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3 Tageszeitung für (bas früher kurheffifche) Oberhessen

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wb. Amsterdam, 30. S?pl. Reuter meldet arrs

Clc'menceaus Völkerbunds-Gesinnung.

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Tie Rückkehr- der KritMtkaugentn.

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Die Etärke der Reichswehr.

Heeresausgaben nicht habe eintreten können

ßäris, daß der Oberste Rat beschlossen hat, darans zu Wehen, daß Deutschland den Erlös ans dem Ber-

erläßt einen Aufruf an die preußische Armee, in dem er sagt, daß sich mit dem 30. 9. die Verbände der alten preußischen Armee auflösen und als Neu­bildungen in die Reichswehr übergehen. Er gibt einen Rückblick auf die Ruhnlestaten der preußischen Armee und sagt daran anschließend, daß wir der stolzen Ueberlieferungen nicht würdig wären, woll­ten wir tatenlos trauern. Das große deutsche Bater- land brauche jeden Mann, jede Kraft. Es brauche den Geist der Pflichterfüllung und der Hingabe bis zur Selbstaufopferung. Zn feiner Pflege sähen wir das heilige Vermächtnis der alten preußischen Armee.

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Die Räumung der baltischen Gebiete.

wb. Riga, 30. Sept. Die Räumung des Bali- kums schreitet fort. Ein Jägerbataillon und eine Eskadron sind nach Deutschland abtransportiert worden.

wb. M i t a u , 30. Sept. Russische Truppen übernahmen in Kurland die Sicherung gegen die in R'ga abgelösten deutschen Truppen. In der letzten Nacht fanden zwischen lettischen und russischen Trup­pen Patrouillengefechte statt.

wb. Berlin, 30. Sept. Die Reichszentralstelle Wr Kriegs- und Zivilgefangene teilt mit: Bei der tuitfchen Waffenstillstandskommission ging eine

Marburg

Mittwoch. 1. Oktober

wb. Bromberg, 30. Sept. Gewerkfchaftssekretär Stössel, Mitglied der preußischen Landesversammlnng, ist in der Nacht zum.Freitag in Pofen ohne jeden er­sichtlichen Grund verhaftet worden. Er wurde nachts in seinem Hotel aus dem Bett herauSgebolt und unter Bedrohung seines Lebens wie ein gemeiner Ver­brecher nach dem Polizeigcfängnis geschafft. Auf den energischen Einspruch der Posener Parteigenossen ist Stössel nach umständlicher Vernehmung und Rück' fragen am Apriiaz Nachmittag wieder freigelassen worden.

der ausgenommen. Auf der Brigton-Südwestbahn find zwei Versuche gemacht worden, Züge zum End gleisen zu bringen.

Die gesamte Textilindustrie von Lancashire ist infolge des Eisenbahnerausstandes ernstlich bedroht. Der Führer der Bergarbeiter Smillie hat erklärt, daß in 28 Tagen infolge des Eisenbahnerausstan. des 90 Prozent der Bergarbeiter zum Ausstand ge­zwungen werden würden.

Reuter meldet aus London, daß erwartet wird, daß in den Kohlenbergwerken von Südwales heute überall der Betrieb eingestellt wird. Tausende von Arbeitern der Eisenindustrie find bereits er­werbslos. Nach verschiedenen Punkten von Süd­wales sind Truppen entsandt worden.

Men aus den anderen britischen Kolonien sei in «e Wege geleitet.

r wb. Mannheim, 30. Sept. Der fünfte Ee- fttgenentransportzug mit 1206 Mann aus den »riegsgefangznenkomuagilien 248, 264 und 269 bsf im hiesigen Durchgangslager ein. Sie kommen Aw der Gegend von Eambrai und hatten 120 Kilo-

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wb. Rotterdam, 1. Df . LautN. Rott. f"o >r." in Brüssel bie- amtliche Nachricht aus Par".' e'uqe» en, daß die Friedenskonferenz die Mözlichke't der legung des B ö l ^e rb u n d sitze s rou Genf > ach Btfl ssel in Erwägung z-eht.

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Der englische EisenbahlrerimSstand.

wb. Amsterdam, 30. Sept. DerTelegraaf" meldet aus London: In den Fabrikbetrieben be­ginnen sich die Folgen des Ausstandes bereits be­merkbar zu machen. Viele Fabriken und Kohlen­bergwerke werden schließen. Die von der Regie­rung getroffenen Maßregeln für den Transport sind dieselben wie die, die für einen feindlichen Einfall in das Land vorgesehen waren, durch den London und andere Städte abgeschnitten werden. Der Transport vollzieht sich großenteils mit Motorwagen. Die Luft ist voll von Flugzeugen. Alle Morgenblätter erscheinen mit geringerer Seitenzahl als während des Krieges, sie erklären alle, daß die Eisenbahner sich die Sympathie des Publikums vollständig verscherzt hätten, und ver­langen, daß der Konflikt bis zum äußersten ausge­kämpft werde.

Der Hydepark in London, der als Depot für Mo­torlastwagen benutzt wird, ist für das Publikum vollständig geschlossen. Die Häfen von Eardiff, Swansea und Newport sind blockiert. Die in England vorhandenen Lebensmittel rei­chen etwa vierzehn Tage.

wb. Amsterdam, 30. Sept. Router meldet: 75 Prozent der Lokomotivführer auf der Sudweft- bahn sollen angeboten haben, die Arbeit wieder aufzunehmen. Auf den Hauptlinien in Schottland ist bereits ein beschränkter Dienst eingerichtet wor­den. Eine beträchtliche Zahl von Lokomotivführern und anderen Bahnangestellten hat die Arbeit wie­

Dir 8«hitan*fT«ee.

Die von der Fraktion bet Deutschen VolkSparter und der Deutschnationalen Partei gemeinsam eingebracht« Interpellation lautet:Durch mannigfache wirtschaft­liche und politische Ursachen ist die deutsche Valuta hl einem Maße gesunken, daß sie den wirtschaftlichen An­schluß Deutschland? an den Weltmarkt bedroht und die Lebensfähigkeit der deutschen Wirtschaft im Innern ge­fährdet. Was gedenkt die Regierung zu tun, um eine Besserung dieser Verhältnisse durch inländisäbe Maß­nahmen und durch internationale Verhandlungen her­beizuführen?"

Warum Scheideman« für Ablehnung des Friedens- Vertrages war. 9

In der Nationalversammlung fragt der Abg. Rießer die Reichsrcgierung: Der frühere Minister­präsident Schcidemann hat am 11. September in Kassel in einer öffentlichen Versammlung mitgeteilt, daß ex mit anderen Mitgliedern der damaligen Regierung sich zur Festhaltung des früheren Standpunkts einer Ab­lehnung des Friedensvertrags auch um deswillen ent­schlossen habe, weil erauf Grund sehr wichtiger Berichte au? dem Ausland gehofft habe, daß einige Wochen der Weigerung genügen würden, um eine gründliche Revision des Vertrag herbeizu- führen". Ist die «eichsregierung bereit, bss Kichalt

, aiifier* er spar- irikanii lesen

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- 87. Sitzung vom 30. September.

Präsident Fehrenbach' eröffnet die Sitzung «m 3 Nhr 20 Minuten. Er wünscht der Nationalversamm­lung einen gesegneten Einzug in ihrem Berliner Heim und gedenkt des verstorbenen Abg. Dr. Naumann. Das Haus hat sich von den Plätzen erhoben. Auf bee Tagesordnung stehen Anfragen.

Abg. L ö b e (Soz.) fragt an, ob die Regierung da» Borgehen desBolksbundes" in Sachen der Kriegs­gefangenen billige und ob regierungssseitig Heu# gerungen dahin gefallen seien, daß wir die Kriegs­gefangenen nicht gebrauchen könnten.

Regierungskommissar S t ü ck l e n: Da» unquali­fizierbare Vorgehen desBolksbundes" hatte der eng­lischen Regierung erst das Material geschaffen, da» diese gegen unsere Kriegsgefangenen auSspiUte. Reichs­kanzler Bauer hat niemals eine Aeußerung dahin getan, daß wir fein Geld für liefert $uf er hätten. Die Regierung ist bestrebt, alle» zu tun, um z« ver­hüten, daß die Kriegsgefangenenfrage zu politischen Zwecken gebraucht wird.

Es folgt die erste Beratung de» Gesetzentwürfe» betr. die weitere vorläufige Regelung des Reichshaus­haltes 1919. Der Nothaushalt, der 133331000 Mark fordert, wird in allen drei Lesungen ohne Aussprache erledigt.

Bei der ersten Beratung des Gesetzentwurfes über die durch innere Unruhen verursachten Schäden nimmt das Wort der Abg. Heimann (Soz.): Jede Haftung lokaler Gemeinden für die Schä­den aus Unruhen mutz ausgeschlossen sein. Das Reich allein ist ^ständig. Rechtlich ist auch die Abwälzung eines Drittels der Haftung auf die Gemeinden unhalt- bar. Ich beantrage Ueberweisung an den Hauptaus- fchutz. Wir können den Grundgedanken des Gesetze» nicht billigen, daß die RevolutionsschLen aus gleiche» Grundlage wie die Kriegsschäden behandelt werden sollen.

Abg. B ärwald (Dem.): Das Gesetz setzt geradezu eine Prämie auf bie Plünderungeu. SieJ- leicht kann man auch die Veranstalter der Plünder­ungen zu den Entschädigungeu heranziehen.

Unterstaatssekretär Dr. Lew ald: Die Unruh« wurden allerdings in den meisten Fällen von Mit­gliedern der (Semetnben, nicht von Fremden erregd, Also ist die Gemeinde verantwortlich, und es uw* möglich, daß der Kreis die Schäden in chrem voll« Umsange tragen soll.

Abg. Warmnth (Deutschnat.): Die Haftpflicht der Gemeinden soll nicht ganz ausgeschaltet werd«, zumal die Schäden nicht nur durch die Tumultuant«, sondern auch bei der Abwehr verursacht worden fink

Um 6V< Uhr vertagt das Haus die Weiterberutunß ans morgen Mittag 1 Uhr. Außerdem Interpellation Heinze (Balutafrage).

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Nach Meldung der .,D. Tagesztg." bezwecken die günstig ve>la>-f enden Friedensverhandlungen zwi­schen Lettland und Estland einerseits und Sowjet- rusiland andererseits die Vernichtung der anti- bot'chewistjschen deuffchen und russischen Truppen­teile.

derFrairkß Ztg." aus Miiau {iub diesen.igen Teile des 6. Reserve Kvrvs, die sich zur Rückkehr nach Deutschland 'sicht bereitfinden ließen, geschlossen zu den Russin üb-rgegangen und bilden nun eine dem russischen Obersten Vermont Fürst Üri'flow) unter­stellte deutsche Leg io n un er dem Kapitän z. S. Siebert. Tie d'eser nicht beige;menen Soldaten wer­den in den nächsten 14 Tagen nach Deutschland zu- riiattanSporiieti. Die Eiserne Division, die in ihren Plänen und Zielen mit der deutschen Legion überein- summt, versammelt sich zunächst in und nördlich von Mitau.

L?bcrsch!ksikn.

wb. Berlin, 30. Sept. Im Abgeordneten­hause fand heute nachmittag eine Besprechung zwi­schen den schlesischen Abgeordneten sowie der preußi­schen Staatsregierung und der Reichsregierung statt. Gegenstand der Beratungen bildete die ober- fchlesische Frage. Minister des Innern Heine er­klärte sich im Namen der preußischen Staatsregie- rung damit einverstanden, daß dem Regierungsprä­sidenten des Regierungsbezirks Oppeln Geh. Re- gicrungsrat Bitt«, sofort dis Geschäfte des Ober- präsidenten der zu bildenden Provinz Oberschlesien übertragen werden. Der neue Oberpräsidsnt wird sogleich nach der Annahme des Gesetzes über die Errichtung der Provinz Öbeffchlesien durch die preu­ßische Landesversammlung die politischen Funktio­nen seines Amtes übernehmen, während die kom­munale Verwaltung der neuen Provinz erst mit dem 1. 4. 1920 selbständig geführt werden kann. Dem Oberpräsidentsn der Provinz Oberschlesien soll ein Beirat zur Seite gestellt werden. Nach längerer Aussprache gab Vizepräsident Dr. P o r s ch im Na- mcn der Zentrumsfraktion der preußischen Landes- veisammlung folgende Erklärung ab: Bis über das Schicksal Oberschlefiens durch die Abstimmung end- giltig entschieden wird, stellt sich die Zentrumsfrak- tion der preußischen Landesversammlung auf fol­genden Standpunkt und fordert ihre Gesinnungsge­nossen auf, bis dahin denselben Standpunkt einzu- nehmen: 1. Das Zentrum ist mit der Provinzial­autonomie zufrieden. 2. In dem Gesetz über die Provinzialautonomie verlangt das Zentrum keine Vorrechte gegenüber anderen Provinzen. 3. Eine etwaige Propaganda für staatliche Autonomie wird bis dahin eingestellt. Reichsminister des Auswär­tigen Müller gab danach seiner Freude über die erfolgte Einigung Ausdruck. Ministerpräsident Hirsch gab die Zusicherung, daß in dem zu bilden­den Beirat auch ein Mitglied der Deutschnationalen Volkspartei vertreten sein soll.

Der Friede».

DeutsHlands Entwaffnung.

wb. P a r i s, 30. Kept. (Havas.) Die Frie- hVskommiffion der Kammer hat endgültig folgen­den Wortlaut des Vorschlages, der in ihrem Namen her Kammer unterbreitet werden wird, angrnom- gea:Die Kammer labet bie Regierung ein, sich Nit ben verbündeten Mächten hinsichtlich bet Durch- Miung aller Maßnahmen zu verstünbigen, bie bie kntwaffirung Deutfchlanbs unb seiner Leibünbeten wirksam gestalten burch bas Verbot Avisier Kriegsfabrikationen unb burch bas Erlaßen iSer übrigen als notwenbig erachteten Ve-

Zn seiner Kammerrebe am 26. September führte menceau einer nachträglichen ausführlichen lff-Melbung zufolge u. a. aus: Man könne ein lk von 60 Millionen Menschen nicht vernichten, i müsse aber versuchen, sich ben Verhältnissen passen. Wenn z. V. Nachbarn im Osten bies Lott angreifen, könnte man ihm bie Mittel verweigern, s i ch zu verteidigen. Anbr6 sivre habe bas auch gefühlt nub vorgeschlagen, Bölkerdnnb könne ja im Notfälle Deutschland Krteibigen. Der aber habe leine miff^ü sichen drchtmittel, unb wenn er welche hätte, würbe er, «menceau, sich weigern, auch nur einen iran­ische n Soldaten mobil zu machen, um Dcuischland n den Bolschewismus zu schützen.

Der Anzeigenpreis beträgt für die 8gelt. Zetle 80 y u. 50»/, teuenmg«$uf<f)t I r j 45 >, amtliche x. «usa>irtige 55 Neklamezeil« 1.10 X. Jever Rabatt gilt I ei» Varrabatt. Bei Auskunft burch bi« Ge,chift»stell» u. Vermittlung brr! 1QI6 Augabate 35 4 Eaubergebähr. Pofischeckkouta: Xr. 5015 Amt Fraao art a.. |

Auflösung der italieuischru Kammer.

wb. Bern, 30. Sept. Durch gestriges könig­liches Dekret ist die italienische Kammer aufge- l ö st worden. Die Wahlen sind zum 10. Oktober ausgeschrieben worden. Senat und Kammer wer­den am 1. Dezember zusammentreten.

Tittoni, der in den letzten Kammersitzungen einen unbestreitbar starken Erfolg errungen hatte, der aber, wie die Kammerauflösung zeigt, sich nicht zur Uebernahme der Macht entscheiden konnte, will unverzüglich seine Tätigkeit in Paris wieder auf­nehmen in der Hoffnung, doch noch eine günstige Lösung der Fiumefrage zu erzielen.

Die Nachricht von der Auflösung der italieni­schen Kammer hat größte Ueberraschung hervor­gerufen. Noch gestern hätte niemand Nitti diese Entschlossenheit des Handelns zugetraut. Aus Kommentaren desSecolo" und desSortiere della Sera" spricht bereits die Besorgnis über das voraussichtliche Ergebnis des kommenden Wahl­kampfes. DerSecolo" gibt zu, daß zwar die Auf­lösung de» Kammer konstitutionell zu rechtfertigen sei, daß aber bet Wahlkampf sich in einer Atmo­sphäre abspielen werbe, bie burch bie ungelöste Frage von Fiume und die auferlegte öffentliche Meinung elektrisiert sei.

Die streitbaren Abgeordneten.

wb. Rom, 29. Sept. (Stefani.) Die von der Regierung angenommene Tagesordnung Bianchi lautet:Die Kammer bestätigt neuerdings die Jta- lianität von Fiume und geht im Vertrauen auf das Werk der Regierung zur Tagesordnung über." Der erste Teil der Tagesordnung wurde von der Kam­mer mit Ausnahme der offiziellen Sozialisten an­genommen. lieber den zweiten wurde namentlich abgestimmt, er wurde mit 200 gegen 140 Stimmen bei zehn Stimmenthaltungen angenommen. Diese Abstimmung entsachte Tumultszenen von unerhörter Heftigkeit. Auf bie währenb bet Abstimmung von Nitti gemachte Drohung, sich über bie von bent Re- formfozialisten Raimondo gestellte Frage, ob bie Regierung etwas über bie Art bet Aussprache über ben Friebensvertrag sagen wollte, nicht äußern zu können, versuchte ein Teil bet Opposition bie Wei­terführung ber Abstimmung zu verhinbern. Der Sozialist Mebigliano stürzte sich barauf auf Rai- monbo, unb es entstanb eine allgemeine Prü- g e l e i, an ber mindestens 50 Abgeordnete teilnah­men. In bent Durchemauber würben vielen Abga- orbneten bie Kleiber vom Leibe gerissen. Die Un­ruhe erneuerte sich immer roieber, bis enblich Nitti erklären konnte, baß feine Aeußerungen mißver­standen worben feien unb baß er burchaus nichts ge­gen bie Gtörterung ber Ftiebensverträge einzuwen- ben habe.

Die Absperrung Fiumes.

wb. Bern, 30. Sept. Die Regierung hat bie Absperrung Fiumes burch bie Karabinieri ver­schärfen lassen, wodurch die Verbindung mit der Stabt beinahe unmöglich geworben ist. Die Be­völkerung besitzt Lebensmittel für 3 Monate, wäh­renb bie Truppen eine solche nur für 3 Woc^n zur Verfügung haben.

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rweq 5\ »ch. Berlin, 30. Sept. Im Haushaltsaus- ber Nationalversammlung erklärte ber Rsichs- ^ehrminister, baß bie beabsichtigte Verringerung

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veier bis zur Babu zu marfchieren. Es sirnb meist si HL ^H9e teilte aus Norbbeutschlanb. Zurzeit bcfin- t iäft sich im Mannheimer Durchgangslager 1900 Sann, bie nach und nach iit bis Heimat entlassen

iangel ,fie dlots bet englischen Waffenstillstanbskommis- b8475 ein, worin erklärt wird, bie Hrimschaffung ber euftavttz Wvichcn Ecsanacreu aus Aegypten werde in itzrze beginnen. Die Heimfchaffung ber Gefan-

DieOberhessische Zeitung" erfcheiut sechsmal wöchentlich Der e* Bezugspreis vetraat monatlich 1.60 X. frei in» Hau»; burch bre Paß

M 1.75 ». ohne Beste»,Nb. «erlag vr. L. »itzarath. Druck der

Univ . Buchdr. von Iah. litt g. tto ch. Markt 21/23. Fernsprecher 55.

Der, Mül des Luftschi fnatertals aushändtgt. ..schausfq le),

1 Hinblick auf bie Vorgänge int Osten. Statt den S6b3u eintreten zu lassen, müßten borthtn mehr geschickt werben, um bie heimatlichen Gebiete Einfälle bet Bolschewisten zu sichern. Die »«rtakisttschen Unruhen in Oberschlesien erforder­en ebenfalls ein stärkeres Aufgebot an Reichswehr. Ruhe sei bank dieser wieder hergestellt, die ^ohlensörderung sei im Steigen. Der Minister IsNg bann auf bie Verhältnisse in Kurlaitb nähet unb gab ber Hoffnung Raum, baß bie zurück- *tKfcnen Mannschaften auch im Hinblick auf bie «^offenen Maßnahmen, wie Lohnentzug und Vet- der Bsrsorgungsansprüche den gegebenen Vet- Mtnissen Rechnung tragen und znrückkshren wür- Wie bie in russische Dienste übergetretenen Mannschaften zurückgeholt werben könnten, bafür er noch keinen Weg. Die Stärke bet ^chswsht belaufe sich zurzeit auf rund 400000 n n. Die Vestänbe seien aber stark im Schwin- p, btt bie $8 e r b u n 8 feit 1% Monaten unter- 9-f fei unb viele ber Solbaten ausschieben, wenn Arbeitsgelegenheit gefunben hätten. Er werbe sMießiich bie Anwerbung wicber in Aussicht neh- m ü ffs n.

Das Ende des preußischen Heeres.

wb. B e 111 n , 30. Sept. Der Ehsf ber Reichs- ^hrbosehlstelle Preußen, Oberst Reinhardt,