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müssen mehr sein als ein Symbol.
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Seh. Archivrat Dr. Küch. Nahe;« abgeschlossen'
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kund «buch (Prof. Dr. Stengel), der vorgrsch^chte
Lehenstaat (Archivrat Dr. Knet»ch>. Weiter sollen
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Darlehnskaffenscheine und Reichsbanknoten, unter 1
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scheinlich ging ein Streit, de« sie bereits einmal hatte un» die Herausgabe dieser Papiere her. Trachten Z
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sie zu finden! Ich muß sic haben!'
finden", antwortete der Detektiv eifrig.
Sie denn nicht selbst dabei sein, wenn tvir den CchL
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bruch getan ist, kommen Sie alle auch dorthin.'
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!Fortsetzung folgt;
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teren auch di« Ausgabe vom 30. November 1918, d > et sich Aufdruck auf bti Vorderseite von einem gewellt ie Arb Rahmen umgeben ist und deren Rückseite ein frei tote di Mittelfeld aufweist. All« diese Geldzeichen bleiben i tenb gej
verliert di« aufgerufene Note ihre Eigenschaft cis setzliches Zahlungsmittel, was zur Folge hat, daß diesem Tag« ni«mand mehr verpflichtet ist, die 50 5
Cas lastete
sehen, daß die Kreise, deren Vbsichk, daS Geld pnn Zwecke der Steuerhinterziehung $« verstecken, durchkreuzt wird, nunmehr die sogenannte Thesaurierung von Papiergeld als zwecklos aufgeben toetben. Diese Ver- mrnderung des Papiergeldumlaufs dürste aber ebenfalls wesentlich auf eine Besserung des Markkurses tm Ausland« hinwirken. 1
aus der Hand gab. Ein Mensch, wie er, sichert 5 für die Zukunft. Mit den Papieren der Eisler Ichi er von fernem Neffen später erpressen, was er wol — ohne sie — hatte er keine Macht über ihn. Wah
wb. Weimar, 31. Juli. In den Beratungen der Nationalversammlung wird von Freitag abend bis zum Donnerstag der nächsten Woche eine Pause eintreten. Die Kommissionen werden ani Mittwoch wieder zu- sammerttrtten. Es ist dann in Aussicht genommen, bis »um 20. weiter zu tagen.
Anläßlich der Fertigstellung der Verfassung vereinte gestern auf Einladung des Reichskommissars Dr. Preuß ein geselliges Beisammensein in den Feflräumen des Hotels „Erbprinz" die Mitglieder des Berfassuugsaus- schusseS sowie zahlreiche Vertreter der Regierung, die au den Berfassnngsarbeiten beteiligt gewesen find.
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tor Prästdent v. Redern in Arolsen und Regier, rat a. D. Dr. v. Waldthausen in Gersfeld. *3
stein, Professor R. Lambert in Marburg, merrienrat Fritz Rechberg in Hersfeld, Lani
I —■ Der verfaffnAMUlsschuh des bayerische, Land, tag« hob mit 15 gegee 13 Stimmen den Beschluß der ersten Lesung auf völlige Beseitigung d« Adels- tit«l auf mtb nahm den wieder eingeLvachten Antrag der bürgerlichen Parteien an, »ach dem die Adel«, bezeichnungen künftig «ar als Ramensbestandteil weiter gefühtt werden dürfen.
— Die Kreiswahle« te Bayer« haben eine Verschiebung der Partei vrhältniffe gebracht Gewühlt wurden von der Bayerischen Volkspartei (Zentrum) 99, von den Mehrheitssozialiste« 49, von den Deutschdemokraten 28, vom Bauernbund 21, von den Unabhängigen 17 und von der Bayerischen Mittelpartei 11 Vertreter, prozentual aus ged rückt: Bayerische Dolksparta 39,9, Mehr- heitssozialisten 22,4, Demokraten 12,5, Bauernbund 9,5, II. 6. P. 9,1, Mittelpartei 5,7. Bei der Landtagswahl war der prozentual« Anteil der Parteien an der gesamten Stimmenzahl folgender: Bayerische Dolkspartei 35,9, Mehrheitssozialisten 32,3, Demokraten 14,2,
Sein Nachfolger wird der sozialistisch« Parteisekretär, der Abgeottnwte der preußischen Landesversammlung Rung«. Nöl«.
— Der gesamt« Lustpostoerkehr wird wegen Mangel an Betriebsstoff eingestellt
— Die geplante Amfhebubg der Zwangsbewirtschaf- tM«8 de« Zockers. Auf der Tagung der Zucker- industriellen teilte ein Vertreter des Reichsernährungs- | Ministeriums mit, daß die Aufhebung der Zwangsbewirtschaftung des Zucker» zum Herbst 1929 in Aussicht genommen sei.
— Die Frühkartoffelernte. Di« kürzlich von einigen Tageszeitungen gebrachte Notiz, wonach di« Frühkartoffelernte in einzelnen Bezirken Deutschland» so reichlich ausgefallen wäre, daß vorläufig die Bestimmungen über die Verteilung der Kartoffeln aufgehoben werden mußten und daß di« Unterbringung der aus den Markt gelangten gewaltigen Mengen «möglich sei, beruht auf einer bewußten Irreführung der Bevölkerung, lieber di« gesamte Frühkartoffelernte im Reiche wurde von der Reichskgrtoffelstell« verfügt. Die Lieferstellen ve- finden sich feit Anfang Juli im Besitze- d« Verteilung»- planes, haben f.-doch bisher nennenswerte Lieferungen nicht durchfük ren können, weil die Ernte in vollem Umfang« noch nicht einsetzt«. Irgendwelche lleberschüste sind nirgends- vorhanden, da all« Lieferstellen bis an die Grenze ihrer LeistungsfDhigkett belastet werden mußten, um die Ausfälle auszugleichen, di« durch den Verlust! der kartoffelreichsten Gebiete mtt 22,2Prozent des Kartoffelanbaues in Preußen entstanden sind.
Mit Rücksicht auf die beschränkte Finanzlage der <ii Mission und die überaus hohen Papierpreif: und Ls sätze im Druckergewerbe können zunächst von den g genannten Arbeiten nur di« Landgrafenres fi t; 1 das Ortsnamenbuch im Druck der wiffenschaftlick. n 1
können.
* Aufruf und Einziehung der Sseichsbanknotcn
Signal für die glückliche Fahtt in die wieder geöffnete Welt hinein fein. (Beifall.)
Minister des Innern Dr. David: Es gebühtt ein Wort des Dankes den Männern, die in erster Reihe an dem Zustandekommen der Verfassung gearbeitet haben, den Mitgliedern des Verfassungsausschusses, den Vertretern der Larchesregierungen und der Reichsregierung. Besonderer Dank und Anerkennung gebühren dem Ver- fasser des Entwurfes, meinem Amtsvorgänger Dr. Preuß. (Lebhafter Beifall.) Man weist auf den Gegensatz »wischen Kapitals- und Arbeiterinteressen. Man weist darauf hin, wie hieraus der wirtschaftliche Kampf entspringt, der den wirtschaftlichen inneren Frieden ausschließt Niemand kann die Nagen verschließen vor dieser Quelle schwerster politischer Gegensätze. Aber auch hier soll die neue Verfassung den Weg znm Frieden bahnen. Wir laden die forschenden Geister der Welt ein, dieses Werk zu prüfen. Nirgends in der Weit ist die Demokratie konsequenter dnrchgeführi als in dieser Verfassung.
Präsident Fehrcnbach: Wir stehen am Schluß deS wichtigsten Werkes der verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung, auf das wir Gottes Segen hier herab wünschen. (Beifall.) Möge unser Volk wie in vergangenen Tagen des vereinten Vaterlandes unter der Sonne der Freiheit den Weg finden zu lichter Höhe. I wo die Liebe znm Nächsten menschliche Gegensätze aufhebt, wo hn edelsten Wettbewerb alle Kräfte angespannt sind für Bildung, Wohlfahrt und Gesittung. Das ist in der Geburtsstunde der Verfassung unser Wunsch für unser Vaterland. (Starker Beifall.)
.Nächste Sitzung Freitag vormittag 9llhr: Anfragen.
und rechts daneben den Aufdruck in einer quadrat scheu dunkelbraunen Umrahmung tragen. Unb
Wilhelm IV. von Hessen. Fortgesetzt bezw. i-tz aufgenommen wurden di« Arbeiten am Fuldaer-!
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Der geplante Papiergeld-Umtausch.
Weimar, 31. Juli. Dw „Deutsche Allg. Zeftg." schreibt unter der Ueberschrift: Der kommende Papiergeld- Umtausch und die deutsche Valuta": In manchen Kreisen, insbesondere auch im neutralen Ausland, scheint die Auffassung vorzuherrschen, daß mit dem geplanten Umtausch deS deutschen Papiergeldes eine Herabsetzung deS Nennwertes verknüpft sein soll. Derattige Absichten liegen fern, wie hiermit festgestellt werden soll. Das Ziel des Papiergeldumtausches ist lediglich das, zu verhindern, daß von dem gemäß den deutschen Steuergesetzen Abgabepflichtigen bei der Vermögensdeklaration für die Zwecke d«S Reichsnotopfers größere Beträge an barem Gelbe nicht angegeben und auf diese Weise der Besteuerung entzogen werden. Die Reichsregierung muß solchen Steuerhinterziehunsen mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln entgegentreten und die restlose Erfassung des abgabepflichtigen Vermögens durchzusetzen suche«. Dies it nicht nur ein Gebot der Gerechtigkeit, sonder« auch bet elementaren Notwendigkeit. Denn nur wenn e8 gelingt, all« Steuerguellen auszuschöpfen, ist eS möglich, die ReichSsinanzen der Gesundung entgegenzuführen. Eine Beeinträchtigung der Rechte in- und ausländische Besitzer von Banknoten wird mit dieser Maßnahme nicht verbunden sein. ES muß bei dieser Sachlage überraschen, daß bet jüngst hn Ausland eingetretene weitere Kursrückgang der deusschen Baluta gerade mit den Plänen des Reichsfinanzministerinms in Verbindung gebracht wird, die Ordnung in die deutschen Finanzen bringen wollen unb damit testen Endes auch eine Basis für eine durch- greifende Besserung des MarkkurseS schaffen. Der geplante Umtausch des Papiergeldes wird, wie man au- nehmen kann, eine wesentliche Einschränkung des Umlaufs an Geldzeichen herbeiführen, denn es ist vorauszu-
Marburg, 1. August.
• Universität. Zu Dekanen wurden folgende Herren gewählt: Für die theologische Fakultät Prof. Dr. theol. und phil. Hermelink, für die juristische Fakultät Geh. Justtzrat Prof. Dr. jur. Iraeger, für die medizinische Fakultät Geh. Med.-Rat Prof. Dr. med. B i e l- s ch 0 w s k i und für die philosophische Fakultät Prof. Dr. phil. und jur. v. Premerstein. — Im Anschluß an die von uns mitgeteilte Aufforderung zur Teilnahme an einem Kursus zur Ausbildung von Turnlehrern tm Zwischenfemester wird jetzt durch Anschlag bekannt gegeben, daß sich infolge genügender Berett- | erklärungen der Kursus ermöglichen last«. Meldungen muffen bis spätestens 27. September beim Herrn erfolgen.
* Auszeichnung. Dem ehern. Offiz.-Stellv. u. Komp- Feldwebel A. Gaßmann wurde unter Anerkennung seiner Verdienste hn Felde das Eiserne Kreuz 1. Klaffe verliehen.
• Historisch« Kommission für Hesse« und Waldeck. I Am 19. Juli fand di« 22. Jahresversammlung im Be- nutzersaal des Staatsarchivs statt. Dem vom Vor- sitzend.m, Herrn Geheimrat Professor Dr. Frhr. v. d. Ropp, vorgetragenen Jahresbericht ist zu entnehmen, daß der Personalbestand infolge reger Werbetätigkeit sich vermehtt hat. Als Stifter sind der Kommission beigetreten die Herren Geheimrat Dr. Henschel in Cassel, Geheimrat v. Passavant-Gontard auf Schloß Ziegenberg bei Butzbach, das Bankhaus L. Pfeiffer in Cassel und Graf Friedrich v. Schaumburg in. Söcking bei Starnberg. Als neue Patrone sind zu verzeichnen die Frankschen Eisenwerke Adolf-Hütte bei Dillenburg und die Herren Erbkäm-
~ “ ®?MJ,eUer dEzttM^ent t« Köln. Wie die worden und hartt des Drucks. Druckfertig liegen 3nt Tel. Ag. meldet, hat der Polrzerprafident von 1. das zweit« H«ft des ersten Bandes der i Költ^ v. Glasenapp, seinen Abschied eingereicht.! p -
trum, Mittelpartei und Unabhängige, eine Abnahme I , . , . . _ -■<
für Mehrheitssozialdemokraten, Demokraten und | rr‘ . Bauernbund.
st verp takt S reisen 1 rsiin".
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I Der Portier schlich also mit vielen Entschuldigungen I hinaus und Hempel vertieft« sich wieder in seine Briefe. I Bon Peter Mark war nur einer dabei. Er entbleit | nichts Wesentliches außer der Mitteilung, daß am 1. I September nach langer Zeit wieder einmal Gäste aus I Senken berg erwartet würden.
I Der alte Herr hatte sich mit Herrn Prospers Hc'ntt I ausgesöhnt, di« Braut in Gnaden aufgenommen uns I wollte nun die Verlobung durch ein Diner selbst öffentlich bekannt machen.
Man erwattet« außer den Mauerberger Damen Herrn Rittmeister von Maguerry samt Frau, die ar« Fra« von Chudek mit ihrer Tochter und einen einstigen Jugendfreund des Hausherrn, Baron Manderscheid, dessen Gut in der Gegend lag. Um 6 Uhr sollt? das Diner stattfinden.
Zum Schluffe stand der Satz: „Der andere — Herr! Felir — ist natürlich nicht sehr erbaut von der Geschichte, wie Sie sich denken können, obwohl et ganz entzückt tut über das Glück seines Vetters. Aber ich bade ihn beobachtet, wenn er allein ist. Sein Gesicht Bat bann einen Ausdruck, der mir nicht gefällt, Leute, vi« so düstet vor sich hingrübeln, brüten sicher k.ine guten Gedanken aus. Ich wollte, bet 1. September wäre erst vorüber."
Hempel hatte alle Briefe gelesen und schritt jetzt schweigend im Zimmer auf und ab, alle Augenblicke auf die Uhr schend, und ungeduldig, als brenne ihm der Boden unter den Füften.
Felix stötte ihn nicht. Et wat in Gedanken an Melitta und vergaß darüber alles andere--selbst das,
was Hempel ihm über seine Vergangenheit erzählt hatte.
Vater — Familie — Reichtum — es waren wesen-1 lose Begriffe für ihn, die ihn vorläufig mehr beunruhig-1 ten, als mit Jubel erfüllten.
Sie aber war die Wirklichkeit. Der einzige fest«. Grund für ihn im Leben, auf dem er Anker geworfen I Das Licht, das strahlend über einer ihm sonst noch I ganz im Dunkel liegende» Zukunft schwebte. I
Hempel verging inzwischen fast vor Ungebtdb. J
„Seien Sie nicht zu sichet! Er wird sich wehr Ol tote ein Toller! Sie, Stein, durchsuchen dann !
Hütte. Ich habe Grund, anzunehmen, daß er !
Papiere, die er der Rabl raubte, nicht vernichtet ob KfSt le
Endlich klopfte es und drei Herren erschienen. Zwei davon waren die Detektivs, die Wasmut ihm mitgegeben, der dritte der hiesige Bezirkstichter, Dr. Ferntata.
Silas atmete auf.
„Wie gut, daß Sie gleich mitkommen, Herr Ferntaler," sagte er, nachdem sie einander begrüßt hatte«. „Sie wissen, worum es sich frinbeft?"
„ So ziemlich! Ich bin noch ganz benommen. Das ist ia eine unglaublich.' Geschichte! Und baS" — et warf einen halb neugierigen, kalb respektvollen Blick nach Felix, der sich erhoben und die Herten mit einer strammen Verbeugung begrüßt hatte — „das ist wohl—"
„Herr Felix von Senkenberg, jawohl!" stellte Hempel vor. „Aber bitte, verschieben Sie alle Begrüßungen auf später. Ich fand Nachrichten vor, die meine Pläne gänzlich änderten. Wir müssen sofort handeln!"
, „Oho! Was ist denn geschehen? Gleich handeln?"
„Ja, Herr Bezirksrichter! Sie kennen unzweifelhaft einen als Magnerry-Steinbruch bezeichneten Ort in der Gegend? Er muß nahe bei Mauerberg liegen."
„NatürTÄ kenne ich ihn! Ein Feldweg, der sich später teilt, und einersetts nach Maguerryhaus, ande- reesefts nach Senkenberg führt, zieht sich am Steinbruch vorüber."
„Gut! Dort wohnt feit einigen Monaten ein Mensch."
„Der alte Ktopsiodl — jawohl! Kenne ich auch!"
„Es ist der Mörder, den ich fett langer Zett vergeblich suche. Der alte Eberhard von Lavantal, der einst Frau von Senkenberg zur Flucht veranlaßte, und jetzt Verbrechen auf Verbrechen häufte, um seinen Neffen zum Herrn, auf Senkenberz zu machen!"
„Unmöglich!" Der Bezttksrichter prallte ganz bestürzt zurück.
„Ich glaube nicht, daß ich mich täusche. Bitte, stellen Sie sofort eigen Haftbefehl au3, lassen Sie die Hütte vorsichtig umstellen — der Mensch ist über alle Begriffe schlau! Vergessen Sie das ja nicht! — unb nehmen Sie ihn fest! Tot ober lebendig — nur lassen Sie ihn mir um Gottestoillen nicht entkommen!"
„Na, was das aubelangt — ich denke, da kann ich I bürgen!" J
Dsrchch-s Rckch.
— Da« Weißbuch über bk Borsefchichte de« Waffen- ftillsia«d«s ist durch die Regierung ausgegeben worden. Das Weißbuch enthält alle Aktenstücke aus der Zeit vom 14. August bis 11. November 1913, soweit sie sich auf das Friedensangebot vom 3. Oktober und auf das Waffenstillstandsbkommen vom 11. November beziehen. Es gibt die Beratungen wieder, die zwischen bet Reichsregierung unb ber Obersten Heeresleitung stattfanden, nachdem man auf Grund des Umschwunges vom Juli und August 1918 zu dem Beschluß gekommen war, vaß ber Feind trotz bet gewaltigen Leistungen der deutschen Heere durch einen Sieg nicht mehr zum Frieden ge- nöttgt werden könnte.
MM.
wb. Amsterdam, 31. Juli. Nach einer drahtlosen Meldung aus Newyork dauerten die Rassenkämpfe in Chicago gestern mit großer Heftigkeit fort. Viel« Personen wurden getötet. 4000 Mann Militär wurden aufgeboten, um die Drbmmg wiever herzustellen. — Nach einer Reutermeldung aus Chicago stieg die Zahl der Toten bis znm 31 Juli auf 27; davon 15 Reger und 12 Weitz«. Fast 1000 Personen find verwundet worden, darunter viele tödlich
wb. Amsterdam, 3L Juli. Das Pressebüro Radio meldet au» Washington: Kriegssekretär Baker teilte mit, daß He amerikanische Armee am 30. Juli voflftänbig demobilisiert sei« wird.
Aus Newyork wird gemeldet, daß H« Gründung einer Bankgruppe beschlossen wurde, um der Regierung des Admirals Koltschak ein Darlehen von 25 Millionen zu gewähren.
wb. Washington, 31. Juli. (Reuter.) Das Repräsentantenhaus nahm die Vorlage an, i« der die Deportation der unerwünschten Ausländer vorgesehen und bk Regierung ermäßigt wird, die jetzt internierten weiblichen Ausländer nach Hause zu schicken.
wb. Bern, 31. Juli. Für die Versorgung Italiens mit amerikanischen Rohstoffen wird zur Zeit mit in Italien weilenden amerikanischen Finanzleuten wegen ein«, Kredites von sechs Milliarden verhandelt.
61* MdMM.
Wien, 31. Juli. Das Riesenflugzeug R 69 ber Deutschen Luftschiffreederei, das mit 22 Personen den Flug von Kamenez-Podolsk nach Wien machte und auf dem Flugplatz von Aspern landete, wurde gestern nach mittag, wie die Abendblätter melden, von der interalliierten Kommission beschlagnahmt. Da» Flugzeug bleibt unter dem Schutz ber Italiener auf dem Flugplatz stehen, da es an einem entsprecheben großen Schuppen mangelt.
wb. Bern, 381. Juli. Da» „Nationale Komttre gegen ben Bolschewismus" hat der Bundcskanzlei ern Volksbegehren von etwa 114 000 Schveizer Bürgern eingereicht, in dem verlangt wird, daß in die Bundesverfassung folgender Artikel neu aufgenommen wird: Der Bund hat di« Pflicht, Schweizer Bürger, di« die inner« Sicherheit des Landes gefährden, unverzüglich in Schutzhaft zu nehmen.
I wb. Helfingfors, 31. Juli. Di« Bolschewisten melde« die Einnahme von Tscheljabinsk, östlich vom Aral.
Polnischer Terrorfvmns i« den Abstimmungsgebiete«.
Vom Arbeiterrat Marienwerder wird dem „Vorwärts" mitgeteilt: In den Abstimmungsbezirken des Ostens versuchen die Polen durch unglaubliche Drohungen das Adstimmungsresultat zu beeinflussen. Im Kreise Marienwerder batten di« politischen Parteien Arbeitsgemeinschaften gebildet, um di« Bevölkerung über da» Für und Wider des Anschlusses an Polen aufzuklären. Sofort gab der polnische Volksrat ein Flugflatt heraus, in dem gedroht wird, die Führer der politischen Parteien der Ententekommisfion zur Ausweisung vorzuschlagen. Die Einsender fragen, welche Schritte di« Regierung gegen solchen Terror,--1 mus zu unternehmen geben#.
'*'*»** V > g c I V * y ui anuiuui«, tfuqi tfianj. ^0|cD ,
Isenburg und Büdingen-Birstein auf Schloß . btSu s stein. Professor R. Lambert in Wnrfinrn » 1 diese"
garnicht auseinander, selbst wenn wir tooHtat Heute haben Sie in voll« Freiheit einen neuen Vertrag geschlossen. Das Volk hat ihn durch Sie geschlossen mit sich selbst in frei« Erwägung der Rechte und btt Pflichten. In die Hände des Volke- legen Sie nun das politische Gesetzbuch der Republik. Es ist mein und Ihrer aller inbrünstiger Wunsch, daß es die Grundlage des neuen Aufstieges für di« Einzelnen und für die Gesamthett sein möge. (Beifall.) Ich glaube an Deutschland, und Sie iUe müssen an seinen unvergänglichen Stern glauben, sonst hätte« sie es nicht unternehmen können, ht diesen trübsten Tagen des Zusammenbruches dieses Werk durchzuführen. (Beifall.) In diesem Augenblick steigt die Fahne der neuen Republik am Mast dieses Hauses empor. Das ist ein äußeres, manchem schmerzliches, Zeichen bet neuen Zeit. (Sehr wahr!) Des Reiches Farben
forschung gerecht zu werden und insbescudere 1 zweiten Band der Marburger RechtsquellkN drucken ,
mit ihr ermöglicht wird, ihren hohen Ainaoben e Xsm fernerhin auf dem Gebiet ber heimatlichen Gr-ck''ck ,
Bauernbund 10,4, Mittelpartei 3,5, U S.P. 2,6. Aus I ' - 1T . - ... t _ ■ 01
dem Verhältnis der beiden Wahlen zueinander ergibt £ D-
sich eine Steigerung ber Stimmenzahl für Zen- ^meli«.! J” Marburg, Gymn-siald.rektor
meret Graf Berlepsch auf Schloß BerleM Eertenbach, Major a. D. v. Buttlar in Siebe cj ' Wolfhagen, Lanvrat v. Gilsa in Kirchhain, Kaw» 1 31“. Herr v. Goldammer auf Plausdorf bei KiiH^ Landgraf Chlodwig v. Hesse n-PH i l i pp§th, Barchfeld auf Schloß Herleshausen bei Eschweg« Carl Hitzeroth in Marburg, Fürst Franz.Josts-
Frankenberger, Alsfelder und Grünbergsr Sfabtrej vuellen in Angriff genommen und zur # ® ,
hundertjährigen Jubelfeier der Universität Martz 1927 ein neues Unternehmen vorbereitet -rrrfc::!.™
Breitenau, Hasungen, Rordsharisen und Merrd-n «fan6 k unb die von Geheimrat Prof. Dr. Frhr. v d. R s besorgte Ausgabe des „Snnbbuches" des Landau
Roten vom 20. Oktober 1918 anzunehmen. Es d taste', i: stehlt sich deshalb, schleunigst alle 50 Mk.-Roten d!« Ausgabe bei einer Reichsbankanstalt, öffentlichen Ka gg, -tu Bank, Sparkasse ober Geldinstitut in Zahlung zu gd oder «mzutauschen. Um jedem Irrtum vorzuceug . _ wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß es sich I diesem Aufruf lediglich um die Reichsbanknoten ■ . 50 Mk. mit dem Datum des 2 0. Oktober 1918 h< * ' beit, die auf der Vorderseite links ein grünes Zierst
„Nein! Ich habe nur auf Sie gewartet. Ich mi fo'ort nach Senken berg. Wenn Ihr« Arbeü am Stctz Wfcut '
fitzer werden aufgeforbert, diese Roten bis zum September 1919 bei einer Dienststelle ber Reichst M in Zahlung zu geben ober gegen ander« gefetz!: tme tu Zahlungsmitel umzutauschen. Mit dem 10. Sepi-n:! Ean
50 Mk. vom 20. Ottober 1918. Die Re;chsbank 1 ?
nunmehr durch öffentt-che Bekanntmachung ibr« 50 j M sich Roten mit dem Datum vom 20. 10. 1918 auf. DieH» Di
Reformation (Archivar Dr. Derfch) und brm
Landgrafenregesten (1309-1328), das ber vech-I-st geb Archivrat Dr. Rosenfelb nahezu vollendet hinter!^ # hatte, unb bas durch Herrn Dr. Armbrust in Bci mit einem Personen- und Ortsnamenverzeichn's tgung 1 beide Hefte (1247—1328) vermehrt, im Manujz rfo.mml vorgelegt worden ist; 2. das von Herrn Geb. Archi- lt«n p Dr. Reimer bearbeitete geschichtliche Ortsnameuz eie Gc! umfassend das Gebiet des ehemaligen Kuriürsteich elten > Hessen einschl. Kreis Biedenkopf samt den Wüstung Iben: S 3. die Geschichte der hessischen BehSrdenorganisa'.io^ cilb r Stadtarchivar Dr. Eundlach in Kiel: 4. di« Car «ttf^tL'; jur Rechtsgeschichte der Stadt Marburg, Band 2. sebniip
rührt vom Aufruf bleiben sämtliche übrige« Rests "kl banfnoten, Reichskaffcnscheine unb Darlehnskass« ^rtofffl schein«, also auch di« anderen auf 50 Mk. lautem uni
Holk in Marburg, Unioerfitätsprofeffor Dr. $ j, ne t in fiiieo#n unX l^i!n,Tiirt,n^nf „ *rs n stung ) in Caffel. Eine Reihe von wissenschaftlichen Hn w®* nehmungen ist im Laufe des letzten Jahr s abgeschi- ! werde mrrHon unk Rnwl Ka,- r:_____”
„Mtt dem Verbrecher?",
„Ja. Ich werde inzwischen den zwetten dott di fest machen. Dann können totr sie gleich konfrontier« Die Ucberraschung der ersten Stunde ist Goldes n und entlockt oft auch hattgesotlene« Sünder« Gestän nisse. Außerdem wüßte ich niemanb, der deS alt Lavandal Jdeutttät sicherer feststelle« könnte, als H« von Senkenberg. Todfeinde vergißt man «ie — al wenn Dezenien dazwischen siegen. Und mm geh Sie mtt Gottfl'
„Und id>?" fragte Felix, als sie allein Watt t, „Was geschieht mit mit? Darf ich end sich zu Melitta V»
„Endlich! Wir sind kaum eint halbe Stunde Hst Uebrigens hat Fräulein von Brankow momentan kei Zeit für Sie. Sie ist zum Diner nach Senkende' und dott werde vor allem ich trachte«, ihrer habh< zu werden. Wenn Sie sich nichts daraus mache vielleicht ein paar Stunden allein in Peter Mar Stube zu sitzen, so glaube ich. Ihnen aber nachher wo ein Wieder:-hm mit ihr versprechen zu könne«."
(Nachdruck verböte«.)
Die Erbe« von Senkenderg.
Kriminal-Roman von Erich Ebenstem.
<O) Fortsetzung.
„Unsinn! Mtt Freuden wird et es trat Wie Ginnte et auch ander», nachdem ich ihm meine Beweise vor- lege?" sagte Hempel.
»Ich weiß nicht - mir ist so bange — alles erscheint mir wie ei« Traum —“
„Na, gottlob haben wir Fräulein Melitta, die sthou dafür sorge« wird, daß Sie erwachen."
„Sie!" tief Felix leidenschaftlich. „Wann werde ich ste sehen? Heute «och? O, Herr Hempel--"
„Still! Stören Sie mich nicht", unterbrach ihn der Deteftio fast ungeduldig, während er Melitta» ersten Brief überflog. „Das ist ja wirklich sehr interessant —*
In diesem Augenblick trat der Portier mit dem Meldezettel ein. Man war sehr neugierig in dem Hotel, wer der junge Mann sei, und der Mtt habe deshalb befohlen, daß dem Fremde« der Meldezettel sofott zugestellt merte.
„Wenn der Herr so freundlich sein wollte, das Formular gleich auszufüllen", sagte der Portier, das Blatt not Felix hinlegend.
Dieser warf einen unsicher fragenden Blick auf Silas Hemel, der, ärgerlich Über die Störung, barsch sag»e:! „Ach wa», da» hat Zett bis morgen. Lassen Sie vas Ding mtt da, Portier."
„Monstern verzeihe«, aber es ist Vorschrift in Oesterreich ---"
„Zum Teufel mtt Ihren Vorschriften! Lassen Sie den Wisch da, sage ich! Wtt haben jetzt keine Zett. Und kommen Sie erst wieder, bis Sie mtt bk Rückkehr der beiden Herren melben können — nein, schicken Sie die lieber gleich direkt zu mir. Adieu."
Da» herrische Auftreten Hempel» verfehlte sein« Wirkung auf den Portier nicht. Schließlich konnte man I eine« Passagier, der drei aobere int Schlepptau hatte, I doch nicht WC ben Kopf stoße«. j
Wenn sie existieren, Herr Hempel, werde ich lunche Aber werd 34 So61
Seh. Archivrat Dr. K ü ch. Nahezu abgeschlossen । M- ui ferner ein dritter Band der Klosterarchive von f
Archivrat Er. Seim er mit ben Urkund n der K!.i * Der
einmalige Zuwendungen haben die Bestrebungen Kommission unterstützt Fürst August zu Sayn-Wj genftein in Laasphe, das Bankhaus B» k v' . Strauß in Marburg, die Firma Stephan Ritz, >5n't“ ’ eh« u. Sohn in Marburg, der Wetzlarer \ schichtsverein und Herr Landrat v. u. z. g , wenstein in Marburg. Zu neuen Mitglieder« 1V? s Kommission wurden gewählt die Herren Oberst s > £7 .
Nutzung zugänglich gemacht werden. Die K hofft zuversichtlich daß ihr noch mehr Stthnnc-n Beihilfen aus geschichtliebenden Kreis:n <
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