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Inzwischen schifften sich 200 bewaffnete amerika-1 Nische Marinesoldaten mit Maschinengewehren aus und übernahmen da» italienische Panzerauto und die Gefangenen. Sie brachten sie nach Spalato und übergaben sie dem Befehlshaber des italienischen Stationsschiffes „Puglio". Inzwischen trafen die erbischen Truppen, von der Bevölkerung stürmisch begrüßt, ein. Die Amerikaner übergaben die Stadt den südslawischen Truppen und schifften sich wieder ein. Die südslawischen Truppen verfolgten die Italiener über Tlau hinaus und setzten ihre Aktion fort. Da» amerikanische Kriegsschiff verbleibt einige Tage»im Hafen. E, erhielt strenge Anweisungen für den Fall einer Wiederholung des Angriffs der Italiener.
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wb. Bern, 25. Sept. Der „Avanti" alarmiert die öffentliche Meinung wegen der Möglichkeit eines KriegesgegendieSüdslawen. Er zitiert den „Temps", der aus Paris und London berichtet, daß eine Aktion der Verbündeten gegen Italien nicht unwahrscheinlich sei. Ein neuer Krieg würde das Signal zur Erhebung des Proletariats geben.
wb. Versailles, 25. Sept. Nach „Chicago Tribüne" haben die amerikanischen und französischen Kriegsschiffe, die seit dem 11. November im Hafen von Venedig liegen, Befehl erhalten, die vor Fiume ankernden Schiffe abzuholen und mit ihnen die Gewässer des Adriatischen Meeres zu verlassen.
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Freiwilligenscharen d'Annunzios scheint der Wahrheit nicht zu entsprechen. Es soll sich lediglich um den Versuch einiger Truppenteile gehandelt haben. Dass aber die Absichten d'Annunzios auf die Besetzung der ganzen dalmatinischen K ü st e hinzielen, geht aus dem Aufruf hervor, den er an seine dalmatinischen Brüder gerichtet hat und worin er Zara, Spalato, Sebenico und dir anderen Schwesterstädte seiner Hilfe versichert. Wie er dem Korrespondenten des „Secolo" mitteilte, hat er Flugzeuge nach Mailand und Rom geschickt mir Aufrufen an die Bevölkerung, um diese über den Stand der Dinge in Fiume und seine wahren Absichten aufzuklären. Im letzten Augenblick habe Admiral C a g n i sich nun doch bereit erklärt, nach Fiume zu gehen, aber nicht als Oberbefehlshaber der Adriastreitsräfts, sondern als Privatmann, um im Einvernehmen mit der Regierung eine friedliche Lösung des Konflikts mit d'Annunzio zu versuchen.
wb. S p a l a t o, 25. Sept. (Südslaw. Pressebüro.) Vorgestern nachmittag begann eine südslawische Truppenabteilung in der Richtung auf die von den Italienern besetzte Stadt Tlau vorzudringen, als ein amerikanischer Torpedoboots- zerstorer in den Hafen einlief, um den Rückzug der Italiener auf die Demarkationslinie zu erzwingen. Die Einwohner von Tlau griffen zu den Waffen und eröffneten das Feuer auf die Italiener, die eiligst die Stadt verliefen. Den Südslawen fielen ein Panzerauto, der Kommandant der italienischen Truppenabteilung und drei Mann in die Hände.
Auslande ab. Wenn es auch Petroleum und Holz in Menge- besitze, so könne es die Güter infolge des Mangels an Transportmitteln nicht ansführen. Polen, lebe unter einem Provisorium, das tödliche Gefahren in. sich berge, vor allem die E e f a h r d e r Revolution.
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mit dem Kreisblatt für den KrelS Marburg
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Overhesseit
Marburg I
Freitag, 26. September |
sich jtt auf den mit den Vereinigten Staaten stütze sitb ihm untergeordnet sei? C l ck m e n cc a u sagte: „Wir wisteck Me, das; der Fric-densvertrag von . Men LandernMic daran interessiert sind, ratisi-
'ert werden Mich. Es gibt zwei Bündnisverträge, 18 nicht nur deshalb abgeschlossen wn den. weil wir geglaubt haben, der Völkerbund könne richt die Rolle erfüllen, die wir ihm zugeschrieben haben. : 21, ttiWDiese Verträge sind unterzeichnet. Zwei S-uats- ausschiisse haben sie schon mit starker Mehrheit an-
Minen. Ferner wurde auf Wunsch Portugals die Enklave von Kionga im Norden der Kolonie von Mocambique, die von Deutsch-Ostafrika getrennt wird, Portugal zugesprochen. Die Gebiete an der Ostgrenze von Polen, die westlich der Linie liegen, die die polnischen Truppen nicht überschreiten dür» reu, wurden endgiltig Polen zugesprochen, lieber die Gebiete östlich dieser Linie ist noch keine Bestimmung getroffen worden.
Freigabe eines Erogschifsahrtsweges längs der jütländischen Küste nach Norden.
wb B e r l i n, 25. Sept. Die Admiralität gibt bekannt, daß die deutschen Minensuchverbände längs der jütländischen Küste einen 10 Seemeilen breiten Erossschiffahrtsweg von Minen gesäubert haben. Die neugeschaffene Schiffahrtsstratze ver- bindet in einer Längenausdehnung von etwa 60 Seemeilen das minenfreie Gebiet der inneren deutschen Bucht mit den gleichfalls minenfreien Gewässern der nördlichen Nordsee und des Skagerraks und ermöglicht dem Schiffahrtsverkehr auf direktem Wege den Zugang zu den norwegischen Häfen und den Fischplätzen der nördlichen Fischgründe. Hauptstützpunkt für die Bergungsarbeiten der Minensuchfahrzeuge war der dänische Hafen Esbjerg, dessen Benutzung ihnen dänischerseits in entgegenkommender Weise zugestanden wurde. Die Arbeiten in 'diesem Gebiet werden fortgesetzt, eine Verbreiterung des nordischen Schiffahrtsweges ist in der nächsten Zeit zu erwarten.
IkneShönsige Hansastadt Danzig.
Berlin, 25. Sept. Laut „L.-A." hat der Bürgermeister von Danzig der Verfassungskommission folgende Vorschläge unterbreitet: Der neue Staat erbält den Namen „Unabhängige Hansastadt Danzig". Oberste Behörde ist der aus 12 von dem Bürgerrat gewählten Mitgliedern bestehende Senat. Der Bürgerrat bestehl aus 7? in allgemeiner geheimer Wahl auf 4 Jahre gewählten Mitgliedern.
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Polen.
Kein Rücktritt Padrrewskis.
wb. Bern, 25. Sept. Paderewski gewährte einem Schriftleiter des „Jntransigeant" eine Unterredung, in der er die Nachricht für falsch erklärte, dass er die Absicht habe, zurückzutreten.' Die augenblickliche Lage Polens sei außerordentlich schwierig. Besonders sei die wirtschaftliche Lage Polens nicht rosig. Polen habe weder Lokomotiven noch Eisenbahnwagen noch Kohlen noch Roh-
, Sie da - tun, aber dann machen tzie es ohne uns. ■ Ich ziehe es vor, daß die mit cinefn Gewitter ae- I ladene Wolke platz t " Auf der äussersten Linken
j i respektieren Sie die llnabhängigkeit und die Würde
| derjenigen, die Frankreich ebenso stark lieben wie
| M.«
| Unter grosser Erregung wurde hierauf die Aus- I i iprache aus Donnerstag vertagt.
Nachstehende Ausführungen stammen txnt eine* Schweizer, bet selbst gezwungen war, in der tetai Armee Dienst zu tun, bis er nach viele» Leiden endlich liehen konnte:
Die Schulen wurden sofort Nationalisiert. Schäle»- räte wurden als Betriebsleitung eingesetzt, wie Art beUerräte in Sen Fabriken, «in Knabe wurde a» Borsitzender der Rate- bezeichnet. Der Unterricht sollte um 9 Uhr beginnen. Die Schüler ginge» aber meisten« erst um 10 Uhr inS SchulhauS. Mn mir bekannte, Schuldirektor wurde dem Rat seiner Schüler al» Beirat zugestellt. Als die Schüler ihn au» Gewohnheit weiter „Direktor" nannten, bat er sie, da» zu lassen, denn, wenn e» ruchbar werde, so könnte er erschossen werben. Die Schüler beharrten aber auf ihrem Recht, ncuh tote vor „Herr Direktor" zu sagen. Die höher, Schülern «Hielten auf einmal ganz gewaltige» Zu» sprach, well mit geteilt worden war, daß ;ebet „Student* 500 Rubel monatlich und dazu die freie Kost erhalte« werde. Man mußt« bei offenen Türen Vorlesungen halten, da auch die Gänge voll Hörer waren. 3Her* mann konnte „Student" fein. Aber die WO und auch He Verpflegung Hieben auf bem Papl« sichen.
Es gab schon längst keine Hunde und Katzen mehr; die waren schon in bet Zeit der deutschen Bescchung ver- zchrt worden. Pferdefleisch gab e» rmh. Auf den Straße» verschwanden die «inber wie die Fliegen. Da» ist Tatsache. WaS an» ihnen wurde, weist niw mund. Die Leute trauten sich die größte» Gemeiw heilen zu. Die Geldgier machte sie zu allem fähig Manchmal fielen Leute vor Hunger in der Straße hin (Später kam ein Schubkarre», He Leichen wurde» him eingezupft unb beseitigt. ($• war verboten, Leichen im Sarg zu bestatten. Wer für einen Angehörige, eine tunlichst anständige Bestattung wünschte, bei mußte einen Gemeindesarg mieten; bie Leute standet» in Reihen vor dem Büro, wo Särge auSgeliehen ton* den, und zwar primitive Kisten auS rohem Holz. Ma» zahlte 100 Rubel für die Miete. Dann kam einer mf einem Dienstmannskarren unb holte die Leiche in bei Kiste ab; bie Kiste wurde ini Grab auSgelerrt mH zurückgebracht.
Der GesunbheitSzustanb war schr schlüstd ' Die Erschöpfung hatte den ansteckenden Krankheitoff den Boden bereitet. ®8 fehlte an Medikamenten. Um die Geschlechtskrankheiten auszurotten, habe» daher M» Bolschewisten die Patienten abgeschlossen. Der Artz mußte den Patienten mit einem Zettrt zur Pakizrtz schicken, die den Rest besorgte. Da- nmrde zuerst g* heim gehalten, aber als immer mehr Seite sptrrleil verschwanden, nachdem sie beim AHt gewesen, tag man Uer Sache auf bie Spuk^ unb dann begab M natürlich nicht mehr leicht einer wegen einer W* schlechtSkrankheit zum Arzt, unb die Seuche griff nM so mehr um sich. Auch Ruhr unb FlecklhphnI herrschten.
Wer besorgte die viele» Erschießungen? In «rita Linie das Korps der Flintenweiber. AH habe selbst gesehen, tote diese weiblichen Gardisten XV geduldig vor den Opfern standen und den Kommissär, der noch eine Formalität zu ertebige» hatte, ft affen! „Dürfen wir noch nichts Als sich bk Rote» cn| Riga zurückzogen, haben sie im letzten Augenblick Wil die Geiseln ermcrbet Auch das wurde, soviel ich weiß, von den Flintenweibern besorgt. Der rot« Schrecken dauerte vom 8. Januar bis 84. Mai dieseü Jahres. Jetzt fühlt man sich sicher, da enMHr Schiffe im Haft» liegen. Auch die Ernährung ist besser, ES gibt sogar amerikanische Schokolade. An Rußland wird für daS Kilo Schokolade 800 Rubel bezahlt.
Wie die ganze politische Ordnung, so toitb nament' lich auch die militärische Disziplin durch den Terror aufrechterhalten. Jede Abteilung hat ihren Komm» nisten, der als Vertrauensmann der Räte üb« bk Kameraden wacht unb jeden ohne weitere« üb« den Haufen schießt, dem er mißtraut. Man wagte unter keinen Umständen, sich einem andern anzuvertrauen, und so lebten wir ix unserer Abteilung unb machten den Feldzug mit unb blieben einander fremd. Einmal fragte der Kommunist, vb ein« von un« höhere Schul« besucht habe. Wir hüteten nnB wohl, be« jnjujebex Von einem Kameraden wußte ich »ufLlig, daß n den Doktortittel hatte; er sagte, er habe drei Jahr, Schule gehabt, sei aber in der zweiten Nasse verblieben. Vielleicht war ja Befehl da, die Studierenden $■ erschießen. „Aber Sie hatten doch de» Soldatenratk^ „Ach ja, aber wissen Sie, das ist nicht». Der Steern* »ist sagte, wir seien ein Soldatenrat, K schlage den und de» zum Präsidenten vor. Ob jemand etwa» d»- gegen habe? Wir hüteten ttnl wohl, rtsaä bejtfifs zu haben. Er wurde «U> rtnstimmig strwDlt exüs«.’
besessen hätte. Barttzou fragte darauf die Regie- rang nochmals, welches die Lage Frankreichs fein .» .« mürbe, wenn der amerikanische Senat das Völker- zn'lsH bundsst.rtut nicht ratifiziere. Tardieu und auch
Pichs n hatten diese Frage nicht geklärt. Sei ferner reis itN Bündnis zwischen Frankreich und den Ver- L-J” irinüsieit Staaten möglich, wenn es keinen Völker- "stM hwid gebe, und was müsse man von dem Schutzver-
——2 Erregte Aussprache in der Kammer. — Wenn JlOt! Waerika den Völkerbundsvertrag nicht ratifiziert. " i wb. Dersailles, 25. Sept. In der gestrigen M ar ^nunerfitzung wandte der Hauptberichterstatter —r-' ^des Friedensausschusses Barthou ein, die VLrg- "" I tfaften des Friedensvertrages bestünden entweder
| dmr Statut des Völkerbundes oder in dem | xündnisvertrag. Aber dieser habe nur dann einen Mert, wenn der Völkerbund in Aktion treten könne. Tardieu antwortete, er habe volles Vertrauen, dass tzer Friedensvertrag durch Amerika ratifiziert
!' Werde. Ausserdem trete er ja in Kraft, wenn er * eutzer von Deutschland von drei verbündeten Erotz-
Mchten ratifiziert werde. Nach Tardieu setzte der Minister des Aeussern P i ch o n die Grundsätze des Völkerbundes auseinander. So geschwächt auch
I Abänderung gleich Fallen des Friedensnertrages.
wb. Amsterdam, 25. Sept. Das Pressebüro Aadio meldet aus Anapolis, daß Präsident Wilson m einer in Lake Eitt) gehaltenen Rede erklärte, mit Annahme irgendeines Abänderungsantrages külle der ganze'Friedensvertrag.
Spitzbergen für Norwegen.
L wb. Versailles, 25. Sept. Der Fünferrat 1 Spitzbergen Norwegen zugesprochen unter ge- I Einschränkungen hinsichtlich der von Frem- 1 erworbenen Rechte und der Ausbeutung von
Wie Enstland daran war, zu nnterliegkn.
Admiral W. S. Sims, der während des Krieges Cbef ftir die amerikanische Flotte in den europäischen Gewässern war, hat in der letzten Nummer der Zeitschrift „The World's 5BorF' eine Reihe von Artikeln begonnen, in denen er erzählt, wie der U-Bootskrieg überwunden wurde. In seinem ersten Artikel, der fetzt veröffentlicht tfi, erzählt er, wie England, beim Eintritt Amerikas in den Krieg, im Begriffe stand, von Deutschland in bie Knie gezwungen zu werden. Sims war Anfang 1917 nach London gekommen. Im März, also bevor Amerikas Kriegser- ktärung vorlag, war er heimlich nach Washington gerufen worden, und hatte dort den Befehl bekommen, in Zivil und unter angenommenem Namen nach England zu reifen, um mit der britischen Admiralität über das bevorstehende Zusammenwirken zwischen der englischen und amerikanischen Flotte zu verhandeln. Bei feinet Landung iw England fand er das Volk optimistisch und unbekümmert, obgleich eS die düster- stcn Tage des Unterseebootskrieges waren. Niemand, weder die Presse noch Publikum, hegte den geringsten Zweifel, daß es möglich sein werde, die U-Bootgefahr zu bekämpfen. Admiral Sims hegte ähnliche Anschauungen, bis er seine erste Unterredung mit Admiral Jellicoe gehabt hatte, der zu dieser Zett der erste Seelord war und damit auch der oberste Ches der britischen Flotte. Ueber die) erste Zusammentreffen mit Jellicoe erzählt SimS u. a.:
Nach der üblichen Begrüßung zog Jellicoe ein Schreiben aus seinem Schubfach und reichte es mir. Es war eine Zusammenstellung des Tonnageverlustes in den letzten Monaten. Sie wies nach, daß die Verluste durch Torpedierung 536 000 Tons im Februar erreicht hatten, 603000 Tons im März und die jefc: im April eine Annäherung an 900000 Tons zeigten. Diese Zahl bewies, daß die Verluste durch den U-Bootskrieg drei-bis viermal so groß waren, wie allgemein tmgenoiwmen. wurde. Ich wäre vor Erstaunen fast hintenüber gefallen! Ich hatte an so etwas Fürchterliches nie gedacht und sagte das dem Admiral Jellicoe. „Ja," sagte er, wie wenn er über das Wetter redete und nicht über die Zukunft des britischen Weltreiches, „es ist uns unmöglich, den Krieg fortzusetzen, wenn wir weiterhin so große Verluste haben. Tic Sage ist so ernst, daß wir jegliche Hilfe benötigen, die wir irgend kriegen kön- neu." „Das sieht ja fast so aus, als wenn bt| Deutschen den Krieg gewinnen," bemerkte ich. „Sie werden ihn gewinnen, wenn wir nicht einen Stopper auf diesen Verlust setzen können, unb das bald/h antwortete der Admiral. „Gibt es fein Mittel, dies U-Bootsproblem zu lösen," fragte ich. „Wir kennen augenblicklich keines," antwortete Jellicoe, und er ging dazu über, mir alles zu erzählen, was in der Bekämpfung der U-Boolsgefohr ausgerichtet war. Ich bekam so zu wissen, daß die Geschichte mit der Zerstörung der zahlreichen deutschen U-Boote unwahr war! Alles in allem erfuhr ich jetzt, daß die führenden Männer in der britischen Flotte meinten, daß England nicht imstande sein werde, den Krieg bis 1. November 1917 sortzusctzen, sofern der monatliche Verlust durch Torpedierungen nicht verringert werden könne. Ein Verlust von einer Million Tons im Monat war vernichtend für das britische Reich, (Nach dem dänischen „Asto'.chlodrt")
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Tuns f Frankreich sei, der übermenschliche SM, den es kl- Sa!- btmongctragen habe, und der Friede, der ihn kröne, ftr 4M zewährleiste Frankreich eine Macht, die es niemals
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r ober <>■, Oherhelfii<be Reitxna" erscheint sechsmal wöchentlich. — Der
«f ni)r Bezugspreis betiäat monatlich 1.60 frei Drucks«
Jtt. 22d L75 ohne BesteügAd. - «erlag oon Zr. T. H i tz «r - t». - Druck »er r Unio - Buchdr. von I o h. « u g. K o ch. Markt 21/23. - Fernsprecher oa.
wurde Elckmenccau mit grosser Heftigkeit unter- AMD j brochen. Barthou erklärte daraus: „Herr Minister-
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d'Anugnzios machsends Annektionslust.
wb. Bern, 25. Sept. Die Nachricht über Besetzung weiterer dalmatinischer Städte durch
frehen." Clckmenceau fügte in lebhafter Weise . ; hinzu: „Wenn diese Operation .etwa dazu dienen ' soll, die Abstimmung über den Friedensvertraq auf SBel’a Lvbestimmte Zeit zu veifchieben, dann mögen
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btiiii haben, dem die Vereinigten Staaten nicht itrngehören. Das würde — ich gestehe es — eine r selisamc Ironie des Schicksals fein; aber das ist . - eine Angelegenheit, die nichts mit den Vündnis- nite ® , oeiirägeit zu tun hat. Selbst wenn Amerika dem var !o? . Mllerbuüd 2 oder 3 Monate nicht angchörcn wird, ipsillchl bann wird der Vertrag nichtsdestoweniger be-
5 i Präsideni! Ich habe die ungeheuren Dienste, die H5?e dem Lande geleistet haben, rückhaltlos an- trfamiL Ich hätte deshalb eine andere Antwort i erwarten dürfen. Tie Frage ist, ob das Parlament, «das von den Friedensrerhandlungen fernge- h-a l t c n wurde, das Recht hat, Fragen zu stellen."
»^Selbstverständlich!" ruft Clämenceau. Barthou ff s wurde von der Linken unterstützt, als er Clümen- g , teau vorwarf, er wolle der Aussprache auswcichsn. IStonenccau erwiderte: „Ich weiche nicht aus. !? I 83cnn Sie logisch bleiben wollen, verlangen Sie die Vertagung der Aussprache, chis die Vereinigten । Staaten ratifiziert haben." Da die äusserste Linke ' : Barthou fortgesetzt Beifall klatschte und namentlich | btt sozialistische Abgeordnete Raffin-Dugens Zwi- g Anrufe machte, sagte Eldmenceau halblaut: „Da Nben Sie die Leute, die Ihnen Helsen und für die 5 ss^ie arbeiten." Barthou rief darauf: „Ich habe für
Frankreich gearbeitet. Herr Ministerpräsideitt,
I Jenseits jeder Menschlichkeit.
I Streiflichter aus ttäterugleeb.