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Uttt dem Kreisblatt für den Kreis Marburg

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Tageszeitung für (das früher kurheMche) Overhessen

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Die deutsche Regierung

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Ablehnung des geforderten Sühnegelde».

bertoffen, di« die Ablieferung des Gepäcks und Gel­

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hing der Werft ist von einer solchen dem Magistrat zufallenden Aufgabe von ihrer vorgesetzten Dienst­stelle keinerlei Anweisung oder Mitteilung zu­gegangen. Trotzdem stellt« sie die Arbeiten zur Ueberführung des Docks ein, um die Entscheidung der Berliner Zentralstelle abzuwarten. Zugleich gab fie den Befehl, das Dock zu versenken. Wer die

$t£ Rücktransport der deutschen Kriegsgefangenen.

tob. B e r n , 18. Juli. Die Schweiz. Dep.-Agen- Wr meldet: Gegenwärtig find Verhandlungen über P* Rückbeförderung eines Teiles der noch in «ksnkreich befindlichen deutschen Kriegsgefangenen ki-'ch die Schweiz im Gange. Es wird sich dabei fe Ziemlich bedeutende Transporte handeln.

Marburg

SotiMbtnb, 19. 3nli

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in Deutschland airkommen. Mit der Heim- unserer Kriegsgefangenen und Internierten Japan dürfte vor Weihnachten nicht zu

w 19. e Uhr irffl

Februar 1917 im Austausch für Japans Unterstütz­ung der britische« Ansprüche, Rechte auf gewisse deutsche Inseln im Stillen Ozean und Unterstützung seiner Ansprüche auf Schantung. Frankreich sagte eine ähnliche Unterstützung zu, wenn Japan dem Abbruch der Beziehungen zwischen China und Deutschland zustimme." Morris sagte, die Ratifi­kation des Völkerbundsvertrages in einer derarti­gen Entscheidung über di« Schantungfrage würde die schwärzeste Seite in der Geschichte des amerika­nischen Volkes sein.

Deutsch-österreichisch« Rote«.

wv. E t. G e r m a i n e n L a y e, 17. Juli. Die deutsch-österreichische Friedensabordnung über­reichte der Friedenskonferenz ein« Note, die den Vorschlag begründet, der Friede möge so geschlossen werden, daß di« Grenzen und di« völkerrechtliche Stellung Deutsch-Oesterreichs, sowie die Bedingun­gen d«s Frieden» zwischen Deutsch-Oesterreich und den kriegführenden Mächten in dem Friedensvertrag selbst erledigt, die politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Auseinandersetzungen zwischen den Nationalstaaten aber einem besonderen Abwick- lungsausschuh zugewiesen werden. Dadurch würde der Frtedensschlutz beschleunigt und den Jn- tereffen der Eukzessionsstaaten gedient, zwischr t denen nur dann ein friedliches Verhältnis zu er­warten sei, wenn ste sich in dem Wege des Rechtes ohne Vergewaltigung trennten. Der Friedens­kongreß möge zu diesem Zweck einen internatio­nalen Ausschuß für die Nachfolgestaaten schaffen, in dem die Vertreter aller Nationalstaaten und bet fünf Großmächte ausgenommen würden. Eine weitere Note erklärt zu der Frage der Meist­begünstigungen, daß viele Bestimmungen des Frie­densvertrages für Industrie und Handel Deutsch- Oesterreichs unnatürlich und ungünstig seien, weil sie ihnen die anderen Nationalstaaten gewährte Meistbegünstigung vorenthielt. Deutsch-Oesterreich muffe verlangen, daß sie auch ihm.eingeräumt werd«.

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Große Erfolg« der Roten Armee gegen Koltschak?

wb. B e r l i n, 18. Juli. Nach einem Tele­gramm aus Wiborg begann derPrawda" zufolge eine Offensive der Roten Armee gegen Denikin. Balschow wurde von ihnen zurückerobert. Bet Perm machten die roten Truppen 30 000 Gefan­gene, erbeuteten dabei Lebensmittel und ^Kriegs­material. Drei Regimenter der Armee Koltschaks sind angeblich desertiert.

Die Mack. '

Das deutsche Privateigentum in den abzutretenden Gebieten.

wb. Berlin, 17. Juli, lieber die Frage des deutschen Privateigentums in den östlichen Gebieten wird von unterrichteter Seite unter Bezug auf den Friedensvertrag, nach dem die verbündeten Mächte das Recht haben, in den ihnen abzutretenden Ee- fvpien das Priuatvermögen der Deutschen zu liqui- für die einzelnen in Betracht kommenden Gebiete mitgeteilt: Die Reichsangehörigen, die kn den ohne Abstimmung an Polen oder an die Tschecho-Slowakei abzutretenden Gebieten wohnen, erwerben allgemein die polnische oder tschecho­slowakische Staatsangehörigkeit. Die Vermögens­werte bleiben von einer Liquidation verschont, auch wenn sie die Staatsangehörigkeit durch Option für Deutschland wieder aufgeben. Die Bewohner der an Polen fallenden Gebiete, die ihren Wohnsitz in diesen Gebieten erst nach dem 1. Januar 1918 be­gründet haben, können die polnische Staatsange­hörigkeit nur mit besonderer Genehmigung des pol­nischen Staates erwerben. Dies dürfte indes ohne Einfluß auf die Behandlung des Vermögens der Beteiligten sein. In den Gebieten, deren etwaige Abtretung an Polen oder die Tschecho-Slowakei sih erst nach einer Volksabstimmung entscheidet, gelten grundsätzlich die gleichen Regeln, jedoch kann die Liquidation erst erfolgen, wenn die Abstimmung die Loslösung von Deutschland bewirken sollte. Li­quidation deutscher Vermögenswerte in den bisher erwähnten Gebieten kommt nur in Betracht, wenn die Eigentümer zur Zeit des Inkrafttretens des Friedensvertrages ihren Wohnsitz außerhalb dieser Gebiete haben. In dem Gebiet von Danzig können die verbündeten Mächte eine Liquidation deutscher Vermögenswerte überhaupt nicht vornehmen. Auch für das Gebiet von Memel wird angenommen wer­den müssen, daß die Liquidation deutscher Vermö­genswerte in diesem Gebiet nicht in Frage kommt.

Das Danziger Schwimmdock versenkt.

wb. Berlin, 18. Juli. Nach Blättermeldun­gen aus Danzig sollte das große Schwimmdock der Reichswerft nach Kiel abgeschleppt werden. Die Arbeiter weigerten sich, die dazu nötigen Arbeiten auszuführen und verlangten die Zurück­nahme des Befehls zum Abtransport. Da man ruf dem Abtransport verharrte, erfolgte die ange­drohte V e rs e n k u n g.

Die Arbeiterschast erhob Widerspruch gegen die Ueberführung des Docks, einerseits, weil ste daraus Wert lege, daß die Danziger Reichswerst auch künftighin betriebsfähig bleibe, andererscits, weil oer Magistrat de: Stadt Danzig ff« als Treuhänder für den Berechtigten übernehmen wollte. Der Lei-

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wb. Berlin, 18. Juli. Natisnaloe-rscunm. lung sind die Entwürfe eies ^stetzes für di« Ent« lchädig'ung der Offiziere, die gezwungen find, auf Grund der Verminderung der Wehrmacht aus de« Heer«, der Marine und der Schutztrupp« ausjuföeU den, und ein ebensolches Gesetz für di« Unteroffi­ziere und Mannschaften, soweit fi« Kapitulanten find, zugegangen. Für eine an^mesfen« Uebergangszeit sollen di« ausscheidenden Offiziere wirtschaftlich den Wartegeldempfängern im wesentlichen gleichgestellt werden.

Wie da,B. X* hört, hat btt Gesandt« v. Rosen- berg die an ihn gerichtet« Aufforderung, al, Nach­folger des Unterstaatssekretär» Freiherrn Langwerth v. Simmern Dirigent der politischen Abteilung im exuk »artigen Amt zu werden, angenommen.

Berlin, 18. Juli. Wie einer hiefigen Korrespon­denz aus Köln gemeldet wird, verlangen di« West­mächte di« Auslieferung des Leutnant v. Simon», der seinerzeit die ftanzösischen Fahnen au» dem Ber- liner Zeughaus geholt und vor dem Denkmal Friedrichs II. Unter den Linden verbrannt hat.

wb. Braunschweig. 19. Juli. I« der brmrn- schmeigiichen Landesversammlung wurde mit S9gegc« 13 Stimmen laut Meldung derBrauns^eig. Land«, zeitung" die völlige Trennung der Kirch« «m der Schule beschlossen. Ein Antrag auf Aurschal tunz des Religionsunterrichtes in den Schulen de» Frei­staates Braunschweig wurde mit den Stimmen der sozialistischen Parteien gleichfalls angenommen.

Ende der Ausstand« kn Pommer«.

wb. Stettin, 18. Juli. Die Verhandlungen im Oberprästbium ergaben eine llebereinsfimmung zwischen den Vertretern bei Zivil- und Militär­behörden unb ben Vertretern der Bevölkerunß darüber, baß gegenwärtig ein Erunb zur Aufrecht« erhaltung bes Belagerungszustandes in der Pr» vinz Pommern nicht besteht. Di« Kommissar« des Staatsminrsteriums, bie Unterftaatsfekretärf Meyer und Ereczinski, hoben infolgedessen, kraft ber ihnen erteilten Vollmachten, namen» be Staatsregierung den über Teile dar Provinz ve» hängtrs Lelageru'.^szustand Gleichzeitig

kW es g lingen wird, genügend Arbeit:r

!. S.1 r?Erfür zu finden. Es dürften etwa 150 000 Mann

de» des verstorbenen Manheim fordert. Für den Fall, daß sich die französische Regierung hierin dem deutschen Rechtsstandpunkt nicht anschlietzt, wird ab« angeboten, diese Frage einem gemischten Schiedsgericht zu unter» breiten.

ElSmencea« über de« Friede«.

wb. Versailles, 18. Juli. Bor dem Frie- densausschuß der Kammer behandelte Minister­präsident Clörnenceau gestern die Frage der mili­tärischen Sicherheiten für Frankreich aus dem lin­ken Rheinufer und erklärte, Marschall Fach habe vorgeschlagen, Brückenköpfe am Rhein zu errichten, die von Truppen der Verbündeten gehalten werden sollen. Das, was der Friedensvertrag vorsehe, ge­nüge für Frankreichs Sicherheit, selbst ohne Brückenköpfe, die Frankreich schließlich selbst hätte besetzen müssen und die auch politische und mili­tärische Schwierigkeiten nach sich gezogen haben würden. Nach seiner Ansicht gebe die vorgesehene militärische Hilfe Englands und Amerikas im Falle einer deutschen Herausforderung Frankreich genügend Sicherheiten. Wenn diese Sicherheiten schon im August 1914 vorhanden gewesen wären, wäre es nach seiner Meinung nicht zum Kriege ge­kommen. Die Sicherheit sei so groß, daß Frankreich durch Gesetz die militärische Dienstzeit auf ein Jahr herabsetzen könne. Der Ministerpräsident erklärte sich schließlich bereit, di« beiden Fochschen Briefe so­wie den Text des Einspruchs, den Marschall Foch am 6. Mai in der Vollsitzung der Friedenskonferenz hinsichtlich der militärischen Bestimmungen des Friedensvertrages erhob, dem Ausschuß zur Ver­fügung zu stellen. Elemeneeau weigert« sich aber, die Protokolle der Friedenskonferenz auszuliefern. Die beiden letzteren Mitteilungen bringt der Malin" im Anschluß an den amtlichen Bericht über die gestrige Sitzung des Ausschusses, aber mit einer Zensurlücke von zehn Zeilen und berichtet bann weiter, zum Schlüsse seien bet Abgeordnete Marin und Elemeneeau scharf zusammengestotzen, weil Elemeneeau auf verschiedene Fragen militäri­scher und finanzieller Art nicht habe antworten wollen. Elemeneeau habe erklärt:Ich habe mich mit allen Ihren Kollegen, die zu mir gekommen sind, in meinem Kabinett unterhalten. Ich habe ihnen nichts verheimlicht. Als Chef der Regierung habe ich nach der Verfassung bie Pflicht, Verträge abzuschkießen unb sie im Parlament zu vertreten. Ich habe meine Pflicht getan, tun Sie bie Ihrige." Nachbem Elemeneeau bie Kammer verlassen hatte, berichtete Vernarb über bie beutschen Kolonien.

Der Weg KapKairo rein episch.

wb. Versailles, 18. Juli. Die Kommis" bie die Verteilung der Kolonien vorzunehmen har, hat bie in Lonbon begonnenen Arbeiten fortgesetzt. Es scheint nunmehr festzustehen, baß Belgien einen Teil von Deutsch-Ostafrika erhält, dagegen aber einen größeren Teil der Ko n g o k o l o n i e, na­mentlich die am Tanganjika gelegenen Teile, an England abtreten mutz. Die Engländer sichern sich dadurch einen direkten Weg vom KapnachKairo. Die Belgier sollen Teile der Kongokolonie mit drei Millionen Einwohnern ab­geben und dafür von Deutsch-Ostafrika so viel er­halten, baß 7 Millionen Eingeborene ihrer Herr­schaft unterstehen werben. Es hat also ben An­schein, als ob sich bie Engländer nun endlich, wie es längst ihr Wunsch war, in den Besitz des Ka­tangagebietes setzen werden.

Di« amerikanische« Widerstände.

wb. Versailles, 17. Juli. Die Blätter melden, daß einzelne Ausschüsse der Friedenskon­ferenz nicht arbeitsfähig sind, weil Präsident Wil- sbn vor seiner Abreise die amerikanischen Vertreter anwies, die Spitzen in den Ausschüssen, auf die Amerika Anspruch habe, freizulassen, bis der ameri­kanische Senat den Friedensvertrag ratifiziert habe. Wilson vertrete den Standpunkt, daß jeder Vorbehalt, den der Senat mache, einer Ableh­nung bes Friedensvertrages gleichkomme.

wb. Versailles, 18. Juli. Der Washing­toner Berichterstatter desTemps" meldet: Wenn England und Frankreich ihr Wort, die Unantast­barkeit des Gebietes Chinas zu achten, brechen wollten, stehe es ihnen frei, dies zu tun. Die Ver­einigten Staaten gingen diesen Weg nicht. Der Berichterstatter fügt hinzu, es fei für niemand ein Geheimnis, daß die Klausel über Schantnng sowohl von Wilson wie von England und Frankreich nur gegen das Versprechen Japans, Schantung China zurückzugeben, angenommen worben sei.

wb. A m st e r b a m, 18. Juli. Englischen Blät­tern zufolge meldet Reuter aus Washington: Der Republikaner Morri» hielt im Senat eine Rede gegen den Völkerbund, worin er erklärte: Japan erhielt' von Großbritannien, Frankreich, Italien unb Rußland zu Beginn des Jahres 1917 geheime Zusicherungen bezüglich Cchantungs. Der Kritische Botschafter in Tokio versprach Japan im

neu sein.

Deutsche Arbeiter für Nordfrankreich.

..Berlin, 18. Juli. Zur Entsendung deutscher «rvilarbeiter für Nordfrankreich wird in derD. ,*^ß- Ztg." ausgeführt, daß von der deutschen Re- " rung, die stets betont hat, baß sie die schon 1918 'vernommene Verpflichtung loyal ausführen wird, der Hand der von den Verbündeten angegebener ftschtlinien sofort die nötigen Vorarbeiten in um t*:?ber Weise in die Wege geleitet worden sind, L c Entsendung deutscher freier Arbeiter mög-

schen Kommission über bie Ausführung des Eisen- ehniransports eines Jnfanteriebataillons von G Köln nach Flensburg zu beraten. Dieses Bataillon

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rrioht irofen Bernstorfs stand, beendet.

Berlin, 18. Juli. Im Auftrage Fochs übet'

Frankfurt a. M., 18. Juli. Di«Frankfurter Zeitung" meldet: Die Basler Agenc« Central« be­richtet aus Paris, baß der Fünfermt beschloß, als Folg« der Beendigung ber deutschen Blockade auch die Blok- kade gegen Rußland auszuheben, ob auch für die bol- schewistischen Gebiete, steht noch nicht fest.

tob. Amsterdam, 18. Juli. Dem Pressebüro Radio zufolge berichtetRetoyork Tribüne", man habe entdeckt, daß die International WorkerS of ihr World mit der russischen Goto jette gier! ing in bet Absicht verhandelt habe, kn sämtlichen Häfen der Welt einen ÄuSstand heröorzurufen, um bie ganze Schiffahrt lahmzulegen.

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b08« nttelte bie .französische Wafsenstillstanbskommls- on in Köln der deutschen Regierung eine Rote, --- min diese ersucht wird, nächstens mit der franzö-

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@ro# »Beilin, 18. Juli. Di«B. Z." erfährst'daß die t qei< fcJ°ort der herrischen Regierung auf die Note des ? ^^chavs Foch Weimar feruggesrellt fei. Sie bes Entschädigung an die Familie

fetx.<^eT3ean*cn Manheim zuftimmen, aber bie ge- :4®eit* Kontribution ablehnen , da ein Verschulden to Stoit Berlin nicht vorliege. Ferner sei nach der L«, 3" von der französischen Militärmission eine Not«

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es sich dabei um einen Vorgang Hande. , sich im Rahmen der gewöhnlichen Betriebsmöglichkeiten hält. Ehe dieser Befehl ausgeführt werden konnte, machten sich Unberufene an den Ventilen zu schaffen und wollten selbständig ein« Versenkung vor­nehmen. Das Dockpersonal konnte noch rechtzeitig verhindern, daß .^.nbwelcher Schaden angerichtet wurde. Das Dock ist also ordnungsmäßig unter Wasser gesetzt worden. Es wirb dort solange ver­bleiben, bis die Entscheidung über seinen Verbleib getroffen wird.

Die Deutschenhetze.

wb. Berlin, 18. Juli. Wie tbir hörens kam es an der deutsch-polnischen Front noch nicht zur völligen Einstellung, bet Kampftätigkeit. Täglich unternehmen polnische Patrouillen starke Vorstöße gegen bie Demarkationslinie. Die deutsche Bevöl­kerung int besetzten Gebiet ist in täglich wachsendem Maße den Schikanen der Polen ausgesetzt. Der Pöbel verfolgt alle Deutschsprechenden. Die pol­nische Regierung duldet offen die De'.stschenhetz'.

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ß zur Untersuchung ber Verantwortlichkeiten dem obersten Rat seinen Bericht vorgelegt, in QHfl.gvorgeschlagen wirb, baß keine anderen Per- en anstelle des früheren Kaisers verurteilt wer- n dürfen.

hessische Zeitung" erscheint sechsmal wächentlich. Der :i» beträgt monatlich 1.60 X. frei in» Hau»; durch di« P»st »hne Bestellgeld. «erlüg »on Dr. C. Hitz»r»th.

M«rkt 21/1$. Fernsprecher 56.

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Der Unzeigenprei» beträgt für di« 8g«sp. Z«ile30 J.u. SS'/,/. r«uerung»zusckl., - < Qniir* = 40 4, «*tl. u. «»»wärt. 40 4 « 25/, teuerungsjnfl)!. == 50 Reküimezeile "-t.OlUJl 1.50X. Jeder Äetttt gilt «I» Barradatt. Bei L»»k. d. die Se,chäft»st. u. Ber- 1Q1Q »ittlg. d Anged. Ä /. Tondergebähr. Postscheck!.: Ät. 5016 Amt Frants.a.M 1 «HV

Am 21. und 26. d. M. treffen je 400 schwer- ^krumnbete Kriegsgefangene aus Frankreich ein. Als Beginn der Heimreise für bie in bet Schweiz internierten ist ber 29. festgesetzt. Von jrjHl Datum ab werben alle brei Tage 500 Inter-

f IgS dazzi bestimmt sein, bei ber Aufrechterhaltung Üh]fer Ordnung in Schleswig währenb ber Volks- Mbüimmung mitzuwirken. ,

, k wb. V e r s a i l l e s, 17. Juli. Nach berChr- unl Nago Tribüne" leitet ben interalliierten Ausschuß für die Volksabstimmung in Schle-swig ein ngländer unb ben Ausschuß für Obersch le - ien ein Franzose.

ob. Amsterdam, 18. Juli. Nach demTele­aas" erwiderte der belgische Sozialistenführer inister van ber Velbe auf eine Änsrage eines rtreters bes BrüsselerSoir", was mit bem rutschen Eigentum in Belgien ge- n werbe, wenn ber Friebe ratifiziert ist, baß r deutsche Eroßgrunbbesitz, wie beispielsweise bie igen Wölber bes Herzog? von Arenberg, in ben itz des belgischen St a a t e s übergehen. Bes kleinere Eigentum werbe ben beutschen Ve- V>! zurückgegeben werben.

Ha» Angebot Bethmann Hollwegs und Hinden­burgs abgelehnt.

' wb. Be r fai l l e s, 18. Juli. Die Kommission t Verantwortlichkeiten hat gestern dem obersten Aa! über bi» Briefe Bethmann HollwegS unb bes krneralfelbmarschasts v. Hinbenburg, bie die Vet- Kitiriortung für bie Hanblungen des Kaisers über-' äeimnen haben, berichtet. Wie die Pariser Aus- pbe derDaily Mail" wissen will, hat die Kom- mifport beschlossen, bas Verlangen ber beiben Män- rrr f;ir ben Kaiser einzutreten, abzulehnen.

b. Paris, 18. Juli. (Reuter.) Der Aus-

Berlin, 18. Juli. Der Geheime-Legations- v. S i m s o n , der zum Ministerialbirettor im -ilchh^ilusmärtigen Amt ernannt worben ist, erhält bis af weiteres die Leitung ber beim Auswärtigen, mt neu 'eingerichteten Stelle für bie Ausführung et Friebensbedingungen. Dazu bewerft die Irandi deutsche- Sing. Ztg.": Mit der Schaffung dieser 2 Uhr. euen Stelle ist bie Tätigkeit bet bisherigen Frie- «nskomMission, bie unter Leitung bes Botschafters