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,Oberhessische Zeitung- erscheint sechsmal wöchentlich. Der

Die

t -»/» t)ßl Bezugspreis beträgt monatlich 1.60 Jt. frei ins HauS; bnrch die Poft ' JI2. <-Vjl 1.75 ohne Bestellgeld. Verlag von Dr. L. Hitzerath.

d Markt 21/38. Fernsprecher 55.

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des wirtschaftlichen Gleichgewichts unterstütze. Ferner- gemeinäüsstand' gilt als erloschen.

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wird mitgeteilt, daß in drei bi? vier Wochen Wahlen

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zur Nationalversammlung ans der Grundlage des gleichen, allgemeinen und geheimen Wahlrechtes statt­finden. Zur Kontrollierung der Wahlen möge Cle- menceau eine Aborduung nach Ungarn entsenden, wo­rin womöglich auch sozialdemokratische Vertreter sein sollten. Als Ziele der neuen Regierung werden be­zeichnet: Niederbrechung des Bolschewismus, Wieder­herstellung der Rechtsprechung und der Verwaltung. Sicherung der Verpflegung und der Produktion, voll­kommene Wiederherstellung der Sicherheit von Leben und Eigentum sowie der politischen Gleichberechtig­ung, schließlich die Vorbereitung der Wahlen zur Na­tionalversammlung. Die Note schließt mit der Bitte ent Clemenceau, die neue Regierung in Erfüllung ihrer Aufgaben und in den Bestrebungen zur Wieder­herstellung des Berfassungslebens zu unterstützen.

Die neutrale 50 Kilometer-Zone.

wb. Verlin, 28. Aug. der Frage der Be­ding der neutralen 50 Kilometer-Aone östlich des eins durch Deutschland wurde soeben durch Mar- ll Fach der deutschen Waffenftiüstandskommis-

n in Köln als Entscheidung des Obersten Rates Paris mitgeteilt, daß Deutschland berechtigt sein m, provisorisch drei Monate nach Inkrafttreten Friedensvertrages in diesem Gebiete eine nppenmacht von 20 Bataillonen, 10 Eskadrons D? Batterien zu unterhalten, da die im Frie- -oertrag für dieses Gebiet vorgesehene deutsche 2 rmerietruppe nach dem Stande von 1913 zur ftechierhaltung von Ruhe und Ordnung nicht reichen würde.

Die Schelde-Frage.

wb. New York, 28. Aug.' (Renker.) Der Präsident der amerikanischen Stahl - Korfwration teilte dem amerikanischen Arbeiterbund mit, daß die Korporation es ab gelehnt, die Gewerkschaften anzuerkennen.

Minister, 1910 der der Südafrikanischen Union, aus dft er mit Erfolg hingearbeitet hatte, um üuter englischer Oberhoheit eine neue Nation entstehen zu lassen. Dem­gemäß setzte er schon 1912, als dar Verhältnis »wische» Deutschland unb England sich immer mehr »uspitzte, de Wehrpflichtgesetz durch unter dem ausdrücklichen Hinweis,, daß dieses nicht gegen die schwarz« Gefahr, sondern gegen eine europäische Großmacht zu wirken bestimmt sei. <#ew» ral Hertzog dagegen mit seiner Partei der unabhängimo Buren verlangte ausdrücklich Neutralität Südafrikas i» einem englisch-deutschen Krieg. AIS die Frage im Lna»D 1914 brennend wurde, setzte Botha mit der Mehrheb des Parlaments die Testnahme am Krieg durch, ta| des Widerspruchs Hertzogs und obwohl auch @ntenK Beyers feine Stell« als Oberkommandant niedertegw. Mit zehnfacher Uebermacht konnte Botha im Jana«' 1915 an die Bewältigung Deutsch-SüdcvestasrikaS gehe» Am 9. Juli 1915 nötigte er die von eilen Vorräten mck Schießbedarf entblößte Schutztruppe unter Oberst Fram» bei Otavi zur Uebergabe an die Südafrikanische Union,

bet sich wegen der Abstimmung in Schleswig in ffallend scharfer Weise gegen Deutschland, indem wiederum auf die Notwendigkeit einer militäri- hen Besetzung der dritten Zone zurückkommt und englischen Gesandten in Kopenhagen als den chuet, der diese Besetzung verhindert habe, schland triumphiere deshalb. Es-wolle nicht ial bcn französischen KreuzerMarseillaise" in tn schleswigschen Häfen Anker werfen lassen. Mel limmer sei aber die Lage in Oberschleften. Jetzt Uten offenbar die Führer des deutschen Heeres weisen, daß ihre Truppen noch fähig seien zu iege» und daß man dank ihres Vorgehens den 23er« g von Versailles durchlöchern könne. Man müße utschland Pulver und Vlutgeruch aufs neue ifilen lassen. Glaube man etwa, daß die schlesische

ge nur eine Kohlenfrage sei?

wb. SB i e n, 28. Aug. DieNeue Freie Presse" bringt Meldungen über ungarische Rüstun­gen an der deutsch-österreichischen Grenze. Ein ungarischer Panzerzug, der in Reudörfl an der Leitha eintraf, soll die Aufgabe haben, die Vor­gänge an der deutsch-österreichischen Grenze zu be­obachten. In den Erenzorten finden andauernd anschlußfreundliche Abstimmungen statt.

Sela Kun.

wb. Wien, 28. Aug. Bela Kun sowie die beiden anderen mit ihm bisher in Heidemühle internierten Volksbeauftragten der früheren un­garischen Räteregiernng wurden nach Karlftein ge­bracht, wo bereits eine Anzahl ehemaliger Dolks- beauftragter und deren Familien interniert sind. Als Gründe wurden angegeben, daß es eine über­flüssige Härte wäre, die internierten Politiker von ihren Familien zu trennen. Andererseits soll diese Konzentration von etwa 40 Personen eine bessere und leichtere eintheitliche Ueberwachung aller Internierten ermöglichen.

wb. Versailles, 28. Aug. DerTemps'

wb. Kattowitz, 28. Aug. Die Pressestelle schreibt: Die Arbeitsaufnahme hält an. Der All»

Igihben die Westmächte prozentual beteiligt wer­den. Bei einer Verminderung der deutschen Mohlcnproduktion werden neue Verhandlungen tattfinben. Die Westmächte verlangen mit allem

mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (das früher kurheffische) Oberhessen

mit der Frage der Besetzung des Berliner Postens die Arbeiterführer Clynes und Henderson genannt.

Eine Einnfeicr-Anleihe.

wb. A m st e r d a m, 28. Aug. DerTelegraaf" meldet aus London, daß dem Dubliner BlattEve- ning Herold" zufolge die Sinnfeiner in dieser Woche in Irland eine Fprozentige Anleihe von 250 000 Pfund Sterling ausgeben würden. Die Zinsen sollen erst 6 Monate, nachdem die irische Republik von allen Völkern anerkannt ist und die Engländer Irland geräumt haben, zahlbar sein. Die Anleihe soll dazu verwendet werden, die irische Sache in bet ganzen Welt zu fördern, irische Konsulate im Ausland einzurichten, den irischen Handel und die irische Industrie zu unterstützen.

Säuberung" Hongkongs.

wb. A m st e r d a m, 28. Aug. Die englischen Blätter vom 26. August bringen eine Reutermel­dung aus Hongkong, der zufolge beabsichtigt ist, ein Gesetz einzuführen, das ermöglicht, lästige Aus­länder mehr als bisher auszuweisen, damit diese Kolonie kein Treffpunkt von Untertanen der Mittelmächte oder ein Mittelpunkt fremder Tätig­keit und Propaganda wird.

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Amerika.

Senat and Friedensvertrag.

wb. Amsterdam, 28. Aug. Das Pressebüro Radio meldet aus Washington, daß sich der vom Senatsausschuß für auswärtige Angelegenheiten angenommene Verbesserungsantrag bezüglich des Friedensvertrages mit Deutschland im ganzen auf 50 Aenderungen erftretft, denen zufolge die Beteiligung Amerikas bei der Regelung an den internationalen, Europa betreffenden Fragen a b - gelehnt xHtb. Senator McCumber erklärte, die Annahme dieses Antrages durch den Senat würde zweifellos eine Beleidigung Japans bedeuten und eine Lage schaffen, diezumKrieg zwischen den 23ereinigten Staaten und Japan führen müßte. Der Führer der Demokraten im Senat, Senator Hitchcock, verhandelte mit Wilson stundenlang über die Stellung des Senats gegenüber dem Friedensvertrag. Hitchcock ver­sicherte den Präsidenten, daß di« Aussichten für die Genehmigung des Vertrages vollkommen befriedi­gend feien. Mindestens 12 Republikaner würden gegen die Abänderung des Vertrages bezüglich Schantungs stimmen, was zusammen mit den Re- gietungsdemokraten die Ablehnung der Abände­rungsanträge verbürge. Präsident Wilson gab seinem Vertrauen Ausdruck, daß die Mehrheit de» Senats den Friedensvertrag nicht durch Ablehnung wegen der Schantungklausel gefährden werde.

Der Raub Aegypten».

wb. Amsterdam, 28. Aug. DerDaily He- rald" meldet aus Washington: Vor dem Senats­ausschuß für auswärtige Angelegenheiten erklärte Polk, Großbritannien habe gegenüber Aegypten wie ein Straßenräubet gehandelt. Das an die Vereinigten Staaten gerichtete Ersuchen Englands, das britische Protektorat gutzuheißen, sei nichts anderes als ein an der Unabhängigkeit Aegyptens begangener Raub. Polk sagte, er spreche im Auftrage der von der ägyptischen Regie­rung nach Paris entsandten Friedenskommisfion, die in Wirklichkeit augenblicklich von den Eng­ländern in Paris gefangen gehalten werde und der man die Reise nach den Bereinigten Staaten verwehre. Polk erklärte, Aegypten bitte den Senat um Anerkennung des Selbstbestim­mungsrechtes.

Oberschicht«.

Berlin, 29. Aug. 5000 amerikanische So* baten sind nach demBerk. Lok.-Anz." aus den $en* einigten Staaten abgefahren, um sich über Koblenz nach Oberschlesien zu begeben. Es sürd das 5. und das 50. Infanterie-Regiment, die zum Wachdienst in Oberschleften bestimmt sind.

In Kattowitz ist der EisenbahnobersekretS» Foitzik aus Kattowitz verhaftet worden, ferner Bürobeamter Johannes Janufzek ans Schopvinitz, die mit der polnischen Agitation und Organisation unter den Eisenbahnern beauftragt waren. I» ihrem Besitz befanden sich noch Anweisungen füll die Besetzung und Sicherstellung des Eisenbahn«' betrieben.

tensmittelzufuhren ihrerseits zu einer Steigerung bet Arbeitsleistung beizutragen.

Frankreich fordert 780 000 deutsche Arbeiter auf sechs Jahre.

Havas verbreitet eine Auslassung zur Wage der

Frankreich. *

wb. Bern, 88. Aug. Wie di«Neue Züricher Zeitung" erfahrt, ist %ie Lage im Hafen von Marseille infolge des Ausstandes der Hafenarbeiter sehr ernst. Die Dampfer konnten weder anssahren noch ausgeladen werden. Die Behörden haben beschlossen, die Ausständigen durch Kolonialarbeiter zn ersetzen.

wb. Paris, 88. Ang. (Havas.) Das Kriegs­gericht verurteilte Darriez und Gaspare zmu Tod«, Mtrat zu lebenslänglicher Zwangsarbeih Fran Schoeck und Dnjardin zur Deportation. Die Ver­urteil ten hatten einer Spionager^gamsatisn in der Schweiz als Agenten angehört.

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wb. Amsterdam, 28. Aug. Ein hiesiges Pressebüro meldet aus Pretoria, daß der südafri­kanische Premierminister Louis Botha gestor­ben ist.

LouiS Botha wurde am 2. Sept. 1862 als Sohn eines Buren französischer Abstammung geboren. Als der letzte Krieg der Buren gegen England ausbrach, war Botha zunächst FeLkormtt, wurde aber, als seine mili­tärische Begabung hervortmt, bald General und hatte als solcher unter dem Oberbefehl Jouberts Teil an den Siegen Bei Coleuso und am Spionskop. Ms Joubert bald danach stach, wurde er Oberbefehlshaber. Gegen de Wet und de la Retz setzte er dann im Jahre 1902 den Friede« von Vereeniging durch, um wenigstens diewirt- fchastllche Zukunft Südafrikas zu retten, da die poli­tische Selbständigtett der Buren nicht mehr zu retten war. 1907 erhielt dann ^«msvaal als englische Kronkolonie Ne Seldstregierunl Botha wurde ihr erster Premier-

Rußland.

Rene Kämpfe in Nordwestrußland.

wb. P a r i s, 28. Aug. DerTemps" berichteÜ aus Helfingfors: Nach militärischerseii« bestätigten Nachrichten wurde Kronstadt unter Feuer geno»»' men. Auf der Front in Karelien begann ein» Offensive gegen die Bolschewisten.

wb. Helfingfors, 28. Aug. Die in 6er Nichtung auf Ostrow kämpfenden Esten wurden von überlegenen bolschewistischen Streitkräften aus Jsborsk zurückgeworfen. Di« Verbindung zwischen den Esten und den bei Pies kau stehenden Truppen des russischen Nodkorps ist unterbrochen»

wb. Helfingfors, 28. Aug. Die Bolschewisteg, haben Pskow eingenommen.

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wb. Budapest, 28. Aug. Stefan Friedrich bil­dete das Kabinett in folgender Zusammensetzung: Ministerpräsident und Innenministerium Stefan Friedrich, Ministerium des Aeußern, der frühere Legationsrat Graf Emmerich C z a k y, Ackerbaumini­sterium Julius Rubinek, Handklsminister'um Franz Heinrich, Finanzministerium Johann Grün, Kriegsministerium General Sch netz er, Ministerium für Volksernährung Karl Ereky, Kultus- und Unter­richtsministerium Karl Hufzar, Justizministerium Georg Balaghy, Ministerium für die nationalen Minderheit.'n Jakob B le yer, Vol s ndheiiS'reseu Andreas ®filiert;, Propaganda Ste'an Haller, Ministerium für die kleinen Landwirte Stefan S z a - b o, Ministerium der Industriearbeiter Daniel O l a h.

Nach einer Meldung des Ungarischen Korr.-Büros richtete Ministerpräsiden^Friedrich an die interalliierte Militärmission in Budapest eine Zuschrift, worin er die Bildung der neuen Regierung mitteilt und ersucht, eine der Zuschrift bei gelegte Note, die die Tatsache der Bildung der Regierung und die Ministerliste enthält, an den Präsidenten der Friedenskonferenz Clemeneean gelangen zu lassen. In der Note wird betont, daß das neue Ministerium die Shmpachte und das unbe­dingte Vertrauen der weitaus überwiegenden Mehrheit der Nation-genieße. Im Kabinett seien das Klein- nnd Großgewerbe, der Handel, die Beamtenklasse, die Klasse der Landwitte, die Jndustrieellen und die Ar­beiterschaft vertreten. Im Interesse der Möglichkeit eines erfolgreichen Arbeitens bittet die Note Clevren ceau, zu veranlassen, daß die in Budapest wellende Militärmisfion sich nicht in die innere Politik Un­garns einmenge ober höchstens nur in der Richtung daß sie die u ngarische Regierung in der Aufrechter- halttmg der Ordnung und bei der Wiederherstellung

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Die Kohlenlieferungen an Frankreich.

iu. Berlin, 29, Aug. Die seit längerer Zeit je Versailles eingeleiteten Verhandlungen übet die ftohlenliefernngen sind nunmehr abgeschlossen. Wie jen zuständiger Seite mitgeteilt wird, soll Deutsch- hmd vorläufig 20 Millionen Tonnen Kohlen lie-

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"*0 meldet aus Horsea, daß Italien geneigt sei, ®*r Fiumefrage einen Kompromißvorschlag an= ^hnien. Danach soll die Stadt Fiume an Italien «n. Der Freihafen Fiume und Port Barotz auf 99 Jahre vom Völkerbund verwaltet ***n. Dieser Plan müsse noch von Wisson ge- W werden.

Rachdri'.ck eine Erhöhung bet Kohlenptoduktion. Bit sind auch fernerhin bereit, durch erhöhte Le-

«fischen Arbeitergestellung für dach ArtfbMgebiet, «mach G00 000 bis 700 000 Arbeiter von Deutsch- r .-»Pinb angefordett werben sollen, die sich auf min- stens 6 Jahre verpflichten müssen. Die Verhand- gen mit Deutschland müssen bis zum 1. Oktober rchgesührt werben.

England.

W. Aaag, 28. Ang.H'et Baderland" meldet, der englische Minister Barnes den Posten eines fischen Gesandten in Berlin endgültig Alchnt habe, g» werden jetzt im Zusammenhang

fern und zwar solange die deutsche Eesamtkohken- ploduktion 100 Millionen Tonnen beträgt. Bei mss einer Erhöhung der deutschen Kohlenproduftion

Ebert nnd Noske in Stuttgart.

S t u t t g a r i, 28. Aug. Reichspräsident Eberl - und Reichswehtminister Noske sind heute vormitz« tag, von München kommend, in Stuttgart ein» getroffen. In einer Begrüßungsfitzung im Schloß wurden besonders die Kohlennot, ihre immer schärfer werdenden Folgen und die notwendigen Einzelheiten zur besseren Versorgung der Industrie eingehend besprochen. Im Anschluß hieran sandte Reichspräsident Ebert aus bet Sitzung sofort fol­gendes Telegramm an den Reichswittschastsminister Schmidt/ Berlin:Mit der wiirttembergischei, Regierung hatte ich eine Aussprache, bei der sich et» gab, daß infolge des trockenen Sommers dte Wasser» kräfte stark nachgelassen haben. Die Kohlenversor» gung des Landes ist so schlecht, daß große Werke be» teils still liegen und die Stillegung einer Anzahl lebenswichtiger Betriebe in der nächsten Zeit nicht abzuwenden ist. Ich bitte dringend, nach Prüfung der besonderen Notlage Württembergs dieser noch Möglichkeit bald abzuhelfen." Des weiteren wurde die Frage der Kriegsgefangene« beraten, wobei der Reichspräsident mitteilte, es roe/oe un­ablässig gearbeitet, um die Gefangenen so »nsch al» möglich zutückzubtingen. Die englische Regierung habe nach einer Mitteilung von zuständiger Stelle die Absicht geäußert, die in ihrem Bereich befind­lichen Kriegsgefangenen zuriickzuschicken. Jedoch scheinen darüber noch Verhandlungen mit der fran­zösischen Regierung notwendig geworden zu fein.

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Sozialdemokraten über die Lage, I

3n einer Versammlung von so?,taldemokratischen Par­teifunktionären, BetriebsverttauenSleuten und Arbeftrr- ratsmstgliedern in Berlin erklärte Büchel vom Vollzugs- rat:Wir stehen nicht vor dem Zusammenbruch, sondern bereits mitten darin." Der Vorsitzende des Bv- zirkSverbandeS, das MitgÜch der NatioualversammlunU Krüger, legte dar, daß der Entscheidungskamps zwischen ;

®b. Amsterdam, 28. Aug. Havas-Reuter Iben aus Brüssel, daß der belgische Minister Hers dem Ausschuß der Vierzehn in Paris eine fijidjrift über die Schelde-Frage unterbreitete, ber er u. a. auseinandersetzt, daß die Deutschen - ^et teindlichen Haltung Belgiens nicht

7431 dasselbe Interesse an der Freiheit des Ant- »NKv lerpenr Hafens haben, da dieser eine Konkurrenz ^. bereits in Rotterdam bestehenden deutschen ^iahrtslinien und der Schiffahrtslinien, die sich 1 . Rotterdam niederlassen werden, fein würde. *8berS verlangt daher, daß Belgien die Herrschaft 7? die Schelde bekommt, damit Deutschland Hol- '"d nichi veranlassen könne, einen Riegel vor die fischen Häfen zu schieben.

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Fiume.

»b. Amsterbam, 28. Aug. Das Pressebüro

DerLnzeigenprete betragt für die 8ges». Zeile80 ^.u. 83'/.reuerungszusckl. a = 40 < , «mtl. *. eu»»irt.40 4 u.25«/,reuerunaSzuschl. 50 Aeklamezei!« SUYkA 1-50.-#. Jeder Rabatt gilt «l» Barrabatt. Bei Laak. b. bie Seich» it,ft. x. Ser« mittig, b. Ingeb. 36 4. Ssnberzebiihr. Vostscheckk.: Rr. 5016 AmtFrrnls.a. M.

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