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mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurhefflfche) Oberhessen

Der Rnztigenprei» betrigt fit die 8g«1». Zeil« S0 j u. »SV, 's, Teuerungszus.bl. r-,4

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Der

,Oberhessische Zeitung- erscheint sechsmal Wöchentlich.

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Zu der Lieferung von

500 000 Tonnen Ruhrkohlen an Frankreich heißt

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Prozeß beendete.

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Die Antwort Wilsons erwarte man nach noch vor Mittwach.

hatte, in diesem Lande eine unabhängige rheinische Rupublik ausrufen -u lassen.

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der Ukraine.

Nach einer Flugpostmel-

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winden, von den Zoll- Sie sollen vernichtet

j llttorueh-General Sir G'orbon Howart seinen Bericht Der den gegen den früheren Kaiser Wilhelm geplanten ___c. x. v.t. (1*4.4 Cilt't Silit Sitr

Die Kämpfe in wb. Berlin, 22. Sept.

I H-nrb »bette« zu *< nstaz.

Nif-benzeit kann nur den völligen Zusammenbruch des VirischaftSlebenS-Hcrbeiführe«. Der Ausbau der freie»

wb. Versailles, 22. Sept. Frhr. v. Lers- ,ei rintcrzeichnete heute nachmittag 4 Uhr im

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schwierigen Bestimmungen der Art. 103 und 104 einer schleunigen Erledigung entgegenznführcn itnb so einer

Ersetzende Lberlommiffar im Augenblick des Jnkraft- des Friedensvcrtragcs in Danzig sein, um die

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Albanien unter Verwaltung Italiens-

Wb. Bern, 22. Sept. LautLorriere ixHa Sera" fol » dem zwischen England. Frankreich und Italien abgeschlossenen Uebereinkommen über das gesamte Adriaproblem auch die Verwaltung Albaniens durch Italien und die Oberhoheit über Valona vorgesehen sein.

diwerzügUch in die Wege zu leiten und erbitten rasche Entscheidung, zumal Danzig unter den Schlitz des Völkerbundes gestellt ist.

«r^ Frankreich Botschafter Jule« Gamben, für ©iglanb Sir Erik Creme, für Amerika Unter- ßaat-sekretär Polk, für Italien Minister Scialoja,

unb beruhen auf freier Vereinbarung. Man ging habet von dem Gesichtspunkt aus, daß es zweck- »ctzig fei,.wegen der verzögerten Ratifizierung des Friedensvertrages schon vorweg mit den Lie- ftrungen zu beginnen, um eine Ueberstürzung in den späteren Lieferungen zu vermeiden und eine bessere Verteilung der Kohlen zu ermöglichen.

bleibenden Schiffe.

Der angeblich« Kaiserprozetz.

wb. Versailles. 22. Sept. Tie Pariser Morgen- Presse verbreitet eine Nachricht ans London, wonach der

-Abgeordnetenkammer den Friedensvertrvg ratifi- Mtte Eine direkte Nachricht aus Paris liege

düng des Ukrainischen Pressedienstes aus Kameneh- Podolfl scheiterten die Versuche der Ukrainer, mit Deni­kin eine Demarkationslinie zu vereiilbaren, an Denikins Forderung der bedingunslosen Unterstellung der ukraini­schen Truppen unter seinen Befehl. Infolge kräftiger VerteidigungSmatznahmen der Ukrainer kam eS an ver­schiedenen Berührungspunkten, wie bei Tyraspol am Dnjestr und bei Bila Zerkow zu heftigen Kämpfen. Diese Kämpfe beeinflussen den noch nicht abgeschlossenen Feldzug gegen die Bolschewisten in der Ukraine.

Di« südliche Bolschewisten-Armee, die früher am Dnjestr und bei Odessa stand und infolge der Einnahme von Kiew -vischen PetljuraS und Denikins Truppen ein­geschlossen war, angeblich über 40 000 Mann stark, mar­schiert jetzt, die Lage auSnühend, in der Richtung auf Kiew. Sie kann nächsten» für die Armee Denikin bei Kiew bedrohlich werde«.

Polen.

Rücktritt Paderewfkis?

Berlin, 23. Sept. Polnischen Blättern zufolge wird nach Ansicht polnischer parlamentari­scher Kreise Paderrwfki nach seiner Rückkehr ans Paris seinen Rücktritt einreichen. Als sein Nach­folger wird Minister Bilinsky genannt, den Pade- rewski selbst empfiehlt.

Ein« polnisch« Kriegsflotte.

K ö l n, 21. Sept. Es steht nunmehr fest, daß Polen eine Kriegsflotte bauen wird. Diese soll aus vier großen Kreuzern und 16 Torpedobooten bestehen. Sie wird eine Bemannung von 3508 Mann und 150 Offizieren erhalten.

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Marburg

Dienstag, 23 September

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wo. Berlin, 22. Sept. In den nächsten Tagen ^rd damit begonnen, mehrere Gruppen deutscher Sach- bkrständiger in die französischen Bergwerksgebiete zu Entsenden, die die für deren Wiederaufbau not« ^Eudigen Maßnahmen studieren sollen.

Ratifizierung in Frankreich?

Berlin, 22. Sept. DieB. Z." bringt eine

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Frage. Die Bevölkerung bestehe nur zu 40 Prozent aus Polen. Die Konferenz entschied derhalb, daß Galizien al» autonome Provinz durch ein internationale» Statut einstweilen Polen .-ngegtiedert werden solle, daß aber später eine Volksabstimmung endgülttg über da» Schicksal Galiziens entscheiden werde. Galizien solle vorläufig durch einen. Genralgouverneur, den die Regierung in Warschau ernennt, verwaltet werden und einen Landtag und eine Verfassung erhalten. Das Echo de Paris' sieht voraus, daß unter diesen Umstän­den Galizien ein Zankapfel bleiben werde. Einige strittige Punkte, beispielsweise die Militärpflicht, seien noch nicht entschieden.

Ans btm besetzten Gebiet.

Saarbrücken, 23. Sept. Zwischen Saarbrücker Bürgern und französischen Soldaten kam es dieser Tage zu einem schweren Zusammenstoß, woran auf fran­zösischer Seite an 100 Mann beteiligt waren. Zahl­reiche Verletzungen gab es auf beiden Seiten. Etwa 15 deutsche Bürger wurden wegen Angriffe auf fran­zösische Militärpersouen verhaftet.

wb. Mainz, 22. Sept. Unter dem Titel ,,L' Echo du Rhin" erscheint hier feit gestern eine französi­sche Tageszeitung als erstes derartiges Unternehmen im Rheinland.

wb. Pari-, 22. Sept. (Havas.) Freiherr v. Lersner übergab Pichon eine Note, worin gegen die Haltung des Majors Bastia.ä protestiert wird, der anläßlich der Unruhen in Bi-rkenfctü versucht

40 * amtl. M. ausroirt. 40 4 25Teuerung«-«!chl. 60 Äefünueie 1.50X Jeder Rabatt eilt al» «arradatt. Sei «u»L d die 6«|4j«ft»|L n. «er- wittlg. d Ixgtb.» /. GoadergebLhr. - - Postsche«.: Nr. 5016 Amt Fr mrs. 2. M.

es in derDeutschen Allg. Zig.", daß diese Menge auf die im Friedensvertrag vorgesehenen Lieferun­gen nach dessen Ratifizierung angerechnet werden soSen. Die Lieferungen haben breits begonnen

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Sn Iil'et-Siiltin.

Es gab eine Zeit, in der in Deutschland aüeS mit ehrwürdigem Staunen angeblickr lvurde, was auS Amerika kam. So ist es, Gott sei Dank, nicht ganz geblieben. Mitunter ist diese Verehrung sogar in Mißtrauen umgeschlagen, das alles ganz besonders vorsichtig betrachten läßt, was über den großen Teich kommt. ES sind f» zwei Parteien, die eine lobt bis in die Puppen, die andere verdammt, meist ohne näher« Kenntnis. Wie immer ist der goldene Mittel­weg der sicherste, unb er soll hier beschritten werden, um das Taylor-System und seine Anwrndungsmög- lichkeiten für Deutschland zu überblicken. Es ist dar-' über genug geschrieben worden, aber meist doch von de» schon erwähnten Standpunkten aus, auch nur von dem der Arbeiter, die das Taylor-System rundweg alsteh- nen, oder aber auch: es hat zu viele Theorie auf den Abhandlungen gesprochen. Hier soll die Sache nur von derg^Standpunkte der mittleren Gewerbetreiben­den und der Handwerker auS betrachtet Iverden. DaS Taylor-System also beabsichtigt, die einfachsten Ar­beitsmöglichkeiten herauszusinden, jeden einzelnen Handgriff zu prüfen, ob «S notivendig ist oder verein­facht werden kann. Mit der Stoppuhr in der Hand ist probiert worden, unb nach amerikanischen Berichten sollen damit ganz ungeheure Ersparnisse an Arbeits­kräften und auch an Arbeitskraft bei dem Einzelnen erzielt worden sein. Die in Deutschland angestellte« Versuche haben auch Erfolg gebracht, aber sie reichen nicht an daS heran, waS drüben in Amerika gelungen sein soll. CS mag an den deutschen Arbeitern liegen, bte dem Taylor-System Mißtrauen von vornherein entgegenbring«», oder die amerikanischen Berichte sind übertrieben, oder die Versuche sind in beiden Weltteilen nicht in gleicher Weis« erfolgt. Hier in Deutschland hat man nach amerikanischer Anleitung mit dazu geeigneten Arbeitern, die sich zur Anstellung der Ver­suche bereit erllärt haben, weit geringere Erfolge er­zielt, und man könnt« die Schuld bei den Arbeitern suchen. Unsere gegen die Arbeitgeber sowieso mißtraui­schen Arbeiter sind «rllärlicherweise nicht im höchsten Maße willig, wenn ein« Prüfungskommission mit der Stoppuhr neben ihnen steht und ausznklügeln versucht, wie eS auzustellen ist, damit der Arbeiter mehr leistet. Der Hinweis, die Mehrleistung käme ja auch dem Ar­beiter zu statten, wird höchst ungläubig ausgenommen, und mit voller Liebe hat sich bei de» Untersuchungen kaum em'Arbeiter beteiligt. Im Gegenteil, sie haben es sich «st genug zum Spatz gemacht, die Taylorkom­mission gründlich hiniers Licht zu führen.

Bei ganz großen Betrieben mögen im Lause der Zeit bessere Erfolge zu erzielen fein. Eni großes Fragezeichen bleibt aber immer stehen, und das ist, dah die aus die Prüfung verwaickte Zeit und Kräfte die ausgellügelten Vorteile zum größte» Teile wieder nichtig macheir. Auf dem Wege der gezückten Stopp­uhr wird, soweit sich die Sache übersetzen läßt, in Deutschland für die nächsten Jahre kein günstiges Feld vorhanden sein.

Das Taylor-System nun aber ganz zu verwerfen^ oder hintenan zu setzen, würde verfehlt sein, denn unsere Industrie ist gezwungen, sich alle Vorteile, auch besonders die des Auslandes, zu Ruhe zu machen. Geht es nicht mit der amerikanischen Methode, wa- vielleicht auch kein Fehler ist, so muß es auf andere Weise geschehen. Jedenfalls muß alles getan werden, um dem Arbeiter die Arbeit zu erleichtern und dabei seine Leistungen zu erhöhen. Dafür stehen Weg« offen, di« nicht erst von Amerika gezeigt zu werden brauchen, sondern die schon vorhanden waren, aber nicht im notwendigen Maßstabe ausgebaut worden sind. DaS Jntereffe der Arbeiter muß in allererster Linie geweckt werden, und daS geschieht am besten, wenn eben höherer Lohn winkt. Mit reiner Akkord­arbeit ist es vorbei. Ne wirb nicht Wickerkommen, und es Wick auch die Zeit nicht fern sein, wo ihr selbst von Arbeitgebern auS keine Träne mehr nach­geweint Wick. Aber «S braucht nicht Akkockarbeit im ©inne des Trucksystems zu sein, sondern eine der vielen vorgeschlagenen Verbindungen zwischen Stun­denlohn und Akkord oder Berakkockierung an die ge­samte Arbeitergemeinschaft eines Betriebes usw. Die Intelligenz und der hoffentlich auch bald wieder er­wachende allgemeine Fleiß unserer Arbeiter Wick sicher allerlei Vorteile von allein herausfinden, wenn ihm dafür barer Lohn in Aussicht steht. Diese eigene, Erfahrungen der Arbeiterschaft können dann in ve» bindung mit der Theorie sehr leicht Vorteile herant- springen lassen, wie sie in Amerika durch daS Taylor« System erreicht worden sind. Dieser Weg entspricht auch mehr dem Empfinden unserer Arbeiter, ebensogut wie dem der Arbeitgcker und der technischen Ango- stell-en, dir für Arbeitsvereinfachung veranlworüich sind. Mit Hand in Hand Arbeiten wird mal i>

wb. Amsterda m , 22. Sept. Die Riede rlciud. Tel.-Ag. meldet aus Brüssel: Die Verbündeten haben sich über die vorläufige Verteilung der deutschen Petroleumfchiffe geeinigt Frankreich soll 230000 Tonnen erhalten, Belgien 12 000 unb

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Admiral 6egnl lehnt ab. Dir ohnmächtige italienflche Negierung.

wb. Berlin, 22. S-pt. Admiral Cagni hat im letzten Au^»blick, nachdem schon rin Sonderzug zur Abreise bereit stand, die Uebernahme des Kommandos über die gegen Fiume operierenden Streitkräfte ab- gelehnt. Als Grund wird angegeben, daß ck sich nicht um ein« einfache militärische Mission, die er als Soldat hätte übernehmen können, gebandelt habe, f«nbe* um eine politisch« Aktion, für die nach seiner Urberzeugung jede Möglichkeit b«8 Gelin­gens fehle. Sie Blätter beuten an, datz Cagni auf seine Anfrage an die Regierung über baS endgül­tige Schicksal FiumeS eine ausweichende Antwort er­halten habe unb daß dies« Unsicherhsit der Lage und vielleicht auch die stille Abneigung, gegen Volks­genossen Gewalt anwenden zu müssen, Cagni zu seiner Weigerung veranlaßt hab«. Die Lage wick für die Regierung immer verwickelter. Aus Rücksicht auf die Stimmung im Bslkck^und im Heere selbst darf sie zu energischen Maßnahmen kaum schreiten. Andererseits wick sie von de» Cffijieren der jetzt aui Fiume atziehrnden englischen Besatzungstruppen des geheimen WiteeiständnisseS mit d'Aununzio be­schuldigt, was auf die Haltung btt selbst einer Anne­xion von Fiume durch Italien anscheinend nicht un­freundlich gegenRbar Geheimen Negierung von Eng­land und Frankreich tinrn ungünstigen Einfluß aus- übt. Die Ohnmacht der Regierung zeigt sich auch in der Sabotage aller Maßnahmen, die die Blockade von Fiume bezwecken. Täglich passieren t r o tz militärischer Absperrung Scharen von Freiwil­ligen auf dem Wege nach Fiume den AbsperrungS- gürtel, und gestern wurde ein weiterer Eisenbahnzug mit Lebensmitteln, die für die Regiernngstrup- pen bestimmt waren, von den mit d'Bn nunzio sym­pathisierenden Eifenbahnbeamten in Nacht und Nebel nach Fiume geleitet.

Militärisch« Maßnahmen der Westmächte?

wb. Amsterdam, 22. Tept. Di«Associated Preß' meldet, daß bei den diplomatische» Vertretern der Ballanländer in Washington Besorgnis wegen der Lage in Fiume herrsche. Einige Diplomaten befürchten, daß eS für die Verbündete» notwendig werden könnte, mili­tärische Maßnahmen anzuwenden, um die Zu­weisung der Gebiete den Anordnungen der Friedens­konferenz entsprechend durchzufetzen, und daß die» die Lunte sein könnte, die den ganzen Balkan in Brand stecke.

TerNetoyork Globe" schreibt, d'Nnnunzio scheine sich als den geschlichen'Erben des roten Hemdes Gari­baldis zu betrachten. Dir Eigenschaft-, n eines Richard Löwenberz seien jedoch in diesem prosaischen Zeitalter der Selbstbestimmung, des Schiedsgerichtes, der Gerech­tigkeit und der Polizei zwecklos.

Absetzung »en Eenertilen.

wb. Bern, 22. Sept. DerAvanti" bringt die gestern erfolgten Absetzungen einer Reihe von Generälen mit einer nationalistisch-militaristische» Ver­schwörung in ZusammMhang. Für gestern seien ans Anlaß des Nationalfeiertages der Befreiung Roms in der Hauptstadt und anderen Stödten Kundgebungen ge gelt die Regierung geplant gewesen, doch seien diese an der Teilnahmlosigkeit der Bevölkerung geschei­tert. DerAvanti" weist ferner darauf hin. daß das Offizierkorps mit allen Mitteln versuche, die Demokstli- fatimi zu verhindern, um weiter im Besitz der hohen OffiziersbezÜHe bleiben zu können. Das sei der tiefere Grund, weshalb das gesamt« Ofsizierkorps zu den Parteigänger» d'Annunzios gehöre. Man beachte, dgß decAvanti" sozialdemokratisch ist.

Die Zukunft Galiziens.

wb. Versailles, 22. Sept. Nach demEcho de Paris" beschäftigte sich dec Fünferrat mit der galizischen

d. wrö « Hi» Verteilung ber deutsche« Petroleumschiffe« reich'

lig*ra« ftir Japan Gesandter Matsui.

Der Mele».

Hje Kraftloserklärung des Artikels 61 der Reichs- ve»fassu»g.

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-rüber nicht vor. -

Die deutschen Kshlenliefevungen. _ *

Italien 6000. Großbritannien erhält drei Viertel anMje md bte Vereinigte!! Staaten ein Viertel bet übrig

tmilrf« ! Berlin, 22. Sept. »> i iv! , - -

Rrrhandlunge» nicht f.'ft, erwöge aber, wo der Gerichks- W gufammenfreten könne, ob in Londolj. Dover, Mar- Ute, Seapa Flow oder Helgoland. Der Bericht feBt dem Fünferrat überwiesen werden.

Dauzig.

wb. Danzig, 22. Sept. Der Wirtschaftsau^sckuß für die freie Stadt Danzig sandte an den Obersten Rat in Paris folgendes Telegramm:

Die Artikel 100, 102 und 105 des Friedensvertrages, feftimmen für das G.'biet der freien Stadt Danzig die Mre.inung vom Deutschen Reich und für seine Bc-

Die DSiltL

Die Wünsch« brr Ostpreußrn.

Thorn, 22. Sept. Eine von mehreren Tausenden au8 allen Parteien besuchte Scrfammlung auf dem Kirch­bergs bei Margrabowa nahm nach einem Vortrage von Dr. Fritz Skowronnek eine Entschließung an, in der e» heißt: Ostpreußen» Ernte und damit Ernährung der ganzen vom Reich abgeschnittenen Provinz ist ge­fährdet, wenn die Reichsregierung unsere Getreide­vorräte, von denen schon jetzt große Mengen durch Schmuggel nach Pole« verloren gehen, un» ab­nimmt und in» Reich schafft. Die Gefahr einer Berau­bung der Transporte durch polnische Westpreußen und nicht zuletzt die fürchterliche Kohlennot nötigen un», gegen diese Absicht der Reichsregierung schärfsten Ein­spruch zu erheben. Die Ostpreußen können den lieber» schuß ihrer Ernte nur dann abgeben, wenn die Reichsregierung sie dafür mit Kohlen, Kali unb änderen Düngemitteln versorgt. Zweitens verlange» Ostpreußen? Bewohner von der ReichÄtrtzierung ausreichende» mili­tärischen Schutz gegen Uebcrgriffe der Polen, die mit großer Beschleunigung Truppemnaffelt jenseits der Grenze anhäufen. In Treue zum Deutschtum und Reich werden wir un8 durch nichts wankend machen lassen, er­warten dafür aber auch vom Reich energischen Schutz unserer Ernährung und unsere» Lebens. Die Ent­schließung wurde telegraphisch an Reichskanzler Bauer, Minister Braun und Oberpräsident Winnig übermittelt.

Ob-rschlesien,

wb. Berlin, 22. Sept. Von ber zuständigen Reichsstelle wird mitgeteilt: Die neuerlich in der Presse anftanchende Behauptung, daß angebliche Differenzen zwiiche» der Reichs- und dec preußischen Regierung von irgend einem Einfluß auf die Festsetzung des Tenniirs für Erteilung der provinziellen Autonomie a-t Oberichlesien seien, enifprichl nicht de» Tatsachen.

Nach einem Tetegrramm derBerl. Börsinztg." sprach sich der in Hindenburg abgehaltene außerordent­lich- Bezirkstag der seznldemolratischen Partei Ober- schles'ens entschickcn gegen die staatliche Autonomie Oberschlesiens aus.

Köln, 21. Sept. Wie dieKöln. Zeitg." meldet, bat daS Rriäswirtsch«ftsminifierium den preußischen Effenbahnminifter ersucht, durch eine vorübergehende, nahezu völlige Einstellung des Personenver- kehrs in Oberschlesien die Möglichkeit eines gestei­gerten Abtransportes der Kohle zu schaffen.

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lvohner den Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit, 'ofottirf <finC baß gleichzeitig die Konstituierung der freien Stadt an k Danzig erfolgt. Der gesetzlose Zustand in der bSl» r - ' ~ -

\ wb. Berlin, 22. S-Pt. In einem An-ruf der uen^a 8ur Hrimholung der Kriegsgefangenen an *e deutschen Frauen wird zur Einstellung der Ver- kwügnngsfahrten aufgefcckrrt, um da? zur Heimbe- ^vcning ber Kriegsgefangeuen erforberliche rollende ^-vieria- freirnbekommen.

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d'Ll-t drahtlose Meldung aus Lyon,, baß die französisch«

-Nbaeordnetenkanlmer den Friebensvertrog ratifi-

A-dt Danzig muß in Rücksicht auf ihren internationalen Eharakier auf cjnct durchaus sicher« Grundlage er- ßlgc». Daher muß der von deu alliierten Mächten eiu-

Wb. Amsterdam, 22. S.-pf. Reuter meldet aus 8 ^lbourue, daß einige dcuische Waren, die über Am«- §2 in Australien eingesüh

iföflsiffl Terkmoir-Palasthotel in geschlossener Sitzung bas "I» »it ben verbündeten Regierungen vereinbarte JJ Protokoll betreffend Artikel 61 der Reichsverfas- ^777; ftme. Auf Seiten der Verbündeten unterzeichneten

-a« 099 Aerussyrei» ' betrLtzt ^Wvnatlick 1.60 X. frei in« Hau«; durch ?je £££ 1.75 «hne BtsteSseld verlas »en Dr.. Hitz«ietK Druck der X;-!». U»ro - Bnchdr. von J o h. A u g. Koch. Markt 21/28. Kernsprecher 68.

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t prul sronzenloscn Verwirrung vorzubcugon. fcon vmv« b 81» cbersten Rat dringend, die Konstituierung der freien ^tadt Danzig und die Entsendung der Oberkonimiffars