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ihrer Negierung da« Versprechen abgcben, daß sie gewisse, durch den Friedensvcrtrag zu bezeichnende biete keinen Anspruch mehr erheben wird. Die teilung dieser Gebiete wird erst später erfolgen.
ttrfit 8*riebt über die deutsche Berfasiung fertiggestellt der Uetede-iSkonferenz übermittelt. Sie vertritt die gelt St bef Mr Bitifel 2 und 61 der Verfastung gegen fc* flrttfd M de» striedeusvertrageS von Versailles ver- ßotzen. Der Oberst« Rat entschied, daß die deutsche Re-
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s» klung «6» ii fiebern habe.
Eine diese Forderung enthaltende Note deS Obersten NakeS ist gestern abend in Berlin eingetroffen.
schleppten Militär- und Zivilpersonen, sowie 46 Kriegsgefangene aus russischer Gefangenschaft.
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tob. Berlin, 8.Sevt. Die „Deutsche Allg. gtg.* schteibi: Sin Burkiner MittogSblatt bat gemeDet. die Stadt Saarbrücken habe dem Präsidenten Poiucrrrs ei« Denkschrift überreichen lassen, die für eine» enge» wirt» ickasiliÄea Anschluß Saarbrückens an Frankreich einrrede Dir Noch rächt ist ix dieser Fassung falsch. Si- beruht vermutlich ans einer Jnfvlmaiiru der „Saarzritrrng^, die kürzlich meldete, daß bei ixt Anvx stichelt P«»carÄ in Straßburg zwei Saarbrücker St ad träte und e« strieller den sraagösischen Präsidcnte» begrüßt
Marburg
Mittwoch, 3. September
Die Rückkehr der KrieqSZefausenen.
wb Berlin. 3. Sept. Die Reichszentralstelle für die deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen gibt bekannt, daß der Abtransport der deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen aus englischer Hand in Frankreich nunmehr begonnen hat. Es sind in den letzten drei Tagen täglich tausend Mann übernommen worden. Bon morgen ab werden voraussichtlich täglich 3 0 0 0 M a n n über Köln eintreffen. Die Angehörigen von Kriegsgefangenen, die sich in englischer Hand in Frankreich befinden, tun gut, ihre Paket- und Geldsendungen eintustellen.
Wb. Berlin, 2. Sept. Die Reichsstelle für Kriegs- und Zioilgefangene teilt mit: Bon den ersten 2000 Kriegsgefangenen, die aus englischer Hand in Frankreich eingetroffen sind, wurde der erste Transport von 1000 Mann in das Lager Me s ch e d e über- gcsührt, die zweiten tausend Mann in das Lager Gießen gebracht.
tob. Köln, 2. Sept. Heute nacht trafen wieder 1000 unverwmchete deutsche Kriegsgefangene aus englischen Gefangenenlagern in Nordfrankreich hier ein.
tob. Versailles, 2. Sept. Einzelne Pariser Blätter verbreiten eine Rentermeldung, nach der die Heiinbesörderung der Kriegsgefangenen in England von den Transportmitteln abhänge, die nach dem Frie- deuSvertrag die Deutschen zu stellen hätten. Der Abtransport beginne» sobald die deutsche Regierung die erforderlichen Schiffe gesandt habe.
tob. Versailles, 2. Sept. Der Oberste Rat beschäftigte sich in der gestrigen Sitzung mit gewissen Aus'ührungsmaßnahmen betreffend den Rücktransport der d eutschen Kriegsgefangenen.
tob. Genf, 2. Sept. (Havas.) Dem internationalen Komitee des Roten Kreuzes, da? sich seit mehreren Monaten für die Auslieferung der deutschen und polnischen Gefangenen verwandt hat, ist von zuständiger Seite mitgeteilt worden, daß als Folge seiner Bemühungen die polnischen Behörden die Freilassung der deutschen Kriegsgefangenen in Dombie bei Krakau beschlossen haben.
mit dem Kreisblatt für de» Kreis Marburg
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
Marung ab. Sie betonte aber dabei, daß sie an ihrem L G-lnsstandpunkt unverändert s-sthalte und daß ihr der orhüg von privater Seite ausdrücklich für Zwecke des Retro Kremes überlassen worden sei.
p wb. Berlin. 2. Sept. Dieser Tage fanden Kvischm [ den bftrftfltro Reichsbehörden und der Wa'fenWstands- - keifcäfion Berhandlnnzen statt, die sich auf die lieber* »&mg ernster A-beiis-xbiete der WasfenRllstandskom- »Usn auf die demnächst damit zu bekam üben Rei •e*-- Ihttot wfrjgro. Noch Maßgabe dieser Besprechungen geht i«twt du« den Wiederaufbau betretende Arb-'ts- •Wei unter vorläufiger Beibsbsltnug der bisherigen 6tÄKJhrott auf das RrichSwirffchattsministerd«» über. Ry b<t Utckerkommisston für die Rückgabe der auS 84gi?n und weg geführten M a sch i «hfw ist ein
kn :uÄ»Sr6seu Amt unterstehendes Komuckfsariat ge- ßLet und K»mner«'l«rt Dr. Geggenheimer übertragen ►*dvrn. In gleicher Weile torrbe dem bayerischen Lega- tzr-tze-un v. Sein die Bearbeitung der Rückgabe btt Finanzdokumente «ud KunstgegenstSnde
olvgift legirle
vertrag mit der Türkei fertiggestellt ist, da man annehme, daß auch Amerika erst in diesem Stadium der Verhandlungen seine wahren Abfichten über Thrazien aussprechen werde. — Nach einigen Morgenblätiern wird bi» zur Lösung der Krage Bulgarien da» Recht haben, über den Hafen von Dedeagatsch mit seine« Zufuhrehenbahnlinien zu verfügen.
Die Bedingungen für Bulgarien.
wb. Paris, 2. Sept. (Havas.) Beim Obersten Rat besteht der Wunsch, den KriedenSvertrag für Bulgarien so rasch wie möglich zu erledigen. Der Rat beschloß, der bulgarischen Friedensabordnung den Text, bet die politischen Grenzen bei Lande! bezeichnet, zu übergeben. Ein Ausgang zum Meere, wird Bulgarien versprochen. Die bulgarische Abordnung wird, tote dies vorher mit der österreichischen der Fall tomt, im Namen
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Uti. eisti
Die beanstandeten Artikel 2 und 61 der neuen RrichSverfasfung enthalten Bestimmungen, die die Möglichkeit des Anschlusses Deutsch-Oesterreichs au , Deutschland ssisiorftcllen. Art. 2 besagt, daß andere Achtere als die deutschen Länder durch Neichsgesetz kn das Reich aufgcnommeii werden können, wenn es ihre Bevölkerung kraft des Selbstdestimmungsrechtes begehrt. Art. 61 bestimmt in Abfatz 2:
^Deutsch-Oesterreich erhält nach seinem Anschluß en das Deutsche Reich das Recht der Teilnahme am Reichsrat mit der seiner Bevölkerung entsprechenden Gtimmenzahl. Bis dahin haben die Vertreter Dentsch- Oesierrrtchs beratende Summe,"
Zu d-r TVorbenites des Obersten Rates ist zu fegen, U6 n Widerioruch zwischen der neuen Reichsversassung xirb dem FriedenSv<nttrag nicht möglich ist, da Artikel 178 Ndsiw 2 der Verfassung jeden Widerspruch ausschaltet >«(6 die Dorsch eilt: „Die Bestimmungen des am 28. Juni 1919 in Versailles unterzeichneten Frirdensver- lvages werden durch die Verfassung nicht berührt." Damit tst gesirgt. daß die Bestimmungen des Friedens- Vertrages in Haltung bleiben, selbst wenn sie mit Dor- fchristrn der soäter erlassenen ReichO>ersafsuug nicht im 6tÄ?toiig stehen sollten.
wb Versailles. 2. Sept. Mareek Hutin schreibt i» ..Echo dc Paris", daß die Aussprache über die Ra t - r 1 zfk r n n g des Friedcnsvertrages diese Woche Mkbloffen weiche utzd daß mau glaube, daß die Ratifi- »ienrng deS FrstdeAsverirages mit Deutschlands zwischen öwn 15. und 18. September int „Journal offieiel" bi- htottaeg-ben werden fötfne.
wb. Berlin, 2. Scvt. Zwischen der englischen Re- gimmg und der deutschen Regierung wurde ein Kaliabkommen abgeschlossen. Die deutsche Regierung übernahm die Verpflichtung, 20 000 Tonnen Kali an Enland bis Jahresende zu liefern. Dir Abrechnmrg erfolgt monat- m
Berlin, 2. Sept. Wir die Abendblätter meldeit, wurde die eine Million in Gold, die Frankreich für die Ermordung des Gergoanten Manheim aff Buße von kr Stadt Bersin forderte, der deutschen Regierung von privater Seite angeboten. Tie Regierung nahm brr Summe an und führte sie an die französische Re-
Oberschlefien.
Die Organisierung der Banden über fälle durch Polen.
wb. Breslau, 3. Sept. Amtlich wird gemeldet: Seit der Niederwerfung des polnischen Aufstandes in Oberschlesien findet dauernd eine Beunruhigung unserer Grenzwachen statt. Infanterie-, Maschiueugewehr« und Mienenwerferfeuer schlägt uns täglich von jenseits der Grenze entgegen. Heimtückische UeberfMe bewaffneter Vaicken, die aus polnischem Qfebiet vorstoßen und beim Gegenstoß unserer Truppe« sich ebenso schnell dorthin in Sicherheit bringen, find an der Tagesordnung. Der polnische Grenzschutz tut nichts, nm diese Ueber- griffe, die sich vor seinen Augen abspielen, zu verhindern. Im Gegenteil, die Banden werden von der polnischen Armee organisier:, mit Waffen und Munition versehen und von polnischen Offizieren für ihre Aufgcche geübt. DaS Generalkommando des 6. A.-K. hat die in Oberschlefien befindliche Ententemission au' dies Weich alten der Polen aufmerksam gemacht und gebeten, an Ort und Stelle die polnischen UeberfNle festzustellen, um eine Abhilfe herbeizuführen. Die Erbitterung unseres Grenzschutzes über die heimtückischen lieber?SHe ist hn Wasen. Er hat sich bisher damit begnügt, einbrechende Banden nur auf dem eigenen Gebiet zu bekämpfen, aber auf die Dauer kann eine solche Zurückhaltung von unseren Truppen nicht verlangt werden.
tob. Breslau, L. Sept. Das Generalkommando des 6. A.-K. teilt mit: Golkowitz wurde in der Nacht zum 2. September abermals von Banden erfolglos angegriffen. Bandenangrifse südwestlich AlssBernn und nordöstlich von Beuthen wurden abgewiese«. Bei Herby passierten heute 400 aus polnischer Gefangenschaft zurückkehrend- Deutsche die Grenze, bsttuiUej; feie bä 66» ii Lbechhlepe» v«-
ler Mer«t Slot fordert MMemz der JkiSsierfohu.
jtftu den vorgesehenen Anschluß Deutsch-Oesterreichs, e e e f • 111 e 8, 2. Sept. Rach beut „Journal"
tob. Berit«, 2. Sept. Nach Mitteilungen von zuständiger Stelle wird der militärische Schutz in Oberschlesien nicht vermindert, sondern nach Möglichkeit verstärkt werden. Die erforderlichen Schritte sind veranlaßt. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, Ruhe zu bewahren.
Me die „Bossische Zeitung" mitteilt, ist die Meldung vom Austauchen französischer Uniformen in Oberschlesien nicht zutreffend. Offenbar handelt es sich um eine Verwechslung mit polnischen Uniformen. Im übrigen hält die Befsemng der Lage in Oberschlesien an. Es wird nirgends mehr gestreikt. Auch die stillgelegten Gruben «ahmen den Betrieb wieder auf.
tob. Berlin, 2. Sept. Im Einvernehmen mit der Reichsregierung und der preußischen Staatsregierung begeben sich heute die Generale Dupont, Mal- c»tm und Bencivenga, die Chefs der fremden Militärmissioneu, nach Oberschlesim, um sich mit der bereits dorthin entsandten interalliierten Misttärmission zu vereinigen. Die Bestlgnisie dieser Kommission werden dadurch nicht geändert. Die vielfach verbreiteten Gerüchte, daß die im Friedensvertrag vorgesehene Besetzung Oberschlesiens durch fremde Truppen schon vorzeitig erfolge« werde, entbehre» jeder Grundlage.
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Deutsch-Oesterreich.
Ueberreichun- der Friedensbedingungen in St. Germain.
tob. St. Germain, 2. Sept. Nach Meldung des Wiener Sott. Büros überreichte der Generalsekretär der Friedenskonferenz D u t a st a dem Staats- kanzlet Dr. Renner im Auftrage der Konferenz die Antwort der Friedenskonferenz. Dutasta überreichte die einzelnen Schriftstücke mit kurzen Erläuterungen und legte dann ein Schreiben vor, in dem der Empfang dieser Schriftstücke vom Staatskanzler bestätigt toutbe. Hierauf teilte der Generalsekretär mit, dlch die Mächte zmc Beantwortung eine Frist von fünf Tagen in Aussicht nehmen und ersuchte den Kanzler, sich' zu dieser Friststellung zu äußern. Der Kanzler erklärte, daß die Schwierigkeit der Berbindung und die große Entfernung und vor allem, die parlamentarischen Verhandlungen die Einhaltung dieser Frist unmöglich erscheinen lassem Der Kanzler werde sich genötigt sehen, von Wien aus je nach dem Verlauf der Dinge wegen einer Frist- verlängerung vorstellig zu werden. Nach der lieber- reichung fuhr die österreichische Abordnung in Automobilen in ihre Quartiere zurück.
Die Zerstörung der deutschen Luftschiffe.
wb. Berlin, 27. September. Zu der englischen •tri1 äig roi: der Zerf-v -ung zwDf auszuliefernder Luft- ^fse erfahren die „Poütitch Pari^nuentarischen Rach- den ze-.tzörien Luftschiffen waren einige bereits to^inib des fri^ge® worden, weil sie
Lchr>u,höar gevtorden toar-n. Dieben Lastschiffe wur- b»n Lll,^nsch^ten im Anschluß en die «»rgfinze in 67 »W z-r stört.
Die thra.zilche Frage.
i^6. B-rsailles, 2. Sept. Präsident Wilson Mnte r ch' p.m „Karin" die csn dem C&erften Rat '/-ey^e Söf ai? der i Frage ab. Infolge-
’ si.lt der O'erste Rat beschlssten haben, Thrazien Lccö'i--beten Truppen besetzen zu lassen und die l ^sielung b.ajüt Kruge aufzufchiebe-, bis der KrirdenS»
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Art. 80 des Friedensvertrages lautet:
Deutschland erkennt unbedingt die Unabhängigkeit vesterreichs in den durch den gegenwärtigen Vertrag l^yi-^ren Grenzen yn und wird sie als unabänder- 65 achten, außer UebereinfHmmung mit dem Rat de» Bölkerliniides. *
bas FriedenStoerk zu beschleunigen und <*f H* Gefahr der Verschiebung der «erhandl-nseu Übet M*w asien bi» Oktober hinzutveisen. ,
«Uso» au die Arbeiter.
tob. Rotterdam, 8.Sept. Der „N.Ross.Ue*A* meldet aus Newyork, daß Wilson in seiner Botschaft a» die Arbeiter die Gewerkschaften auffordert, mit der Re» gierung im Kampfe gegen den RadikaliSmu» «uiammen» zutoirken. Biele Arbeiterführer sind der Ansicht, daß Wilson die Fordermrgen der Arbeiter, Vertretung fnbet Verwaltung der Industrien und Teilhaberschaft «m Go» toinn, unterstützen wird. Wilsons Botschaft richtet sich gegen die radikalen Elemente in der Arbeiterschaft, die auf die Verstaatlichung der Hauptindustricn hinsteueru. Laut „Nieuwe ß’ourenf' erklärt Wilson außerdem, wenn die Arbeiterschaft sechs Monate nicht streike, so werde biel ihm die Möglichkeit geben, die Teuenmg »n vermindern. Der Präsident ist davon überzeugt, daß eine neue 9» bustrieM angebrochen ist, und daß die Arbeiter nicht zufrieden sein werden, bevor sie in der Industrie mit» bestimmen können und Anteile am Gewinn erhalten.
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Die Vorgänge iu der Pfalz.
Die BemSntelung deS mißglückte« Putsche».
tob. Mannheim, 2.Sevt. Die „Pfalz-Zentrale" meldet: Die Regierung der Pfalz gibt nutenn 31. August 1919 eine amtliche Mitteilung über die traurigen Bor» gange in Ludwigshafen heraus, die von allen pfälzischen Blättern veröffentlicht werden muß und deren Veröffentlichung die französische Behörde genehmigt hat. Dies« Kommentar gibt eine so harmlose Erklärung des tleberfallS auf daS Postgebäude in Ludwigshafen, daß man auf den ersten Blick sieht, daß eS sich um eine Darstellung handelt, die von der ftanzöfisckMi Besatznugs» behörde vorgeschrieben wurde. Nach dieser Darstssl- lung wäre die Ludwigshafener Bluttat lediglich darauj zurückzuführen, daß ein französischer Polizist ans der Treppe des Hauptpostamts hinfiel: iu seiner Aufregung dann zum Revolver griff und drei deutsche Beamte, bte in seiner Nähe waren, niederschoß. Bezeichnend sür Me Auffassung des Regieruirgspräsidiums ist jedoch der Schwßlatz: „Für den Fall, daß die Untersuchung der amtlichen deutschen Stellen gegenteilige Tatsachen zutage fördern wird, behalte ich mir ausdrücklich die mir geeignet erscheineiche Richtigstellung vor." Es ist zu hoffen, daß diese Richtigstellung recht bald erfolgen wird, bene die deutsche Bevölkerung hat ein Recht darauf, zu erfahren, tote diese deutschen Beamten von französischen irfeberge» schossen wurden
tob. Spetzer, 2.Sept. Der stellvertretende Re» gierunsspräsident der Pfalz hatte rcü dem General Favolle, Oberbefehlshaber der sev ^'sschen Seeteb» qrupve in der Pfalz, eine Besprechuitg. in bet General FaPolle dem Regierungspräsidenten die Versicherung gab, daß die Besatznugsbehörden in der pfälzischen Frage, bie eine rein deutsche Angelegenheit fei, unbedingt« Re» tralität beobachten würden. Demgemäß sei allen Gruppen und alle» Parteien ohne Unterschied der Rich» tung grundsätzlich die vollste Freiheit gewährleistet, die pfälzische Frage in Bort und Schrift, in Versammlungen wie in der Po:sse, sachlich zu erörtern. Boraussetz» itnfl sei lediglich, daß bei der Behandlung der pfälzischen ixtxiflt jeder Angriff und jede Unterstellung gegenüber bet französischen Regierung und der französischen Armr« unter allen Umständen unterbleibe. — Dazu ist zu bemerken, daß bis jetzt die untergeordneten Stellen derartige Erklärungen und Versichecirnücn ihrer Vorgesetzten nicht be» achtet haben.
tob. Mannheim. 2. Sept. Dft französische Brsatz- une-behörde in Ludtoigsbasen hat den gestern noch nicht entlassenen Postbeamten Fuhrmann m«>h heute noch nicht sreigewssen. Die Arbeiterschaft hält an Me*« FrriftlsiunO unbedingt fest,- sodaß der AuMarL schließlich aus»»» vrechen droht. Vcrbandlungen hierüber sihweben nochr Die Beerdigunc bei getöteten Postrerwalier? ®e« fanb gestern unter großer Brieiügung der Bevölkerung statt, lieber die Vorgänge am letzten Freitag im Ludwigsbasenet Hauptpostamt gibt die btiüeifcSe Regierung mit Genehmigung der ftanzöstschen Briatz»ngsbehörde einen amtlichen Kommentar heraus, nachdem bis zur Stunde iebe ordentliche Untersuchung durch deutsche Stellen fehlte, die nähern Angaben gestatten würde.
(Sie «ewaltaft H Birkeafelv.
wb. Oldenburg, TSept. Am Sonnabend hat dar französische Kommandant in Birkenfeld, Major Bastians, den Landcsausschuß aufgelöst und die Msiglieder der otbenburgitoen Regierung ab,«setzt, weil die berufe« Vertretung des Landes in Uebertinftimmung rntt der oldeubnrgischen Lairdeskczlerung den Anschluß Strien- feg»s an die pmißische Z^einvrovin, erstrebt. ES tourbc in Birk?ftseld eine neue rrvolusionärr Provinzialrrgi«- ntng eingesetzt. DaS oldenburgische Sieatsministerimn hat scharfe V-rwahrrlng gegen diese verfassnugsto-drigen Osewaltmaßnahmen ringelest
tob. Wien, 2. Sept. Die Blätter melden, in par- lainentarischen Kreisen verlaute, daß im Zusammenhang mit der «»gestrebten Rückkehr der Habsburger dieser Tage in Wien der ungarische Staatsangehörige, Fabrikdirektor Wellner aus Budapest, verhaftet worden sei, der persönliche Beziehungen mit den monarchistif hen Kreisen in der Schweiz hatte.
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Ungarn.
tob. Budapest, 2. Sept. Der Versuch de- tzan- delsministers Heinrich, ein Kabinett zu bilden, worin alle Parteien, auch die Sozialdemokraten, vertreten gewesen wären, ist insbesondere wegen der maßlosen Forderungen der Lovaszyschen Unabhäugigkcitspartei endgültig gescheitert , e
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Amerika
Die Opposition des Senat».
wb. Amsterdam, 2. Sept. Das Pressebüro Navio meldet aus Washington, daß einem Bericht de» „Uni» versag, Service Sigena?“ zufolge eine Konferenz zwischen Wilson und dcu> Senatsaueschuß für die auswärtigen Angelegenheiten klar ergeben hat. daß bie Opposition gegen den Friedcnsverirag unverändert weiter besteht. Wie einzelne Mitglieder de» Ausschusses versicherten, hat Wilson, durch sein« Darlegungen feinen einzigen, seiner Gegner überzeugen könne ES steht fest, daß bie Ratifikation des Friedensvertrage» eine weitere Verzögerung erfahren wird.
.Newhori Dun“ meldet, daß Broß-Britannic« un» Frankreich auf bet Friedenskonferenz in Paris die schwebenden Fragen nicht erledigen wollen, bevor sie wissen, waS die Vereinigten Staaten mit dem Friedensvertrag und dem Völferbundsvertrag machen Im Hinblick auf die Möglichkeit, daß der amerikanische Senat Abänderungen an diesem Vertrage vornimmt, wird augenblicklich in Pari» ernstlich in Erwägung gezogen, ob e» zweckdienlich sei, Verträge mit Deutsch-Oesterreich und Bulgarien aLzuschliehen, solange Aussicht darauf besteht, daß gegen diele Verträge bei ihrer Vorlegung im amen- konischen Senate Einwände erhoben werden.
wb. Amsterdam 2. Sept. Das langsame Fort- schoeiten der KriedenSverhandlungen in Pari» erregt, wie die „Rewyori Sun“ meldet, den Lerger der Italiener. Die „Associated Preß“ berichtet, daß Tittoni fefato Kollege» «f per KonjercnA bringend auffocder».
Set Änjeigenptet« beträgt fit bi« 8ge|* Zeile80 j.u. 88V, TenetungSzuschl. & J — 40 4, «mtL M. euimätt. 40 j u. 25«/, TeuecunaSzuschl. = 50 Rellemmeile 1.50JT. Jeder Xebett gilt el« 85«nab«tt — Bei A»»k. K di« AeichSftost. m. Bet 1Q1A mittig, b. Angeb » J. Donbergeblht. - Postscheckk.: Ar. »01» Amt Franks, a.«. 15,0
find, Die „Oberhessische Zeitung" erscheint sechrm»! wöchentlich — Der
Bezug»»!«!« beträgt monatlich 1.60 X. frei in» Haus: bntch die Post Erze, z 2vD 1.75 -X ohne Bestellgeld. — «erleg m Dr. C. Hitzeroth.
Markt 21/23. — xernsprecher 56.
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