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Druck und Verlag von Dr. Phil. C. Hitzerokh^

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meinden, um Verteuerung durch Transportkosten zu meiden; bessere Belieferung der Landgemeinden

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Wetterausfichten 1 für Donnerstag, den 21. August, Noch keine wesentliche Witterungsänderung, nut örtlich« Gewitterbildung.

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Unp-Msche Lss-OnachrichtM.

Großfeuer in Berlin. Berlin, 20. Aug. Sin gee waltiges Schadenfeuer kam heute nacht auf dem Holz« lagerzlatz der Firma Höhr in der Christianiastraße zu« Aufbruch. Gegen 11 Uhr waren über 100 Fahrzeug« der Feuerwehr zur Stelle. Der Schaden beläuft sich schätzungNveise auf über 1 Million Mark.

Minenexplrfion. Düsseldorf, 10. Aug. Heute abend wollten mehrere Ulanen in der Kaserne eine Mine entladen, al» diese plötzlich explodierte. Ein Unteroffi­zier, ein Gefreiter und ein Ulan wurden getötet mehrer« verletzt.

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Verantwortlich für den politischen Teil: Kurt Hainkef für den örtlichen nnb provinziellen Teil: Wilhelm Wißnerr für den Anzeigenteil: Andr. Gaß«a«»r

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Mittellungen aus dem Leserkreise.

Unter dies« Rubrik veröffentlicht die Schristleitung Stimmen au« dem Leserkreis. Für die hierin ausge« sprochenen Ansichten und Tendenzen übernimmt di«. Schriftleitung (außer der preßgesetzlichen) kein« Verantwortung, diese bleibt vielmehr dem Sitte send« überlasten.

Der Ausstand der an der Ohm- und Wohrarrgulie« cungsarbeiten beschäftigten Arbeiter dauert immer noch fort. Der vom Schlichtungsausschuß einstimmig gefällte Spruch, Anerkennung des Reichstarifvertrags, Zahlung eines Stundenlohnes von 1,20 bezw. 1,30 Mark habe» die beiden Unternehm«, Kappeler-Sterzhausen unb Geiß­ler-Kirch Hain, bis heute noch nicht anerkannt. D« Schlichtungsvusschußvorsi?ende hat nunmehr ben Demo« bilmnchungskommissar, das ist der Regierungspräsident, zur Entscheidung angerufen. Daß mit Abschluß von Tarifverträgen geregelte Verhältnisse auf beiden Seiten geschaffen, die Löhne und sonstige Arbeitsbedingungen ben örtlichen Verhältnissen entsprechend geregelt, Streiks und Unruhen- vermieden werden, ist jedem, bet sich schon ernsthaft mit Lohn- und Arbeiterfragen befaßt hat, längst bekannt. Bei den ausführenden Arbeiten handelt es sich um schwere Erd- und Massenarbeiten und Löhne pro Stunde von 40 Pfg .bis zu IMark Höchstlohn. Da allgemein über hohe Löhne geklagt wird sei bemerkt, bofi derartige Löhne in unseren hessischen Land -und Klein« städten keine Seltenheit sind. Da ßder Arbeiter auf de« Lande besser und billiger lebe als in ber Stadt, trifft nur selten zu. Bon den Arbeiter r nnb nur wenige Selbst­versorger und stehen sich, was Rationierung und Beliefe­rung von Lebensmitteln betrifft, schlechter als die städti­schen Arbeiter. Lebensmittel nebenbei zu bekommen, ist dem Arbeiter kaum möglich, well die Le^nsmittelerzeug« bafüx bessere und kapitalkrä'tigwe Kundschaft haben. Daß Stute, und namentlich sogar solche, die mit ben streikenden Arbeitern zusammen in einem Dorse wohnen, auch selbst für die berechügsten Forderungen des Arbeiter- kein Verständnis haben, ist zwar bedauerlich, jedoch eint alte Erfahrung. Daß auf den dortigen Baustellen, wo berells 200 Arbeiter beschäftigt waren, weder Bau« Hütte noch Abortanlagen errichtet wurden, hat ebenfaM zur Erbftterung der Arbeiter wesentlich beigetragen. Dos« sentlich wird die angerufene Behörde die berechtigten For­derungen der Arbeiter anerkennen und etwaige Mißständ« auf den Baustellen beseitigen. H. O.

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Mrionälausweise mit dreimonatiger Gülrigkeit ausge- stellt. Für Reisen deutscher Beamten ins besetzte Ge­bier zur Ausübung ihres Dienstes sollen vorläusig Sori- . Durch Vermittlung der

Marhnrtz mck iimgegenfc-

Marburg, 20. August.

Revision i m Hanauer Kommunist en- Prozeß. Gegen das Urteil des Landgerichts Marburg im Prozeß gegen die Hanauer Kommunistenführer Dr. Wagner, Hammer, Schwind und Schnellbacher ist von dem Vertreter der Angeklagten Revision beim Reichsge­richt eingelegt worden.

* Einbruchsdiebstahl. Vergangene Nacht bezw. in den frühen Morgenstunden wurde in ein Geschäfts- wkal in der Oberstadt eingebrochen. Den Dieben fielen hauptsächlich Zigaretten in die Hände. Bei den meisten Einbrüchen verschaffen fich die Diebe Eingang durch die Hintertüren. Es empfiehll sich deshalb, auf deren Siche­rung besonderes Augenmerk zu halten.

Juristisches. Landgerichtsdirektor Ruhl in Cassel wurde auf seinen Antrag wieder nach Frankfurt a. M. zurückversetzt.

Der Gehilfenverein der Friseure beschloß in einer am ÄenStag inDörrs Bier haus' ab­gehaltenen Versammlung nach Anhören deS Verbands­sekretärs Winnen, Frankfurt, demArbeitnehmer-Ver­band des Friseur« und HaargewerbeS" als Zweigsterein Marburg beizutreten. Darüber wird un» weiter ge­schrieben : Die Aussprache brachte zum Ausdruck, daß der gewerkschaftliche Zusammenschluß der hiesigen Friseur­gehilfen zur Neuregelung der äußerst rückständigen und völlig unzeitgemäßen Lohn- und Arbeitsbedingungen eine Notwendigkeit ist. Werden doch im Frtseurberuf noch Monatslöhne für Gehilfen von 6070 bei Kost bezw. Kost und Logis gezahlt. Und da» bei einer durch­gehenden AttbeftSzeit von 8 Uhr morgen» bi» 7 Uhr abends ohne Pausen, sodaß die Gehilfen selbst nicht ein­mal Gelegenheit haben, der gerade für den Friseur­beruf notwendigen Pflege körperlicher Reinlichkeit so nachkommen zu können wie es sein müßte. Die Ver­sammlung beschloß, sich dem hiesigen Kartell der freien Gewerkschaften anzuschließen und der Zwangsinnung Marburg alsbald ihre Forderungen, die in bet Haupt­fach« eine Lohnerhöhung, Arbeitszeitverkürzung und die Gewährung ein« wöchentlichen kstündtgen Freizeit zum Gegenstand haben, vorzulegen.

Strafkammer-. Die Ferienkammer beschäf­tigt fich heute zunächst mit einer Anklage gegen einen älteren Elektromonteur au8 Aachen, der beschuldigt wurde, im Januar und Juni 1918 durch Vorspiegelung

s und K a» r die »et bej mnne. e Re­tt die !werß> e s en Be rg»- ic6ern i Ge-, ;svee- einen 3 der kün- hrän- nanz- önnle Hin-

Ä jei. Der« i die r.

DEschss Aeich-

Reichspräsident Ebert stattete am 18. d. t. !lS. der Landesregierung in Rudolstadt.einen Besuch ab. Es wurde hierbei eine Reihe icktvebender, insbesondere thüringischer Fragen durchgesprochen, in denen sich eine vollkommene kleberemstimmung der Ansichten ergab. Ins­besondere das tatkräftige Eintreten des Rcichspräsidenken für die Schäftung eines Groß-ThüringenS löste lebhafte Befriedigung aus.

Ministerialdirektor Rvuscher übernahm die Nach- richtenabteilung des Auswärtigen Amtes.

Die um Chemnitz versammelten Truppen find gestern früh kampflos in die Stadt eingezogen. Der LVerbefehlshaber teilte in einer durch Flieger ab- geworseneii Bekanntmachung an die Bewohner ber Stadt Chemnitz und Umgebung mit:Nachdem meiner Aus- fotberung vom 11. August zur Waffenablieferung und zur Wiedereinlieferung ber widerrechtlich befreiten Ge­fangenen bisher nur in gänzlich unzulänglichem Maße entsprochen wird, rücke ich heute zur Durchführung der für die' Wiederherstellung dauernd geordneter Verhält- niffe nötigen Maßnahmen mit den mir unterstellten Truppen in die Stadt ein. Tie Bevölkerung ersuche ich, mir Vertrauen zu schenken, Ruhe zu bewahren, die Ar­beit ohne Störung fortzusetzen und die Truppen in keiner Weife zu belästigen.'

Ein Funknetz für die Presse. Das Reichs-Post- minifterium plant ein großes, über das ganze Reichs­gebiet sich erstreckendes Retz für drahtlose Telegraphie, das insbesondere dem Pressedienst zu Nutzere kommen wird. Nach derSoff. Ztg." zerfällt das Reichs-Funknetz in gtoei Teile. Tee erste Teil enthält: a) die Funk- sammelstelle in Berlin; b) die Funkleitstellen für die einzelnen Funkbezirke, in die das Reich gegliedert wer­den soll. Die Leitstellen sollen mit Sende- und Emp- fangsapparaten ausgerüstet werden, die ihnen jederzeit gute Funkverbindung mit der Sammelstelle (Berlin) er­möglichen; c) die Funkstellen für die größeren Verkehrs­anstalten in jedem Funkbezirke. Die Funkstellen er­halten kleinere (billigere) Sende- und Empfangsan­lagen, da sie nur mit der Leitstelle ihres Bezirks in Ver­kehr zu treten haben. Für das laufende Rechnungsjahr ist bereits die Einrichtung von 8 Funkleitstellen und 35 Funkstellen geplant. Der zweite Teil - deS geplanten Reichs-Funknetzes umfaßt ein großes, über das ^anze Reich verbreitetes Empfangsnetz. Als Anfang fürRneses sollen zunächst 50 Funk-Empfangsanlagen bei wichtigeren Verkehrsämtern untergebracht werden.

, Ankäufe Mit Herbstkartvfselu zwecklos.. Dem Ver­

nehmen nach werden von verschiedenen Seiten große An­käufe über Herbstkartoffeln aus ber neuen Ernte ge­tätigt. Wie wiederholt von maßgebender Stelle erklärt worden , ist, ist damit zu rechnen, daß, wie in den Vor­jahren, ,so auch in diesem Jahre die Zwangsbe­wirt s ch a f t u nf; der Kartoffelernte stattfindet. Durch die Zwangsbewirtschaftung wird die Erfüllung der ge­schlossenen Verträge unmöglich werden; es muß da­her vor dem Abschluß solcher Verträge gewarnt werden.

Fleisch. Hingegen wurde angeboten: Eine freiwillige Getreideabgabe von IZtr. Getreide für den Morgen. In den Vorstand der Ortsgruppe Wetter wurden gewählt: Landwirt H. Schäfer I, Bernhard Hilberg unb Michael Orth, sämtlich aus Wetter.

r. Kirchhain, 19. Aug. Vom schönsten Ernte­wetter begünstigt ist die Roggrnernte eingebracht'worden. Dreschflegel und Dreschmaschinen sind irn Gang, um die Kötner aus den Aehren zu sondern, der Ertrag ist reich- licher, als man ursprünglich annehmen durfte. Auch ber Weizen ist geschnitten und trägt volle Aehren, ebenso steht es mit der Sommerfrucht. Für daS bessere Wachs­tum der Kartoffeln, Gemüse und Grummet wäre ein durch­dringender Regen sehr erwünscht. Die Anregung bei Landwirtschaftskanttner betreffend die Derbefferung ber Schäferhütten, hat in unserem Kreis schon Erfolg zu verzeichnen. Verschiedentlich sieht man größere Bretter« hütten auf einer Achse sowie auf Wagengestellen aufgebaut, worin ein Bett usw. für den Schäfer Raum hat. Auch Feldpostwagen von der Heeresverwaltung sind dazu ver­wendet worden.

:: Buchenau ,18. Agg. Bei dem gestrigen Ge­witter schlug der Blitz in das Gebäude der Nassauer'schen Wirtschaft, wo gerade Tanz war. Zum Glück verursachte der falle Schlag weiter keinen Schaden.

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Sport.

Hessische Kampfspiele. Große Zuschauermengen um­säumten am Sonntag in Cassel ben Sportplatz Frank­furter Straße, wo die vom Sportverein Kurhessen 1893 veranstaltetenHessischen Kampfspiele' zum AuStrag kamen. Die Düsseldorfer gewannen die 4 mal 100- Meterstaffel sowie die Schweden staffel in vorzüglicher Manier. Tie Olympische Staffel, zu ber Düsseldorf nicht antrat, wurde eine Beute des V. f. B. Marburg, für die Schilling in ber 800-Meterstrecke bie Entscheidung herbeiführte. Die Juniorenssaffel wurde von dem gleichen Verein gewonnen, doch mußte er des Sieges verlustig er­klärt werden, da er in anderer Besetzung als in den Vor­kämpfen startete. Schilling holte die 1500 Meter vor Matthes (Kurhessen). Das 5000-Meterlaufen gestaltete fich sehr interessant,.indem Mai (Mattburg) den an der Spitze liegenden Berliner Ruppert noch im Ziel ab- sangen konnte. Zell: 17 Min. 21^ Sek. Der Hochsprung erbrachte W. Reul (Kurhessen) als Sieger mit 1,67 Metern vor Henne und Paulus (Marburg). Letzterer zog fich dabei eine Sehnenzerrung zu und konnte an ben weiteren Kämpfen nicht teilnehmen. Das Diskuswerfen und Kugelstoßen holte sich ber westdeutsche Meister Jung- henn st Kurhessen) mit 35,50 bezw. 10,94 Metern, während im Speerwerfen Kollmar (A. T. V. Marburg) mit 88,20 Metern siegte. Kurhessen belegte durch W. Reul unb Junghenn noch die beiden ersten Plätze im Dreikampf. Die Junioren-Wettkämpfe sahen Hohmann (V. f. B. Marburg) im 200-Meterlausen vor Strack (Kurhesten)

Letzte Nachrichte«.

Berlitt, 20. Aug. LautVorwärts" beschcffng- ten sich die Regierungskreise mit den jetzt wieder ver­stärkt in ben verschicbensten Berufsschichten und Wirb- schäftgebieten bemerkbar werbenden spartakisti« scheu Wühlereien.

Duisburg, 20. Aug. Unter dem Druck bet Besatzungsbehörden sind die ausständigen Arbeiter bet Zeche Rheinpreußen auf dem linken Rheinufer wiebet zur Arbeit erschienen. Die als Kommuniskn bekamt« ten wurden aufs rechte Ufer abgeschoben.

Thorn, 20. Ang. Nachdem es bei Streitigkeiten zwischen Polen, Bürgern und Grenzschutzsoldaten K» Zusammenstößen gekommen war, bei denen fünf Sob» baten verletzt würben, rotteten.sich zahlreiche Arbeit»» lose zusammen, bie mehrere Geschäfte völlig auS« plünderten. Die Garnison ist alarmiert. Zahl«« reiche Verhaf tun gen würben vorgenomen. !

H amburg, 20. Aug. Etwa 300 brutsche Veite wunbete kamen aus Englanb heute mit einem Lazarett zuge aus Wesel hier an. Nach ihrer Schilberung wat bie Behanblung in ben englischen Krankenhäusern außerordentlich schlecht. Winchester soll daS schlimmtzt Gefangenenlager sein und nach ihm Fartford.

AciociS zu erbringen, der die Anklage unter« patz er den Krieg gewollt habe. Auch eine un- Kriegsverlängerung habe ihm fern gelegen. Das zwischen Deuffchland und Bulgarien bleibe u ndschastlich. Die Gcsamrlage in Europa | ;n uxnigen Jahren wesentlich a'v.'d e r S wer- l ** Der Staatsmann schloß seine Ausführungen mit .^Bemerkung, daß ein neuer Krieg vor d er 1 ~ g r e flehen werde, wenn nicht die Westmächte die : g^rjjfen der Mittelmächte berücksichtigen.

E^^ran:u-i4 auS »auviuistisa>en und in England kommerziellen Gründen großen Autlang und Unrer- F; gefunden. Die Behauptung, daß Teutschland angezettelt habe, sei eine raffiniert ersonnene P*.eliwe die leider von konfusen, unpatriotisch gc-- Mpken auch in Deuffchland weiter propagiert M u em-m parteipolitischen Fangmittel .'.tzt worden sei. Ebensowenig habe Kaiser Wil- II kriegerische Ideen in sich getragen. Den Feiu- 1,101 ' loerbe es nicht gelingen, auch nur einen

an erster währens Ne 1500 SUttt ErW (Eharlottenburger Sportklub) vor Stein (KtrrhesseiH und Abel (Sport-Cassel) holte. Dir Berechnung bet Jnnioren-DrrÜampfe» steht noch aus. (Lass. Tagebk.)'

Lnsenftillstandskommission ist umgehend das Notwendige pi veranlassen unb das Datum der Einrichtung bei bür« Flüchen Paßbüros im unbesetzten Deutschland mitzu-

: <ptr Verkehr mit btm besetzten Gebiet

lt)b Berlin, 19. Aug. Tie Wasfenüillstanbskom- irissiLN teilt mit: Dir neue Regelung Über ben Verkehr dem besetzten und dem unbesetzten Gebiet er«

1 Sgi'ncd) einem Beschluß der interalliierten Konferenz in Wiesbaden vom 9. August solgenbermqßen:

l. Deutsche oder ehemalige Feinde und Neutrale, bie * Ü!i unbesetzten Deutschland wohnen, erhalten bie Ein« «isterlrmbnis für bas besetzte Gebiet mittels eines Passe-, her mit einem Visum der Militärbehörde ber Besetzungs- versehen rst. , ,

2. Angehörige der Verbündeten können in das unde« fitzte Deutschland einreisen mit einem Erlaubnisschein, . durch die Militärbehörde her besetzten Zone ihres Kiueffeorts ausgestellt unb mrt einem Visum der deut­schen Zivikbrborde verseilen ist.

. 3. Für Deutsche oder ehemalige Feinde und Neu­trale, die sich »om besetzten ins nnbesetzte Deutschland be­geben wollen, genügt ber AnsweiS einer militärischen Be­hörde der Besatznngsarrnee.

i 4. Beiderseits der Grenzen sollen Paßbüros eingerich­tet werden, unb zwar militärische ber verbündeten Armee besetzten und bürgerliche im, unbesetzten Denffch'and. Einrichtung isi sür die genniHiten Städte geplant: : In besetzten Deuffchland: Belgische Zone: Neuß. Eng- lisbr Zone: Köln. Ameffkanische Zone: Koblenz. Fkavzösis^e Zone: Mainz, LubwiLshafen unV Sa.nbau. Im unbesetzten Deutschland:. Belgische und

- englische Zone: Düsseldorf. Ameffkanische Zone: ; Limburg. Französische Zone: Frankfurt a.M., I Uennheim, Karlsruhe.

5, Zwischen den entsprechenden Stetten im besetzten mrd unbesetzten Deutschland wird zum Zwecke der Paß- Übermittlung eine Antomobilverbindung eingerichtet.

8 Reisen von deutschen aktiven Militärpersonen in das > besetzte Deisischland haben in Zivil zu erfolgen.

?, Für Abgeordnete der besetzten Gebiete werden

Sonstige Meldvusten.

- sh. Rotterdam, 19. Aug. DerMeuwe Rot- lerdamsche Mourant' meldet: Der frühere Deutsche Kaiser bezieht das von ihm vor einigen Tagen ange- ifte Haus in Doorn te Doorn.

V Wb. Rotterdam, 19. Aug. Ter .Nieuwe Slotter» zche Courant' meldet auS Brüssel, daß Belgien akS chungStrnppen zwei Divisionen, eine Kavallerie!n- Mde n,id fthiuere Artillerie in den Rheinlanden belassen

Wb. Bern, 19. Ang.Journal' berichtet aus Mraßbnrg, daß int Oberclsaß der Allgemeinaus- rrn d beschlossen wurde, weil in dem Streit zwischen -tat ausgesperrten Arbeitern in den Texfflfabffken und tar Textilindustriellen keine Einigung erzielt werden tarnte.

Wb. Budapest, 19. Aug. Auf Anordnung der Maaisanwallschäft verhaftete die Polizei, wie das 8i,gorische Korr.-Bureau meldet, den ehemaligen deut- ff^ olksbeaitstragten Kalmar und den ehemaligen ft^rlksbeauftragten Dvoesak. Kalmar wirb beschulbigt, i» Ocdenburg unb Umgebung versucht zu habe«, bie teufchj- Bevölkerung zu revolutionieren.

Carranza unb Amrrtka.

Wb. Rotterbam, 19. Aug. TerNieuwe Rotter- bomsche Courant' melbet: Carrawza antwortete auf ta Vorstellungen ber amerikanischen Regierung bezüg­lich der an amerikanischen Mrgern verübten Morde und Esttralttaten in Mexiko, in bet mexikanischen WildntS fff.bie Sicherheit größer als in den Städten der dlltidiertesten Mächte. Carranza spielt bamtt auf bie Arger Verfolgungen in Amerika an.

V Wh. Amsterbam, 19. Aug. TaS Pressebüro Ravlo Meldet auS Newhotk, daß mexikanische Banditen zwet ameffkanische Militärflieger gefangen halten ttnb für die i Freilassung 15 000 Dollar? fordern.

faicher Tatsachen usw. die Firma, beö der er fycz. ix schästigl toar, geschädigt zu haben. In der Haupffache sollte eS fich um sog. fingierte Aufträge handeln. Die Sache beschäftigte schwn einmal während des Kffege» bas Gericht. Damals erfolgte wegen einiger Fälle Frei­sprechung, wähoenb es sich gestern um zwei Sachen, bie nicht erledigt wurden, handelte. Auch in diesen Fällen wurde auf Freisprechung erkannt. Weitere Fälle, bie noch zur Verhandlung itanben, vnußten nach kurzer Ver­handlung vertagt werden.

*Der Mockenmarkt zeigt» heute eine schlechte Be--^ schickung . Jedenfalls sind bie festgesetzten Höchstpreise, mit denen fi-ch manche Erzeuger nicht befreunden können, taran Schuld. Sie berufen sich aus die teueren Setz« psianzen, die Mühe und Arbeit, die Landpacht, bie Steuern, zu denen im Stadtgebiet schon lange noch bie« jeniaen vom gemeinen Wert hinzu kommen, und be­sonders barauf, daß alle anderen Bickaffsgegenstände nur zu unerschwinglichen Preisen zu haben sind unb ver­kaufen unter ber Hand. So treibt ein Kffl den anbern.

Theater, Konzerte, Sctiammlmtgett usw.

Sommertheater (Stadtsäle, Dir. Abalb. (sie ff ter). Heute einmalige Aufführung ber Operette Ein Walzertraum'. Auf ben morgen abenb stattfin­dendenBunten Abend" zu Gunsten der hiesigen Kriegs­blinden fei nochmals besonders hingewiesen. Mttvir-- kende find die Damen Beling-Schäser, Thumann, Schade, Friedrichs *unb »Siedenburg sowie bie Herren Albes, Eckardt, Fussel, Karsten, Nora, Vogl unb Herbert. Frei­tag letzte Ausführung der OperetteDie Puppe". Sonn­abend nackmittag 4 Uhr KindervorstellungKönigin Tausendschön unb Prinzessin Häßlich" von Görner.

«t. Wetter, 18. Ang. Gestern Nachmittag fand in bet Gastwirtschaft Junk eine von ben Landwirten aus Wetter unb Umgegenb gut besuchte Veffamrnluug statt, bie zur Gründung einer Ortsgruppe des Bauernvereins fühffe. Der Vorsitzende des Bauernvereins Herr Kapp aus Wolss- hausen unb ber Versammlungsleiter Herr Gutsbesitzer Penzel aus Amönau begrünbeten in ihren Ausführungen bie Notwendigkeit des Zusammenschlusses aller Land« mitte .indem sie darauf hinwicsen, welche Ziele ffch ber Bauernverein gesteckt habe unb was bisher erreicht würbe. In ber sehr lebhaften Aussprache würben alle Fragen erörtert, die ber Regelung harren. Insbesondere wurde mit Nachdruck gefordeff: Gänzliche Aushebung ber Zwangswirtschaft; Abschaffung der Druschkontrolle, ber Stallrevisionen; Einhalttrng bes GetreibeS burch bie Ge- meindebehörbon für die Versorgungsberechffgten ber Ge-

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