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Den Vorsttz der Verhandlung führt Geh. Rat adgerichtsrat Tilemann, die öffentliche Anklage itt Staatsanwaltschaftsrat Spatz aus East.!. Hs Bert idigrr waren anwesend Rechtsanwalt Tu. Külz von hier und zwei auswärtige Anwälte, darunj« Dr. Rosenfeld ans Berlin.
3<tr i! Auch i, aber er halte ücklichei
agte er - heim» drücklich nagte." ter
gangen.
Fulda, 4. Aug. Das Rhänturnfest führte geftent aus Fern und Nah mehrere Tausend Turner und Turn» und Wanderfreunde auf die Wasserkuppe. An den tu» verischen Veranstaltungen nahmen in der 1. Klasse etwa 600, an dem Zvglingsturnen etwa 200 Turner teil. Der Ehrenpreis des Rhöiiturnfestes wurde, nachdem et zweimal den 1. Preis im Vierkampf errungen hat, Herr« Deuter, Turngemeinde Fulda, zuerkaunt.
Dillenburg, 5.Aug. Ter Starkstromleitung z« nahe gekommen und aus der Stelle getötet wurde beim Hansumban anf der früheren Grube Prinzkessel in Oberscheld der 20jährige Zimmergeselle Walter Bäcker au8 Suederscheld. — Im Kaufhaus A. H. König wurde ein Einbntch verübt, bei dem für nahezu 25 000 Mark Kleider und Pelze gestohlen wurden. Als mutmaßliche« Täter verhaftete man den 42jährigen Bataillonsschrei- her Paatz aus Frankfurt a. M. und seine Braut, ehe im Warenhaus König beschäftigte Verkäuferin.
Warburg (W.), 5.Aug. Erschösse» wurde tm do» nachbarten Osseichors beim Versuch, Schleichhändler festzunehmen, der Polizcidiener Mogge. Die Mörder sind entkommen.
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Die Bezirksmeifterschaft im Schlagball er-
SRat; Schnrllbacher und Schwind bewaffnete Haufen gr- • Alder und andere Leute zu» Widerstand gereizt
Die Tier Handlung, zu der auch Oberstaatsanwalt ^««slandt ans Castel erschienen war, nahm pünkt-
Wagner stch unbefugt et« Amt, das des Lindrats, ungeeignet und schließlich sollen Wagner,
kühn h stsallau, Muth, Krapp, Dippel,. ) Haus e, Her- 3agner, Tagner, dal 50;; eöibt' Diehl, n (Kr.
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Marburg, 8. August.
Die hi unserer Zeitung mehrfach erwähnten
Verantwortlich für den politischen Teil: Kurt Hatnk«; für den örtlichen und provinzielte» Test: Wilhelm Dißner,' für den Anzeigenteil: Andr. Gaßman«$ sämtlich in Marburg. J
Druck kt* Vertag von Dr. vhil. <. Hltzeroth^
HefftN'NafscmAnL NschtzargrNete,
Cassel, 4.Ang. Heute morgen brach tat fast allen grotzen Güter« des Bezirks Hassel ein Land- srbrir:ra„H4aud aus. »«Kem Bechemdüorne« über eines nenen Tarif trotz Entgegenkommens nicht zur Pollen Zefrndenheir der ÄaÄsrbeiterorgnnHatiooeu ausgefallen Bsrlönfix beschränkt sich der AuSstand auf die rittfcri. Güter. Die Stadter der mittleren und klrinen Wie arbeit?«. Ts befteh4 die Hoffnung, den AuSst rnd in <ik. Kürze beilegen zu könne«.
Frankfurt a.M, 4 Ang. Das Aivükommissa- rüst teilt mit: Was Grund der BrrSfielstlichnug der Ant- wort anf das deutsche Ultimatum vom 1L Juli über Ser» leluSerleichterungen mit dem besetzten Gebiet kommen täglich zahllose Anfragen an daS Zivilkommissariat, deren Urheber brr irrigen Meinnnz sind, daß die in dieser BeröffeKtlichuug erwähnten Verkebrserleichternu^n schon iu Knast getreten seien. Demgegenüber fei rwchmals ans- drücksich fetoaf, datz die VerkehrSertrichternngen erst na ch Enftrirr des endgültigen Friedensznstandes, b. h. frühestens nach Ablauf mehrerer Wochen Gleitung haben. Bis dahin haben die jetzigen Bestinurwngen noch volle Gültigkeit. — Zur Eindämmung der Redelust in der Stabt« verordesetorfitznug beschloß Wr Aellestensi-sschntz die Rede- zeft für jede« FraLionsrÄner auf 45 Minuten zu beschränken, wenigstens bei ben in bet nächsten Woche beginnende» Etatsreden. Ds das Kollegium siebe» Fraktionen hat, würde bä voller Ausnützung der 45 Minuten durch jeden Redner jede Sitzung 5*Stunde beanspruche». — Laudgerichtsdircktor Dr. jur Hänrich Heldmann, Sohn des in MarbuW verstorbenen Pfarrers a. D. August HeLmann, ist vom 16. September ab Wm Senatspräschent am hiesigen OberlaudoSgericht ernannt Wochen.
Rotenburg a.F., 5.Aug. TnS „Rotesburger ÄniSj&ttt" will von zsstäsbizer Seite erfahren-haben, daß die Absicht besiehe, x. a. auch den Kreis Rotenburg auf$tdtifen und seine Teile Len Kreise» Melsungen, Hersfeld und Eschwege zuMveijen. Der Magistrat hat bei der Staatsregierung gegen diese- Vorhabe» energischen Einspruch erhoben und den Minister des Innern gebeten, von dem Vorhaben abzusehen. Aus die am 24. Juli
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** Die Reichseisenbahnen. Gckankn »nd Vorschläge zur Finanzwirtschaft mti) Organisation de- dmftschen Bcrkehrswcseus. Bon Regierungsrat R. Ouaatz in Köln. Verlag von Jnllus Springer in Berlin. 1919, Preis Mk. 2,40. — Der Wiederaufbau unsere? Verkehrswesens ist eine der bringenden inneren Ausgaben. Freilich ist ihre Lösung nicht einfach: namentlich sind ei zwei Probleme, die es zu ISfen gilt: zunächst die Auseinandersetzung zwischen Reich und Bundesstaaten, sodann Me Frage der Organisation des neuen Verkchrsgebildes, auf das die vorhandenen Organisationsforrnen nicht recht' passen wollen. Für die künftige staatsrechtliche Stellung bet Eisenbahnverwallnng macht der Verfasser einen neue« Vorschlag. Er will, den in der Schweiz und in Italien gegebenen Beispieten folgend» der Eisenbahnverwaltun- eine autonome Stellung geben »nb eine Reichreisenbahngesellschaft schaffen, die al» eine Organisation de» öffentlichen Rechts gedacht ist, aber ht durchaus kaufmännische« Formen verwallcn und wirtschaften soll. An der Verwaltung sollen anher dem Reich und den Berkehr-- httereffenten auch die Angestellten beteiligt werden. Im weiteren entwirft der Verfaffer da» Bild einer Neu- gestollung der Betriebsverwaltung im Sinne einer weitgehenden Dezentralisation und einer größere» Einfachheft und Einheftlichkeft der Amtsgliederung. Er schlägt die Bildung großer Seneraldivektwnen vor, die je eü» Wirtschaftsgebiet umfassen, und gibt dann inS 6fe- zelue gebende Anregungen für eine Umgestalluug der gesamten Betriebsverwaltung. De» Abschluß bildet eät Vorschlag zur Zusammenfassung und kräftigere« Entwicklung des Kleinbahnwesens in Preuße». .
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$. f. B. H — Rasenspieler-Gietzen II 8:3. Nach ftottern Spiel gelang es der 2. Mannschaft der Be- wegnngsfpieler einen gürt!en Sieg von 6 :3 Toren in Metzen gegen die gleiche Mannschaft der dortigen Rasens spieler zu erringen. Der Marburger Sturm lBarlen, Jakob und Karl Adorf, Heuser, Weinberg) war gut in Form und zeigte große Schutzfreudigteit. Kari Adorf, der beste Manu im Sturm, schoß allein hintereinander 3 Tore. In der Läuferreihe gefiel Lemmer durch energisches und überlegtes Spiel besonder». Die Gießener Mannschaft spielte oft sehr robust, es fehlte ihr an Ziisammenfptel und sicheren Torschützen. Der Schiedsrichter befriedigte.
Germania I. — Tneilgemeink C«M I. |: 2. Auch hier entschied d<rs bessere Stürmerspiel. GermaniaS Torhüter zeigte brillantes Können. Bei Halbzeit stand es 3: 8, dcmn kam Turrmemrinde sehr gut anf, <8er- maniss Hrntermaunschaft war jedoch beim Stande von 3 :2 auf der Hut und brachte einen beachtenswerten Sieg mH nach Hanfe, wenn man berücksichtigt, daß da» Spiel auf des Gegrrers Platz ausgetragen wurde.
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• Leifepstse der deutschösterreichischen St««tieuee= lckrize«. Alle vor dem 12. November 1918 von ehemaligen K. Sgl. ungarischen und K. Ä. Behörden ober von einem früheren K. u. K. Konsularamte ausgestellten Rrifepöffe find ungültig. Zwecks Beschaffung neuer Pässe müssen sich die deutschösterreichischen Staais- ang-chörigen «n das dentschösterreichische Generalkonsulat i« Frankfurt a. M. wende».
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" Lettow-Porbeck und die Kämpfe in Ost Afrika. Der Besuch des heute abend 8 llhr in den Stadtsälen stattfindenden Sichlbfldervortnags von Hauptmann v. Rnckteschell, Adjutant Leitow-Vorbecks, znm Besten der Witwen unserer Ost-Afrikaner fei hiermit nochmals wärmstens empfohlen.
• Tommertheater fTtadtsäle, Dir. Adalb. ©tefftcr). Morgen abend neu einstudiert bte Operette „Ster Graf ton Lurembnrg". Tie Hauptrollen find besetzt mit den Dame» Thumann, Schade, Friedrichs, sowie den Herren Eckardt (Titelrolles, Nova, Karsten. Leiter der Ans- Tübnmg ist Oberspieltertcr Nora. Freitag abend ginn letzten Male bei kleinen Preisen xbte Operette „Tie Fledermaus". r
* Die Zentral Lichtsrieke teilen mit: Pola Negri, die protze Filmdiva, spielt die Hauptrolle in dem dramatischen Hauptschlager „Die Augen der Wunie Sßä“. Tic Handlungen sind äutzerst spannend und fesselnd. Ossi Oswald« wird uns in ihrem Volksstück „Das Schwabenmadel" recht vergnügte Stunden bereiten.
UnpsNttsche $egtsnadri<|N*.
Feuer in einer Pechfabrik. Basel, 4. Aug. Am Sonntag morgen brach im benachbarten Grotz-Hüninge« in der Pechfabrik Feuer aus. Die mächtigen Flammen verbreiteten Wer den Rhein hinaus eine TageShelle.
Absturz eines CaProniftuzzengeS. Lugano, 4. Aug. Ein Caproniflugzeug mft drei Motoren von je 200 PS. stürzte auf dem Rückfluge von Venedig nach Mailand über Verona infolge Motorbrandes ab. Alle 15 Teilnehmer der Fahrt fanden dabei den Tod.
Zister" ht unbefugte Hände brachte«, durften rost lI?~ heute an mehrer« Tag« lang die Ferienkammer des ’j/i hiesigen Landgerichts beschäftigen. Die Angelcgen- heft ist bekanntlich aus verschiedenen Gründen nach O>ck>a^ sisikr verwiese« worden. Etwa 80 Personen sind als
Steffl fentte und am 15. Rovember v. I. aus Hsllaud zu vrr- «ach Deutschland rnrLckkebrt«.
69; Udjeicr, Wetter und Eöbel, Warzenbach, SO’/«; ich, ’ 62; M. gischer, Heskem «nd Wentz, Niederwalgern, 50; Lohra ei Sauer, Sarnau, 49U>; 38. Bamberger, M. T. B. Varzen-Msrburs, 49; 39. Blatt, Lohra, 48%; 40. Peil, c. Drri-Me^« und Sartorius, Homberg, 48; 41. Schmidt,
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B t r I i«, ß. Aug. Der Schleppbetrieb auf dem Nord- Ostsee-Kanal ist wegen Kohlenmangel» feit dem 2. August eingestellt worden. Bei günstigem Wirst» wird das Segeln tm Kanal gestattet.
In den Kalirevieren Deutschland» nimmt der Ausstand weitere Ausdehnung an. Es streiken eftva zwei Drittel aller Werke, darunter 30 fiskalische.
Laut „Berk. Tagebl." wurde in Hamburg et» kn eine« Zigarrengeschäst beschäftigter ltjähriger Lehrling kn Abwesenheit des Besitzers im Laden überfallen, ermordet und beraubt. Unter dem Verdacht des Morde» wurde ein Schlächter verhaftet, bet ht dem Geschäft seinen Rauchbedarf zu decken pflegte. Der Verhaftete bestreitet die Tat begangen zu habe».
Düsseldorf, 5.Aug. In der mft der Regierung abgehaltenen Besprechung teilte der AbschnütSkomman- beur Wesel mit, imß die neutrale Zone auf 69 Kilometer verbreitert werden soll. Damit würde ein Dell 1 des Industriegebietes in die neutrale Zone sollen.
«vtz
Marburg, 5. August.
* Reue Höchstpreise fi$ Frühemiise »erben i» amtlichen Teil bekanntgegeben.
* Znriicktehrende Gefangene. Vergangene Nacht kam ein größerer Transport aus fraszöfischer Gefangenschaft zur«Kehrender deutscher Soldaten hier durch.
* Marburger Konzert Verein. Mau sck/rribt uns: Tn seiner gestrigen Ausschutzsitzung hat der Konzert- Verein eine Anzahl für da» Marburger Nufiklebcu iveittragender -Tntschlüfse gefaßt, über die noch ausführlich berichtet werden wirb. Heute sei nur kurz erwähnt, daß im nächsten Winter, in der Zeit von Oktober bis Weihnachten, 6 LbonnrmentS-Aonzerte statt- finden miU) daß eine gleiche Serie von Abonnements- Konzerten, falls die Kohlen- und VerkehrSverhältnissc die» zulasscn, auch nach Weihnachten stattfruben soll. Ter Verein hofft bestimmt, im Laufe de» Winters wenigsten» ztoei große Orchester- und Chorwerke heraus- zubringen und zwar vor Weihnachten Brahms' Re - itietn und «m Ostern herum die Matthäus- Passion, ferner finde» sowohl tor Weihnachten wie nach Weihnächte» Orchesterkonzerte statt, und der Verein beabsichtigt, mit dein neu gebildeten großen Homburger Kur-Orchester, da» auch in Frankfurt Shmphoniekimzerte veranstaltet, em regelmäßige» Abkommen für Marburg zu treffen. Außer dem bereits erwähnte» Oratorium und diesem Oochcsterkonzert findet vor Weihnächte» im Abonnement ein Sonatenabend des der^irige» bebarienften Seiger» Ad. Dusch statt. Fermer ist ei» Kammermufikabend vorgesehen bei Starte ^-sten Helge Lindberg »nd von Frau Ä-l« Mysz ©meiner. Der Abonnementspreis ist trotz dieser enorme Unkosten verursachenden Konzerte nicht höher geworden, lediglich die MLetsteuer wird noch hinzukoin- mat- Ter Einheitspreis Beträgt fax 6 Konzerie 25 Jt, für Mitglieder de» Bereut» » <M. Neben diesen Abonnementskonzerteu wird der Konzert-Verein erit den gleichen Künstlern Volk«ko»,erte veranstalten, und zwar find zunächst gtoet Volk-Ionzerte vor Deih-
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mb und HoMwer widerrechtlich in ein Kauf- u»d in eia Fabritzeschüst c in gedrungen d bi« Inhaber bedroht und beleidigt haben, tmann 1 solle» Wagner, Schnellbacher und Schwind >1 • 42S1 8«il»Rg des .^Hanauer Anzeiger" mit Gewalt :6’boI “ onnnen und den Redakteur Schrecker veran- i. Mar« haben, seinen Poften zu verlassen «nb dem — lcj. Hatten« Hammer zu übertrage«, Echnellbachrr ' ” 48 ** bchwisb habe» ferner, so heißt es in der 2 unj ^«ttogeschrist, den „Hanauer Anzeiger-, die frankfurter Nachrichten" und bi« „Volksstimme" Üipvel '"hkirechtlich zur Aufnahme amtlicher 'Anzeigen Sauer Wagner und Schnevbacher de« Lürger-
■ nnKsnTinl »Ite ll-eviste, stiLtiN, l NstvSvmWk fUber, f.wieall»Metallez. KLckrret Fach*, I hSchSe« Frei!en 5511 S-tzerdach 31. IXoUmM», Hftfchderg 15.
Vorgänge, die sich anfangs dieses Jahres in Hanau * e^piritea «nd die vorübergehend u. a. das dortige
S un! stch um 10 ixhr ihre» Anfang. Der Vorsitzende ollmar.^ teilte mit, daß einig« Zeugen, u. e. Dr. Dreitscheid §om> snb Feld, verhindert seien. Bei Feststellung der tzerneft- Personalien bet Angeklagten ergab sich, dich
l. 48^ teman», Tarbut«
CchStz K' . Keller, henbach Weber, Merte, denkopf, Brami
ter.
Rach Berlesung des Eröffnungsbeschlufses gab Muächst Dr. Wagner Mitteilungen über die Lor- 8i®ee bei der Revolution, die Bildung des Sol- °rtenrats usw. am 8. Rovember und an den fol-
^^Römer, Krichhain, E.assel, Kirchhain u:.S Weiter, 67; 15. Rupp, Niederwalgern, r'16. Schneider, Niederwalgern, Rau, Hemberg r.x.ti.CWl* Zacharias, Gladenbach, 66; 17. Dübel, Mar- Itadt,Ki^ pKA ' - i8. Damm, Warzenbach und Röll, T. V. -ro Ä LrburL'H; 19- Döttner, T.D. Marburg, W^.; el’n«’ Steter, T. B. Marburg und Htlberg, T.A. Mar- 49- wa 63; 21. Lang, Kirchhain, 62; 22. Eidam, Nie- r a^\i.!tiiflei«, Weitz, Weikenhausen und Deutsch, Oberwalgern, 61; 23. Peuker, Mellnau, 60; 24. ifcrnncl, Dreihausen, 59stz; 25. Nicol, Marbach, . 26. Teitge, T. (5. Marburg und Bauer ,T. G.
gewährleisten, hätte ihn Landest Reg.-Rat Schütidt ,rur Bildung eines Soldatenrats aufgefoidett. Dieser Aufforderung sei er auch nachgekommen. Das Amt dcs provisorische« Landrats sei ihm vom A.- uub S.-Rat übertragen morden. Er machte dann längere Mitteilungen über die gemeinsame Führung der Verroaltung usw. Gegen eine Regierung-- Verfügung, daß er und die anderen die Geschäfte nicht mehr führen sollten, sei sofort Einspruch erhoben worden. Der seitherig: Berb at Schmidt ist dann, wie weiter mi; geteilt wurde, nach Jrecnkfrrt übergefiedelt. Wagner sagte, er habeAmt cm 16. Januar freiwillig niedergelegt. Am ihn V' entlasten, sei die Vernehmung des Mlnift.rs Dr. LreitsF:eid seiner Ansicht nach : Stig, was auch c:m Verteidiger begründet wurde. Die Angeklagten hätten nach beftnarnte« Richtlinirn der R'gieru g handeln und auf jede Reaktion achten müffen. D r Angeklagte machte dann Mitteilungen über die Lebernahme des amtlichen „Hanauer Anzeiger^", die <taf Anordcmng des S.-Rutes erfolgt sei.
Die MißheKigkeites mit Bürgermeister Dr. Ritter seien wegen der Lebensmittelversorgung ersolat. Be:.tätlich der Bildung von bewaffnete» Haust» fei ib» d« An- Qage «m aller subrgrriftichsftn. Es sei ihm gemelkt worben, auf dem Parrcheplatz sei Spektakel. Um die Leute zu beruhigen, habe er sich ca Ort und Stelle be- geben, nicht »bei, um zsm Kampst gegen die AegieruneZ- trvppe« usw- »ufznfortern.
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F«'srkr hkillftS
Vim En pfailft nnsercr Rescrvc Jüftki?
Eine freudige llebrrrstchung wird den Marburarru vrmnsnchtftch cm 9 b Mts. zn Teil. Da? ll.Reseür- Jäger-Bataillsn kommt nun doch, begleitet von seiner treffliche» Kapelle, in feine alte GarmsonstaÄ zurück. ;tm hier ausgelöst zu morde». Roch einmal toid» MarbNri die Frc»l-e. haben, eine asserfefene Truppe begrüßen zrr können, sei es auch nur, nm von ihr Abschied zu »ch- wn. "StaS Res. Jä^r-Ball. hat Hervorragendes gr leistet, und noch ganz zuletzt machte es in Dcutschlarck seinem Namen Ehre durch sein kraftvolles Durchgreifen zur Sicherur^ Oberschlesiens gegen die stiolsckiewiki. Aber auch in dem großen Kriege braucht nur an seinen Bor- warsch durch Belgien, en bk Kämpfe <rm O »ro und an die mehrtägige siegreiche Abwehr in der Marneschlacht gegen den Flautenaugrifs der Armee Mano»- rres erinnert zu werden. Es folgten die Kämpfe an bn Aisne, die Herbstschiacht in teer Eha mp ag ne nutz dauu die Z'tenrosntigen Kämpfe vor Verdun, Sei denen das Bataillon Eumieres stürmte, dr» Rabenwald säuberte, und schließlich folgten daun im Westen noch die Kämpfe an der Som »e. Das Bataillon wurde daun weiter noch Makedonien grioorsen, halte dort schwere Kümpfe bei Monastir und im Eernabogen zu besteche«, und schließlich konnte das Bataiilsn auch noch in der Türkei im Jordanland nördlich Jericho eingreife». Erst jetzt ist den überall siegreichen Truppen die Heimkebi vergönnt, nachdem sie wie bereite erwähnt, die Gegend llünigshütte und Kairftvitz zn sichern chatten. Viele Offiziere, insgesamt an 1000 Tote, verlor das Bataillon. Möchte ihnen der Empfang in Marburg fciseite», ban hier der Sinn für die Heldentaten nicht erloschen ist und daß bauernder Dank de« Heimkehrenbe» entgegeugehrE wird. Sache der Marburscr Bevölkerung ist es, nunmehr sich zu einem würdigen Empfang bereit zu halte».