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mit dem Kreisblatt für den KrelS Marburg

Tageszeitung für (6ns früher kurheffifche) Oberhessen

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Der Lnzeigenprei« beträgt fit die 8gei» Zeile K) 4 n. 50/. Teuerung«,us-5I -i

- 45^, amtliche ». »uawartia»SS ReNamezkil« I.SOJt. Hetzer Rabatt gilt»$vCytgi

« n*7i> Bezugspreis beträst monatlich 1.60 X. frei in« Hau«;

*** 1.75 «. ahne BefteSgelb Verlag von Dr.. 5>itzerat gk Unio -Buchdr. von Ioh. Lug. Koch. Markt 21/23. F

stb. Druck der

1919

Fernsprecher 55.

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Wb. Paris, 21. Nov. (Havas.)

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1000 Mark Deutsche Spar'PrSmieuanleihe

wird bis Januar Ministerpräsident nachher Präsident der Republik

die politische Lyge befragt, soll Mviani erklärt ha­ben: Die Lage ist sehr einfach. ClSmenceau

bleiben und werden.

zu Rußland nicht einig sei. In der Regierung sei ein Riß entstanden, der bald unüberbrückbar werden könne.

wb. London, 21. Rov. In Beantwortung von Anfragen, die sich auf die russische Politik be­zogen, antwortete Lloyd George im Unterhaus: Es gibt streng genommen keine Blockade der russische Häfen. Mir haben di« baltischen Provinzen in ihrem Kampfe gegen die bolschewistische Regierung unterstützt, und da ergab sich die Notwendigkeit, die bolschewistischen Schiffe am Auslaufen zu verhin­dern, sowie ihr etwaiges Eingreifen an der balti­schen Küste unmöglich zu machen. Die englische Flotte denkt gar nicht daran, noch im nächsten Frühjahr in der Ostsee zu patrouillieren. In Be­antwortung einer Anfrage über die n e u e i n t e r- allierte Konferenz, die zusammentreten soll, um eine Lösung der russischen Frage anzubah­nen, erklärte Bonar Law, daß eine solche Konfe­renz zusammentreten Mffe, jedoch sei der Zeit­punkt noch nicht bestimmt.

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DieOberhefsiicke Zeitung" erscheint sechsmal wächentlich. Der ....... die Poft

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qkkisiN ajiteii.

Die Wahlen.

Präsident Cl^menceau?

Paris, 21. Nov. VomOeuvre" über

Roland von Berlin", und .Da« offene Wort" dauernd verboten.

wb. Saarbrticken, 21. Nov. Das Sondergericht verurteilte gestern den 19 Jahre «alten Gelegenheits- heitsarbcittr Buchorn aus Völklingen wegen gewerbs­mäßigen Schmuggels und Preistreiberei zu der ge­ringsten zulässtgen Strafe von einem Jahr Zucht­haus. Der Verutteilte hat feit sechs Monaten fortge­setzt Zigaretten und Streichhölzer in Völklingen aufge­kauft und nach Forbach verschoben.

S a a r b r ü ck e n, 80. Nov. Als in einem hiesigen Kino die Buchhalterin Helene Kilburg während der Unterhal-ung mit Freundinnen vergnügt lachte, zog ein in ihrer Nähe sitzender farbiger Franzose, ein Anamite, den Revolver und brachte ihr einen Bccken« schutz bei, an dem die Schwerverletzte seit mehreren Wochen im Krankenhaus darniederliegt. Der Täter konnte später ermittelt werden, von einer Bestrafung ist jedoch bis jetzt nichts bekannt geworden.

M ainz, 20. Nov. Vergangene Nacht wurde von einem französischen Wachtposten in eine Gruppe Spa­ziergänger hineingeschossen, ein Mann wurde getötet. Nach französischer Darstellung sollen die Spaziergänger nach erfolgtem Anruf nicht sosott stehen geblieben feit.

al» Barradatt. Bei Auskunft durch die Seschiftrstelle m. Vermittlung der Ingebete 26 4 Londergebihr. Postscheckkonto: Nr. 6016 Amt Frankfurt a. M.

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Die Sturmabteilung Rotzbach und di« Reichs- regieruug.

Die freiwillige Sturmabteilung Roßbach, die mit einem Teil der Thorner Infanterie des Regi­ments 21 den Earnisonort verlassen hatte und über die baltische Grenze unter Zurücklegung eines Marschweges von 520 Kilometern gegangen war, um sich der russischen Armee anzuschließen, ver­öffentlicht folgend« Erklärung:

Di« freiwillige Sturmabteilung Roßbach yat Deutschland verlassen, weil sie den geforderten Treueid auf die derzeitige Regierung, die von ihr nur als ein Gouvernement in Diensten der Entente angesehen wird, nicht leisten wollte. Wir wollen nicht die Stützen einer Reichsleitung sein, die nicht die Kraft findet, die volksmordenden. Streiks einer unverantwortlichen Radaubrüderklique zu unter­binden und vieles andere mehr. All dies mit den Händen im Schoß über uns ergehen zu lassen, dazu ind wir nicht fähig. Wer auch nur einen rest­lichen Tropfen Ehr« besitzt, wird uns begreifen, wird auch begreifen, daß wir hier unter russischer Nationale unserem Heimatlande größere und bef­ere Dienste leisten wie in der deutschen Republik als Kolonialschutztruppe der Entente, wird auch begreifen, daß uns der Abschied bitter, bitter chwer ^worden ist.

Der N«chf»l,er @ribtr». Wie der .Bayerische Kurier" hört, wird in Stell« de» verstorbenen Abg. Gröber der Abg. Trimbor« die Führung der Zen­trumsfraktion übernehmen.

In 8M mn

Die Kämpf« an der estnische« Front.

wb. Amsterdam, 21. No». TieTimes" meldet aus Helsingfors, daß di« Esten sich nördlich voi^ Jamburg auf die Lugalinie zurückgezogen ha­ben. Die Bolschewisten greifen heftig an.

wb. S t o ck h o l m, 21. Rov. (Havas.) Ein Telegramm aus Reval o»Helflngen Sanomat" besagt, daß der Oberbefehl über die Truppen der Nordwestarmee dem General Mannerheim angeboten morde« ist.

wb. Helsingfors, 21. Rov. (Havas.) Es wird berichtet, daß General Judenitsch und die estnische Regierung zu einem befriedigenden Ueber- einkommen gelangt seien. Di» Armee Judenitschs oll nicht entwaffnet werdem

Friedensgarantie-Angebot der Bolschewisten.

wb. L o n d o n, 2K Nov. Die estnische Korrespon­denz vernimmt vo« der Konferenz in Dorpat, daß ich Litwinow gegenüber Journalisten äußerte, daß ),e Bolschewisten bereit seien, als Friedensgarantie hre Flotte im Finnischen Meerbusen auszu- i e f e r n und einen neutralen Landstreifen zwi» chen Rußland und den Randstaaten zu schaffe«.

Englands russisch« Politik.

wb. Amsterdam, 20. Rov. DieTimes" chreibt, es sei klar und ersichtlich, daß Churchill mit dem ersten Minister in seiner Stellungnahme

I« Stieben.

Ute noch nicht erfüllten Waffenstillstands- bedingungen.

Marburg

Sonnabend, 22. November

et Eintritt der Schweiz in den Völkerbund.

1. Bern, 21. Nov. Der Siänderat beschloß «awentlicher Abstimmung mit 33 gegen 6 Stim- bte Zustimmung zum Beschluß des National­beireffend den Eintritt der Schweiz in den «Hund. Gegen den Eintritt stimmten vier se«ative, ein Freisinniger und ein Demokrat.

di. Washington, 20. Nov. Die Vorbehalt- & Notifizierung des Friedensvertrages wurde im *«1 »it 53 gegen 28 Stimmen verworfen/ *dzr br.rchte einen Beschlußentwurf ein, in dem

ongretz vorgcschlagen wird, den Kriegszustand ettschland als b e en bet zu erklären. Dieser wurde an die Senatskommission für die aus rzr» Angelegenheiten verwiesen. Der Senat hat

* unbestimmte Zeit vertagt.

Hst Vertagung des Senats verschiebt wahrschcirrlich Beratung des Friedensvertrages auf Anfang Sie verhindert die Wiedererrichtung von Kon­st» Deutschland, die Zuteilung der deutschen «ab des feindlichen Staatsbürgern gehörigen mes, de» von den Vereinigten Staaten beschlag- twtbt «sowie des Besitzes der Amerikaner in Rand. Verschiedene Senatoren sind der An- M die Beziehungen mit Deutschland, gestützt ewen einfachen Beschluß des Kongresses, wieder werden können.

^Rotterdam, 21. Nov. DerRieuwe Rot- Courant" meldet zu der Mlehnung des träges im amerikanischen Senat, daß man «tfc allgemein der Ansicht sei, daß da» Jnkraft- teß Friedensvertrages, nachdem et schon von schmachten ratifiziert worden sei, feinen Augen- ^nger hinausgeschoben werden dürfe.

Ansrottnnq des Deutschtums im Baltenland.

Das Ziel der Westmächte.

wb. Berlin, 20. Nov. Wie dieDeutsche All­gemeine Zeitung" aus Mitau, das noch immer fest in den Händen der russischen Westarmee ist, meldet, greift im Rücken dieser Armee die Auflösung aller Ordnung irpmer weiter um sich. Agenten der Bolsche­wisten und Marodoure verbreiten Schrecken und ver­anlassen die deutsche und lettische Bevölkerung zu über­stürzter Flucht nach den deutschen Gren­zen, sodaß mit dem Eintresfen von etwa 150 000 Flüchtlingen an der ostpreußischen Grenze zu rechnen ist. Die Vertreter der Westmächte tun nichts um dem entgegenzutreten, im Gegenteil wird immer klarer, daß ihr Plan ist, die Berwirrung zu ver­größern, um das Deutschtum im Baltikum gänz­lich a u s z u r o 11 e n. In diesem Sinne sollen sich, wie früher schon der englische General Gough, neuer« dings noch Mitglieder der neuen Verbandskommission geäußert haben. Die Haltung der deutschen Truppen, deren Rücktranspott ordnungsgemäß vor sich geht, ist nach wie vor einwandfrei.

tu. Königsberg, 21. Nov. Die Nachricht, daß Oberst Awalow verschwunden ist, ist unrichtig. Awalow befindet sich an der Spitze seiner westrussischen Truppen in Tukkum. Die Abgabe des Oberbefehls an General v. Eberhardt erfolgte überstürzt auf die Meldung, daß größere lettische Truppenverbände bei Friedrich­stadt und Schlack durchgebrochen seien und damit die rückwärtigen Verbindungen der westrusfischen Armee bedrohten. Später stellte es sich heraus, daß nur einige Kompagnien die westrnssische Front durchbrochen hatten.

Amerika.

Die Ratifizier»»« im Senat verworfen.

Die wirtschaftliche Lage.

Die beiden demokratischen Minister Oeser unb Fisch­beck haben jüngst recht düstere Bilder auS unserem Wittschaftsleben entworfen; der eine suchte sich Wege» der Leistungsfähigkeit der Verkehrsmittel zu rechtfer­tigen, und der andere machte die Kohlenmisere zum Gegenstand seiner Klagelieder. Man konnte ihre Re­den vor der preußischen Landesversammlung als Ver­zweiflungsschreie bezeichnen, die zu den kürzlich voran­gegangenen optimistischen Ausführungen der Reichs­minister Bauer und Schmidt in schroffem Widerspruch standen. Indessen wer kümmett sich bei den heut« Herrschenden noch um zwiespältige Anschauungen? Vo» der BiSrnarckschen Praxis bezüglich der Einheitlich­keit der Kabinettsanschaunngen ist nichts mehr übrig geblieben. Man spricht von eifrigen Versuchen, unsere Finanzmisere und Valuta zu bessern, und dabei müsse«

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Aeichrre mit 500 Mark bar mW 500 Mark Kriegsanleihe

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; jrftafMceten des FriedensvertrageS am 1. Dezember?

»6. Paris, 20. Nov. Der Oberste Rai brachte die tuW jitut Ausdruck, daß es wünschenswert erscheine, Im MetfertKer Fried-nsvertrag am 1. Dezember in Kraft

*. Danzig, 21. Nov. Der einstweilige Ber­ber Freistadt Danzig, Sir Reginald Tower, hacke von Berlin komend hier eingetroffen.

-tek. Paris, 21. Nov. Gestern fand der Aus- ber Ratifikationen zwischen Frankreich und nitaimien bezüglich des Garantievertrages statt.

*6, London, 21. Nov. Der Pariser Korrefpon- »eSDaily Telegraph" vernimmt aus sicherer

»ast die englischen Gerichtsbehörden alle Bör­sen für die bevorstehende Abutteikung des We«! Kaisers treffen.

nS. Nashington, 21 Nov. ES verlautet, daß t AWff . Imperator" unverzüglich an England anS- ck werden sott. Die Zuteilung der anderen ftü« rn Schisse, die sich in amerikanischen Häfen se/Tr soll von der Betteilung der Petroleum-

felDgrö " , die gegenwärtig im Firth of Fotth liegen, >. 1 Kwgw. srvck,

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Paris" meldet, daß Marschall Fach auch im Departe­ment Finisterre al« Kandidat zum Senat gewählt wor­den ist. Fach will aber die Kandidatur nur annehmen, Iverm ihn alle Parteien gemeinsam avfstellen.

Die italienische« Wahle«.

wb. M a i l a n d , 21. Nov.Secolo" schreibt, daß die gültige Zahl der gewählten Sozialisten 161 beträgt. Liberale find 177, Katholiken 97, Repu­blikaner 11, Eiolittianer 9, Kombattanten 8, un­abhängige Sozialisten 3 und Nationalisten 2 ge­wählt.

Di« Wahle« in Rumänien.

wb. Bukarest, 20. Nov. Die allgemeinen Wahlen für das Abgeordnetenhaus hatten folgende Ergebnisse: 103 Liberale, 58 Vertreter der Bauern­partei, 67 Nationalisten, 12 Sozialisten, 7 Pro- gressisten und 6 Anhänger der Averescu-Partei; in Siebenbürgen und den neuangegliederten Gebieten Ungarns wurde» 146 Nationalisten und 46 Oppo­sitionelle, in der Bukowina 12 Nationalisten, da­runter 2 Deutsche, ein Jude und ein Ruthene und in Bessarabien 86 Nationalisten und 28 Vertreter der Bauernpartei gewählt. In Kischinew wurde ein Sozialist gewähtt.

M Beil Der FM?

Herr Scheidemann hat die Parole ausgegeben:De*, Feind steht rechts." Diese Kampfansage ist in bem Munde des sozialdemokratischen Fübrers nicht« Neues. Seit er aus der Schweiz znriickgekehtt ist, bemüh» sich fiert Scheidemann fortgesetzt, di« soziastremokratilche Kampffront von der Richtung gegen d'e Unabhängigen abzuwenden und der recht-n Seite zuzuführen. Dies«, mal aber bläst Herr Scheidemann ganz brioriders lants in das Horn. Er bedient sich dabei der sünqsten Vor­gänge im und um den Untersuchungsausschuß und be­hauptet. die Front gegen rechts sei besonders nötig, weil sich die Reaktion von neuem und stärke« als j« stiblbar mache. So willkommen Herrn ©debematai dieser Borwand sein mag. so ist er doch im Gründ« genommen eine leere Behauptung. Unver»«nnda« allerdings ist, daß sich im Volke eine Reaktion be­merkbar macht. Wer es handelt sich nicht nm d-ck Verlangen nach neuem Umsturz und neuer Unruhe, sondern lediglich um eine Gegenb-wegung gegen die Art deS jetzigen Regiments. Tie Reaktion in diesem Sinn« aber ist durchaus gesund und durchau« !« rechtigt, genau so berechtigt wie die Bertrttsig sozialistischer Bestrebungen im vorrevolutionär«» Staate. Es ist daS gute Recht sede« Staat* bürgers die von ihm für am zweckmäßigsten geb alte« Skaatseinrichtunq zu vertreten und zu veriechten. zu­mal im demokratischen Staate. Das Volk fühlt Imme» mehr in seinen breitesten Schichten, daß in der has­ten Zeit, in der w>r leben, das einzige Mittel, da« uns reiten kann, in der einheitlichen Zusammenfassung. aOer Kräfte besteht, die i n deutschen Volke noch lebe«. Die Regierung aber : wie bisher damit fort, statt dieser eiuhntt'chcn Zusammenfassung eine Kräfteze* splitterung zu betreiben. Für sie ist nach wie vor di« Partei--llik das höchste Gebot. Zum eindringlichste« Bewußtsein ist die Gefahr dieser Politik dem Volk« durch die Art gekommen, wie in dem Untersuchungs­ausschuß den poiiti'chen Gegnern der Regierung bet Prozeß geführt werden sott. i

Herr Scheidemann vettennt die Lage vollkommen,! wenn er nicht nur bei seiner alten Kampfansage bleibt, sondern wenn er sie auf Gruud der letzten Vorgänge noch zu verschärfen versucht. Es darf nicht heißen, ..der Feind steht rechts", sondern die Parole muß lau­ten:Friede und Ruhe au der inneren Front" Deutschland kann dem schlimmsten Schicksale nur ent gehen, wenn in dem Augenblick bet schlimmsten Not unb Gefahr die Regierung sich nur das eine ange­legen sein läßt, die Wohlfahrt des Landes und bei Volkes zu fördern. Dieser Wunsch offenbart sich in ben Volkskundgebungeu für Hindenburg in Berlin, un' es sollte doch auch Herrn Scheidemann zu denken gebe» daß dieser Volksheld es für den einzigen Inhalt se- nes Bangens und seiner Gebete bezeichnet hat, mit- zuhelsen an der Wiedetgebutt des deutschen Volke«. Die Lösung dieser Ausgabe macht Herr Scheidemann! unmöglich, wenn er das Kriegsbeil ausgräbt und ei' mit erneuter Rücksichtslosigkeit gegen die bürgerliche« Parteien schwingt. Di« Frage, wo der Feind steht, ist in unseren Tagen wahrlich leicht zu beant­worten. Fast an jedem Tag machen *' uns die Geg­ner durch eine neue Note fühlbar, daß sie auch weitet gesonnen sind, uns mit der Hand an der Gurgel z« bleiben. Herr Scheidemann mag seine Kampfansage noch so sehr gegen die eigenen Volksgenossen richte», das Volk wird doch immer deutlicher erkennen, ba? ein solches Beginnen verderblich ist. Verderblich so­lang« immer noch der Ruf seine Geltung behält: Der Feind steht vor den Toren."

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»nSmlu - ckb- Paris, 21. Nov. Die deutschen Dele- luUUiiiiH Mm Freiherr v. Lersner und Simons ^erkiW^t sich Donnerstag Abend im Ministerium des :Pw«Lttigen mit dem Generalsekretär Dutasta . g* tew Leiter der politischen Angelegenheiten »r^itt^r"thelot. Es fand ein erster Meinungsaus-

GahM jasph bezüglich des Protokolls statt, das die deut- «bei«t).^^eg Vertreter zu unterzeichnen haben. Das Pro- bezieht sich auf die Durchführung derjenigen ! «ayoüillstandsbedinaunaen. die am Tage des gstaftttetens des Versailler Vertrages noch nicht i ^-chßeführt worden sind.

Aus dem besetzten Gebiet.

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