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mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurheffifche) Oberhessen

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ist dein Inkraittreti U deS Frieden» und gcnen ihre

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I<«- Ihr sind auch Fachleute beigegeben.

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ReichSkommiffar

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Bulgarien gut Unterzeichnung bereit.

^«vnissian für das Baltikum, Admiral Hop

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d^ß Oberst Birmont ungebeten habe, sich

Ä öl' ndrrn zu unkerstlllen.

Er werde Lett-

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mrd die deutschen Truppen entlassen.

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juv vu» auiul.luhi, «ur.i'itui u y - [uit ^tzg, hat die Mitteilung erhalten, daß der Führer r,l ; Ä scher: Westatr.tee A w al 0 w - I e rm 0 n t sich Janzen Armee gestern nacht dem Befehl des

sei unmöglich, weigere sich,

Mit* unb eine»

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Essen, 15. Nov. Bei der gestrigen Zusammenkunft tw« Leitern rheinisch-westfälischer Hüttenwerke wurde die Absendung eines Telegramms noch Berlin beschlossen des Inhaltes, daß die Verfügung auf erneute Einschränkung des Brennstoffverbrauches der Hüttenwerke unfehlbar die Stillegung des größten Teiles der Eisenüüiten-

nfer. ib an N!lk, 93Ü8

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Xie «mH bett baltischen Gebieten hei»,gekehrten Truppen.

wb. Berlin, 14. Rod. Die .Deutsche «llg. Ztg.' schreibt: Die au« dem Baltikum beimgekehrteu Truppen nicht ix CRpreefsen stationiert, sondern find an ihre Demobilmachungsorte weitergeführt worden, bej». an diejenige« Orte, in denen sie mit bet Reichswehr der» schmolzen Herben sollen.

stimmt zur Unterstützung bet politische» Zwecke meiner Partei. Dr. Helfferich hat gesagt, er wisse nicht, inwieweit er hier Zeuge und inwieweit Angeklagter ist. Ich kann ihm darauf nur fegen, wie ich seine Stellung sehe, nämlich, baß ich in Herrn Dr, Helfferich hier den Angeklagten diese« Untersuch» ungsverfahrcnS erblicke.

, Bors. G 0 t h e i n: Der Ausschuß hat »n r das Recht der Untersuchung, nicht ober das Recht, Anklage zu erhebe», Ich mutz diese Aeußerueg al» im Widerspruch

industrie bedeute. Die Durchführung Man lehne die Verantwortung ab und der Verfügung Folge zu leisten.

Die Kruppschen Werke haben bem

fchen nicht verfolgen sollten?

Fors. Warmuth: Da« geHrt wohl nicht hierher. Da« wäre ja keine Tatsache, sondern ein Urteil.

Abg. Dr. Lohn: Für mich ist die Antwort wichtig »ur Feststellung der Methodik der Helfferichschen Aussagen. AuS der Antwort dürfte ben»»rgehen. waS man von den Ausführungen Dr. .Helfferich; zu halten hat.

Dr. Helfferich: Ich habe bisher noch niemals Fragen Dr. Cobn» direkt beantwortet und bitte, mich davon auch weiterhin ?u befreien.

Vars. Warmutb: Da? bebeutet also eine Zeng* nilverweigerung gegenüber direkten Fragen des Ausschuß- mitoliebe? Dr. Cohn?

Dr. Helfferich: Wenn ich vor einem Gerichtsfess stände, würde ich nach der Gtrafproreßordnung daS Recht stoben. Dr. Cohn als Richter abzulehnen. Dr. Cohn hat ausdrücklich erklärt, der Ausschuß solle dazu dienen, sestzustellen, waS die Mitglieder der kaiserlichen Regierung verbrochen haben.

Bors. Warmuth: Wenn Dr. Cohn daS gesagt hätte, so hätte ich sofort dagegen Stellung genommen.

Dr. Helfferich: Wir wollen uns doch keinen blauen Dunst vormachen. Ich fühle mich hier vom ersten Augen­blick an als Angeklagter. Wäre dies nun ein Ge­richtshof, so würde ich Dr. Cohn als Richter ableh- n e n. Die Herren werden wissen, worauf ich abziele, und ich bitte Sie, fich mit dieser Andeutung zufrieden zu geben, um Schärfen zu vermeiden. Wenn Sie mich aber zwingen, so werde ich auch darüber Auskunft geben.

Bors. Warmuth: Der Ausschuß wird darüber beraten.

Der Ausschuß, der sich zu geheimer Beratung zurück- gezogen hat, betritt nach eineinhalb Stunden wieder Ov.. Saal.

Bors. Warmuth verliest folgenden Beschluß des Ausschusses:Der Ausschuß hat mit dem Stimmenver- mltniS 4 gegen 2 und der Stimmenthaltung des Abg. Dr. Cohn folgenden Beschluß gefaßt: Der Ausschuß ist kein Gerichtshof. Seine Verhandlungen sind auch kein Vorverfahren für den SiaatSgerichtshof. Er hat kein Urteil zu fällen. Die Abiehmmg eines Beisitzers aus persSnlichen Gründen ist nicht zulässig, ebensowenig die Nichtbcqnswortmlg der fragen, die ein yntzklueS Mü­

ht.

mechk :. 33

Deutscher Zotlbiens! im Rheinland.

W. Köln, 16- Nov. An der neuen ReichSgrenze

Dte letzten auS England Seiui kehrenden.

Jrrlin. 15. Nov. Die LondonerTime!" teilt - daß in den Tagen vom 15. bis 21. November aus

Ns SO? 6er Snmnt-WMon.

N. Berlin, 16. Nov. Der Begleiter der En

. .^3 v. Eberhardt unterstellt hat. $ie^ alles versuchen, die geordnete Rückführung der ?C'l8is. Reichsdeutschen Truepen zu ermög'ichen.

Sitz««« bei Untersuchungsausschusses vom 16. November.

Staatssekretär a.D. Dr. Helfferich weist zunächst daraus bin, baß eS sich bei der U-Bootfrage um eine taktische Frage handele. Bethmann berichtete auS Pleß, daß die Oberste Heeresleitung erklärt habe, daß ihr eine Fortsetzung deS Krieges gegenüber den bevorstehenden feindlichen Offensiven unmöglich erscheine, wenn nicht unserer schwer bedrängten Westfront durch jedeS denk­bare Mittel Erleichttrung verschafft werde und wenn nicht durch den U-Bootkrieg die Zuführung von feindlichen Verstärkungen und Munition verhindert werde. Sollte da der Reichskanzler oder ich, soweit ich mitzureden hatte, eS daraus ankommen lassen, wenn Hindenburg und Luden- borff erklärten: Wenn man uns die Mittel nicht bewilligt, die wir brauchen, dann müssen wir erklären, daß wir nicht mehr mitsvielex? Diese Argumente mußten wirken.

Vorsitzender Warmuth: Ein intensiver Drängen deS Präsidenten Wilson, den Frieden herbei-uführen, war wobl nicht vorhanden?

Dr. Helfferich: Nach den Erfahrungen M ersten KriegSiabve» habe ich die aufrichtige Neutralität Wilsons und der amerikanischen Regierung sehr skevtisch beurteilt. Mein Vertrauen auf Wilson war nach der Lansingaffäre restlos erledigt.

Vorsitzender Warmuth: Waren Sie der Ueber- zevauna. daß die öffentliche Meinung Amerikas durch­aus nicht auf Seiten Deutschlands stand?

Dr. Helfferich: Ich konnte nicht annehmen, daß ein Land angelsächsischer Natur uns geneigter fein würde als unserem angelsächsischen Haupttriub, der eine uner* börte, schauderhafte Lügenpropaganda gegen unS trieb. Die amerikanische Regierung bat un* gegenüber meiner Ansicht nach nicht ihre Schuldigkeit getan.

Graf Bernstorfs: Die öffentliche Meinung in Amerika war bis auf den Lusitauiatall. wenn auch nicht freundlich, so doch einigermaßen neutral.

Dr. Helfferich: Wie die amerikanische Regieruna lick gegenüber deutschen Vertretern verhalten hat, gebt 100hl aus dem Fall bei Generalkonsuls BSnz hervor. Dr. B ü n) war damals 75 Jahre alt. Alle Schritte, ihn zu befreien, waren lw-ckfe». Er ist im Gefängnis aeftorBen. Mir ist kein Fall bekannt geworden, in dem die amerikanischen Gerichte gegen Ententeangehörige gleich streng vorgegangen sind.

Abg. Dr. Sinzheimer: Dem Zeugen wurde da« Wort erteilt, damit er uns die Gründe für den Wechsel ^ineS Standvunktes vom 9.1. dii zum 31.1. mitteilen sollte. Ich bitte alles wegzulassen, was sich hierauf nicht berietst.

Vorsitzender Warmuth: Ich bade mit vollem Vor- tzedacht die Frooe oe^-llt. welche Stimmung $u der kriti­schen Zeit in Amerika geherrscht hat. Deshalb gehört biete Frage zur Sache.

Abg. Dr. Cohn: Erwartete Dr. Helfferich, der «llo feinen Anbaltsmwkt dafür bat. daß die amerikanische Rooienrng das Verfahren geaen Dünz einaeleitet hat. daß die amerikanischen Behörden eine zu ihrer Kennt­nis gekommene VeBerbehäng eines gültigen amerikani-

glied stellt. Dine Abfehming der Beantwortung von Fragen steht einem Zeugen nur auS Gründen der Pro­zeßordnung zu."

Auf die Frage des Vorsitzenden, ob Dr. Helfferich fetzt bereit sei, die Fragen von Herrn Dr. Cobn zu beant­worten, erwidert Dr. Helfferich: Ich bin nach irä vor nicht bereit, die Fragen deS Herrn Dr. Cob» zu beantworten. (Bewegung und Beifall im Zuhörerranm und bei einem Teil bet Presse.)

Bors. Warmuth: Für diesen Fall ist mit fceat gleichen Stimmenverhältnis 4 gegen 2 bei Stimment­haltung des Abg. Dr. Cohn folgender Beschluß bei Ausschusses ergangen:Der Zeuge Dr. Helfferich wirb, da er sein Zeugnis ohne gesetzlichen Grund verweigert hat, entsprechend §69 der Strafvrozeßmdnung in t* durch die Weigerung verursachten Kosten sowie zu einer Geld strafe von 800 Mark verurteilt." Per­sönlich möchte ich folgende Erklärung hinzufügen: Der Strafbeschluß an unb für sich entspricht nicht meiner Auffassung über die Bedeutung der sinngemäßen Anwen­dung bet Strasprozeßordnung auf diesen Ausschuß. Ich bin bet Auffassung, daß man die SttafprozeßordnunA nicht in so weitgehender Weise aus dar, war diesem Ber- fahren zugrunde liegen soll, auSdebueu darf, daß man vielmehr auch die persönlichen Gründe würdigen soll, die jemand bestimmen können, sein Zeugnis zu verweigern. Für mich ist die Ablehnung meinet Stellungnahme durch die AuSschußmehrhcit so bedeutsam und so wichtig, daß ich den Vorsitz des Ausschusses hiermit nieder» lege. (Lebhafter Beifall bei einem Teil bet Presto- Vertreter.) Ich übergebe den Vorsitz nunmehr bem stell­vertretenden Vorsitzenden Abg. GotHein.

Bors. Abg. GotHein: Zunächst muß ich entschie- den rügen, daß hier von einem Teil der Pressevertreter Beisallrlundgebungcn geäußert werden. Wenn das noch einmal geschieht, werde ich diefeu Herren die Kart« entziehen. Gleichzeitig mache ich darauf aufmerksam, daß wenn noch einmal ans bem Zuschauerraum irgend­welche Kundgebungen erfolgen, ich den Zuschau:träum räumen lassen werde. Ich möchte nunmehr den Zeugen fragen, ob er bereit ist, die Gründe anzugeben, die für ihn maßgebend gewesen sind, die Fragen bei Abg. Dr. Cohn nicht zu beantworten.

Dr. Helfferich: Welche Rechtsmittel stebett mir gegen den Strafbeschluß bei Ausschusses zur Ver­fügung?

Bors. Gothein: Darüber hat der Ausschuß noch keinen Beschluß gefaßt. Ich stelle Ihnen anheim, sich nach einem Rechtsweg zu erkundigen ober beim Gesamt- auSschuß Beschwerde einzulegen.

Dr. Helfferich: Ich stelle fest, daß ein Rechtsweg gegen den Beschluß deS Ausschusses den Mitgliedern bei Ausschusses offenbar nicht gegenwärtig ist.

Bors. G 0 t h e i n: Sie haben gar nichts sestzustellen. Feststellungen trifft nnr der Ausschuß.

Dr. Helfferich: Ich habe mich nach einem Rechts­weg erkundigt, und stelle erneut fest, daß der Ausschuß einen solchen Rechtsiveg nicht angeben kann.

Bors. Gothein: Ich habe Ihnen schon gesagt, daß Sie sich beim Gesamtausschuß über den Untersuch­ungsausschuß beschweren können.

Dr. Helfferich: Nachdem Dr. Eohn und bet Aus­schuß Wert darauf legen, daß diese Gründe genannt wer­den, bin ich gezwungen, eS zu tun. Der Gesamtausschuß ist eingesetzt toorben, um die Gründe zu prüfen, bte zu bem furchtbaren Zusammenbruch unseres BaterlandeS geführt haben. Nach meiner Auffassung ist Dr. Lohn an diesem Zusammenbruch ganz unmittelbar be­teiligt. Nach einem Telegramm bei Botschafters I 0 ffe, des Vertreters bet russischen Sowjettcaierung, hat in der Zeit, in der unser Vaterland den schärfsten Kampf gegen eine feindliche lieber macht führte, sich Dr. Coh» von Joffe Gelder der russischen Sowfetregierung zur Verfügung stellen lasse«, um Deutschland zu revo­lutionieren. DaS if^ber Grund, auS dem heraus ich eS ablehnen muß, mich mit Dr. Cobn über diese Dinge zu enterhahten. Sie können alle Zwangsmittel der Strasprozeßordnung gegen mich antoenben, aber feine Macht der Well wird mich zwingen können, Herrn Dr. Cohn hier Rede unb Antwort zu stehen.

Abg. Dr. Eohn: Was Dr. Helfferich hier votgebracht hat, ist in tatsächlicher Beziehung unrichtig. Ich habe dai wiederholt für die Oeffrntlichfeit festgestellt. Joffe bat lriuglich in einem Telegramm gesagt. waS ich später in der Nottonalversammlung auch betätigt habe, daß er mit am Morgen des 6. November 1918 einen bestimmten Geldbetrag übergeben hat, unb zwar zu ganz bestimmte» Zwecken, über die ich mich gleichfalls ausführlich geäußert habe. Der Zweck, den Dr. Helfferich behauptet, hatte nichts damit zu tun. Ich habe daS Geld bekommen nur zur Unterstützung russischer Gefangener in Deutschland, unb zu einem kleinen Teil waren biese Gelder auch be»

Dortmund, 14. Nov. Wegen Kohle mnangel» liegen sämtliche westdeuttchen Papierfabriken still. Sie sehen fich infolgedessen gezwungen, die Lieferung von ZritungSpapier einznstellen.

Wb. Hamburg, 14. Nov. Nach einer Bekannt­machung bet KohkentoirtschastSstelle wird vom 15. 11. ab sät di« gesamte Industrie von Hamburg, Altona und Wandrbeck der Kraftstrom ausgeschaltet. Die Maß­nahme ist infolge der schlechten Kohlenzufuhr notwendig, um den bringenden- Strombedarf für die LebenSmittel- betriebe, Verkehrsmittel unb den Lichtverbrauch weiter­hin decken zu Dunen.

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6»,iei<6nuH6 des Protokolls über die Zujatzanträge. M. Paris, 14. Nov. l.HavaS.s Am 17. November man in Paris die Ankunft der deutschen Dele- ken, die mit der Unterzeichnung der Protokoll» über Ausführung des Waffenstillstandes beauftragt find.

ttorbnung ist geführt vom Vevollmächtigten S i -

mitgeteilt, daß sie genötigt seien, die Gußstahlfabriken zu schließen, infolge KvhlenmangelS, wodurch 4 5» bis 60000 Arbeiter brotlos werden würden. Die Schließimg dieser Fabriken würde für die gesamte So­linger Industrie die schwersten folgen Haber», da die So-

Marbura

Montag, 17. November

Amerika

Gesetzliche Raßnahmen gegen bolschewistische Umtriebe.

tob. Amsterdam, 14. Nov. DieTimes" meldet ans Newyork: Im Kongreß wurden 52 Gesetzentwürfe eingebracht, hx denen die Regierung ermächtigt wird, gegen die Bolschewisten, Anarchisten und anderen amerikafeindlichen Organisatianen vorzugehen. Von diesen werden augenblicklich 22 Zeitungen und Zeit­schriften herausgegeben, in benen für die Beschlagnahme deS Privatbesitzes unb die Errichtung einet bolschewisti­schen Regierungsform eingetreten wirb.

Slf M'nkMnM.

ein letztesexwltmltttl. Kein Erfolg bet Verkehr», sperre.

Wh. Berlin, 15 .Nov. von «nMnVyt S'elle -steh mi'-eteilt: In b*r Aehl-Xwers^rauna wurde eine s^eemsroende kn"sck»-i^unq p-troffen. Trotz' aller B-mssfeingen. die Vorräte der E'ffnbahn-n an Dienst- an erhöhen, haben die festen Wochen weitere Verminderungen der fen5nbe gbr-cht. En- rfe k senboßnissr-kt'-'nen Haben kaum noch für drei Tage Borräte. Im D''rch'chn'tt sinkt der Vorrat in feder Woche ntn einen T<m-Sverbranch. Ab- oes-ben davon, daß sich ans di-fe Weile nur noch ein "nwirtscha'llicher Betrieb fssb-en läßt, muß b\efer ^'chand nnfehlbar -uin Zusammenbruch lührex. Brichs ab-r der T^enbabnrerfehr zusammen. f» 66rt auch die all-"meine Kohlen- unb LebenSmittel- veriorauxg auf. Vor dieser fundam-ittalen Gefahr muß im Augenblick all*S untere jxrürftreten. Nm 'br su tzea-Fwen, haben sich die verantwortlichen ©te(- 'en der Negierung zu einem Gewaltmittel ent» schlossen:

Die Eisenbahnen werden in den nächsten Tagen «n allererster <^ri'e beliefert werden, dir sie wieder einige Borräfe haben. Es wird »eriucht werden, die 'ebenswicht'geu B-triebe fii*nin*er mögsichst wenig Ie:- K-tn zu lassen. Die übrigen Verbraucher und die In­dustrie. insbrin,,d?re die Grobeis-nin^ustrie und der Hausbrand, torrden stark in M-tleidenschast ge- '«gen. Schwere Schäden werien im G folge de- er Maßnahme nicht ausbleiben. Sie sämt'ich zu ver­meiden,, ist «der bei der jetzigen Lage n i ch t m ö g l i ch. Jrn Augenblick müssen wir alle Kräfte zusammenhalten, um die schwerste Gefahr, den Zusammenbruch des EisenSahnbetriedes abzuwenden, ohne Rücksicht auf den Schaden, der dadurch an aride reu Stellen entstehen kann. Ist diese Hauptgefahr bchobeu, so können wir Lessen, «ich der ankeren Gefahr He« zu werden und den inzioischen anderwärts entstandenen Schaden wie­der gut zu machen. !

Nnss.sim.

wb. Budapest, 14. N»v. Wie ^A, Ujsaz" mcl- L-et, wurde der Kriegsministeo im Kabinett Karolyi. Beia Linder, gegen den die Untcrsnchnng in der Än- oeleg5'>.h«t der Ermordung des Grasen Stefan TiS;a lelasteude Tatsgcheu zu Tage förderte^ in Zonchor verhaftet.

lifiA tin-ct: Auffassung in Oberschlessen veranstalteten 1 ,J tznindttvah in für nichtig und nicht ge- cht. ! eßen zu erklären. Di« internationale Aam- jel ri Un wird veranlaßt werden, bei der Uedernahme :___ kS Gebiße? die entsprechenden Maßnahmen zu er

®4 ist kaum auAunehiucn, daß e8 sich um die Unter« Btucg be5 in btt Note vom 3. d. Mts. verlangten

>tzkl i M fcV-4 3JL^

ITteO > e r 1 e I f t i *e Zeitung" erldwtxt secharnal »Schentlich. De- Sezugspreis beträgt monatlich 1.80 Jl. frei tnl Hau»; durch die Potz 1.75 a. ebne MefteSjelb Merlag »an Dr C. stitzerottz. Druck der Uni» »Auchdr. »eu I» h. Ang. tt » ch. Martt 21/33. Fernsprecher 66.

in i harttclt, in dem als Voraussetzung des II i ^fttretenS des Friedensvertrages die nachträgliche I* ®®nng der noch nich: an-geführten Waffenstillstands- Zungen und die Annahme der neu festgesetzten : JU« MSrsiimm igen lAbgabe von 5 Kreuzern und äÖ6 Tonnen Deck?» Bagger, Schlepper usto.f be-

^Slischen Häfen die letzten deutschen Kriegsgefan- - abtransportteri werden.

. c-.. yi.il zu eiuiLH lUjtu.

|j|(| Amsterdam, 16. Nov. Nach Meldungen yii> Mischer Blätter aus Paris sind dort Berichte ein«

ffe* des Fr'-de'isvkrtrageS die Ver"almn, der »Set- Wichen Phstimmun-^rq^ie'e auSstben kann.

Set Mit 6twM

Die olerschlastschen »«hl«r f»r uichti, erklärt. > tob. Berlin, 15. Ke». Der deutschen Abetd- - pti In Paris hat Ser Oberste Bat felgende Note vom W, November übersandt:

Sus die von den alliierten und asssnierien Hauvt- am 30. Oktober geftrilte Frage hat die deutsche ^rbttung am 7; NoneurSer g-an»w'rtet. daß am November die GemrinberatSwablen in Oberch'e'ien tzchMekl würden. Sie Hai ple'chgeittg die Gründe irgelevt, auS denen die preußisch' Neai-rnn, über t yemerkun^en der genannten Mächte hm^e'geben l sollen «laubw. Wenn wen sich an beit Buchstaben gPeriaitter BrrirageS HUt. se ist eS unbestreit- ,r, dass btr pt.'-ißisshe Maat bis turn Jnktast-

?* Varis, 14. Rod. Gestern abend ist bett Blät- nöt, fc. i^fssg,. dem Sekretariat der Friedenskonferenz eine * Rote überreicht worden, die bekannt gibt,

^Uf£C reit ist, den FriedenSverirag zu unter-

^Ur/J pirefi'-l, wie dir R-z-eurnz hat w's'en m's'en, nabe :;y hrftefii. In der Tat werden, wie sich be$ nicht

werden toll. Die deutsche Regierung hat ja da« Finger Industrie das Halbzeug von den Kruppschen ------- - - Werken bezieht.

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h# «och keinen Beschluß gefaßt und noch keine Ant-

H «erlassen.

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-iier'eu Mächte gezwungen, d'' deuffche R'gi'rvoe .58 sm zu lasch-», bafj sie eS als ihr Recht betrachten.

se.- 9at'.c:e.i A!th?.!tSp»t»kte Fi'e-u, die man als gebridi für den dvrauSsicht'i/^'r AuSgan-, der i'L:b uiutng kecwer'en müsse Es ist wahrschein- !, daß diese Wahlen zum Vorwand einer Debatte !tzm. nm die Abstiminung über das künfsiae Sch'ck- diefeS Landes zu beeinflussen, wShrend die Beding- sei! unter denen diesr Kahlen siattgefand»!! habeü. I «itfernt find, bt.i B Dingungen zu gleichen, bert-n t^ornahm' der immune un'eri'egen muß rr solchen Umfiänhtn sehen sich d?e afii;ertett unb

" ^3 Settse:»i. dir unter solchen Umfl&tbe« v»t'e- inni| weiten Wasslen, die die erst» Bef--aauug deS Val- 26 tfcit der Unterzeichnung del Fri»^enSv'r'ra§»r dar- igrat. . p'n, hasch bi? besiegüd?u nati analen Nar- ---- le« dahk!» a:t§oe^gt w-rdeu, daß sie über die Stärke

1 Wem der deutsche Zolldienst begonnen. Gleichzeitig ** l die französischen Zollposten ihren Dienst ein-

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