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wh. Versailles, 10. Sept. Die Unterzeich-

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Regierung zwingen,

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Segen die polnische Hetze und die BwndrnelnfLllo.

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verlassen wünsche.

Mit auffallender Sorge verfolgt die deutsche Re-

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r ttn, also der Krieg, gefordert und zur Bildung HuJvH von Freischaren aufgerufen. Die. deutsche Regie-

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Die Unterzeichnung in St. Germain.

wb. St. 6 e ' m a i n , 10. Sept. Staatskanzler Dr. Renner unterzeichnete den Friedens-

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ausgesetzt sind. Diese Banden stoßen unvermutet übet die Grenze vor, fügen den deutschen Ort- tchaften Verluste zu und ziehen, sobald stärkere putsche Kräfte erscheinen, sich ebenso schnell über tie Grenze zurück. Es bedarf der größten Selbst- ^hcrrschung der deutschen Truppen, daß sie sich nicht in der Verfolgung solcher Bauden zu Erenz- ^'letzungen hinreißen lassen, was das zuständige Generalkommando in einer amtlichen Mitteilung

Oberschleficn sind geeignet, die breiten Massen des polnischen Volkes in eine gefährliche Erregung zu versetzen und ste zu Gewalttaten aufzureizen, ^knverhüllt wird bewaffnetes Einschrei-

rung glaubt der Zustimmung der polnischen Regie­rung sowie der übrigen alliierten und asioziierten Regierungen sicher zu sein, wenn sie es als eine ernste Pflicht der polnischen Regierung bezeichnet, diesem Treiben entgegenzutreten und mit allen Kräften auf eine Beruhigung der öffentlichen Meinung in ihrem Lande hinzuwirken. Ein Punkt fortgesetzter Beunruhigung liegt in dem Umstande, daß die in der Nähe der Grenze zum Schutze der Ortschaften und der zahlreichen industriellen Nie- ^rlassungen stehenden deutschen Truppen fort- gesetzten Angriffen polnischer Banden

changelsk zahlreiche Sägemühlen zerstört. Der Scha­den beträgt 6 Millionen Pfund. Wie verlautet, haben bolschewistische Gefangene, die in das russische Freiwilligenheer eingereiht worden stnd, den Brand angestiftet.

erhalten, was Deurschlaird besessen habe und mehr, als es nach den den Vereinigten Staaten gemachten Versprechungen haben würde. Es werde nur einen Weg geben, um Japan daran zu verhindern, nämlich einen Krieg mit Japan und Großbritan­nien. In St. Paul erklärte Wilson, das teure Leben in Amerika sei zum großen Teil auf die durch die Opfer und di« Verschwendung des Krieges geschaffene Weltlage znrückzuführen. Dazu komme noch, daß die Welt noch nicht wisse, wie die FriedensverhÄtnisse sich gestalten würden. Die Amerikaner seien das einzige Volk, das in Zukunft über genügend freies Kapital verfügen werde, um die Weltwirtschaft wieder in Ord­nung zu bringen. »

wb. V e r s a i l l e s, 10. Sept. Hauptmann La- «rch, der Kommandant der Militärabteilung zur lleberwachung desHotel des Reservoirs", wurde am Dienstag nachmittag in das Ministerium des Ueußern berufen zur Entgegennahme einer Note

deutschen Kolo

und Munition versehen. Eine Fortdauer der jetzigen, auf die Dauer sowohl für die Truppen wie für die hiesige Bevölkerung unerträglichen Zu­stände würde den Eindruck ei wecken, daß die pol­nischen Ueberfälle mit Wissen und Wollen der polnischen Militärbehörden erfolgen. Die deutsche Regierung möd)!e möglichst auch diese Ge­legenheit benutzen, um mit Nachdruck darauf hinzu­weisen, daß sie in enger Verbindung mit der preu­ßischen Regierung aus Rücksichten des allgemeinen Friedens und des öffentlichen Wohles mit Erfolg bemüht ist, in Oberschlesien Ruhe und Ordnung und damit die Fortführung der Arbeit und Pro­duktion zu sichern.

mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

Rußland.

wb. M i t a u, 10. Sept. Hebet die Lage an der Bolschewistenfront berichtet die Presiestelle des Ge­neralkommandos 7. R. A. K.: Der größte Teil des russischen Nordkorps unter General Judenitsch ist im Raume von Pleskau eingeschlossen. Das Schicksal des Generals Judenitsch selbst ist un­bestimmt. Den Oberbefehl an seiner Stelle über­nahm General Rosianko.

wb. Amsterdam, 10. Sept. DieTimes" meldet aus Omsk, daß die Roten Truppen T o - b o l s k besetzt haben. Rote Agenten sind eifrig bestrebt, die Bauern zum Aufstand zu bewegen. Die Sibirier bleiben jedoch der Regierung Koltschak treu. Allen bolschewistischen Behörden ist der Be­fehl erteilt worden, Vorbereitungen für die Beför­derung von Vorräten und Material von der un­teren Wolga nach Zentral-Asien zu treffen.

wb. Amsterdam, 10. Sept. Den englischen Blättern zufolge hat ein riesiger Brand iy Ar-

= «mu. «. ______---erungSzuschl. 50 Reklamez«

1.50X. Jever 3tei<tt gilt «U «arrabett. Bei Ausk. >. die Se>ch«st,st. m. »et« - - - ~i j. SondergebShr. Postscheck!.: Ar. 5016 Amt Franst, a. M.

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O st a f r i k a nicht länger schweigen. Er müsse jetzt, da Botha tot sei, zu seinem Leidwesen mit der nackten Wahrheit herausrücken. Die wirkliche Ur- sache für den Aufstand von 1911, an dem er teil- genommen habe sei ein u naerechck fertigtet Angriff auf das deutsche Gebiet ge­wesen. Er beabsichtige deshalb, eindringlich an das Volk von Südafrika zu appellieren, es tröge die

iW foiten » 15.

'«« Haur. senk) (jef. itng bei schart«,,

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jertiag um 10 Uhr 15 Min. vormittags. Die ru­mänische und die südslawische Abordnung waren bei der Zeremonie der Unterzeichnung nicht an-

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KrzSttM.

Die Taktik, alle gegen ihn erhobetten schweren Bor« würfe durch mit großer Geste und Entrüstung insze­nierteEnthüllungen" einzunebeln und die Aufmerk« 'amkeit so von den gegen ihn gerichteten Anklagen abzulenken, ist Herrn Erzberger bis jetzt immer oweit geglückt, als er sich in seiner Machtstellung al- maßgebender Mann im Reichskabinett behauptet. Wie lange das twch der Fall sein wird, ist eine andere Frage. Die Methoden der Erzbergerschen Politik sind nun doch in ihren verhängnisvollen Wirkungen in weitesten Kreisen aller Parteien und Bevölkerungs« chichteu erkannt loorden, daß es ihm schwer fall«» wird, seinen Weg in der gewohnten Weise fortzusetzev. Auch der bevorstehende Prozeß gegen Staatssekretär a. D. Dr. -Heisser ich wird vermutlich nicht zur Festigung der Stellung des Reichsfinanzministers bei«. tragen. -

Ein Bild von der Rolle, die Erzberger während de» Krieges gespielt hat, entwirft mit vielen neuen Zügen in derDeutschen Tageszig." ein offenbar sehr gut unterrichteter Zentrumsmann, aus dem vor allem hervorgeht, Ivie groß die Gegnerschaft gegen Erzberger auch innerhalb des Zentrums ist. Nametttlich die katholische Intelligenz widerstrebt danach der Politik Erzbergers mit seinem Linksabmarsch zur Sozialdemo­kratie. Hat doch der verstorbene Graf Hertling Erzbergerdas Verderben für die Partei, das ganze Vaterland und die katholische Kirche" genannt. Die Ausführungen des ZentrumsmanneS kennzeichnen die Wandlungen vom blutrünstigsten Kriegspolitiker und Annek.ionisten zum schlimmsten Pazifisten und Defaitisten, der an dem Zusammenbruch der Volks­stimmung vor allem Schuld und uns mit seiner Aus­landspropaganda unendlich geschadet hat, für die 23 Millionen verpulvert worden sind. Und dieser Mann und Führer des Zentrumsenthüllt" nun vor der Nationalversammlung. SeinenEnthüllungen" stellt der Aufsatzschreiber in derD. Tageszig." folgende zwei Tatsachetr von größter Bedeutung" gegenüber:.

1. Die Depesche des Münchener Nuntius war kein englischer Friedeussühler, wie durch einwandfreie Zeug­nisse von römischer, englischer und französischer Sette erwiesen ist. 2. aber: Erzberger selber hat mit seine« indiskreten Behandlung des Czeminschen Bericht» übet die innere Lage Oesterreich-Ungarns die Friedensmög­lichkeilen, die 1917 bestanden, zunichte gemacht.

Zn diesem letzten Punkt hat sich Erzberger noch immer nicht geäußert. Der Zentrumsmann schreibt nun dazu Folgendes:

Ich stelle fest, daß der Abgeordnete Erzberger de« Bries Czernins erst andeutungsweise nnd im Auszüge in der Zentrumssraktion des Reichstages und dann vor der ans ganz Deutschland, auch aus Elsaß-Lothringen besuchten Sitzung des Reichsausschusses der Zentrnmspar- tei in Frankfurt bckauntgegeben hat, mit der Versicherung, er sei von maßgebender Stelle zu dieser Verwertung des Berichts ermächtigt. Diese Stelle konnte nur Czernin, der Briesschreiber, oder Kaiser Karl, der Briefempfänger sein. Es steht aber heute fest, daß w c d e r Czernin noch Kaiier Karl Herrn Erzberger den Bericht und die Er­laubnis zu seiner Verbreitung gegeben hat. Im Gegen­teil! Czernin war außer sich vor Entsetzen, als er von dein Verrat des Berichts hörte und wollte sogar demissionieren. Nicht minder entsetzt aber war Kaiser: Karl, der die strengste Untersuchung anordncte und von dem Augenblick an mit Erzberger nichts mehr zu tun haben wollte. Er erllärte, et habe Erzberger nur einmal und auch da nur auf den Druck Bethmanns nnd der Wiener deutschen Botschaft hin empfangen: man solle Erzberger nie mehr in seine Nähe bringen. In der Zen- trumsfraktion und in Frankfurt wirkte der Czerninbrief geradezu niederschmetternd, hoffnungslose Ver- zweiflnng und tiefsten Pessimismus eräugend. ES be­durfte der größten Anstrengungen Heims in Bayern, de» spätern Reichskanzlers Hertliug. GroeberS, derKölnischen Volkszeitung" und ihrer Freunde und schlepscher Partei- führer, um zu verhindern, daß damals schon der vorige Niederbruch des katholischen und als Folge davon des ganzen deutschen Volkes erfolgte. In immer weitere Kreise drang die Kenntnis von dem Bericht Czernins. Es gab Abschriften davon, die herumgingen. Auch in der Schweiz wußten katholische Kreise davon. Czernin har öllentlich erklärt:Der Inhalt des Berichts kam drirch das Vorgehen Erzbergers zur Kennt« n i s unserer Gegner. Ein jeder, der meinen Bc» richt liest, kann sich eine Vorstellung von den Folgen machen." Heber diese Folgen hat sich damals Czeruiq einer angesehenen deutschen Persönlichkeit gegenüber sol« gcndermaßen geäußert:Im Anfang des Jahres 1917, namentlich im Frühjahr, machte sich eine über­raschende Fr ie de ns b ereits ch ast gerade- bei England geltend. Die ersten zwei Monate des U-Boot< krieges hatten auf England ruinös gewirrt, England übV sogar auf Italien ei,re» Druck aus zum Zweck der Revision des Londoner Vertrages, der mit den darin zugesagte» Äbtrnungcn deutschen Gebietes in Südtirol äl8 Haupt»

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wb. B e r l i n, 10. Sept. In Versailles ist sal­bende Note überreicht worden:

Regierung nicht noch einmal

Nschen Länder gefaßt hat. Sie find der Anfichr, daß zur Fortsetzung des Kampfes gegen den Bolfchewis- s und zur Verteidigung ihrer Gebiete im alb gemeinen cs nötig würde, daß diese Staaten unver­züglich politische und wirtschastliche Beziehungen mit den anderen Mächten anknüpfen, was jedoch G «möglich sei, solange ihre Unabhängigkeit nicht Proklamiert sei. Die baltischen Staaten drücken in demselben Striftstück den Wunsch aus, in naher Zu­kunft in den Völkerbund aufgenommen zu werden.

Der Anzeigenpreis beträgt für die 8gesp. Zeile30 ch. u. 83V, TeuerungSzuschl- Ri = 40 a, emtl. m. eufuirt. 40 ch u. 25»/, TeuerungSzuschl. = 50 Reklamezeile

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' der Uwterzeichnung des deutschen Friedensvcrtragcs «ngewendct wurde. Etwa 300 Personen waren an­wesend, darunter 75 Friede-rsdelegicrte und 50 Pressevertreter. Ministerpräsident Clnmeneeaii' Hhrte den Vorsitz.

Di« baltischen Staaten an Clr'menesau.

wb. Paris, 10. Sept. Die Vertreter der Re­publiken Estland, Lettland und Litauen haben beim cäfibeuten der Fiiedenskoussreuz Auskunft ver-

nung des deutsch-österreichischen Friedensvertrages KiumM Mlzeg sich nach dem gleichen Zeremoniell, das bei

Wilsons RrdeiciK.

Die Rotwendixkeit der Ikntcrzrlchnnns für Amerika, wb. Amsterdam, 10. S-PF Engli'che i 553t em vom 8. September zirfo'g: erlüt'e Wilson i i einer Rede in Eansas City u. a.: Wenn die Vereinigten Staaten 'den PSlkcrknndsvertrag r.vSt ratifizierten, würden sie vielleicht später mit Deutschland, deut cin- sigen großen Volke, das noch außerhalb des Völker­bundes stehe, eintreten müssen. In einer anderen Rede die er in St. Louis hielt, sagte Wilson: Wenn die Bereinig en Staaten dem Völkerbünde beiträten, wür­den sie der erste Teilhaber und der finanzielle, wirt­schaftliche und kaufmännische Führer des Bundes werden. Wenn sie aber den Vertrag ablehnten, wür­den sie in der Welt allein dastehen. Das Land würde in der Finanzwelt nichts mehr zu bedeuten haben und würde gezwungen sein, eine große stehende Armee, Munitionsfabriken und Befestigungen zu unterhalten und höhere Steuern auszutreiben. In Sioux Falls verlangte Wilson, daß Amerika jetzt, wo das Schick­sal der Menschheit in Frage stehe, die Führung über- nahme. Er habe aus Europa den Vertrag mitge­bracht .wodurch Deutschland entwaffnet werde und worin alle anderen Völker der Welt übereinkämen, niemals wieder Krieg zu beginnen. Während der letzten zwei Wochen habe sich die deutschsreundliche Stimmung in den Vereinigten Staaten wieder bemerk­bar gemacht. Alle Elemente der Ordnung trachteten zu verhindern, daß in die Angelegenheiten der Welt wieder Beständigkeit komme. Das deutsche Element trachte dadurch, daß es das amerikanische Volk vom Völkerbund fernhalte, das zu ermöglichen, Ivas Deutsch­land im großen Kriege zu tun versuchte. In Omaha sagte der Präsident, England und Frankreich seien durch einen vor der Pariser Konferenz abgeschlossenen Vertrag verpflichtet, Japan das zu geben, was es im Friedensvertrag erhalte. Di« beiden Länder könn­ten ihr Versprechen nicht zurückziehen und ständen a u f der Seite Japans. Wenn Amerika den Vertrag nicht unterzeichne, jo werde Japan in Schantung alles

| tinen Aebcriritt von Banden sorgen und daß | 'i verhiutrer», daß sich diese Banden mit Waffen

""" " «DieOberhess'fche Zeitung" "scheint sechsmal wöchentlich - Der a IBezugspreis beträgt monatlich 1.60 X. frei ui» Hau»; durch die Post M 212 ° .hne B-llellgeld. - Verlag .on Dr. T. Hitz.rotd. - Druck der

* Unw .Buchdr. von Joh. Aug. Noch. Markt 21/23. Ferniprecher 55.

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nie» ihren rechtmäßigen Eigent ü -- mern 3 n r ü t* z u g e b c n. G« würde das nicht getan Huben, wenn nicht die von Botha und Cmuts- fcrt rrack ihrer RüSkehr ans Europa uerkündete

Deutschland seit mehr denn 14 Tagen m.1 unver­minderten Kräften in Wort und Schrift betriebene , Hetze. Sowohl die maßlosen Artikel und Ausrufe ------ h der Presse wie die in zahlreichen Polksversamm- rm 1.lungen in allen größeren Orten Polens gehaltenen Sieben über die Ereignisse und Verhältnisse in

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Wie verlautet, stehen an der polnischen Front nach zuverlässigen Aussagen von Heberlänsern zwei pol­nische Armeekorps. Von mehr als 30 drutscbcu Gemeindi'N der gefährdeten Ostgebiete sind der Reichs- regtcntiig dringende Hilferufe nach Verstärkung des Grenzschutzes zugegangcn.

, Eine polnische Verschwörung in Litauen.

wb. V e rn, 10. Sept. Wie das Litauisch« Pressebüro mitteilt, wurde im Anschluß an die Ent­deckung einer polnischen Verschwörung gegen die litauische Regierung über Komno der Belagerungs­zustand ve:hängt; 40 polnische Rädelsführer wur­den verhaft et.

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Eine Erklärung General Dewets.

wb. A m st e r d a m , 10. Sept. Der.Daily Te­legraph" meldet aus LLapstadt, General De w e t habe durch Vermittlung des nationalistischen Or­gansVolksblad" in Bloemfoutain eine Erklärung veröffentlicht^ er wolle über die ungesetzliche

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. Dewtt e: inter-.sirrk.

Bom 2. September besonders hervorhebt. Es genügt über nichZ daß die polnischen an der Grenze be- otzdl-chen Streftkröste untätig bleiben, vielmehr J&äi» i9 drij-gend erforderlich, daß diese Etreit-

an Herrn v. Lersuer, welche die Antwort auf die Bemerkungen der deutschen Regierung bezüglich der Vereinigung Oesterreichs mit Deutschland dar-

rjt f - v? iiivi-Auiu:,

- Grafte für eine scharfe Absperrung der Grenze

Enqlaild.

wb. London, 10. Sept. Die Admiralität hat Be­fehl erteilt, die Seblachlschifse der Heimatflotte und die ! und 5. Zerstörerflottille vom 1. Oktober ab ans Re­serve stärke berabzusehen. Die 20. Zerstörerttot!ille wird nach Beendigung ihres Dienstes in Der Ostsee ebenfalls auf Reservestärke herabgesetzt werden. Die neu gebildete Zerstörerswliille* und das 2. GesÄtvader leichter Kreu­zer weckien mit voller Besatzung der atlantischen Flotte zngeteilt. Die der atlantischen Flolte zugeleilten U- Bootsflotillen weiden auf drei herabgesetzt.

wb. Amsterdam, 10. Sept. Der Londoner Kor­respondent desManchester Guardian" erfährt, daß das englische Auswärtige Amt an die ausländischen Missio­nen ein Rundschreiben gerichtet bat, worin den Mit- ;T*irbmi dieser Missionen Anweisungen für ihren Verkehr wib.. deutschen amtlichen Personen gegeben werden. Es -»täte Hnen vorsichtige HöflickM an«u>st>hle», jedoch »Mzele-ft, keinen geselligen M?kchrWi Pflegern Tie WM-ast in Berlin wird zweifellos tM>er errichtet. Man eriwtet aber, daß süx^inize Zeit bin GeschSftstr8a«r an der Spitze steh-:n wird.. Der Raine, der in diesem Zu­sammenhang genannt wird, ist der eines Diplomaten, der früher keine Beziehungen zu Deutschland unterhielt.

wb. Amsterdam, 10. Sept. Reuter meldet aus London, daßDaily Expreß" zusolge die Sinnseiner in der Bucht von Cork aus Ruderbooten einen Ueber- sall aus einen britischen Monitor machten, die Mann- ichafte» überwältigten, Gewehre, Munition und wertvolle Instrumente entwendeten und hierauf entkamen.

wb. Amsterdam, 10. Sept. Reuter meldet, haß i-i Jermoy (Irland) reite Unruhen ausgebrochen sind. In der vergangenen Nacht sanden in den Straßen Zn« fanuuenstöße statt. Ungcsähr 50 Läden wurden geplün­dert.

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wb Amsterdam, 10. Sept. Aus Hammond (Jn- biania) meldet Reuter vom 9.d.Mts.: Im Verlaufe eines Kampfes zwischen 1000 Angestellten der Standard-Stahl- Gescllschaft und der Polizei wurden 5 Ausständige ge­tötet und 15 verletzt.

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Me Aiickkehr der KnegsManftenen.

Hb. Frankfurt a. M., Die-Werhrudlunget wogen Ansliesernng der in awerikanischen Händen befindlichen Kriegsgefangenen hat zu dem Ergebnis geführt, daß vom 17. September ab täglich 2000 Mann ausgeliefert werden.

wb. Paris, 10. Sept. (Havas.) Freiherr v. Lersner beriet am Dienstag mit Masor D r a u d t über di« Inspektionsreise durch die deut­schen Kriegsgefangenenlager, die der letztere an­treten wild.

iidcktnM langt über die Beschlüsse, die der Oberste Rai im 43Ult#e Zgiife des Monats August in der Frage bei bal-

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»au« -ierung die von unverantwortlicher polnischer Seite

-?ta.ä 485 Anlaß der oberfchlesischen Vorgänge gegen

yiäWni : Vesrnd. Die Unterzeichnung war um 11 Uhr 6lted ÄMinuten beendet. rumLnifchep und dße.süch- J en 11,1 -Mimischen BevollmachUMin erwarteten die Jnftruk- ® : tionen ihrer Nevierungen. Der Oberste Rar ließ Hnen bis Samstag Zeit, ihre Absichten mitzuteilen.

Ihmani.

wb. Bern, 10. S:pt. DieAgeuce Centrale" ver­breitet Budapester Gerüchte, wonach die Westmächte bereit sein sollen, eine Regierung des Grafen H a d i k anzuerkennen. Dieses neue Kabinett würde sich nicht von dem am 30. August gebildeten Kabinett unter­scheiden, nur daß diesmal auch die Sozialisten in ihm vertreten sein würden.