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Das Nachlassen der Stimmung tat deutschen Boni

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datiertes Telegramm aus Omsk ein, nach dem die

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als Hilsslritppe der Verwaltung dringend gebotet}. 98# Lares

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vielfachen Anträge der Obersten Her esleitung au de«

Reichskanzlei den Schleichhandel in Verbindung

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Schärfe vorzugrhen. damit endliL Ruhe in Deutsch­land ««schaffe» würde. Bedauerlich rr Weise seren be* sonders bürgerliche Anise noch nicht van dem Bert««« in d« Zukunft des deutschen BvlfeS durchdrungen. Ohne dieses Vertrauen aber sei ein Wrederaufbau Dcntschlands uumSglich. Nach der Sitzung fanb gemcinstmle Tafel statt.

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Tonnerstag, 4. September, 8 Uhr. re Hansen. Lidelfiunt-et Pfarrer Fellen.

allem mußten die Preise für einzelne Erzeugnisse besser sein und rechtzeitig bestimmt werden, damit die Land- writschaft sich darauf einstellcn konnte. Diese Aust fasiung hat der gleichdrakende Generalintendant auch gegenüber dem Kriegsernährungsamt vertreten. Es scheint, daß England mit seinem System der Niedrigstpreise besser ab geschnitten hat. indem sich bei ihm die Produktion ganz außerordentlich steigerte. Der Landwirt hat ge arbeitet. Del Großgrundbesitz besonders hat Entscheidendes geleistet. Das Vaterland wird Ivirder erkannt haben, daß, wie die Armee der Grundstein der Ordnung, die Sani>- wirtschaft das Fundament unseres wirtschaft­lichen, allerdings auch UHfereS politischen Lebens ist. Air Hütten vor dem Kriege dies berücksichtige» müs­sen, dann wäre uns vieles leichter geworden.. Tas Versäumte jetzt nachzuholrn ist eine der vornehmsten Ausgaben des Staates, intensive Wirtschaft PjiiM des Landwirts.

Ar 1918

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aUgft«eincn zu leben gehab. Tic Frage des Schleich Handels wurde von gr ß ec strnerps.'i i'cher Bedeutung

Täh igkte t verlangte, hatten kein Ergebnis. Meint 14455 private Ansicht über das Zwangswir-schaftssysiem in nn I der Heimat ging dahiu, daß es je eher desto b-es-eh i. in einigen Verpflegungsartikln srgtr sofort, auf! Hkrkä,

Der Bolschewismns in Rußland.

Der russische Sozialdemokrat Abramowitsch, der kürzlich auS Rußland nach Berlin gekommen ist, sprach am Donnerstag in Berlin in einer Bersammln»g der sozialdemokratischen Parteifunktionäre nick ArbeiterrSte Über den Bolschewismus in Rußland. Bach demVor­wärts" führte er «ns:

Gegenwärtig sind die Zustände in Rußland weit schlim­mer, als sie in dem eben erschienenen Buche Olberas: Briese aus Sowjetrußland" geschildert werden. Die Fabrikindustrie wich -durch den Handwerksbetrieb ver­drängt, der meist mit den primitivsten Mitteln arbeitet. Das Verkehrswesen siegt völüg bonrieber, die Landwirt­schaft wird durch die Bauern planmäßig sabotiert, denn diese, um die Sozialisierungsabsichten bet Regierung ein* zudämmen, bauen nicht mehr, als sie zu ihrem eigenen Lebensunterhalt und zur Aufrechterhaltung des emsigen Schleichhandels benötigen. Ter Staatshaushalt weist ein Defizit von 30 Milliarden aus. Produftiou und Konsumtion können natürlich nicht soziaLfiert werden, weg keine Produktion vorhanden ist. Der Schleichhandel blüht in Rußland wir in keinem oberen Lmcke. Zu enormen Preisen ist alles zn haben. Dir: Bourgessie wird bis zur Ausrottung drangsasiert. Aber auch gegen die Arbeiterschaft geht man mit Maschinen­gewehren vor, fobaÜ) sie versucht, sich gegen die Diktatur anfzuKhnen. Lin Rätesystem gibt es in Rußland nicht.

nähme an der Feier abseh«, zu müssen. Auch Scholtz wird wegen Erkrankung an der Feier nicht tülnehmen

aber aus der Haft entsprungen. Erzberge, erklärte, aus dem gleiche» Grrrrrd in München verhlgt nnb deshalb »ach DeutfchOefirrreich geflüchtet zu fein.

In den in Nr. 191 wiedergegebenen kurzen Aus­zügen aus LudendorffsKriegserinurrungen", b/e sich auf Blätter- und Korrespondenzmelvungen stützen, war gesagt worden, der Kaiser habe Ludendorfs die Ent­lassung mit den Worten gewährt:Ihr Abgang wird mir ermöglichen, mir mit Hilse der Äzialdemokrate« ein neues Reich zn schassen." Wir stellen fest, daß sich dieser Satz nicht in dem Buche Ludendorfss be­findet.

lich der Mittelstand, hierbei die sestbesoldeteu Be­amten und Offiziere, hatten schwer zu tragen. Ei« kleiner Teil erlag in der Rot der Zeit wohl der Ve» üchung und half sich, der größere aber wurde buch löblich ausgehungert. Dies kam zn alle« Schweren, was ber Mittelstand trug, noch hinzu. IId

Wahl gibt ei Räte, aber nicht als Lftganisatio» des ,

Proletariats. Eine Wahl gibt es kaum, die!können. Die Begrüßung der Schlachttciluehmer wird RAe werden vonoben" eingesetzt. Die Räte wagen Idurch den stellvertretenden Oberbefehlshaber des Ober­es nicht, trat eigene Entschließung zu treffen. Bei jederIkommaudos Grenzschutz Nord, General Albrecht, et» Gelegenheit holen sie sich von ihren vorgesetzten Behör-1 folgen.

»rl'mit bnrch das schnelle mA energische ««greifen der Trappte« Kottschaks die Dolschewrsten südöstlich I Reichswehr unterdrückt werden kounwn nnb daß die tMMt -Loitsch zum Ruckzug gezwungen nnd ein Reichsregierung fest entschlossen sei, bei allen ähnlichen Sowjetregimenl vernichtet haben. Sie machten!Fällen mit größter Schm-NiMt und mit gleicher

i ;"> »b. Wien, 31. Ang. Wie eine ParLmentSkor- respondenz meldet, begab sich der Ches der englüchen Ms- sion in Wien, Oberst Tnnningham, im Antomvbil nach Westungarn, um sich durch eigenen Augen­schein über die dort herrscheichen Berhältniffe zu iu- formiecn.

De»1sch-Orstrrmch.

Btütetug bcc Bebingnegtii.

vch. Versailles, 30. Aug. Der Oberste Rat setzte gestern bea Text des östrrrcichischcu Friedens­vertrages und des Begleitschreibens endgültig fest. Die Ueberreichung erfolgt am Dienstag durch den Bot­schafter Dutasta. Dir österreichische Abordnung hat fünf Tage Zeit, nm sie $a beantworten. Dir Unter« zeichnnug soll am 7. September in St. Germain siatt- fiuden.

Rach demTemps" kam der Oberste Rat zn dem Ent Must, die finanziellen und wirtschaftlichen Klau­seln zn Gunsten Deut sch-Oesterreichs abzu- ändern. In Betreff der Kriegsschuld soll nunmehr für die Schulden der Bürger, die einem ans dem ehe maligen Oesterreich hervorgegangenen Staate ange­hören, von ihrem Heimatstaat Ersatz geleistet werden. Jnbetreff der Vorkriegsschnld soll beschlossen werden.

I Hindenburg nnd Tannenberg.

Hannover, 30. Aug. Bei der Kundgebung, die dre Jugend von Hannover gestern vor der Villa Hinden­burg mehrte Hindenburg auf die au

ihn «endete Ansprüche:Haben Sie herzliche« Dank für Borte, die Sie an mich gerichtet haben. Sie kommen von Herzen und fiend zu Herzen gegangen. Wenn ~. lnr wkungen ist, heute vor 5 Jahren einen glänzenden Sftg zu erringen, ho führe ich das zurück auf Gottes Fügung urü; auf den Geist der mir anvertrauten Truppen. Dieser Geist darf unS nicht verloren gehen, wenn auch für uns jetzt traurige Zeiten angebrochen sind Wir dürfen den Mut nicht sinken lassen, wir dürfen nftht zu Varias der Gesellschaft nnb zu Heloten unserer Feinde werden. Wir müssen wieder werden, was 'wir damals waren, als in Versailles daS neue deutsche Kaiserreich ge­gründet wurde, wobei «h mich unter benejnigen befand, bie das erste Hoch auf den Kaiser onSbriugen konnten Der Geist dieses großen Tages darf uns nicht verloren gehen in dieser schlappen, falschen Zeit. Da­für bat bie Jugend zu sorgen. ntü> der Geist, bei aus Ihren Worten ft-richt, gibt um bk Gewähr dafür, hast er wiederko mmen wird, wenn ich es auch nicht mehr erlebe. Deutschland hoch in Ehren so will ich- Wiedersehen von dort eben. Unser deutsches Vaterland, irei van Gemeinheit, Feigheit und Bi* würbe, lebe hoch!"

tob- Tannenberg, 30. Äng Wie der Festaus­schuß für die Tannenbergftärr mifteilt, hat Hinden­burg an General v.Scholtz, den kommandierenden General des 20. Armeekorps in der Schlacht bei Tan­nenberg, einen Brief gerichtet, in dem er fein Bedauern ausdrückt, aus schwerwiegenden Gründen von der Teil-

hebün Ende votwc sit «ich: densn sch lech diese da ur Phlei Selb, könne schon »n

Di d«nsn bi bie V schienl kag> m. Die s ^)(K

Ti tziiedei

Soustiqe Mk8n»gks.

Wb. Ratibor, 30. Lug. SEem .Oberfchtes. Lnz.' zufolge näherte sich am Donnerstag ein Flugzeug ent ben deutschen Abzeichen der deutschen Grenze. Da bo8 Flugzeug auf bie vereinbarten GickennungSsigmüe nicht reagierte, beschossen es Nie deutschen Abwehrgeschütz« und brmlst«« es zu« Absturz, «s ergab fick, daß -- sich wirk­lich um ein deutsches Fluxzcug handelte, fite beiden Insassen, Leutnant Rusche und der Beobachter «Mfeld- webel Siegle, sind tot.

tsfc. Versailles, 3L Aug. Rach ei:w< Privat- »rldnng der ^Journal" and Genf besteigt es sich, daß der ftanzösische Botsch after in Bern Dutasta für den Botschafterposten in Berlin ausersehen fei.

wss. Amsterdam, 31. Aug . Die englischen Blätter uttkdeu, daß in bet Gegend von Amadia (55 Weilen vaa Mossul and Sumara (?) schwere Kämpfe zwischen den britischen Truppen und Kurden statlgeftmd« haben.

Ausstände im Buchpeucksewerb«.

wb. D üsseldarf, 30. Sog. Die Vercha«bkun<M zwischen Arbeitgebern und AusstSMgrn der Buch- und Steindruckereien verliefen ergebnislos. Znfolge- befsen kündigten sämtliche Druckereibetriebe Düsfel- borfs heute allen Buch- und SteiudrmLrn urit der tarifmäßigen Frist txm 14 Tag«, so daß dir voll- ständige Stiltegmig der Betriebe bevarsteht.

Wb. Breslau, 31. Aug. MeBreslauer Ztg." meldet aus Hirschbevg: Zn sämtlichen Pchsiersabriken des Riescngebtrges legten die Arbeiter wegen Lohnstrei- tigkeiteu die Arbeit nieder. Es feiern raub 1800 Mann. Damit ist einer der wichtigen Papierer- MgungSdisttikte Schlesiens stillgelegt.

Chiafso, 31. Ang. Der persönliche Vermitt­lungsversuch des Minrfterprändeuten Nitti zur Bei­legung des AnsstandeS der römischen Schriftsetzer itz gescheitert. Römische Zeitungen find mit Ausnahme desPopolo Romano" feit fast zwei Monaten nicht erschienen und sirch auch ferner am Erscheinen auf unbestimmte Zeit verhindert.

Dee Standpunkt bet schlesisch en Eisenbahner.

Wb. BreSkan, 31. Aug. tfine van vielen Tau* sendrn fan Adckus Busch besuchte Berfammlimg der Eisenbahner nahm eine Entschließung an, in bet fetz- gestelft wird, daß die maßgebenden Körpersch asten die Feckernnge« der Eftonbahner Wahl als b«echtigt aner- Cenncn und den feste« Willen haben, den «seubahnrrn zu helfen. Die Versammlung HLt aber nach wie vor an den Forbermtgert fest nnb erwartet, daß die maß­gebenden Körperschaften auch ihren Rillen in die Tat umsetzen. Zur Kohlenvrrforgnng für Hausbrand und Industrie steht die Versammlung aus dem Standpunkt, daß sie die Verantwortung nicht auf sich nehmen kann und will, die entsteht, wenn die Schuld des Zusammen- bruches auf die Eisenbahner falten würde. Mit den? Bewußtsein, daß das Proletariat in erster Linie die größte Rot pt tragen und erdulden hätte, hält e§ bie Versammln^ für ihre Pflicht, aus all« Kraft bie Fertigstellung von Lokomotiven und Wogen zu betrei­ben, vorausgesetzt, daß die NsenbahuverWuttung die Gewähr dafür leistet, den Bediensteten das Mitbc- 'timmnngsrecht eiuzurchlme» und tatsächlich bestrebt ist, alles daran zu fetzen, um den guten Willen der Bediensteten zu «mtertzützen. Die Versammiung sprach sich lernet gegen jede Art von Akkordarbeit aus und bekundet, daß sie das, war sie früher an Akkordarbeit leisten mußte, zukünftig aus freiet Leberzenguug und aus Pflichtgefühl tun will zur Gesundung des ganzen I Wirtschaftslebens. Diese tidttschließnug soll bei preußischen Laudesversamuilung, der Rationalver­sammlung und beet Eisendahnmuns ern»« unterbreite-

znheden sei und dem freien Handel Platz zi machen habe. Daneben schien mir eine stärkere Heraw Ziehung von Genofsenschasts- und Erzeugerverbände»

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;s Sieg Koltfchaks. Niederlage Denikin»?

I» LiftstM «ileostrimtrini«.

Neber die SrnährunI-ppk.

den Eiseubahmrrbeiteon UterfcanMwtgen über einen Sohntarif Patt. Arber eine Wir schaftÄrihgfe wird a» 11. September an HauSbaltsan schuß der preußischen LandeSverfammlung beraten wertem. Die Nachrichten fiter einen bevorstehenden EiscirtechneronEand haben keine Grundlage. Auch ist eS falsch, daß das Eikenbahn- lninistorinm eine Wirtschaftsteibllfe abgelebni hätte.

Zum tztesieruuHsprüstteRt«M in Stralsund itz Stadtrat Hausmann in Stral-nud in Aussicht gc- ncunnen. I« Kresse Franzburg, tesieu Landrat vor wenigen Tagen zur Tlsponlion gestellt worden ist. Tfi ein bekannter pommerscher Mehrheitssozialift als komnnssaeischer Landrat in Aussicht genmmnr«.

Die RrichSwrli rtruppen, die im A in Mittweida einrmften. werden im Laufe des 1. September aus ter Sticht zurückgezogen, nachdem die HaupträtelSführer an ter Entwaffnung der Quartiermacher vorn 8- Lugutz der Bestrafung gegeffibrt warten und tee Waffeuabgate ein genügendes Resultat ergeben hat. Während ter Be­setzung itz eS zu keinerlei ZwischenfLüen gekommen.

Die Deutsche AekkSpartei. In einer Versamm­lung im Wahlkreis« Osnabrück ter?nzeichnete Dr. Stresemann die Stellung ter Deutsche« Volks- Partei dahiu, daß sie gegenüber rechts tuib links als ent­schieden lieteiale Partei ihre Selbständigkeit bewahren werte. Wenn sich bie Demokratische Partei mit ihr auf den Boten der Zusammenfaffung ter literalen Kräfte zusammenschließen toofie, so fei sie willkommen, da die Partei stets die Einigung des Liberalismus erstrebt habe. aber eine scharfe Scheidelinie gegen koSmopvlittschr Demokratie ziehe. Gegenüber ter nuiglichen wirtschast- licheu Satastrophe teS Winters und ihrer Folgen müßte die Parteipoltzik zurücktreten und eine Sammlung aller besonnenen Elemente von den Sozialdemokraten bis zur Rechten erfolgen, um das Schlimmste von Deutschland abzuioenden.

Die hessischen Kreistagswohlru nach dem neuen Wahlrecht brachten ein unerwartetes Ergebnis. In keinem Kresse vermochte di« -Sozialdemokratie bie Mehr­heit zu erreichen. I» Skgcr.lctl: ihre Stimmenzablen gingen erheblich zurück, sie betrugen in terschiedenen Kreisen nur nocl, ein Drittel ter Ziffern gegenüber den Wachten zur Sationalbetfcmtmlung. Ja ischerheffen hat ter neu gegründete Hessische Bauernbund große Erfolge errungen. Dte Demokratische Partei ist überall noch stärker als die Siqialtemokratie zurfickgegangen: im Kreise Gieße« z. 58. beträgt ihre Stimmen zahl «ur noch 20 Prctzent ter allen Zcchlen. Zugenommen haben daoeacn die Veiten Parteieu der Rechten.

14000 Gefangene nnb erbeuteten Geschütze, Eisen­bahnwagen und sonstiges Kriegsmaterial.

wb. Amsterdam, 30. Ang. Die englische« Blätter »om 28. d. M. bringen eine Wireleß-Preß- Meldung, derzufolge die Bolschewisten einen grg. ßen Sieg über Denikin errangen haben solle«. Die Donkosaken «nter General Manio«, denen es ge­lungen war, die bolschewistische Front z« durch­breche«, sind abgefchnitten worden. Eine «es Frei­willigen bestehenden Offiziersdivifion hat 400 Offi­ziere an Toten und 160 an Gefangenen nettere«. Das Astrachaner Infanterieregiment ist gefangen genommen worden. Auffallend en dieser Meldung ist jedoch, daß die Gesamtzahl bet Gefangenen «ach dem bolschewistischen Bericht nur 1000 Kann und die Gesamtzahl der erbeuteten Maschinengewehre «ur 10 beträgt.

Bisher war Denikin erfolgreich gewefen, «äh­rend Koltschak geschlagen worden war.

! Dte Etuuuhmr »w Plessa« durch bie Bolschewist««.

i Wb. Stockholm, 30. Aug. Wie bie .Politiken" au« Neapel erfährt, ist die Einnahme von Plefkau ein , schwerer Schlag für bie Armee te» Generals Judenftfch . «ttvesen. Die Arm« soll gewallige Vorräte verloren

wb. Amsterdam, 30. Aug. Di«MotningiRü-Mckt auf tee im Muter etwa nm oufletenten Post" meldet: Zn London traf ein vom 25. «nguftl*,Jl5Pen-, «r Mnhswete-

' «mtmster daraus hm, baß tee Unräten ui Oter>chl«ittu

den Rat Mr haben in Rußland nicht die DMaturi tu. Allenstei«, 1. Sept. Ei« imposante Ge­be« Proletariats, sondern die Diktatur einer Par-«deukseier der Schlacht bei Taunenberq veranstaltet« bet tef, einet Mmterhrü. Bau Bertemmlnugs- und Koali-1 grmltMtbet Masureubund in Verbindung mit dem «o^recht r-mn absolut kein- «ete sein Meft Freiheiten A). Armeekorps bet Hohenstein unter großer Beteilig genießt nur dastooblgeftmrte" Proletanot, befien größ- nna Monte-4 des otznmnsiiüten

ter Teil die Räteangestelüen sind. Sämtliche Sowjet- He»-atver««r, ans

angestellte haben sich der kommunistischen Pattei anzu- j «bstmtmungSgebteteu.

daß auch die nicht durch Anleihen gedeckten Schulden - Pleflau durch die Bolschewisten war zweifellos «ine I zwischen allen ©taaten geteilt werden, die der ehe- I J*5 «eneral Jntenitsch auSgegebem« unter- maligen Habsburgischen Monarchie angehörten. Außer- j steche» Befehls, den General Ba^owftfch W »er- tz^m soll im Vertrag festgesetzt werden, daß Polen und t hasten. Es gelang Balahowitfch zu entkomm«». Seine I '"JvT,,. . . , Tf. n

Truppen weigerten sich jedoch, de« Befehlen te, Generals I dlf Tschecho-slowakt verpflichtet fern sollen, Otster- ! Arsenew. ter sie übernehme« sollte, Folge M leisten. I 8U liefe«.

; haben. Rach ter gleichen Quelle ftnten zwischen der Sowjet regte runa- und ter estnssche« Regierung Friedens j Verhandlungen statt.

wss. L-lsiugfor«, 30. Aug. Die Eroberung txm

übeüriebenen Unternahm r ewinneu und Arleits« März löhnen zn treffen, wie es be Erhallung unserer Kriegs'

schließen oder abzubanten. Dadurch wird btt Pattei | *

mit so viel Schmutz durchsetzt, daß sie darin unter»«-1 (ct.u

gehen droht. Geschäftemacher und Schwätzer üeheu in den ]XWu UBD Jl Oßlt ttt 2)HTlTl|TfluL

Unter b^n Nnssiänteu sinkt Darmsi.dt, 30. Aug. Heute früh trafen «chr- t>räffi*,d Ebert und MichSwchrmimster RoSk« mit t, I großen« Gefolge jun Besuche bet hessisch«, Regtenmq

SWRtunb G-kmu»u«^chunffel« j« Darmstadt ein. Um 11 Uhr sand im Staates- S' -^S^ tmrd von btt an6erm^rtR<ten Kom- ßfrium offizieller Empfang statt. MiMerpräsident Ul- ter^chr' tieAMÜa ÄwÄhLmA *ich begrüßte den Reichspräsidenten mit riirer «chprache,

^n auf bte Herr Ebert in längerer Rete dankte. Im Au- ^erch, obwohl das mcht ,u ihren Besngmsfen gehört. totu6 OT Empfang sand eine Beratung des h-sti kf«»basie S tHt'^tnugen fnA n dte Ta- j Gesamtmsinsterinms mit dem Reich-Präsidenten «d ?TIsc kT<r^eMkIk.% nK^ |dem Reichswchrmimstrr statt. Rrichsweteminister Roskr u Mitteilung« über die Uetetführung deS ter-

Moment herb», in tem ieitigen Heeres in den foimi-enben Frieteusbestand nnb tte »«lettttTcn rönnen. >teilte mit, daß im Einvernehmen mst den Berbündeteu

die Herabsetzung der Heeresmacht in bet Haupt­fach« erst ftn kommenden Frühjahr vorgenommen wird.

DevtiHss Anch.

SerhLutzl««gen mit dr« Siseusahuarpeiter«. preutzsschrn Eifenbahnministcrium finden zur Zrii

, Dadurch entstand in ter Front ein« Lücke, tewch die Vie I Der Oberste Rat gegen eine Bereinigung Dentfch- i Bolschewisten sich ihren ««g nach Plefkau bahnte«. I Oesterreichs mit Dentfchlmch.

* I Berlin, 1. Sept. Rach temL.-A." hat der

wb. Mita«, 30. Ang. Kaä) bet Einnahme van I Oberste Rat beschlossen, in den Frietensvetttag mi «Mfat durch btt Bossch^Mra « bie Lag, an bei Oesterreich -in« Klausel einzufügen, «ach' der toSm'!D«-tsch.O«sterreich sich nicht ohne EinwMgn^ teieblsdabers «ch be* Führer bei Detachements stellte DSSrtbundes mit Deutschland vereinigenterf. ergab sich ei* Einigung ftbet die gemeinfa* Besetzung 3m eines Konfliktes zwtschen Deutfch-Oefter- ber Front. 1 rmch «nb anderen Staaten find als Schiedsgerichte

tob. HelsingforS» 81. A*p Vei der Rückkehr IGrstzmächte bet Betbündeien bis jnr Etünterng des Generals Judeuitsch nach R«wn wurde ihm vom I des BSltetbunbes zuständig. Reutet meldet, daß russischen Ossizietkotvs d* Kundqehun, «dtgetefit, nach bet Oberste Rat sich noch mit Artikel 60 ter neuen daß sie keinen anbenni «tt ihn deutsche, Bersnssung beschäftigte, nm eine Bereini- « aT?"T' Dratfch-Oesterreichs mit Deutschland zn oet-

tee fitste? ttrlL1 ^te^tete! I h^iwtn- wird eine Rote vorbereitrt, nach bet

«ner angeblich bestehenden deutschen Ortentie-I^E^nd aufgefstdert werden soll, Artikel 60 r« ng, die besonders mit dem General Arscmew in Bet- j feintI Verfassung falle« zn lassen.

bindm« ^gebracht würbe, jeder vegtüntemg ent-! Verhaftung deutscher Spartaristen.

Sawjet-Rnßlanb und Lhina. , I _** ®*n dvllzei vechoftete

- T«. « ZT.« - - » I gestern bei matt Haus>uchung fan kommwnsttschen Par-

eni 8»,^meldet teifefcetariat in Floridsdorf zwei reichgbeutsche «pat- «mens Franz Beckenbauer «nb £db S*fl!e^äd l*ti> W Dtt'Bokfchewistmt SenJ®^bl^r^,^ü?n<^®

st-ß sie ans alle Vorrechte in Lhnm verrichten «ab sor-1 Buchdwcktepre'se sowie eine Anzahl zekLschter Dobl- benc die chinefffche Rechrnnng ans, sofort Be-1 mente. Der Parteisekretär wurde gleichfalls verhaftet. jtffrWii «Ü kowjei-Lußtand -«^knüpfen nnb Ver- Beckenbauer war wegen spartakiftischer Umtriebe wäh- entfachen, die nöt den »ovbringeiche» bpliche-1 tend der Räteregirrung in München at einem Jahr

Hug sehr wesenllich «ft her Ernährung zus Der KSrper bekam i« feiner täglichen Aufü namentlich an Eiweiß utib Fetten, nicht d'aS, war Erhaltnng der leibliche« und geistigen Kräfte wendig ist. Gr «ar j« weiten Kreisen ein gewi Verfall der körperlichen und seelischen Mderstanb kraft eingetaten, der eine unmännlich«, h'yst«^ sche Stimmung hervorries, die im Banne bte feindlichen Propaganda das unkriegerische Denken vst - . (er Deutschen noch vermehrte. Es war mehr Br» - r pflegung nötig. Mr mußten sie von anderwärts fr beziehen und für die Erhaltung der vorhandenei Waren sorgen, vor allem aber unsere Produktion st,j, /" gern. DaS war das Wichtigste. Die Preisb,l.sE^ d»«g Var Aufgabe der heimischen Behörden. Sie li| unter nmerpoMchen Rüch"icht«n. Bei der sozial­demokratischen Hetze gegen das Land und dDdM ® Llgrarter, dte das Brot des arme« Mannes verteuerte», , und bei der an und für sich schweren LebenshaltuM^^ scheute sich bie Regierung, die Höchstpreise «ngemefh r- ., und weittwraussihauend zu regeln. Die Landwirtschgij sah sich in Anbetracht ihrer hohen Betriebskosten ing $ot88< bet Notwendigkeit, nach bem Kriege Inventar zu te CußCtJ schaffen, vielerorts außerstande, mit diesen Preiset zu achteten. Die Vorräte «eichten für die Bevülkeruiif hktzl'. nicht aus nnd konnten bei den niedrigen Preisen nicht ®o

vollständig erfaßt werden. Die nicht sachver- 19 ständigen Organe, die dies bewirke» sollten, Ware, übechteS dazu nicht in der Lage. Jh« Tätigkeit, wirktz ftmiiie häufig aufreizend nnd befremdend. Der ebtielm Trauer Mensch erhielt so nicht einmal dte Portionssätze, d« zur Erhaltung der volle» Lebenskraft zu gering te - messen waren. Stadt »nd Land schritten nun z« Selbsthilfe, soweit sie dies vermochten; Schleichhand« 1^15 2 und Hamsterei griffen um sich. Bald war auf diese» *918 abschüssige» Gebiet fein Halten mehr. Besitzend! ^egr> verschaffte» sich alles Nötige und noch darüber hinaus 9066.- Mochte ihr Verbrauch für die Bolksernährung in ihr» SSI 5^ Gesamtheit zunächst ohne Bedeutung sein, bie Tatsach C--- mußte verbittern. Die breite Masse, nament^mibme

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UnprNtische L»-4«nachrichk-«.

Ansjchatrnu, des Fremdenverkehrs in Bade». Karls­ruhe, zo. Äug. Der .Karlsruher Zeitung" zufolg« sollen die Kommunalverbände ermächtigt werde u, bet*: Fremdenverkehr in allen oder einzelnen ihrer Bezirke ad 15. September auszuschalten.

Schiffsunter,«n^ Frederiksferk, 1. Sept. 3* der Rächt zum Sonntag ist das Schiff .Taukbarkcit' aus Hamburg vor Spotsbjerg gesunken. Der Schissft junge war der einzig«, der sich an Land rettete. Er er­klärte, daß das Schiff plötzlich zu finken begonnen hätte. Das Schiff war von Refnäs nach Kopenhagen mit Ziegel­steinen unterwegs.

Schleichhandel und Hainsterei nahmen dauernd ab- «mb D loßeiibere Forme» an «ab wirkten i» Ursache uni Franei Folge auf unser Denfe» imiuer zerstörender. Unser dem S System der ausgesprochenen Zwangswittschasl $tit5<u in Verbindung mit Hächstpreisen hatte v er sagt Md Die Produktion wurde nicht gesteigert, der Ertcaz nihsiu ging immer mehr und mehr zurück, bedingt dnrä h« bi äußere Einfluss', wie Mangel an männlichen Arbeit-- wshre! kräfteu, Düngernitieln, Ungrinst der Witterung. DK 86 M

doch hat dieser Stand, der i n je der H in sich t mit Mute Füßen getreten wurde, allerdings leibcr nut belasse chweigenb, feine Pflicht getan bis zu- «hm-

letzt. Für den Arbeiter wurde gesorgt Nifit Er paßte seine Lohnforderungen, die aitch durch Streik Liech n: erzwungen wurden, dem Schleichhandel an. Ecwi Wunt statte mich «in erheblicher Teil der Arbeiter es schwel Matzn Sir habe» aber dach im Gegensatz zum Mittelstand isttnrtr