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Der W*itigen»ret« beträgt fit die Szel» Zeile 80 V u. 50 »J. tniounq*iuf<6[- - 4 cv.e.-» 45-*, amtliche 1. auswärtige 55 Rekl««rzetle 1.50,4. ?#»« Mefcttt eilt ^4.
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Di« „O»erbrls 1 icke Zeit««4- erlchoiat fe*»i*el wächentlich.
• ä «•» Äezugaprei» beträ-4 wennili* 1.60 X. frei in« Hau«; »«rch »i« Hel
*$e\ 4Vv IJe «. ebne Bestellgeld — »erleg »es Dr C. SiMeretk — Druck »er 111 Univ «Anchdr. von Iah. lug. Hoch. Merkt 31/38. — Fervserecher 55.
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Deutschland verpflichtet sich: A) als Wiedergutmachung :die Zerstörung der deutschen Flotte in Seapa Flow ab- Srferw: <) innerhalb 60 Tagen nach Unterzeichnung deS
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Uebergote der zeitweisen Regierung im Gebiete O ber- lesie«S, in dem die VolksabstimmUng stattsinden
y werden mit Ausnahme derienigen, deren Auslieferung Sri. 228 des Friedensvertrages rwrgesehen worden ist,
Witw*i>ott träb em 3. November tn Schaatm beginnen.
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:gabe der zcitlv iligen Vcttvaltung in dem Se- e Schleswig», in dem aügrstimmt wird.
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tz 8", dir uochals Entschädigung für die in der Nordsee ‘ [61 Worten Unterseeboote abzulirfcrn sind.
Üi C-«$ zu, aber das, was unerfüllt geblieben ist, ver- Knndri gegenüber dem, was ausgesührt wurde. So sind
wag, rmd Admiral v. Reuter befand sich im guten titbeit *$6 der Waffenstillstand abgelaufen fei und tet Kriegszustand herrsche, da er von der Unter» fau*g dcS Friedensvertrages noch nichts wußte.
Die .^Strafen" sind kaum erfüllbar. Sie bedeuten: Un- 'rlichftit ke Wiederaufbaues der Handelsflotte und des ikeen Betriebes der Küstenschissahrt.
Innerhalb 10 Tagen nach Unterzeichnung des Pro- M sind ferner abzuliesern Maschinen und Motoren der Iker fee boote „U. 137", „U 138" und „U 150" Entschädigung für die Zerstörung des Unterseebootes k 48", ferner drei Motore des Unterseeboote- „U
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Tillie al« eine .Unverschämtheit diese« Deutschen", Ihn al« feinen .teuren Freund' zu bezeichnen. Ströme ftanzö fischen Blme« trennten sie, und die. deutsche Republik sei nicht die ihre. — Vielleicht steht e« Herr Ull- mann und seine Gesinnungsgenossen jetzt ein, daß man so Achtung in der Welt nicht gewinnt.'
. *5. Berlin
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Tmmtrttag, 6. Novtmber
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M Strefmaßnahmen wegen der „Verfehlungen gegen WatfenstillstandSabkommen" wich festgesetzt:
Nos. Von den zu den Russen i Forumtinnen i,n Baltiinm ent- yjü Man» zur Heimkehr, Der
Sfs sich die verbündeten Mächte vor, alle militäri- iuUli ftu und andere Zwangsmaßnahmen zu er- 2,julä kifkn, die sie für angezeigt halten.
Rkvolutionsfeltm.
Bettle, 5. Ndv. Die .Deputation für äußere Angelegenheiten der höheren Schulen in Berlin" hat eine Anregung an die Direktoren ergehen kaffen, „die historische Bedeutung de« 9. November 1918 den Schülern nahezubringen." Diese Anregung ist außerdem an das Prooinzial-Schulkollegium weitergegeben worden. Vor- aursichtlich wird sich da« Ministerium mit der Angelegenheit befaffen muffen.
Der Bezirksverband Groß-Berlin der sozialdemokratischen Partei veranstaltet am Abend de« 9. November zahlreiche Feiern in Theatern, höheren Schulen und Bet« ämmlungSlokalen.
München, 5. Nov. Die Riiikchener Betriebsräte haben beschloffen, am 8. November den Gedenktag der re- »eultionären Begründung de« Freistaates Bayern durch LrbeitSruhe zu begehen. Die Unabhängigen, die ursprünglich beabsichtigten, ihre Feier am 7. November, dem ersten Tag der bayerischen Revolution zu begehen, haben sich dem Beschluß der Betriebsräte im Interesse einer einheitlichen Aktion angeschloffen. Die Mehrheits- lozislisten werden zur Frage einer Beteiligung am Ausland noch Stellung nehmen.
Amkrika.
wb. Washington, 5. Nov. Im Senat wurde die amerikanische Handelsflotte für Ende 1920 auf 18 Mill. Tonnen veranschlagt.
Dke Gewerkschaften aeaeu den Mgemeiu- Ausstand.
wb. Berlin, 5. No». Die Vollversammlung der Gewerkschafttzkommlsstonen lehnte den Eintritt in den «lligemeinansstand ab. Tie Regierung trifft besondere Mahnabmen, um den Versuch eine» palitischen Bllge- meinauSstandS im Reime zu ersticken.
Deutsch-Oesterreich.
" wb. Wien, 4. Nov. Deutsch-Oesterreich beabsichtigt in Frankreich 1200 Kohlenwagen zur Behebung des Wagenmanaels anzukaufen. Es wird ein Kaufpreis von 159 Millionen genannt.
wb. Wien, 6. Nov. Der Betrieb des GaS- und Elektrizität«verkeS von Wien ist ivegen Kohlenmangel in Frage gestellt.
Deutsches Reich.
- - Reichswehrverpflegung?ämter. Nach einer Verfügung der Reichswehrministers sind die bisherigen „Proviantämter" als „Reichswehrverpflegungsämter" unter die Verwaltung des Reichsschatzamtes getreten.
— Landwirtschaftliche Rot Hilfe. Aus Breslau wird den „P. P. N." gemeldet: Da die Kälte ein sofortiges Einbringen der noch zahlreich auf den Feldern stehenden Kartoffeln und Rüben in Schlesien notwendig macht, findet in Breslau eine Beratung der zuständigen Stellen statt, um eine landwirtschaftliche Nothilfe zu bilden.
— Tie Bergarbeiter gegen die Wucherer und Schieber. Tie Belegschaft der Zeche .Glückaufsegen" in Hörde beschloß einstimmig eine Entschließung an die Reichsregierung, in der verlangt wird, daß Wucherer und Schieber als 2 anb e Ibe r r ä te r von Kriegsgerichten abgeurteilt werden. Angesichts der Kohlennot, der andauernden Anspornung der Bergarbeiter zur Mehrleistung müßten die Bergarbeiter zusehen, wie Fett und Fleisch in Hülle und Fülle zu Wucherpreisen in fast allen Geschäften angeboten wurden. Soll« der körperlich herabgekommene Bergarbeiter den Anforderungen nachkommen, dürfe die Reichsregierung kein Mittel unversucht laffen, dies« unwürdigen Zustände zu beheben. Tann heißt es in der Entschließung: Geschieh* daS nicht bald, so ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß die schwer ausgesogenen und betrogenen Bergarbeiter zur Selbsthilfe f4 reiten.
— 1 Million «old «bgesatzt. Auf einem Wagen, der wegen Heißlaufen» abgehängt werden mußte, fand man in Heidelberg eine Riste mit einer Million Mark in Goldstücken. die in da« besetzte Gebiet geschmuggelt werden sollten.
— Der Zustand Haases ist hoffnungslos. Der Kranke ist otj* Teiüuchm^ man rechnet mit feinem baldigen Tod«. _____
1 b.Ei vwkgtts diesünfleichten K reu »er „Königsberg", tene Mn", „Grauten;", „Regensburg" und „Straßburg": n iimrerhalb 90 Tagen nach Unterzeichnung des Protokolls dsffständig gutem und gebrauchsfähigem Zustand an dimmenden Docks, sfrähnen, Schleppern und Baggern Irbneti ie Anzahl, dir insgesamt 400000 Tonnen ergibt. Von Öfen: Bt Docks müssen etwa 75 Prozent mehr als 10000 Ton- Nr. M ot groß sein. B Innerhalb 10 Tagen nach Unter«
Die »Nntkrsuchnnq*.
In einem Test der deutschen Breffe wirb es als eine gewaltige Errungenschaft der neuen Zeit in Deutschland angesehen, daß wir uns selber bemühen, scstzustellen, wer den Krieg verschuldet oder verlängert, wer vorhandene Fr«den»m»glichkeiten nicht rechtzeitig und geschickt benutzt hat. Wenn dir zur Berautwartung gezogen-n Per- ianen dar einem Gerichtshöfe und unter Eid ihre Aussagen machen .meint man, daß auch das kindliche Ausland gar nicht anders kann, als nun auch ähnliche Untersuchungen bei sich zu veranstalten. .Hier muß Gesagt w-rten, daß mau sich stn 8(u5fante hüten wird, den von Deutschiand betretenen Weg eiuzuschtaaen. Man wird im Gegenteil erst insgeheim, später vielleicht auch iffentlith, die deutschen Starren gründlich eurlachen, die aus lauter Liebedienerei gegen das Ausland so freundlich sind, die ganze Kriegsschuld' ans sich zu nehmen. Vielleicht werten sie, wenn luir mit unserer Nntersuchunz fertig sind, auch im AaSkante eine Scheinuntersnch ung vornehmen, deren UooeLniS schon von vornherein kststeht.
WaS kommt bei all den Untersuchungen heran»? Daß die tentsche Politik Fehler g-macht bat, toiffen «vir schon lange. Fehler haben auch die Politiller anderer Länder «enmcht. S?«re ter Friedenswille bei nustren Gegnern etenfo stark gewesen wie bei uns, so wix ter Krieg vermiete« Worten. Unb hatte man den ernsten Akffen gehabt, den Krieg früher zu beeilten, w Wäre dafür auch ein Weg zu finden gewesen. Aber man halbe ten Krieg, weil man jetzt günstige Aussicht zu haben glaubte, ihn siegreich zu beeisten .Und als man ihn batte, weifte man ein Ziel errieten: Die volitischr, mistttrische und wirtschaftliche Vernichtung Deutschlands. Ob das durch die Uirterstuhnnsen bewiesen wird, ist die Frage. Es ist aber auch nicht nötig; wir wissen es schon.
Jeder Mensch sieht die Wett durch seine Drille und hat ein Recht dazu. Nur muß er sich bemühen, dafür zu sorgen, baß er eine «-glichst richtig zeigende Brille hat- Ein» ganz richtig zeigende bat wohl nie« nsanb. Niemals macht der verantwortliche Leiser der Politik das politische tzseschäst allein. Wer glaubt, dad das Staatsschiff falsch gesteuert wird, hat da» Recht, so viel er kann, für richtige Steuerung zu sorgen Wenn -»ter der verantwortliche Seiten merkt, daß eine andere Politik geumcht wird, als die seine, ko muß er zurück-«' treten oder die Verantwortung für etwas übernehmen. Ob aerobe hier die Untersuchung die nötige Klarheit schafft, erscheint ztveifelhast.
Schließlich fragt es sich auch, ob ter Untersuchungs« Misschuß die richtigen Personen vor sein Forum zieht, ob die Fragen richtig gestellt werden und da?, was an ten Tag kommt, restlos alle» ist, wa» die be- trrfkcnten Personen wissen. Schon der Anfang hat aezecht, daß eS ein großer Unterschied ist, ob jemand etwas weiß oder nur zu .wissen glaubt. DaS wird später viel mehr in die Erscheinung treten. Wenn aber die Untersuchung, worauf es wohl meisten» hinaus« kauft, daS Recht für die Revolution b-weisen soff, was würde dann dabei herauskommen, wenn die Männer deS heutigen Regiment» wegen begangener Fehler vor einen UutersuchungsanSfchutz müßten!
Ungarn.
wb. BudapeK, 4. Nov. Die Regierungskrise steht vor ihrer Lösung. Ministerpräsident Friedrich verzichtet auf die Präsidentschaft. Die demokratische und sozialistische Partei treten in die neue Regierung ein. Diese Entscheidung wurde auf Beranlassung deS Ententebevoll- mädjtigten getroffen.
Ans dein bejetzlen Gebiet.
. 8 je a b e n, 5. Nov. Oberbürgc rmeistcr ® l d) < *n8 M heute früh, begleitet von einem frmtzösischeu *“biuwaa, bi« Stadt verlassen. Er begibt sich zunächst Tarnnfdadt. Zur Verabschiedung hatten sich Ma- ®rot tu* Stadtverordnete eingesunden, auch Führer 6 politische« Pa>.leien waren erschienen, die die Versiche- ^8 abgnte«, in den Bemühungen um seine Wieder- ^etzung nicht ruhen zu wollen. Auf der Straße be- “kte tem Scheidenden die Menge herzliche Knndge-
___Sa^rn Deutschland diesen Verpflichtungen in den r, müg $ vorgesehenen sftisten nicht nachkommen sollte, be«
irre und Mannschaften, welche die Befatzung der in gj »pa Flow versenkten Kriegsschifie bildeten und setzt —" 8 ten verbündeten Hauptmächten sc stgehalten wer-
Gr. i Bteuflg des vorliegeicken Protokolls eine genaue Liste
>S-iix K Schw !mdocks, Schwimmkrähne, Schlepper und Bag- LL tdeutsches Eigentum sind, zu übergeben. C) Die
Frankreich.
Clämenceau» Straßburger R«d«.
wb. Str aßburg, 5. Nov. (Havas.) Stemeneeau. der gestern hier eintraf, hielt te angekündigte Pro gramntrebc, in der er vor allem die Notwendigkeit eines festen ZusammenhattenS der Franzosen unter sich betonte. Er trat für sozialen Ausgleich ein. doch solle sich dieser innerhalb deS Gesetze» entwickeln. Er gab feiner Ansicht dahin Ausdruck, daß die Jntereffen der Arbeiter und Bauern dieselbe« seien, und eS fei Me unerläßliche Voraussetzung für eine glückliche Lösung, »atz beide Teile dies cinsehen. Es handelte sich zwischen ihnen unb bet Regierung nicht um eine Machtfrage. Zur Aiiederbe- lebung der Bolstgwirtschast muffe in erster Linie bte TranSportkrise behoben, die landwirtfchaftNche Produktion gesteigert unb dem unseligen Konflikt zwischen Kapital und Arbeit ein Ende gemacht werden. Di« Förderung de» Genossenschaftswesens zur Beschaffung gesunder Wohnstätten, die Bekämpfung der Tuberkulose unb beS Alkoholismus seien erstrebensn>erte Ziele. Clsmeneeau schloß mit den Worten: „Das Elsaß bringt un» ben gu- ten Willen entgehn. Unser Bestreben muß e» fein, ihn noch zu steigern. Wir Franzosen müssen alle geschloffen sein im Kampfe für die Größe Frankreich» und für da« Wohl der Menschhett."
Ein deutscher AnbiedrrungSverfnch unb He französische Antwort.
Im „Petit Parifien" vom 2k 10. b. I. wird ein Vries eines Ludwig Uli mann. Berlin-Schöneterg, an seinen „teuren Freund killi^" veröffentlicht, fat dem litt mann „als erster allen alten lieben französischen Fr-eunden die herzlichsten Grüße entbietet" und »die Hände ent^'genstreckt". AfS Grund gibt er an, daß Frankreich ihm lange Jahre hintmrch „geistige und materielle Nahrung, Licht und Gastfreundschaft" gegeben habe. Deshalb habe er „dem ganzen französischen Bofte einen besonderen Platz in seinem Herzen reserviert . Er werde deshalb „sehr glücklich fein*, ein Dort dem seinem „teuren Freund Cilliö" zu empfange«. Diese» so heiß ersehnte Wort stellt sich dar alS eine Erklärung des- Franzolen im „Petit Parisien" im Anschluß an ben veröffentlichte^. Brief MmaunS, Darin tegeichwch •
it im« WikliniM ter »MWe.
Pie gestern kurz milgeteitte Note der Westmächte über Wege« angeblich nicht völliger Erfüllung der Wasfen- ßandSbedingnugen festgesetzten neuen A -ismaßnote
führt zunächst die Folgen an, die da! <: >tenbe stastlreton deS FriedenSvertrageS mit sich L,:: ge. Die
Aiigsten davon find:
Die hohe internationale Kommission teS Rheinge- fticS übernimmtHe Geschäfte.
Die Militär-, See- und Lufttzelegationen übernehmen Kefchäfte.
Die Wiedergutmachungskommifsion übernimmt die Ge-
i<al thbr. f!
Wag'
rmtz UMHLHMG.
Marburg, 6. November.
* Aus dem Amtsblatt. Ernannt: bet Pfarrverweser Wessel in RiederbeiSheim, Klaffe Homberg, zum Pfarrer in Renda, Klaffe Eschwege, dec Landesasseffor Tr. jur. et Phil. Kuhring beim Hessischen BezirkSver- bande zum Landesrat, an Stelle des verstorbenen Direktors Dr. Gerling und deS nach Kirchhain versetzten Sekretärs Kiel der Burcaugehilfe Friedrich Py in Haina zum ersten und der Hospitaldirettor, Sanitätsrat Dr. Wickel ebenda zum zweiten Standesbeamten-Stellver- treter für den Standesamtsbezirk Haina. Endgültig an-, gestellt: »ie Landesbaumeister Taubert in Treysa unb Pratscher in Hofgeismar, die Förster auf Porte: Birkenfeld in Neuengronau, Oterförsterci Sterbfritz, Buch- mann in Lohrhaupten, Oberförsterei Flörsbach, Grune- ivald in Gassen, Oberförsterei Bieber, und Schmidtke in Salmünster, gl. Oberförsterei, als Förster. Ueteitragen: dem Oberförster Keßler die Oberförsterstelle Naumburg, Kreis Wolfhagen, vom 1. Oktober 1919 ab, dem Ober» örster Waldhausen in Friedrichshagen die Oberförster« kelle Reichensachsen vom 1. November 1919 ab, dem Förster Bothe in Damblisch, Oberförsterei Lissa, vom L Oftober b. I. ab die Försterstelle Neuenstein, gl. -Ober« örsterei. Beauftragt: der Pfarrer Oehme mit ter Ver- fthnung der Hilfspfarrstelle ter Oberneustädter Kirchen» gemeinte in Cassel. Versetzt: der Förster Baust in Lohrhaupten, Oberförsterei Flörsbach, mit dem 1. Oktober 1919 als Förster o. R. nach Rosenthal, Otersörsteret Bracht. Ausgezeichnet: die Hegemeister: Rapsilber in ForsthauS Dammberg, Oterförsterei Wetter-Ost, Fest in ForsthauS Altenstein, Oberförfierei Allendorf, und Coburg in Cappel, Oberförsterei Marburg, anläßlich ihre» 50i56rigcn Tienstjubiläums am 1. November d. I. durch Anerkenmingsschreiben des Herrn Minister» für Landwirtschaft. Domänen und Forsten. In ten Ruhestand verseht: ter Straßenmeister Großkopf in Homberg.
* Z4kr P»slbeförderung sind wiedk^'zugelassen: Zendungen mit barem Geld ter Bankinstitute, für Volks« ernäbruug iwlwenßig^n BesSrderungSpak.ste (Lebensmittel- karten usw.), Hesepakcte, Kriegsgefanoetxnpakete in Durchgangslagern.
* D i e W e i h n a ch tS f e r i e n. Die Weihnachtsferien sind im Regierungsbezirk Cassel für alle höheren, mittleren unb Volksschulen wie folgt festgesetzt worden: Schluß teS Schulunterrichts Dienstag, ten 23. Dezember: Wiederbeginn teS Unterrichts Freitag, den 9. Januar 1920. — Die Winterserien an ten israelitischen Volksschulen beginnen Mittwoch, den 24 Dezember, und endigen Sonnabend, den 3. Januar 1920.
• Die ordentliche Hauptversammlung de» Turnvereins von 1860 am Sonnabend, bett 1. b. Mts., ergab nach dem Bericht des Vorsitzenden, Buchbintermeisters Otto Voigt, ein erfreuliches Pild von dem in ter letzten Hälfte des Berichtssahres wieder eingesetzten regen Vereinslebens. Die Mitgliederzahl beträgt, ausschließlich ter aus dem Krieg nicht wieder zu- rückgekehrten Turner, 444, ivelche sich durch Aufnahmen seit dem 1. August d. I. auf rund 500 erhöht hat. Gestorben sind fünf, nachträglich als gefallen gemeldet weitere fünf Mitglieder, sodaß sich die Zahl ter Kriegsopfer auf 56 erhöht. Zur Ehrung ter Gefallenen wird die Aufstellung einer Ehrentafel entweder in ter Turnhalle ober eines Findlingsteines am nördlichen Abhänge des Turnplatzes borgeschlagen unb die Ausführung einet Kommission übertragen. Das Hauptereignis im abgelaufenen Jahr war ter Verkauf des Wirtschaftsgrundstücks, wodurch dem Verein Turnballe und Platz al» schuldenfreies Besitztum verbleibt und er in ter Sage ist, die infolge ter veränderten politischen Verhältnisse bedeutend erweiterten Aufgaben ter Turnfache zu fördern und zur Wiedererstarkung des deutschen Volksiurnen» bcizutragen. Der Kassenbericht ergab eine Einnahme von 10 050,78 X, eine Ausgabe von 9 758,77 X unb einen Bestand von 292,01 X. Nach ten Berichten be» Turnwartes über den Turnbetrieb sowie die ^Betätigung ter Sport- und Frauenabteilung herrscht überall wieder kräftiges Leben, sodaß der .Krieg mit seinen Nachwirkungen kaum noch zu spüren ist. U. a. wurden von ten Turnern 55 und ten Spielern 21 Siege errungen. Auch die Gesangsabteilung hat wieder ihre regelmäßigen llebungsstunten Mittwoch abend unter Leitung bei Herrn Dirig. Ermisch ausgenommen: ferner beginnt die Fechtabteilung am Montag abend wieder ihre Tättg- feit. Bei ter Vorstandstrahl wurde an Stelle des seitherigen Vorsitzenden, ter eine Wiederwahl ablehnt, Kaufmann August Pabst zum 1. Vorsitzenden, R. Textor als erster unb R. Bur kolb als zweiter Turnwart, sowie A. Kühn als Schrisiwart neu, die Mitglieder C. Günther, Turnlehrer Fischer, O. Wagner, R. Schimrfi und E. W ihn er toteter» gewählt. Wegen ihrer -teren Verdienste um be* Verein wurden durch einsi.mntigen Beschluß der Versammlung ter seitherige Vorsitzende Otto Voigt zum Ehren-Vorsitzenten, ter langjährige Turnwart und Vorturner konrad Günther zum Ehren-Turnwart ernannt. Möge der Verein atich unter ter neuen Leitung sich kräftig weiter entwickeln und zur körperlichen unb sittlichen Ertüchtigung unserer Jugend zum Wohle unserer Stadt und des Vaterlandes toeiter wirken tote fett den verflossenen 59 Jahren. Gut Heil! E.
* Wissenschaftliche Vorlesungen für Damen und Herren. Die Vorlesungen beginnen am nächsten Montag, ten. 10. Novbr. im Hörsaal Nr. 26 der Universität, nicht im Hörsaal Nr. 25, wie in bett ersten Anzeige angegeben, _ s
fei, _______________ . ...
ie Arn sich dazu der Vchauptung, der Wafsenstillstands-
»niir« rttog sei nicht völlig erfüllt. Dem Buchstaben nach
mit dem Kreisblatt für ben Kreis Marburg
Tageszeitung für (bas früher kurhessische) Oberhessen
---*---
Tie ä‘*i;irnn>3 der Erbiric.
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>en pr tchens «ach Grlnllung ter vorstehenden Bedingungen dosftr.A A und B durch Deutschland heimgeschafst.
_ ^dwirtschasilichen Maschinen, deren Nichtablieferung uns ; MZ ^g'-halten wird .müssen erst gebaut werden, was unter ,on Ü ? tetitige« Verhältnissen lange Zeit in Anspruch nimmt.
Jäz< Finge ter Handelsschiffe und der Truppen in Lett« n. »W *» n* ütaiten bildet Gegenstand eines laufenden ®‘‘UWe4f* und der Untersuchung. Die Versenkung Flotte ie Soapa Floiv geschah ohne Wissen der Re-
ichlotz md itz OGO Lokomotiven und 270 000 Wagen abgelie- 1, K .vardeu, es fehlen au dem Abliefcnlngssott 42 Loko- ßircpp uud 4460 Wagen, also ein verschwintend kleiner ifnft Sti. ter zudem wohft auch noch gelvfert worden wäre, lly, ’ tntt die Franzosen nicht überirieben hohe Anforde- i$8tn ae die Güte des Materials gestellt hätten. Die
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___2 Die neue Note will einfach noch Weiteres über die iättfR Äderungen des bereits ratifizierten Friedensvertrages tiu» ans Deutschland herauspressen. Die Gegner be«
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Uebertragung ter Oberhoheit im Falke Memel und jig, die die Zurückziehung der deutschen Truppen her deutschen Vehörden und die Besitznahme dieser le «h scte durch die interalliierten Truppen zur Folge hat. denl Uebergabe ter Regierung im Saarbecken.