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mit dem Kreisblatt für bat Kreis Marburg
Tageszeitungfür (das früher kurhessische) Oberhessen
Der MiueigttiVteis beträgt fit btt 8 geb. Zeile 80 J u. 50*1. Teuerung»,Kl QethrA — 45 ■», «mtUche M. ex»e»«rttge 55 <*, Reklamezeil« 1.W4. Jeter Mafttt gilt
Die „Otzersstssiscke Zeit»«," sechs«»! »SchentNch. - Der
«• B«z>a»pr«is betritt xutncJuA 1.80 -<• frei iu< Heus; durch bi» P»R
&’>£• 1.75 J. »6ae BelteSgelb. — Verleg #0* vr L. »itzetsttz. — Druck bet
1919
»g #0« Dr. V »tgeiet». — i Koch. Werkt 21/38. — Fi»»s»rechei 55.
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den. Die statistischen Ausgaben und den Universitäten überlassen blfiben. wirtschaft muß ab geb aut roerbn, Jom ist wie bei der Landwirtschaft.
nett z dÄtifche Schiffswerft loar in Brand geraten. Mittags 90( I langte Trotzki mit Conderzug aus Moskau au. Die ge»
miigeteilt, er gedenke in 14 Tagen in PeterS- int8 sr- sein.
Voh! fehlt c5 noch immer au. Holz
andere könnten
Die Z'oang?- ro> sie unioirk- Er bleibt nur Erhöhung der
gennen hat. — Neuler melvet aus London, Judenitsch bal>e bett Rorrefyonbenteii dec „Timer" in HelsingforS
nt’tfi ch frii! trup .■‘un :
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“ H« neue durch Tanks i .— _ Offensive bei General,
Einberufimg einer neuen inbuftrklien Konferenz, die Beziehungen zur Herstellung de» skriedenk in Industrie herbelsühren soll.
zur Station Lissmow vorgegangen werben.
tutf. ffmsterdam, 27. Oft. „NieuweS bau den
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Marburg
Dienstag, 28. Oktoder
«l» Sena bett. — Bei luetunft bur<*> Vie Geichäfteftelle ».Vermittlung bet Iwgebete 16 j BsnbetgebLhr. — Postscheckke.it»: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. M.
angängig, muß Akkordarbeit eingeiühn werdet oder Stückarbeit mit Prämien für besondere Leistungen«
Abg. Hermann-Reutlingen (Dem.). Amerika fürchtet die Konkurrenz Deutschlands wegen d?» hohe« Standes des Dollars. Hoffentlich gelingt es bald» unsere Wirtschaft durch Valutaanleihen zu stützen. Voll» korialisiernngen sind mit größter Vorsicht anSzusührnl, In der Rohstosfeinfuhr muß volle Frecheit herrschen, außer in Luxusartikeln. Wir wünschen eine zielbewusste Mittelstandspolitik.
Abg. Dr. Roesicke (Deutschnatl.). Rur eine Ausgleichung der Preise kann unS Helse». Es muß alles geschehen, um dem Handwerk wieder auf die Beine zu v-rhelfen. Die Sonntagsruhe muß in den klein;« Städten im Interesse der Landbevölkerung beschränkt werden. Line große Erbitterung wird bei de> Landwirtschaft geschaffen durch unsachgemäße Kontrolle der Ablieferung. Di« Landwirtschaft ist dauernd zurückgegangen. Der Anbau kann nicht zwangsweise betrieben werden. Wenn dir Verhältnisse si chnicht ändern, sind wir gezwungen, immer mehr vom intensive« Betrrieb abzngehen. Dir Zwangswirtschaft mutz aufgelöst werden.
Morgen 1 Uhr Fortsetzung. Vorher Anfragen, nachher Reichsheer.
trüb)»n toiebergenentme«.
wb. Reval, 27. Oft. (HabaS.) Unter dein. 24. >, Kl», toi cd gemeldet, daß trotz eines Angriffs neuer iolfchewiftischer Truppen der Bormarsch auf Petersburg
Korr.-Bür» erklärte ktaatskanzler Renner einer Abordnung, die dir Besetzung des an Deutsch-Oeßernrich fallenden Gebiets Deutsch-W,stungaenS im Simwr- nehmen mit dem Verbände und die Auslieferung Bela Khuns und Genossen an die unOarifthr Regierung. bezw. deren Ausweisung, forderte, auS wichtizeu außenpolitischen Gründe, könne bereit an einen Einmarsch in Dniffch-Westungarn nicht gedeckt w'rken. Er wisse, daß in gang kurzer Frist di« llebernahm» des Lander durch Deutsch-Oesterreich erfolge. Oberst Cunningham habe ihm erklärt ,daß Ungarn den ihm norgv- legten Friedensvertrag, in dem Deutsch-Aestunaern Deutsch-Oesterreich zugesprochen wird, annehmen werde und müsse. In ein bis zwei Monaten werde Deutsch- Oesterreich tatsSchNch im Besitz« Deutsch-AestungarnS sein.
Wb. Wien, 27. Olt. Seit gestern laus« hier Ge- rüchtr um, daß m de» ehemaligen Klserüchew Schatzkammer in der Hokbnrg eine große Anzahl dec wertbollsten Objekte fehlen solle. Der ehemakige Kaiser soll vor seiner Abreise in die Schweiz den gesamte« Famtkeuschmuck der Habsburger mit sich genommen haben, darunter den sogenannten Florentiner .einen der gtvfiten und schönsten Diamanten der Welt. Morgen wird ein Ausschuß ftst- stellen, ob die Gerüchte richtig sticke
wb. Innsbruck, 27. Okt. Seit dem 2d. Oktober werden keine Bwt- und Mchlrvtionen mehr verteilt, sodaß sich die VevMnmg in großer Mtlag« besmdeL.
r »zhcend -eitische Kriegsschiffe sie von der Seeseite. be- 7 schieße«.
Di; Bolschewisten melden drahtlos von der Front | jegeu tiot!schal, daß si« Tobolsk wiebergenom- inen habe,;.
Wb. Reval, 27. Okt. (Haves.) Die Lage
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auS WashkNglo», daß der SenatSauSschutz für auswärtige Angelegenheit«» Nie Bo »behalt« be-üglich Aegyptens und Irlands abgelehnt hat.
Dir AusstSntz«.
l@6. W m f< • » b « m . 27. Ott. PressebH« Radi» meldet, daß^man in Amerika den Abbruch von Svmpathie- auSständen fiie den Newhork«, Dockarbeit«rausstand befürchtet. Wenn kein« Emigrmg «rzielt wird, so würden sich in 14 Tag«« 2 Millionen Arbeiter im AiMand befinden.
wb. Rotterdam, 27. CIL „Daily News" meldet au» Ltewtzork, daß die Krisis in der Arbeiierwelt einen immer gtdfeeien Umfang au nimmt Ti« radilalen Elemente unter den amerikanischen Arbeiterführern bekommen im Arbeiterbund jetzt di« Oberhand. Im Senat ist ein Gesetzantrag eingebracht worden, der Visenbahner« aiwstände verbieiet. Dir Cisenbahrrarbeiter drohen mit s»fsrtiser direkder Miion,, nenn dieser Entwurf «»Genommen wird.
Wb. W a s.h i n tz t » n , . M. Olt. iRouwr.) Nilson hat eine vom Kabinett gutgeheitzen« Erllarrnrg veröffentlicht, in der der beabsichtigte Ausstand der Draunkohlen- arbeiter al» ungesehltch erklärt wird imb bie Beamter, aufgefordert werden, die AnSsiandSankNudigung zurück- zuziehen, widrigenfalls Wittel g-firnden iserden tuürden, um di« Kation zu schützen. Das Kabinett beschloß di«
StiiMt ÄitieMlitrlemmlMi.
Dir Wirtschaft»- und ErnShcungSl«sr. "109. SitzungvomL7. Oktober. Bizerräsident S86e eröffnet die Sitzung um
fflinte ««tntiche Einwohnerschaft, so'veit sie nicht Waffen f traze« konnte, und die gesaniie weibliche Bci-ölkerung : ien 17 10 fahren wurde zu A rü c i t e rko »ttzag '
G, aber Brot- und Schmalztranrvorte aui
ftrkttiuert. Ruf dem rechte» FlügÄ wurde Seara ge-° seanuen und die Station,91 ifofai, 20 Meilen von ■ '*■ -----Auf diui linken Flügel konnte bi»
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Verein, 27. Oll. lieber die kritischen Tage von tinug wird der „B. Z." berichtet: Der 16. 10. war Wohl der schrecklichste Tilg. Ein Gerücht jagte das andere Am 17. tünibe die Pani? noch größer. Die große
Die Ostsersperre.
trch. Stettin, 27. OB. Di« Lage hn hiesigen Hafen infolge t«r KchiffSsperre ist unverändert. Die ÄrbeftÄlosigkeit nimmt zu, ebenso steigen i« Verlust« der Keedereien, da di« Mannsihoften btr stilli«g«nden Schiffe entlassen werden und verpflegt werden müssen. D« Aussichten über Sie Milderung der Blockade durch Frei- halien des Verkehrs innerhalb der Hohe-itStzewässer find geteilt. Sie Schiffe werden auch bei diesen» Verkehr sich leicht enter beschlagnahme aussetzen können. Immerhin öll der Verkehr nach Danzig, Königsberg und Memel wieder aufgeiwmmen wtrden, toav eine große Erleichterung der Kohlende rfvi'gung mit sich bringen ivird. Dagegen wird bes Verkehr nach neutralen Ländern durch diese Erleichwrnng nicht berührt. Es kommen gegenwärtig nur zwei.Heringsdarnpfer ivöchenklich an, während
Amerttt.
Ti« V»rietz«lte be® ••«•48. wü. Haag, 27. Ott. „Sbeutoe Tourani
9?r ÄieN ßM WttlWt.
xee Angriff auf $der?bur|. — Tobolsk von den Aiite-
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Die Rückkehr der Krieq<qrfanße«en.
Wb. Berlin, 27. CS. Me englisch« Regierung hat durch ihre WaffenMlstandskvmmisston mittetten lasse», daß die Heimschaffung der in englischer Gewalt befindlichen deutschen Ikriegsgesaitgenen in nächster Zeit restlos d u r ch- gesührt werd«. Bor allem werde dem Wunsch« der deutschen Regierung entsprechend die Enttassung der in den Abstimmungsgebieteu Beheimateten mit größttnög- lickier Beschleunigung betrieben.
DaS inttnttfioiKle Rote Kreuz in Genf teilt mit, daß der Abtransport der deutschen Kriegsgefangene» «nS Frankreich zwilch«» dem 37.10. und 2.11. beginnen wird.
wb. Berlin, 27. Oft. Die ReichSrentralstell« für Kru-gS -etud Uvilgefanteeue ieitt mit, b«| der Dampfer „Rio Negro" an» 26. Oftsbrs mit 694 Zipilinierm'erten a«r A!istr alieu in Rettn^tttn «ngehr.et ist.
Riga ist unverändert. Die Stadt wird weiterhin , AaSbomben beschossen.
i Der englische Anßemninisier hat an Tschitscherin ■ Rebiete'egramm gerichtet, in dem er erklärt, daß KrietzenSkonferenz in Dorpat am 25. 10. nicht statt finden kaiin. Das Datum des Zusammentritts der Kon^
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sonst ö bis 7 einliefen, sodaß in btt Versorgung Heringen demnächst «tue Mocknng bevorsteht, falls Sperre nicht bald wieder aufgehoben wird.
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ein Weg übrig: Die beträchtliche
Preise, wa- natürlich wieder Erhöhungen der Löhne zur
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6«. * I; wb. £ s n bon, 2s. Okt. Meuter.) 6 Sinnfeiner, s *$euiex die AnterhauSmitglieder Stock und BerSley, sind aa? dem GefüngiriS m Aianchester entflohen.
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tzittuz Peirrkburg, erreicht.
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Fürst Alfred zu Salm-Talm in Bochholt stif tets eine Million Mark für wohltätige Zwecke.
wb. Prag, 27. Olt. Schweden, Norwegen und Dän« mark habrn^die ifchecho-jloioakifche Repuviil anerkannt. ,
Die Mumrmsi der baltischen Gebiete.
Eine neutrale Zone längs der Eisenbahn.
wh. stowno, 25. Okt. Dio Verhandlungen zwischen £ ral v, Eberhardt und der litauischen Negierung kl- Schaffung einer neutralen Zone längs der für den Abtransport der deutschen Truppen im Baltttmn zu benutzende» Eisenbahnlinie haben dazu geführt, das; sich die litauische Negierung mit der von deutscher Seite svrgeschlagenen neutralen Zone einverstanden erklärt, nachdem das innerhalb der neutralen Zone gelesene Gleisdreieck von Wielze, das zur Rufrechterhcal- hing der Verbindung mit der Bolschewisten front für die litauisch« Armee bon großer Bedeutung ist, durch litauische tzufanter-ebes-tzung in Höchststärke von einer Kompagnie sefichert ist.
D«sa«isierm,> des litauischen Heeres durch England.
t*. Amsterdam, 28. Oft. Die „Times" meldet, daß einer Mitteilung der litauischen Abordnung in London zufolge der brttische Generalmajor Crozier von ler litauischen Regierung zum Generalmajor im Stauischen Gencralstabe ernannt worden ist. Andere höhere britische Offiziere verschiedener Wafsengattimgen «eis« demnächst von England nach Lüauen. um Generalmajor lkrozier bei der Aufstellung des litauischen Heeres -u unterstützen.
England.
Ter geplante Ilebersall auf die deutsche Klette.
d*. Berlin, 27. Okt. Ter frühere Oberbefehlshaber der englischen Kriegsflotte Lord Fisher hat, wie
in feiiittt »Erinnerungen" berichtet, in den Jahren 1S85 und 1908 versucht, bie EinwUligung deS Königs zu einer Zerstörung ter deutsch«!! Kriegsflotte durch einen A'-rrascheude« Nebersall »hne vorherige Kriegs-
Ergkbniffe der letzten Viehzählung in Preußen.
Das Preußische Statistische Lantzcoaml veröffentlW mit anerkennenswerter Beschleunigung die vorläufigen. Ergebnisse der Viehzählung vom 1. September 1919. Wir erfassen, daß sich seit dem 2. Juni die Zahl bei Rindviehes von »921268 auf 8929 844, der Schweine von 5 695 238 auf 7 389 362 Stück vermehrt hat, während die PfeÄ>ezahl einen kleinen Rückgang von runb 20 000 nutz die Schafzucht einen Elchen M" — 209000 Stück aufw^ist. Gegenüber dem Ariedensstande (kur; vor Kriegsausbruch) weist bie Zahl bei Pserbe einen Rückgang von nur 13 v H., des Rinbvicheß einen solchen von 45 v. H. und ber Schweme einen solchen von 50 v. H. auf, während bie Zahl der Schafe sich wenig veränbert hat.
Im allgemeinen ist zu bemerken, baß abgesehen X von den Schweinen, die allerdings für unsere Fleischnahrung am meisten ins Gewicht fallen, bie Vieh«, zücht sehr langsam fortschreitet, eine Folge der furchtbaren Verwüstungen, die der Krieg in den Viehbeständen, aber auch in ber Futtergewinnung angerichtet hat. Bedauerlicherweise hat im Vierteljahr vom 2. Juni bis 1. September die Zabl ber Milch küh« sogar noch eine Abnahme von 11 500 Stück erfahren, ebenso die der Kälber um 290000 Stück. Erfreulich ist aber die Zunahme des Jungviehes um 277 741 Stück, woraus auf eine allmählich: Verbesserung ber Milchgew'nnung geschlossen werden tonn. Bei ben Schweinen ist bie Vermehrung bet Zuchtsauen um saft 93000 Stück beachtenswert; sie eröffnet bte Aussicht auf baldige Wiederanfüllnng ber Schweinebestäude.
Die Aussichten für unsere Fi'eischversorgnng in naher Zukunft sind aber sehrtrübe, beim man muß berücksichtigen, daß das Geivicht der schlachtreifen Tiere gegenüber brm FriedenZstande weit zurückbwibt. ES fehlt vorerst noch ba3 Kraftfutter, ba3 toit früher in großen Mengen aus bem Aus'aude bezogen. Erst wenn in Rußland die landwirtschaftliche Erzeugung wieder einigermaßen geregelt sein wird, dürfen wir auf die erforderlichen Zuschüsse rechnen,' denn die Zufuhren auS Amerika, Argenlinien, Kanada und Australien dürsten viel zu kostspielig sein, als daß wir angesichts unserer Geldnöte auf sie zurückgreffen könnten.
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sonstige Meldungen.
Niederlage der Argierimg der „Aepublik Birkenfeld".
wb. Birkenfeld. 27. Oft. Bei der gestrigen Wahl zur Landesversanimlung erhielten bte durch Wahlvorschläge bereinigten Parteien (Demokraten, Zentrum, Deutsche Volk?partei, Bauernbund, Mehrheitssozialiften), zusammen 13 604 Stimmen, die Liste der Regierungspartei 1822, Unabhängige 47 Stimmen. Auf di« vereinigten Parteien entfallen somit 23, auf bie Regierungspartei nur 2 Sitze dec Landesvectretung. Di« republikanische Regierung hat somit eine Vernich« tenbe Niederlage crlitten.
Luremburg.
wb. Luxemburg, 26. Oft. (Havas-Reuter.s, Wir „TaS Wort" meldet, wird bie Hochzeit der Großherzogin Lharlotte mit dem Prinzen Felix bon Bourbon und Parma am 5. 11. stattfinden.
Nach den Wahlergebnissen aus den Haupt, sächlichsten Gegenden wird' sich die neue Kammer zw sainmenfetzen au5 22 Katholiken. 13 Sozialisten, 7 Radi, faleu, 4 Mitgliedern der nationalen Unabhängigkeitspartei imb 2 Mitgliedern ber Unabhängigen Lolk?partei
nia» geb. * sock
Dentsch-Oesterreich.
wb Wien, 27. Okt. Nach einer Meldung
t=9tt r
j7 (» t-liirnng erlangen.
Felge hak. Diese Preiserhöhung ist besonders nötig, um die Warren im Jnlaude zu ssehalten. Eine ber- ü'.tige Politik erstreben wir auch für dir Industrie an. Alle Bcka«nkohl«nitei»ierc müKen erichchsfr-r werden. Kü»
. _ gu Gegend KraLnaja Gorka löütd ein erbitterter 0918 Kampf Die Estläi.der greife»:, unterstützt bon finni- Areiwivigen, diese Festung von der Landseite an,
Nhr. TaS HanS ist schwach besucht. Fortfetzirng der zweiten Beratung. des ReichshausoaltS, Mteilung ReichSwirtschaftSministerium.
ReichSwirffchaftSmintster S ch m i b t: ES find in unserem wirtschaftlichen Leben Anzeichen zur Besser- tiitg vorhanden In der Emährungsfrage haben wir von Beschränkungen Abstanb nehmen kötrnen. Dos Brot ist besser geworben. Die Landwirte können mehr Keie zurüikbchasten. E-ne Vermehrung der Schweinezucht würde unsere mäßige Kartoffelernte gefährden Aus dem Gebiete der Bichablicferungen hab« ich Bedenken gegen scharfe Maßnahmen. Wir werden versuchen müssen in ausländischem Fletsch Ersatz zu finden. Die Hemmungen in der Kartoffelablieierung liegen neben der schlechten Ernte in den TranSportverhältnisfen. Holland und Polen werden unS Kartoffeln liefern. ES müssen Kohlen für die Margarinesabrikation bereitgestellt werden, damit die Rationen beibehalten werden köttrien. Wir sind bemüht, bie wilde Konkurrenz in Lebensrnitteln durch zentralen Einkauf im Auslande 511 beschränken. Die 1’/» Milliarden jur Preissenkung sind verbraucht. Für den kommenden Winter haben wir die Preise bis Ende des Jahres fest in der Hand, für Fleisch bis Mitte Januarr. Die Gemüleversorgung ist noch befriedigend, wenn auch die Pre se hoch sind. Mit norwegischen Heringen sind wir bis Mär; reichlich eivgodeckt P e t r 0 l e u m v e rt e i l u n g ist in Aussicht genommen. Im Allgemeinen ist die Versorgung erheblich besser geworden. Wenn wir durch Steigerung der Atrsfuhr Devisen in die Hand bekommest, werden wir noch größere Einkäufe tätigen können. Amerika imb Norwegen haben auch Lebensmittel gespendet. Ihnen sei dafür herzlichster Dank gesagt. Handel und Jndnstrie bieten ein andere- Bild. Tic Einfuhr beträgt zurzeit V* ber Friedeuseinfuhr, kostet aber 100 Prozent mehr. Die Ausfuhr steigt enorm. Sie beträgt fetzt l/e der Friedensatlssuhr und hat den gleichen Wert. Die Reichsstoffeinfuhr ist möglichst zu begünstigen. Staatlich« Unterstützung wird weiter nötig lein, freilich mit Berücksichtigung des Siandpunkles der Konsitmrnten. Eine Vorlage wird dem Hause zu- gkhen wegen eines schnellen Verfahrens gegen den Wucher. Die Frage des ..Loches im Westen" wild geregelt werden durch geeignete Kontrolle. Tie Regierung wird wegen der Frage bet Golbzölle im Westen energische Schritte tun. Tie Kohlen- Produktion wird gesteigert werden durch Erhöhung der Belegskhaflen. Die Braunkohlensörbcrung nimmt zu. Wir werden aber den Personenverkehr n 0 ch m e h r e t n s ch r ä n k e n müssen, um ben Güterverkehr aufrecht erhalten zn können. Die Arbeiterwoh- v.nngSfrag« wird durch Barackentzan vorlälifig zu lösen »c..s>icht. Die Bergarbnleegenesf-nschasien sollen an dem Wohnniigsbau auf füdlerischcr Grundlage mit Mitbestimmungsrecht beteiligt werden. Wenn wir unserer Jndnsirie nur Rohstoffe geben können. Daher wird bi« Regierung allen politischen 3treif5xbtr Bergarbeiter scharf ablehnend gegenüberstehrn. Das Ausland bewundert bi« Energie uujeter Industrie. ;C«n« unS aber di« Entente nicht genügend Stoffe läßt, um unsere Industrie zu versorgen, so können wir nicht zalsten. Fährt Frankreich in nervöser Hast in unseren begonnenen Ausbau hinein, so schadet es dadurch' auch sich selbst. So ift auch die Ostseesperre nicht bloß uns zum Schaden und löst Haß und Erbitterung aus.
Agb. Hoch (Soz.): Bei Aufhebung der Zwangs- wirtschaft kommt überall eine Preissteigerung zutage» di« unS zn Grunde richtet. Die Hauptsache ist die Rücksicht ans das Wohl der Allgemeinheit. Bon den Agra- ritn wird direkt zu aktivem Widerftand gegen die Regierung gehetzt. Mr werden bie schweren Zeiten nur Dann überstehen, wenn die Regierung mit starker Hand die Widerstände beseitigt.
Abg. Dr. B ra un (Zenir ): Das Ministerium soll praktisch« Wirtschaftspolitik treiben und müßte sich in drei Gruppen gliedern für Landwirtschaft, Geneibe unb Handel. Die Vorsteher biefer brei Abteilungen müßten Fachmänner, einander g'eichberechtigt sein unb ben notigen Einfl'.ch auf die Gesamtvolittk haben. Die Lanbwirtfchaft bat im Ministerium zurzeit sicher nicht die genügende Vertretung. Für Handwerk und Kltim handel müßten befonbere Abteilungen geschassen wer
der Straswn?. nach Einbruch der Duukeltzeit ist bei ?0 b e S fi t a f e VviiuUen. Liu tS. besagten Maucr- «nschlage. gczcich«iei von Trotzki und Sinotvieiv, uu» wtjtlcUkue Gefaür für P«trrrbu>g bestehe gegenwärtig Licht mehr. — Aach einer M-lLung der ^Tenische« ALg. Kg." scheint sich die Lage der ikolschetvisten von Tag zn Tag mehr zu festigen, und es sehe nicht so anS, als ob «s der nordwestrufsischen Armee gelinge, Petersburg zu toerrttttipein.
Deo Aufstand «egk» Teuiki» in der Ukraine.
wb. Wien, 27. Oft. Aus Kamenetz-Podaist wird Semeldet: Die Aufstandsbewcgnug der ukrainischen kauern >m Rücken DeuikinS nimmt en Ausdehnung zn. Fn vLtschiedoaen Gebieten werden Kümpfe zwischen Aus- Dudifch.-i-. ':nt> russischen Freiwilligen gemeldet.
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