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1919

Die wirtschaftliche Lage.

»8.

mit

diese. 64

Preise sind sechs- bis siebenmal so hoch als

-Ziir-

Tonne

kostete in Mark

die

ab

außerordentlichen Knappheit

ch.d.Z« Ufa mW artig

sprechen. Ste'gt die Gesamtförderung Deutschlands

t»«

er

Dortmund, 1. Sept. Wegen Koh len mangels

öa$ Eisen- und Stahlwerk Hösch ikkierschichien einlegen.

von heute an

------

Galle!« etgaffel)

»sucht r kleine

uschen.

sch. d. 1

Md nicht erst, wie im Friedensveriraq vorgeschrieben ssh 3D Tage nach dessen Inkrafttreten begonnen werde, . ftre Forderungen zunächst auf 20 Millionen Tonnen U jährlich ermäßigt.^ Die deutschen Unterhändler haben ^demgegenüber imn:er wieder bstont, daß selbst wenn

1914

1.1. 1919

1.7. 1919

1.8. 1919

Infolge der

Eisenmarkt waren ganz wilde Preisverhältnisse einge­rissen. Die festgesetzten Preise wurden vom Handel «nd schließlich auch von den Werken selbst nicht mehr gehalten. So hat der Stahlwerksverband, nachdem er noch |u Anfang Juli den Beschluß gefaßt hatte, von einer Preiserhöhung abzusehen, um dem erwünschten allge­meinen Preisabbau keine Hindernisse in den Weg |tt legen, die Preise ab 1. August stark «höht. Im Be­gleich zu der Zeit vor dem Kriege und zu Jahresbeginn betragen die Preise in Mark für die Tonn« für:

weg 9.

'sicherstellen würde. Die Weltmächte haben vielmehr

Forderungen endgültig wie folgt formuliert: Marschland hat in den nächsten sechs Mona-

Deutlchet G letzt re i- Roheisen

75.50

250.

439.

517.50

tob. Amsterdam, 1. Sept. DieTimes" meldet aus Washington: Wie verlautet, würde die Annahme des Mandats für Armenien Amerika zur Entsendung von mindestens 150 000 Mann nach Armenien zwingen. Die öffenrlichc Meinung in Amerika ist jedoch da­gegen, daß für europäisch« Abenteuer noch mehr Geld und Menschenleben geopfert werden.

Eise«.

Die Versorgung der Hochosenwerke mit Erzen ist letzhin zwar etwas besser geworden, und im Juli ist ei» neues Abkommen mit Schweden über Erzlieferungen zu­stande gekommen. Infolge der unzureichenden Brennstoff­versorgung bleibt die Lage des Eisengcwcrbes recht schwie­rig, und «ne Förderung durch Inbetriebnahme weiterer Hochöfen war nicht möglich. Die Roheisengewinnung zeigt zwa- während des zweiten Quartals eine Besserung, bleibt aber immer noch um etwa zwei Fäustel hinter der entsprechenden Vorjahrsproduktion zurück. Nach bet Statistik des Vereins deutsch« Eisen- und Stahlindu­strieller betrug die Roheiscn«zeugung in Deutschland im April 435 224 Ton., Mai 524 986 Ton., Juni 527 035 Ton. Der Versand des Roheisenverbandes beträgt etwa 50 Prozent der Beteiligungen gegen durchschnittlich 62 Prozent während deS Krieges und 80 Prozent vorher. Die Produktion kann nicht einmal den dringendsten In­landsbedarf befriedigen, und die Werk sind nicht in der Lage, irgendwelche befriedigende Lieferungstermine in Aussicht zu stellen.

Die Roheisenpreise, die erst Mitte Juni und Anfang Juli erheblich herausgesetzt worden sind, haben ab 1. Aug. eine weitere Erhöhung erfahren. Die Skigerungen seit Anfang des Jahres allein entsprechen etwa dem Drei- biS Vierfachen der letzten Friedenspreise, und die jetzigen

- * «mtl. e. «uewett. 40 4 «. 2S-/,TeuerunqSzujchl. = 50 Steuernem 1.50X Zeder Rabatt gilt al, Barrabatt. Bei Mert. b. bie Erichästost.«. ver- mtttlg.b.lw|eb. B 4. Soabergebühr. Postscheck!.: Ar. SOI» AmtFranks.a. M.

Luxemburg Gießerei- Rohetse« 60, 215. 391.60 452. auf dem

Vs bis V, der Leistungsfähigkit und des Auftragbestan­des angegeben. Im Siegerland beträgt die Leistung kaum 25 Prozent der Produktionsmöglichkeit, dabei siegen Aufträge vor, die die Werke bis ins Frühjahr hinein voll beschäftigen. Besonders ungünstig ist die Lage in Ober- schksien. Eine Anzahl Hochöfen ist schon seit Monaten außer Betrieb und weitere Einstesiungen werden «icht ausbleiben. Die Kattowiher Akt.-Ges. für Bergbau mA Eisenhüttenbetrieb bleibt zum «stenmal feit 30 Jahren ohne Dividercke. 6t

jie MleMnms an die NWWe.

gtfertiger Beginn der Lieferung von 20 Millionen

krf aber Deutschland erwarten, daß die Westmächte

j* Bedeutung unseres Entgegenkommens in der '*°I)t«i!iefcrung nach Gebühr würdigen und im Laufe

England.

Berlin, 1. Sept. DieDeutsche Allg. Ztg." gibt eine Meldung derDaily Mail" wieder, wonach die von der englischen Admiralität bei Scapa Flow unternommenen Arbeiten bereits die Wiederslottmach- ung von 44 Schiffen ermöglicht habe'». Der Wert der gehobenen Schiffe werde auf über eine Milliarde Franken geschätzt.

wb. Versailles, 1. Sept. Nach eines Times- '.r.eldung kündigen drei eng ische S hisfah t?ce' l'schaf e.i an, daß ihre Schiffe in Bremen, Hamburg und Rotter­dam Ladungen für Indien aufnehmen werden.

Wb. Amsterdam, 1. Sept. LautTelcgraaf" er- Härte der Vertreter des britischen Auswärtigen Amtes auf einem am 25. August von der zionistischen Organi­sation in London gegebenen Esten, daß er zu der Mit­teilung ermächtigt sei, daß England Maßnahmen zur Gründung eines jüdischen Staates in Pa­lästina ergreifen toerbe, sobald es das Mandat über Palästina erhalten habe. Der Vertreter des britischen KriegsministeriMns erklärte, er hoffe, die Zionisten wür­de» niemals das Opfer vergesst», das England für Pa­lästina gebracht habe.

Hämatit» Roheisen

79.50

314.50

460.50

573.50

Marburg

Dienstag. 2 September

;*V wrneren Verhandlungen in VersaMeS den berech­nend-!'«8tEu finanziellen und wirtschaftlichen Wünschen xflj eletö Deutschlands Rechnung tragen werden.

DieOberhess.ische Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. Der Bezugspreis. beträgt mmurtlich 1.60 X. frei ins HauS; durch die Post 1.75 ohne Bestellgeld Setltg »on Dr. C. Hitzeroth.

Merkt 21/23. Fernsprecher 65.

wb. Versailles, 1. Sept. Die seit Wochen in Versailles geführten Verhandlungen Mer die nach (en Friedentbediuguugen an die Westmächle zu liefern- den Kohlen sind jetzt zu einem gewissen Abschluß ge- kommen. Bekanntlich ist Deutschland nach dem Wort- Imit der FriedenZbediugungeu zu Kobttnlieserungen bis-zu etiva 43 Millionen Tonnen im ersten Jahre :derpftichtet. Von Anbeginn der Verhandlungen ist deutsch-'rseits belout worden, daß bei der augenblick- Glichen Wirtschafts- und- Finanzlage in -Deutschland Me im Winter zu einer schweren Kohlenkrise Phceu müsse, eine Lieferung in diesem Umfange zu

Amerika,

Die Widerstände im Senat gegen den Friedensvertrag.

wb. Amsterdam, 1. Sept. DieTimes" meldet aus Washington, daß Senator Knox in seiner am Freitag gehaltenen Rede erklärte, er sehe nicht ein, weshalb Amerika Deutschland einen Vertrag auferlegen wolle, dessen Bedingungen in der amerikanischen dip­lomatischen Welt als nnaussührbar bezeichnet würden. Der Vertrag verübe anch einen Mord an der seit langem befrenndeten chinesischen Nation. Er lege die Grundlagen für Jahrhunderte des Blntvergießcns, in das die Amerikaner hinein- gezogen werden würden. Der Vertrag verpflichte die Vereinigten Staaten, alle Abkommen über bestimmte Gebiete nicht zu unterbinden, die der Völkerbund aner­kenne, obgleich die meisten dieser Abkommen sich auf die Unterdrückung der schwachen Nationen grün­den. Dadurch würden die Vereinigten Staaten zu un­gerechten Handlungsweisen gezwungen werden, wie im Falle mit Schantung. Knox sagte, Deutschland müsse den Betrag, auf den die Vereinigten Staaten als Schadenvergütung verzichtet haben, als Kredit erhal­ten. Er fügte hinzu, er hege keinerlei Sympathien für Deutschland und wünsche auch nicht, daß es ohne gerechte ©träfe davon komme. Er sehe jedoch nicht ein, welchen Zweck es habe, undurchführbare Bedingungen aufzuerlegen.

Wie verlautet sind 44 amerikanische Senatoren gegen und 40 für die Ratifikation des Friedens durch Amerika.

Die irischen Amerikaner gegen den Friedensvertrag.

wb. Amsterdam, 1. Sept. Das Pressebüro Radio meldet aus Washington: Mehrere Vertreter der ver­einigten Freunde der irischen Freiheit und Raste, die vor einigen Monaten ix Philadelphia einen Kongreß av- hieltcn, forderten vor dem Senat sausschuß namens von 20 000 000 irischen Amerikanern, daß der Friedensver­trag vollständig abgelehnt werde, da er die Vernich­tung der politischen und kommerziellen Unabhängigkeit Amerikas bedeute und da er Irland und andere Unter­tanenstaaten verhindere, ihre Unabhängigkeit zu er­reichen.

Amerika und Englands Vorgehen in Persien.

tob. Amstcrdam, 1. Sept. LautAllgemeen Handelsblad" meldet »Daily Chronicle" au8 Newport: Es verlautet, daß das Departement des Aeutzer» in Wllbington der britischen Negierung mitteilte, daß eS den englisch-persischen Vertrag, von dem es Mitteilung erhalten habe, keineswegs wohlwollend beur­teile.

Die Raffenkämpfe zwischen Weihen und Segern.

wb. Amsterdam, 1. Sept. Reuter meldet aus Knoxdille (Tenuejsee), daß im Verlauf von Raffen- kämpfett, wobei die weiße Bevölkerung das Gefängnis stürmte, um einen Reger, 3er des Mordes an einer weißen Frau angeklagt war, herauszuholen, zwei Weiße und drei Reger getötet und eine Anzahl verwundet wur­den. Sechzehn Gefangene, bar unter mehrere Mörder, sind aus dem GefägniS entwichen. Den Truppen gelang es, den Mob zu zerstreuen.

Die »Times" meldet aus Washington: In Osmungee (Georgia) griffen infolge von Gerüchten, daß die Neger sich erheben und die Weißen austilgen wollten, die Weißen eine Negerkirche an und erschoffen einen Reger in der Kirche. Hierauf legten die Weißen mehrere Kirchen und einen Negerklub in Trümmer.

tob. Amsterdam, 1. Sep. Der von der Neger- bcvölkerung Amerikas zur Friedenskonferenz nach Paris entsandte Delegierte, der vergeblich versuchte, die Jnrer- esten der Neger auf der Friedenskonferenz zu vertreten, erklärte vor dem Senatsausschuß, wenn die Neger nicht ordentlich behandelt würden und in der Praxis dieselben sozialen unb politischen Rechte erhielten wie die Weißen, werde Amerika eine Gefahr für den Welt­frieden.

Die Lage in der Pfalz.

Rach wie vor ernst. Der Erfolg bet Protestbewegung.

wb. Berlin, 1. Sept. DieKölnische Zeitung" meldet nach denP. P. N.", daß von berufener Seite die politische Lage in der Pfalz nach wie vor als seh r ernst beurteilt werde. Wenn auch der letzte Putsch der Landauer Hochverräter mißlungen ist, so dürfe doch damit die von Dr. Haas und seinen Gesinnungsge­nossen entfachte Bewegung aus Gründung einer Re­publik keine swegs als abgetan gelten.

DemLokalanz." zufolge bemächtigte sich der Be­völkerung in der Pfalz infolge der Vorgänge in Lud­wigshafen eine große Erregung. In vielen Orten sanden Protestkundgebung en ßatt. Das fran­zösische Militär ist alarmbereit. In Ludwigshafen war am Sonnabend die Volksbewegung derartig ange­wachsen, daß die Franzosen alle Militärposten von. den öffentlichen Gebäuden zurückzogen.

Wie derMannheimer Generalanz." erfährt, fängt die französische Besatzungbehörde in der Pfalz an­gesichts der gewaltigen Volksbewegung jin, die Un­terstützung der republikanischen Bewegung fallen zu lassen. Es verlautet, daß der kommandierende Ge­neral in der Pfalz, General Gerard, abberufen und durch General Fayosie ersetzt werden soll.

luJb. München, 2. Äpt. Die Korr. Hoffmann meldet: Ministerpräsident Hoffmann und der Präsident des bayerischen Landtages haben an die Oberpost­direktion f Speyer und an das Bürgermeisteramts in Ludwigshafen je ein Schreiben gerichtet, in dem den Beamten des Ludwigshafener Hauptpostamtes für ihr vaterländisches Verhalten der herzlichste Dank aus­gesprochen toitb. In dem Schreiben an das Bürger­meisteramt in Ludwigshafen wird dieses gebeten, der Bevölkerung den wärmsten Dank für die furchtlose Haltung und das tapfere Bekenntnis M Staat und Reich auszusprechen. Zugleich wird die Hoffnung aus- gedrückt, daß in dieser glänzend bewährten Gesinnung auch die weiteren Kämpfe der reichstreuen pfälzischen Bevölkerung glücklich bestanden werden zum Wohle des Vaterlandes und zur Ehre der schwer heimge­suchten Pfalz.

Wegen der schweren Vorfälle in Ludwigshafen und wegen der außerordentlichen Erregung in der Pfalz hat Ministerpräsident Hoffmann den General Fay- oll e in Kaiserslautern, den Vorgesetzten des Generals Gerard, um eine Unterredung ersucht.

tftf.

itung is.

Oberschltfie«. -

wb. Breslau, 1. Sept. Das Generalkommando des 6. A.-K. meldet: In der Nacht zum 1. September griffen polnische Banden unsere Postierungen bei Golkwitz an. Sie wurden unter Mitwirkung eines Panzerzuges abgewiesen. Feldwache Gotschalkowitz wurde nach Feuervorbereltung durch Minenwerser, die auf polnischem Gebiet ausgestellt waren, durch Ban­den angegriffen. In Bahnhof Gotschalkowitz einge­drungener Feind wurde durch Gegenstoß zurückge- worsen. Versuche von Aufrührern, die Bahnbrücke« nördlich Tarnowitz sowie Fernsprech- und Lichtdräht» in Antonienhütte zu zerstören, wurden vereitelt.

G l e i w i tz, 2. Sept. Gestern wurden bei einem abgewiesenen Bandenangriff auf eine Feldwache bei Pilgramsdorf Angreifer in französischen Uni­formen beobachtet.

Wb. B e u t h e n, 1. Sept. Am 28. 8. wurde« in Dzieditz angeblich als Vergeltung für die Beschädigung der Briketfabrik durch deutsche Geschosse Zoll- «nd Eisenbahnbcamte sestgenommen und teilweise unter Mißhandlungen nach Polen verschleppt.

finb. Der Transport kommt aus dem englischen Lager Etaples bei Dünsirchen, das mit 5000 Mann belegt ist

wb. Paris, l.Sept. DerExcelsior" stellt fest, daß die mit dem Wiederaufbau der befreiten Gebiete be­schäftigten Kriegsgefangenen nicht vor dem 9. September abreifen werden. Außer den Verhandlungen mit Oester­reich erwäge bie Regierung die Schaffung von Auwerbe- stellen für spanische, portugiesische und italienische Ar­beitskräfte. Nichtsdestoweniger sollen die fremden Ar­beitskräfte die französischen nur vervollständigen, und eS Wurde, um ihren Wettbewerb zu vermeiden, beschlossen, daß die französische Arbeitergesetzgcbuug streng auf sie an­zuwenden fei. Für die österreichischen und deutschen Ar­beiter prüft man ein Kompensationssystem, vermöge dessen der Grundsatz der geschuldeten rechtsmäßigen Wiedergut­machung gewährt wird.

Frankreich.

Berk in, 1. Sept. Nach derDeutschen Asig. Ztg." wurde vergangene Nacht ein Flugblatt von französischen Soldaten aus Automobilen geworfen, tn dem gegen die Unterdrückung der deutschen Republik und gegen ein weiteres Eingreifen in Rußland pro­testiert wird. Die Kameraden werden ausgefordert, die Revolution dorthin zu tragen» wo fte noch nicht sei. Das Flugblatt enthält Angriffe gegen Poincarö und Clemeneeau, die als Kriegstreiber bezeichnet wer­den. Das gleiche Blatt gibt eine Meldung des- WienerAbend" wieder, wonach sich in vielen Pariser Bezirken, darunter in dem vom Montmartre, Sow­jets gebildet haben.

LautGermania" berichtet derTemps" aus Metz, daß Bischof Benz le r vorgestern die Stadt verlassen hat. Er tourbe unter militärischer Bedeckung an die preußische Grenze gebracht.

Ausweisung deutscher Arbeiter aus Elsasi-Lutbrinzen.

Berlin, 1. Sept. Wie der »B. Z." ans Genf ge­meldet Wird, ordnete der französische Kouimiffar für Elsaß-Lothringen an, daß die deutschen Arbeiter, bie bis zum 15. September keine Stellung gesunden Haden, mit ihren Fo'nilien ausgewiesen werden.

Der Rücktransport der Kriegsgefangenen.

' kvb. Homburg v.d. H., l.Sept. Der Stab der d^uppe Rhein zur Rückführung deutscher Kriegsgefange- keilt mit, daß am 1. September morgens 3'/8 ein ^ransport deutscher Kriegsgefangener in Stärke von 999 Abnahmekommission Köln-Deutz in Richtung das Durchgangslager Meschede durchfahren hat. Dar- 5?' berauben sich 23 Linksrheinländer, die nach dem Laa« Delbrück bei Köln überarfübrt worden

Italien.

Berlin, 1. Sept. LautB. T." hat der König von Italien dem Staat seine sämtlichen Besitzungen, Villen und Schlösser mit Ausnahme der Paläste in Rom fir.b Turin geschenkt. Die Schlösser werden in Jnvalidenasyle unb Waisenhäuser umgewanbelt, wäh­rend bie königlichen Soutanen den Bauer« überlass«» Werbeu. Schließlich verlangt der König die Bestturr» intg feiner Zivilliste.

nötigen Eigenverbrauch Deutschlands

ckt oder unq t Lohn it 7525 sstr 20.

solche- ... -. -

:t infotz Mah re s l i e s e ru n g von 20 Milli-onen ent»

750 - lennen. Die Regierung hofft auf Nachgiebigkeit der .i West in ächte.

.V*, J ptn vom Zeitpunkte der Pslichtlieserung an die West- f 'wachte insgesamt Kohlenlieferungen zu leisten, die einer

ft 67$ ®*e Gegenseite hat s dann unter der Vor-

i -Mssrtzuug, daß mit den Kohlenlieferungen sofort

ihinS

für bin

mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhesseit

U"b>74 .Elit den Kohlenlieferungen gleich begonnen würde.

er

. geiuÄ

d. 148«

dicht aus den Lieferungen in der verlangten Höhe bestellen werden, wenn nachweislich die Wirtschafts­lage Teittschlands dadurch erschüttert werden würde. gegenwärtigen Augenblick war eine andere Lösung

ischwierigen Frage nicht zu erzielen. Von beut» " scher Seite darf deshalb an die Einsicht aller Be- lmek feiiigten insbesondere auch der Arbeiter in den Berg- 5 teerten und bei den Eisenbahnen appelliett werden, daß $e atk* tun, was in ihren Kräften steht, damit durch rSohnuil ^nc Erhöhung der Förderungsziffer und durch eine )te uni* Schere Produktion von Beförderungsmitteln uns die t b 758 Möglichkeit gegeben wirb, bett Beweis zu liefern, baß deutsche Volk den ernsten Willen hat, den Friedens- iet sv-ni i tenrag loyal durchznsühren. Auf der anderen Seite

er beit g; genw artigen Stand von etwa 108 Millionen ucht z« Tonnen jährlich, so sind von der Mehrsördernng bis 75ß |n 128 Millionen Tonnen 60 Prozent, darüber hinaus HIH» Mi Prozent zu liefern, bis das Höchstmaß der in den

llllr Wltdeusbedingunge» vorgesehenen Pslichtlieferungen lllllv rrrricht ist. Fällt die Gesamtfördernng unter 108 täb« hMllncncn Tonnen, so werben bie Westmächte die je« m.P-rl tetiüge Sachlage nach Anhören Deillschlanbs prüfen Wiö ihr Rechnung tragen. Diese, Grundlage soll je- * MrerfrH n u r bann Geltung haben, wenn Deutschland * Wit bett Kohlenlieferungen sofort beginnt.

iinrnik Trotz der außerordentlich schweren Bedenken, die sofort, teutscherseits auch gegen diese Forderung mit Rücksicht ?Ais unsere Wirtschaftslage bestehen, hat sich die deutsche H7Ä entschlossen, schon jetzt mit der Sie»

----- Irrung zn beginnen. Sie hat sich hierzu im -Tertrauen daraus verstanden, daß die Westmächte

den verh-äng ui sv ollsten Folgen führen HI werde, ja, daß nach dem jetzigen Stande der Förder- Lvg Tentschland ü b e r h a u p t n i ch t in der Lage sei, Kohlen in irgendwie nennenswertem Um,ange auszu-

durchaus keine Sicherheit dafür bestehe, daß in den aufitr Hti>chrit Zeiten des kommenden Winters die verlaug- ;t$ 741 vtai Lieferungen aufrechtzuerhalten seien. Cs müsse

tza^er unter allen Umständen Deutschland ein Mini- I « u m belassen werben, und nur bei einer eventn- cküii Mehrförderuug solle eine Licserung an die West- i.ttädttc in Betracht kommen. Diesen Siaudpuukt bei den (gl. kUcstmachten zur Geltung zn bringen, ist den deutschen 1 et 13 Muerhändiern leider nicht gelungen. Es wurde a b» itt« tmfe Arlehnt, eure Vereinbarung zu treffen, die den

1914

Januar 19

April 19

August 19

Halbzeug

90.

285.

405.

555.

Fo'-meisen

110.

320.

520.

695.

Stabeisen

95.50

335.

550.

745.

Grobblech

100.50

375.-

615.

835.

Feinblech

120.

460.

735.

985.

Walzdraht

117.50

350.

565.

850.

Di« Beschäftigung

in der Eisenindustrie

wird aus