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Bildung einer Koalitionsregierung.

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Wb. Wien, 4. Aug. Nach privaten Budapester ieldungen der Montagsblätter beschloß der Mini-

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Portbruch sich vollständig ruhig verhalten. Um 6 Ihr nachmittags hatten die Rumänen die wich-

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Angeblich haben sich auch die tschechischen truppen von der Demarkationslinie aus in Vewe- png gesetzt, um an der Besetzung von Budapest Kilzunehmen.

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Marburg

$ienetog. 5. August

halten und die Interessen aller Deutschen lallten. Die Hauptgeschäftsstellen befinden sich Bromberg und Eraudenz.

Danzig ohne militärische Besatzung.

Der Ausstand in der Schweiz.

Wb. Bern, 4. Aug. Nach den von den verschiedenen Arbeiterverbänden, besonders der Berner Arbeiter-Union und den Gewerkschaften, erfolgten Absagen an den All­gemeinausstand, sieht die schweizerische Presse ihn als aussichtslos und gescheitert an.

Wb. Zürich, 3.Aug. Das Kartell christlich-sozia­ler Gewerkschaften lehnt den Ausstand entfliehen ab, da es sich um einen Versuch bolschewistischer Umstürzler handele, die die Macht an sich reisten wollten. In einem Aufruf heistt es, der Hauptmacher habe erklärt, daß am kommenden Donnerstag die Räteregierung in der Schweiz am Ruder fei.

Wb. Zürich, 4.Aug. Heute morgen ist alle ausge­botene Infanterie und Kavallerie in die Stadt eingerückt und hat den Schutz der öffentlichen Gebäude, der Banken, der großen industriellen Betriebe und der Hauptstraßen übernommen. Die Straßenbahner haben der Aufforde­rung, den Dienst anzutreten, vollständig Folge geleistet, sodaß der Straßenbahnverkehr wieder normal ist.

In ihrer vierten Versammlung beschlossen die Setzer gestern mit 473 gegen 37 Stimmen den Ausstand ab­zubrechen. Die Arbeit wird um 2 Uhr wieder ausge­nommen, wenn das Militär aus den Druckereien ent­fernt ist.

Die DM.

Cl«eDeutsche Partei".

tob. Dir sch au, 4. Aug. Die Bildung einer Deutschen Partei für die abzutretenden Erbiete Posens und Westpreußens ist von den Landesver­bänden der Deutschnationalen Volkspartei, der Deutschen Volkspartei und den deutschen Volksräten in den abzutretenden Teilen dieser Provinzen und der Deutschen Vereinigung in Bromberg beschlossen worden. Der Aufruf zum Eintritt in die neue Partei wird heute in der Presie veröffentlicht. Die neueDeutsche Partei" will alle Deutschen in den abzutretenden Gebieten Posens und Westpreußens ohne Unterschied der Zugehörigkeit zu den bis­herigen deutschen Parteien zu dem Zwecke zusam- menzufaffen, das Deutschtum in den an Polen gelangenden Teilen^ieser beiden Provinzen zu e r -

brik w. gesucht, chnuoz Lagers, r Bank f> Vor- m sich neiden, cbeiten. Bschst.

Kämpfe i» Schautung?

wb. Amsterdam, 4. Aug. DieNew Pork Sun" meldet, es würden zwar alle Kabelmeldungen aus Peking angehalten, aber aus den diplomati­schen Berichten aus dem fernen Osten gehe hervor, daß es auf der Schantung-Halbinsel bereits zu Kämpfen zwischen chinesischen und japanischen Truppen gekommen sei. General Wu, der Befehls­haber der chinesischen Regierungstruppen auf der Schantung-Halbinsel, habe die Regierung ersucht, ihm zu gestatten, dem Einmarsch der Japaner Wi­derstand zu leisten. Die feindliche Stimmung ge­gen Japan sei im Zunehmen.

Die ernste Kohlenlage Europa».

wb. London, 4. Aug. Der Oberste Wirtschaft», rat beriet in London über die Schwierigkeiten der ge­sicherten Versorgung Europas mit hinretchenden Men­gen Kohlen, Lebensrnitteln und Rohstoffen. Der Rat beschloß im Hinblick auf den äußersten Ernst der Kohlenlage die verschiedenen Negierungen auf die vitale Notwendigkeit der vermehrten Erzeugung und deS verminderten Verbrauchs aufmerksam zu machen. Es wurde beschlossen, in Anbetracht der Aufhebung der Blockade die interalliierte LebenSmittelkommfffion in Rotterdam aufzulösen.

tob. Versailles, 4. Aug.Jnttansigeant" meldet, der Oberste Rat habe sich nicht über die Frage der militärischen Besetzung Danzigs einigen können. Danzig bleibe deshalb ohne militärische Besatzung.

Russisches Geld!

Breslau, 4. Aug. DieSchlessche Volkszeitung" meldet aus Ratibor: Bei Dziergowitz stürzte heute vor­mittag wahrscheinlich ein polnisches Flugzeug mit zwei Motoren brennend ab. Die Insassen, acht Mann, sind tot. Das Flugzeug barg eine Anzahl noch lebender Brieftauben. Außerdem wurden große Säcke russischen Geldes von Bahnarbeitern aufgeladen. Sofort herbeiNholten Grenzschutzsoldaen bargen die Trümmer. _____

DieOberhessische Zeitung" erscheint sechsmal wSchentlich Der Bezugspreis betragt monatlich 1.60 X. frei in» Hau»; durch die Post 1.75 X. ohne Bestellgeld. Verlag von Dr. C. Hitzerath.

Markt 21/33. Fernsprecher 55.

Die ungarischen Soldaten in Budapest würden MMeschlep^... Die Lage sei sehr kritisch, Blutver- Dichrn wahrscheinlich. Der Einzug der rumänischen

str Vormarsch an, und der rumänische Kom- vndenr habe Romanelli erklärt, er werde t m

Ar Korr.-Büros aus Budapest meldet, die Bericht- - Matter der großen englischen und amerikanischen IStiätter hätten nach Paris berichtet, daß die rumä- Kijajen Truppen die Telephonlinien durchschneiden die Eisenbahnlinien bei Budapest unterbro- Ätn, ungarische Automobile mit Lebensmitteln , tzssvlündern, mit ihren Kanonen Häuser b e -

In Brieten.

Die Ratisizierungsverhandlunge« in Frankreich.

tob. Bern, 4. Aug. Lyoner Blätter melden aus Paris: Die Kammer wird voraussichtlich am 26. August die Erörterung über die Ratifizierung des Friedensvertrages beginnen. Die Aussprache dürfte am 12. September abgeschlossen sein, so daß die Ratifizierung am 15. September vollzogen sein wird.

«a>6. Versailles, 4. Aug. Marcel H u t i n berichtet imEcho de Paris", daß als französischer Botschafter in Berlin der Generalsekretär der Frie­denskonferenz und bisherige Botschafter in Bern, Paul D u t a st a, ausersehen sei.

Die Dauer der Besetzung Westdeutschlands.

wb. Berlin, 4. Aug. DerTemps" ver­öffentlicht den Text einer am 16. Juni zwischen Wilson, Clömenceau und Lloyd George getroffenen Abmachung, die lautet: D'o' verbündeten Mächte haben noch nicht darauf besta- den zu e.ALreir, düß die Besatzungsperiode bis zur vollständigen Erfül- ung der Wiedergutmachungsklauseln dauere, weil ie glaubten, daß Deutschland verpflichtet werden müsse, alle Beweise seines guten Willens und alle notwendigen Garantien vor der Beendigung der Periode von 15 Jahren zu geben. Da die durch die Besatzung notwendigen Ausgaben eine entsprechende Verminderung der für die Wiedergutmachung zur Verfügung stehenden Summe nach sich ziehen müs- 'en, haben die verbündeten Regierungen durch den Artikel 431 des Friedensvertrages festgesetzt, daß, wenn zur Beendigung der 15 Jahre Deutschland den Verpflichtungen nachgekommen ist, die ihm im Frie­densvertrag üuferlegten Besatzungstruppen sofort zurückgezogen werden würden. Wenn Deutschland zu einem früheren Termin den Beweis seines guten Willens und die erforderlichen Garantien gegeben hat, um die Ausführung dieser Verpflichtung sicher zu stellen, werden die daran interessierten Mächte bereit sein, unter sich ein Abkommen zu treffen, um der Besatzungsperiode früher ein Ende zu ma­chen. Für jetzt und in Zukunft sind die Mächte be­reit zuzugestehen, um die Lasten für die Wieder­gutmachung zu vermindern, daß, sobald sie davon überzeugt werden, die Summe, die Deutschland für die Unterhaltung des Vesatzungsheeres auszugeben hat, die Summe von 240 Millionen Eoldmark nicht übersteigen wird. Dieser Abkommen kann modifi­ziert werden, sobald die verbündeten Regierungen der Ansicht sind, daß eine derartige Abänderung notwendig ist.

Die Abstimmung in Schleswig.

wb. Berlin, 4. Aug. Der Deutsche Ausschuß für Schleswig gibt bekannt: Zur Abstimmung in Nord- und Mittelschleswig ist nach dem Friedensvertrag jede Per­son, ohne Unterschied des Geschlechts, die in dem ?lb- stimmungsgebiet geboren ist, einerlei, wo sie jetzt wohnt, sofern sie am Tage des Inkrafttretens des Vertrages das 20. Lebensjahr vollendet hat, be­rufen. Diese Personen sollen an ihrem Geburtsorte ab­stimmen. Es handelt sich darum, die außerhalb des Ab­stimmungsgebietes verstreut wohnenden Stimmberechtig­ten zu ermitteln und auf die Bedeutung der Absttm- mung hinzuweisen. Der Deutsche Ausschuß für Schles­wig in Flensburg, Norderhofenden 20, bereitet eine Sammlung vor, um stimmberechtigten Deuffchen freie Reise zur Abstimmung zu ermöglichen. Die sofortige Meldung bei dem genannten Ausschuß ist Ehrenpflicht eines jeden stimmberechtigten Deutschen. Auf die in Berlin C. 2, Burgstraße 30, Zimmer 53/54, Fernsprecher 9027, eingerichtete Geschäftsstelle des Deuffchen Aus­schusses für Schleswig wird besonders hingewiesen. Es wird dringend gebeten, bei der Auffindung von Sttmm- berechttgten mitzuhelfen und bekannte Adressen abzu­geben.

besseren, iernimnit

wb. Berlin, 4. Aug. Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, beginnen die direkten Verhandlungen zwischen Preußen und Polen am Mittwoch in Berlin.

Ueber Meutereien in Posen meldet derVor- wätts": Die Unzufriedenheit der Soldaten über das rus­sische System nehme immer mehr zu. Die polnischen Volksbeglücker glaubten mit Strafen, Verhaftungen, Un­terdrückung der öffentlichen Meinung das Volk zur Raifon zu bringen. In Pofen werde jede sozialistische Propa­ganda mit dem Tode bestraft.

wb. Wien, 3. Aug. Nach Meldungen, die auf Um­wegen hier eingetroffen sind, hat das polnische Parla­ment den Gesetzentwurf über die Autonomie für Posen an den zuständigen Ausschuß zurückverwiesen. Zum Minister für die besetzten Teile Preußens soll der Ab­geordnete Wladimir S e h d a ernannt werden.

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MM.

wb. Amsterdam, 4. Aug. LautTelegraas" ver- össentlichte der Vorsitzende des Bimdes amerikanischer Eisenoahnarbeiter, William Lee, eine Erklärung über die Löhne bei den Eisenbahnen, und sagt darin, daß Amerika wegen der Beunruhigung, die die Folge der Teuerung fei, dem Aufruhr näher fei, als je. Wenn dieser Beun­ruhigung nicht durch gemeinsame Anstrengungen des Kapi­tals und der Arbeit entgegengearbeitet werde, würden in Amerika Unruhen entstehen, wie man sie dort noch nicht erlebt habe.

Laut Pressebüro Radio erklärte Präsident Wilson dem Senator Watson, wenn der Senat die Ratifi­kation des FriÄ»ensvertrages noch länger hinausziehe, bann könne in Europa eine ernste Krise entstehen. Wat­son bestand darauf, daß bei der Rafffikation ein Vorbe­halt gemacht werde, indem er darlegte, daß die Stärke der Vereinigten Staaten im Kriege ihrer unabhängigen Stellung zuzuschreiben war. Bei dieser Gelegenheit er­klärte Wilson auch, Rußland müsse seine Rettung selbst ins Werk setzen. '

wett. Hmiptstreitkräfte solle nach Möglichkeit verhindert * j »erden. Obgleich Oberstleutnant Romanelli per» IIlL ffiftich dem rumänischen Divisionskommandeur den ksehloElämenccaus ausgehändigt hätte, dauere

in k!e kigsten Gebäude der Hauptstadt und das Tele- 68A tzmphenamt besetzt. Es verlautet, daß sie 500 Eei-

fchießen und in den östlichen Vororten von Bu- III l dopest rauben und plündern. Die Bevöl- 1U kerung, die vollständig ruhig war, sei sehr erregt.

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$35 Mitt.

Von dem von der Reichsregierung herausgs« gebenen Weißbuch, einer Sammlung von 110 Tel*» grammen und Protokollen über Kron- und Minister­ratssitzungen aus der Zeit von Mitte August bie zum Abschluß des Waffenstillstandes, haben wir nur kurz Notiz genommen. Um einen völlig ob» ektiven Eindruck zu vermitteln, wäre es notwen­dig, alle die Aktenstücke, mindestens aber die wich« tigsten, wörtlich wiederzugeben. Das zu tun stich nur die großen politischen Zeitungen in der Lage. Für die übrige Presse haben deshalb die Verfasser des Weißbuches den eigentlichen Urkunden eine Zn« sammenfassung des Inhalts vorangestellt, die von dem halbamtlichen Wolff-Büro an die Presse wei­lergegeben wurde. Auch dieseVorbemerkungen" haben wir nicht wiedergegeben, da sie den Zweck des ganzen Unternehmens, die Schuld an dem Aus» gang des Krieges und Abschluß des Waffenstillstan« des der Obersten Heeresleitung zuzuschreiben, ganz ossen erkennen lassen. General L u d e n do r f f hat das Weißbuch denn auch sofort öffentlich alsein« seitig und entstellend" gekennzeichnet. Zunächst ist fcstzustellen, daß Schriftstücke fehlen, z. B. über btt Besprechungen vom 29. September 1918, ändert können nicht als zuverlässige Urkunden angesehen werden, so dieAufzeichnungen" über die Sitzungen der Staatssekretäre undVermerke", von denen da» Datum gar nicht genau feststeht oder die erst später zu den Akten gegeben wurden, wie das Staatsfekre« tär a. D. v. Hintze mitVermerken" über Be­sprechungen mit General Ludendorsf im Juli und August 1918 tat, die er erstim Frühjahr 1919 z» den Akten gab. Wie wenig zuverlässig diese Arbeit mit Notizbuchaufzeichnungen ist, zeigt u. a. der Satz, Ludendorff habe im Juli 1918 auf die Frage, ob er mit der jetzigen Offensive den Feind endgültig besiegen werde, erklärt:Darauf antwortete ich mit einem bestimmten Ja!" Diese Darstellung hat Lu« dendorff bereits für völlig unwahr erklärt. Er sei viel zu sehr Soldat, um die Lächerlichkeit taktischer Prophezeiungen zu begehen. Er habe nur gesagt, er hoffe, die Gegner friedenswillig zu ma­chen. Hier steht also Aussage gegen Aussage. Der des Diplomaten einen urkundlichen Wert beizu« messen, die des Feldherrn als erlogen hinzustellen, geht aber nicht an.

Das Weißbuch versucht nachzuweisen, daß btt Friedensaktion von der Obersten Heeresleitung verschleppt und dann zu spät plötzlich über­stürzt verlangt worden sei; daß Ludendorff schwan­kende, wechselnde, kein Vertrauen verdienende Aus­künfte gegeben habe, und daß allein der Kanzler, Prinz Max von Baden, nebst seinen parlamentart« schen Staatssekretären, Scheidemann, Payer, Erz« berger, bewußt und klar gehandelt habe. Alles in allem sei es nicht anders gegangen. Das Heer habt den Krieg verloren, darum habe die Diplomattt den Frieden verlieren müssen. General Luden­dorff hat bereits festgestellt, daß bis zum 17. Ok­tober auch die Reichsregierung die Ansicht der Ober­sten Heeresleitung geteilt hat, daß wir, wenn es unabänderlich sei, weiterkämpfen müßten, daß sie aber diese Ansicht nach der zweiten Wilson-Note nicht mehr vertrat, obwohl diese keinen Zweifel an der Notwendigkeit, weiterzukämpfen, ließ, woll­ten wir nicht kapitulieren. Die Oberste Heeres« leitung verfocht ihren Standpunkt unverändert. So schickte Hindenburg noch am 25. Oktober zwei Telegramme in die Heimat. Das erste an den Kanz­ler: et legt darin Verwahrung gegen die Behaup­tung ein, er habe seinerzeit ein sofortiges Friedens­angebot verlangt und hinzugefügt, es handle sich nur um Stunden. Das zweite an die kommandie» renden Generäle: er analysiert darin die Wilson« schen Waffenstillstandsbedingungen, die völlig uiu annehmbar seien; nun gelte es Kampf bis zu« äußersten. Darüber bringt das Weißbuch unter Nr. 80 nut diese kurze Notiz. Warum nicht den Wortlaut? Freilich hat die Oberste Heeresleitung zuletzt und das ist der Haupttrumpf des Weiß­buches depeschiert, der Waffenstillstand sei auch bedingungslos anzunehmen. Das war am 10. N o - vembet. Vorangegangen wat dieRt« volution, die Absetzung des Kaisers, die Aus« tufung bet Republik, bie völlige Auflösung be» Heimat- und Etappenheeres. Wer wollte aber da noch kämpfen? Da war jeder Widerstand allerdings aussichtslos, nicht jedoch einige Wochen vorher, als auch die sozialdemokratische Presse drirchaus für eine nationale Erhebung sintrat. Jft-i " i»

jein festgenommen haben. Ferner geht das Gerücht, tzch der Einzug König Ferdinands von X it t Rumänien in Budapest unmittelbar bevorsteht.

£2^ nern von Budapest weitere Befehle ab-

wb. Bafel, 4. Aug . In ihren Wohnungen w«v- ben heute früh die beiden Sozialistenführer Meister m* Wen», letzterer Präsident der Eisenbahner, verhaftet

wb. B a s e l, 3. Aug. DaS Gebäude des BaslerVor­wärts" wurde am SarnStag militärisch besetzt. Die Samstags-Ausgabe desVorwättS" wurde beschlag­nahmt.

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. bssa ihrer begreiflichen Empörung über den rumänischen

gezogen. Der Einzug der Rumänen dauerte Ungefähr iy2 Stunden und vollzog sich in Ordnung, schlaftl! Wie Bevölkerung, die auf dieses Ereignis ganz un-

tttat sofort Verhandlungen zur Bildung einer iocilitionsregierung durch die Aufnahme »n Vertretern der bürgerlichen. Klassen und der Bauernschaft einzuleiten. Die derzeitige ungarische Ützgrerung lehne Verhandlungen mit der Szegedi- *tt Gegenregierung ab. Das Koalitionskabinett »erde seine Tätigkeit mit der Demobilisa­tion der Roten Armee beginnen. Weitere Auf- Vben wären der Abschluß eines Waffenstillstandes die Einberufung einer Nationalversammlung.

Die Regierung hat beschlossen, das von der Re­iterung Karolyi herausgegebene Wahlrechtsgesetz *shezu unverändert aufrecht zu erhalten und die i stahlen irr die verfassunggebende Nationalver- Nmtnhtng unverzüglich ausznschreiben.

Sie Verordnungen bet wäteregkerung.

x wb. Bubapest, 4. Aug. Der Ministerrat be- ' Hloß, daß bie Ressortminister die Verordnungen Mr Räteregierung unverzüglich einer Revision un- ^krziehen und bereits dem nächstn Ministerrat Vor­schlägen sollen, welche Verordnungen zu beseitigen

und wie bet Rechtszustand vor bem 21. März »ieber herzustellen ist. In erster Linie wird bie Hüteverordnung über die Sozialisierung der Häu- str außer Kraft gesetzt werden.

Die Regierung hat beschlossen, bas hinsichtlich «r Autonomie der deutschen Nation herausgege- *ne Volksgesetz und die auf die Rechtsstellung der putschen Nation bezüglichen Verordnungen der Räterepublik aufrecht zu erhalten.

l/sans^ i e n, 4. Aug. Heute nachmittag ist General t. B6811 Mldarescu mit 30 000 Mann in Budapest ein-

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mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

Tageszeitung für (bas früher kurhessische) Oberhessen

Wani.

Wh. London, 4 Aug. (Reuter.) 600 Lokornotiv- Aschinisten und Heizer, die am Güterbahnhof der Mine »uns beschäftigt sind, sind gestern in einen Shmprithic- !Wtanb mit der Gewerkschaft der Polizisten eingetreten, l infolgedessen mußte der Dienst auf der Londoner Süd- ^stbahn eingeschränkt werden.

.Sm Verlauf von wilden Szenen und Plünderungen, sich am Sonnabend und Sonntag im Arbeiterviertel

Liverpool ereigneten, fanden 2 04) Verhaftuu -- **it statt. Weitere 1600 Mann Truppen sind inLiver- "l eingetroffen. Die Behörden hoffen, die Ordnung ?wnmehr auftecht erhalten zu können. Auf einer Vcr- ^Nunlung der Gewerkschaftler in Liverpool wurde der all- : r°iHne Sympathieausstand mit der Gewerkschaft der fEofizistrn beschlossen. In Birmingham sind 400 Poli- fwn in den Ausstand getreten. Gestern plünderte R Mob hie gäben in Birkenhead,

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