil'Nassa« «nd 5iachb«eg«bi«ie.

Friedberg, 24. Rov. In der zwei Kilometer von der Landstraße von Reichsheim »ach Bingenheim in der Wetterau beleg«neu Bingenheimer Mühle erschienen SamStag abend gegen 7 Uhr fünf Männer in Soldaten­umform mit Militärmütze und weißer Binde am linken Unterarm. Sie drangen in die Wohnräume ei» und zwangen den Besitzer Lippach. indem ste ihm geladene Revolver auf die Brust setzten, zur Herausgabe des ganzen vorhaichenen Bargeldes, mehr als 10000 Matt. D« Räuber entkamen unettannt. Der Vorgang spielte sich in solcher Geschwindigkeit ab, daß der in der Mühle befindliche Knecht nichts von ihm gewahr wurde.

fl) Ebsdorf, 25. Rov. An einem Rachbarorte wurde heute ei» Man» verhaftet, der tat verdacht steht, an dem kürzlich bet Westerbnvg begangene» Pferdedtebstahl be­teiligt pt fti».

)st Lalderu, W. Ron. I, letzter Rächt wurde hier an drei Stelle» eiugebrvchen. Der oder die Diebe wollten anscheinend billigschwarzschlachten".

:: Biedenkopf, 25. Rov. Da Gefahr besteht, daß unsere Stad« in de» letzte» lagen biete« Monats ganz im Dunkeln liegt, ordnet der Bürgermeister ratet An­drohung gänzlicher Stromentziehnng ex, daß in offenen Verkaufsstellen und Büro« elektrisches Licht überhaupt nicht gebrmmt und in den Gastwirtschaften rar ein einziger Schaukvaum für den Rest dieses Monats beleuchtet werden darf. Ab 1. Dezember dürfe» von jedem HauShaü pro Kops und Monat nur zwei Kilowatt verbraucht werden. Motorenbetrieb ist nur während der Tagesstunden er­laubt. Wie wäre eS, wenn manbei Einfachheit halber" Stromkarten ei »führen würde?

() Ziegenhain L5. Rov. Der KreiSwg beschloß,, daß die auf mckern Kreis zur Verbilligung der LuSlatckS- lebenSmitteln eptfallenden Kosten in Höhe von 100 000 Mark durch eine Kreisst«« in Höhe von 27 Prozent aufgebracht werden sollen. Zu KommunallandtagS- abgeordneten wurden ans sechsjährige Dau« Latchrat v. Steinbrück und Bürgermeister Vetter-Breiteubach gv- wählt.

Unpolitische LG-KGnachrichtM.

Aushebung einer Huudeschlächterei. Berlin, 24. Rov. Im Hause Posener Sttaße 3 wurde von der Polizei eine Hundeschlächterei ausgehoben und sämtliches Fleisch und die Wurst beschlagnahmt. Der Inhaber der Schlächterei, »amen» Turten- hagen, und seine Helfer find geflohen.

Feuersbrunst. Montreal, 24. Rov. Die drei Hauptgebäude der llniverfität von Laval sind durch eine Feuersbrunst, die durch die Unvorsichtig­keit eines Rauchers «rtstanden war, eingeäschert worden.

Stur« tt» de» finnische» Stifte. Helsing- forr, 28. Rov. Ein ungeheurer Sturm suchte in der letzten Woche die finnische Küste heim und ver­ursachte eine große Zahl von Unglücksfällen, Ver­wüstungen und Schiffsunfällen.

Panik im Ballsaal. Villeplatte (Loui- fiana), 23. Rov. In einem Ballokal entstand wegen falschen Feueralarms eine Panik. Es wur­den bis jetzt 20 Leichen geborgen.

Mitteilunqen aul dem Leserkreise.

Unter dieser Rubrik verSffentlicht die Schriftleitung Stimme» au« dem Leserkreis. Für die hierin ausge­sprochenen Ansichten und Tendenzen übernimmt die SchrifÜeitung (außer btt preßgesetzlichen ) keine Verantwortung, diese bleibt vielmehr dem Sin- send« überlassen.

Ein Kinoabenb.

Do wir in der Lttalpreffe regelmäßig Theaterberichte lesen, so dürfte mich der Bericht über einen Kinoabend Interesse finden und in mehr all einer Beziehung lehr­reich fein. Er folge:

Das Programm war ein dreiteilige«:

1. Bau einer Lokomobile, 2. Lustspiel: Zum luftigen Handwerksmann. 3. Drama: Heldin der Liebe.

Nr. 1 führt die Entstehung einer Lokomobile vor. Zu 1 ist nichts Besonderes zu bemetten. Der BildungSwett ist bei der Schnelligkeit der Vorführung und dem Mangel einer eingehenden Erklärung gering.

Rümmer 2 ist ein einfältiger Schwank, bei dem die Hauptsache gegenseitige Prügelszenen find. Di« Idee, toenn tion einer solchen di« Red« sein kann, ist die Ver­zögerung der Feuerversicherung durch gegenseitiger Miß­trauen der beiden Hausbesitzer. Das HauS brennt ab. Während es brennt, finden sich di« streitenden Besitzer zusammen und übertölpeln einen Brandkaffen-Direktor durch Abschluß einer noch eben rechtSgilttgen Versiche­rung. Den Höhepunkt der Stückes, der mit schallendem Gelächter quittiert wird, bietet der Augenblick, wo Mei­ster Deutsch ein» der ihm jüngst von der Meisterin ge­schenkte» Zwilling« reinigt DaS Wickelkind wird auf den Tisch gelegt, der Vater hebt sein« Beinchen hoch und zieht die Rase. Diele Szene kennzeichnet die ästhetische Höhen­lage de« Stücke», besten vorhin angegebener Schluß ent­sittlichend wirte.

Nummer 3. Der Faden de» Stücke» ist felgender: Ein Millionär kommt in den verdacht deS Morde» am Verführer seiner Gattin. Er wird steckbrieflich verfolgt und durch Angabe eine» jungen Mädchen» entdeckt, wel­che» sich die Prämie von 2000 <X zur Pflege der kranken Mutter verdient. Da» junge Mädchen heiratet den Sohn de» Millionärs, welcher in» Zuchthaus femmt. Der Sohn weiß nicht, daß feine Frau die Verräterin deS Vater« ist. Er erfähtt e» durch den Neffen de» Ermordeten, welcher selber der Mörder ist. Der MillionärSsohn verjagt feine Gattin, welche zur Dirn« wird. Der Mörder nähert sich ihr, fi« entlockt ihm sein Geheimnis, befreit dadurch ihren Schwiegervater und wird von ihrem Mann wieder aus­genommen. Soweit das Motiv. We wird «» filmisch verwertet? So, daß Nerven und Sinnlichkeit möglichst erregt wird. Dazu dient der Aufbau des Ganzen. Die Vorstellung beginnt mit einer Verführungsszene. Die ungetreue Gattin de» Millionärs wird bei einem Stell­dichein mit dem späterhin Ermordetem überrascht. Es

Die Demokratische Partei, Ortsgruppe Mrburg, veranstaltet,wie sie mitteilt, heute Abend 8 Uhr te bett Stadtsälen eine öffentliche Berfammlung, in der Herr Werner Knoeckelt-Fvankfutt a.M. überDer «tionake Gedanke und die neue Seit" sprechen wird. Die Auvohnerschaft Mattnrrgs wird von der Partei dringend toi zahlreiches Erscheinen gebeten. An das Referat Wetzl sich eine freie Aussprache an. Der Saal ist teheizt.

* Lula Mysz-Gmeiner, die bedeutendste Mei- ßkrin des deutschen Liedes, wird auch in diesem Winter in Rarburg finge» und zwar Dienstag, den 2. Dezember. 3* Mitwirkung wurde eine ganz hervorragende Pia- ; «stm gewonnen: Fräulein Mathilde Roth ans Karls- rafe. die eine Reihe von Klavierstücken vottragen wird. Der Vorverkauf der beiden Geschäfte der Firma Kurt Denftldt beginnt heute.

* Max Felmtz ist einer der wenigen Telepathen, ktfit Vorführungen noch gestattet sind, denn er erklärt -um Schluß seine ans Unglaubliche grenzenden Experi- ente, tote: Der fliegende Tilch, Die Geisterschrist, Die

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'^i'ser und Dernburg das Finanzministerium zu über« Knien, u. a. mit den: Hinweis .daß er es verstanden tebc als Mitarbeiter hervorragende Fachleute aus den i FSrifen bei Gelehrtenwelt, der Bank- und Stenerbearnten gewinnen. Dann gab er einen Ueberblick über das ^.-.anbefommen des Reichssinanzprogramms, zeigte, )emisch. Schtvierigkeft bei der Vorbei« lung der neuen rtifaq^ ^nergesctzc zu überwinden waren, betonte, daß ym bet r <Qtt!g I,^ndige Eingr'ff des Reiches die teilweise früher be- > m _ S'r.-iferN-fhftnebiafrit der Gemeinden stark be»

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y^ue Sieuerselbständigkeit der Gemeinden stark be- ^ueid«, daß- ihnen jedoch auch fernerhin die Möglichkeit Sjvien ift. durch Zuschläge zn Vergnügungssteuern »sw. gewisse freiheitliche Steuerverwaltnng in bewahren.

©ft Redner gab dann noch Auskunft über die Ansge- nt; ajltuns bet neuen Landesfinanzämtet und übet Me AnS- ientnfiZ Muna ihrer Beamten und wußte zum Schluß die Balnta- - lyjgt mit kurzen programmatischen Sätzen verständlich zu Mibcn. Der überaus fesselnde Bottrag de» Redners, -|fl jjjr h.urch feine Beziehung zu angesehenen Finanzlenten . -2, Ochern Finanzproblem neue Seiten abzngewftmen bet» ^dgültiz fend bei den anwesenden Studenten und ihren :K°" ' Kästen herzlichen Beifall.

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Mflt Me Krmorff;mgSfMd bei Verführer». Tte MSrtz " imttg d«S Revolver» starrt die entsetzt«, Zuschauer ml, k» folgt die llebettnklszen« bei angeblichen Mörder» he Versteck. Einige Rührszenen im Zuchthaus. Liebe»- > szenen her möglichst dekolletierten Braut mit dem Eahek i de» Millionärs. Eheschließrrngsfzene desselben Paare», Zwischendurch eine eingelegte Szene im Eafä dansant, , Möglichst viel entblößte Arme und Brüste. Sekt, Zig» retten. Die geschiedene DoktorSsrau auf der Dimenbcche. s Erneute Kaffeehausszen«. Sie erlangt durch ®onSjrurt^ wenig dezenter Liebenswürdigkeiten die Mitteilung sei­ne» Geheimniffe», des Morde». Nun verlangt der Mör­der den verhießenen Lohn, das Weib. Sie weigett sich. 6» entwickelt sich eine aufregende Szene versuchter Not­zucht. Der Wüstling und die Dirne ringe» miteinander. Er versucht ihr die Kleider abzureißen. Arm«, Seine, Brüste alle» wirbelt durcheinander. Vasen fallen um, da» Weib stürzt, der Wüstling über fi«. Er scheint feite Ziel erreicht zu haben. Da ein Schutz, der Wüstling windet sich i» Todesqualen, infolge einte Bauchschusses. Am Schluß löst sich alles in Wohlgefallen auf. Der Schwiegervater wird au» dem Zuchthaus befreit, die Hel­din der Liebe lehrt in die Arm« des ersten Gatten zurück.

Wie muß da» Urteil über das Ganze lauten? Aesthe- tifch angesehen bleibt da» Stück im Stofflichen stecken und wirkt durch die Häufung der spannend«, Momente ganz wie ein Schundroman. Psychologisch und pädagogisch angesehen erscheint die Lufpeitschnng der Phantasie be­sonder» für den jugendlichen Zuschauer verderblich. Bor allen Dingen aber mutz da» Stück m moralischer Bezieh­ung verurteilt werden. Warum bringt die Kino-Darstel­lung denn eigentlich die gehäuften BerführungSszenen? Warum wirkt fic durch massenhafte Vorführung nackte» Frauenfleisckes, warum legt fie alle» auf die Steigerung bis zur viehischen NotzuchtSszene ab? Offenbar lediglich au» Spekulation auf dir niedrigsten Instinkt« bei Zu­schauers, dessen Sinnlichkeit bi» zur Siebebitze gesteigert werden soll. Dazu kommt, daß da» Ganze auch im höch­sten Brade zur Erregung scqialen Klafienhaß bient. Selbstverständlich find er die oberen Zehntausend«, t» deren Kreisen fich das Ganze abspielt.

Wir brechen hier ab, da wir nur berichte» tooütett. Doch können wir die Frage nicht unterdrücken: Ist «i» Kino, welche» derattige Vorstellungen bringt, eine Bil­dungsstätte guten Geschmack», eine edle vnterhaltung»- oder gar Erziehungsstätte für unser Bott?

WaS kann in dieser da» Allgemeimvohl nnpfindlich berührenden Lngelegenheit geschehen?

Der Stebner der letzten sozialdemokratischen Bersannn- lnng schloß seine» Bottmg mit den Watte«Deutschland Deutschland über allestt" Immerhin ei» Symptom, ein Beweis dafür, daß der gesunde Sinn bet deutsche» Arbeiterschaft sich bem Internationalismus «b- nnb hem nationale» Gedanken znwenbet. Rur ans dem sefte» Boben eines statten denffchen Nasionaksinne« ist ein ntwtt Aufbau möglich. Daß toir an unserer Zukunft nicht zn ter?tonfein brauchen, wenn wir a!8 Deutsche rar erst »egenseitig Vertrauen zu einander gewinnen rad all» Partek-Jnteresfen dem Ganzen untewttmen lernen. Main bestärkte unS ganz unwillkürlich bei 1. Bottrag des Hravd» manns v. Ruckte schell, bet frei von aller Patted- Politik einen tiefen Eiickruck ans alte Zuhörer machte. Hier spricht ein Mann der Tat zu unS! Keiner (elfte daher den 2. Lichtbikder-Vottrag versäumens Kommt alle mit Euren Söhn-n und Töchtern am Donnerstag Abend 8 llhr in die Etadtsäte: Ehtt einen Dftafrifener durch Massenbesuch! Euere Spende ist zugleich ein Dank an bi« notleidenden Kämpfer chenen sonst ja keiner hilft, die heute schon vielfach in schlimmster Rot ür Dasein fristen müssen!

Als Aeonivalent für den erheblich verteuerte« Gasprei» wird einGrs" geliefert, das entweder insolae andauern-- bet Lnftbeimischung in her ersten halben Sttind« gat nicht brennt, dann sehr bald zu flackern beainnt unb in der Hauptbrennzeft beinahe verlöscht, sodaß bei der geringen Heizkraft die vielfache Menge gebraucht wird. Mittinter fitzt man schonA# flht ftn Dunkeln und beneidet die ,.elektrisch B-ken-sitet-n". Ist es den« Witt- sich nnmöasich, den auf Gas Angewiesenen das Lebe» etwas weniger schwer zu mach-u? Nach unmaßgeblicher Bürgermeinnnza yv-t-t» tzo/ «rwrben sein.

Bei telephonisch übermittelten Anzeige» wird, wie btt allen Zeitungen, kein« Gewähr für M» Richtigkeit des Textes übernommen.

Verantwottlich für den politischen Teil: Kurt Hainke; für den örtlichen und Provinz. Tttl: Wilh. Wißner.

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