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Hindenburg, vor dem Untersuchungsausschuß.

wb. Berlin, 16. Nov. Der parlamentarisch« Untersuchungsausschuß hat heute die an General- feldmarschall v. Hindenburg zu richtenden Fragen formuliert. Es wird von der Entscheidung des Eeneralseldmarschalls abhängen, ob er diese Fragen in der Rachmittagsfitzung' des Montag» oder erst am Dienstag beantworten will.

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MN n i ch t erfülle. Zwölf Monate nach dem iuß des Waffenstillstandes warten die deut- Cefanaenen in Frankreich vergebens auf die kNirtgabe des Datums des Abtransportes. Ein !tt Winter bringe den Gefangenen und deren

i -«staufch der Ratifiaktionsurkuude» vor Ende November?

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Reuwahkeu ta Belgien und Italien.

wb. Brüssel, 16. Nov. (Havas.) In

Dentsch-Oesterreich.

* Dir Not in Wien.

wb. Wien, 16. Nov. Der Korrespondenz Herzog zufolge erreichte die Kohlennot in Wien derzeit einen noch nie dagewesouen Tiefstand. Mr daS städtische Elek- trizitätSwcrt kamen am letzten Sonnabend 51 Tonnen Kohlen an, während der Bedarf 1100 Tonnen beträgt. Fast alle Mittelschulen geben ihren Schülern für die kommende Woche Kälteferien,, die wahrscheinlich nod; länger ausgedehnt werden. Auch die ltebenZmittelver- hältnifse sind anzesichts dc? Ausbleibens auswärtiger Zufuhren tieftraurig geworden.

rusammenzufafsen Ergriffen Sie (nach rechts) die Zügel der Regierung, Sie wären nicht imstande, die Ordnung berzustellen. Wir werden Ihnen die Veriassung in kürze- .ster Zeit vorlegen, aber erst, nackdem über sic eine Ver­ständigung unter den Mrhrheitsparteien erfolgt ist.

Abg. Heil mann (So;.): Ich bin fein Anhänger der dauernden Tätigkeit der Arbeiterräte. Aber man muß anerkennen, daß sie nach der Revolution die ein­zigen waren, die für Ordnung sorgten und die Anarchie verhinderten. Die Revolution kann für den Friedens­schluß nicht verantwortlich gemacht werden. Am Waf­fenstillstand war sie überhaupt nicht beteiligt. Wir bitten die Regierung, den Belagerungszustand anszubeben, wo es möglich ist. Wir erwarten, das; die Regierung gegen die Putsche von rechts ebenso scharf vorgeht wie gegen die von links. Es ist eine Unwahrheit, daß die sozial­demokratische Partei verludet ist. Von 143 Mitgliedern lind nur 2 Juden: der Ministerpräsident und ich. Wir sind zur Vereinigung mit den Unabhängigen bereit. Wir brauchen die Zusammenfassung aller Krätte zum Wiederaufbau unseres Wirtschaftslebens.

Montag 11 Uhr: Fortsetzung.

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I riickhaltung der Gefangenen einschließlich der Zn- I ternierten von Scapa Flow all« Zwangsmaßnah- I men ausgeschlossen find, daß der Abtransport um­gehend beginne und mit größtmöglichster Beschleu-

I nigung beendet werde.

I Im Rahmen der großen Kundgebungen für unser« Gefangenen hatten der Reichsausschuß deut­scher Frauen (204 angeschlossene Frauen) und der Bund deutscher Frauen zur Befreiung der Gefan­genen eine Frauenkundgebung in der Volksbühne veranstaltet, die von Frauen aller Stände und Parteien sehr gut besucht war. Die Rednerinnen Klara Men de, Mitglied der Nationalversamm- I »ung, Martha Dönhoff, Mitglied der preußi- I scheu Landesrcrsammlung, Dr. Käthe Schirr­macher, Mitglied der Nationalversammlung, Frau Weber, Mitglied der Nationalversamm­lung und Frau Adele Schreiber wiesen auf die Pflicht der Frauen hin, den Anstoß zu Taten zu geben für die Befreiung der Gefangenen. Die Unbarmherzigkeit und Grausamkeit Frankreichs würde nicht eher aufhören, al» bis die ganze Welt mit Fingern auf Frankreich zeige. Al» die vor­gesehenen Sprecherinnen geendet hatten, meldete sich ein Mann aus der Versammlung zum Wort, der sich als Kriegsgefangener bezeichnete. .Schwester Monika bedeutet« ihm, daß eint Aussprache nicht stattfinde. Während ein Teil der Versammlung stürmisch verlangt«, man soll« ihn reden lassen und während dieser sich Gehör zu verschaffen suchte, wurde die Versammlung unter großem Lärm ge­schlossen, ohne daß die geplanten Entschließungen verlesen werden konnten.

g e r versteht meinen Standpunkt vollkommen, und von I unserer geringen Wehrmacht erteilte, die selbstveiständ- cinem Konflikt zwischen uns ist keine Rede. Ich sehe lich ernsteste Beachtung finden werden.

meine Aufgabe darin, alle positiv arbeitenden Kräfte

Marburg

Dienstag, 18. November

Rußland. _

Omsk h« den Bolschewisten besetzt..

tu. Rotterdam, 17. Rov. 0u» Moskau wird ge­meldet, daß die Bolschewisten Omsk besetzt haben.

Die Räumun» Kiew« durch Denikin bestätig.

_ Mb. London, 18. Rod. Eine Reutermeldung be­stätigt, daß Denikin Kiew geräumt habe.

Anarchisten gegen Bolschewisten.

wb. Amsterdam, 16. Nov. DerTekegraaf* meldet aus London: Der VerteidigungsauSschuß in Mos­kau berichtet, datz dort am 4. November ein Bomben­anschlag verübt wurde, wobei mehrere Personen ge­tötet oder verwundet wurden. Der Ausschuß beschuldigt die Anarchisten, baß sie Anschläge auf Sowjetrußland organisierten. Die Bolschewisten veranstalteten einen Angriff auf da» Hauptquartier der Verschwörer, die hierbei ein ganze? Gebäude in die Luft spreng­ten. Sämtliche Verschwörer sind dabei nmgekommen.

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nabm am Sonnabend den Gesetzentwurf über die Beran

und Verwaltung der preußischen Steuern in »wei­ter und dritter Beratung an und setzt« dann die »weite HanSbaltSberatung fort.

Ministerpräsident Hirsch: Zunächst ein klirre» Wor­über die skandalösen Voroänqe der letzten Tage. Wo­hin soll es führen, wenn Schüler und unreife Burschen e» aus bet Straße mit Gewalt verhindern, das; Gene- ralftldmarschall v. Hindenburg vor dem parlamen­tarischen Unterftichnngsausschuß erscheint. E!» Mann wie Hindenburg, dessen großes Feldberrntakent auch durch tnrere Niederlage nicht verkleinert wird, nnb betn das Volk unauslöschlichen Dank weiß, bedarf solcher Kmid- aebungen nicht. Selbstverständlich wird die Regierung alle? tun. um ähnliche Bsraänae für die Zukunft zu '«bindern. Der Versuch der äußersten Rechten, durch emsige Wübtarbeft einen Umsturz in ihrem Anne tu er reichen wir beobachten daS aufmerksam ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Seit Monate!' sollte di- Mrderst.hr des RevolutionstageS baS Signal n>r großen politischen Bewegung sein, die da? StaatS- ruder in die Hände der Kommunisten und des ihnen nahestehendeu Flügels der Unabhängigen bringen sollte Die Regierung hat sich entschlossen, mit aller Macht einen politischen Streik zu ersticken. Die Gefahr ist zwar noch nicht ganz beseitigt, aber wir sind auch für die Zukunft auf dem Rosten. Schuld an der verheerenden geistigen Volkskrankheit dieser Tage ist das alte Snstem, das die Menschen in den Krieg hetzte. Wir müssen wieder zu einer Gnbeitsfront der Arbeiterschaft kommen. Deshalb füllenMc besonnenen Elemente de? Volke? sich auf- WMjenzvnd Schuller nn Schulter mit der Regierung B^ihfeti. für die Rettung de? Vaterlandes.

Abg. v. Gräfe (Deutlchnrtl.f: Die Kundgebungen der Studenten waren getragen hon dem Gefühl, daß Hindenburg der Mann ist, der bi? zum letzten Augenblick seine Pflicht getan hat. Wir stehen fest aus dem B"ben he? Oidnungsprogramins von Hergt. Der Bescheid des Ministerpräsidenten in her Frage, ob die Gemeinden den Arbeiter'äten ein Kontrollrecht zugestehen sollen, er­innert an die Art. wie man das Bade bild Eltrt-Noske zu entschuldigen suchte. Wir bedauern im übrigen, daß die Neuwahlen sich solange hinziehen Mil dem Popanz der angeblichen Gegenrevolution von rechts wird es Ihnen nicht gelingen, bei den Neuwahlen Geschäfte zu machen. (Gr. Beftall rechts. Lärm links.)

Minister Heine: Kulturpolitik kann nur getrieben werden durch die Gemeinden und Länder, und deshalb habe ich Bedenken geäußert gegen eine Abhängigkeit der Finanz-1 wirtschaft von einer Reichszentralstelle. Herr Erzber--1

hätten die Wahlen frühestens im August stattfinden gtekfl- In dieser Zeit brach aber in Ol»erschlesien ein ®n u d aus. und e? mußte erst für die Beruhigung

DirGegknrevolntiou^.

I Di« politischen Vorgänge der letzten Tage, die I Zwischenfälle im Untersuchungsausschuß, die I Kundgebungen für Hindenburg, die Sprengung der Erzbergerversammltftrg, haben in den Kreisen der linksstehenden Parteien erhebliche Ausregung

I verursacht. Man spricht von Gegenrevolution, I dem Feinde, der rechts stehe und daher der not» wendigen Einigung der Sozialdemokratie, auf di«

I besonders Herr Echeidemann mit Nachdruck hin­weist. Arn Sonntag fanden in Berlin vier sozial- «demokratische Proteftversammlungen statt, in denen sich die Redner scharf gegen dieUntätigkeit der Regierung" wandten. Redakteur Kuitner führte u. a. aus: Am Montag, wenn Hinden­burg vernommen werde,,werde es zu einer ent­scheidenden Kraftprobe kommen. Hinden. burgs Nam« wird auch von uns mit Ehrfurcht ge­nannt, denn wir ehren die Größe auch außerhalb der Partei, aber wir verurteilen das Spiel, da­mit feinem Namen getrieben wird. Läßt un» die Regierung morgen im Stich, bin ich der erste, der die Arbeiter aufrufen wird, zur Selbsthilfe zu schreiten! Aber dann darf es nicht mehr mög­lich sein, daß die Deutfchnationalen auch nur noch eine Versammlung in Berlin abhalten,' bonu wollen wir die Schande von der Straße und au» den Sälen fegen! In der Aussprache wurde außer­ordentlich scharf gegen Noske polemisiert. Fast sämtliche Redner traten für eine sofortige Ver­ständigung der Arbeiterschaft zum sihls» losen Kampf gegen dieReaktion" ein, es wurde eine entsprechende Entschließung angenommen, in der die Anwesenden die Parteileitung auffordern, unverzüglich mit den Führern der U.S. P. D. zn- sammenzutreten und unter Hintansetzung aller parteipolitischen Meinungsverschiedenheiten über die Mittel und Wege zu beraten, die zum gemein­samen Kampf des Proletariats, ganz gleich welcher Richtung, gegen die Reaktion zu führen.

. Zn dem Jonglieren mit dem BegriffGegen­revolution" ist zu sagen, daß die Rechtsparteien unzweifelhaft erklärt haben, ihre Ideale nur <raf gesetzmäßigem Wege zu verwirklichen zu versuchen.

Der iKieigenutei» beträgt fit M«8geb Zeile 80 J w. 6o«f. teummti«3uf(6l |c j <> .

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JtlllikU.

d'Annunzio in Dalmatien.

wb. Mailand, 16. Nov. Nach einem Telegramm her ZeitungSera* ist d'Annunzio in Zara gelandet. Der Ai^enthalt d'Annunzics in Zara dauert; nicht länger als eine Stunde. d'Annunzio hielt eine Rede und kehrte ohanit wieder nach Fiume zurück.

I Den Wahlen kommt insofern besondere SBebeuhina I zu. al? fit die erftm seit Krieqsausbruch und nach dem I neuen Verhällniswablspstem sind. Clemenceau fiat die^ I Parole desBlock? der guten Franzosen" cm »gegeben,^ I und wenn sie befolqt worden roärt. so dürfte e? nur zwei' Kandidatenlisten geben, dir des nationalen Block? und die sozialistische. Statt eine? einheitlichen Blocks sind jedoch

Itvei große bürgerliche Bündnisqruppen gebildet worden, der nationale republikanische Block, der ein Dutzend Fraktionen, von der klerikalenAction liberale" an über die RechtSrepublikaner und Vrogirssisten deS Zentrum? bis zu dem unabbängig-radikolenKomitee des Handel? und der Industrie" umfaßt, und das republikanische Kartell, zu dem die radikale und sozialistisch-radikal? Partei sich mit den Linksrepublikanern und einem Teil der Progressisten vereinigt haben. In einigen Wahlkreisen wird der nationale Block vom republikanischen Kartell j bekämpft, vor allem in dem zweiten Pariser WafillreiS, wo der nationalen Liste mit dem sozialistischen Repu­blikaner M ill«ra nd und dem llerikalen Maurice B ar- rös ein« linkSrrrmblikanische Liste mit dem Geschichts­schreiber Au lard und dem linksdemokratischen Genera! Sarrail, dem früheren Oberbefehlshaber in Saloniki, gegenübergestellt worden ist. In einer Reihe von Wahl­kreisen liegen vier Listen vor, besonders da, wo diePoi- ht?" eigene Kandidaten ohne Parteibezeichnung ausgestellt haben. Di« Frauen dürfen in Frankreich nicht wählen.

Das französische Wahlgesetz schreibt .für den Fall, daß eine bestimmte Stimmzisser nicht erreicht wird, einen Zweiten Wahlgang vor. Dieser ist für den 30. November angesetzr Das endgültige Ergebnis der Kammerwahlen wird also erst Anfang Dezember fcststchen.

«ch. Amsterdam, 16. No». DemAllgem. hsudelsblad" zufolge teilte Lloyd George im .Paria,ncntary Papers" mit, man hoffe, daß der Iflsteufth der Ratifikationen des Friedeiisvertra- l«$ mit Deutschland noch vor Ende dieses Monats wr sich gehen werde.

Die Note über die Wahle« in Oberjchlefien.

Berlin, 16. Nov DieDeutsche Allgemeine Ztg." schreibt zu der Note der Westmächte über die Wählen in

Mrrfchlcsien « n.: Die Note bestreitet nicht, daß bis -na Jukrafltrelen deS Friedensvertrages die Soiweräni« iA und damit die VertvaltuugSbcfugniS im ol»erschlesi- ften Adstinmiungsgebiet dem preußischen Staat zustcht. Das Gründ dieser Verwaltuirgsbesugnisse wurden die > chcrWesifüx.n (Keuu'indewnhsiii ausgeschrieben. Er- tzmnt aber der Oberste Rat bis znm Iukrafllrelen des HuebenSvertragc? den gesetzlichen Zustand an, so muß «« die» folgerichtig muh für die Zeit nach dem Jn- tefttreten tun. In der Anklage zu Artikel 88 deS Frie- »e«svertrage? beißt eS:Die mit der Verwaltung des

EonstW Melduniftn.

wb. Berlin, 16. Nov. Der Führer der ägyptischen Nittioualpartei Mohammed Ferid Bey ist in Berlin gestorben.

wb. Amsterdam, 16. Nov. DieTimes" meldet ans Toronto: In einigen Okmeinhen von Kanada herrscht ein solcher Mangel an Brennstoffen, daß die Bauern alles, was nicht niet- und nagelfest ist, zum Heize» verwenden, um ihr« Familien vor dem Erfriere« |i schützen.

wb. Amsterdam, 16. Nov. Wie demTelegraaf" aus Brüssel vom 15. November gemeldet wird, kam es in der Nacht zum 15. November in Charleroi zu einet Schießerei zwischen einer englischen Patrouille und bel­gischen Soldaten, wobei ein belgischer Bürger verwunde unb ein belgischer Soldat getötet wurde.

tu. Basel, 16. Nov. Der französische Innen­minister P a m 8 hat seine Vermittlung im Pariser Zeitungsausstand angebotcn. Zur Zeit et* scheinen in Paris nur 5 Zeitungen.

Noske bei Hindenbnrq.

I Berlin, 16. Nov. Wie wehere Blätier erfahren, besuchte Neichswehrminister Noske gestern nach­mittag Generakk^elluna"sfiall v. Hindenburg. Im Laufe der Unterhaltung wies der Feldmarschall auf di« [ wirtschaftliche^Notlage der ausgeschiedenen und aus- scheidenden Eresangehörigen hin und setzte sich leb­haft für diejenigen ein, die in das bürgerliche Lebe« ober in die Sicherheitswehr übertreten mußten.

In einer Polemik gegen diePo^ wird offiziös erklärt: Der Feldmarschall machte im Kriegsminist»- rium einen Besuch. Darauf machten ihm Oberst Rein­hardt als Chef der Heeresleitung und der Reichswehr­minister ihre Aufwartung. Das, was diePost"' über die Unterredung des Feldmarschalls mit dem Reichs­wehrminister mitteilt, ist sachlich unrichtig. Zutreffend ist, daß der Feldmarschall in regstem Interesse sich nach den Zuständen in der Reichswehr erkundigte und gut«, sachverständige Ratschläge über den weiteren Ausbau

tstenber zu beiranenbe internationale Kommission ist an sic Beachtung der bestehenden Giefcbe gebunden, ohne s'vändig.s Gesehgcbnnqtzrecht zu besitzen.* Hieraus «!. Mr bie iuteriiatianale Kommission zur VeanstHl- p,-, Wahlen nur schreiten kaum insoweit in de» kc ' u ß i i c rt Geseheu ein Rechtsgrund für die Bean-

Dn>sana g-geben ist. Ma? die Bemarkuiigen der Note r die Hinausschiebung des MahlterminS anbetrifft,

Neue Vorbehalte de? Senate?.

wb. Washington, 16. Nov. Der Senat hat fol- !tzen Vorbehalten zugestinunt: 1. Die Vereinigten Mkn sind in der Anlvendnng und Auslegung der uroedoktriu souverän. Sic unterliegt in keiner Weise Gerichtsbarkeit dc? Völkerbundes. 2. Die Voll- Äen des WiedergutinachnugSausschusseS betr. die ring der amerikanischen Ausfuhr nach Deutschland - nur nach bei Genehmigung deS Kongresses ange­bet ir-erbcn. 3. Der Kongreß ernennt die Vertreter erikaS im Völkerbund und in den internationalen »Kissii'ncn. 5. Bezüglich der Verwaltung feindlicher lrr erkennt Amerika nur die Ansprüche amerikani- r Staatsbürger an. 6. Der Senat stimmt den Vor- lten bctr. den wirtschaftlichen Boykott und die i$ifflgcn zu.

Anklage gegen Liman v. Sonder».

Paris, 17. Nov. Die Akten des NntersuchungS- HwÜe? führten zur Anklageerhebung gegen den '"scheu General Liman von Sanders und die ttsche Militärmission in der Türkei. Die deutsche cderimg an die Türkei in Höhe von 18% Milliarden wurden zu Gunsten der Schadenersatzfordernng ' Verbündeten an- Deutschland bei der türkischen Re- 'ruig beschlagnahmt.

»Alungen vereinigte sich heute die Bevölkerung -Vcrlins, um nochmals nachdrücklichen Protest erheben gegen die Zurückhaltung unserer Eefan- in Frankreich, obwohl schon zwölf Monate ' dem Abschluß des Waffenstillstandes vergangen Fast alle politischen und sozialen Verbände

Vereine hatten Aufrufe an ihre Mitglieder recht zahlreiches Erscheinen ergehen lasten.

heftigen Schneetreibens und trotz starker ichräukung des Straßenbahnvcrkehrs waren die mmlungen zahlreich besucht, ein Zeichen da- wie sehr diese Frage die Gemüter aller Volls­ten ergriffen hatte. Von den Versammlun- wurden zwei Entschließungen angenommen, der ersten Entschließung, die. durch Funkspruch die Völker der Erde verbreitet werden soll, gesagt, daß der Oberste Rat seine Verpflich-

IDieOberhesstsckie 31Uun$ rrfswtnt !ech»»«l »sche«tlich. Der Ae,us»prei, beirä-t monati!-h 1.60 X frei te8 ; durch di« 1.75 Z ebn« BeeteKzeld «erla; »en Dr.. Sitz « r»ttz. Dreck der Unis - vuchdr wen Feh. A u g. tk. ch. Ä«rft 21/36. 3*nf>te*tt 55.

Die framösischen WEen.

Paris, 9?nu sHnvosI Heute morgen hoben in ganz Frankreich die Wahlen begonnen. In einigen Bürgermeisterämtern hat sich der Beginn bet Abstimmung verzögert, da man nur mit Müh- Stirn- menzähler finden konnte. »

Im Laufe des Nachmittags fanden sich die Wäh­ler zahlreicher ein. In Paris und Umgebung fiat sich kein Zwischenfall ereignet. Aus der Provinz sind bis jetzt wenig Nachrichten eiugelaufen, da der starke Schneefall die Verbindung erschwert.

haben heute die Neuwahlen für Kammer und Senat begonnen.

wb. Rom. 16. Nov. Die allgemeinen Ncuivahlen haben in Rom und anderen Städten ohne Zwischenfall begonnen.

. mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

TKgesZMZug für (das früher lurhestifche) Oberhestm

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»b. Berlin, 16. Nov. In zehn großen Ver-

Prests die Zurückhaltung der Gefangenen .vfaiib. Der Oberste Rat drohe mit Zwangs- ^Aivhmen. Das deutsche Volk fordere die ge- Menschheit auf, sich zu vereinigen zu dem □L Jn sofortiger Heimsendung aller Gefangenen ^Krieges. Die zweite Entschließung verlangt Vorgehen der Nationalversammlung t CS* Heimbeförderung der deutschen Gefangenen, sr,e Anweisung der Regierung an die nach

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