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mit dem Kreisblatt für de» Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

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Marburg

DieOberhessische Zeitung" erscheint sechsmal »Schentlich. Der

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< A» i)AQ Bezuzspreir beträgt monatlich 1.60 X. frei in» Hau»; durch di« Poft

1.75 X. ohne Bestellgeld. »erlag non Dr. r. Hitzeroth.

estellgeld. »erlag non Dr. M«tt 21/38. Fernsprecher 56.

1919

Schuldigen.

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Die deutschen Truppen hatten erst Sri, Kurland

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internierten in Frankreich werde» sofort freigelaffe«: -srSS siMche Mduns unterbunden «nd durch de« zweit«

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2. Die deutsch-baltischen Anaehörigen des lettliindi

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7636 . .Baien Kownanien und zwei Batterien im Verbände der im -and.-:-wehr wird von der provisorischen Regierung aus-

: drück sich garantiert, auch^wenn § 2 der vorliegenden Ab

wachuinzen zur vorübergehenden Auslösung der deutsch

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den. Nur dein energischen Eingreifen der Amerikaner,. gen, daß die Jugend christlich erzogen werde. Ein» der

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vornehmsten Mittel hierfür sei der Religionsunterricht t»

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Krankenhaus seinen Verletzung!

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des Rechtes zur Ansiedlung jetzt nicht erfüllen will. Di« lettische Regierung, der lettische Geschäftsträger

wb. Ludwigshafen ,5.Sept. D« letzte der an­läßlich der Ludwigshafener Vorgänge verhafteten Per­sonen, der Postbote Fuhrmann, ist jetzt aus oer Hast entlassen worden. Die Vorgänge in L-d'sigshafeit haben ein zweites Opfer gefordert, da der Postbote Funk im

überhaupt kein religiöses Interesse geweckt wird. Psycho­logisch und pädagogisch unmöglich ist eht interkonfessio­neller christlicher Religionsunterricht. Der evangelisch« Religionsunterricht hat die Aufgabe, nach reformatori­scher Auffassung Wesen und Wahrheit des Christentums »um Verständnis zu bringe«. Das Evangelium ist sei» Inhalt. In diesem Sinne werden leiteicke Gesichtspunkt« für den Religionsunterricht der Versammlung unterbreitet. Es wick weiter gefordert, daß kein Lehrer geg«» seinen Willen Mr Ucbernahmc des Religionsunterrichts ge­zwungen werden soll. Die Trennung der Schule nach Konfessionen ist der Simultanschule grundsätzlich vorzu» ziehe,,. Das Recht auf Errichtung christlicher Privat­schulen ist zu forbcrn. Sollte der christliche Religions­unterricht entgegen der geschichtlichen Entwicklung b« deutsche» Schule sowie im Widerspruch mit de« Inter­essen des Staates, der Kirche und der christliche« Famil» aus dem Lehrplan der Schule ausgeschaltet werde», hat die Kirche für die Erteilung dieses Unterrichtes zu sorgen. Der erst« Berichterstatter über den Religionsunterricht i» den Schulen, Genecalsuperintendent a.D. Geh. Konsisto« rialrat D. Kaftan-Baden-Baden, bezeichnet es al» ein« vornehmste Ausgabe der Christenheit, dafür Sorge zu tw

Vertrag zwischen dem Bevollmächtizlen des Deutschen Reiches und der provisorischen lettländischen Regierung.

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Köln, 5.Sept. Hier wurden einem Kasfenboten einer Speditionsfirma von drei Unbekannten 50 000 Mark geraubt. Die Raub« perletzt«, den u« Hilferufenden

ist es zu danken, daß trotz deS Widerstandes der Polen die Gefangenen aus ihrer unwürdigen Lage befreit wurden.

wb. Bern, 4. Sept. Das polnische Pressebüro behauptet, das polnische Auswärtige Amt habe von der polnischen Gesandtschaft in Paris die telegraphische Nachricht erhalten, die Westmächte hätten aus Anre­gung Hoovers beschlossen, zwecks sofortiger Einführung einer Ententeverwaltung in Oberschlesien bei der deut­schen Regierung in Oberschlesien zu intervenieren. Gleichzeitig werde gemeldet, daß Marschall Foch im Auftrage des Obersten Rates die Entsendung eines Okkupationskorps von 20 000 Mann mit Artillerie nach Oberschlesien vorbereite. Der Korre­spondent desKurjer Polski" meldet aus SoSnowice, die anfstäicdigen Polen würden es als ausreichenden Sieg ihrer Sache betrachten, wenn die Okkupation Oberschlesiens durch die Westmächte erfolgen würde.

b. h. Sperrung der Lthnuug und der Verpflegung zur Folge haben sowreÄstrasrechtliche Verfolgung her

3. Das im Vertrage vom 7. Dezember den deutschen Vollen zugestondene Recht zur Bildung von sieben natio-

Erster Deutscher Evangelischer Kirchentag.

Dresden, 4.Sept. Der wichttgste Punkt der Be­ratungen des Kirchentage» betrifft die Erhattuug de» evangelischen Religionsunterricht» in den Schu­len. Der Kirchenausschuß hat der Versammlung hierzu Leitsätze unterbreitet. Das deutsche Volksleben steht mehr als.einem Jahrtausend in engster Verbindung miß der Religion. Diese» geschichtlich gegebenen Zusammen­hang hat die Schule »um Verständnis »« bringen und zu pflegen. Darum wird die Erhaltung des christliche» Charakters der Schulen gefordert. Als ordent­liches Lehrfach gehört der chttstliche Religion»»«!«» richt zum Grundbestände der Schule. Ei« allgemeine« religionskundlicher Unterricht ist ebenso wie ein objektive* christlicher Religionsunterricht abzulehnen, weil durch di» ma igelnde Geschlossenheit de» ersteren eine einheitliche veli-

Dle Rückkehr der Kriegsgefangenen.

S5l», 6. Sept. Der englische Vorsitzende der Waffenstillstandskommission drahtet:Der Heimbe- förderuung der in englischer Gewalt befindlichen deut­schen Kriegsgefangenen ist nunmehr zugestimmt wor­den. ES ist von großer Wichtigkeit, die Heimbeförder­ung Mit alle» denkbaren Mitteln zu beschleunigen. Die gegenwärtig für die Rücksendung bestimmte Zahl von 1600 Gefangenen, die auf Grund der beschränkten deutschen Aufnahmefähigkeit festgesetzt ist, ist viel zu niedrig. Wir beccksichtigen, Vertreter der Londoner Zentralbehörde« und des englische« Großen Haupt­quartiers in Frankreich «ach Köln zu senden, damit sie mit Vertretern Deutschlands verhandeln und mit ihnen einen Plan entwerfen, auf welche Weise bis 10 000 Gefangene täglich heimbefördert werden können."

Berlin, 6. Sept. Das Zentralkomitee der deut­schen Vereine vom Roten Kreuz, Abteilung für Flücht­lingsfürsorge, teilt mit: Nach Erkundigungen, welche die schweizerische Gesandtschaft in Paris beim fran­zösischen Ministerium de» Aenßern eingezogen hat, sollen die in englischer und amerikanischer Hand be­findlichen Kriegsgefangenen unverzüglich heimg:schafst werden. Dagegen wird die Heimschaffung der in französischer Hand befindlichen Kriegsgefangenen erst nach Ratifizierung des Friedensvertrages erfolgen, wobei mit den Jnnenlagern begonnen wird. Die Zivil-

durch Mei Messerstiche und entkamen. Einem Bürger wurde» durch Einbruch 100 000 Mark geraubt. Drei ver­dacht«« Person« wurden verhaftet, das Geld aber nicht bei ihn« gesund«.

Düren (Rhchc), 6. Sept. Das englische Militär­gericht hat an einem Tage 60 Dürener Bürger »u 3 bis 5 Monaten Gefängnis verurteilt, weil sie eine englische Fahne nicht gegrüßt hatte».

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8.

Kubischen Staates von den Bolschewik tätig waren, *<» Ä «ui ihren Antrag das volle Staatsbür.gerrecht l" ' des lettischen Staates zu gewähren.

«gehörige» sich das Staatsoürgerrecht gemäß z 1 er- L darben haben.

August Sinnig, deutscher Gesandter in Riga.

K. U l m a n i s, Ministerpräsident.

Ar. Pagel, I. Sanlits.

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TMtsch-Oestmeich.

Kabinettsrat und Hauptausschuß für Unterzeichnung.

»wb. Wien, 5. Sept. Der Kabinettsrat beschloß

der Schule. Für den Bestand der Kirche als VolkSstrche, ist die Erhaltung des Religionsunterrichts von ausschlag­gebender Bedeutung, aber nicht minder sei es für de» Bestand des Staates. Die Sittlichkeit der Jugend könne nicht bester gesichett werden, al? durch den Religionsunter­richt. Weiter besprachen die Vorlage noch Pfarrer D. Jeremias-Leipzig, Studienrat D. Schuster-Han­nover und Obcrkirchenrat Stadtdekan D. Traub -Stutt­gart für die höhere Schule, sowie Pfarrer Diesener- Berlin für die Volksschule. Daran knüpfte sich eine all­gemeine Aussprache.

In der gestrigen Abendfitzung wurde nach vielstündiger Erörterung der Vorlage über die SynodalordnunU im allgemeinen grundsätzlich zugcslimmt, doch überwies der Kirchentag im übrigen die Vorlage zur freien Ein­schließung den Landeskirchen. Sehr weit gehen die Mei­nungen über die Behandlung des Urwahlsystems in der Kirchenversassung auseinander. Auch hierüber entspanne» sich vielstündige AuSeinandersetzungeu. Gegen die Ue», wähl wurde, soweit sie sich nicht lediglich auf die Gemein­den erstreckt, verschiedene Bedenken geltend gemach Schließlich wurde ein Antrag Mumm mit großer Mehr­heit angenommen: Der Kirchentag überläßt die Entscheid düng über das Wahlsystem zu den Versastungen der ein­zelnen Landeskirchen den zuständigen Stellen, insbefonde« den Landessynoden. Einstimmig wurde ferner ein Antraß Mumm angenommen, der die Einmischung staatüchell Instanzen in das innerkirchüche Leben zurückweist. W> gibt keine Staatskirche, sondern nur eine freie Volksküche

wb Dresden, 5. Sept. Der erste deutsche etxmge* lische Kirchentag beschloß in feiner heutigen 7. VollsitzunW die Gründung eines Bunde» der evangelischeW Landeskirchen Deutschlands, die durch btg Kirchentag vorbereitet werden soll. Der Bund soll einai möglichst engen Zusammenschluß der deutschen etwxgeft« schcn Landeskirchen und eine Förderung des gesamt« deutschen Protestantismus auf allen Gebieten seiner 9w benstätigkeft herbeiführen und die Vertretung dieser Int«» essen nach außen übernehmen. Im Anschluß Hiera« bei schloß der Kirchentag noch eine Reihe weiterer Kundgebu« gen, so ttn. eine Kundgebung an das deutsche Voll, t» deq dieses aufgefordert wird, mitzuwirken au bei Aufgabe, bte sich der soeben gegründete Bund gestM hat, bk

mindestens 4 Wochen im V 'bände von Frein-iNi-en- 8vrmätt'onen beim Kampfe für die Bekreinng des kett-,

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Berlin, 6. Sept. Laut ,L. A." tmtxbe Frhr. v. Lers ner durch ein Telegramm de». Minister» de» Auswärtigen nach Berlin gerufen.

wb. Versailles, 5. Sept. Die deutsche Farb­stoffkommission ist unter Führung von D ui»- berg mtgekommen. Freiherr v. LerSner überreichte Donnerstag nachmittag eine Rote, die die Rechtfer­tigung des Verhalten» des Admirals v. Reuter bei der Versenkttng der deutschen Flotte in Scapa Flow darstellt.

wb. Paris, 5. Sept. (Reuter.) Der Oberste Rat bewilligte den Antrag der deutschen Abordnung, di« Entsendung des Ausschusses zttr Ueberwachung der Auslieferung des Kriegsmaterials zu verschieben.

wb. Amsterdam, 5. Sept. DemAllgemein Handelsblad" zufolge ratifizierteReuseeland als erstes britisches Dominion den Friedensvertrag mit Deutschland.

wb. Hamburg, 5. Sept. Die unmittelbare Ver­bindung HamburgLevante ist wieder aufgenommen. Ais erster Dampfer ging der dänische DampferArnold Maerska" mit einer Stückgutladung nach Beirut ab.

wb. Washington, 6. Sept. (Reuter.) Der Senatsausschutz für auswärtige Angelegenheiten hat anerkannt, daß der Friedensvertrag dem Senat mit 24 Vorbehalten übermittelt wird, in denen eine Bürgschaft bezüglich der Monroe-Lehre und bezüglich innerer Fragen verlangt wird.

Erstes Blatt

Die Reichsregierung erkennt zlvar die Forderungen - kr deutschen Truppen als berechtigt an, hält sie je» ^ch angesichts der deutschett Schwäche für nndurch- sührbar, da auch England aus Räumung Kurlands durch die Deutschen besteht.

Frankreich. §

wb. Versailles, 5.Sept. Rach Blättermeldu»«« aus Marseille ist e» dort infolge von Kundgebung« An*» ständiger zu Zwischenfällen gekommen. Strenge Maß- nah«« tmtrben getroffen, um Wiederholungen der Kund­gebungen z» verhindern.

Part», 6. Sept. Das Jahresgehall der Abgeord­neten soll noch vor Sessionsschkuß aus Teuerungsgründai ans 15000 Frank« erhöht werden. A

Die UnabhiingigkeitSbewegung Im Elsaß. '

Berlin, 5. Sept. Die .Boss. Ztg." meldet au» Karlsruhe: Infolge der Umsichgreifens der aulonomsitia sch« Bewegung im Elsaß verlangen die offiziösen elsässi- scheu Blätter den Hochverratsprozeß gegen die Autono« mistenführer Rapp, Letz und Ruth wegen Aufforderun» de» elsässischen Volke» zur Erhebung und Gefährdun» der Sicherheit des Staate». E» steht fest, daß die Eisen­bahn-, Post- und Polizeibeamten gemeinsame Sache mW den Autonomisten im Elsaß machen. Da» Land ist voG iHv« Flugschriften überschtoemmt.

der Nationalversammlung die Annahme zu emp­fehlen. In dec gestrigen Sitzung des Hauptaus­schusses berichtete Smatskanzler Renner über die Ver­handlungen in St. Germain und erllärte, es sei not- ivenbig, den vorci genden Vertrag zu unterzeich­nen. Der Christlich-Soziale Hauser dankte unter all­gemeiner Zustimmung dem Staatskanzler Renner und fernen Atitarve lern für die ungeheuere Arbeitsleistung der letzten Monate. Ter Hauptausschuß beschloß, der Nationalyersamml'tng den Antrag zu nnterüreiten, den Leiter der Friedensabordnung zu beauftragen, den vor­liegenden Vertrag zu unterzeichnen.

Die groß-demsche Vereinigung beschloß einstimmig, ie Zustimmung zur Unterzeichnung des Friedensocr- siages abzulehnen.

wb. Wien, 5. Sept. Den Blättern zufolge erklärte Smatskanzler Renner bei seiner Ankunft Pressever- i feiern u. a.: Mit der Unterzeichnung des Friedens-

I Vertrages ist unsere Arbeit nicht beendet. Wir be- ! t-achten den Abschluß der Friedensverhandlungen nur als eine Etappe im Jnstanz-nznge, und wir wer­den vor der Reparatioikskommission und dem Völker­bund weiter kämpfen.

2 Tage Fristverlängerung für Deutsch-Oesterreich.

wb. Wien, 5. Sept. Ein Funkspruch des Wiener Korr.-BüroZ aus Lyon meldet: Der Oberste Rat fjrtt die Frist für die Annahme oder Ablehnung des dcutsch-

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Ans dem besetzten Gebiet.

Gegen die Umtriebe in der Pfalz.

wb. Mannheim, 5. Sept. Die Pfalz-Zentrale mel­det: Am. 4. September sand in Frankenthal die erste große öffentliche politische Bersammlmrg statt, z« der sämtliche Patteien eingeladen hatten und die einen ge­waltigen Besuch zu verzeichnen hatte. Der mchrheits- sozialisttfchr Abgeordnete Prosit bezeichnete Dr. Haas und Genossen öffentlich als Hoch- und Landesverräter. Wenn der Redner such die französischen Befatzungsbehörden nicht nannte und sich in diesem Punkte strengste Zu­rückhaltung unterlegte, so fühlte doch jedermann heraus, daß die Hochverräter in der Pfalz niemals eine Rolle hätten spielen können, wenn nicht höhere Kräfte hinter ihnen gestanden hätten. Möglicherweise bedeutet diese erste genehmigte politische Versammlung eine Abkehr der Fran­zosen von ihrer bisherigen Politik. Die Vertreter sämt­licher anderer politischen Parteien sprachen sich in glei­chem Sinne aus. Am Sonntag finden ebensolche Ver­sammlungen in Speyer und Neu^adt a. d. H. statt, denen sich solche in Zweibrücken, Kaiserslautern, Pirmascn; und Landau anschlirßen werden.

Sie MtzrrMm befiehl m| ler Mmng Maite.

wb. Berlin, 5. Sept. Im Reichskabinett wurde erneut die Lag« in Kurland besprochen. Das Ergeb-

»i8 der Erörterung ist Folgendes:

Es bleibt beim Beschluß betreffend schleunige Räumung Kurlands. Den Osttruppen können Andere Zusicherungen als den Soldaten der Reichs- techr nicht geniacht werden. Die von den Truppen im Baltiflim ausgestellten Forderungen ^si'znm größ­ten Teil unerfüllbar. Von OffJ3®" Mann­schaften ist unbedingter Gehorsam gegenüber den Be­schien der Reichs reg i eru ng zu fordern. Ein Beharret: -in der Auflehnung würde den Abbruch der Verbindung,

r. 16. in Derlin und die lettische Presse leugnen, daß am _____ 89. Dezember 1918 in Riga zwischen dem deutschen Gesai«dien und der leitländischen Regierung «in solcher

101 ®irtrafl abgeschlossen worden sei. Der Vertrag, der |yl in Riga abgeschlossen wurde, lautet wörtlich:

England.

wb. Amsterdam, 5. Sept. Di«Times" meldet aus Newyork, daß bis jetzt 5 Schiffe in der Nähe der irischen Küste unter dem Verdacht des Wasfenschmuggels augehalten wurden. Bisher ist es noch nicht gelungen, die gesuchten Wafftn oder Munition zu finden.

tob. Amsterdam, 5. Sept. Das Prcßbüro Radio meldet weitere Angriffe auf Polizeibcamte in der Grasichast Tipperary, wobei ein Polizist getötet, ein anderer schwer verletzt wurde.

wb. Versailles, 5. Sept. Nächste Woche wird Lloyd George nach Paris kommen, um mit Cle- L inreau eine Reihe England und Frankreich betreffende Fragen zu besprechen.

Die Kämpfe gegen di« Sowjettrupprn.

wb. London, 5. Sept. (Reuter. Amtlich.) Die Bolschewisten griffen am 1. September unsere Stellung am Vagafluß erfolglos an. Seit dem 28. August wurden an der Wologda-Eisenbahn und an der Selets- kojafront 800 Bolschewisten gefangen genommrs.

österreichischen Friedensvertrags um zwei Tage bis 9. September verlängert.

X>et Unzeigenpret, beträgt fit die »gej». Zeile80 4. u. 88*/. 's. r-u«ung»zusckl. n *

40 4, «*tl. «. euseätt 40 J ». 85/. r-u«ru«gSzuschl. = 50 DteNamezeU« "4.

W. 76t -

iu[x n 5«. uviuvc.yvyvuuvu idcki*6 hektischen Verbände führen sollte.

llikht räumen zu wollen, da die lettische Regierung ihr kanftß Versprechen auf Verleihung des Bnrgericechtrs und

Eiserne Division und Reichswehr.

wb. M i t a u, 5. Sept. Die Pressestelle des Ge- lleralkommandos teilt mit: Aus den deutschen Presse- ftimmett ist zu ersehen, daß die Forderungen des Ma­rtti Bischoff, des Führers der Eisernen Division, »i-lsach mißverstanden werden. Major Bischvff for- *3 mindestens 30 Prozent Offiziers-, Unteroffiziers- Mamischastsstellen in den für die Eiserne Division Frage kommenden neu zu bildenden Reichswehr- ^igadeil, ni cht 30 Prozent der Gesamtstellen Reichswehr.

8 Mtiff der Letten auf die deutschen Truppe«.

wb. Mit au, 3. Sept. In der Nacht vom 1. zum ^-September unterhielten die lettischen Truppen zwi- Riga utd> Mitau stundenlang ein lebhaftes Echützenfeuer, das von den deutschen Truppen, die ihre

7 Kilometer davon entfernten Stellungen nicht überschritten hatten, unerwioert gelassen wurde.

lucht _ ßben Staa es erhalten das Recht, in die reichsdenttchen Dreiwilligen-Verbände rinzutreten. Tlndererssits b.stehcn

9, II. iic die zesuchtsi

Estland lehnt dos Friedensaugebot ab.

«111 n, g. Sept. Da» Friedensangebot der an Estland wurde von der estnischen ^Atrruug »ach dem ,.L. mit Rücksicht auf ihre Ver- ergatiibet den Westinächten zuruckge- * * e i t

Die provisorische sittländische Regietmig ifit, allen fremWaatlichen "HeereSangebör:

-

Oberschlesien.

wb. BreSla«, 4. Sept. Da» Generalkommando des 6. Armeekorps teilt mit: Beim oberschlesischen Aufstand nach Polen verschleppte Offiziere melden nach ihrer Rückkehr, daß sie nach ihrer Gefangennahme von regulären polnischen Truppen übernommen und in polnische Mlitärgefangenenlager gebracht wur­den. Die polnischen Kommandobehörden haben sich also hierdurch der Beteiligung am Aufstand schuldig gemach. Unsere Offiziere und Mannschaften wurden angeblich als Internierte, in Wirklichkeit aber wie Gefangene behandelt. Die Unterbringung erfolgte in völlig verschmutzte» und verlausten Baracken, meist ohne Decken unb Strohsäcke. Die Verpflegung war nu- genügend und unbeschreiblich schlecht. Die Mannschaf­ten hatten keine Bewegungsfreiheit. Die Decken wnr- ben ihnen zum größten Teil fortgenommen. Es kam vor, daß Offiziere und Mannschaften geschlagen wur-

. -------- ----------- Bei einer Erhöhung

kr Zahl der lettischen Kompanien der Laudcstoehr tritt rine entsprechende Erhöhung der Zahl der deuischeu tempanicn rin.

4, «wtl. ». «»»wärt 40 4 ». 85»/. r«u«nmg»zufchl. = 60 ReklmnezeU«

!-60j8- Jeder Rabatt gilt «I« Varrabatt. Bei Wmf. b. »i« Eeichiftrft. 1. Cet- ©OnnaMHD, v. ötpitmvtr «ittl». b Auge». # 4. koabergebühr.Poft sch««.: Rr. iOli Amt Franks, a. M.

für die Tauer des Feldzuges keine Bedenken gegen eine 1 ]sA Verwendung reichsdeutscher Offiziere und Unteroffiziere - ia Verbände der deutsch-baltischen Kompanien der Lan- tertvehr al» Instrukteure.

ist Oft# . in Ausführung des 81 notwendigen Listen über " - . w Zn- und Abgänge von Freiwitlig.m wc-de.t der pro-

ktotiidKit Regierung mindestens einmal wöchentlich üder- rt<ü>t. ES wild auf Grund dieser Liften ztvifchen den > "ttragschließeudeir festgesetzt, welche deutsche« Stoots-