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Die „Oberhessische Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. — Der
für die Sgesp. Zeile SO ^.u. SSV,'/. Teuerung»zuschl- ei cvacm " 2S'/.r«>,erungSzuschl. = 60 ReNamezetle v4. ^ayrg.
Jflt 9Ü9 Bezugspreis beträgt monatlich 1.60 X. frei inS Hau»: durch die Polt 2. «V— 1.75 X. ohne Bestellgeld — Verlag »on Dr. C. Hitzeroth.
1919
Markt 21/23. — Fernsprecher 55.
Erstes Blatt
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7»L » *5’ Berlin, 30. Aug. Nach dem ,.B. T." ist dieser in i« Im.9« Vertretern der Gewerkschaften, aus Kreisen nia« 6eiter' Architekten und Arbeitslosen ein Volks- *4°' . 6 eitsamt gebildet worden, das sich mit der Frage
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In Ludwigshafen
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„Um so rasch wie möglich die durch den Krieg «erursachten Leiden zu mtndern, haben die verbündete« Mächte beschlossen, den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Friedensvertrages mit Deutschland, soweit er den Rücktransport der deutsch»»
Eintritt in das Gebäude verwehren, angeschlagene Plakate kündigen die freien Mlzischcn Republik an.
wb. Mannheim, 29. Aug.
der Landauer Hochverräter scheint beute Nacht in der Pfalz in Szene gesetzt worden zu fcht. Bis jetzt liegen nur Meldungen aus Ludwigshafen vor. Tort machten nach 12 Uhr nachts eine Anzahl Anhänger von Haas den Versuch, das Hauptpostamt zu besehen. Der Versuch scheiterte zunächst an dem Widerstand der treuen Beamten. Zwischen 3 und 4 Uhr früh wurde der Versuch wiederholt, wobei die Hochverräter Handgranaten benutzten. Es sollen auch französische Soldaten dabei gewesen sein. Die Beamten leisteten wiederum kräftigen Widerstand, wurden aber anscheinend überwältigt. Der Vorstand des Hauptpostamtes, sowie ein Unterbeamter — bereit AaniA noch nicht festgestellk sind — wurden im Kampfe getötet. Heute morgen ist das Hauptpostamt von französischen Soldaten besetzt worden, die jeden
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Mfikation des Versailler Vertrages. Immerhin ^»ürde die Ausführung dieser Maßnahme von der üsführung der deutscherseits eingegaugenen Versichrung abhängen.
Das Urteil eine» französischen Sozialisten.
wb. Paris, 29. Aug. Die französische Kammer setzte die Aussprache über den Friedensvertrag fort. Gaillard Daneel bedauerte, daß die Vertreter Frank- reichs nicht eine Verminderungderdeutschen Einheit erreichen konnten. Der Sozialist Brunet sagte, daß die deutschen Sozialisten mit der Bewilligung der Militärkredite nicht ihre Pflicht erfüllten und daß sie ein Verbrechen begingen, das auf der ganzen Menschheit laste. Die französischen Sozialisten hätten keine Verantwortung an der Katastrophe, da Frankreich ungerechter Weise angegriffen und Belgien vergewaltigt worden sei. Der Redner erlläct, daß der Vertrag niemanden befriedige. Das Blut der Toten und die Größe der Opfer Frankreichs berechtigen dazu, daß man Besseres erwarte. Er behauptet, daß der Vertrag Keime zu neuen Kriegen enthalte, jedoch betont er, daß die französische Regierung Beweise von Mäßigung und einem Geiste der Gerechtigkeit abgelegt habe. Er schließt mit der Erklärung, daß er der Regierung die Verantwortung ür den Vertrag überläßt, der ihm ungenügend erscheint, um den Frieden zu sichern.
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Auf Veranlassung Italiens.
Berlin, 30. Aug. Nach dem „B. T." erklärt »Corriere della Sera", daß der Beschluß des Obersten Rates, sofort mit der Rücksendung der Gefangenen zu beginnen, hauptsächlich durch die Uitteil.ung Italiens veranlaßt wurde, daß Italien «ks erste Macht die Gefangenen heimsenden Mrde, ohne dre Ratifikation des Friedens- Vertrages abzuwarten.
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Bcu zuständiger Seite wird zu dem Beschluß des bersten Rates betreffend die Kriegsgefangenen et- Die Nachricht, daß jetzt endlich der von uns
Hw • L Paris, 29. Aug. (Havas). Herr v. Lers- adttchst am Donnerstag der Friedenskonferenz eine 746» pw Note überreicht.
Zum Ludwigshafener Putsch meldet der „L.-A", das; der Putsch von Franzosen in Zivil ansgeführt wurde. Sie verlangten um 12 Uhr nachts Einlaß -in das Hauptpostamt, um die Ausrufung der Republik in alle Wt zu telegraphieren, wurden* aber daran durch den Widerstand der treuen Beamten gehindert. Sämtliche städtischen Gebäude sind gesperrt. Auch die Straßenbahn verkehrt nicht. Heute abend soll der Allgemeinausstand erklärt werden. — Die Kölner Aktivisten haben ihre Tätigkeit jetzt an den Niederrhein verlegt. In München-Gladbach fand eine Versammlung von Anhängern zur Errichtung eines rheinischen Freistaates statt. In Cleve sprach der Vorsitzende der Kölner Aktivisten, Dr. Müller.
tags.) Es liegen ' -nde einwandfreie Meldungen vor: Das Har., amt Ludwigshafen war seit mehreren Tagen von Schutzleuten und bediensteten Arbeitern zum Schutze gegen den bevorstehenden Putsch besetzt. Diese Tatsache war den Franzosen bekannt, insbesondere dem französischen Kontroll- offizisr Mennetrier. Die gegen 4 Ilhr morgens Einlaß begehrenden Zivilisten wären niemals ein- gelasien worden, wenn nicht französische Offiziere und Soldaten sie begleitet hätten. Der Postverwalter See wurde in dem entstehenden Handgemenge durch Unterleibsschuß schwer verletzt. Er starb durch Verblutung, da niemand ihm
h?rer gefangenen Brüder getan werden soll, wird _ ganz Deutschland freudig begrüßt werden. Es W jedoch lediglich der e r st e Schritt. Die :*öiegr-gef«n<
Von französischer sozialistischer Seite wird also festgestellt, daß die französische Regierung in dem Friedensvertrag „Beiveise von Mäßigung und einem Geiste der Gerechtigkeit" abgelegt habe! Ueberhaupt stellte sich der sozialistische Redner ganz auf den nationa- len Standpunkt. In Deutschland ist' so etwas nicht festzustellen.
Die elsässischen »Boches*.
wb. B e r n, 29. Aug. Wie die Genfer „Suisse" meldet, hat „angesichts der bedauerlichen Zwischen- Llle" der Stadtkommandant von Kalmar i. Els. einen Tagesbefehl an die Soldaten ergehen lasten, in dem er darauf hinweist, daß zahlreiche gut elsässische Personen nur die deutsche Sprache beherrschten und deswegen keineswegs die Bezeichnung „Boches" verdienten, die ihnen von den Soldaten zuteil wurde. Der Oberbefehlshaber in Elsaß kündigt schwere Strafen an gegen alle Soldaten, die ich in Zukunft dergleichen Vergehen zuschulden kommen lasten. — Die elsaß-lothringischen Filialen des Unternehmen» Kaisers Kaffee-Geschäft" wurden unter Sequester gestellt.
Die deutsch-italienische« Beziehung«».
wb. Berlin, 29. Aug. Entgegen einer vielfach verbreiteten Ansicht ist es nicht möglich, vor der Ratifizierung des Friedensvertrages eine eigene amtliche Vertretung der deutschen Regierung bet der italienisches R^iexilvg einzurichten. Zndtßen wurde
Ungarn.
Budapest, 29. Aug. Auf Anordnung beb rumänischen Plcchkommandanten ist ungarischen Offi» -irren und ldperptzi«L«» da» Wa ifentraae»
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mando des 6. A.-K. meldet: Die Einfälle pol. nischer Banden in deutsches Gebiet wiederholen sich jetzt täglich. Bei Eorschütz griff wiederum ein« 100 Mann starke bewaffnete Bande unsere Feld« wache an, die den Angriff in erbittertem Kämpft abu ies. Der Angreifer ließ einige Tote zurück. £-5 ist nicht anzunehmen, daß diese Einfälle ohno Borwistcu des regulären polnischen Grenzschutz« erfolge..
243 Deutsche nach Polen verschleppt.
Berlin, 29. Aug. Rach den der Reichsregie« rung ^.gegangenen zuverlässigen Meldungen au» Oberschlesien sind insgesamt 243 Reichsangehörige aus Oberschlesien über die Grenze verschleppt worden. Die Anfrage an die polnische Regierung Hal bisher eine Beantwortung nicht gefunden. ■
Schwere Ausschreitungen i» Oppeln.
wb. Oppeln, £9. Aug. Hier kam es gestenl imd heute zu großen Zusammenrottungen der Bevölkerung, die die Herabsetzung der Lebensmittel« preise und der Preise für Wirtschaftsgegenstand« forderte. Bereits am Donnerstag stürmte big Menge die Stände der Obst- und Gemüsehändler, besonders der Großhändler. Heute vormittag setzte» sich die Zusammenrottungen in großem Maße fort. Die Menge drang in die größeren Geschäfte der Textil-, Lebensmittel-, Bekleidungs-, Zigarrewund Zigarettenbranche ein. Die Akren wurden weit unter dem bisherigen Preise verkauft. Ei» Teil der Geschäfte wurde geplündert. Di« meisten Geschäfte sind heute geschlossen.
Die Zusammenrottungen führten zu einem Einschreiten des Militärs, das Ruh<. und Ordnung wieder herstellte. Zu größeren Z«« sammenstößen zwischen Militär und Bevölkerung kam es nicht. Das Militär besetzte die Hauptstraße^ der Stadt und einzelne öffentliche Gebäude.
mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
Generalkonsul v. Herss, der lange Jahre in Italien dienstlich tätig war, beauftragt, die Wiederanknüpfung der wittschastlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien vorzubereiten. Sobald die Tätigkeit v. Herffs soweit gediehen ist, daß die Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Beziehungen sowohl im Austausch der Güter wie im wechselseitigen Reiseverkehr möglich ist, werden die deutschen Interessentenkreise in geeigneter Weise verständigt.
Teutsche Kameraden.
Berlin, 29. Aug. Der „SB. Z." zufolge berichtet der „Daily Hcrald", daß die deutschen Seeleute, die an der Versenkung der deutschen Flotte bei Scapa Flow mitarbeiteten, die englische Regierung gebeten hätten, an jeder Strafe gleich tcilnehmen zu dürfe», die Admiral Reuter wegen seiner Handlungsweise auferlegt werden Ivürde.
Südtirol.
wb. Innsbruck, 29. Aug. In der gestrigen Trhung des Tiroler Landtages überreichten die Abgeordneten Dr. Reut, Nikolüssi und Genossen folgenden Antrag: Die Absendung folgender Kabeldepesche an Senator Lodge, den Vorsitzenden des Ausschusses, wird beantragt: Der deutsch-österreichische Friedensvertrag liefert Deutsch-Südtirol entgegen dem feierlich verkündeten Bolkswillen an Italien aus. Der Tiroler Landtag bittet den Senatsausschuß, die Südtiroler anzuhören und ihr Selbstbestimmungsrecht zu schützen.
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M Amerika.
Ctne Redereise Wilson».
wb. Amsterdam, 29. Aug. Laut „Telegraaf" meldet die „Times" aus Newhork, daß vom Weißen Hause offiziell mitgeteilt wird, daß Wilson in 14 Tagen "ach den Staaten an der Küste des Süllen Ozeans abreisen und in vielen Städten Reden halten wird. Man erwartzet, daß der Präsident nicht allein über den Friedensvertrag, sondern auch über die industrielle und wirtschaftliche Lage sprechen wird. Es wird gemeldet, daß die republikanischen Gegner Wilsons die Absicht haben, eine Anzahl von Rednern zu entsenden, um die SBeweggründe, die Wilson zu Gunsten einer Unterzeichnung dcS abgeänderten Friedensvertrages anführen wird, zu widerlegen.
3x8 Testament Carnegie».
wb. Amsterdam, 30. Aug. Reuter meldet aus Rewhork, daß da» Testament Carnegies veröffentlicht worden ist. Carnegie schätzt seinen Besitz auf 25—30 Millionen Dollar». Seine Schenkungen während seiner Lebenszeit belieftn sich auf 43,50 Millionen Dollar». Er hinterläßt zahlreiche Stiftungen für wohltätige Einrichtungen, außerdem Jahre»renten von 10 000 Doll, an Lloyd George, Tast und Lord Marley sowie Jahresrenten von 3000 Dollars für die Witwen der ft über« Präsidenten Eleveland und Roofeoeft.
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Sofortiger Beginn der Vorbereitungen.
Marburg I
Sonnabend, 30. August |
199); • vytunoen eni|a)io||en yaven, mit der Heim- Hülse« Raffung der deutschen Kriegsgefangenen bald- (Reial Möglichst zu beginnen, spätestens aber nach der Ra-
General Gärard hat wiederholt erklärt, für Ruhe undLsdnung in^der Pfalz sorgen zu wollen. Durch die Begürft. stumg der Losreißungsbestrebun- gen des Herrn Haas und seiner Anhänger hat er jedoch das pfälzische Volk in einen Zustand der Siedehitze gebracht, der schwere Erschütterungen se Ruhe zur Folge haben kann. Heber Umfang und Entwicklung des Pntsches kann man vorläufig noch nicht klar sehen.
wb. V e r s a i l l e s , 29. Aug. Der Oberste Ra:: «röffcntlicht folgende Note:
lfrüchn ^rissen, daß die Verbündeten sich aus humanitären Gründen entschlossen haben, mit der Heim-
Serfds ZT mulyrrcyr, vag jegt enoiid) oer von uns «en so sehr ersehnte erste Schritt zur Freilassung
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Rußland.
Odessa beschossen.
wb. Amsterdam, 29. Aug. Die englischen Blätter vom 27. August bringen einen von bet Agentur Wireleß übermittelten Bericht bet Bol- schewisten, woraus hervorgeht, daß der Einnahme, von Odessa eine zweitägige Beschießung durch 30 britische Kriegsschiffe vorausging.
T-nppen Kolffchaks bet Rückzug abgefchnittea. f.
wb. Amsterdam, 29. Aug. Die englische» Blätter vom 26. August bringen eine Wireleß-Preß« Meldung, wonach die Aufständischen im Rücke» Koltschaks eine Brücke über den Jenissei zerstörte« und damit den Truppen Koltschaks in der Gegend von Irkutsk den Rückzug abschnitten.
Die bolschewistischen Plä«e in Thiva.
wb. Washington, 29. Aug. Laut Pressebüro Radio meldet die Associated Preß aus London, baß bie Bolschewisten banach streben, China für sich zu gewinnen, um diese Republik „vom fremden Joch z» befreien".
Ci« englischer Moniter zerstört.
wb. Amsterdam, 29. Aug. Reuter meldet a» Archangelsk, daß der Monitor „Menworm" in BreetoS dadurch zerftött wurde, daß das Munitionsschiff, an ba» er angebunden war, in die Luft flog. Die Verluste betragen schätzungsweise 20 Tote und 40 Vermißte. — Ein Bataillon Hochländer und leichte Infanterie ist m Archangelsk au» England eingetroffen.
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Die Lage mif dem Balkan.
tob. Amsterdam, 29. Aug. Laut „Allgemeen Handelsblad" meldet „Westminster Gazette", dast bie Lage auf dem Balkan alles andere als zufriedenstellend ist. In Montenegro wird gekämpft. Die Lage ist bort sehr ernst. Das ganze Land befindet sich in einem Zustand der Revolution. Tie Serben haben vergebldh versucht, Ausstände durch strenge Maßnahmen zu unterdrücken. Die Montenegriner haben die Eisenbahn- Verbindung Birbazar—Antivari unterbrochen. Beide Otte stehen in ernster Gefahr. Die Serben verstärk» ihre Truppen in diesem Gebiet. Das von ihnen ei» geschlagene Verfahren scheint daS Nationalgefühl der Blontenegriner und ihren Haß gegen bie Serbe» xrtX noch angefacht zu haben.
, oen werben nicht, wie man aus efnenr Berliner Blatt erschienenen Melbung ^Eeicht entnehmen könnte, sofort entlassen werden. Seht aus der weniger erfreulichen Bestimmung -bersten Rates hervor, daß der deutsche $e^ Adi ^cu ^rhandlnngen der Vorbereitungs-
«ttitniiiion erst teilnehmen soll, wenn der Frie- «"svertrag i n K r a f t g e t r e t e n ist. Aber die daß diese interalliierte Kommission, deren ^^tzung die deutsche Delegation immer wieder _ . das dringlichste forderte, jetzt endlich z u sa in - Straf' »e n t r i f t und sofort mit den Vorbereitungen des lrziivc« ^ck:ransportes braiNnt, gibt uns die Hoffnung, die Vorarbeiten so schnell gefördert werden, daß ers n «e Entlassung unmittelbar nach Inkrafttreten des «uedensvertrages beginnen wird. Unsere Delega- on in Versailles wird auch weiter nach Kräften 'U'-cht sein, die Freilassung noch mehr zu beschleu- i eeTv deutsche Volk kann diese Bemühungen <5teita{Tung seiner Brüder am besten dadurch . .Erftützen, daß es in wahrer Erkenntnis feiner Interessen an dem baldigen Wieder- rgrt Adau der deutschen Produktion tätig mitarbeitet teMT-but^ bcm Deutschen Reiche die Möglichkeit !t oM T ***** keiner Verpflichtungen gibt.
helfen durfte. Sämtliche Schutzleute und erwartete nnd bereits früher angekündigte Putschversuch Postbediensteten mußten die Hände hochhalten und wurden so v o n d e n F r a n'z o s e n a b g e f ii h r t. Sie befinden stch jetzt noch in Hast. Wer die Zivilisten waren, die eindrangen, konnte noch nicht festgestellt werden, da alle Zeugen des lleberfalls sich in französischer Haft befinden. Der Putsch war ohne Zweifel ein Versuch, amtliche Gebäude in Besitz zu nehmen unter Mithilfe französischer Soldaten. Die Erregung in der Bürger- und Arbeiter- schaft ist unbeschreiblich. Es herrscht allgemeine Arbeitsruhe in Ludwigshafen.
tung. T ^wderaufbaucS der zerstörten Gebiete in Frankreich g, "efckmfngen haben wirb. Eine Nachrichtenstelle er- --- ^erzu, daß nach einer Berechnung des Volks- ^iiöamtes die Kosten für den Wiederaufbau auf 40 dMI^Pliarden Mark veranschlagt werden. Die gesamte Ma- H^Geschafftmg soll in eigene Regie genommen werden. t“*1 Vokksarbeilsamt habe seine Pläne bereit» in großen M dem Ministerium mitgeteilt. Im Laufe der
Woche werde eine Konferenz stattfinden, an der dem Arbeitsminister auch der Reichskanzler teil« v°ten soll.
_ :. Ariegsgesang-nen betrifft, vorzudatieren, ^elfrü^ Hjx Vorbereitungen zum Rücktransport werden s o - del * beginnen und zwar durch eine interalliierte lC0‘ Ul KoAmissfo», der ein deutscher Vcrlreler angeglic- teüi uetren soll, sobald b:t V: trag in Kraft getreten ist. Die verbüirbeteu Mächte weisen aber relfrüch »sdrücklich darauf hin, daß diese wohlwollende ung tci rjpBitiirn, con der die deutschen Soldalcn so große oweit 8 Ssf'eile haben, nut dann von Dauer sein wird, , wenn die deutsche Regierung und das deutsche Zol! Oel ai» eßt ihnen obliegenden Verpflichtungen e r - l-o u, fine«.“
"f r wb. Paris, 29. Aug. Das „Journal" glaubt