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Der Anzeigenpreis beträgt filr Me 8 geh. Zeile 80 y u. SO»/, teuetungl^uf-fu- ei Quhret 45 4, amtliche 1. auswärtige 55 Reklamezeile 1.60X. Jeder Rabatt gilt *''*

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Dr. Kenner schil-

berte die entsetzliche Lage, in der sich die Bc-öl?eruna

Jn der Stadt mit

lind das Staatswesen befinden.

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seit Tagen kein Brot anSgegeben werden.

genügende Brotfrucht

Eine Botschaft Wilsons an de» Kongreß.

In dieser

den de? ganzen Gemeinwesen? ankündigt.

Mitau geräumt.

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Hauptgewinne

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jährlich 10 mal 1.000.000 Mark

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versagt die Kohlenversorgung voll- die wachsende Zahl von Leichen- inchrrnde Zahl der Kindergräber, ein entsetzen volles Ster-

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tob. Amsterdam, 21. Nov. Dielimes* meldet aus Kairo vom 16., daß das extreme Ko­mitee am 15. eine Erklärung veröffentlichte, in bet die Verwaltung der englischen Regierung einer scharfen Kritik unterzogen und gesagt wird, daß diese gegen die Grundsätze Wilsons verstoße. Die Aegypter werden aufgefordert, den Kampf um di« Unabhängigkeit mit allen gesetzlichen Mitteln fort» zufetzen.

Tirol und

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Einreiseerlaubnis in das (Zivilkommissariat IV in Bitte um Erlaubnis zur besetzte Gebiete angefügt

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ynz, dem Botschafter Dutasta, wegen sofortigen keginv's der Eefangenenheimschaffung vorstellig.

Der Freiheitskampf der Aeqypter.

Der Belagerungszustand über Alexandria.

rob. Kairo, 21. Nov. (Havas.) Die Unruhen haben sich am Donnerstag in Alexandria erneuert. Es kam zu Zusammenstößen, wobei es verschiedene Tote und Verletzte gab. Der Gouverneur ist zurück- getreten.

Mahmud Soliman Pascha und Ibra- h i m Saib Pascha, Präsident und Vizepräsident des Komitees der ägyptischen Delegation, find ver­haftet worden. Infolge der Zwischenfälle ist der Belagerungszustand verhängt worden.

haben. Den Anträgen um französisch besetzte Gebiet Frankfurt a. M.) kann di« Weiterreise in anderweitig

Salzburg sind ohne Landern des Staates ständig. Wir sehen be-aängnissen. die sich Wir sehen, wie sich

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al» Barrabatt. Bei #x»tunft durch 6te Se>chätt»stelle x. Vermittlung der Angebote 25 j Sonbergebühr. --- Postscheckkonto: Xr. 5015 Amt Frankfurt a. M.

Die Lage Judenitfchs.

tob. Helsingfors, 22. Nov. Der Stab des Generals Judenitsch ist nach Reval überge- iedelt. Die Lage der Nordwestarmee ist schwer.

Das Bündnis der Randstaaten.

tob. Helsingfors, 22. Nov. Die Vorarbei­ten für einen Bündnisvertrag zwischen den Rand- ftaaten sind soweit fortgeschritten, daß die Unter« chriften erfolgen können.

mehr als zwei Millionen Einwohnern sitzen große Massen des arbeitenden Volkes, aber mich der gesamte Mittel­stand. Künstler und Gelehrte in lichtloser Stube hungernd und frierend, in einer Stadt, in der das Straßen babnwesen und die Beleuchtung täglich stillzustehen drohen. Niemand weist, ob unter diesen Umständen der Winter non Millionen Einwohnern überlebt werden kann. In den Städten und Industrieorten Steiermark? kann schon

gedeckt werden soll, Staatssekretär

Die Einreise in da? besetzte Gebiet.

tob. Frankfurt, a. M., 22. Nov. Der AbschnittS- kommandeur III in Runkel a. d. Lahn teilt mit. daß sämtliche Einreiscgesuche von Zivilpersonen nach dem Regierungsbezirk Trier, der jetzt französisch beseht ist, an da? Zivilkommissariat IV in Frankfurt a. M. zu rich­ten sind. Eine Einreise in da» amerikanisch besetzte Ge­biet, um von dort in den französisch besetzten Regierung? bezirk zu gelangen, ist ohne die auf die vorgenannte Weise zu beantragende französische Genehmigung nichr zulässig. Die im besetzten Gebiet wohnhaften Personen können auf Grund eines mit dem Stempel ihrer Be­satzungsbehörde versehenenen Ausweises in die übrigen besetzten Gebiete reisen. Die aus dem unbesetzten Deutschland Einreisenden dürfen jcivrits nur unmittel­bar in das besetzte Gebiet einrcisen, für das sie die Er­laubnis der betreffenden Besatzungsbehprden eingeholt

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ab. $ e r I i n 22. Nov. Tüe Reichs-Zentral- gt für Kriegs- und Zivilgefangene teilt mit: r DampferAkdeniz" traf am 21. November in nsbüttelkoog mit dem dritten Heimkehrertrrns- ti aus Aegypten ein. Der Dampfer brachte 1871 ilttärperfouen und 118 Zivilinternierte mit. Der mpferPylos", der den Rest der Gefangenen in testen nach der Heimat befördert, ist dem Ver- e« nach am 17. November von Alexandria ib- ichren.

Die Besetzung der Abstimmungsgebiete.

»b. Amsterda in , 22. Nov. In BeMtwor- mig einer Anfrage im Unterhanse erwiderte Hprchill am 19. November, daß die Trupveu r Verbündeten in folgender Stärke nah den itfchen Abstimmungsgebieten gesandt werden M: Nach Danzig: England zwei Bataillone, etif« ein, Frankreich ein Bataillon, nach M e - «l: England ein, Frankreich ein Bataillon, nach > le n st ein: England drei, Amerika ein Ba- Ä»n, nach Marienwerder: England ein,

Srr?iiiti»i.

r - r' Neuer deutscher Protest.

W-. Berlin, 22. Nov. Die deutsche Friedens- Mdnung wurde erneut unter Hinweis auf die P^kskundgebungen und die Worte des Reichskanz­lers bei dem Generalsekretär der Friedenskonfe-

Die Eiserne Division ist im Rückmarsch begrif- Nn. lieber ihren augenblicklichen Standort ist richt» Näheres bekannt. Beiderseits Mitau ent« wickelten sich litauische Angriffe. Die Bahn ®iitauMurajewo ist von den Letten unterbro­chen. Ein deutscher Panzerzug, der zum Schutze kiner deutschen Eisenbahnabteilung im Baltikum Mrückblieb, entgleiste und verbrannte. Die Frei- ktjis, die westlich von Baust standen, sind von besten und Süden her sehr stark von den Litauern ^-gegriffen worden. Auf lettischer Seite kämpft w der Hauptsache die kurländische Division, die von bolschewistische!'. Front herbeigezogen wurde. Eisenbahnzug, worin sich Vermont befand, Surde ergebnislos angegriffen. Bei Radfchiwi- !Me wird e r b i t t e r t g e k ä m p f t. Tauroggen stt von regulären litauischen Truppen besetzt. Auch Piekulen griffen die Litauer an. Die Bahn tflutoggenPrekulen ist unterbrochen. General 9 Eberhardt befindet sich in Schaulen. Die ^ntentekommission für das Baltikum begab sich "M Tauroggen.

Sage will die Regierung bk Nationalversammlung um sich scharen, um mit den Abgeordneten gemeinsam das Gewissen unserer Nachbarvölker, das Gewissen der gan­zen Well wachzurufen. Wir haben immer voransge- sagt, daß Deutsch-Oesterreich allein und isoliert nicht bestehen kann. Er erklärte weiter, er sei überzeugt, daß Oesterreich eine Getreide- und Kreditbilfe bekommen werde, aber z u s p ä t. Zu hellen, sei eine FragevonStun- de n. An die Bevölkerung Wien? müsse er in diesem trostlosen Augenblick die Bitte richten, die Besinnung nicht zu verlieren. Er hoffe, daß bk Mächte auf seinen Anruf hören würden. In der Aussprache sagte der Großdeutsche Strafsner, es gebe keine andere Rettung in wirtschaftlicher Beziehung als den Anschluß an Deutschland. Das HauS müsse mit allem Nachdruck erklären, mit Rücksicht auf den unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch schließe sich Deutsch-Oesterreich an Deutschland an ,weil die Regierung von Oesterreich nicht bk Verantwortung übernehmen könne, daß 4 Millio­nen Deutsche elend zu Grunde gingen. Der Sozialdemokrat Bauer und. der Cbristlich-Soziale Dr. Gürtler traten dem Abg. Strafsner entgegen, weil das von ihm vertretene Vor^hen den Friedensverttag verletzen würde.

Erste Gewiunziehuug im Mörz 1930

werden. Diese Weiterreise darf aber nur nach der atii- drücklicheu Genehmigung der französischen Behörden ausgeführt werden.

mb. Königsberg, 22. Nov. Die Räu­mung Mita us ist : ter Zurücklassung zahlreicher baltischer Bevölkerung und vielen Ma­terials durchgeführt. Die Eiserne Division geht in guter Ordnung zurück. Freikorps Drandis ist zwischen Mitau und Bausk in schwereKämpfe verwickelt.

Marburg

Montag, 24. November

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Ans denk besetzten Gebiet.

Französische Justiz.

wb. Mannheim, 22 .Nov. Die Pfalz-Zentrale meldet: Bekanntlich wurde seinerzeit der KaufmannM öb s in Kaiscrlautern von einem französischen Korporal, Cassot, erschossen. Möbs hatte über zweiDamen", die sich in Begleitung französischer Soldaten befanden, eine absprechende Bemerkung gemacht, weshalb eine ibm ins Gesicht schlug. Als Möbs sich zur Wehr setzte, fielen die französischen Soldaten über ihn her und mißhandelten ihn schwer. Der Korporat Cassot, mit dem Möbs nicht das Geringste zu tun hatte, schoß dem Wehrlosen und am Boden Liegenden eine Kugel in den Kopf. Der Mörder wurde heute von dem stanzösischen Kriegsgericht freigesprochen.

In der letzten Sitzung dcS Kriegsgerichts der 10. französischen Armee wurden die beiden französischen Soldaten Rennö und Bertram, die am 19. 10. 1919 in Weyher sinnlos mit ihren Dienstgewehren herumschossen, wobei die 50 Jahre alte Katharina Graf erschossen wurde, mit 3 bezw. 2 Jahren Gefängnis bestraft. Der Anklage­vertreter hatte die Todesstrafe beantragt. Das war die ganze Sühne für eine Mordtat, die in der Pfalz unge­heure Erregung hervorgerufcn hat.

Der Franzosen-Landrat in Höchst.

tob. Berlin, 21. Nov. Nachdem bekanntlich vor einiger Zeit die Ausweisung des Landrats Dr. Klau­se r in Höchst a. Main durch die französische Besatzungs­behörde erfolgt ist, übertrug diese Behörde dem Kreis- schulinspektor H i n d r i ch s die Verwaltung des Land- raisamtes, obschon die zuständige deutsche Verwaltungs­behörde hiergegen bei dem französischen Befehlshaber Einspruch erhoben hat und die Staatsregierung HindrichS in seinem Amte nicht anerkennt. Da HindrichS das Amt ohne die Genehmigung der ihm vorgesetzten Be­hörde angetreten hat und im übrigen auch gegen ihn der Vorwurf erhoben wird, staatsfeindliche Bestrebungen durch seine polittsche Tättgkett zu unterstützen, ist gegen ihn ein Disziplinarverfahren mit dem Ziel der Dienst­entlassung durch den Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung eingeleitet.

Eine Zeitung für de« Dortensche« Plan.

Köln, 22. Nov. Wie derWin. Ztg." auS Köln- Mülheim von glaubwürdiger Seite mitgeteilt wird, soll der Dortensche Anhang die Druckerei der bisherigen Mülheimer Volkszeitung", die in dieRheinische Volks­macht" aufgegangen ist, angekauft haben, um dort unter dem TitelRheinischer Herold" eine Zeitung erscheinen zu lassen, die für den Gedanken der Rheinischen Re­publik werben soll.

Abberufung General Andlauers.

wb. Saarbrücken, 22. Nov. LautWestdeutsch. Zeitung" ist der bisherige oberste Verwalter des Saar­gebietes Generalmafor Andlauer mit dem 20. No­vember von seinem Posten abberufen worden. Zu sei­nem Nachfolger wurde Generalleutnant W i r b o l er­nannt. Die Abberufung Andlauers galt bereits seit dem letzten großen Ausstand im Saargebiet als sicher.

Atli Wins. MdttlW ÄoWs.

wb. Helsingfors, 22* Nov. Nach einer Funkmeldung hat Denikins Armee die Front der Volfchetvisten zwischen Orel uud Tambow durchbrochen und dem Gegner eine vernich­tende Niederlage zugefügt.

iub. Kopenhagen, 22. Nov. ,,Politiken" meldet aus Reval, dort fei ein Telegramm aus Moskau eingetroffen, wonach K o l t f ch a k bei Omsk eine schwere Niederlage erlitten hat. 15 Generale und 1000 Offiziere wurden gefangen genommen. Das Heer Koltschaks befindet sich in Auflösung. Mehrere Offiziere wurden von den eigenen Soldaten erschossen.

Tlls sterdklidk TcilW-Oestkrrktch.

wb. Wien ,21. Nov. Die Nationalversammlung nahm einen Zweimilliardcnkredit zur Bestreitung der durch bk normalen Staatseinnahmen nicht gedeckten Staatsausgaben an, der durch kurzfristig Schrsischeiue

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Als der Gedanke eines parlamentarischen Un­tersuchungsausschusses zur Feststellung des Tun und Lassens der in Deutschland während des Krie- ges maßgebenden Personen anftauchte und an seine Verwirklichung gegangen wurde, wurden sofort aus den Reihen der nicht zur Regierungsmehrheit . gehörenden Parteien und der diesen Nahestehenden ' heraus Bedenken und Warnungen geltend gemacht, weil ein einseitiges Verfahren auf Grund der Ak­ten nur eines Landes, während die Geheim­archive der Gegner geschlossen bleiben, nicht zur Feststellung der objektiven Wahrheit führen, viel­mehr Deutschland einseitig belasten, zudem die lei» densck-aftserregte, schwüle-Atmosphäre der Gegen, wart noch mehr erhitzen werde. Vereinzelt teilten auch Anhänger der demokratischen Partei diese Be- denke!!, unterwarfen sich aber doch schließlich dem Beschluß ihrer Regierungsmehrheit. Der Ausschuß wurde gebildet. Seine Zusammensetzung aus Par­teipolitikern, in der Mehrzahl ausgesprochen radi­kaler und pazifistischer Prägung, weckte erneute mißbilligende Warnungen von rechts oder doch von Leuten, die nicht mit der Mehrheit durch Dick uni Dünn ßtljcn, da befürchtet wurde, daß in Vorurtei, len; Doktrinen und Parteidogmen Befangene nicht das geeignete Forum seien, um geschichtliche Tat­sachen unparteiisch festzuftellcn. Ter Ausschuß be­gann seine Vernehmungen. Die Warner und Mahner sahen ihre Voraussagungen und Bedenken je weiter die Verhandlungen fortschritten, desto mehr, bestätigt. Wenn auch die von den Urhebern der Untersuchung erhoffte Entlarvung und Bloß­stellung des alten Regimes, namentlich desMili­tarismus", nicht herbeigeführt werden konnte, vielmehr die Anklagen nnd Vorwürfe, mit denen man parteipolitische Geschäfte machen zu können glaubte, in sich zusammenfielen, so zeitigten doch. die Vorgänge im und um den Ausschuß eine be­denkliche Erhitzung der politischen Atmosphäre, die für den kranken deutschen Volkskörper überaus schädlich und bedenklich ist. Run werden auch ernstliche Bedenken von der Seite laut, auf de man davon bisher nichts gehört hat. Spät erst ist dort die Erkenntnis gereift, die aufreaktionärer" Seite von Anfang an vorhanden war: Die füd» deutsche Demokratische Partei fällt ein sehr herbes Urteil über den Untersuchungsausschuß, seine Me» thoden und Ergebnisse und rückt vernehmlich von ihm ab. Die Süddeutsche demokratische Korrespon­denz schreibt parteioffiziös:

In tocitcften Kreisen der deutsch-demokratischen Partei hat der bisherige Verlauf der Verhandlungen des parlamentarischen Untersuchungsausschusses und die ganze Art der Verhandlungsführung wachsendes Miß­fallen. ja Empörung erregt. Die Ueberzeugung, datz auf diese Weise nimmermehr die volle Wahrheit zu Tage kommen kann, daß hierzu vor allem auch dir Ceffnung der Akten der feindlichen und neu­tralen Regierungen notwendig fei, ist zur Ge» witzheit geworden, zumal gewisse Persönlichkeiten, di« im Ausschuß Mitwirken, ihre schuldhaften Verirrungen mit einseitigen Beeinflussungen übertönen und den Ver­handlungsgang zu verdunkeln trachten. In recht­licher Hinsicht haben sich auch Unklarbeiten ergeben. Daß alles verrät, auf wie schwankenden Gründen das gange bisherige Verfahren steht. Soll der Untersuchungsaus­schuß nicht zu einer Erschwerung des FeststellungS« und Rechtsverfahrens ausarten, so muß bk Na­tionalversammlung schleunigst in persönlicher und sachlicher Hinsicht eingreifen. Sie muß vor allem neuerdings im Namen der nationalen Würde nufere? Volkes als unabweisbare Vorbe­dingung die gerechte und laute Forderung erheben, daß Deutfchlands Kriegsgegner nun auch ihrerseits ihre sittliche Wahrheitspflicht erfüllen und ihr Alten- material rückhaltslos zur Aufdeckung der Wahrheit der Veröffentlichung dienstbar machen und daß sie es einer vorurteilslosen und unparteiisch zusammengesetzten inter­nationalen Feststellungskommission zur Verfügung stellen. Fährt der parlamentarische Untersuchungsaus­schuß aber in seinen Arbeiten ohne Erfüllung diese.

4 tze« Auffassungen in der Auslegung des Friedens- - iMrages Verschiedenheiten ergaben, so z. B. über l le Begriffe des Staatseigentums, über die Be-

Berlin, 22. Nov. Ueber die Lage im Valti- j itan erfährt das Wolff-Büro von zuständiger . Stelle:

pl-tifchen Verhandlungen weiterzuführen.

* ^MMien ein Bataillon, nach Oberschlesien: Wland drei, Amerika vier, Frankreich sechs, Jta- ___: ley fünf Bataillone, nach Schleswig: England 4 -:T ®mer'^n ein, Frankreich ein Bataillon.

_ Die deutsch-polnischen Verhandlungen.

wb. Berli n , 21. Nov. Die deutsch-polnischen

8* . Mölung der Optanten und über die Liquida- wnsrechte, die Auslegung des FriedensvAtrages jt ' kdoch eine Auseinandersetzung mit den maßgeben­der Stellen voraussetzt und augenblicklich sich

DieOber Hess'icke Zeitung" erscheint sechrrn«! wöchentlich. Der wf Q1? i Bezugspreis beträgt monatlich 1.60 X. frei inS Hau«; durch die Post JK 1.75 *. ebne «esteüseld - «erleg von Dr T. Httzerotd. Druck der

* ' Unio -Buchdr. von Jo h. Au^Koch. Markt 21/23. Fernsprecher 55.

Berlin, 21. Nov. Die Aufstellung der Sicher­heitswehr im besetzten Gebiet des Rheinlandes ist, wie die Pari .Nachr." von zuständiger Stelle in Berlin erfahren, von Marschall Fock, verboten wor­den, ohne daß Gründe bafür angegeben wurden.

wb Köln, 21. Nov. Auf Befehl b.-t Verbündeten bleibt die Einschränkung des Babnverkebrs im besetzten Gebiet auch nach dem 2!. November vorläufig bestehen.

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- wb. Washington, 22. Nov. (Reuter-.) 8y®l Amtlich wird verlautbart, daß.Präsident Wilson I Ns gesamte Thema des Friedensvertrags von Ver- H \ »juiffee in einer Botschaft an den Kongreß vom 1. II j ^e$ember erörtern und bis dahin nichts über die " | Ablehnung des Senats sage wird.

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tj »Heere deutsche Delegierte in Paris befinden, !»| itefAen sich auch die Mitglieder der polnischen Ab- Mduung nach Paris begeben, tim dort die deutsch-

5t krhendlungen sind zu einem gewissen Abschluß ge-

»muten. Da sich doch in den deutschen und polni-

mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

itung für (das früher kurhessische) Oberhessett

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