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Dir Rückkehr der Krieüsstefangene«.
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schen Soibatcn erschossen worden.
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Wkißische Sektion wird unter der Leitung eines Hol- M>ers, vom juristischen Standpunkt aus, alle Fragen,
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Umstande des Mordes werden wohl trotz der Ber- schleiernngsvrrsuche der frallzöfischrn Mlitärbchörde
Unterdrückung und der Schafsung Sinowjew versprach mit Offizieren, alle zurückzuziehen
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vollständige Handln ngssr erh eit zu gewähren.
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Marburg rrrtitog, 24. Oltobn
h>5. Berlin, 23. Okr. Di Kriegs* und Zivilgefangene vielte kam heute früh der Dampf-, mit 588 Kriegsgefangenen u....
des Soldaten rates eines obersten Kommandos, im Laufe einer Unterredung Kommissare aus der Armee und den Offizieren
brachte, ein. Morgen wird in Emden der Dampfer „Bagdad" mit 1233 Heimkehrern erwartet.
ans Tageslicht kommen.
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Die dentsch-pMischen Verhandlungen,
Berlin, 23. Okt. lieber den Abschluß des deutsch-polnischen Wirtschaftsabkommens, das am 22."' 1)3. Mts. unterzeichnet wurde, verlautet: Es wurde festgelegt, daß gegen Lieferung von 75 000 Tonnen Kohlen monatlich nach Polen von diesem nach Deutschland sechs Millionen Zentner Kartoffeln für 16 «* je Zentner ab Reichsgrenze geliefert werden, ferner etwa 70 000 bis 80 000 Tonnen Mineralöle, bituminöse Produkte, eine Million Liter Spiritus, eine große Menge Gänse. Die Polen geben die Schiffahrt auf der Weichsel und ihren Nebenflüssen frei. — Voraussetzung für das Zustandekommen der Abmachungen ist, daß die polnischen Berhandlungen, wobei sich eine große Anzahl strittiger Punkte ergab, zu einem beftiedigenden Abschluß gelangen.
Der „V. 3“ zufolge erklärt« die polnische Regierung, daß sie keine Aenderung der im Friedens- vertrag festgelegten deutsch-polnischen Grenze vor- nehmen könne, aber bereit sei, mit der deutschen Negierung über den Austausch einiger Ort- schäften mit überwiegend deutscher Bevölkerung gegen deutsche Ortschaften, in denen das polnische Element überwiege, in Berhandlungen zu treten.
Uhr 20 Minuten. Zweite Beratung des Haushalts, landwirtschaftlich« Verwaltung.
Die „Oberhessifche Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. — Der erugspreir beträgt monatlich 1.60 JL frei in» Haus; dnrch die Poft r> «. ehne Bestellgeld — Verlag »ow Dr. C. Hitzeroth. — Druck der Univ -Duchdr. von J o h. vug. Koch. Markt 21/23. — Fernsprecher 55.
M WMlNU ta MMMMM.
Beendizunz der Brrnehmung Graf Ben^tsrsfs.
Wb. B e r l i n, 23. Okt. Die Befragung Bernstorfss ii'irb in der heutigen Sitzung fortgesetzt. Graf Bernstorfs bezweifelt keineswegs, daß Wilson, wir er in seiner Botschaft vom 21. Januar erklärte, die Wie- derhrrstellung Polens wollte. Ob dazu Preußen Gebiete abtreten sollte, würde nach seiner Ansicht erst aus den Verhandlungen heroorgegäugen feilt. Es ioilibe sich dcckei sicherlich nut §kvmpen» sationru gehandelt haben. Betreffs eines neutralen Weges zum Meere wäre damals nur gesagt murben, der Zugang zum Meere solle durch Eisenbahn oder dergleichen erreicht werden. Das Gebiet sollte der deutschen Hoheit nicht entzogen werden. In dec weiteren Verhandlung erklärte Graf Bernstorfs, daß er immer der Ansicht war, daß der U-Bootkrieg den Krieg Amerikas mit Deutschland hcrbeisühren müsse. Der Eintritt Amerikas in den Krieg mußte seiner Ansicht nach unbedingt zum Siege der Entente führen. Aus wiederholte Anfragen erklärte Graf Bernstorfs, daß ihm gegenüber in allen Verhandlungen niemals eine Gebietsabtretung zugemutet wurde. ''Die Verhandlung ging dann auf die Vorgänge nach der Senatsbot- schast über. Der Referent Dr. Sinzheimer verlas das Telegramm des Reichskanzlers v. Bethmann Hollweg an Bernstorfs, in dem ausschließlich für die Person des Herrn Wilson die Bedingungen aufgezählt werden, unter denen wir bereit gewesen wären, in Friedens- verhandlnngen einzutreten, falls die Entente unser Friedensangebot vom 12. Dezember angenommen hätte. Den Beginn des neuen U-Bootkrieges zu vertagen, sei jetzt aus technischen Gründen leider zu spät gewesen. Auf eine Anfrage des Vorsitzenden erllärte Bernstorff, daß nach der Erklärung des uneingeschränkte» U-Boot- krieaeS ein weiteres Verhandeln mit Amerika vollkommen ausgeschlossen gewesen wäre und daß die weiteren Versuche in dieser Richtung kein Ergebnis gehabt hätten.
Der Vorsitzende kam dann auf die gestern verhandelten Aeußerungen Wilsons im Senat zurück. ES ivurde nach dem englischen Original festgestellt, daß Wilso tatsächlich geäußert hat, Amerika wäre wahricheinlich sowieso in den Krieg hin- eiugek om men. Einen weiten Raum in der Verhandlung nahm die Unterredung ein, die Bernstorfs nach seiner Rückkehr mit dem Reichskanzler, dem Kaiser, Hindenburg und Ludendorff gehabt hat. Bernstorfs führte aus, daß er von Ludendorff mit den Worten empfangen worben sei: „Sie wollten in Amerika Frieden machen; Sie dachten wohl, wir wären am Ende." Daraus erwiderte Bernstorff: „Ich glaube nicht, daß wir schon verendet sind; aber ich wollte Frieden machen, bevor wir zu End« sein werden." Unter großer Bewegung der Zuhörer fuhr Bernstorfs fort, daß ihm Ludendorff geantwortet habe: „Ja, aber wir wollen
t lob. Amilerdam, 23. Okt. „New Hort World" Erd aus Paris berichtet, daß der Rat des Völkerbundes >: ch t einberuse» wird, ehe die Bereinigten Slaa- teil FAedensvcrtrag ratifiziert haben und daß ohne ^Mwartung der Entscheidung des Senates ein einst- heiliger Ausschuß zur Erledigung der dring* I *fitn Ang leg.»heiter, des Fri densvertrageS ge* rUbet wird
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-' s,'zentrale für strunshanpt« '•ivnmaf*
Die Ostfeesperre.
wb. Kiel, 23. Okt. Infolge der Ostsee Sperre ruht der Schiffsverkehr auch hn westlichen Teile der Ostsee nahezu vollkommen. Nur einige wenige Schiffe unter neutraler Flagge halten die Verbindung mit den neutralen Häfeiz, insbesoickere mit den flandinavischeu Plätzen zur Zeit noch aufrecht. In Kiel suchte eine große Anzahl deutscher Dampfer und Segler Zuflucht, um der behenden Beschlagnahme aus See zu entgehen. Auch im Nordostfeekanal ist der Schiffsverkehr nahezu lahm gelegt. Die Fischcreislvtille ist zum Aufliegeu ver, urteilt und hat daher keinerlei Fänge mehr zu verzeichnen. In Kiel fanimelien sich große Wareuniengen an, die zur Verschiffung bestimmt waren
wb. Stettin, 23. Oft. Infolge der Blockierung der Ostsee macht sich in Stettin Knappheit an Frachtraum nach den skandinavischen Häsen bemerkbar. Die Stockung der Ausfuhr hat eine Anstauung von Gütern im Hafen bewirkt; namentlich auf den Güterbahnhöfrn sind die Zustände unerträglich geworden.
wb Königsberg i.Pr., 23. Okt. Die Wirkungen der neuen Ostsceblockade machen sich, der „Har- tungsche Zeitung" zufolge, für den Königsberger Handel fühlbar. Jeder Verkehr deutscher Schiffe an der Küste ruht. Der Betrieb der regelmäßigen Tampfer- linien nach Hamburg, Bremen, Lübeck und Stettin ist lahmgelegt. Besonders empfindlich ist die ostprcnß'sche Kohlcnverscrgung betroffen. Die Einstellung des Be trieöes des Elektrizitätswerke- in den nächsten Tagen ist drohend geworden.
wb. Berlin, 2<L Okt. Infolge der Sperre über die deutsche Schissahrt in der Ostsee hat dort auch die gesamte Minenräumtätigkert eingestellt werden müs- scn. Die deutsche Marinekommission hat der interalliierten Marinekommission planmäßige Fortsetzung der Arbeiten im Jnterejse der internationalen 'Schifffahrt »nd Fischerei vorgeschlagen.
Set Kml SMU Mk-WM.
wb. A m st e r d a m, 23. Oft. Dem „Allgemeen Handelsblad" zufolge meldet „Daily Telegraph" aus Kopenhagen, daß die nordwestrussifche Regierung General Wladimirow zum Generalgouverneur von Petersburg bestimmte. Gr soll den Befehl übernehmen, sobald die Stadt eingenommen ist. Gr flüchtete vor kurzem aus Petersburg und ist mit den jetzigen Zuständen der Stadt gut vertraut.
Die Associated Preß meldet aus London, daß Petersburg sich im A u f st a n d e befinde und daß, wie verlautet, die Gegenrevolution auf die Eowjet- truppen an der Front Übergriff.
wb. Amsterdam, 23. Okt. Die Bolschewisten melden drahtlos über ihre Aktion an der polnischen Front, daß die roten Truppen erfolgreich vorriicken und die Beresina überschritten haben.
Zwei bolschewistische Zerstörer versenkt.
wb. London, 23. Okt. Dia Admiralität teilt mit: Bier bolschewistische Zerstörer versuchten am Morgen des 21. Oktober einen Angriff auf estnische Schiffe und britische Zerstörer. Zwei bolschewistische Zerstörer wurden zum Sinken gebracht. Sechs Ueberlebende wurden gerettet. Die Briten und Esten hatten keine Verluste.
Keine Soldatenräte mehr im Sowjeiheer. — Bolle Koinmaudsgewalt der Offiziere.
wb. H e l s i n g f o r s, 23. Olt. (Harms.) Vor dem Moskauer Sowjet beharrte Trotzki auf der
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70. Sitzung voin 23. Oktober.
Bizoprüiident Dr. v.Kries eröffnet dir Sitzung um
nicht; wir werden jetzt durch den U-Bootkrieg bb Sache in drei Monaten beenden." Dir VeruehmanG Bernstorss» war damit beendet. I» der nächsten Ct> ung am 31. Oktober wird der früher« Aeich-üoitzkeß
Bethmann Hollweg vernommen werden. -
t saubeckM feem Völkerbund vorgelegt werden, prüfen Die h?h|6£ EK.Elungsseltion kontrolliert schließlich die Tätig- h gksuL^l- innerhalb des Sekretariats.
rmlee, kAbernfung des Bölkerbnndsrates vor »der nach
—-—' der Ratifikation durch Amerika?
Bremerhaven traf heute früh der der 169 Offiziere und 141 Mann aus England ruröck-
Der Ingeigenwret« beträgt für bi, «geb. Zeil« 10 j x. 50 »J. TeimuauS-.., :V = 45 4, amtlich« «. auswärtige 55 », ««Namezei!, 1.50Jk Jrt« Maiett gilt al, Barrabatt. — Sei leshinft durch di, Se,chitt,Kell« «. vermittttma »er «agebat* 35 4 Sandergedlhr. — Postscheckkonto: Xr. 5015 Amt Fr-ntftrrt a. R.
— -------- .... Daraus habe der
^cst; Rat der amerikanischen Abordnung einen @nt* *ti{ über die Einberufung des Rates des Völkerbundes Wilson überreicht. Der Text fei sofort nach «sthmzion telegraphiert worden. Wenn der Präsident Me Zustimmung dazu gebe, würden die drei histori- wp Ereignisse gleichzeitig eintreten, der Aus-
4»IaIö - ^reißniffe gleichzeitig emtreten, der Aus- der Ratifikationen, daS Inkrafttreten des Frie- # Msvertrages und die erste Zusammenkunft de« 3351-
Die „Deutsche Altg. Ztg." schreibt: Die Kohlen* Versorgung Ostpreußens ist trostlos. Die Reichsregier- ung kann Eisenbahnwagen zu KcyleutranSporten nach Ostpreußen nicht in genügeubet Zahl zur Verfügung stellen, da sie für Lieferungen an den Verband gebraucht wecken. So sind deutsch« Familien dem Hunger ausgeliefert, während der Verband unerbittlich auf der Kohlenlieferung besteht. Die Blockade gefährdet auch die Kartosfelverforgung Mitteldeutschlands. Dazu kommt der Ausfall von Lebensrnitteln, Fleisch, Kartoffeln und Erbsen aus den neutralen Ländern. Die Aushebung der Blockade muß unbckingt verlangt werden, denn ihre Folgen sind von unabsehbaren Wirkungen auf die Volksgesundheit und BolkSwick- schast.
„Weniger strenge- Urberwachung.
wb. V e r s a i l l e S, 23. Okt. Der Fünferrat nahm Kenntnis von der Note der deutschen Regierung über di« Zulassung von Fischerei- und Küstenschifsahrtsfahr- zeugen im baltischen Meer. Er beschloß daß die Urberwachung dieser Schiffe weniger streng durchgeführt wecken soll.
, Kie die „Times" aus Paris erfährt, befragte der |u Rat Wilson um seine Ansicht über die durch
| $8 zu. bestimmende Einberufung deS Rates des Böl-
891noch vor der Ratifikation durch den ame ...v.# Eo>.,l scheu Senat. Wilson antwortete, daß er mit der ® n 1 - dubruifung einverstanden sei. *■ «.____________c
Ser grienen.
Die OrgllUlsation des Völkerbundes.
, wb. Bern, 23. Oft. Das „Journal be Genöve" grröffrnllichi Einzelheiten über die zukünftige Organisa- jen des Völkerbundes. General-elretär wick Drum- »end. DaS Sekretariat hat vollständig inieruationalen Ihoraller Seine Mitglieder werden vom Völkerbund Mannt, sodaß sie nicht Vertreter ihrer Staaten, son- tztk» Beamte de-'Bölkerbun'oeZ finb. Dem Sekretariat Mierstchen etwa 10 Sektionen. Drei Sektionen sind i»i: Benlbeitnrig der besonderen Ausgaben betraut, die ifct Frickeusvertrag dem Völkerbund zugewiesen hat. tk eine wird unter Leitung eines Amerikaners die Gssäbnug der Btandate über die deutschen Ko- r l» n i e n überwachen, die andere wick sich, mit einem flexM’ Norweger an der Spitze, mit der Verwaltung des U|l|: Eaargcbietcs, von D anzig, Fiume und Thra- «neschL ^u«h bett Völkerbund befassen. Die wirtschaftliche , R. Zjt 8klii»n, her sehr» wahrscheinlich eine Finanziomntission
hniu? vorzubereilen. Die Sektion für Informa- fionen untersteht gleichfalls einem Franzosen und »mübl- ^krbindiMg zwischen dem Völkerbund und btt —Memung der einzelnen Lauder aufrecht JMsltrn. Sie .Wirb in enger Verbindung mit den
Itttö E'-zeinen Depeschen-Agenlnren arbeiten. Tie Arveits- untersteht ber Leitung eines Belgiers, und die bei »^ZEieklion für soziale Werke wick sich in allgemeiner M Mise mit dem Wohle der Menschheit befassen. Die
Abg Reinecke (Ztr.) begründet einen Antrag, die Verordnung auf Sicherstrlli'.'tg der landwirtschaftliche» Arbeiten auf ihre RrchtsgSrttxkeit zu prüstn.
Mmiflrr Brann: Tie E'Uvökftrung L» ..u^uS ist durch die starke Juanspruchnahme ausländischer Arbeiter k»ervorgerusen worden, mit denen der heimische Arbeiter nicht zusammei-arv-riieu will und daher au-- to(tttbe r t. Der krasse Materialismus, der in den laud- wirtschaftlichen Kreisen herrscht, ist die Frucht der 25jähr. Tätigkeit bc5 Bundes der Landwirte. Gegen den Antrag Reinecke habe ich nichts einp.'.weuden. Sie neunen mich einen Parterministcr. Wie war es denn früher? Richt vier Wochen laug hätte sich ein Minister ohne das Vertrauen der größten Partei halten können. Run, und so ist e? heute auch.
Abg. M e e r h o f (U. S.): Die Statistik zeigt, daß bet Großgrundbesitz den relativeb e st e n Ertrag hat, wenn « dem Boden Sorgfall zuwendet. Die heutigen Großgrundbesitzer aber treiben größtenteils mit dem Grund und Boden Schindludcr. Der Grund und Boden, der Besitztum der freien Bauern war, ist zum Spekula tious- objekt der Schieber und Kriegsgewinnler geworben. Dieser Wucher muß endlich aufhören. Die Agrarier machest sich ftin Gewissen daraus, die EruährrnrgS- schwierigkeiten durch dir LieferuugSstrecks noch zu erhöhe«. Die Aushebung der Zwangswirtschaft würde zu« Rui» deS Volles führe».
Abg. Held (D. Bvt.): Dir Sozialisüruug und Kam- munifierung der Landwirtschaft wird die Erträge auf ei» Mindestmaß zurückführen, weil daS persönliche Interesse zum Gewinn zerstört würde. Nicht durch Bebauungspläne, sonder» durch angemessene Preise hebe« wir dir Produftion. Dazu müßte die Freigabe aller Ärtikt außer Getreide mid Äartoffetn sofort erfolgen.
Abg. PetrrS (So,.): Der Minister hat durch sei» Bero'.duuikg die Ernte gerettet. Wenn unser Antrag at Einführung deS AnbauzwavgeS abgelehut wftd^ wird die Rechte die Folgen zu verantworten haben., An bet Zerrüttung unseres wirtschaftlichen Lebens tilgt die agrarisch« Agitation bje Hauptschuld. Die Berkehrsnot ist pu» Teil ein« Folge der früheren Kanalgegnerschaft bet Konservativen. Der Abg. Westrrmann will ine Aus- Hebung der Zwangswirtschaft. Davon kann keine Rebe sein. Im Gegenteil, wenn ei nicht ander- geht, mLsse» die Kontrolle und dir Strafen gegen bat Schleichhandel versch Irft wecken.
Abg. Bergbaus (Dem.): Was Herr WestrrnmuU sagte, unterschreiben wir. Er Hot kine sofortige 8* KebuP der Zwangswirtschaft verlangt, sonder« «« bene Abbau in der allernächsten Zeit,
Freitag 12 Uhr Fortsetzung.
____M Oggezlickert wird, b.'schäslrgt sich unter der Leitung «ses Engländers mit der Weltproduktion und h « Erteilung auf die einzelnen Märkte' außerdom
- SckW h«. si- das ß^roblem dec Wechselkiirse zu bearbeiten g die Schaffung eines internationalen Geldes ins M Mrge zu fassen. Die Sektion für Transporte, mit «neu: Italiener an der Spitze, wird beauftragt, in «flut Verbindung mit der wirtschaftlichen Sektion, die e. k ' itie>»aiiona!en Transporte zu Wasser u>rd zu La ist-c »art« organisieren. Die politische Sektion untersteht g__< A «cm Franzosen. Sie hat die großen politischen
bSHßstagLU zu studieren, die dem Völkerbund vorgeiegt
>, 3 Tr.! »rhen und ihre Erledigung durch das Exeki'.tiv«
mit dem Kreisblatt für den Kreis Marourg
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessett
wb. Paris, 23. Okt. (Havas.) Der König von Spanien ist am Mittwoch in Veckun angelommen, r.w er von General Psttain empfangen wurde. Er besichtigte die Massengräber und die Forts von Touau- mont und Baux. Er verließ dann Frankreich und | begast sich nach England.
Aus dein besetzten Gebiet.
wb. D-eisburg, 23. Ott. Der Ausstand (i«8 des Rheines ist größtenteils beendet. Tie Straßen- bahnen find wieder in Betrieb. Dagegen beschlossen die Eisenbahner uu.d ein Teil der Berglenie, noch im AnSstand zu verharren. Die belgischen BesatzungS- beHörden haben die Berkehrsbcschränkuiigrn (das Verbot, nach 5 Uhr abends die Straßen zu betreten) wieder in Kraft gesetzt. Die Zensur tvird wieder em* geführt.
Der Oberbefehlshaber der Rhrinarmee hat eine Ber- ocknung erlassen, in der ans Grund des Wafscnstill- staubsver'.rages die Eisenbai-nbeamte» und • arbeitet anfgefordert wecken, ans irrem Posten zu bleiben und sich als anfgebolea zu befrachten. Wer diesem Ber- langen nicht nachkornnie, werde vor ei» Kriegsgericht gestellt.
wb. M a n n h e i m, 23. Okt. Die „Pfalz Zentrale" meldet: Tie fünfzigjährige Katharina Graf in Weyer ist am Sonntag Abend in ihrer Wohnung von französi-
,! Die Vorbehalte bee Senat».
*“r,77 wb Haag, 23. Okt. Der „Meuwe Tourant" --"i au® Washington: Senator Mc. Tumber legte inet r- Senat sieben Vorbehalte zum Frickeusvertrag vor, mig, # 5 als Kompromiß vorgeschlagen wecken. Die Vor- ir. Jfralte betreffen bie Frage der Monroelehre, die Schau- ^gfrage und die Gewährung der gleichen Anzahl eie Kimmen im Völkerbunde. Senator Jones beantragte, n||Ä •» der Ratifikation des Vertrages die Bestimmung ein-
• ist^en, daß die Bereinigten Staaten nach 2 Jahren r^ejL a»S dem Völkerbünde austreten werden, F1« bis dahin China die Souveränität über y6gl$i T^äutung nicht erhalten hat und die Beziehunge-u ; ' I» Aschen England und Irland nicht eine befriedig- ?H™i *>« Form angenommen haben. Außeckem bearttragte H2r. t>je vollständige U n abhängig ko it für
^'^Ekzyptkn und die Wschasfung der Militäckienst- Dcht für alle Länder, die Mitglieder des Völker- *^>es sind, vor Ablauf dieser 2 Jahre.
wb. Amsterdam, 23. Ott. Die „Times" meldet Washington: Das Staatsdepartement teilte mit, stfr ohne Zustimmung des Senats keine Truppen *3 Schl-slen geschickt würden. Es steht fest, daß der nicht zugibt, daß Truppen nach Armenien ^ch'-ckt werden.