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Danzig.
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(Frankfurt r. O.): Gen.-Maj. FrhL
bigfeit erhält, ferner daß die ethnographisch strittigen
f tvb. Brüssel, »HnLLpendance Belge Rne'1159 ffnmcn entl
1158 Namen enthaltende Liste von deutschen Zivil-
»reck'
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»U ILahr 3Monaten Zuchthaus.
(Ssotebam): Gen.-Maj. v. D ü lfr «.
(Berlin,: Gen.-Leut. v. Ove».
(Magdeburg): Gen.-Maj. e. ®rafc*
wo. meldet
und inet ot te auf 842
reu
(Stuttgart): Gen-Major DaaL.
(Cassel): Gen.-Lt. v. S t o I» m « «».
Gen-Leut. Frhr. v. Walter.
(Münster): Gen.-Leutnant Frrihr,
tob. Wien, 28. Oft. De« Blätter« zusolge ereignete» sich gestern in Prag AuZschreilungesgege» deutsch sprechende Bcfianitu >it besonder« von tschechisches Legionäre« <ui£ainsea. Eure Pcrjo» wurde verletzt, ( . .
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wb Berlin, 28. Okt. Wie erst jetzt bekannt wird, ikrchen auch die kleinen drutschen Segler „Elita" und *Scbe", die vor Bekanntwerdcn der Ostseesperrr von Finn- Itob nach den Niederlanden unterwegs waren, festgehalten.
«ob A rn st e rda m, 28. Okt. Der „Trlegraaf" meldet «us Brüssel: Wahrscheinlich wird Graf delle Faille de frühem der erste diplomatische Vertreter Belgiens in Berlin sein.
ün st, Uii6|# ich *
wb. Ludwigshafen, 28. Okt. Der RrichSkohlen- kommissar hat eine Hilfsaktion zur Milderung der K o h - kennst in der Pfalz zu gesagt »trotzdem die Kohlennot sin rechtsrheinschen Deutschland mindestens ebensogroß, ja noch größer als im besetzten Gebiet ist, unb trotzdem dir ;nr Verfügung stehenden Kohlenmengen sehr gering sind. 2000 Tonnen Braunkohle, die heute eingetroffen sind, sind für die Hausbrandversorgung in den Städten der Pfalz bestimmt. Die Belieferung der Industrie begegnet zurzeit infolge des niedrigen WasserstandrS des Rheins und wegen des Wagen-- und Lokomotivmangels noch kSchwirrigkeitkn, die jedoch bald behoben sein dürften. Durch Verharchlungrn des deutschen WirtschaftSamtes für die Pstclz ist erreicht worden, daß die BesatzungSbe- hörden für den Monat Oktober für die Gas-, Eleftrizi- tats- und Wasserwerke noch 2000 Tonnen Saarkohle und für di« Pfalzbahncn 5800 Tonnen Saarkohlen zur Verfügung stellten, eine Menge, die für 10 Tag« ausreicht. Auch für den Monat November haben die Besatzungsbehörden Saarkohle für den Hausbrand und für die Versorgung der Gas-, Elektrizität#- und Wasserwerke in siche« Aussicht gestellt.
ReichSw.-Brigade 3
ReichSw -Brigade 15
NeichSw.-Brigade 4
deck
ReichSw-Brigade 5
Arichsw. V-.igadt 13
ReichSw -Brigade 11
VI. Münster: ReichSw -Brigade 7 v. Walter.
ReichSw.-Brigadc 10 (Hannover): Gen.-Leut. V.Hülsr»,
Unter dem Gruppenkommando 3 (Kolberg): i
I. Königsberg: Gen.-Leut. v. Estorfs. i
ReichSw-Brigade 1 (Königsberg): Gen.-Lt. »Estorfs. ReichSw.-Brigade 20 (Dllenstein): Gen.-Leut. ».6 btt*
Hardt. ,
II. Stettin: Gcn.-Leut. ». Bernuth. »
ReichSw-Brigade 2 (Stettin): Gen.-Lt. » Berunth. ReickSw.-Brigade S (Schwerin): Gen.-Maj. ».Letts»-
B o r b e ck.
Unter dem Gruppenkommando 4 (München):
VII. München: Gen- Maior Ritter »Mi hl, __
Reich»w.-Brigad«21 (Müncheu).
ReichSw.-Brigad« 23 (Würzburg). f ■
ReichZw-Brigade24 (Nürnberg).
ES sind grundsätzlich in jeder Brigade folgende Verbände vorhanden: 2 Jnfantcrieregimenter, IKavallerio« regimcnt, 1 Pionierbataillon, 1 Scheinwerferzug oder leuchtunostrupp und Brückrutrain, 1 Nachrichten-, 1 Kraft» fahrabteiluug, 1 Staffelstab ui* 1 SanitärSkompaguie..
Marburq
Mittwoch, 29. Oktober
Die Engländer im litauischen Heer.
wb. Äototto, 28. Okt. Hier ist ein englischer General eingetroffen, dem elf englische Offiziere folgen werden. Sämtliche Engländer treten in litauische Dienste.
Deutsche Sühnefortzerunge« a« Litauen.
Generalmajor v. Eberhardt hat durch den deutschen Vertreter in Kowno der litauischen Regierung wegen der Ermordung deutscher Jäger durch litauisches Militär seine äußerste Empörung au-sprechen lassen. Für den Mord fordert er eine feiettich« Entschuldigung der litauischen Regierung bei der deutschen NeichSregierung, eine Entschuldigung des litauischen Oberbefehlshabers bei Generalmajor v. Eberhardt und eine Sühnezahlung für die Hinterbliebenen der Ermordeten in Höhe von 20—50 000 Rubel für jeden einzelne«.
----- tr.lt dem Kreisblatt für den Kreis Marburg
Tageszeitung für (bas früher kurhessische) Oberhesseft
itit Frack der Auslieferung der au Holland »erkaufte« Schiffe.
k Berlin, 28. Okt. Laut „Deutscher Allg. Riß" (et sich das Kabinett letzthin mit der Note des Ber sande? wegen der Auslieferung der von Deutschland tu Lolland verkauften Schiffe bschäfizt. Es sei au- lurtcFmicir, daß dir Regierung sich den RechtsauSführ zngen des Bervündcs nicht werde anschließe-i können Di- Absendung der deutschen Antwortnote dürste be-
aussprachen ernstlich von der Möglichkeit gesprochen werde, daß Amerika weder ratisizieren noch dem Völkerbund beitreten werd«. Die Möglichkeit, daß die Ablehnung des Vertrages von Anhängern Wilsons a«S- gehen iverde, ist zwar erstaunlich, aber bie Ursache dafür ist in der Gegnerschaft der Mehrheit Ium Senatoren gegen Vorbehalt« zu suchen. Der demokratisch« Senator Need schlug einen neuen Vorbehalt de8 Inhalts vor. daß Amerika sich das- Recht vorbehält, selbst zu bestimmen, welche Fragen sein« Ehre und seine LebenSinteressen be- einträchtigen. Derartige Angelegenheiten würden dem Urteil des Rates oder einer Versammlung des VRker« bundes oder irgend einer Vertretung deS Bundes nicht unterliegen. Die „Rewhork World" bemerkt, daß die Annahme eines derartigen Artikels di« deutsch« Diplomatie auS der Zeit vor dem Kriege rechtfertigen würde. Di« Freund« WilsonS wollen liebe» den Frie- densvertrag ganz und gar verwerfen, als derartige Abänderungen annehmcn. Der Berichterstatter der „Times* glaubt, daß der Kampf um den Völkerbund jetzt erst ernstlich beginne.
Der republikanische PriifidentfchaftÄsnMdat.
wb. Washington. 28. Oft. (Reuter.) Senator Poinderter teilte mit, daß er als republikanischer Kandidat für die PräfidentschaftSwahlen austrete.
Bor einem industrielle» PleeS.
wb. Amsterdam, 28. Okt. Der Washingtoner Korrespondent der „Times* schreibt: Nach de« Blättern zu urteilen, steht Amerika vor einem »nd«striellen ChaoS. Infolge deS MißglrukrmS der industriellen Konferenz ioird GomperS jetzt auf Mt ©eite der Extremisten gerricben, und die Stuft zwischen Kapital und Arbeitern hat sich verbreitert. Auch die Aussichten auf die Errichtung einer politischen Arbeiterpartei sind dadurch gestiegen. Goniper» wehrte sich ztvar bisher dagcgcn, aber di« Drrhältr-isse rLigen ihn, feine Auffassung zu ändern.
tob. Amsterdam, 23. Oki. Dem „Telegraaf" zufolge meldet die „Zimti" täii NewZork, da, dir Lustäude
teb Militärpersonen guthieß, deren Auslieferung verengt werben soll. Tie Liste wird nach Paris geschickt werden.
wb. Washington, 28. Oft. (Reuter.) Präsident Wilson hat gegen die Gesetzesvorlage zur Er»wiuguug der Durchführung deS AlkoholvrrbotS sein 53etoein- aelegt. Das-Repräsentantenhaus ha» dir Vorlage trotz d e m a n g e n o m m e n.
^wb: W a sh in g to n, 28 -Okt. (öavasl Der Senat sprach sich zugunsten eines Gesetzes aus, das zur Verfolgung aller Personen, die die rote Fahne auf- psianzen und revolutionäre Propaganda treiben, ermächtigt.
DaS belgische Königspaar ist hier ringet rossen.
wb. Hanford, 28. Oft. Ter amerikanische Kon- sisiaragrnt, der mexikanischen Banditen in die Hände geiallen war, ist am Monlag wieder in Freiheit gesetzt worden.
in dem dortigen Hasen sich infolge deS Ausstands täglich verschlimmern. Der Versöhnungsversuch be# Bürgermeister# richtete nicht# auS. Der Führer der Streikenden erklärte, daß der Ausstand biS zu Ende durchgekührt werde. Die Reeder erklärten, daß sie mit den Ausständigen nicht mehr verhandeln, sondern die Dock# für die Arbeitswilligen offen halten wollen. Gestern kam e3 zu einer Schlägerei zwischen ausständigen Dockarbeitern und Arbeitswilligen. ES wurden Revolverschüsse abgegeben und mehrere Personen verwundet.
wb. Brooklyn, 28. Okt. (Havas.) 2000 ausständige Dockarbeiwr und einige hundert freiwillige Arbeiter gerieten am Montag Morgen in Streit. Es wurden Steine geworfen und auch mehrfach geschossen, wobei es eine größere Anzahl Verletzter gab.
wb. Haag, 28. Okt. Der „Nieutve Courant* meldet auS Washington, daß der F n r m e r b u n d den Arbeitern Unterstützung anbot. Die Kraft dieses Bundes liegt in den großen Weizengebieten. In Dakota wurden bie Getreideelevatoren und Maschinen von den Farmern besetzt.
v. Dieprnbroick-Grüter.
Relchsw. Brigade 6 (Breslau): Gen.-Maj. Weber.
Reicksw.-Brigade 8 (Oppeln): Gen-Leut. Lequi#.
TV. Dresden: Gen-Major Maercker.
Reichrw.-V.igad« 12 (Bautzen): Gen.-Major Müll««.
ReichSw -Brigade 16 (Weimar, später Dresden): flfat*
Major Ma « rck « r. -
ReichSw.-Brigade 19 (Chemnitz): Gen.-Major Senffr v Bilsach.
Unter dem Gruppenkommando 2 (Cassel):
V. Stusttgar! : Gen Leut. uBergmau».
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Avserska
Der Kampf um »en Fkiedensvertrag.
Amsterdam, 28. Okt. (Wolff.) Die „Timer* aus Washington, daß seit Beginn der Senats-
Die nut Dteteseroroilntiii.
Reichswehrministerium.
1. Reichswehrmrnister: Noske. »
2. Chef der Heeresleitung (bisher Kriegsminister): Wr» -. mutlich Oberst Reinhardt.
3. Zeutral-Departernent (später Zentralamt): Oberft Wurtzbacher.
4. Personalamt-(bisher Militärkabinetl): Gen.-Major v. Brann.
5. Allg. Kriegs-Departement (später Truppenamt): Gen.-Major v. Sreckt.
6. Truppcn-Departement (später Wafsenamt): ^erft Frhr. Kreß v. Kressenstein.
7. Arrnee-Verwalftings-Deparfement (später HeerrA- v-rtoalriiugsamt): Wirft. Geh. Kriegsrat Semmel,
8. Fest-zeugmeisterei: Oberst v. Feldman«. i
9. Sanitäts-Dcpartement (später San.-Abt.): flfeee*, Arzt. Dr. Schultze«. ..!?
Reichswehr-GruppenkommandoS.
Dec Bezirk eines Gruppenkommando# heißt „Wehrbezirk", der Führer „Oberbefehlshaber. ® bestehen folgende sijruppenkoulMMldoS bezw. Wehrbeztrft:
1 . Berlin ; Gen. d. Inf. Frhr. v. Lüttwitz: Chef bi-5 Stabes: Gen.-Major Frhr. v.OlderSbanse»
2 . Cassel: Gen.-Leut. v. Schoeler; Ches des » Stabes: Gen.-Major v. Lohberg. , ,
3 Kolberg: Gen.-Leut. v. E st o r s s.
4 München: Gen.-Major Ritter V.Möhl: Tief des Stalls: Major Ritter v. Prager.
Tapeten bestehen:
JnspektiouderKavallerie: Inspekteur:Was, Mawr v Poseck.
Inspektion der Artillerie: Inspekteur: 9a& Major v. Berendt.
Inspektion der Nachrichtrntrnppen; 9»» spekieur: Oberst Lehmann.
Landeskommandanten: Prmßeu: Gen.»Se»i. v Oven: Bayern: Gen.-Btaj. Ritter V.Möhl; Sach», ke«: Gen. Major Müller; Württemberg: Gen.-Maf,' Haas: Bade»:. Geu.-Major v.Da»a»#. !
Wehrkreis-Kommando#.
Au Steile der srüheren Korpsbezirke wird das Nrlch, mit Ausnahme des besetzten Gebietes und der neutrale, 50 Kilo in.-Zone rechts des Rk'ineS» in 7 Wehrkreise «n* geteilt, deren Führer „Befehlshaber" heißen. Die Truppe eine» Wehrkreises heißt vom 1.4.20 ab „Di»!« s r o it". Cs bestehen folgende Wehrkreis-Kommandos«
Unter dem Gruppenkommando 1 (Berlin):
III. Berlin: Gem-Leut. v. Oven.
Deutsch-Oesterreich.
wb. Wien, 28. Oft. (Äorr.-Bur.) Die vormafttzl» Erzherzög« Franz Salvator, Hubert Salvator, Joftf Ferdinand, Heinrich Ferdinand, ferner bte vormalige, Erzherzoginnen Ltargarete, Agnes, Germana und a* lich die ehemalige Erzherzogin HO.ee von ToScana tzcweN tne im Gesetz vom 3. 4. 1919 bett. LandeSverwers«n« und llebernahme des Vermögen» des Haute« HabÄmiHH Lothringen vorgesehene Erkläm-rg ab, wonach sie te8 Mitgliedschaft zu dies« Hanse verzichte» vh6 ftch
Aus dem besetzten Gebiet.
db. Kaiserslautern, 29. Oft. Nach einer NekqnutmachunI des Oberbeiehlshabers der Rhe'.n- wurde der Stadt Kaiserslautern anläßlich der ^orsälk«, tzie sich am 8. 9. abgespielt haben, «ine Geldstrafe r»H 60 000 Mark amerltgl- weil sie Den Ausfuhr nicht voraussah und durch ihre eigenen Mittel *ichl zu nnterrdrücken vermochte.
wb. Saarbrücken, 28. Okt. Das Sondergericht
9er 8m»! mn AA?kch!,Ä.
Neue Offensive DeuftinS. -. •
wb. Reval, 28. Okt. (HavaS.) Das große -Haupi- auartier DenikinS meldet am 22. Oktober die Eockwick lung der Offensive auf der ganzen Front in der Nichttmg auf Kmuhschin: Wir haben starke -feindliche Kräfte vernichtet und viele Gefangene gemacht. In der Richtung auf Briunsk habe» wir bolschewistische Regimenter a u f g e r i e b e n. In der Sagend von Kiew sind Kämpfe im Gange. In der Gegend von Mohilew dauert die Offensive an. Der General sind PetljuraS hat die Flucht ergriffen.
wb. Amsterdam, 28. Okt. Die Blätter utolden: Die KaukasuSannee unter dem Befehl des Generals Wränge! rückte 50 Meilen vor. Augenblicklich stehen diese Truppen nordöstlich von Iarrzin. 53 wurden 500 Ge sangen« gemacht. Die Donarmee ist auf einer Front von 120 Meilen im Bormarsch begriffen. Dir Eisenbahnlinie zwischen Poltatoa unb Kiew ist besetzt, wobei 560 Gefangene gemacht timilxu. Südöstlich von Moskau war Denikin genötigt, einige Meilen zurückzugehen, wodurch Orrl wieder in die Hände der Bolschetoisten fiel.
Der Kampf vor Petersburg.
wb. Reval, 28. Okt. (Havas.) DaS Hauptguartier der Nordwestarmce meldet: In der Gegend von starskoje Sselo haben wir Angriffe zurückgewiesen. Gegen Kowno haben wir die Offensive fortgesetzt. In der Gegend von Kapersajka gingen !vir zur Offenfive über und nahmen mehrere Ortschaften.
Amsterdam, 28. Okt. Die hier erscheinende anti- holscbewistische Zeitung „Pftsvw" teilt folgenden vom 27. Oktober datierten Bericht bett der Frockt des Generals Judenitsch mit: Die Unternehmung gegen Petersburg bat nicht den erhofften Erfolg geftmden wegen Man - oels an der notwendigen und zweckmäßigen Unterstützung. Der Feind ist zum Gegenangriff übcrgegangen. Gegen Kronstadt, das schon die weiß« Flagge gehißt batte, wurde nicht rechtzeitig ein Landung °deta<chement ausgesetzt; die Festung bißte darum wieder dir rote Flagge und bildete eine ständig» Bedoobnng unserer linken Flanke. Wir haben Ligowo, Pulkowo, Zarffoje Sselo, Kolpino. Pawlowsk und Toßno räumen müssen. Strugj Bjelim halten wir im Kampfe gegen überlegenen Feind. Beim Wladimirlager heftiger Kampf. Die Eston haben Pskow geräumt.
England.
tob. Amsterdam, 28. Oft. „Telrgraas" meldet aus London, daß Llohd George beschloss« habe, das Krregskabinett durch ein umfangreiche# 8 afti»e 11 von 20 Ministern zu ersetzen.
wb. A m st e r d a m, 28. Oft. Der „Telegraaf" meldet aus London: Das Unterhaus nahm gestern einen Zusatzantrag an, in dem ftmrzösischen Lotsen das Recht ge- wähft wird, französische Schisse in englische Häfeu zu sühren. — Danach Hal es nach dem Wunsch der Regie- rcksig seinen Beschluß auf Ausschließung aller fremden Lotsen geändert.
Der Schatzkanzler veröffentlichte ein Weißbuch, aus dem hervorgeht, daß das Finanzjahr mit einem Defizit von 473 Millionen Pfund anstatt mit ken erwarteten 250 Millionen Pfund abschließen wird. Der neue Heeres- h,'es halt beläuft sich auf 405 Millionen und nicht 287, toi» ursprünglich beabsichtigt war. - -
Im Nnterbaus« erklärte der Schahknzler, daß der Eisenbahnermlsstand den englischen Staat ungesähr zehn Millionen Pf«^> kostete.
tob. Rotterdam, 28. Ott. Der „Rieuwe Rotterdam sche Courant" meßet aus London: Die Bergarbeiter haben beschlosien, ihr Ziel der Verstaatlichung der Bergwerke ohne «ine direkt« Aktion auf den verfassungsmäßigen Wegen zu erreichen.
t I«tscheidnng vorläge.
| Thorn noch nicht besetzt.
| wb. Berlin, 28. Okt. Wie vor zuständiger Seite j , [Wipekirt wird, bestätigt sich die Nachricht bom Einzug r j -Dänischer Truppen in Thorn nicht.
{Eine nirit Bestimmung für die Armee Haller.
wb. War s.chau, 28. Okt. (HabaS.) Der Brigade- pfbntmandauk Latmik wurde zum Befehlshaber der i tübroefffront ernannt, anstelle bcS General? Haller, | Men Armee einer neuen Bestimmung entgegengeht:
( f Esiie belgische Auslieferungsliste.
Berlin, 28. Ott. Dem Magistrat von Danzig fftt das Auswärtige Amt seine Auffassung über den Aeilptinkt der Abtrennunq mitgeleilt. Der Uebecgang ersslge er stdann, wenn sämtlich« verbündKen Haupt- «ättzle die Ratistkations'.lrkunden niedecgelegt haben. Es bleibt den vereinigten Hauplmächtetk od?r deren Be- itzollmächtiglen überlassen, für die Ordnung in der Zeil bi# z« der Riederlegung der letzten Ratisizierungs «kimde. also bis zur Begründung des Freistaates, zu — Wie die „Deutsch- Allg. Zig." schreibt. Umml das Auswärtige Amt bett Standpunkt ein, daß «ach dem Friedensvertrag der Freistaat Tansig nur ex sämtliche verbündeten Hauptmächte ausaeliefert »erden kann. — Wie die „B. ß." erfährt, trifft he.ckr en höherer Beamter des englischen auswärtigen Amtes h Danzig ein, der als interimistischer Ooerkom- Hliffer für den Freistaat Danzig, svbals dieser cr- f flirt wird, tätig sein wird.
ikch. Danzig, 28. Oft. Wie die „Danz. N. N." tz«On, ist eine Ententemission, b st hend ras 3 ftan- zwischen Offizieren, gestern abend in Danzig eiirgr- taffen und hat heute mit den hiesigen militärischen Stellen Fühlung genommen.
itzchritte feer deutschen Reglern«, wegen feer Heimschasftmg ber Gefangenen in Frankreich.
wtz. Berlin. 28. Okt. Die deutsche Regierung Mmrbc tmeut in Paris wegen der Beschleunigung Her Heimfchaffung der deutschen Gefangenen vorstellig.
Die angestrebte Berichtigung der deutschen Ostgrenze.
tob. Berlin, 28. Oft. Di« Bläktermrldmrgen über Ne angeblichen Fragen der Ostgrmze entsprechen nicht rtzm Tatsachen. Die deutsche Regier,ing versucht eine Berich t i gu ng der durch den Friedensvertrag fest- Mlegten Ostgrenze ba zu erreichen, wo Gebiete mit einer ßanz überwiegend deutschen Bevölkerung zu
Frankreich.
wb. Paris, 28. Oft. (Havss.) Der „Excelsior" meldet, daß man den extremen Gewerkschaften, die Absicht zutraue ,am 7.November den Allgemeinausstand zu erftären. Nach dem „Excrlsior" hat Henry Barbusse die Seitrng der Bewegung übernommen
wb. Versailles, 28. Oft. „Watin" bestätigt, daß seit gestern die Fabriken der Schtvi-nnduftri« von Rou- bajr-Tourcoing wegen Kohlenmangels geschlossen sind.
Ivie „Oberdessiskbe Zeitung" erifcehtt se»,««! »Metttit* — $er Sez«a»preir betrüat Monatlich 1.90 JL frei in# H«uS; d»rch »t« »•« 1.75 e. ohne Beste«,eld - »erlag •»« Nr «. Hitzerotd. — Druck »er Univ -vuchdr. von J o h. «u g. Koch. M.rkt 21/29. — Fernl»reche, 65.
Gebiete einer besonderen, den Abstimmungsgebieten ähn- ..Achen Behandlung in bezug auf die Verwaltung unter« ^stellt wcrdrn. In dieser Beziehung hat die Regierung : lereits entsprechende Schritte getan, ohne daß jedoch eine
I Polen geschlagen wurden und zahlreich« dringende Ge 'S*'-' fvche um Belastung beim Deutschen Reiche vorliegen.
Zunächst wird es sich darum bandeln, daß die mit der ftestsehung der Grenze nach dem Friedensvertrage be- : kraute Kommission, die bisher mehr oder weniger nur topographische Aufgaben besitzt, eine erweiterte Znstän-
Der »«»rtgenprei» beträgt fit btt Igel». Zeile 80 4 «. 50 ff. ttuftunctiufrbl- tj - 45-*, amtliche u. ««swärttqe 55 Reklamezeil» 1.50X. Heber Rabatt gilt al» Barrabatt. — Bei luitunft durch »te Geschäftsstelle «.Vermittlung der Xigebtte 25 4 Soabergeblhr. — Postscheckkonto: Ar. 5015 Lmt Frankfurt a. W.
ilne, an c n brk shen,
W. Ott. (HavasReuler.) Die " teilt mit, daß der Ministerrat
'Btt Bekämpfung des Wuchers beim hiesigen Landgericht _ N Erteilte den ehemaligen Bahnarbeiter jetzigen Kaof- ! P” L Näfc; Walther aus Nied a. M. wegen Schleich- und Ärt-